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Neue Wege |
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Veröffentlicht |
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Nicht beendet
| Ab 18 Jahren |
Deutsch |
02.07.2010 | 18.12.2011 |
122292 |
5.00 Bei 1 Vote(s) |
76 |
| Autor: |
Jule-ys |
| Pairing: |
Sven + Constantin |
| Kategorien: |
Romantik, Drama |
| Inhalte: |
Lemon |
| Einführung: |
Einige von euch werden mich vielleicht schon kennen, ich bin Sven... ja genau, DER Sven, der den furchtbaren Fehler begangen hat, sich in einen Mann zu verlieben, der für ihn schlichtweg unerreichbar ist - und bei all meiner Schwärmerei habe ich einen weiteren, weitaus größeren Fehler gemacht: ich habe mein persönliches Glück, das all die Jahre direkt vor meiner Nase herumtanzte und nur darauf wartete endlich entdeckt zu werden, erst erkannt, als es (fast?) zu spät war... |
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Sven - Sehnsüchte
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Autor: Jule-ys.
Disclaimer: Alles meins. Jegliche Ähnlichkeit mit lebenden oder toten Personen, sowie mit Ereignissen oder anderen Geschichten, wäre rein zufällig.
Warnings: fluff, maleslash, situationsbedingt etwas dirty talk.
Titel: Neue Wege. Ob es dabei bleibt, wird sich zeigen, so 100%ig überzeugt bin ich noch nicht. Aber wie sagte meine liebe Beta so treffend? Nichts hält sich länger als ein Provisorium. *lach*
Beta: lady-godiva. Vielen, vielen Dank meine Liebe! *flausch*
Summary: Einige von euch werden mich vielleicht schon kennen, ich bin Sven... ja genau, DER Sven, der den furchtbaren Fehler begangen hat, sich in einen Mann zu verlieben, der für ihn schlichtweg unerreichbar ist - und bei all meiner Schwärmerei habe ich einen weiteren, weitaus größeren Fehler gemacht: ich habe mein persönliches Glück, das all die Jahre direkt vor meiner Nase herumtanzte und nur darauf wartete endlich entdeckt zu werden, erst erkannt, als es (fast?) zu spät war...
Bemerkung: Eigentlich war ja eine ganz andere Geschichte geplant, aber irgendwie habe ich mir durch das ein oder andere Review, das ich zu ZnU bekommen habe, doch Gedanken um Sven gemacht und bin zu dem Ergebnis gekommen, dass ich ihm ganz schön übel mitgespielt habe. Also werde ich versuchen es wieder gut zu machen, auch wenn er zumindest zu Anfang auch bei dieser Geschichte arg bluten muss. *räusper*
Also, für alle, die Sven irgendwie mochten oder ihre Meinung über ihn zu gegebener Zeit noch einmal überdenken möchten, hier eine Story, aus seiner Sicht. ;-)
Sie wird zwar mit der Zeit wohl auch eher fluffig, so, wie man es eben von mir kennt, dennoch wird ein etwas härterer Ton angeschlagen, es ist nicht ganz so Friede, Freude, Eierkuchen, wie beispielsweise bei ZnU. Auch muss ich mich gleich im Vorfeld dafür entschuldigen, dass gleich im ersten Kapitel ein Lemon vorkommt, das ist eigentlich nicht meine Art, aber es ist wichtig für den Plot. *rotwerd*
Es gibt zwar Überschneidungen mit 'Zu neuen Ufern', aber man muss die Story nicht gelesen haben, um diese hier zu verstehen. Schaden tut's allerdings auch nicht. *lach*
~***~
Unruhig wälze ich mich von einer Seite auf die andere. Unter schweren Lidern hindurch schiele ich auf den Digitalwecker, der direkt neben meinem Bett auf einem kleinen, hübschen Tisch mit Metallgestell und Glasplatte steht. Ich konnte diesen herkömmlichen Nachtschränkchen aus Holz mit Schubladen noch nie viel abgewinnen, egal in welcher Farbe oder Form. Obwohl sie durchaus ihren Zweck erfüllen, besonders die Schubladen sind praktisch, da passt 'ne Menge rein. Da jedoch zwischen diesen Laken hier ohnehin kaum nächtliche Aktivitäten in trauter Zweisamkeit stattfinden, brauche ich auch keine... gewissen Utensilien griffbereit in der Nähe meines Bettes. Den einen Mann, den ich gerne hätte, werde ich sowieso niemals in dieses Bett bekommen – und auch in kein anderes. Das ist leider die bittere Wahrheit.
Es ist übrigens 1:35 Uhr. Scheiße.
Vielleicht hätte ich doch in die angrenzende Großstadt fahren, mir dort in einem der Clubs irgendwas Nettes aufreißen und so lange vögeln sollen, bis ich irgendwann vor Erschöpfung eingeschlafen wäre. Ja, genau das hätte ich tun sollen. Stattdessen liege ich hier, alleine, in einem viel zu breiten Bett, bei dem ich mich bis heute frage, wieso ich mir unbedingt dieses Monsterteil kaufen musste, in dem außer mir – wie bereits erwähnt - ja sowieso niemand schläft, auch nicht Constantin. Das ist der andere Mann, mit dem ich von Zeit zu Zeit, wenn uns beiden danach ist... etwas habe. Ich bin eben auch nur ein Kerl... ich kann es schlecht hochziehen und ausspucken; und es ständig unter der Hand durchgehen zu lassen, wird auf Dauer auch eher etwas eintönig. Wie auch immer, aber ausgerechnet Constantin kann ich unter keinen Umständen mit nach Hause nehmen, wo ich jede Sekunde Gefahr laufe, dass er und Rike sich zufällig im Flur begegnen. Vielleicht irgendwann, wenn sie mit der Schule fertig ist, aber im Moment ist das wirklich überhaupt keine Option und Constantin ist, zumindest was dieses Thema anbelangt, einhundert Prozent meiner Meinung.
Tja, und nun liege ich eben hier, alleine, und hänge diesen Drecksgedanken nach, die ich einfach nicht mehr aus meinem verdammten Kopf bekomme.
Mit einem weiteren Fluch auf den Lippen richte ich mich auf und fahre mit den Händen über mein Gesicht. Meine Augen brennen vor Müdigkeit und ich kneife sie einmal kurz zusammen. Ich finde und finde einfach keinen Schlaf - schon seit Stunden nicht. Immerzu denke ich an den morgigen Tag, naja, eigentlich ja an den heutigen Tag, denn Mitternacht ist längst vorbei. Ich greife frustriert nach der Schachtel Zigaretten, die neben dem Wecker liegt. Ich weiß, ich sollte mir diesen Mist endlich einmal abgewöhnen, aber ich habe es bisher einfach noch nicht geschafft – und ich brauche diese Zigarette jetzt. Ohne das Licht einzuschalten, fummle ich mir eine Kippe aus der Packung, brenne sie an und rutsche auf dem Bett ein Stück nach oben, so dass ich mehr oder minder aufrecht sitze, mit dem Rücken gegen Wand gelehnt. Ich nehme einen tiefen Zug und blase den Rauch in die Dunkelheit.
Immerzu schwirrt mir derselbe Gedanke durch den Kopf. In einigen Stunden wird es ein für allemal vorbei sein. Wobei vorbei hier ja nicht so ganz zutreffend ist. Bevor etwas vorbei sein kann, muss es zumindest einmal begonnen haben. Hat es aber nicht. Es gab zu keiner Zeit auch nur das kleinste Anzeichen eines Beginns. Nicht mit ihm. Inzwischen weiß ich das. Ich lache bitter auf und schnippe Asche in den Aschenbecher, oder zumindest dahin, wo ich vermute, dass er steht. Was war ich – eigentlich bin ich es ja immer noch - nur für ein hirnloser, liebeskranker Idiot. Wie konnte ich auch nur für eine Sekunde annehmen, dass ich gegen einen Manuel Fischer auch nur die geringste Chance haben könnte? Ausgerechnet ich, Sven, der zu groß geratene Teddybär mit dem noch viel größeren Herzen.
2,5 Jahre sind Axel und ich nun schon Kollegen. Wir arbeiten in der gleichen Abteilung, sind beide Informatiker... naja, ich eigentlich nur ein halber. Ich habe das Studium 2 Semester vor Ende abgebrochen, eher unfreiwillig. Nach dem Tod meiner Eltern vor etwas mehr als 3 Jahren hatte ich leider keine andere Wahl. Ich habe eine Schwester, die über 10 Jahre jünger ist als ich. Sie war damals gerade mal 13, als unsere Eltern nach einer Geburtstagsfeier einfach nicht mehr nach Hause kamen. Stattdessen standen mitten in der Nacht zwei uniformierte Männer vor unserer Tür und haben uns mit Mitleidsminen erklärt, dass ein Betrunkener Papas BMW von der Straße gedrängt hatte. Ich möchte das jetzt nicht näher ausführen, denn es tut immer noch verflucht weh. Kein Wunder, wenn man beide Elternteile, denen man trotz eines eher verunglückten Outings doch recht nahe stand, in der gleichen Nacht verloren hat, oder? Ich war 2 Tage zuvor gerade 24 geworden. Meine Schwester hatte es für einige Monate sogar komplett aus der Bahn geworfen.
Irgendwie haben Rike, eigentlich heißt sie ja Ulrike, aber so nennt sie so gut wie niemand, und ich es dann doch noch geschafft über die Runden zu kommen. Das bedeutete jedoch, dass ich exmatrikulieren und mir einen Job suchen musste. Unsere Eltern hatten uns zwar etwas Geld hinterlassen, aber es hätte nicht ausgereicht, um ein ganzes Jahr Studium zuzüglich Diplomarbeit zu überbrücken. Das elterliche Haus zu verkaufen, kam nicht wirklich in Frage, auch wenn es uns auf den ersten Blick vielleicht etwas Luft verschafft hätte. Für Rike war es ohnehin schwer genug, da wollte ich sie nicht auch noch aus ihrer gewohnten Umgebung reißen, zumal eine Menge, wenn auch nicht immer schöne, Erinnerungen in diesen vier Wänden stecken.
Glücklicherweise habe ich wenig später einen Job als Netzwerkadministrator bekommen, der sogar überraschend gut bezahlt wurde, trotz abgebrochenem Studium und im Grunde ja auch ohne abgeschlossene Berufsausbildung. Ich denke mein Chef wollte mir auf Grund der Umstände einfach eine Chance geben, soll tatsächlich noch vorkommen, auch wenn man vermutlich lange danach suchen muss. Ich bin ihm dafür jedenfalls wirklich sehr, sehr dankbar.
Da habe ich dann auch Axel kennengelernt, er hat mich gewissermaßen eingelernt. Und von Anfang an hatte ich eine gewisse Schwäche für diesen Kerl. Er hat mich fasziniert, tut er heute noch. Männer wie er sind sich für gewöhnlich Ihrer Wirkung sehr deutlich bewusst, die sie auf andere Menschen haben und geben sich entsprechend arrogant – er jedoch scheint die bewundernden und teilweise sogar schmachtenden Blicke seiner Gegenüber noch nicht einmal zu bemerken, weder die seiner Kolleginnen, noch meine... und genau das macht wahrscheinlich auch einen wesentlichen Teil seiner Anziehung aus. Diese winzige Prise Naivität macht ihn nur noch liebenswerter.
Ich habe Axel niemals gesagt, dass ich so gerne mehr für ihn wäre als nur sein Arbeitskollege. Es bestand auch gar keine Veranlassung dazu, denn Axel spielte – zumindest zur damaligen Zeit – in einem ganz anderen Team, wenn ihr versteht, was ich meine.
Dann hat er uns eines schönen Tages Manuel präsentiert. Seinen Freund. Seinen festen Freund. Sein Outing hat in der Firma eingeschlagen, wie eine Bombe. Es hat einen wahren Krater hinterlassen, besonders bei den Frauen, vor allem jedoch bei mir.
Könnt ihr euch auch nur ansatzweise vorstellen, wie ich mich gefühlt habe? Heimlich verliebt in einen Kollegen, von dem ich noch nicht einmal zu hoffen wagte, dass er sich auch nur ein kleines bisschen für Männer interessieren könnte? Und dass nicht ich es gewesen bin, der ihn dann letztendlich – im wahrsten Sinne des Wortes – wachgeküsst hatte? Wie anders wäre es vielleicht verlaufen, wenn ich die Courage gehabt hätte mich ihm zu nähern, um ihm vielleicht irgendwann meine Gefühle zu gestehen? Wäre dann vielleicht ich der Mann an Axels Seite? Wäre vielleicht nicht Manuel, sondern ich derjenige, der Axel in wenigen Stunden im Rathaus sein Jawort geben würde?
Allein schon bei dem Gedanken krampft sich mein Herz schmerzhaft zusammen. Ich nehme einen letzten Zug von meiner Zigarette und drücke sie im Aschenbecher aus. Dann hole ich tief Luft und reibe mit den Handballen zitternd über meine brennenden Augen. Auch wenn ich mir einzureden versuche, dass es nur der auf sich warten lassende Schlaf ist, der meine Lider schwer und meine Augen feucht werden lässt, so weiß ich doch insgeheim, dass die Müdigkeit dabei nur eine geringe Rolle spielt.
Es hat mich fast meine gesamte Energie gekostet den beiden gegenüberzutreten und ihnen zu ihrem bevorstehenden Bündnis zu gratulieren. Es hat weh getan, sehr weh sogar, aber ich musste es einfach tun. Irgendwie werde ich auch das Gefühl nicht los, dass ich der Grund dafür bin, dass Manuel ausgerechnet diese Weihnachtsfeier als Showbühne für seinen Antrag gewählt hat, denn ich habe zwei Wochen zuvor mal so richtig, richtig Mist gebaut...
Axel, zwei weitere Kollegen und ich waren für 3 Tage auf einem Fortbildungsseminar in Hamburg. Meine Gefühle waren zwiegespalten, einerseits freute ich mich wahnsinnig auf die gemeinsame Zeit, andererseits hatte ich wirklich Angst davor. Ihn rund um die Uhr in einer solchen Nähe zu wissen, ohne ihn anfassen zu dürfen, stellte meine Selbstbeherrschung auf eine wirklich harte Probe. Besonders die Zugfahrt war fast mehr als ich ertragen konnte. Gleich zu Anfang wurde ich eher unfreiwillig Zeuge der Abschiedsszene zwischen Axel und Manuel auf dem Bahnsteig. Obwohl es mir fast das Herz aus dem Brustkorb gerissen hat, konnte ich die Augen nicht von ihnen nehmen. Dieser Kuss symbolisierte all das, was ich niemals haben würde. Ich musste einfach weiter zusehen, um meinem dummen Herzen zu verstehen zu geben, dass es endlich loslassen, sich jemand anderem zuzuwenden soll, jemandem, der es samt seines hünenhaften Anhängsels ebenfalls haben wollte.
Auf der Fahrt war ich Axel dann so gut wie möglich aus dem Weg gegangen. Ich habe mich dabei so ungeschickt angestellt, dass selbst er es diesmal wohl begriffen hatte, auch wenn er sonst ja eher blind war, was meine Gefühle ihm gegenüber betraf. Wenn ich ehrlich bin, habe ich es sogar bewusst in Kauf genommen, im Grunde konnte ich einfach nicht anders. Jedes Mal, wenn er in meiner Nähe war, ich ihn sehen und sogar riechen konnte, ich nur hätte eine Hand auszustrecken brauchen, um ihn zu berühren, musste ich an diesen Abschiedskuss auf dem Bahnsteig denken und es drückte mir fast die Kehle zu.
Murphy meinte es wirklich nicht allzu gut mit mir, denn zu allem Überfluss bezog Axel im Hotel auch noch das Zimmer unmittelbar neben dem meinen und ich habe mich mehr als einmal dabei ertappt, wie ich mit Ohren, so groß wie Rhabarberblätter, an der Wand klebte und in das angrenzende Zimmer hinein horchte.
Am zweiten Abend dann, klopfte es plötzlich an meiner Tür.
„Ja?“, rief ich vom Hotelbett aus, auf das ich mich irgendwann hatte einfach fallen lassen – grübelnd, wie so oft. Ich hatte mich noch nicht einmal ausgezogen und entsprechend zerknittert waren meine Klamotten.
„Axel hier“, kam als Antwort und mein Herzschlag beschleunigte sich unwillkürlich. Mit einem Satz war ich aufgesprungen und zur Tür geeilt. Hektisch habe ich noch versucht die ein oder andere Falte aus meinem Hemd zu streichen. Ergebnislos. Ein völlig irrationales Glücksgefühl durchströmte meinen Körper und im gleichen Moment riss ich die Tür auf – mit einem fast schon debilen Lächeln auf den Lippen.
Es war tatsächlich Axel, der da vor meiner Tür stand und er sah einfach umwerfend aus. Er hatte den Kopf in den Nacken gelegt und aus seinen wunderschönen blauen Augen zu mir aufgesehen. Ein schüchternes Lächeln lag über seinen Zügen und mein Blick wurde wie magisch von dem kleinen Leberfleck angezogen, den Mutter Natur strategisch mehr als nur günstig unter seinen rechten Augenwinkel platziert hatte. Wer bitteschön soll denn da noch widerstehen können? Ich gewiss nicht!
Ich wusste zwar nicht genau, was sein Erscheinen hier zu bedeuten hatte, in meinem Kopf spielten sich dennoch die unterschiedlichsten Szenarien ab, die von wilder Knutscherei, bis weiß Gott wohin reichten. Im Bruchteil einer Sekunde entschied mein überquellendes Herz, dass Axel nur aus einem Grund zu mir gekommen sein konnte.
„Oh endlich... endlich!“, seufzte ich ergeben und zog ihn an seinem Ellbogen in mein Zimmer. Ich schloss die Tür, schlang beide Arme um seinen schmalen Körper und drückte mich gegen ihn. Wie lange schon hatte ich auf genau diesen Moment gewartet. Meine Lippen suchten stürmisch seinen Mund und fanden ihn. Wie im Rausch fühlte ich seine Hände, die sich auf meine Brust legten, spürte den Druck seiner Lippen auf den meinen. Warum öffnete er sie nicht endlich für mich, damit ich ihn auch schmecken konnte?
Ich tastete mich mit einer Hand seinen perfekten Rücken hinab bis zu seinem Hosenbund. Flink schlüpften meine Finger unter den Stoff und ertasteten das feste Fleisch seiner Pobacken. Längst schon war ich hart und zeigte ihm das auch, indem ich mein Knie zwischen den seinen positionierte und ihn noch dichter an mich heranzog.
Seine Hände bewegten sich hektisch über meinen Brustkorb. Sein Atem ging fast ebenso schnell, wie mein eigener. Ich ließ von seinen Lippen ab und bewegte mich auf seinen Hals zu. Ich kostete von seiner Haut und sie schmeckte wundervoll, nach Axel, nach mehr – sehr viel mehr. Fest saugte ich daran.
Seine Hände glitten zu meinen Schultern, umfassten mich, stemmten sich fest gegen mich und jetzt erst kam mir der Gedanke, dass vielleicht irgendetwas nicht stimmen könnte.
„Verdammt Sven, hör sofort auf damit!“, schrie er und gleichzeitig drückte er mich mit aller Kraft von sich weg.
Irritiert trat ich einen Schritt zurück und blickte ihn verständnislos an. Immer noch pochte meine Erregung unangenehm gegen meinen Reißverschluss.
Seine Augen waren geweitet, aber nicht vor Lust, wie ich zuerst angenommen hatte, sondern vor Entsetzen, Ablehnung und noch etwas, das ich nicht definieren konnte. Sein Brustkorb hob und senkte sich. Ihm war deutlich anzusehen, wie aufgebracht er war.
Es dauerte einige Zeit, bis ich begriff, dass ich die gesamte Situation vollkommen falsch eingeschätzt hatte. Ich wusste nicht, warum Axel zu mir gekommen war, aber offensichtlich nicht aus dem Grund, den ich angenommen hatte, den ich mir so sehr gewünscht hatte. Ich fühlte, wie sämtliches Blut aus meinem Gesicht wich... und nicht nur von da.
„Aber ich... ich dachte...“, stammelte ich und irgendwie brach gerade eine Welt für mich zusammen.
Er schüttelte energisch den Kopf, dann wischte er seine Handflächen hastig an seiner Jeans ab. Er konnte mir nicht in die Augen sehen. „Nein, deswegen bin ich nicht hier, eigentlich wollte ich Dir sagen...“, er brach ab und mir wurde fast schwarz vor Augen.
„Weshalb bist Du hier“, fragte ich heiser und ließ mich kraftlos auf die Bettkante sinken. Meine Hände zitterten, als ich sie in meinem Haar vergrub. Ich stützte die Ellbogen auf meine Knie und fixierte einen Punkt auf dem Teppichboden vor mir. Ich durfte ihn jetzt einfach nicht ansehen. Hätte ich es getan, wäre er unweigerlich Zeuge davon geworden, wie sich ein fast 2 Meter großer, sich für erwachsen haltender Mann, in ein Häufchen heulendes Elend verwandelte.
„Es tut mir leid“, brachte er zögernd hervor und ich kann mich nicht erinnern, dass ich mich in meinem ganzen bisherigen Leben jemals so sehr geschämt hätte, wie in diesem Augenblick. Fast noch schlimmer jedoch war Axels panischer Gesichtsausdruck. Seine Angst vor mir war fast mit den Händen greifbar. Er konnte gar nicht schnell genug von mir wegkommen. Er ist soweit vor mir zurückgewichen, bis ihm die Tür den weiteren Fluchtweg versperrte. Ich bin mir jedoch sicher, dass er augenblicklich diese geöffnet und hindurch gestürmt wäre, hätte ich mich auch nur einen winzigen Schritt auf ihn zu bewegt.
Ich unternahm einen letzten, wenn auch überflüssigen und noch dazu sehr ungeschickten Versuch, zu retten, was zu retten ist. „Lass mich raten, Du bist nicht hie
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Die letzten 5 Kommentare
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Kommentar von: FlyinWerwolf
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Username: FlyinWerwolf
Datum: 21.12.2011 - 12:55
Kommentar Nr.: 9504
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Hey hey,
freue mich sehr, endlich mal wieder etwas von dir zu lesen! Ich finde, der neue Part bringt einige schöne neue Wendungen und auch Svens Realsierung der Problematik wird sehr schön dargestellt!
Ich bin jetzt allerdings ziemlich gespannt, wie Sven Con gegenüber treten wird und wie sich die Situation schließlich zwischen den beiden lösen wird! In diesem Sinne freue ich mich schon sehr auf das neue Kapitel und sehne es herbei!
Ich wünsche Dir aber auch fröhliche Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr! Schreib bald weiter, genieß aber die Feiertage!
Liebe Grüße
Yours Wolfi=)
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Kommentar von: FlyinWerwolf
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Username: FlyinWerwolf
Datum: 23.10.2011 - 12:37
Kommentar Nr.: 9332
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JUPPIE!!!
JUHU!!!
ES GEHT WEITER!!!
Ich hab mich gerade wirklich sehr gefreut, als ich die Mail bekommen hab, dass du ein neues Kapitel hochgeladen hast und habe es natürlich auch gleich gelesen!!!
Gefällt mir auch sehr gut. Ich kann Constantin verstehen, dass er Sven das ganze jetzt erstmal nachträgt. Sven hat sich ja auch wirklich nicht mit Ruhm beklecktert! Aber, dass Con gleich zu so harten Waffen greift und nen imaginären Lover erfindet! Na ich bin ja mal gespannt, wie sich das ganze weiterentwickelt und vor allem wen Con da als "Lover" ja vielleicht noch anschleppt!
In diesem Sinne bin ich gespannt und hoffe, dass das nächste Kapitel nicht wieder so lange auf sich warten lässt *lieb und treudoof guck*
Liebste Grüße
Yours Wolfi=)
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Kommentar von: FlyinWerwolf
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Username: FlyinWerwolf
Datum: 16.07.2010 - 22:18
Kommentar Nr.: 7542
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Hi du,
freue mich ebenso, wie meine Vorredner sehr wieder etwas von dir zu lesen. ich fand deine letzte story "ZnU" schon grandios und war zu tode betrübt, als du angekündigt hast, dass sie zu ende geht.
Und ich muss sagen: Ich fand Sven in der Story total verblendet "Axel-Manu-Fähnchen schwenk"!!!
aaaaaaaaaaaaaber: ich will jetzt trotzdem wissen, wie es weitergeht, denn wie man gesehen hat, hat er sich auch hier wieder direkt zu anfang nen riesen fehltritt geleistet...bin ja mal gespannt ob er beim constantin noch die kurve kriegt!
also bitte gaaaaaaaaaaanz schnell weiterschreiben, denn ich liebe deinen stil und deine storys. freue mich immer, wenns was neues von dir gibt ;-)
lg yours wolfi
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Kommentar von: FallingAngel
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Username: FallingAngel
Datum: 11.07.2010 - 13:27
Kommentar Nr.: 7502
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Hey du ^^
Schön wieder was von dir zu lesen. Es gefällt jetzt auch mehr von Sven zu lesen. Ich fand ihn schon in deiner anderen Story einen lieben Kerl, auch wenn er sich da in was verrant hat.
Und jetzt auch noch der Fauxpas mit Constantin. Na wie das weitergeht?
Ich freu mich auf weitere Kaptiel
Alles Liebe FallingAngel
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Kommentar von: Fireangel
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Username: Fireangel
Datum: 06.07.2010 - 21:30
Kommentar Nr.: 7481
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oh nein... ich hab gerade "zu neuen Ufern" fertig gelesen und schon da hatte ich echt Mitleid mit Sven! Und jetzt der arme Constantin...
Ich LIEBE deine Stories und freue mich echt darauf wenn es endlich weitergeht!!! Ich fürchte nämlich, dass ich mal wieder süchtig werden könnte ;-)
es macht echt immer spaß deine Stories zu lesen!!
lg Fireangel <3
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