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Ab 18 Jahren Deutsch 12.11.200908.10.2010 497800 5.00
Bei 19 Vote(s)
197
Autor: Jule-ys
Pairing: Axel + Manuel
Kategorien: Romantik, Komödie
Inhalte: Lime, Lemon
Einführung: Gestatten? Mein Name ist Axel. Vormals eingefleischter Hetero, inzwischen Privatkoch und -bäcker meiner Naschkatze, bzw. eigentlich eher meines Naschkaters, den ich auf der Geburtstagsfeier des Vaters meiner damaligen Freundin aufgelesen - pardon - kennen gelernt habe. Und was auf die Tierwelt zutrifft, passt auch bei Manuel: füttert man ihn einmal, bekommt man ihn nie wieder los. Sehr zu meiner Freude, denn wenn ich ehrlich bin, möchte ich alles andere, als ihn wieder loswerden...
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y Überraschungen (Teil 2)
Salü, hier bin ich wieder! ;-)

Heute gibt es den zweiten Teil des Kapitels „Überraschungen“. An dieser Stelle sollte ich vielleicht eine Fluff-Warnung aussprechen. *räusper*

Ich hoffe sehr, dass euch auch dieser Teil gefällt. Haltet mit eurer Kritik bitte nicht hinter dem Berg. Sagt mir ruhig, wenn etwas absolut nicht passen sollte, ich möchte mich schließlich verbessern. ;-)

Achja, am Ende schreibe ich noch ein paar Zeilen dazu, also rennt nicht gleich weg. ;-)

Aber jetzt: habt Spaß!


~***~


Und ich behalte tatsächlich recht. Mein Gefühl hat mich nicht betrogen. Wir müssen noch nicht einmal lange suchen. Schon am erstbesten Ort, der uns in den Sinn kommt - nämlich ein großer Raum, der sich unmittelbar neben dem Speisesaal befindet und zu einem Art Tanzclub umfunktioniert wurde – werden wir fündig.

Fast eine komplette Seite dieses abgedunkelten Raumes wird von einer riesigen Bar eingenommen, die sich sogar jetzt schon, zu wenig fortgeschrittener Stunde, ganz offensichtlich großer Beliebtheit erfreut, denn nahezu über die komplette Länge verteilen sich Menschen und es ist kaum noch ein freies Plätzchen auszumachen. Auf der gegenüber liegenden Seite wurde ein niederes Podest aufgebaut, auf dem sich neben Schlagzeuger, Keyborder und Gitarrist auch ein Sänger befindet, der in diesem Moment eine langsame Ballade aus den späten 90ern in sein Mikro trällert.

Suchend lasse ich meine Augen über die gefüllte Tanzfläche gleiten und erhasche einen Blick auf zwei mir wohl bekannte Gestalten, sie sich eng an einander geschmiegt im Takt des Liedes wiegen. Sandra hat beide Arme um Johannes Hals geschlungen und ihren Kopf an seine Schulter gebettet. Er hält sie nicht weniger fest umschlungen, sein Gesicht tief in ihr Haar vergraben. Oh Mann – endlich!

Ich stupse Manuel kurz mit dem Ellbogen an und deute breit grinsend und hoch zufrieden in Richtung des Paares.

„Na endlich. Ich habe schon befürchtet, wir müssen die beiden zusammen in ein Zimmer sperren und den Schlüssel wegwerfen“, lacht er. Dann reicht er mir eine Hand und sieht mich herausfordernd an: „Darf ich bitten?“

Ich grinse frech zurück und lege meine Hand in die seine. Sanft zieht er mich in seine Arme und wir beginnen uns zum Takt der Musik zu bewegen. Ich gestehe neidlos ein, dass Manuel ein exzellenter Tänzer ist... okay, bei dieser Art von Tanz muss man kein großer Könner sein, aber selbst bei diesem sanften hin- und herwiegen, erkennt man doch bereits bei den ersten Schritten, ob jemand es versteht, sich im Rhythmus eines Taktes zu bewegen oder eben eher nicht. Und Manuel versteht es, definitiv. Jetzt könnte ich natürlich ganz nebenbei erwähnen, dass unsere Körper ohnehin gut miteinander harmonieren, aber ich denke angesichts des Ortes, an dem wir uns befinden, ist es besser daran vorerst nicht zu denken.

Langsam nähern wir uns Sandra und Johannes. Inzwischen wurde die Ballade von einem etwas schnelleren Stück abgelöst und wir erreichen die beiden in dem Moment, als sich Johannes zu Sandra hinab beugt und ihr einen kurzen Kuss auf die Lippen drückt.

„Das wurde ja auch mal Zeit“, lache ich ausgelassen und sehe in Johannes verlegenes Gesicht. „Ich freue mich sehr für euch.“

„Dankeschön“, strahlt Sandra und kuschelt sich an Johannes.

Aus den Augenwinkeln nehme ich wahr, wie Manuel etwas nervös erneut auf seine Uhr blickt. Er scheint mit den Gedanken meilenweit weg zu sein. Ich habe eigentlich auch bei ihm sichtbare Freude erwartet. Stattdessen klopft er Johannes fast schon geistesabwesend kurz auf die Schulter und umarmt Sandra flüchtig.

„Was ist los? Möchtest Du etwa schon nach Hause?“, frage ich ihn etwas irritiert.

„Ich? Ach nein“, antwortet er schnell und winkt ab. „Kommt, lasst uns an die Bar gehen, ich geb einen aus“, meint er grinsend. „Grund genug zu feiern haben wir doch sicher, nicht wahr?“

Er wartet eine Antwort erst gar nicht ab, greift nach meiner Hand und zieht mich hinter sich her. Sandra und Johannes bleiben dicht hinter mir. Ich werfe einen kurzen Blick über die Schulter nach hinten und sehe Sandra fragend an. Doch sie zuckt nur mit den Achseln und weicht dann meinem misstrauischen Blick unbehaglich aus. Bei Johannes verhält es sich ähnlich. Seufzend wende ich meinen Kopf wieder nach vorn und ergebe mich meinem Schicksal. Von den beiden würde ich sicherlich auch jetzt noch keine zufriedenstellende Antwort auf die Frage bekommen, was hier eigentlich gespielt wird.

Manuel kämpft sich zu einem freien Plätzchen an der improvisierten Theke vor und ordert für uns alle etwas zu trinken: je ein Bier für Johannes und mich, ein Glas trockenen Rotwein für Sandra und für sich selbst einen Whiskey... pur. Das trinkt er normalerweise nur, wenn er wegen irgendeiner Sache total durch den Wind ist. Was ist es nur, das er schon den ganzen Abend vor mir verheimlicht und ihm gleichzeitig derart zusetzt?

Bevor ich jedoch überhaupt etwas dazu sagen kann, hat er sein Glas schon in einem Zug geleert, es auf der Theke abgestellt und zieht mich kurz an sich. „Ich bin gleich wieder da“, flüstert er mir ins Ohr. Ich fühle deutlich, wie seine Hand zittert, als er sie kurz in meinen Nacken gleiten lässt und mir einen flüchtigen Kuss auf den Mund gibt. Dann verschwindet er in der Menge.

Mit einem mulmigen Gefühl in der Magengegend sehe ich ihm hinterher und drehe mich schließlich zu den beiden anderen um. „Wollt ihr mir denn nicht endlich sagen, was los ist?“, seufze ich. So langsam beginne ich mir wirklich Gedanken zu machen.

„Es ist alles okay Axel“, versucht mich Sandra zu beruhigen. „Ehrlich“, fügt sie aufrichtig hinzu, als sie meinen Gesichtsausdruck bemerkt.

Einen Moment später dringt durch die Lautsprecher eine allzu bekannte Stimme an mein Ohr.

„Hey Leute, dürfte ich für einen Augenblick um eure Aufmerksamkeit bitten?“

Ungläubig stelle ich meine Flasche auf dem Tresen ab und lasse den Blick durch den Raum schweifen. Ich habe mich tatsächlich nicht verhört. Manuel steht gegenüber auf dem niederen Podest zwischen den Bandmitgliedern, das Mikrophon betont lässig in seiner rechten Hand.

„Keine Angst, es wird nicht lange dauern“, fährt er fort und zeigt sein typisches, unwiderstehliches Lächeln, das Weiblein wie Männlein gleichermaßen in seinen Bann zieht. Nahezu alle Augenpaare richten sich augenblicklich erwartungsvoll auf ihn. Die Damen mustern ihn mit unverhohlenem Interesse, die Herren teils anerkennend, teils neidisch.

„Mein Name ist Manuel, die wenigsten von euch werden mich kennen. Aber um mich geht es auch gar nicht, sondern um den Menschen, den ich mehr liebe als alles andere auf dieser Welt.“

Entzückte, aber auch enttäuschte Blicke bei den Damen, amüsierte bis spöttische bei den Herren.

Er grinst zu mir herüber. „Schatz, kommst Du bitte zu mir?“

Unsicher setze ich mich in Bewegung. Ich fühle unzählige Blicke in meinem Rücken, als ich mich Manuel nähere. Und von einer Sekunde auf die andere weiß ich, was hier gespielt wird. Jetzt ergibt es auch einen Sinn, dass Sandra hier ist, obwohl sie ganz offensichtlich nicht von Johannes eingeladen wurde, zumindest nicht aus freien Stücken. Augenblicklich beschleunigt sich mein Herzschlag.

Ein Raunen geht durch die Menge. Vereinzelt sind Pfiffe zu hören, hier und da ungläubiges Gelächter. Die meisten jedoch klatschen begeistert in die Hände, viele kennen mich und freuen sich mit mir. Die lautesten Rufe kommen von Sandra, Johannes und auch von Chris. Sogar mein Chef steht lachend in der Menge und nickt mir aufmunternd zu. Na toll, sogar er wusste davon.

Obwohl ich es eigentlich nicht mag im Mittelpunkt zu stehen, breitet sich dennoch ein gewisses Glücksgefühl in mir aus. Ich ahne, was dieser Auftritt zu bedeuten hat, obwohl wir eigentlich nie darüber gesprochen haben.

Sobald ich bei ihm angekommen bin, greift er nach meiner Hand und zieht mich zu sich. Er ist mindestens ebenso aufgeregt wie ich. Ich fühle deutlich, dass seine Hände zittern.

„Axel, seit ich Dich das erste Mal gesehen habe, bin ich Dir verfallen. Vom allerersten Moment an habe ich gewusst, dass Du der Richtige, der Eine für mich bist. Daran haben auch die vergangenen anderthalb Jahre nichts verändert, die ich mit Dir zusammen verbringen durfte, außer, dass meine Liebe zu Dir mit jedem Tag noch stärker wurde. Du bist der Mensch, mit dem ich mein Leben verbringen will, den ich immer an meiner Seite haben möchte und mit dem ich mir wünsche alt zu werden. Deshalb“, er macht eine kurze Pause und holt zitternd Luft, „werde mein Mann“, ergänzt er laut und vernehmlich. Und obwohl er lächelt, sehe ich dennoch eine gewisse Furcht in seinen Augen. Dabei müsste er es doch besser wissen. Zieht er es tatsächlich in Erwägung, dass ich nein sagen könnte?

Meine Lungen brennen und mir wird leicht schwarz vor Augen. Erst da bemerke ich, dass ich die ganze Zeit über die Luft angehalten habe. Ich mache einen tiefen Atemzug, trete einen Schritt auf ihn zu, schlinge beide Arme um seinen Nacken und küsse ihn. „Als ob ich Dir schon jemals hätte etwas abschlagen können“, flüstere ich grinsend an seinen Lippen.

Erleichtert legt er seine Stirn gegen meine. „Ich liebe Dich so sehr“, flüstert er und greift mit einer Hand in seine Hosentasche. Mit der anderen umfasst er die Finger meiner linken Hand und ich fühle, wie er mir etwas Kühles über meinen Ringfinger streift. Dann nimmt er mein Gesicht zärtlich in beide Hände und küsst mich, sanft und liebevoll. Aus den Augenwinkeln erkenne ich, dass auch er mittlerweile einen Ring trägt. Er ist identisch mit meinem eigenen. Er drückt mich noch einmal kurz an sich, bevor er schließlich gelöst in die Menge lacht. Dann zieht er das Mikrophon wieder an seine Lippen und ruft völlig überflüssig: „Er hat ja gesagt!“

Die Menge beginnt zu toben. Von überall her hagelt es Glückwünsche. Allen voran Sandra, die sich mittlerweile durch die Menge zu uns gekämpft hat. Sie legt je einen Arm um mich und Manuel. Ihre Augen glänzen verdächtig.

„Siehst Du, ich habe es Dir doch gesagt, dass Du überhaupt keinen Grund hast Dir Sorgen zu machen“, sagt sie an Manuel gewandt. „Und für Dich gilt das gleiche“, meint sie zu mir und eine einzelne Träne der Rührung rollt über ihre Wange. Lachend wischt sie sie weg und ergänzt: „Und jetzt zeigt mir endlich eure Ringe!“

Der Trubel um uns herum verebbt zum Glück recht schnell wieder. Und so stehen wir eine halbe Stunde später relativ unbehelligt wieder an der Bar. So wahnsinnig interessant scheint Manuels Heiratsantrag für meine Kollegen also nicht gewesen zu sein, als dass sie sich stundenlang darüber auslassen müssten. Ich bin nicht böse drum, im Gegenteil. Im Mittelpunkt zu stehen ist nicht so wirklich mein Ding.

Ich nehme selig vor mich hin grinsend einen Schluck von meinem Bier. Manuels Körper ist direkt hinter mir. Mit einem Arm stützt er sich auf der Theke ab, den anderen hat er um meinen Bauch geschlungen. Ich fühle seinen warmen Atem an meiner Halsbeuge und nahezu augenblicklich schwappt ein wohliger Schauer durch meinen ganzen Körper. Ich schnappe kurz nach Luft und schließe die Augen. Natürlich weiß er ganz genau, was er damit bei mir anrichtet. Das neckende Kitzeln sagt mir, dass er es sogar darauf anlegt. Und mein Körper reagiert nahezu sofort.

Manuel lacht leise und säuselt mir ins Ohr: „Lass uns nach Hause fahren, ich möchte mit Dir alleine sein.“ Gleichzeitig drückt er sich leicht von hinten gegen mich. Er ist erregt, daran besteht nicht der geringste Zweifel.

Ich drehe mich vorsichtshalber zu ihm um. Es ist zwar dunkel und es würde mir sicher nicht jeder gleich in den Schritt starren, aber ich möchte kein Risiko eingehen. Er lacht frech, als er bemerkt, dass er sein Ziel durchaus erreicht hat.

„Was haben wir denn da?“, grinst er anzüglich. „Ich denke, das heißt dann wohl ja, richtig?“

Ich schüttle lachend den Kopf und lasse meine Stirn auf seine Schulter sinken. „Du bist unmöglich – und völlig verrückt, wei ...

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y Die letzten 5 Kommentare
Kommentar von: soosa
Username: soosa
Datum: 12.09.2011 - 15:34

Kommentar Nr.: 9195
Hi !
Sehr schöne Story . Hat mir sehr gut gefallen .
LG
Kommentar von: FlyinWerwolf
Username: FlyinWerwolf
Datum: 09.10.2010 - 22:29

Kommentar Nr.: 8038
Hi du,

wunderbarer Abschluss einer grandiosen Story. Man merkt, dass in dieser Arbeit dein Herzblut steckt. Auch mir als Leserin fällt es ganz schön schwer Abschied zu nehmen von den beiden Jungs. Wirklich nochmal vielen lieben Dank fürs Onlinestellen und für das stetige weiterarbeiten. Ich habe es wirklich genossen, das zu lesen.
Ich hoffe, ich kann bald mal wieder etwas anderes von dir lesen, denn auf weitere Geschichten aus deiner Tastatur bin ich sehr gespannt und werde die Augen danach offen halten. Lass dir nicht allzuviel Zeit, ja?

Liebe Grüße
Yours Wolfi

Ps.: Neue Story bedeutet auch neue Kommis, und damit werde ich nicht sparsam sein, wenn du bald mit neuen Geschichten kommst ;-)
Kommentar von: BsuffaneMarille
Username: BsuffaneMarille
Datum: 24.04.2010 - 17:34

Kommentar Nr.: 7255
Ach, schon das Ende?! Wirklich schade, aber ein perfektes Happy End. Und wir können uns ja noch auf den Epilog freuen.

Werde gespannt auf deine nächste Story warten, die dir wieder sicherlich so gut gelingen wird!
Liebe Grüße
Kommentar von: Inura
Username: Inura
Datum: 24.04.2010 - 00:11

Kommentar Nr.: 7254
ich wusste es Q______Q!! <3 <3
ich wusste, dass er um seine hand anhalten würde Q^Q
das is so schön <3 ein wahnsinnig gelungener abschluss.
die ff war wirklich absolut brilliant, schade dass es schon enden musste qq

ich kann wirklich nur lob aussprechen, obwohl die ff weit mehr verdient hätte. wirklich. bravo :D
<3
Kommentar von: Inura
Username: Inura
Datum: 19.04.2010 - 21:55

Kommentar Nr.: 7236
waaah <3 so toll q^q
du verbindest deine beiden ffs miteinander Q^Q das lässt mein ff-herz höher schlagen <3
und ich bin schon soooo gespannt auf die überraschung Q^Q kanns kaum erwarten!~
schreib also bitte bitte schnell weiter <3
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