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Archiv > Originale > When the Night falls

y When the Night falls
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Nicht beendet
Ab 18 Jahren Deutsch 04.10.200920.07.2010 290830 4.20
Bei 5 Vote(s)
94
Autor: Rolerne
Pairing: Andriel x Ammon
Kategorien: Action, Horror, Mystery
Inhalte: Angst, Tod und Mord, Limone, Lemon, Blödsinn, Songfic, Gewalt
Einführung: Lüftet die Mysterien der Nacht und all ihrer Bewohner.
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y Brennender Glaube
Hekate saß betäubt neben dem leblosen Körper, unfähig auch nur einen einzigen Gedanken zu fassen.
Er war tot. Sie hatte ihn verloren…
Was sollte sie nun tun? Immer mehr verfinsterten sich ihre Augen. Sie konnte gar nichts tun. Sie hatte ihren Schützling nicht retten können, was sollte sie denn alleine ausrichten?
Plötzlich traf sie eine Hitzewelle. Irritiert schaute sie auf, doch da war nichts. Wieder wurde ihr schlagartig warm, und noch ein drittes Mal. Irgendetwas war im Gange. Sie stand auf und beschwor ihre Sense herauf, wie sie Ammon noch vor knapp einer Stunde in Händen gehalten hatte.
„Wer ist da?“
Zum vierten Mal schlug ihr Wärme entgegen.
„ANDRIEL!“
Vor Schreck lies Hekate ihre Waffe fallen und machte einen gewaltigen Satz zur Seite.
„AAAAAH!“ quietschte sie entsetzt.
Der Schrei war hinter ihr erklungen, also drehte sie sich um und….
Sah genau in zwei violette Augen, eingerahmt von blondem Haar.
„A…Am…Ammon?“
Tatsächlich…
Vor ihr stand niemand geringeres als der Ex-Inquisitor, der noch vor wenigen Momenten leblos am Boden gelegen war.
„Ab… Aber das… Bei den dunklen Göttern! Ammon! Du lebst!“ schrie sie erkennend und warf sich ihm in die Arme.
Lächelnd drückte er sie kurz.
„Aber wie ist das nur möglich? Ich war sicher, dass du…“
„Das erkläre ich dir später.“, unterbrach er sie und hob die Sense auf, „Jetzt lass uns Andriel holen und dann nichts wie weg!“
Vorsichtig nickte Hekate.
„Aber wie sollen wir ihn finden? Wir haben uns in einem magischen Labyrinth verirrt, wenn ich mich nicht täusche. Da heraus zu kommen ist so gut wie unmöglich.“
„Vertrau mir!“
Damit stürmte Ammon in die Halle und abermals die Treppe nach oben. Zielsicher bog er immer wieder um Ecken und öffnete Türen. Nach weiteren zwanzig Minuten fragte sich Hekate wirklich woher er die Sicherheit nahm, da viel ihr ein rotes Schimmern auf, das hier und da vor ihnen leuchtete. Doch jedes Mal, wenn sie es genauer betrachten wollte, verschwand es. Ammon schien ihm aber zu folgen. Er stoppte erst, als sie an einer großen alten Tür aus schwarzem Ebenholz angelangt waren.
„Was ist?“
„Ich brauche da drin deine Hilfe. Das kann ich unmöglich alleine schaffen.“
Verwirrt sah Hekate ihn an, nickte aber.
„Es ist doch selbstverständlich, dass ich dir helfe. Wir sind eins.“
Ammon nickte und hob die Hand an das Holz. Er machte sich gar nicht erst die Mühe, die Klinke zu betätigen sondern sprengte die gesamte Tür einfach aus den Angeln. Er trat über die Schwelle und sah sich zwei entsetzten Augenpaaren gegenüber. Der Fürst und ein, ihm unbekannter, Mann standen in der Mitte des kreisrunden Zimmers, über eine Zeichnung gebeugt und schreckten hoch bei dem ohrenbetäubenden Knall. Der dritte stand mit dem Rücken zu Ammon. Doch er musste nicht das schmale Gesicht sehen um zu wissen, dass die azurblauen Augen daraus klug hervor stachen. Das halblange blond-graue Haar war zu einem strengen Zopf gebunden und der schwarze Anzug saß perfekt, betonte die Muskeln an den richtigen Stellen. David von Menevia, seines Zeichens Großinquisitor, sah man seine 63 Jahre bei weitem nicht an und mehr als einmal hatte er in seiner Ausbildungszeit eine Dämonenprüfung über sich ergehen lassen müssen, immer mit der Begründung, dass man ihm sein Alter nicht ansähe weil er zu kräftig sei usw. Doch Ammon wusste, dass sein Ziehvater alles andere als ein Dämon war. Schlimmer! Er war ein strenggläubiger Inquisitor, einer der vehementesten Verfechter der Ausrottungstheorie und strengster Führer den die Kirche je hatte. Nicht wenige sagten, dass seine Strenge schon an Besessenheit grenzte.
Jetzt drehte er sich langsam dem Fürsten zu und bedachte ihn mit einem kurzen strengen Blick, dann drehte er sich weiter, bis er Ammon direkt in die violetten Augen sah.
„Du kommst spät, mein Sohn.“
Seine Stimme war ein freundliches Schnurren, wie eine Katze die einen Vogel umgarnte. Ammon riss sich nur mit Mühe von den durchdringenden Augen ab.
„Wo ist Andriel?“ forderte er zu wissen, hob dabei die Sense zur Drohung.
„Oh, er ist unser Gast, vorläufig. Er ist ein überaus faszinierendes Wesen. Finden Sie nicht auch Professor?“ damit wand er sich an den Unbekannten, doch der hatte nur Augen für die Sense, die im matten Licht, der Fackeln an den Wänden, beunruhigend scharf blitzte.
David merkte, dass er keine Antwort erwarten konnte und wand sich wieder an seinen ehemaligen Schützling und Ziehsohn.
„Ein solches Wesen ist noch nie da gewesen. Wie hilfreich die Erkenntnisse sein werden, wenn wir erst wissen wie er funktioniert.“
„Wenn du ihm auch nur ein Haar krümmst…“
„Aber, aber! Wirst du wohl einen angemessen Ton anschlagen!“
Ammons Augen blitzten wütend auf, doch ehe er noch etwas sagen konnte, sprang etwas kleines Rotes vor seine Füße. Hekate sah durch Ammons Augen. Es war ein kleiner rotbrauner Fuchs. Sie erkannte das schwache Leuchten des Fells. Das winzige Tier hatte sie durch das Labyrinth geführt. War es von David geschickt worden?
-Ammon gib Acht! Das Tier könnte gefährlich werden.-
„Es ist gefährlich, Hekate. Aber nicht für uns!“ antwortete der Blonde laut.
David zog eine Augenbraue in die Höhe, brauchte aber gar nicht fragen, warum Ammon mit sich selbst sprach, zu gut war sein Gespür für parasitäre Dämonen. Doch das kleine Wildtier, das sich nun ganz mutig vor ihm aufbaute und die winzigen Zähnchen bleckte, die Lefzen hoch zog, so dass es aussah als grinste es fies, verwunderte ihn insgeheim doch.
„Niedlich!“ meinte David, und riss Ammon somit aus seiner gedanklichen Unterhaltung. „Willst du dein Haustierchen auf uns hetzten?“, der Fürst grinste höhnisch, „Ich hatte mehr von dir erwartet.“
Er lachte ein pfeifendes Lachen, dass seine Zähne noch fauler aussehen lies. Der Professor fiel in dieses Lachen ein, obwohl es bei ihm eher hysterisch klang. Mit einer schroffen Handbewegung gebot der Großinquisitor den beiden Einhalt. Seine Augen musterten jeden Zentimeter des rötlichen Fells, die braunen Augen, die weiße Blässe. Sie war geformt wie eine auflodernde Flamme.
Ammon konnte förmlich sehen wie die Zahnräder hinter der blassen Stirn rotierten und den kleinen metallenen Klong, der ertönte als alles in einander einhackte und die Erkenntnis die blauen Augen vernebelte.
Nur mit Mühe konnte der alte Mann ein erschrecktes Keuchen unterdrücken, doch es gelang ihm und nach ein paar Sekunden war davon auch nichts mehr in seinen Augen zu sehen. Er blickte wieder auf und sah Ammon einen langen Moment in die Augen.
„Komm mit mir, mein Sohn. Noch ist es nicht zu spät. Noch kannst du Buße tun für deine Sünden. Trenne dich von der Dunkelheit, die dich umgibt und vereinnahmt, und komm mit mir zurück in das Licht.“
Der Großinquisitor reichte ihm die Hand, doch Ammon rührte sich keinen Millimeter.
„Ich denke, Hochwürden, dass Ihr den Weg ins Licht überhaupt nicht mehr kennt. Ich denke, dass Ihr ihn schlicht vergessen habt. Zulange weilt Euer Geist schon in der Dunkelheit, als dass Ihr noch auf das Paradies hoffen könnt.“
Ammon betonte jede Silbe genau und wusste, dass gerade diese förmliche Aussage mehr wirkte als jeder Hohn. David schüttelte betrübt den Kopf, als wäre er bitter enttäuscht.
„Dann tut es mir leid um deine Seele. Fürst, ich empfehle mich.“
Damit drehte er sich von Ammon weg und verschwand durch die gegenüberliegende Tür. Der Fürst sah dem Großinquisitor noch kurz verwundert nach, dann wand er sich wieder dem ungebetenem Gast zu.
„So. Nun zu dir. Du hast eine meiner liebsten Untergebenen getötet, dass wird dich teuer zustehen kommen. Ich bin ein Fürst der Gesellschaft. Was glaubst du, kannst du Wicht von einem unausgebildetem Ex-Inquisitor schon gegen mich ausrichten?“
Wieder lachte er höhnisch.
Ammon zog nur eine Augenbraue hoch.
„Ich bin Eurem Quintora entwischt, ich überstehe auch Euren fauligen Atem.“
Das Grinsen des Fürsten verblasste und machte einer wütenden Fratze platz. Der Professor hatte unterdessen die Flucht dem Kampf vorgezogen.
„Das irrst du dich aber gewaltig. Der Quintora war eine Beschwörung des Großinquisitors ebenso wie das Labyrinth…“
Er wollte anscheinend noch eine Beleidigung hinten dran setzten, doch Ammon fiel ihm einfach ins Wort.
„Dann habt Ihr bis jetzt noch überhaupt nichts getan um mich aufzuhalten. Ich frage mich ernsthaft woher Ihr dann die Gewissheit nehmt, etwas gegen mich ausrichten zu können, wenn Ihr euch bis jetzt immer auf die Macht der anderen verlassen habt.“
Hekate schrie auf vor Lachen und wenn sie nicht in Ammon gewesen wäre hätte sie sich irgendwo festhalten müssen. Der Fürst fand das alles andere als lustig. Er schrie erbost auf und wollte sich gerade auf Ammon stürzen, als die wütende Stimme in ein Jaulen überging. Der kleine Fuchs hatte sich in seinem Bein festgekrallt und zugebissen. Die winzigen, messerscharfen Zähne drangen tief in das Fleisch und der Fürst hüpfte mit schmerzverzerrtem Gesicht, auf einem Bein durch den ganzen Raum. Er ballte seine Finger zu einer Faust und schlug nach dem Kopf des Tieres, der sich gefährlich nahe an der wichtigsten Körperstelle jedes Mannes befand. Dumm nur, dass dort kein rotbrauner Kopf mehr war. Ein weiteres Jaulen erschütterte die Wände. Ammon hatte im Moment des Aufpralls der Faust die Augen geschlossen, doch Hekate war mittlerweile neben ihm aufgetaucht und kringelte sich vor Lachen auf dem Boden. Wie im Film kletterte das kleine Wildtier über den gesamten Körper des Fürsten. Mal über die Brust, von Bein zu Bauch, dann über die Schulter von links nach rechts und den Rücken von oben nach unten. Überall wo er sich festkrallte und zu biss erschienen kleine rote Male und Striemen die erstaunlich heftig bluteten. Nach fast einer Viertelstunde und vielen Schreien und Lachanfällen, seitens Hekate, verging ihr die Heiterkeit. De ...

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y Die letzten 5 Kommentare
Kommentar von: CrazyMama
Username: CrazyMama
Datum: 10.03.2010 - 19:56

Kommentar Nr.: 7179
smile Danke für die neuen kapitel
Kommentar von: CrazyMama
Username: CrazyMama
Datum: 16.01.2010 - 15:46

Kommentar Nr.: 7037
echt abgefahren--schreib bloß schnell weiter
Kommentar von: Levyn
Username: Levyn
Datum: 29.11.2009 - 14:05

Kommentar Nr.: 6858
wow, absolut genial!
ich bin total begeistert, die story ist super und der schreibstyl und fehler hab ich auch keine gefunden, höchstens ein oder zwei rechtschreibfehler.
hoffentlich gehts schnell weiter ♥

lg levyn
Kommentar von: StoFftieRchEn
Username: StoFftieRchEn
Datum: 17.10.2009 - 20:45

Kommentar Nr.: 6774
Oh, das scheint ja mal was ziemlich neues zu sein… Andriel gefällt mir er ist so schön trotzig^^…

Einzig was vielleicht zu bemängeln wäre ist, dass ihr vielleicht kurz einfürt was man unter den einzelnen wesen sich vorsellen sollte (gerade die eher etwas untypischen, was ein vampir und was ein werwolf ist weiß jeder aber inkubus?)

Baba das StoFftiErchEn^^
Kommentar von: fee-chan
Username: fee-chan
Datum: 04.10.2009 - 14:46

Kommentar Nr.: 6753
Der Anfang ist schon mal nicht schlecht.
Ich denke mal, dass Ammon zu diesen Kindern der Inquisition gehört. Ich bin schon gespannt, was bei seinem nächten Treffen mit Andriel passiert.
Und was wird aus den Kindern, die den Geschöpfen der Nacht begegnen um sie zu töten?

Bin schon auf das nächste Kapitel gespannt.

lg fee-chan
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