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y Birth of a Phoenix
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Ab 11 Jahren Deutsch 13.09.200812.03.2010 607676 5.00
Bei 4 Vote(s)
52
Autor: Olaf74
Pairing: Unbekannt
Kategorien:
Inhalte:
Einführung: Dies ist die Authorisierte Übersetzung der gleichnamigen Geschichte von phoenix catcher. Harry und sein Bruder sind gemeinsam die Jungen-die-lebten, aber Harry erkrankt nach dem Überfall von Voldemort und kann nicht geheilt werden. Er läuft von zu Hause weg.
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y Kapitel 14: Es Akzeptieren
Birth of a Phoenix

Kapitel 14: Es zu Akzeptieren

Am nächsten Morgen

Benjamin war seit dem Treffen mit Dumbledore sehr anhänglich gewesen. Sie nahmen zwar am Unterricht teil, aber Harry hatte große Konzentrationsprobleme, und obwohl mehrere Leh­rer ihn aufforderten, mehr aufzupassen, so wurde es doch offensichtlich, das es keine Absicht war. Zugegebenermaßen wussten sie nicht, das er noch erschöpfter war, da er unter der Blut­feder gelitten hatte, aber sie wussten das er sehr krank war, und es immer schlimmer wurde. Außerdem wussten sie, das er am Wochenende einen Herzinfarkt erlitten hatte, weshalb sie bei ihm etwas Nachsicht walten ließen.

Harry gelang es nur mit Mühe in ihren Schlafsaal zu gelangen, nach dem der Unterricht been­det war, bevor er einschlief, und als Ben ihn wecken kam, sah es so aus, als er nicht aufwa­chen wollte, aber Harry musste zur Strafarbeit und er wusste, das eine Weigerung nur noch mehr Probleme verursachen würde. Als Harry wieder in den Gemeinschaftsraum gestolpert kam, brach er beinahe zusammen und Damien und Ben trugen ihn zu Ben's Bett.

Harry erwachte am nächsten Morgen dadurch das sich Ben hinter ihm bewegte, wobei er Har­ry's leicht bandagierte Hand fest hielt. Harry hörte, wie die anderen aufstanden, aber er selbst war schlicht zu erschöpft, selbst nachdem er so lange geschlafen hatte, um das warme Bett zu verlassen. So wollte er sterben, in den Armen von Ben. Harry schüttelte leicht den Kopf, denn er wusste zu gut, das er so nicht aufgeben durfte. Er richtete sich auf und öffnete die Vorhän­ge von Ben's Bett. Ron zog sich gerade an und hob die Augenbraue, als er Harry sah. Nicht weil Harry sich nicht in seinem eigenen Bett befand, denn daran hatten die anderen Jungen sich mittlerweile gewöhnt, sondern ob des Zustands von Harry.

Ben brummte leicht und richtete sich auf. "Es sind noch zehn Minuten bis zum Frühstück." sagte Ron. "Alles in Ordnung?" fragte er nun Harry und deutete auf seine Hand.

"Wieviele Zeilen konntest du schreiben, bevor die Heilung endete?" fragte Ben.

"Zehn." murmelte Harry und entfernte die Bandage von seiner Hand. Er zuckte zusammen, als die Wunde erneut zu bluten begann. Er musste die selben Linien schreiben wie Ben, 'Ich darf nicht Lügen', und dieser Satz war ihm mittlerweile schlicht egal. Er hatte im Bezug auf seine Krankheit nie gelogen, aber genau das wollte Umbridge erreichen, das alle glaubten, das genau dies der Fall wäre. Das er seine Krankheit schlimmer darstellte, als sie wirklich wäre.

"Brauchst du Hilfe?" bot Ron nun an und Ben erhob sich.

"Ich schaffe das schon, Ron!" sagte Ben halb genervt.

"Ben." Harry ergriff seine Hand, bevor Ben sich bewegen konnte. "Er wollte nur helfen. Vie­len Dank Ron, aber es wird schon gehen."

Ron nickte knapp und ging hinaus. Ben drehte sich zu Harry herum. "Ich möchte nicht das die Leute denken das du permanent Hilfe benötigst."

"Er ist dein bester Freund, Benji." sagte Harry lächelnd. "Gestatte ihm doch bitte seine Sorge."

Harry gelang es an diesem Morgen zu Duschen und sich selbst anzuziehen, aber Ben blieb trotzdem in der Nähe, was zur Folge hatte, das sie beinahe zu spät zum Unterricht erschienen. Die Hand von Harry war erneut bandagiert, aber diese war erneut mit Blut voll gesogen. Her­mine hatte verlangt es sich ansehen zu dürfen und sich später darüber beschwert.

"Das nächste Mal nehme ich es auf meine Kappe, Harry. Du lässt es mich das nächste mal bit­te ertragen." sagte Ben während sie sich zum Unterricht nieder ließen. "Bei mir heilt es we­nigstens."

Harry reagierte aber nicht mehr, denn er wusste, das Ben in diesen Dingen sehr stur sein konnte.

XOXOXOXOXOXOXOXOX

Freitag Abend

Am Mittwoch und Donnerstag Abend kehrte Harry wieder zu Umbridge zurück um die 20 Li­nien zu schreiben. Am Mittwoch gelangen ihm nur noch sechs Linien, bevor die Heilung en­dete und am Donnerstag waren es nur noch drei. Fawkes erschien jeden Tag zum Mittagessen, um den Schaden so gut es ging zu heilen, was auch meist gelang, aber Harry verpasste trotz­dem jeden Tag das Frühstück, da er sehr lange benötigte um sich für den Tag vorzubereiten und in vielen Fällen kamen Ben und er zu Spät zum Unterricht, denn auf Grund der Tatsache das Harry sehr langsam war, kamen sie fast nie rechtzeitig zum Unterricht an. Der Freitag ver­lief wie in einem Film vor Harry's Augen und bald sass er erneut mit zwei anderen Schülern im Raum und schrieb die Linien, nur das es dieses mal gar nicht mehr heilte und am Ende war Harry nicht mehr in der Lage seine Finger zu bewegen.

Er wusste, das nun die Sehnen geschädigt waren, aber er hoffte, das es Fawkes gelingen wür­de, sie zu heilen. Umbridge entließ ihn, nachdem die Linien fertig waren und er ging in Rich­tung des Gryffindorgemeinschaftsraums um sich schlafen zu legen und um den Rest des Wo­chenendes nur mit Ben und Damien zu verbringen.

Er ging gerade die letzten Stufen zum siebten Stock hinauf, als ihm schwindlig wurde. Er hat­te nur noch weiße Flecken vor den Augen und einen irrsinnigen Schmerz in der Schulter, nachdem er die gesamte Treppe in den sechsten Stock hinab gestürzt war.

XOXOXOXOXOXOXOXOXOXOX

Er erwachte davon, das jemand vorsichtig seinen Kopf hielt und er stöhnte nun vor Schmer­zen. Ben war hier und hielt seinen Kopf, während jemand etwas um seine Hand befestigte. Er verstand zwar kein Wort, aber Ben schrie etwas und wenige Minuten später spürte er, wie er gemeinsam mit seinem Bruder auf magische Weise angehoben wurde. Er wurde nun wieder ohnmächtig und als er wieder aufwachte, lag er im Krankenflügel und Damien starrte ihn von der Seite des Bettes her an.

Harry öffnete den Mund um etwas zu sagen, aber es gelang ihm nicht und die Schmerzen kehrten zurück. Er wusste nun, was ihn geweckt hatte. Er litt unter einem seiner kleineren Schmerzanfälle. Er griff nun nach Damien aber seine bandagierte Hand fiel von der Kante des Bettes, während er immer bleicher wurde. Damien sprang nun auf und ergriff vorsichtig seine Hand.

"Madam Pomfrey!" rief Damien nun mehrere Hände zogen ihn erneut auf das Bett zurück, während Ben's fast panisches Gesicht erschien.

"Harry?" rief Ben. Harry richtete sich auf, während der Schmerz durch seinen Körper raste und er presste seine Hand auf den Bauch. "Er hat einen Anfall."

Pomfrey erschien nun mit einer Phiole in der Hand und flößte sie ihm ein, aber sie half in kei­ner Weise, und Harry's Mund stand in einem Schmerzensschrei offen. Er griff nach Ben aber Ben's Schmerzen waren genauso schlimm. Eine Person erschien nun und griff nach Ben, be­vor er zusammensacken konnte. Es war ihr Vater. Das Bett bewegte sich erneut, als Damien darauf sprang und ihn auf seinen Schoss zog. Harry weinte nun vor Schmerzen und begann zu Zittern, als er schließlich nachließ.

"Es ist..." Ben schnappte nach Luft und richtete sich mit Hilfe ihres Vaters wieder auf und ging zum Bett, um seinen Bruder festhalten zu können. "Er war noch nie so heftig. Jedenfalls kein kleiner."

"Er ist zu schwach." sagte Pomfrey kopfschüttelnd. "Während der Woche hat er jedes mal einen schweren Blutverlust durch die Strafarbeiten und dazu ist er physisch völlig erschöpft."

"Was können sie für ihn tun?" fragte Dumbledore nun.

"FÜR IHN TUN!?" Schrie Pomfrey nun fast. "Für ihn tun? Professor Dumbledore, ich habe ihnen mehr als einmal gesagt, was er benötigt. Verschwinden sie sofort und besorgen sie es ihm, oder ich werde KÜNDIGEN!"

Harry öffnete die Augen und bemerkte, das er Damien ansah, der rot gefärbte Augen hatte und weinte. "Poppy, das ist doch etwas extrem, oder nicht?"

"Albus, ich habe einen Eid geschworen, Leben zu retten. Du reduzierst die Lebenserwartung des Jungen gerade auf drastischste Art und Weise. Ich habe dich beraten und regelrecht ange­fleht. Ich muss mittlerweile davon ausgehen das es dir relativ egal ist, wie es ihm geht und sollte es so sein, werde ich es SOFORT dem Schulaufsichtsrat melden." sagte Poppy.

"Ich werde mein möglichstes Versuchen und einige Gefallen einfordern." sagte Dumbledore seufzend. "Ich denke aber nicht das es helfen wird, das wir auf seine Forderung nach Mug­geldrogen eingehen, aber wenn es dich beruhigt...."

"Dieser Bastard." fluchte Ben.

"Ben..." sagte sein Vater mit ernster Stimme.

"Sei ruhig." sagte Ben nur direkt heraus.

"Dann geh, Albus." sagte Pomfrey. "Geh und besorge die Freigabe seiner Medikamente, so das St. Mungos sie uns liefern kann. Wenn du bis zum Abend nicht wieder hier bist, werde ich sie selbst besorgen und dir anschließend meine Kündigung übergeben."

Harry hörte nun, wie Dumbledore den Raum verließ und legte kurz darauf seinen Kopf auf den Bauch seines jüngeren Bruders, während Ben ihm sanft den Rücken rieb. "Ich möchte hier weg." flüsterte Harry. "Ich möchte hier weg."

"Wir können uns aber nicht zu Hause um dich kümmern, Harry." sagte sein Vater.

"In diesem Stadium, James, geht es nicht mehr um das Versorgen." sagte Pomfrey seufzend und Harry sah nun wieder auf und bemerkte, das nicht nur Madam Pomfrey und sein Vater hier waren, sondern auch seine Mutter.

"Was meinen sie damit?" fragte seine Mutter.

"Ich werde sterben." murmelte Harry.

"Liebling..." sagte seine Mutter seufzend und Harry zuckte zusammen.

"Nein..." sagte Harry traurig. "Und das sehr bald."

"Sag das bitte nicht!" sagte Ben fast wütend.

"Mr. Potter?" fragte Pomfrey nun. "Möchten sie, das ihre Brüder bei dieser Unterhaltung an­wesend sind?"

Harry nickte. "Habe ich recht?"

"Ihr Körper ist in der letzten Woche über die Grenze hinaus belastet worden, bis zu der er es noch verkraftet hätte." Pomfrey wirkte nun sehr wütend. "Erst der Schaden durch die Einnah­me von Aphet, deren Auswirkungen nicht heilen konnten und nun noch diese verdammte Blutfeder. Ihr Körper ist nicht mehr länger in der Lage, diese Dinge zu reparieren und auszu­gleichen. Es tut mir so Leid."

Harry reagierte hier nicht mehr und versteckte sein Gesicht nur noch am Bauch von Damien. "Wie lange?" fragte Ben nun fast flüsternd.

"Ich gehe davon aus, das ihr Körper spätestens am Monatsende endgültig versagen wird." sag­te Pomfrey mit sanfter Stimme. "Vielleicht noch eine Woche oder etwas länger, sollte der Professor die Medikamente bekommen. Es tut mir wirklich Leid, mein Junge."

"Kann denn gar nichts getan werden?" Seine Mutter weinte nun frei heraus und Harry sah ein völlig verzweifeltes Gesicht. Ihr schlimmster Albtraum wurde vor ihren Augen Wirklichkeit, und es gab nichts, was sie tun konnten.

"Machen sie ihm seine letzten Tage so angenehm wie möglich." sagte Pomfrey seufzend. "ich werde ihn auch vom Unterricht befreien. Ich schlage außerdem vor, das sie ihn mit nach Hau­se nehmen."

"Möchtest du dies, Harry?" fragte sein Vater.

"Ich möchte..." begann Harry flüsternd.

"Mit uns zusammen." sagte Ben, der verzweifelt versuchte, in dieser Situation stark zu blei­ben. "Wir werden bis zum bitteren Ende bei dir bleiben."

"Ja das möchte ich, solange Damy und Benji bei mir sind." sagte Harry nickend. "Ich möchte auch Cacia und Crissy wiedersehen."

"Können sie das Armband entfernen?" fragte Damien nun.

"Ich werde das mit dem Direktor klären." sagte Pomfrey.

"Es wird bis zum Ende des Tages entfernt sein!" sagte James. "Wir sind schließlich deine El­tern."

"Das hättet ihr tun sollen, bevor..." begann Damien.

"Damy." sagte Harry. "Bitte nicht jetzt." sagte er.

Damien sackte nun zusammen als wenn ihm seine gesamte Energie entzogen worden wäre und drehte sich danach zu Harry um, an den er sich anlehnte, um zu vermeiden das man sah, wie schwach er war. Harry rieb ihm nun sanft den Rücken.

"Ben, geh bitte mit Damien und packt eure Sachen zusammen." James klang noch immer ge­schockt, aber Harry sah ihn nicht an. "Ihr begleitet uns heute Abend nach Hause. Wir werden euch alle von der Schule beurlauben."

Damien umarmte Harry nun, und wollte ihn nicht mehr los lassen, aber Ben stand auf und ging um das Bett herum, bevor er Damien sanft empor zog und fest hielt, während er Harry sanft auf die Stirn küsste. Harry nickte ihm leicht zu und Ben und Damien verließen den Raum um ihren Freunden zu sagen, was geschah.

"Meine Schulter tut weh." sagte Harry zu Pomfrey.

"Du bist am oberen Ende der Treppe ohnmächtig geworden und bist knapp zwanzig Stufen nach unten gefallen." sagte Pomfrey sanft. "Die Bilder haben mich alarmiert, aber deine Brü­der erreichten dich vor mir. Ich habe die Schulter wieder einrenken können, aber der Rest muss von selbst heilen."

"Was nicht geschehen wird." sagte Harry seufzend und legte sich wieder hin. Sein Vater über­raschte ihn, als er vor trat und die Decke sanft nach Oben bis zu seinen Schultern zog. Harry sah ihn überrascht an, als auch seine Mutter neben ihn trat. "Was ist mit meiner Hand? Ich kann meine Finger nicht bewegen."

Pomfrey rieb sich nun die Nase. "Die Blutfeder hat bis zu den Sehnen hinab für schwere Schäden gesorgt, aber da dies noch immer als Strafe gilt, kann ich ohne den entsprechenden Zaubertrank, der erst am Montag fertig ist, etwas tun. Professor Snape arbeitet mit Hochdruck an dem Trank."

"Fawkes." sagte Harry nur, und ein Trillern erklang über dem Bett, bevor Fawkes herab geflo­gen kam und neben Harry auf dem Bett landete. Harry musste mühsam ein Lachen unter­drücken, da er nicht mehr die Energie dafür hatte. "Hallo Fawkes." sagte Harry. "Kannst du dies ein letztes Mal für mich heilen? Es wird das letzte Mal sein, ich verspreche es."

Seine Mutter weinte nun, da sie wusste, das diese Aussage im doppelten Sinne korrekt war. Sein Vater legte ihr den Arm um die Schultern und Harry fand keinen Grund dafür, ihr Leben noch schwerer zu machen, in dem er sich ihnen verweigerte.

Fawkes nickte leicht und Harry wünschte sich das er Fawkes so wie als Eridanus verstehen könnte. Harry versuchte nun die Bandage zu entfernen, aber er hatte nicht mehr die Energie dafür. Bevor Pomfrey allerdings reagieren konnte, nahm seine Mutter seine Hand und entfern­te vorsichtig die blutige Bandage. Sie musste ihre Tränen mühsam unterdrücken, als sie die Schäden sah und Harry erkannte die mühsam unterdrückte Wut in den Augen seines Vaters. Fawkes lehnte sich vor und eine einzelne Träne fiel auf die Wunde. Harry fühlte sich etwas erleichtert und hatte etwas mehr Energie, während seine Hand ohne eine Narbe wieder ver­heilte. Seine Finger schienen sich danach wie von alleine zu bewegen.

Fawkes beobachtete ihn noch kurz, bevor er wieder empor flog und verschwand. Harry be­merkte, das seine Hand noch immer von seiner Mutter gehalten wurde und sie schien es eben­falls zu bemerken und zog sich zurück. Harry drehte nun den Kopf zu seinen Eltern, während seine Augen sich immer mehr schlossen. Er bewegte seine Hand auf sie zu und seine Mutter erkannte die Bitte, weshalb sie diese wieder ergriff. Sie zog sich nun einen Stuhl heran und setzte sich neben das Bett. Sie küsste erneut seine Hand und Harry musste nun doch etwas lä­cheln, während er einschlief.

XOXOXOXOXOXOXOXOX

Gemeinschaftsraum von Gryffindor

"Was ist los?" fragte Hermine als Damien und Ben den Raum eine knappe Stunde nach dem Frühstück betraten. Es waren viele Schüler noch anwesend.

"Wir verschwinden." sagte Ben, laut genug, damit alle ihn verstanden. Er war derzeit einfach auf alles wütend und nur Damien der ihn am Arm hielt, verhinderte, das er es laut hinaus schrie.

"Geht es ihm gut?" fragte Ron.

Ben zuckte zusammen und Damien drehte sich leicht zur Seite. Hier schnappten alle nach Luft, als Damien zusammen brach. Ben sah zu seinen Freunden und schüttelte den Kopf. "Er ist zwar wieder wach, aber es war zu viel für ihn." sagte Ben leise und doch hörten es alle. "Er ist immer schwächer geworden, aber die Strafarbeiten haben ihm den Rest gegeben, und er hat nun keine Lebenskraft mehr."

"Wie lange noch?" fragte Hermine geschockt, und zuckte bei ihrer Frage zusammen.

"Maximal eine Woche." Ben's Tränen nahmen nun überhand und er bemerkte, wie Hermine ihn in den Arm nahm, aber er konnte seinen jüngeren Bruder einfach nicht los lassen. "Viel­leicht auch etwas länger."

"Es tut mir so Leid, Ben. Damien." sagte Hermine als sie sich wieder aufrichtete. Alle hörten ihnen jetzt zu aber keiner sagte etwas und alle waren geschockt. Harry war ein sehr freundli­cher und umgänglicher Junge gewesen, dessen Sterben alle mitverfolgen konnten.

"Ich weiss nicht, ob wir zurück kehren werden, Hermine. Es tut mir Leid." sagte Ben. "Mum und Dad möchten uns jetzt zu Hause haben. Und..."

"Und..." sagte Hermine sanft.

"Es ist dieser Ort der ihn getötet hat, Hermine." sagte Ben. Es störte ihn nicht, das er vor über dreißig Leuten weinte. "Dieser Ort, Dumbledore, Umbridge. Sie alle. Er hatte noch viel Zeit und sie haben sie ihm gewollt genommen. Uns allen."

"Ben..." Damien zog den Kopf zurück. Er wirkte wirklich krank. "Hör bitte auf. Nicht jetzt."

Ben umarmte ihn nun fester. "Entschuldige." Ben sah sich nun um. Hermine und Ron standen ihnen am nächsten, während Fred, George und Ginny etwas weiter hinter ihnen standen und sehr aufgeregt wirkten, insbesondere die Zwillinge, denen es trotz aller Versuche nicht gelun­gen war, das Armband zu entfernen. Aber es war Ben, der Harry's Bitte entsprochen hatte und Dumbledore nichts von Eridanus erzählt hatte.

"Ryan, Andy?" sagte Ben zu Damien's Zimmerkameraden. "Könntet ihr bitte mit Damien hin­auf gehen und ihm beim Packen helfen?“

"Natürlich." sagte Andy und trat vor. Damien folgte ihnen nun zögernd hinauf.

"Du gehst wirklich fort?" fragte Neville.

"Ich sollte jetzt bei Harry sein." sagte Ben zu Neville wobei er wusste, das es nicht dessen Fehler war. "Er sollte nicht..."

"Es ist in Ordnung." sagte Hermine. "Wir verstehen das."

Ben packte so schnell wie möglich seine Dinge zusammen, da er so schnell wie möglich wie­der zu Harry wollte und dann von hier verschwinden wollte, und so dauerte es nicht lange, bis sein Koffer und der von Harry gepackt und verkleinert waren. Er betrat nun wieder den Ge­meinschaftsraum und bemerkte, das die meisten Schüler fort waren und ging davon aus das der Rest der Schule bald erfahren würde, was geschehen war. "Hermine?" sagte Ben und sah zu Damien, der zwischen seinen Freunden seinem Koffer sass. Er richtete fast unachtsam sei­nen Zauberstab auf Damien's Koffer und verkleinerte diesen, bevor dieser zu Ben herüber flog. "Könntest du bitte bald zur Eulerei hinüber gehen und Hedwig und Thor sagen, das wir nach Hause fahren? Ich möchte wieder zu Harry zurück."

"Natürlich." sagte Hermine.

"Wir gehen jetzt besser." sagte Fred hinter ihnen.

"Es tut uns Leid." sagte George zu Ben. Ben sah nur auf seine Füße, sagte aber nichts weiter. Er richtete sich wieder auf und ging zu Damien hinüber, dem er auf half. Er wollte nicht er­neut zusammen brechen. Er musste für Damien und Harry stark bleiben. Aber auch für Acacia und Crisanta. Zumindest, bis Harry starb, aber Ben wusste nicht, ob man ihn je wieder würde beruhigen können und auch nicht ob man ihm und seinen Geschwistern würde helfen können.

Ben und Damien gingen durch die Schule zum Krankenflügel zurück, und kurz vor ihrem Ziel trat eine Person aus einem Seitengang. "Seht einmal, wen wir hier haben!" sagte Draco la­chend und die vier Slytherins lachten ebenfalls.

"Nicht heute, Malfoy." sagte Ben, obwohl er immer wütender wurde. Die war die Person die dafür gesorgt hatte, das Harry permanent Strafarbeiten bekam. Er wusste, das Harry nicht mehr viel Zeit hatte, nachdem er zu Aphet greifen musste, aber Malfoy hatte noch einmal drastisch reduziert.

"Also stimmt es, der kleine Zwilling der Potters verschwindet endlich?" sagte Malfoy la­chend. "ENDLICH, dann wird hier endlich wieder frische Luft herrschen."

Ben schnaubte nur wütend und griff nach seinem Zauberstab. Damien war allerdings genauso schnell und beide Zauberstäbe waren nun auf Malfoy gerichtet, der genau dies hatte provozie­ren wollen und der Rest der Slytherins reagierte entsprechend. Aber sie waren nicht alleine. Vier weitere Schüler standen nahe dem Haupteingang und weitere kamen die Treppen herun­ter. Es wurden immer mehr.

"Nicht. Heute. Malfoy!" sagte Ben wütend.

Malfoy lachte nur. "Nun, wenigstens passiert dieses Jahr etwas, das es mir wert macht, hier her zu kommen."

Damien reichte es nun und der Fluch, der aus seinem Zauberstab kam, flog durch die Luft. Er verbreiterte sich während des Fluges und prallte von dem schwachen Schild ab, das Malfoy errichtet hatte. Ben trat nun vor Damien, während die anderen Slytherins reagierten und er ab­sorbierte dank seines Kerns die Zauber. Er tat es fast schon instinktiv. Ein Strahl erschien nun und zerfetzte den Schild von Malfoy und ließ alle fünf Beteiligten und einige Zuschauer durch die Luft fliegen.

"Potter!" erklang nun Umbridge's Stimme in der Nähe. "Das ist das letzte..."

"HALTEN SIE EINFACH DEN MUND!" rief Ben nur.

"Potter!" Rief sie. "Lernen sie endlich mich zu respektieren..."

"Ich muss sie überhaupt nicht respektieren sie miese Kröte! Sie haben ihn ermordet!" rief Ben. "Sie haben ihn ermordet!"

"Ben, verschwinden wir einfach von hier!" sagte Damien. Ben zitterte zwar heftig, aber er ließ es zu, das Damien ihn in einen der Flure zur Krankenstation führte, während Umbridge ihnen alle möglichen Drohungen nach rief. Ben brach allerdings nach dem Eintreten auf dem Boden zusammen. Damien umarmte ihn, bevor er sich umsah. Er sah zu dem Platz wo seine Mutter neben dem Bett von Harry sass. Sie hielt die Hand seines Bruders.

Sein Vater kam herüber gelaufen und half Damien dabei, seinen Bruder auf den Stuhl neben Harry's Bett zu setzen. "Was ist passiert?" fragte Pomfrey, und kam dabei aus ihrem Büro und sah nun Ben und Damien.

"Malfoy." sagte Damien nur, bevor er sich wieder an das Bett von Harry setzte. "Mum? Das ist keine so gute Idee." sagte er und deutete auf ihre Hand.

"Harry nahm ihre Hand." sagte sein Vater. "Kurz bevor er einschlief."

Ben fuhr sich über die Augen und sah seinen Zwillingsbruder an. "Harry hasst es, auf euch wütend zu sein." sagte Ben, bevor er sich im Stuhl umdrehte und die Arme auf das Bett legte. "Er ist jetzt einfach zu erschöpft dafür."

"Von jetzt an zählen nur noch wir sieben." sagte sein Vater. "Alles andere ist unwichtig!"

Pomfrey trat nun an Ben's Seite und legte drei Plastikstreifen neben ihn. "Der Schulrat hat nicht zugestimmt, aber da ihr so oder so abreisen werdet, habe ich sie übergangen. Der Direk­tor hat es leider erfolglos versucht und dieses Mal hat er es wirklich versucht."

"Dumbledore hat Harry getötet." flüsterte Ben. "Er und Umbridge. Sie haben ihn solange misshandelt, bis..."

Damien sprang auf und hob Ben vom Bett herunter, bevor er ihn umarmte. Er gab beruhigen­de Geräusche von sich, während er ihn zu beruhigen versuchte. "Für diese Sorgen ist es jetzt zu spät, Benji." sagte Damien leise, als wenn Harry sie hören könnte. „Und Harry wird sich nicht in seiner kurzen, verbliebenen Zeit daran erinnern wollen."

"Ja." sagte Ben und nickte.

"Bitte keine Wutausbrüche mehr, ja?" fragte Damien. "Es ist sehr hart dich so zu sehen."

Ben nickte und ließ den Kopf hängen, während Damien ihn erneut umarmte. "Ich möchte nicht, das er geht, Damy." sagte Ben nun und den drei Erwachsenen zerriss es das Herz als sie dies hörten. "Ich brauche ihn doch."

"Ich weiss." flüsterte Damien.

"Ich werde immer bei euch sein." erklang Harry's Stimme leise vom Bett her. Damien stand schnell wieder auf, gefolgt von Ben und lehnte sich vor. Harry griff nach oben und seine linke Hand wurde von etwas zurück gehalten. Er sah hinab und dann zu seiner Mutter. Sie war so in Gedanken versunken, das sie es nicht bemerkt hatte und lies sie nun los, bevor sie nach seiner rechten Hand griff. Er legte nun seine linke Handfläche auf Ben's Herz. "Dort drinnen, in Ordnung?"

Ben weinte erneut und seine Tränen liefen Harry's Nacken entlang. "In Ordnung." sagte Ben und setzte sich auf die Bettkante, bevor er sich hinab lehnte und Harry umarmte.

"Mum, Dad, wann können wir los?" fragte Damien.

"Jetzt." sagte sein Vater.

XOXOXOXOXOXOXOXOXOXOXOX

Zwei Stunden später

Harry hielt sich an Ben fest, während sie mit dem Portschlüssel reisten, den ihre Mutter vor­bereitet hatte, während der Rest der Familie per Flohnetzwerk reiste. Harry war mit Sicherheit nicht in der Lage, auf diese Weise zu reisen und der Portschlüssel war der weniger traumatische Weg der Reise. Beide landeten am Boden aber Ben gelang es, sie aufrecht zu halten, selbst als Harry zusammen sackte, so das Ben das gesamte Gewicht tragen musste.

"Benji!" rief Acacia.

"Harry!" rief Crisanta im selben Moment. Ein Kichern erklang im Hintergrund und Ben be­wegte Harry so, das er sich bei ihm abstützen konnte und trotzdem Crisanta umarmen konnte. Acacia umarmte nun Ben bevor sie los ließ, so dass Ben Harry auf das Bett helfen konnte. Acacia sprang nun auf und setzte sich links neben ihn, während Crisanta sich links neben ihn setzte.

Ben kniete sich nieder und ergriff die Hände der beiden. "Hört mir bitte beide zu." sagte Ben. "Ihr müsst bitte bei Harry äußerst vorsichtig sein. Springt ihn bitte nicht an oder rennt auf ihn zu, in Ordnung?"

"Können wir dich trotzdem umarmen?" fragte Crisanta.

"Natürlich könnt ihr das." sagte Harry und umarmte beide. Beide lehnten sich nun an ihn.

"Ist deine Krankheit schlimmer geworden?" fragte Acacia.

"Ja meine Prinzessin." sagte Harry und sah kurz weg, um die Tränen weg zublinzeln. Sie wa­ren noch jung, würden in sechs Monaten in Hogwarts eingeschult, aber sie waren nun einmal seine kleinen Schwestern und ihnen zu erklären, das er sterben würde, war fast zu viel für ihn. Er schluchzte bevor er sich zwang wieder hinab zu schauen. Er legte den Kopf auf den von Crisanta und umarmte beide, während Damien im Kamin. "Wir sind nach Hause gekommen um euch wieder zusehen."

Seine Eltern erschienen nun im Kamin und lächelten bei dem Anblick. Damien sah ebenfalls mit Tränen in den Augen zu. Acacia umarmte ihn nun fester und Harry legte nun seinen Kopf auf ihren Haarschopf. "Wirst du wieder fort gehen?" fragte Acacia.

"Kannst du nicht dieses mal bei uns bleiben? Wir werden auch artig sein, das versprechen wir." sagte Crisanta.

"Oh mein Gott." sagte Harry traurig, bevor er sich aufrichtete und sich abwandte. Er konnte es nicht tun. Er konnte sie nicht anlügen aber er konnte ihnen auch nicht sagen, das er sterben würde. Er konnte es ihnen einfach nicht antun. "Benji, ich kann das nicht." flüsterte er und sah seinen Bruder an. Remus war ebenfalls hier, er stand etwas weiter hinten im Raum. Er hatte sich vermutlich um die Mädchen gekümmert, solange seine Eltern in der Schule waren.

"Mädchen geht euch bitte die Hände waschen." sagte Remus, der ihm damit die Bitte abnahm. Er ging hinüber und beide Mädchen sprangen auf und umarmten Remus während des hinaus gehens. Harry lies sich in den Stuhl fallen und Ben setzte sich ebenfalls. Harry legte sich da­nach flach hin und legte den Kopf auf Ben's Schoss, bevor er sich umdrehte, und leise weinte.

"Ich kann es ihnen einfach nicht sagen." sagte Harry traurig. Er spürte nun junge Hände auf seinem Rücken und wusste, das Damien ihm den Rücken rieb.

"Ich werde heute Abend mit ihnen sprechen." sagte ihre Mutter. "Ich verstehe es, Harry. Der Gedanke es ihnen zu sagen..."

Harry nickte und hielt sich verzweifelt an seinem Bruder fest. "Könnt ihr uns kurz alleine las­sen?" fragte Ben seine Eltern, die nickten und leise hinaus gingen. Harry spürte nun wie Hän­de durch sein Haar fuhren und er drehte sich um und sah zu ihnen hinauf. "Kannst du dich verwandeln?" fragte Ben und in seiner Stimme klang etwas Hoffnung mit.

"Ich habe es versucht, sobald Dumbledore das Armband entfernte." flüsterte Harry traurig. Er wäre beinahe endgültig zusammen gebrochen, als er es versuchte und es nicht gelang. "Ich habe nicht mehr die Stärke die Verwandlung in Eri zu schaffen. Mein Körper ist zu sehr ge­schwächt. Eine normale Form wäre vielleicht noch möglich gewesen, aber keine magische. Es tut mir so Leid, Benji. Damy."

"Nein." sagte Damien und umarmte ihn. "Es muss dir nicht Leid tun. Du bist wieder zurück gekehrt. Du hast uns das schönste Geschenk gemacht das wir uns je im Leben hätten wün­schen können."

Als Damien sich wieder aufsetzte, hob Harry die Hand und legte sie auf seinen Nacken. "Ich bin so froh dich wieder zusehen, Damy." sagte Harry. "Selbst wenn es nur so kurz ist." Dami­en begann nun zu weinen. "Ich habe euch alle aufwachsen sehen." Harry hielt nun Inne, und die Tränen liefen seine Wangen hin auf das Genick von Damien. Er sah nun zu Ben der das Gesicht auf das Sofa gelegt hatte. Harry hob nun die Hand und zog seinen Kopf wieder zu sich heran. "Ich bereue es nicht, Benji." sagte Harry. "Ich wusste schon immer, das du hier warst, aber dich wiederzusehen, bedeutete alles für mich. Damit hatte ich wieder einen Sinn im Leben. Aber es ist mein Ernst, für euch beide mag ich fort sein, aber ich werde euch nie wirklich verlassen. Ich werde über euch wachen, egal wo ich landen werde, und ich werde im­mer in euren Träumen und Herzen bleiben, in Ordnung?"

Ben schien dem Zusammenbruch nahe. Er nickte und streichelte sanft das Haar von Harry. "Ich bin froh, das du wieder hier bist, Harry." sagte Ben. "Du hast all die Dinge für mich er­träglich gemacht und das Wissen das du über uns wachen wirst, macht es für mich etwas ein­facher. Sei es um des Schutzes von Damy, Crissy und Cacia willen. Ich verspreche dir, das ich für dich auf alle acht geben werde."

"Und ich werde für dich auf Ben aufpassen." sagte Damien und legte seinen Kopf auf Harry's Bauch. "Wir werden einander haben, selbst wenn wir dich verlieren sollten. Wir werden ein­ander hier durch helfen."

Nun reichte es Ben, und er brach seitlich auf dem Sofa zusammen, während Harry von seinem Schoss rutschte. Harry legte sich vor Ben, während Damien am anderen Ende sass und beide Köpfe auf seinen Schoss gelegt hatte. Ben war nicht zu beruhigen, er weinte und schniefte, murmelte immer wieder das Harry nicht sterben durfte, und das er sich nicht so einsam ohne ihn fühlen wollte. Damien und Harry blieben einzig für Ben so stark denn sie wussten, das er diese Dinge verarbeiten musste.

XOXOXOXOXOXOXOXOXOX

Am nächsten Tag

Mit Hilfe ihrer Eltern, Remus und des neu hinzugekommenen Sirius gelang es ihnen, Acacia und Crisanta für den Rest des Tages abzulenken, so dass Ben, Damien und Harry sich in ihren Räumen einrichten konnten, ohne das die Schwestern sie ablenkten. Ihr Vater hatte ihnen ihr Essen und etwas Suppe für Harry herauf gebracht, denn sie hatten ihm erklärt, das Harry nichts anderes mehr vertrug.

Die drei schliefen in Ben's Bett, da sie einander nicht alleine lassen wollten, und Harry störte es nicht wirklich, nachdem er so lange in Hogwarts gewesen war. Harry, der noch immer sehr erschöpft war, erwachte als erstes, aber auch nur, weil ihre Mutter eintrat, denn sie hatten nicht abgeschlossen. Ben und Damien waren zu müde um wachzuwerden und sie war wirk­lich leise, als sie das Frühstück neben das Bett stellte. Sie ging nun zu den dreien hinüber und bemerkte, das Harry sie im Licht der aufgehenden Sonne beobachtete.

"Ich bin überrascht, das du wach bist." sagte sie sanft. "Wie geht es dir?"

Harry schüttelte leicht den Kopf, da er ihr nicht sagen wollte, das es ihm genauso ging wie gestern. "Hast du schon mit Cacia und Crissy gesprochen?" fragte er nun.

"Ja." Sie sah nun sehr nachdenklich aus. "Sie verstehen was geschehen wird."

"Sind sie schon wach?" fragte Harry nun.

"Das sind sie meist um diese Uhrzeit. Sie möchten dich auch gerne sehen." sagte sie. "Ich bin mir aber nicht sicher..."

"Ich möchte so viel Zeit wie möglich mit ihnen verbringen. Bitte?" fragte Harry, der sich nicht länger mit seinen Eltern streiten wollte.

"Ich schicke sie dann herein, in Ordnung?" fragte sie. "Sie wissen das sie vorsichtig sein müs­sen."

Harry nickte lächelnd und seine Mutter lehnte sich leicht vor, vermutlich um ihn ähnlich wie bei Ben und Damien leicht auf die Stirn zu küssen, hielt sich dann aber damit zurück. Harry hustete leicht, nahm dann aber seine Hand unter Ben her hervor und griff nach ihr. Sie lächel­te leicht, als er ihr es gestattete und küsste ihn nun sanft auf die Stirn. Als sie gegangen war, sah Harry zu Ben und bemerkte das dieser Harry überrascht ansah. "Ich kann ihnen einfach im Moment nicht wirklich weh tun." sagte Harry sanft.

"Das weiss ich, kleiner Bruder." sagte Ben. "Ich kann ihnen auch im Moment einfach nicht wütend sein. Das ist es im Moment einfach nicht wert."

"Cacia und Crissy kommen gleich herauf." sagte Harry. "Mum hat es ihnen gestern gesagt."

"Ich wecke dann besser Damien." sagte Ben.

"Damien ist schon wach." murmelte Damien, bevor er Harry umarmte und sich an ihn lehnte. In dem Moment öffnete sich die Tür und ihre Schwestern kamen herein, bemerkten aber rechtzeitig das sie sich besser ruhig verhielten.

"Können wir auch mit auf das Bett?" fragte Crisanta vorsichtig. Harry zuckte leicht zusam­men als er sah, das sie sich selbst überzeugen wollte.

"Kein Problem, meine Prinzessinnen." sagte Harry ohne sich aufzurichten. Damien und Ben bewegten sich nun leicht und halfen den beiden zehnjährigen vorsichtig unter die Bettdecke.

"Mum sagte, das du..." murmelte Acacia bevor sie Harry vorsichtig umarmte. "Wir wollen nicht das du gehst." sagte sie mit trauriger Stimme. Harry bemerkte ihre Tränen und ihm selbst liefen seine die Wangen herab. Er umarmte nun auch Crisanta.

"Es tut mir so Leid meine Prinzessinnen." sagte Harry sanft. "Aber ich bin jetzt schon so lan­ge schwer krank. Ich bin einfach nur froh, das ich euch in diesem Alter treffen durfte, denn nun weiss ich, wie hübsch und stark ihr beiden seid. Ihr könnt mir so den Gefallen tun und für mich auf Damien und Benjamin acht geben. Werdet ihr das für mich tun wenn ich fort bin? Gebt auf einander acht. Nur ihr vier?"

Während dieser Worte sah er auch zu Damien und Ben und beide sahen nun zu Harry. "Das versprechen wir dir." sagten die Mädchen gemeinsam. "Wir sind auch froh, das wir dich Ken­nenlernen durften, großer Bruder." Harry umarmte sie nun fester. "Du bist genau so wie Benji uns immer erzählte."

"Ich liebe euch alle so sehr." flüsterte Harry.

"Wir lieben dich auch." sagten die Mädchen erneut gemeinsam und küssten ihn sanft auf die Wangen. Harry küsste nun beide auf die Stirn.

"Habt ihr schon gefrühstückt?" fragte Ben nun und hob Acacia auf seinen Schoss. Damien stand nun auf und ging zum Frühstückstablett. Beide schüttelten den Kopf.

"Hier ist genug für uns alle." sagte Damien bevor er das Tablett anhob. Harry hatte etwas mühe, aber es gelang ihm, sich aufzurichten und Crisanta half ihm dabei die Kissen entspre­chend zu platzieren. Damien stellte das Tablett auf Harry's Schoss und schob Harry die Schüssel mit etwas Suppe und einem Löffel hin. Harry war nicht wirklich hungrig, aber solan­ge seine Schwestern hier waren, wusste er, das er essen musste. Mehr um ihretwillen als um seiner selbst willen.

"Bleibst du heute im Bett?" fragte Crisanta und aß ein Stück Pfannkuchen.

"Ich werde wohl später noch aufstehen, Crissy." sagte Harry. "Aber die meiste Zeit werde ich wohl im Bett bleiben, aber ihr könnt mich zu jeder Tages- und Nachtzeit besuchen. Das ver­spreche ich euch. Wir werden die Tür mit Sicherheit nicht verschließen."

Harry sah nun zu Ben. Sie hatten nie darüber gesprochen, aber Ben wollte sicherstellen, das dieser in seinem Bett starb. Es war kein schöner Gedanke, aber hatte gerade über diese Dinge nachzudenken, da er nur noch so wenig Zeit hatte. Er würde zum Beispiel mit seinen Eltern über die Beerdigung und die damit zusammenhängenden Dinge sprechen müssen.

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Ein paar Tage später

Harry hatte am nächsten Morgen versucht alleine zu duschen, aber am Ende gab er doch auf und ließ es zu, das Ben ihm half. Eigentlich sollte es ihm peinlich sein, aber Ben musste es ge­stattet werden ihm zu helfen, denn sonst würde Ben fast wahnsinnig werden und Harry wollte seine letzten Tage nicht damit verbringen, ohne Körperpflege im Bett zu liegen. Er hatten den vorherigen Tag auf dem Balkon verbracht und wusste, das es viele Besucher im Haus gab, die sich auch auf ihn bezogen, aber keiner von ihnen kam in die Nähe der Geschwister. An die­sem Tag allerdings wollte Harry den Raum verlassen und Ben und Damien brachten ihn in das Wohnzimmer. Entweder Ben, Damien, Acacia oder Crisanta hielten ihn zu irgend einem Zeitpunkt fest, aber Harry beschwerte sich nicht und ihm gefiel dieser Kontakt. Er ließ es so­gar zu, das seine Eltern ihn vorsichtig umarmten, und er unterhielt sich sogar einige Zeit lang mit Remus, der bei Damien sass. Beide unterhielten sich meist über Damien, dessen Pate Re­mus ja auch war.

Remus und seine Eltern, sowie zu einem gewissen Grad auch Sirius, baten Harry nie um Ver­gebung, aber Harry wollte auch nicht, das seine Familie auch nach seinem Tod derart zerris­sen wurde. Wenn Ben, Damien und die Mädchen den Krieg heil überstehen sollten, so brauchten sie ihre Eltern. Harry nahm den Erwachsenen das Versprechen ab, sicherzustellen, das Ben und Damien wie Erwachsene behandelt würden, da beide vermutlich in kürze eine der schlimmsten Erfahrungen ihres Lebens machen würden, und wenn sie damit klar kamen würden sie auch mit dem Krieg klar kommen. Die vier weinten, aber sie versprachen es Harry ohne zu zögern.

Sein bevorstehender Tod war immer allen im Hinterkopf und Harry war immer im Mittel­punkt des Geschehens, selbst wenn Leute die versuchten es zu vermeiden. Ben und D ...

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