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Archives > Yu-Gi-Oh > Mondschauer Band 1

y Mondschauer Band 1
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Status Age Language Published Last Update Characters Rating Clicks
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Starting from 18 German 07.03.201008.03.2010 60997 0.00
With 0 Vote(s)
24
Author: dark-schu
Pairing: Yohan X Juudai
Categories: Action, Romance
Content: Limone
Introduction: Ich will euch nicht zu viel verraten. Es geht um ein Königreich, dass von Grausamkeit heimgesucht wird. Einem Anhänger, der einer Mondträne gleicht. Einem Krieg. Gut gegen Böse und mitten drin Leidenschaft und Liebe. Lasst euch entführen in die Welt meiner Geschichte. In die Welt von Mondschauer.
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y Treffen
Mondschauer


Hey^^
Ich probiere jetzt mal bei der FF hier ne neue Taktik aus, da bei Requiem of Darkness ja einiges schief gelaufen ist. Am Ende war die qualitativ ein WITZ. Das war schrecklich …
Auf jeden Fall will ich es mal so versuchen.
Ihr habt hier jetzt also ‚Mondschauer’
Diese Story wird in Bändern on gestellt. Ein Band sind ca. 5 Kapitel. Wobei der erste und der letzte Band jeweils 6 haben, weil Prolog und Epilog bei sind.


Worum geht es hier?
Ich will euch nicht zu viel verraten. Es geht um ein Königreich, dass von Grausamkeit heimgesucht wird. Einem Anhänger, der einer Mondträne gleicht. Einem Krieg. Gut gegen Böse und mitten drin Leidenschaft und Liebe.
Lasst euch entführen in die Welt meiner Geschichte. In die Welt von Mondschauer.


Legende:
„reden“
//denken//
>geistige Unterhaltungen<
##Erinnerungen##
(Anführungen am Ende.)

++++++++++++++
Mondschauer

Band 1: Der Anfang

Kapitel 03: Treffen

Langsam schwand die Sonne. Der Tag wich und ließ der Nacht freie Hand. Diese breitete sich über Altaria aus und hüllte alles in Dunkelheit. Yohan ritt noch immer mit Noctis durch die Landschaft, allerdings verspürte er bereits eine nagende Müdigkeit und brachte seine Stute zum Stehen. „Whoo. Das reicht für heute, Noctis. Wir schlagen hier ein Lager auf.“, sagte er und stieg von der Stute. Er richtete sich alles zum Schlafen her und sein Pferd bequemte sich neben ihn auf den Boden und schnaubte leicht. Als Yohan ihr etwas Brot hinhielt, fing die Stute brav an zu fressen. „Wenigstens muss ich nicht alleine essen.“, stellte er fest und aß in Ruhe weiter, ehe er sich hinlegte und in den Himmel sah. Er hoffte, dass er bald eine Antwort finden würde. So schloss er nun die Augen, in der Hoffnung bald den erholsamen Schlaf zu bekommen, den er so bitter brauchte. Doch es ging nicht. Der Vollmond, welcher in seiner ganzen Pracht am Firmament war und seine silbernen Strahlen auf den Türkishaarigen scheinen ließ, verhinderte gekonnt, dass Yohan den Schaf fand, nach dem er sich so sehnte. Dies war auch der Grund, weshalb er sich wieder aufrichtete und ein wenig durch den nächtlichen Wald spazierte. Er konnte einfach nicht anders. Diese angenehmen Strahlen auf seiner Haut. Diese Ruhe. Das alles verzauberte ihn regelrecht. Sein feines Gehör vernahm in der Ferne ein leises Plätschern. Neugierig geworden schritt er dem Geräusch nach und erreichte bald einen See. Das schimmerte im Mondlicht silbern und in der Mitte des Sees war ein gewaltiger Fels, der schon einem kleinen Berg glich. Doch das interessierte Yohan im Moment nicht.

Viel mehr interessierte ihn das Wesen, das auf dem Wasser war. Das braune Haar glänzte im Mondlicht, ebenso wie die weißen Schwingen, die gerade ausgebreitet wurden und kleine Wassertropfen flogen von jenen, ein Zeichen, dass sie nass waren. Die zarten Hände schöpften noch etwas Wasser und warfen es in die Luft, damit es die schönen Flügel bedecken konnte. Die zarten Füße standen auf dem Wasser und verursachten feine Wellen, die das Ufer langsam erreichten.
Er war wie erstarrt, konnte nichts tun, außer auf dieses wundervolle Wesen starren. Noch nie in seinem Leben hatte Yohan einen Engel aus der Nähe gesehen. Sie waren wirklich wunderschön. Noch schöner, als in den Erzählungen der Wanderer berichtet wurde. Er verschluckte sich leicht und musste husten. Dieses Geräusch, schreckte den zarten Engel auf, wie er schnell merkte, da er nun in die braunen Tiefen blicken konnte.
Juudai hatte Cremos gesagt, dass er noch ein wenig zum Wasser wollte, da er seine Flügel ein wenig reinigen wollte. Er war so in die Reinigung vertieft, dass er nicht merkte, dass er beobachtet wurde. Nun. Bis zu einem gewissen Punkt. Als der Beobachter hustete, schreckte der Engel zurück und erblickte Yohan. Seine Augen wurden leicht groß, da dieser im Mondlicht ebenfalls unglaublich schön wirkte. Das türkise Haar schien noch stärker zu leuchten als sonst, ebenso wie die orangen Augen, welche ein Geheimnis zu bewahren schienen. Die Haut glänzte ebenfalls im Licht und Juudai war gebannt von dem Anblick des Mannes. Er fing sich allerdings recht schnell wieder und flog neugierig zum Ufer.

„Guten Abend.“, sagte er höflich und mit einer, für Yohans Ohren, melodischen Stimme. Er musste kurz so verharren, wie er war, um Luft zu holen und dann den Gruß zu erwidern. Er wollte gerade noch fragen, was ein so hübsches Wesen hier machte, als die Stille von einem Klirren durchbrochen wurde. Metall traf auf Metall. „Das klingt, als fände in der Ferne ein Kampf statt.“, sagte er und Juudai erblasse. „Cremos…“, flüsterte er entsetzt und stürmte sofort los. Yohan war etwas verwirrt, aber er reagierte sofort und rannte los. Er folgte dem Engel und bald erreichten sie das Lager jenes Engels. Dort kämpfte gerade ein groß gewachsener Mann mit braunem Wuschelkopf. „Cremos!“, rief der Engel neben ihm und zückte Pfeil und Bogen, ehe er auch schon die ersten Treiber mit einem gezielten Schuss in die Schulter leicht außer Gefecht setzte.

Cremos erblickte seinen Bruder und den Fremdling, der ebenfalls sein Schwert gezogen hatte und sich mit einem Treiber anlegte. Nightshroud griff Cremos wieder an. „Ich bin dein Gegner, Engel.“, sagte er und schlug weiter mit dem Schwert auf seinen Gegner ein, der sichtlich ein Problem damit hatte, die Hiebe zu parieren. Yohan schlug sich anfangs ganz gut gegen den Treiber und schien im Vorteil. Allerdings unterschätze Yohan die List der Wesen. Sie schafften es Yohan ein zu kreisen und ihn zu entwaffnen. Dieser zischte unglücklich, als er seiner Waffe beraubt war und starrte den Treiber an, der immer näher kam und dunkel lachte. Dieser hob die Klinge, um den tödlichen Stoß aus zu üben und Yohan kniff die Augen zusammen, sah er doch schon das Ende vor sich. Allerdings blieb der erwartete Schmerz aus. Stattdessen bemerkte er das kristallblaue Licht, welches von ihm ausging. Zumindest dachte Yohan das anfänglich, ehe er merkte, dass es der Anhänger war, welcher das helle Licht ausstrahle und sich langsam zu formen begann. Ein lautes Heulen war zu hören und vor Yohan baute sich ein Wolf aus kristallblauem Licht auf. Seine roten Augen glühten drohend und er sprang den Treiber an, welcher Yohan angreifen wollte und löschte dessen Leben aus. Nightshroud sowie der zweite Treiber erschraken schrecklich und der Anführer machte sich sofort daran den Rückzug an zu ordnen. Die Treiber sprangen auf ihre Pferde und preschten davon.
Yohan starrte den Treibern nach und dann wieder zu dem Wolf, welcher noch immer in diese imposante Erscheinung hatte. Dieser blickte Yohan nun tief in die Augen. >Urak, neb abet, Yohan.(1)<, sagte der Wolf, ehe er sich auflöste und wieder als heller Lichtstrahl in die Mondträne einfuhr. Yohan starrte immer noch ungläubig auf die Stelle, an welcher der Wolf war, ehe er sich so unglaublich schlaff fühlte. Er sank auf die Knie und brach dann bewusstlos zusammen. Juudai fiepte erschrocken und rannte zu Yohan, ebenso wie Cremos. „Ist er tot?“, fragte Juudai leise und Cremos schüttelte den Kopf. „Nein.“, sagte Cremos ruhig. „Er ist nur bewusstlos.“ Gemeinsam brachten sie Yohan zum Feuer und Juudai holte ihm etwas Wasser. Dabei fand er das Pferd und die Schlafstätte. Juudai lächelte das Pferd sanft an und führte es dann einfach mit sich. Das Tier folgte ihm auch, obwohl sie sonst nur Yohan treu ergeben war. Der Engel hatte einfach etwas an sich, dass sie praktisch anzog. Beim Lager angekommen, legte sich das Pferd sofort zu seinem Herrn. „Scheint so, als gehöre sie zu ihm.“, sagte Juudai und Cremos nickte. „Eine sehr schöne Stute. Kräftig und anmutig.“, sagte er und blickte zu Yohan, der sich langsam regte.

Langsam öffneten sich die wunderschönen Augen des Türkishaarigen und blickten direkt in schokoladebraune Gegenstücke. Er dachte tot zu sein, denn er sah einen Engel, doch dessen Worte zeigten ihm, dass er sich irrte. „Er ist wach.“
Yohan setzte sich verwirrt auf. „Was ist passiert?“, fragte er und Cremos schmunzelte. „Du hast einen Treiber getötet und die anderen Beiden verjagt und bist dann in Ohnmacht gefallen.“, sagte Cremos. „Echt beeindruckend, wie du das gemacht hast.“, sagte Cremos und blickte die Kette an. „Ich sah noch nie eine Mondträne im Einsatz.“, sagte er nun und Yohan blickte die Kette an. „Ich habe sie nie eingesetzt.“, erklärte er, ehe ihm etwas einfiel. „Ich habe mich gar nicht vorgestellt. Mein Name ist Yohan.“, sagte er und Cremos lächelte. „Ich bin Cremos und der kleine Strahlemann hier ist mein kleiner Bruder Juudai.“, stellte er sich und seinen Bruder vor und Juudai grinste. „Hallo, Yohan. Schön dich kennen zu lernen.“, sagte Juudai und setzte sich zu den Beiden zurück. Er war eben etwas Suppe in die Becher leeren gegangen und reichte Yohan einen, ebenso wie einen Löffel. Cremos nahm sich seinen Teil und gemeinsam wurde gegessen.

Nachdem die Suppe, welche in Yohans Augen sehr lecker geschmeckt hatte, gegessen war, fingen die Drei an sich zu unterhalten. „Was machst du so ganz alleine in dieser Gegend, Yohan?“, wollte Juudai wissen und dieser lächelte leicht. „Ich bin auf der Suche nach meiner Vergangenheit. Um diese zu finden reise ich seid heute Mittag von Ort zu Ort. Zumindest habe ich mir das vorgenommen. Weit bin ich ja noch nicht wirklich.“, sagte er und legte den Kopf schief. „Und ihr?“
Cremos lächelte. „Wir sind auf der Suche nach dem Lager der Orks, die hier in der Gegend ihr Unwesen treiben. Unsere Mission lautet nämlich diese zu beseitigen.“, klärte Cremos den Türkishaarigen auf und Yohan blinzelte. „Oh? Ich habe erst kürzlich ein Zusammentreffen gehabt. Gestern wurden mein Bruder und ich von einer Gruppe Orks angegriffen.“, sagte er und Cremos wurde ernst. „Erzähl mir alles.“, forderte er und Yohan erzählte von dem Überfall.

Zur selben Zeit im Schloss von Drakoom:

Nightshroud und der zweite Treiber erreichten gerade das Tor und sollten sofort zu ihrem Herrscher. „Wieso seid ihr nur zu zweit zurückgekommen?“, wollte er wissen und Nightshroud verneigte sich. „Verzeiht, mein Meister. Aber wir wurden verjagt.“ Nightshroud keuchte erschrocken auf, als Darkness ihn grob gegen die Wand donnerte. „Wie bitte?“, wollte er kreischend wissen. „Ihr seid geflohen? Wie kannst du es wagen trotz einer Niederlage zu mir zu kommen?“, fragte er aufgebracht.

„V-Verzeiht mein König…aber die Engel waren nicht allein….“, krächzte er. „Da war dieser Junge…er hatte eine Mondträne bei sich…der Geist der Träne hat uns verjagt!“, rief er und wurde los gelassen. „Eine Mondträne?“, fragte er ungläubig und eine vermummte Gestalt meldete sich zu Wort: ...

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