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Archiv > visuell > Eins und Eins, das bin Ich

y Eins und Eins, das bin Ich
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Status Alter Sprache Veröffentlicht Last Update Zeichen Bewertung Klicks
Beendet
Ab 14 Jahren Deutsch 07.03.201007.03.2010 24159 5.00
Bei 1 Vote(s)
22
Autor: Psycho_Knoppers
Pairing: Byou x Ruki
Kategorien: Alternatives Universum (AU)
Inhalte: Songfic
Einführung: Rammstein - Zwitter
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y Eins und Eins, das bin Ich


Müde schmiss der Blonde die Wohnungstür hinter sich zu, streifte sich die Schuhe von den Füßen und schlurfte hoch in sein Zimmer. Warum war er nur so verdammt müde? Immerhin ging er schon sehr früh schlafen, dennoch war er morgens immer total geschlaucht und dieser Zustand wurde nur von den kleinen Pillen aufgehoben, welche er dafür ständig einnahm. Er wusste dass es seinem Körper eigentlich nicht gut tat, dass er ihn damit überforderte, dennoch musste er doch etwas gegen seine Müdigkeit unternehemen oder nicht?

Gähnend hielt er sich die Hand vor den Mund und griff nach dem kleinen Büchlein in seiner Schreibtischschublade.
Schnell schrieb er seinen Eintrag und legte noch ein Bild hinzu, auf welchem ein, seiner Meinung nach, verboten gutaussehender Junge zusehen war.
Noch ein kurzer Blick auf das Foto, dann klappte er das Buch wieder zusammen, zog sich bis auf die Shorts aus und legte sich in sein Bett. Er war so müde.
Und nach wenigen Augenblicken, war er in einen traumlosen Schlaf abgedriftet.

Ich hab ihr einen Kuss gestohlen
Sie wollte sich ihn wieder holen
Ich hab sie nicht mehr losgelassen
Verschmolzen so zu einer Masse



Es war bereits dunkel Draußen als er seine Augen öffnete. Übermüdet setzte er sich in eine aufrechte Position, streckte sich und gähnte nochmal als er seine Beine aus dem Bett baumeln ließ und aufstand. Warum war es immer dunkel wenn er aufwachte? Wie sah es aus wenn es hell war? Er wusste es nicht. Müde rieb sich der Blonde über die Augen ehe er überlegte was er nun tun sollte, viele Möglichkeiten gab es ja nicht.

Er war allein. So wie immer wenn er aufwachte. Und jedesmal befand er sich in diesem Raum, welchen er nicht kannte. Die Sachen gehörten ihm auch nicht und immer hatte er andere Sachen an, an die er sich nicht erinnern konnte sie zu besitzen geschweige denn sie sich angezogen zu haben.

Er verstand nicht, was hier passierte. Was mit ihm passierte.

Doch stören tat es ihn schon lange nicht mehr, seit er aufgehört hatte nach Antworten zu suchen, die er nie fand. Er hatte sich früher Bilder angesehen, wo er drauf war und andere Kinder, doch er konnte sich an keine dieser Ereignisse erinnern. Seines Erachtens war er bisher immer allein gewesen. Manchmal traf er eine Frau oder einen Mann, wenn er durch das Haus schlich. Sie nannten ihn Takanori. Doch das war nicht sein Name.

Sie gingen so vertraut mit ihm um, als würden sie ihn wirklich kennen. Aber würden sie ihn kennen würden sie ihn doch bei seinem richtigen Namen nennen oder?
Oder fanden sie den Namen Takanori einfach nur schöner als Byou?

So ist es mir nur Allzurecht
Ich bin ein schönes Zweigeschlecht
Zwei Seelen unter meiner Brust
Zwei Geschlechter, eine Lust
Zwitter, Zwitter, Zwitter, Zwitter



Wie immer ging er zu dem kleinen Schreibtisch und kramte in der kleinen Schublade nach einem kleinen Büchlein auf dem in großen Lettern ‚Diary‘ drauf stand. Er las das Buch gerne, denn die Geschichten die rein geschrieben wurden, von wem auch immer, fand er sehr interessant und amüsierend.

Schnell blätterte er zum letzten geschriebenen Eintrag und las ihn sich mit einem Schmunzeln auf den Lippen durch, nachdem er das eingelegte Foto in die Hand nahm, damit es ihm beim Lesen nicht behinderte. Und da lesen im Stehen nicht gerade bequem war, fletzte er sich ins Bett.
Und flüsternd las er den Eintrag;

Hey~
Heute war ein Tag wie immer. Frühs bin ich vor Müdigkeit die Treppen im Flur runtergefallen, hab mir den Kopf am Schrank gestoßen und beim Messer ablecken habe ich mir einen Minispalt in die Zunge geritzt - Ist ja im Prinzip nichts Neues.

Eigentlich hatte ich dann keine Lust mehr auf Schule und schon gar nicht als ich am Küchentisch eingeschlafen war und mein Kopf mit den Cornflakes in der Milch schwamm. Zum Glück hat mich meine Mutter noch vor dem Ertrinken gerettet.

Dann hab ich mich wie immer fertig gemacht und beim Zähne putzen wieder mal eine kleine Pause eingelegt, sodass ich mich mit Schminken und Haare stylen beeilen musste. Hätte ich gewusst dass ich mir mit sämtlichen Utensilien, sprich Eyeliner und Mascara, in die Augen pieke, hätte ich auch liebend gern den Schulbus verpasst.

Dem Bus durfte ich noch gute zwei Stationen hinterher rennen, bis der werte Herr Busfahrer auch auf mich Rücksicht nahm und solange wartet bis ich eingestiegen war. Ja, toll ne? Ich kam total verschwitzt zur ersten Stunde, sodass meine Mitschüler sich über mich lustig machten. Von wegen Quickie auf dem Weg zur Schule und so, schon klar.

Dann habe ich Reita wieder gesehen, in der großen Pause. Wie das beigelegte Foto beweist, habe ich ihn auch noch heimlich fotografiert. Es ist immerhin Wochenende, da muss ich doch auch was zum Anschmachten haben. Allerdings hätte mich der Blitz der Kamera fast verraten. Es war ein äußerst risikoreiches Unterfangen, was ich da veranstaltet habe. Natürlich bin ich dann gleich davon geschlichen als er in meine Richtung gesehen hat.
Aber er sieht total gut aus und sein Band um die Nase macht ihn äußerst sexy und anziehend, da musste ich doch einfach ein Foto machen. Kannst du doch verstehen oder?

Ich trau mich allerdings immer noch nicht ihn anzusprechen.
Vielleicht beim nächsten Mal.

Ich bin schon wieder so müde, woher kommt das nur? Kannst du mir das mal verraten? Das ist doch total beschissen!

Also lege ich mich jetzt schlafen und berichte das nächste Mal wieder von meinem erfolglosen Flirt - beziehungsweise Ansprechversuchen Reita gegenüber.

-owari- Takanori <3


Lächelnd klappte er das kleine Buch zusammen und legte es beiseite ehe er das Bild, welches er in der Hand hielt, genauer betrachtete.
Der Junge darauf war wirklich sehr hübsch anzusehen. Selten hatte er jemand anderen gesehen.

Und der Kerl war wirklich hübsch, das konnte er nicht leugnen und das Kribbeln zwischen seinen Beinen wohl auch nicht, denn langsam ließ er seine Hand dahin gleiten. Nicht etwa um zu kratzen sondern um es hinaus zu zögern, das Gefühl über sich kommen zu lassen.

Den Blick hielt er starr auf die ihm fremde Person gerichtet, während seine freie Hand weiter über seinen Schritt strich und anfing sich zu stimulieren.

Lange dauerte es auch nicht bis er richtig hart wurde. Mittlerweile hatte er das Bild zur Seite gelegt und strich mit dem Daumen immer wieder hart über seine empfindliche Eichel, während die andere an seinen Brustwarzen spielte, sie zwirbelte und abwechselnd mal hinein kniff.

Mit einem leisen Aufschrei kam er in seiner Hand. Kurz lehnte er sich zurück um die Wellen seines selbst herbeigeführten Orgasmus‘ genießen zu können.


Ich gehe anders durch den Tag
Ich bin der schönste Mensch von Allen
Ich sehe wunderbare Dinge
Sie sind mir vorher gar nicht aufgefallen


Er stand auf, richtete mit der sauberen Hand seine Sachen und lief rüber ins anliegende Badezimmer, um sich seine Hände zu waschen.

Wieder im Zimmer angekommen entdeckte er eine Zeitschrift die er sehr interessant fand, denn eine seiner Lieblingsbands zierte das Cover.
Schnell blätterte er einige Seiten durch, überflog diese schnell und hielt sich nur bei Bands länger auf die er zuordnen konnte oder gar kannte.

Eines der Poster, das die Zeitschrift enthielt, hatte es ihm besonders angetan. Somit riss er es raus und legte beides aus den Händen um nach einigen Nadeln zu suchen, die das Poster sicher an der Wand halten sollten.

Als diese gefunden waren, hing auch schon das Bild an der Wand und die Zeitschrift lag wieder dort wo sie zuvor gefunden wurde.
Kurz betrachtete er noch das Poster von der Band ‚ScReW‘ und wand sich dann um. Er mochte den Vocal der Band, er erinnerte ihn immer an sich selbst.
Er konnte sich damit identifizieren, die Musik war auch gut, also sollten sie hier auch hängen.


Ich kann mich jeden Tag beglücken
Ich kann mir selber Rosen schicken
Da ist kein Zweiter und kein Dritter
Eins und Eins das ist gleich
Zwitter, Zwitter
Ich bin so verliebt
Zwitter, Zwitter
Ich bin in mich verliebt


Langsam schlicht sich der Blonde wieder zum Bett, nahm sich das Büchlein und trabte damit wieder zum Tisch, wo er sich einen Stift zur Hand nahm.
Kurz überlegte er ob er wirklich etwas drunter schreiben sollte, denn vorher hatte er sowas nie getan, hatte das Buch immer heimlich genommen und es gelesen.
Würde sich das ändern wenn der Autor wüsste das Byou alles über ihn wusste?

Schnell zuckte er mit den Schultern und schlug die Seite wieder auf.
Dann setzte er den farbigen Stift an und schrieb was er darüber dachte.
So das zuletzt endlich der Satz ‘Hast recht der Kerl sieht heiß aus. Byou‘ den unteren Rand des Blattes zierte.

Als das Foto wieder im Buch war legte er dieses wieder in die Schublade.
Und es war drei Uhr morgens und er wusste wieder nichts mit sich anzufangen. Also machte er den Fernseher an und vertrieb sich mit Gucken sinnloser Talk-Shows die Zeit ehe er vier Stunden später einschlief.

Eins für mich, Eins für dich
Gibt es nicht, für mich
Eins für mich, Eins für dich
Eins und Eins, das bin ich


Müde nahm sich Takanori sein Tagebuch zur Hand und wollte gerade den nächsten Eintrag schreiben, in dem dann wohl stünde wie er sich dieses Mal vor Reita blamiert hatte, aber da viel ihm der rote Satz unter seinem letzten Eintrag auf, der definitiv nicht von ihm stammte.
Also war die Nacht wirklich jemand hier. Er wollte es zuerst nicht glauben als er ein Poster von ScReW an der Wand hängen sah, dass er sofort wieder entfernt hatte.
Aber was für ein Trottel brach in sein Zimmer ein, las sein Tagebuch und hing ein Poster einer Band auf die er nicht leiden konnte? Das wäre ein bisschen viel Aufwand für jemanden der ihn bloß ärgern wollte. Vielleicht ein Stalker? Wer weiß.

Irritiert nahm er einen Stift und schrieb auf der nächsten Seite seinen Eintrag. Jetzt war es sowieso egal, der andere hatte schließlich all seine Einträge vorher auch schon gelesen. Unter seinem Eintrag schrieb er noch ‘Ja, sag ich ja. Wer bist du und was machst du mit meinem Tagebuch?‘. Vielleicht würde der Fremde ihm ja antworten. Insgeheim hoffte er darauf. Dadurch dass er so müde war, machte er nichts mehr mit seinen Freunden und kommunizierte auch kaum mit irgendwem. Er lebte nur dafür um zur Schule zu gehen, Reita an zu schmachten und zu schlafen.
Wozu hat er eigentlich ein Tagebuch?

Verschlafen öffnete Byou seine Augen und streckte sich ausgiebig. Ein Blick aufs Fenster verriet ihm das es Dunkel war. Was auch sonst.
Er sah sich kurz um, und ihm viel sofort auf dass das Poster nicht mehr hing, also war er schon hier gewesen.
Müde tapste er zum Schreibtisch und nahm sich das Tagebuch was an seinem Stammplatz lag.
Erst als er sich auf sein Bett gesetzt hatte öffnete er es, überflog den Eintrag und blieb an dem letzten Satz, den Takanori ihm hinterlassen hatte, stehen.
Er zückte den Stift und antwortete mit: ‘Ich bin Byou und ich finde dein Tagebuch sehr interessant. Ich habe sonst nichts zu tun und das amüsiert mich ungemein. Und wie kommst du immer hier rein? Du musst ja immer kommen wenn ich schlafe, richtig?‘, fragte er nach. Er war schon gespannt darauf was der andere ihm antworten würde.

Einige Tage später las Takanori den Eintrag wo er um ein Bild gebeten wird. Sie haben sich soweit schon angefreundet, verstanden sich relativ gut. Nur ist ihm sehr unwohl dabei, denn immerhin schleicht sich nachts immer ein fremder Junge in sein Zimmer, wenn er schlief.
Er wollte ihn einmal sehen wenn er hier war, und hatte sich die Nacht über wach gehalten. Das hatte er dank Kaffee und Tabletten auch geschafft, doch der Junge kam nicht. Das war das erste Mal das er ni ...

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y Die letzten 5 Kommentare
Kommentar von: Kyoketsuki
Username: Kyoketsuki
Datum: 21.03.2010 - 22:31

Kommentar Nr.: 7200
hi!
ich finde, das du einen schon vorwarnen solltest... ^^ ich finde es schade, dass die 2 nicht so wirklich zusammen gekommen sind, aber wie soll das denn auch gehn in einem körper... ne frage:
als pairing hast du byou und ruki angegeben... ruki??? wie kommst du darauf? ich hab alles ausprobiert, ich komm bei takanori nicht auf den spitznamen... ich bin verwirrt ^^
ansonsten find ich die story hübsch geschrieben und sie ist flüssig zu lesen. find ich gut!
Lg kyoketsuki
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