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Hinter den Spiegeln |
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Not finished
| Starting from 18 |
German |
13.02.2010 | 26.02.2010 |
62459 |
5.00 With 2 Vote(s) |
68 |
| Author: |
FireDevil |
| Pairing: |
lesen ^^ |
| Categories: |
Psycho, Mystery |
| Content: |
Fear, Trauma / Depressions, Death and murder, Lemon, Rape, Sadomaso |
| Introduction: |
Hoch oben thronten die Silbermonde, als ich mich durch die vom feinem Nieselregen feuchten Büsche hechtete. Ich spürte wie mir das Regenwasser bereits die Stirn und den Rücken hinab glitt. Es störte mich nicht, ich empfand es mehr als kühle Erfrischung, die meinen Körper weiter durch das verwucherte Dickicht der tiefen Wälder hetzen ließ, deren Zweige und Dornen nach mir zu greifen schienen. Auch zeugte mein Gewand davon, denn dieses war an vielen Stellen eingerissen und bespickt von feinen Blättern, die es leid waren immerzu an einem dürren Zweig zu baumeln um sehen zu müssen wie sich die Welt um sie herum drehte und wuchs. So wie ich, wenn mich an manchen Tagen meine innere Unruhe plagte und ich das Land erforschen wollte über welches ich einst herrschen sollte. |
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Chapter 1
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Hoch oben thronten die Silbermonde, als ich mich durch die vom feinem Nieselregen feuchten Büsche hechtete. Ich spürte wie mir das Regenwasser bereits die Stirn und den Rücken hinab glitt. Es störte mich nicht, ich empfand es mehr als kühle Erfrischung, die meinen Körper weiter durch das verwucherte Dickicht der tiefen Wälder hetzen ließ, deren Zweige und Dornen nach mir zu greifen schienen. Auch zeugte mein Gewand davon, denn dieses war an vielen Stellen eingerissen und bespickt von feinen Blättern, die es leid waren immerzu an einem dürren Zweig zu baumeln um sehen zu müssen wie sich die Welt um sie herum drehte und wuchs. So wie ich, wenn mich an manchen Tagen meine innere Unruhe plagte und ich das Land erforschen wollte über welches ich einst herrschen sollte.
Wie ich die Worte bereits in meinen Ohren klingen hörte. Ich als Kronprinz der Elfen hatte mich zu benehmen, immer stramm neben den Thron meines Vaters zu stehen und sollte unter keinen Umständen nachts durch die wilden Wälder von Ataya wandeln wie ein Landstreicher. Ich fand es durchaus als angebracht, denn zeugte es nicht davon das ich mein Land kennen lernen wollte? Jede einzelne Erhöhung, jede winzigste Schlucht und Klippe. Die strahlenden Lichtungen versteckt in den donnernden Gebirgen, die Höhlen, die sich wussten in den Felsvorsprüngen zu verbergen oder junge Flüsse, die ihren Weg durch das Gestein suchten.
Das Verbot übergehend hatte ich mich wieder über den Balkon, die Eiche hinab und durch den kleinen Garten in die Natur geschlichen, maskiert wie ein Dieb es war. Wieder blieb ich unerkannt von den Wachen, die glaubten es hätte sich ein Langfinger in die Gärten verirrt. Wäre meine Haut nicht so hell, wie verblasstes Gold, hätte ich mich glatt als Dunkelelf ausgeben können.
Ich sah die Bäume zu meiner Seite verschwimmen, als ich immer schnellere, immer längere Sprünge durch die Wipfel wagte und einen Schweif aus Blätter und Zweige hinter mir ließ, sowie das wütende Rufen der Wachen, das langsam verstummte und sich zwischen den Bäumen verlor. Sobald der Schein der Fackeln im Unterholz verschwand gab ich keine Acht mehr wer oder was hinter mir war. Ich wollte nur weg von dort. Von den riesigen Zimmern mit ihren protzigen Betten, Schränken und Tischen, den fein gesäuberten Gärten, die wie gemalt wirkten und von der Schar Bediensteter, die sich hinter manchen Türen lauschend tummelten. Am liebsten würde ich nie wieder zurückkehren oder in das Land fern von hier gehen, welches uns jedoch verboten war. Dennoch, obwohl ich immer wieder die Gelegenheit mit Haut und Haar spüren konnte, schon fast greifen konnte, kehre ich zurück in meine Schmach. Die Völker waren überreizt genug, als dass noch ihr Prinz spurlos verschwinden sollte.
Von weiten erahnte ich bereits das sanfte Glitzern der Gischt im silbernen Schein des Mondlichts. Wie schon so oft hatte mich mein Weg die heutige Nacht wieder an die Bucht geführt. Immer wieder sah ich gern auf das weite Meer hinaus und genoss die sanfte Meeresbrise die nach getrocknetem Seetang roch und die Düfte der exotischen Blumen von den Inseln brachte. Lauschte den Gesängen der Nixen, die versteckt in den Klippen sangen und ihre Spiele mit den Seemännern trieben. Sie halb wahnsinnig mit ihren melodischen und sanften Stimmen machte, mit ihren langen wallenden Haaren und den nass glänzenden Körpern, die sich in den Wellen bogen und drehten.
Leise hallte ihr kindliches Lachen zu mir hinauf, auch meine Lippen umspielte bald ein zufriedenes Lächeln, welches ich im Schloss zu verstecken wusste und nur hier ihren Lauf ließ, wenn die Ebbe kam und alles dem Blick erlegen war. Ich ließ meine Augen über das Land gleiten, über die Nebelschwaden die leise, klamm und heimlich aus den Wäldern hervorsickerten, alles in ein Zwielicht tauchte. Selbst Solemn streifte mein Blick, deren Gebirge weit in der ferne zu erahnen waren. Die Mondinsel nannte man sie auch oder die Insel der Verdammten, denn wurde sie von den Dunkelelfen bewohnt, zumindest das Königshaus pflegte es zu besiedeln. Nicht bemerkend das mein Blick an ihr haften zu schien versank ich im Denken, wie ich es oft tat, wenn meine Gedanken der Feind in Anspruch nahm. Mein Vater schimpfte mich immer als Geistiger, als Denker, der den Tag mit sinnlosen Dingen vertrieb, zumindest glaubte er es. Seit ich ein Kind war plagten mich die Vorwürfe, dass wir ihnen vielleicht unrecht taten und nur als brutale Killer hingestellt wurden, aber war dem nicht so, wie ich selbst erfuhr und doch ließ mich dieser Gedanke nie los.
Unbewusst wanderte meine Hand an meine rechte Augenbraue als die Erinnerung an vergangene Tage Besitz von mir ergriff. Von der Nacht, wie meine Kindheit ihr Ende fand und die Realität für mich begann.
Ich war kaum acht, als sie in mein Zimmer eingedrungen waren. Männer mit verschleiertem Gesicht, mit Umhängen aus Schatten und Augen so rot wie das Blut. Noch heute schleicht sich die Angst in mein Herz, wenn ich an diese Gestalten zurück dachte, an die kalten Hände die sich hart auf meinen Mund pressten und der Geruch aus Tod und Walderde, der an ihnen hing. Sie waren schneller als mein Schrei gewesen und ich spürte rauen Stoff zwischen meinen Lippen und kratzige Stricke an meinen Händen. Wie einen Sack Mehl hatten sie mich über ihre Schultern geworfen, darauf über mein aufquicken schelmisch gekichert.
Ich vernahm ihre verworrenen Worte, die noch keinen Sinn für mich ergaben, doch sah ich plötzlich ein Abbild von mir, welches friedlich schlafend in meinem Bett lag. Mein erster Blick und Wissen in die Magie, auch wusste ich es war unmöglich, dass mich jemand vermissen würde, wenn ich augenscheinlich dort lag und schlief. Ich konnte zwar nicht schreien, aber sehr wohl weinen und schluchzen, bis die Schulter meines Trägers nass von meinen Tränen war und ein wütendes Fluchen erklang, anscheinend zu laut, denn plötzlich fiel ein heller Schein ins Zimmer. Es schien alles sei gefroren, bis die Stimme einer Wache erklang und der Wind in meinen Augen brannte. Wie die Schaben vor dem Licht flüchteten, so pflegten es anscheinend Dunkelelfen bei einer Stimme zu tun die fremd klang.
Ich sah die Wachen weit weg von mir laufen mit Fackel und gezogenen Schwertern, wie ihre Rüstung im Schein der Flamme aufleuchtete, doch schon bald hinter struppigem Geäst und Blättern verschwand.
Nun war es doch bei mir geblieben mich zu befreien. Ohne nachzudenken begann ich mit meinen Füßen zu strampeln und wild um mich zu schlagen wie es mir möglich war. Ich wand mich wie ein Fisch im Netz, versuchte erneut zu schreien, doch erklang nur ein dumpfes Murmeln und Keuchen. Erst als sich die Umgebung zu verändern begann, die Wälder dicht und unerforscht wurden traf ich durch Glück und Zufall meinen Entführer mit dem Knie mitten in die Brust. Ich hörte nur noch ein ersticktes Grunzen als ich keuchend unter ihm lag, mit einem schwummrigen Gefühl im Kopf. Dann roch ich es, diesen metallischen Geruch und schmeckte zum ersten mal diese eiserne Flüssigkeit. Es war Blut. Bei dem Aufprall hatte ich mich an der rechten Augenbraue aufgeschlagen, dort bis heute eine blasse Narbe verblieben war. Wie ich wieder in mein Zimmer gekommen war blieb mir ein Rätsel, der Schock hatte mich den Rest meiner Erinnerung beraubt und bestand meist nur aus verschwommenen Gestalten und einem Schluchzen, welches wohl von meiner Mutter stammte.
Das Zittern meines Körpers und eine mir wohl bekannte Stimme lockte mich wieder aus meinen Gedanken. Hinter mir stand eine Wache die mich mit besorgtem Blick musterte. Es war Nerien meine persönliche Leibwache oder wie ich es nannte mein Babysitter. Er kannte meine nächtlichen Ausflüge und wusste nur zu gut wo er mich finden konnte. Doch zu meinen Gunsten verschwieg er meinem Vater meist, dass ich aus dem Schloss geflüchtet war und durch die Wälder und Gebirge strief, da ich immer pünktlich in meinem Zimmer lag und schlief. Ich mochte ihn auch, wenn er eine Nervensäge sein konnte, vor allem wenn ich wie jetzt nur still dort an der Klippe stand und weiter auf das Meer blickte.
"Alles in Ordnung Prinz?" Erklang seine weiche Stimme erneut und gar sah ich zu ihm auf und konnte mir ein Lächeln nicht verkneifen. Er war voller Zweige und Blätter wie ich, so wie es aussah war er mir durch das ganze Gestrüpp gefolgt.
"Ist es Nerien, aber bitte geht. Ihr wisst ich bevorzuge es alleine zu sein, wenn ich schon verfolgt werde, wie ein Verbrecher." Erwiderte ich flüsternde wie eine laue Frühlingsbrise um nicht den Anschein zu erwecken, dass er mich verärgert hatte. Für eine Wach war etwas zu sensibel, doch unterschied es ihn von den anderen und machte ihn einzigartig. Nur nebenbei nahm ich war wie er entrüstet seufzte, um anschließend den Weg der Heimkehr anzutreten. Ich vernahm nur noch wie die Äste und Zweige unter seinen wütenden Schritt
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