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Ab 18 Jahren Deutsch 12.11.200908.10.2010 497800 5.00
Bei 19 Vote(s)
197
Autor: Jule-ys
Pairing: Axel + Manuel
Kategorien: Romantik, Komödie
Inhalte: Lime, Lemon
Einführung: Gestatten? Mein Name ist Axel. Vormals eingefleischter Hetero, inzwischen Privatkoch und -bäcker meiner Naschkatze, bzw. eigentlich eher meines Naschkaters, den ich auf der Geburtstagsfeier des Vaters meiner damaligen Freundin aufgelesen - pardon - kennen gelernt habe. Und was auf die Tierwelt zutrifft, passt auch bei Manuel: füttert man ihn einmal, bekommt man ihn nie wieder los. Sehr zu meiner Freude, denn wenn ich ehrlich bin, möchte ich alles andere, als ihn wieder loswerden...
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y Trautes Heim, Glück allein
Einen wunderschönen dritten Advent wünsche ich euch allen. Zur Feier des Tages gibt es auch wieder ein neues Kapitel. ;-)
Vielen lieben Dank für eure Feedbacks, ich freue mich über jedes einzelne wirklich sehr! *rundeknuddel*

Heute gibt es einen Zeitsprung von etwas über einen Jahr. Axel und Manuel haben... ach lest einfach selbst! *grins*

Habt Spaß!


~***~


Blinzelnd öffne ich meine Augen und ich sehe… gar nichts, es ist stockdunkel. Aber sofort weiß ich, was mich geweckt hat. Der Platz neben mir ist nämlich leer. Noch im Halbschlaf krabble ich aus dem Bett und schleiche ins Wohnzimmer. Und da steht er, am Fenster, und starrt hinaus. Im Grunde ein ziemlich sinnloses Unterfangen, denn das bisschen matte Licht, das die Straßenlaternen verbreiten, reicht gerade einmal aus, um vage Schemen erkennen zu können, was allerdings voraussetzen würde, dass es überhaupt etwas zu erkennen gäbe, tut es natürlich nicht, denn um diese Uhrzeit haben Menschen für gewöhnlich etwas anderes zu tun, als draußen rumzuspazieren, es sei denn, der ein oder andere Nachtschwärmer befindet sich gerade, vielleicht nach einer ausgedehnten Kneipentour, auf dem Nachhauseweg.

„Hey, warum bist Du denn nicht im Bett?“, frage ich zärtlich und schlinge von hinten meine Arme um seinen Bauch, küsse ihn kurz auf den Hals, und lege schließlich mein Kinn auf seiner Schulter ab.

„Ich konnte nicht mehr schlafen und wollte Dich nicht wecken“, antwortet er leise und umschlingt meine Arme mit den seinen.

„Ich habe gefühlt, dass Du nicht mehr da bist“, lächle ich. „Aufgeregt?“

„Ja, sehr“, gibt er zu.

„Ich auch“, erwidere ich und kuschle mich noch enger an ihn.

Und wie ich aufgeregt bin – vor Freude. Es ist genau ein Jahr, zwei Monate, eine Woche und einen Tag her, seit ich ihn aus dem Boots geholt habe. Die kommende Nacht würden die erste, und wenn es nach mir ginge die erste von sehr, sehr vielen, sein, die wir unter einem Dach verbringen würden, das uns gemeinsam gehört.

Manuels Wohnung haben wir bereits die vergangenen Tage annähernd leer geräumt. All die Dinge, von denen er sich nicht trennen mochte und die wir irgendwie mit einem PKW transportieren konnten, haben wir die Woche über schon ins neue Heim geschleppt. Der Rest wurde verschenkt oder würde in Kürze auf dem Sperrmüll landen. Richtig gewohnt hat er im vergangenen Jahr ohnehin kaum mehr bei sich zu Hause.

Hier ist auch das Meiste bereits in Kartons verpackt. Nur einige Dinge, die man zum Leben eben so braucht, sind noch nicht verstaut. So auch beispielsweise die Kaffeemaschine und ein wenig Geschirr, Wäsche zum Wechseln, Zahnbürsten und dergleichen.

Gegen 8 Uhr würden Carsten und Frederick mit dem LKW ankommen, dann würden auch die Möbel von hier verschwinden.

Um die Küche müssen wir uns zum Glück nicht mehr kümmern, denn diese wurde bereits vor einigen Tagen in unser neues Zuhause geliefert und ist mittlerweile bewohnbar. Ein Teil unseres zusammen gewürfelten Geschirrs ist sogar schon verstaut. Vom anderen Teil haben wir uns getrennt, unvermeidlich, wenn man zwei Haushalte vereint.

Immer noch hinter ihm stehend, streichen meine Hände sanft über seinen Bauch, seine Brust. Ich verteile federleichte Küsse auf Hals, Nacken und Schultern, sauge tief den würzigen Duft seiner Haut ein und werde mit einem genüsslichen Brummen belohnt.

Manuel lässt seinen Kopf nach hinten auf meine Schulter sinken und drückt seinen Hintern gegen meine Mitte. Daran hat sich in der ganzen Zeit nichts geändert. Oft bedarf es nur einer Berührung oder eines Kusses und er steht in Flammen.

Ich lächle, als ich mit meinen Händen südlichere Gefilde erkunde und meine Vermutung bestätigt finde. Ich umfasse ihn und presse mich selbst von hinten gegen Manuels Hintern. Das hat sich ebenfalls nicht geändert, ist mit der Zeit sogar noch intensiver geworden, denn seine Erregung lässt wiederum mich lichterloh brennen. Erneut küsse ich mich seine Schulter entlang und verteile hier und da kleine Bisse. Unmissverständlich drücke ich mich noch fester an ihn und meinem Mund entfährt ein wohliges Seufzen.

„Lass uns wieder ins Bett gehen“, sagt er heiser und ich ahne schon, dass wir wohl bis zum Aufstehen, nicht mehr allzu viel Schlaf finden werden.

Und so ist es, denn sobald wir im Schlafzimmer angekommen sind, gibt mir Manuel einen kleinen Schubs, damit ich rücklings auf dem Bett lande. Keine Sekunde später ist er auch schon über mir und verwickelt mich in einen gierigen Kuss, bei dem mir Hören und Sehen vergeht.

Seine Hände sind einfach überall, in einem früheren Leben muss Manuel einmal ein Oktopus gewesen sein. Wie sonst lässt es sich erklären, was er mit diesen tentakelgleichen Händen alles so anzustellen vermag.

Sein Mund streicht über meinen Hals und er beißt leicht zu. Oh wie ich das liebe, und – sofern überhaupt möglich – will ich ihn dadurch noch mehr. Er weiß natürlich ganz genau, dass mich das vollkommen verrückt macht, und dieses Wissen nutzt er wie immer schamlos aus.

Ungeduldig umfasse ich seinen Hintern, drücke ihn zu mir herunter und wie zufällig finden meine Finger zwischen seine Pobacken. Gleichzeitig hebe ich mein Becken an und entlocke ihm damit ein heiseres Stöhnen.

„Sag mir, was Du willst, mein Süßer“, flüstert er, seine Augen sind fast schwarz vor Verlangen und scheinen sich geradezu in die meinen zu bohren.

Und er weiß ganz genau, was ich will. Obwohl von Anfang an die Rollenverteilung, ohne viel Worte darüber zu verlieren, klar war, schließlich war ich damals derjenige, der noch keine... praktische Erfahrung hatte, gab es zwischendurch die ein oder andere Gelegenheit, in der wir die Rollen getauscht haben. Anfangs hatte ich panische Angst davor, ihm weh zu tun, das allerdings hatte sich mit der Zeit und mit Manuels hingebungsvoller Hilfe, gelegt.

„Ich möchte… Dich lieben“, gebe ich deshalb unumwunden zu.

„Dann tu es“, fordert er mich mit glühendem Blick auf.

Mein Atem geht mittlerweile nur noch stockend und ich nehme aus den Augenwinkeln wahr, dass er mit einer Hand nach dem Nachtschrank angelt - und ins Leere greift.

„Scheiße“, stößt er unmittelbar danach frustriert aus.

„Hm?“, brumme ich verwirrt.

„Der Nachtschrank ist weg“, antwortet er und lässt seinen Kopf seufzend auf mein Schlüsselbein sinken.

Durch mein vor Lust vernebeltes Hirn, kann ich ihm nicht so ganz folgen, deshalb frage ich noch einmal: „Hm?“

„Du erinnerst Dich an den Nachtschrank? Dieses kleine Möbelstück, das für gewöhnlich neben dem Bett steht und in dem wir... gewisse Dinge aufbewahren?“, will er amüsiert wissen.

Ich sehe ihn immer noch ziemlich verständnislos an, bis irgendwann endlich der Groschen fällt.

„Gleich neben dem Bett steht eine Stofftasche, da habe ich alles reingepackt. Du denkst doch nicht wirklich, dass ich etwas so Wichtiges außer Reichweite lege? Ich kenne doch Deinen Appetit“, grinse ich.

Meinen Appetit?“, tut er erstaunt. „Wer hat denn angefangen?“

„Beklagst Du Dich etwa?“, schnurre ich und knabbere an seinem Ohrläppchen.

„Keinesfalls, mein Schatz“, antwortet er ernst und seine Stimme klingt einige Nuancen dunkler. „Im Gegenteil. Du bist so viel offener geworden in der Zeit, in der wir zusammen sind. Das gefällt mir sehr“, ergänzt er und dann fühle ich auch schon seine Lippen auf meiner Haut.

Was soll ich ihm darauf schon groß antworten? Er hat vollkommen recht. Ich tue Dinge, oder lasse sie mit mir tun, die vor 1 ¼ Jahren noch undenkbar gewesen wären, wie zum Beispiel das hier, das Manuel gerade mal wieder mit seiner unglaublich geschickten Zunge anstellt.

Ich besinne mich auf die heutige Rollenverteilung und noch bevor mein Verstand die Gelegenheit dazu bekommt auf unbestimmte Zeit abzutauchen, habe ich Manuel nach oben gezerrt und uns mit einem Ruck umgedreht.

„Nichts da mein Süßer, heute nehme ich die Sache.... in die Hand“, sind meine letzten Worte, bevor ich grinsend meine Hand um ihn schließe und sich mein Mund mit... anderen Dingen als Reden beschäftigt.

*


Pünktlich wie die Maurer stehen wir bereits um 7:30 Uhr wieder in der Küche, jeder mit einem Becher Kaffee bewaffnet und ich sehe ihn über den Tassenrand hinweg zwar etwas verschlafen aber dennoch glücklich an.

„Ich liebe Dich“, sage ich schlicht. Längst vergessen sind die Zeiten, in denen ich mich so gesträubt habe, diese Worte auszusprechen. Inzwischen gehen sie mir wie selbstverständlich von den Lippen.

Er mustert mich liebevoll. „Und ich liebe Dich“, antwortet er und ich sehe ihm an, dass er an vergangene Nacht denkt. „Und wenn ich heute irgendwann während des Umzugs einschlafen sollte, bist Du schuld“, sagt er auch schon und seine Mundwinkel zucken verräterisch.

„Ich denke, ich kenne eine todsichere Methode, Dich wieder wach zu bekommen“, antworte ich, kneife ihn ganz kurz in den Hintern und hebe bedeutungsvoll eine Augenbraue.

„Wann bist Du eigentlich zu einem solchen Nimmersatt geworden?“, lacht er.

„Seit Du mich süchtig nach Dir gemacht hat“, antworte ich ernst gemeint und ernte damit einen zärtlichen Kuss auf meine Lippen.

„Ich kann es immer noch nicht fassen, dass das hier real ist“, sagt er leise und vergräbt sein Gesicht an meinem Hals.

„Ist es aber mein Schatz“, antworte ich fast flüsternd und kuschle meine Wange an seine Schläfe. Ich könnte ewig in dieser Position verharren. Sein Atem streicht warm über meine Halsbeuge und ich fühle seine Bartstoppeln an meiner Haut. Es ist unglaublich, wie sehr ich diesen Kerl liebe. Mein 30ster Geburtstag naht, und ich bin mit meinem Leben vollauf zufrieden, mehr als das, ich bin… ja, glücklich.

Unsere Kuschelrunde wird leider jäh durch das schrille Läuten der Türglocke unterbrochen. „Die Kavallerie naht“, sage ich, löse mich widerwillig von ihm und trabe zur Tür.

Davor steht jedoch zunächst 'nur' die Infanterie, in Form von Rob und seinem aktuellen Lover. Kevin heißt er, wenn ich mich noch recht entsinne. Es ist nicht einfach bei Robs enormem Verschleiß an Frischfleisch den Überblick zu behalten.

Rob und ich haben längst Waffenstillstand geschlossen. Ob wir jemals Freunde werden, wage ich zwar stark zu bezweifeln, aber Manuel zuliebe kommen wir irgendwie miteinander aus.

„Guten Morgen, schön, dass ihr da seid“, sage ich, und ich meine es wirklich ehrlich. „Wir haben vorhin Kaffee gemacht, möchtet ihr eine Tasse?“

„Hi Axel“, erwidert Rob. Kevin nickt mir nur kurz zu, sehr gesprächig scheint der Kleine nicht zu sein, aber vielleicht ist er ja auch nur ein Morgenmuffel und bekommt die Zähne einfach noch nicht auseinander. „Kaffee hört sich gut an. Wir haben sogar was Passendes dazu mitgebracht“, meint Rob und zaubert grinsend eine Tüte vom Bäcker hinter seinem Rücken hervor.

Manchmal ist er ja direkt zu etwas zu gebrauchen.

Während wir noch am Frühstücken sind, trudeln nach und nach auch all die anderen Helfer ein: Carsten und Frederick mit einem LKW im Schlepptau, danach Johannes, einer meiner Arbeitskollegen, das Schlusslicht bildet Sandra, bepackt mit den zwei Stangen Baguette, um die ich sie gebeten hatte. Die Mannschaft hier möchte schließlich verköstigt werden und im neuen Kühlschrank steht schon ein riesiger Bottich bereit, bis oben hin gefüllt mit Schaschlik. Das Essen habe ich bereits gestern vorbereitet. Aus Bequemlichkeit und Zeitgründen ungespießt, was vielleicht heute auch ganz sinnvoll ist, somit läuft zumindest niemand Gefahr, dass sich sein Essen versehentlich beim Versuch, das Fleisch und Gemüse von d ...

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y Die letzten 5 Kommentare
Kommentar von: soosa
Username: soosa
Datum: 12.09.2011 - 15:34

Kommentar Nr.: 9195
Hi !
Sehr schöne Story . Hat mir sehr gut gefallen .
LG
Kommentar von: FlyinWerwolf
Username: FlyinWerwolf
Datum: 09.10.2010 - 22:29

Kommentar Nr.: 8038
Hi du,

wunderbarer Abschluss einer grandiosen Story. Man merkt, dass in dieser Arbeit dein Herzblut steckt. Auch mir als Leserin fällt es ganz schön schwer Abschied zu nehmen von den beiden Jungs. Wirklich nochmal vielen lieben Dank fürs Onlinestellen und für das stetige weiterarbeiten. Ich habe es wirklich genossen, das zu lesen.
Ich hoffe, ich kann bald mal wieder etwas anderes von dir lesen, denn auf weitere Geschichten aus deiner Tastatur bin ich sehr gespannt und werde die Augen danach offen halten. Lass dir nicht allzuviel Zeit, ja?

Liebe Grüße
Yours Wolfi

Ps.: Neue Story bedeutet auch neue Kommis, und damit werde ich nicht sparsam sein, wenn du bald mit neuen Geschichten kommst ;-)
Kommentar von: BsuffaneMarille
Username: BsuffaneMarille
Datum: 24.04.2010 - 17:34

Kommentar Nr.: 7255
Ach, schon das Ende?! Wirklich schade, aber ein perfektes Happy End. Und wir können uns ja noch auf den Epilog freuen.

Werde gespannt auf deine nächste Story warten, die dir wieder sicherlich so gut gelingen wird!
Liebe Grüße
Kommentar von: Inura
Username: Inura
Datum: 24.04.2010 - 00:11

Kommentar Nr.: 7254
ich wusste es Q______Q!! <3 <3
ich wusste, dass er um seine hand anhalten würde Q^Q
das is so schön <3 ein wahnsinnig gelungener abschluss.
die ff war wirklich absolut brilliant, schade dass es schon enden musste qq

ich kann wirklich nur lob aussprechen, obwohl die ff weit mehr verdient hätte. wirklich. bravo :D
<3
Kommentar von: Inura
Username: Inura
Datum: 19.04.2010 - 21:55

Kommentar Nr.: 7236
waaah <3 so toll q^q
du verbindest deine beiden ffs miteinander Q^Q das lässt mein ff-herz höher schlagen <3
und ich bin schon soooo gespannt auf die überraschung Q^Q kanns kaum erwarten!~
schreib also bitte bitte schnell weiter <3
Alle lesen
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