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Archiv > Weiß Kreuz > Du und andere Überraschungen

y Du und andere Überraschungen
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Status Alter Sprache Veröffentlicht Last Update Zeichen Bewertung Klicks
Beendet
Ab 18 Jahren Deutsch 10.05.200510.05.2005 20264 5.00
Bei 4 Vote(s)
229
Autor: wildest_angel
Pairing: laßt euch überraschen ;-)
Kategorien: Romantik
Inhalte: Lemon
Einführung: Das ist eine uralte Story... Und ich hätte sie auf meiner Festplatte verstauben lassen, hätte mich Braddy nicht "überredet", sie hier hochzuladen...
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y Kapitel 1
Titel: Du und andere Überraschungen
Autor: wildest_angel
Email: wildest_angel@gmx.de
Fanfiction: Weiß Kreuz
Rating: MA
Warnung: lemon
Pairing: Sag ich nicht, sonst ist der Überraschungseffekt weg

Disclaimer: Da sie mir nicht gehören, leih ich mir die Süßen von
Kyoko Tsuchiya mal kurz aus, um ihnen ein wenig Spaß zu verschaffen.
Dafür bekomm ich auch nix Cash.


Special Thanks to:


JezZ, die immer noch meine härteste Kritikerin ist;

Vegetchi, die mir mit ihren eigenen Geschichten eine unglaubliche
Freude macht! (Mach weiter so, ich lese sie alle!!!!!!);

Farf, danke für alles... Ich.. ach, du weißt schon!

und alle anderen, die sich durch das hier kämpfen! DANKE!!!







DU UND ANDERE ÜBERRASCHUNGEN





Nachts. Kurz nach zwei. Ich kann immer noch nicht schlafen. Genau wie die Nächte davor. Leise, um niemanden zu wecken, steige ich aus meinem Bett und beginne, wie ein gefangenes Tier in meinem Zimmer auf und ab zu laufen. Ebenfalls wie die Nächte davor. Wie die letzten zehn Nächte, um genau zu sein. So lange bist du nämlich schon unterwegs, um einen Auftrag zu erledigen. In der ganzen Zeit habe ich nichts von dir gehört. Kein Anruf, keine SMS, kein noch so kleiner Gedankenfetzen, auch wenn ich meine Barrieren senke und mit aller Kraft, die ich noch habe, nach dir rufe. Du bist wohl zu weit weg. Die Sekunden schleichen unendlich langsam dahin, während meine Gedanken mit Lichtgeschwindigkeit
rasen. Geht es dir gut? Hat euer Hit geklappt, wirst du wie verabredet heute abend bei unserem Treffpunkt sein? Diese Ungewissheit lässt mich zusammenzucken, frösteln und abrupt stehenbleiben. Entsetzen ergreift beim nächsten Gedanken von mir Besitz: Falls irgendetwas schief gegangen und dir etwas passiert ist, werde ich es wohl nicht so schnell erfahren.
Denn es weiß ja niemand von uns.
Es _darf_ niemand wissen.

Meine Unruhe treibt mich wieder in die Kreisbahn durch mein Zimmer. Leise wispern nackte Sohlen über das glatte Holz. In etwas mehr als achtzehn Stunden werde ich eine Antwort auf meine ungestellten Fragen bekommen. Achtzehn endlos lange Stunden, bis ich dich -vielleicht- wiedersehe.

Seit knapp drei Monaten haben wir uns jeden Abend getroffen. Naja, fast. Es gab auch Tage, an denen einer von uns sich nicht von den anderen loseisen konnte und deswegen unser Date ausfallen musste. Und es gab Nächte, in denen wir uns als Gegner gegenüber standen und uns mit einem alles verzehrenden Hass
bekämpften. Oder zumindest so taten, damit niemandem auffiel, was wir wirklich füreinander empfinden.

Die liebevollen Gedanken an dich entfachen in mir sofort wieder eine Sehnsucht, die ich fast körperlich spüren kann. Zehn lange Tage, zehn einsame Nächte ohne dich. Mit einem leisen, aber abgrundtiefen Seufzen lege ich mich wieder in mein Bett und versuche, endlich ein paar Stunden Schlaf zu finden.

Der Tag zieht sich endlos dahin, alle paar Minuten starre ich auf die Uhr. Warum vergeht die Zeit nicht? Mit was kann ich mich noch ablenken? Ich habe doch schon abgewaschen und das Chaos der anderen im Bad aufgeräumt. Und dabei ist es noch nicht einmal Mittag. Ken und Yohji sehen mich auch schon seit Tagen so
merkwürdig an, fast könnte man denken, sie spüren meine Nervosität und die Sorgen, die ich mir um dich mache. Aber natürlich würden sie mich niemals darauf ansprechen. Ihr Glück. Mit Schrecken stelle ich fest, daß ich gerade dabei bin, zum dritten Mal hintereinander das Fenster im Wohnzimmer zu putzen. Wenn ich so
weitermache, wird wohl bald nichts mehr davon vorhanden sein! Und wieder treffen mich die besorgten Blicke meiner Mitbewohner. Mensch, hört sofort auf, mich so anzustarren. Mit mir ist nichts. Ich benehme mich doch nicht anders als sonst auch! Oder? Kann es sein, daß meine mir lange antrainierte Maske zu bröckeln anfängt?
Was hast du nur mit mir gemacht? Da ich ein leichtes Zittern meiner Hände nicht mehr länger unterdrücken kann, lege ich vorsichtig, aber bestimmt, den Putzlappen weg und steuere vielleicht ein wenig zu schnell auf mein Zimmer zu, wobei mir die
hochgezogene Augenbraue von Ken nicht entgeht.

Ich hole mir ein Buch aus dem Regal, lege mich damit auf mein Bett und beginne zu lesen. Oder versuche es zumindest. Nachdem ich den gleichen Satz viermal gelesen habe, ohne den Sinn darin zu finden, gebe ich frustriert auf. Mit einem Knall landet das Buch auf dem Boden, ich verschränke die Hände hinter dem Kopf und
starre Löcher in die Luft. Vor meinem geistigen Auge entstehen Szenen, die allesamt dich zeigen. Wie du mich angelächelt hast, als du merktest, daß ich deine Gefühle erwidere. Unser erster Kuss, wie unglaublich sanft er war.
Der letzte Kampf zwischen uns beiden, als du vor mir davon gelaufen bist, im Vertrauen darauf, daß ich dich, um den Schein zu wahren, verfolge und du mich so in ein leeres Zimmer locken konntest, in dem du mich dann sofort stürmisch in deine Arme gerissen und leidenschaftlich geküsst hast.
Ein leichtes Lächeln lockert meine angespannten Züge bei diesen Gedanken auf. Seltsam. Wenn ich bei dir bin, fällt es mir immer so leicht, meine Schutzschilde zu senken und dir Emotionen zu zeigen. Bei meinen Teamkollegen, mit denen ich nun doch schon recht lange zusammenlebe, gelingt mir das nicht, auch wenn ich es gern möchte. Vor lauter Grübeln fallen meine Augen zu, ohne daß ich es bemerke.

Als ich das nächste Mal auf die Uhr schaue, schrecke ich hoch. Es ist schon kurz nach sieben. In etwa einer Stunde werde ich bei der großen Weide im Park sein und auf dich warten. Schnell springe ich unter die Dusche, rase zurück in mein Zimmer, suche fieberhaft nach etwas annehmbaren zum Anziehen, streife mir die nächstbeste Jeans und ein Shirt über und schlüpfe in meine
Boots. Mit einem hastigen Zuruf in Richtung meiner Kameraden stürme ich aus dem Haus, renne die Strasse entlang. Mein Herz beginnt heftiger zu schlagen, was nicht nur an der körperlichen Anstrengung liegt. Die Erwartung, dich gleich zu sehen, löst eine nervöse Erregung in mir aus. Wirst du da sein, wie wir es
verabredet hatten? Da, der Eingang des Parks! Nur noch ein paar Meter, dann bin ich an unserem Treffpunkt. Mein Puls legt noch einige Takte zu.
Bitte, sei da!

An der großen Weide halte ich an. Suchend sehe ich mich um, leise Enttäuschung steigt in mir auf. Nicht die kleinste Haarspitze von dir zu entdecken... Ich lehne mich gegen den Baum, rutsche langsam an ihm hinunter, bis ich im weichen Gras sitze, ziehe die Knie an den Körper, lasse den Kopf darauf sinken und umschlinge die Beine mit meinen Armen. Was ist geschehen?
Warum bist du nicht hier?

Ein leises Lachen lässt mich aufblicken, mein Herz macht ein Freudensprung. Du stehst locker hinter mir, mit einer Hand cool an den Baumstamm gestützt und siehst mich mit deinen funkelnden Augen an, während deine lange, orange Mähne durch den Wind wie eine leuchtende Korona um dein Gesicht geweht wird. Mit einem schnellen Blick vergewissere ich mich, dass du nicht den kleinsten
Kratzer an dir hast. Langsam erhebe ich mich, bleibe knapp vor dir stehen und warte einfach ab. Wieder grinst du mich an, bevor du mich in deine Arme ziehst. Erleichtert schließe ich meine Augen, nach diesem Moment habe ich mich gesehnt, seit wir uns vor nunmehr elf Tagen voneinander verabschiedet hatten.
Deine Lippen finden die meinen, ein altbekanntes und doch immer wieder neues Gefühl für mich. Du unterbrichst unsere zärtliche Begrüßung, nimmst meine Hand, murmelst "Komm!". Mehr braucht es auch nicht. Ich bin gespannt, wohin wir heute gehen werden; du wechselst jedesmal die Location, da wir ja nirgendwo
wirklich auffallen dürfen.

Schweigend sitze ich neben dir in deinem Wagen, du weißt, daß ich nicht viel rede. Und auch wenn niemand eine Veränderung im Ausdruck meines Gesichts bemerken würde, ist dir klar, wie wohl ich mich bei dir fühle und was du mir bedeutest. Ich brauche es nicht durch Mimik auszudrücken. Die Fahrt dauert nicht lange, du scheinst unser Zusammensein genauso wenig wie ich erwarten zu können. Vor einem kleinen Hotel ganz in der Nähe des Koneko
hältst du an. Ich überlege gerade, ob das so eine gute Idee ist,
ausgerechnet _hier_, grade mal ein paar hundert Meter von unserem Haus weg, ein Zimmer zu nehmen, aber du lässt schon den Schlüssel unter meiner Nase baumeln und grinst mich vielversprechend an. Ergeben seufze ich auf, steige aus dem Wagen und folge dir in die Lobby des Hotels.

Kaum schließt sich die Zimmertür hinter uns, als du mich auch schon wieder in deine Arme reisst und mich mit einer unglaublichen Leidenschaft zu küssen beginnst. Ich erwidere deinen Kuss ebenso, zu lange war die Zeit, in der ich dich nicht gesehen habe, in der ich mich beherrschen musste. Deine Zunge erobert meine, zu gern gebe ich nach, spüre, wie dich ein Zittern durchläuft. Ungeduldig, fast grob, schiebst du deine Hände unter mein Shirt, lässt mich ihre Wärme auf dem Rücken und der Brust erfahren und verwandelst
meine Haut in eine brennende Umhüllung. Langsam, genießend, streifst du mir das Oberteil vom Körper, lässt deine Lippen und Zunge über die freigelegten Stellen wandern. Unfähig mich zu bewegen, stehe ich vor dir, deine Nähe raubt mir den Atem, ich kann nichts anderes mehr tun, als mich stumm deinen
Zärtlichkeiten hinzugeben. Deine zitternden Finger zeichnen Flammenlinien über meine Brust, deine Lippen beginnen meine Brustwarzen zu liebkosen, was mich vor Wonne leise aufstöhnen lässt. Vorsichtig dirigierst du mich zum Bett, ohne deinen
Kopf von meinem Oberkörper zu entfernen und somit meine ansteigende Erregung ein wenig abklingen zu lassen. Deine Hände streichen über meinen Schritt, ich kann sie durch den Stoff zittern spüren, du entfachst ein Feuerwerk in meinem Leib, als du die Knöpfe aufmachst und deine Finger in die Öffnung gleiten ...

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y Die letzten 5 Kommentare
Kommentar von: farfu-chan
Username: farfu-chan
Datum: 19.05.2005 - 12:25

Kommentar Nr.: 431
ich bin die erste. smile da ja nun keiner der armen wildest ein commi gegeben hat, mache ich das jetzt mal.
du scheinst dir dreie ja richtig zu mögen!! aya ist so niedlich, wenn er was von schuschu will... jaja, wenn man(n) verliebt ist. ich finde es lustig, dass auch wieder ken auftaucht. der arme junge muss doch jedesmal einen kleinen schock kriegen. ich mag deine lemons immer sehr (p.s.: sex ist gesund!).

liebe grüße
klein *farfu-chan*
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