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Zu neuen Ufern |
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| Status |
Alter |
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Veröffentlicht |
Last Update |
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Bewertung |
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Beendet
| Ab 18 Jahren |
Deutsch |
12.11.2009 | 08.10.2010 |
497800 |
5.00 Bei 19 Vote(s) |
197 |
| Autor: |
Jule-ys |
| Pairing: |
Axel + Manuel |
| Kategorien: |
Romantik, Komödie |
| Inhalte: |
Lime, Lemon |
| Einführung: |
Gestatten? Mein Name ist Axel. Vormals eingefleischter Hetero, inzwischen Privatkoch und -bäcker meiner Naschkatze, bzw. eigentlich eher meines Naschkaters, den ich auf der Geburtstagsfeier des Vaters meiner damaligen Freundin aufgelesen - pardon - kennen gelernt habe. Und was auf die Tierwelt zutrifft, passt auch bei Manuel: füttert man ihn einmal, bekommt man ihn nie wieder los. Sehr zu meiner Freude, denn wenn ich ehrlich bin, möchte ich alles andere, als ihn wieder loswerden... |
| Kommentare: |
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Badewannengeflüster
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Voilà, hier kommt das nächste Kapitel. Ich hoffe, es gefällt euch. Vielen Dank wieder für die lieben Kommentare. Ich freue mich über jeden einzelnen wie verrückt! *flausch*
Heute findet die große Aussprache mit Sandra statt. Schauen wir mal, was sie von der ganzen Geschichte hält. ;-)
Ach, und diesmal gibt es übrigens kein Rezept. Nur als Warnung für die ewig Hungrigen unter euch! *frechgrins*
~***~
Mit einem etwas mulmigen Gefühl im Bauch stehe ich vor Sandras Wohnungstür. Ich bücke mich und nehme den Schlüssel unter dem großen Terrakotta-Kübel hervor, der neben der Eingangstür steht und mit irgendwelchem nett aussehenden Gestrüpp bestückt ist. Ich schließe auf und lege den Schlüssel widerwillig wieder zurück unter den Blumentopf. Ich empfinde es als recht fahrlässig, einen Ersatzschlüssel an einer solch leicht zugänglichen Stelle zu deponieren. Jedes Kind dürfte mittlerweile diese vermeintlich geheimen Verstecke kennen.
„Sandra?“, rufe ich, nachdem ich sie weder im Wohnzimmer, noch in der Küche finde.
„Badezimmer“, schreit sie zurück und im gleichen Moment höre ich auch schon Wasser plätschern.
Ich mache einen Umweg über die Küche, nehme ein bauchiges Weinglas aus dem Schrank und fülle es halbvoll mit Rotwein. Mit meiner Beute in der Hand steuere ich das Badezimmer an und grinse vor mich hin, als ich Sandra, bis zum Kinn im Schaumbad vorfinde.
„Hallo Kleines“, sage ich, drücke ihr einen Kuss auf die Stirn und ziehe die Wäschetruhe so an den Badewannenrand heran, damit ich einigermaßen bequem sitzen und Sandra dabei ansehen kann.
„Na Großer?“, grinst sie mich an und wirft einen erfreuten Blick auf das Glas in meiner Hand.
Ich reiche es ihr, sie nippt einmal kurz daran und gibt es mir schließlich wieder zurück.
„Wie war Dein Tag?“, möchte sie wissen.
Ich nehme nun selbst einen kräftigen Schluck und zucke mit den Schultern. „Ganz okay, das Gröbste ist geschafft, das Netzwerk ist umgestellt und alles läuft wieder“, antworte ich, „und bei Dir?“
„Ich kann nicht klagen“, erwidert sie und mustert mich eine ganz Zeit lang. „Was ist los, Axel?“, fragt sie irgendwann.
Ich reiche ihr erneut das Weinglas und habe keine Ahnung, wo ich beginnen soll - geschweige denn, was ich überhaupt erzählen soll. Gibt es überhaupt etwas zu erzählen? Was ist das, was Manuel und mich verbindet? Wenn ich es selbst doch nicht weiß, wie soll ich es dann einem anderen Menschen erklären? Und was würde es, was immer es auch sein möge, für die Beziehung zwischen Sandra und mir bedeuten? Oder für die zwischen Sandra und Manuel?
„Was meinst Du?“, frage ich ausweichend und weiß noch im gleichen Moment, dass ich einen Fehler gemacht habe. Sandra hasst das.
„Lass den Unsinn, Axel“, kommt es auch sofort etwas verärgert. „Ich bin nicht blöd. Du kannst mir nicht weismachen, dass alles okay ist, dafür kenne ich Dich zu gut“, ergänzt sie und gibt mir das Glas zurück.
Ich blicke in die rubinrote Flüssigkeit, als ob alle Antworten auf meine Fragen darin lägen. Tun sie natürlich nicht. Ich hole tief Luft und atme seufzend wieder aus.
„Ich weiß nicht, wo ich anfangen soll, ich weiß ja noch nicht einmal, was ich überhaupt sagen soll“, erwidere ich hilflos.
„Hmm, ich hätte da eine Theorie. Sie ist zwar etwas gewagt, aber ich halte sie nicht für völlig unmöglich“, meint sie. „Ich denke… es hat mit Manuel zu tun.“
Ich blicke sie mit einer Mischung aus Entsetzen und Ungläubigkeit an. Wie zum Geier kann sie das wissen? Mir schießen im Moment 1000 Gedanken gleichzeitig durch den Kopf und mein Hirn ist damit hoffnungslos überfordert.
Ich mache den Mund auf, schließe ihn jedoch wieder, ohne dass auch nur ein Ton herauskommt.
„Deiner Sprachlosigkeit nach zu urteilen, würde ich sagen: Treffer und versenkt, oder?“, entgegnet sie liebevoll und lächelt mir aufmunternd zu. „Ist da etwas zwischen Manuel und Dir?“
Ich nicke nur und überlege krampfhaft, wie ich aus diesem Traum wieder erwache, denn es kann sich eigentlich nur um einen Traum handeln. Sandra mag ja vielleicht intuitiv sein, aber das hier grenzt schlicht und ergreifend an Hellseherei. „Ja“, sage ich schließlich, „das heißt nein, ach ich weiß doch auch nicht“, hilflos lasse ich die Schultern hängen.
„Das macht Dir ganz schön Angst, was?“
Wie zum Teufel kann sie das alles wissen? Plötzlich habe ich einen Geistesblitz. „Hast Du kürzlich mit Manuel gesprochen?“, frage ich misstrauisch.
„Ja“, gibt sie zu, „allerdings schon vor ein paar Tagen.“
„Was hat er Dir erzählt?“ Manuel hätte mir doch bestimmt gesagt, wenn er mit Sandra schon über uns (oh Himmel, es gibt bereits ein uns?) gesprochen hätte, oder? Ich mag eigentlich nicht glauben, dass er mich diesbezüglich so hintergangen haben könnte.
„Nichts, keinen Ton“, meint sie, „er ist ebenso zugeknöpft wie Du. Ihr hättet wissen müssen, was diese Geheimniskrämerei bei jemandem anrichten würde, der so neugierig ist wie ich. Natürlich habe ich mir Gedanken gemacht. Zwei Kerle, einer davon schwul, verbringen einen Abend alleine zusammen. Manuel, sonst erklärte Quasselstrippe, hat offensichtlich seine Zunge verloren. Er verliert kein Wort über diesen Donnerstag. Der andere Kerl - zufälligerweise mein Freund - antwortet ebenfalls nur ausweichend. PC tut wieder und gut. Zudem habe ich gemerkt, dass Dich etwas sehr beschäftigt. Du denkst doch nicht wirklich, dass ich diesen Nonsens geglaubt habe, den Du mir letzte Woche aufgetischt hast? Stress in der Firma ist Dir bisher noch nie auf die Libido geschlagen. Ich musste im Grunde nur eins und eins zusammenzählen, und bin auf das richtige Ergebnis gekommen, habe ich recht?“
Ich traue mich kaum sie anzuschauen, doch ihr Blick ist weder verärgert, noch enttäuscht. Sie wirkt eher... verständnisvoll.
Ich nicke langsam und schließe meine Augen. „Ich weiß nicht, was es ist“, beginne ich stockend, „wenn er mich ansieht, oder berührt…“, hilflos fahre ich mit den Händen über mein Gesicht. „Ich weiß einfach nicht, wie ich diese Gefühle beschreiben soll.“
„Vielleicht…“, meint Sandra vorsichtig, „bist Du verliebt?“
„Quatsch“, erwidere ich vehement und ziehe meine Augenbrauen zusammen, „Manuel ist ein Kerl, ich bin nicht schwul!“
„Das habe ich auch nicht behauptet“, antwortet sie sanft, dann: „Erzählst Du mir, was passiert ist?“
„Eigentlich ist gar nichts passiert. Ich habe seinen Rechner wieder in Ordnung gebracht und dann… hat er mich geküsst“, sage ich leise.
„Und wie hast Du darauf reagiert?“, will sie wissen.
Ich atme hörbar aus, bevor ich fast flüsternd antworte: „Ich habe ihn zurück geküsst.“
„Warum, Axel?“, sie klingt weder wütend, noch anklagend, sondern einfach nur interessiert.
Ich springe auf und einige Spritzer des Weins verteilen sich auf meiner Hose. „Scheiße… ich weiß es doch selbst nicht“, sage ich ziemlich verzweifelt.
„Und… wie ging es dann weiter?“, fährt sie fort.
„Ich bin abgehauen“, seufze ich.
Wieder blickt sie mich lange an, bevor sie weiterspricht. „War das alles?“
Ich schüttle den Kopf und presse meine Lippen aufeinander.
„Okay, bist Du so lieb und gießt mir das Glas noch mal voll? Ich steige nur schnell aus der Wanne und komme dann zu Dir, ja?“
Ich nicke und verlasse das Badezimmer. Ich bin sogar so geistesgegenwärtig, dass ich den Wäschekorb vorher wieder zurück an seinen Platz stelle. In der Küche unten angekommen, gieße ich mit zitternden Händen den Wein nach und hole für mich eine Flasche Bier aus dem Kühlschrank. Ich trage beides ins Wohnzimmer und lasse mich erschöpft auf das Sofa fallen. Ich weiß nicht, ob ich lachen oder heulen soll. Bin ich wirklich so leicht durchschaubar? Habe ich mich tatsächlich so auffällig verhalten, dass es für jemanden, der mich einigermaßen kennt, so offensichtlich ist, was mit mir los ist? Was habe ich noch unbewusst verraten, oder viel wichtiger: was gibt es noch alles zu verraten?
Ich lehne mich seufzend im Sofa zurück und schließe die Augen. Ich möchte einfach nicht mehr an Manuel denken, tue es aber dennoch unentwegt. Ich vermisse ihn, obwohl es keine 24 Stunden her ist, seit er meine Wohnung verlassen hat. Ich sehne mich nach seinen Küssen, seinen Berührungen, es ist einfach zum Verrückt werden! Er war gestern noch keine 5 Sekunden zur Tür raus, da fühlte ich mich schon einsam. Am liebsten wäre ich ihm hinterher gelaufen und hätte ihn wieder zurück in meine Wohnung gezerrt. Kann es vielleicht doch sein, dass ich mich in ihn verliebt habe? Nein, das ist total absurd!
Ich schrecke hoch, als Sandra mich sanft an
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Die letzten 5 Kommentare
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Kommentar von: soosa
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Username: soosa
Datum: 12.09.2011 - 15:34
Kommentar Nr.: 9195
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Hi !
Sehr schöne Story . Hat mir sehr gut gefallen .
LG
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Kommentar von: FlyinWerwolf
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Username: FlyinWerwolf
Datum: 09.10.2010 - 22:29
Kommentar Nr.: 8038
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Hi du,
wunderbarer Abschluss einer grandiosen Story. Man merkt, dass in dieser Arbeit dein Herzblut steckt. Auch mir als Leserin fällt es ganz schön schwer Abschied zu nehmen von den beiden Jungs. Wirklich nochmal vielen lieben Dank fürs Onlinestellen und für das stetige weiterarbeiten. Ich habe es wirklich genossen, das zu lesen.
Ich hoffe, ich kann bald mal wieder etwas anderes von dir lesen, denn auf weitere Geschichten aus deiner Tastatur bin ich sehr gespannt und werde die Augen danach offen halten. Lass dir nicht allzuviel Zeit, ja?
Liebe Grüße
Yours Wolfi
Ps.: Neue Story bedeutet auch neue Kommis, und damit werde ich nicht sparsam sein, wenn du bald mit neuen Geschichten kommst ;-)
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Kommentar von: BsuffaneMarille
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Username: BsuffaneMarille
Datum: 24.04.2010 - 17:34
Kommentar Nr.: 7255
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Ach, schon das Ende?! Wirklich schade, aber ein perfektes Happy End. Und wir können uns ja noch auf den Epilog freuen.
Werde gespannt auf deine nächste Story warten, die dir wieder sicherlich so gut gelingen wird!
Liebe Grüße
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Kommentar von: Inura
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Username: Inura
Datum: 24.04.2010 - 00:11
Kommentar Nr.: 7254
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ich wusste es Q______Q!! <3 <3
ich wusste, dass er um seine hand anhalten würde Q^Q
das is so schön <3 ein wahnsinnig gelungener abschluss.
die ff war wirklich absolut brilliant, schade dass es schon enden musste qq
ich kann wirklich nur lob aussprechen, obwohl die ff weit mehr verdient hätte. wirklich. bravo :D
<3
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Kommentar von: Inura
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Username: Inura
Datum: 19.04.2010 - 21:55
Kommentar Nr.: 7236
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waaah <3 so toll q^q
du verbindest deine beiden ffs miteinander Q^Q das lässt mein ff-herz höher schlagen <3
und ich bin schon soooo gespannt auf die überraschung Q^Q kanns kaum erwarten!~
schreib also bitte bitte schnell weiter <3
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