|
|

 |
|
Zu neuen Ufern |
|
[1]
[2]
[3]
[4]
[5]
[6]
[7]
[8]
[9]
[10]
[11]
[12]
[13]
[14]
[15]
[16]
[17]
[18]
[19]
[20]
|
| Status |
Alter |
Sprache |
Veröffentlicht |
Last Update |
Zeichen |
Bewertung |
Klicks |
Beendet
| Ab 18 Jahren |
Deutsch |
12.11.2009 | 08.10.2010 |
497800 |
5.00 Bei 19 Vote(s) |
197 |
| Autor: |
Jule-ys |
| Pairing: |
Axel + Manuel |
| Kategorien: |
Romantik, Komödie |
| Inhalte: |
Lime, Lemon |
| Einführung: |
Gestatten? Mein Name ist Axel. Vormals eingefleischter Hetero, inzwischen Privatkoch und -bäcker meiner Naschkatze, bzw. eigentlich eher meines Naschkaters, den ich auf der Geburtstagsfeier des Vaters meiner damaligen Freundin aufgelesen - pardon - kennen gelernt habe. Und was auf die Tierwelt zutrifft, passt auch bei Manuel: füttert man ihn einmal, bekommt man ihn nie wieder los. Sehr zu meiner Freude, denn wenn ich ehrlich bin, möchte ich alles andere, als ihn wieder loswerden... |
| Kommentare: |
Download: |
Bewertung: |
Benachrichtigung: |
Letzten 5 lesen
Alle lesen
Kommentar schreiben
|
PDF: Kapitel
PDF: Fanfiktion
Textdatei: Kapitel
Textdatei: Fanfiktion
|
|
|
| Bookmark: |
Drucken: |
Meldung: |
|
|
Fanfiktion bookmarken
|
PDF: Kapitel drucken
PDF: Fanfiktion drucken
Browser: Kapitel drucken
Browser: Fanfiktion drucken
|
Kapitel melden
Fanfiktion melden
|
|
Virale Unzurechnungsfähigkeit?
|
Wow! Vielen lieben Dank für die Reviews! *rundeknuddel*
Zur Belohnung gibt’s auch gleich das nächste Kapitelchen, ich hoffe, es gefällt euch. ;-)
~***~
Unschlüssig stehe ich vor dem Hauseingang und trete etwas nervös von einem Bein auf das andere. Ich starre auf das Namensschild an der Klingel, auf dem der Name ‚Manuel Fischer’ aufgedruckt ist. Irgendwie wird mir bei dem Gedanken, mit Manuel alleine in seiner Wohnung zu sein, ganz schön mulmig. Aber wovor habe ich eigentlich Angst, sofern man das Gefühl überhaupt als solches bezeichnen kann? Davor, dass er versuchen könnte mich anzugraben, was allein genommen schon ziemlich abwegig wäre – er wird ja wohl kaum über mich herfallen, zumal das voraussetzen würde, dass er auf die eine oder andere Art und Weise Gefallen an mir hätte, was schon ziemlicher Schwachsinn ist. Oder etwa, dass es mir gefallen könnte, was noch abwegiger wäre, denn ich bin schließlich ein Hetero-Kerl, mit keinerlei Homo-Neigungen. Also gibt es doch überhaupt keinen Grund auch nur darüber nachzudenken, oder? Ich bin so gefestigt in meiner Sexualität, dass man mir Manual nackt um den Bauch binden könnte, und es würde nichts passieren. Irgendwann würde er einfach von alleine wieder abfallen, vollkommen egal, was für eine Ausstrahlung er hat!
Schon viel ruhiger drücke ich auf den Klingelknopf und melde mich, als wenige Sekunden später Manuels Stimme aus dem Lautsprecher dringt.
„Hallo Axel, komm hoch, zweiter Stock“, sagt er und gleichzeitig öffnet sich die Tür des Mehrfamilienhauses.
Beherzt nehme ich gleich zwei Stufen auf einmal und bin nur leicht aus der Puste, als ich vor Manuels Tür ankomme. Ja, ich gebe es ja zu, mit meiner Kondition steht es nicht gerade zum Besten, aber hey, ich bin Informatiker und wenn ich nicht gerade im Betrieb rumrennen muss, um nach irgendwelchen Servern oder Clients zu schauen, hocke ich am Schreibtisch oder schraube an irgendwelchen Gehäusen rum. Und um mir abends, nach der Arbeit noch im Fitnessstudio einen abzustrampeln, fehlt mir schlicht und ergreifend die Motivation. Ich bin nun halt mal nicht der sportliche Typ, und ja, ich bin etwas bequem. Zum Glück habe ich wohl einen recht agilen Stoffwechsel, sonst hätte ich wahrscheinlich längst etliche Kilo zuviel auf den Rippen.
Manuel empfängt mich bereits an der Wohnungstür und schenkt mir ein breites Grinsen, bevor er mich auf die übliche Art begrüßt und in sein Reich bittet. Neugierig wirft er einen Blick auf die Stofftasche, die ich bei mir trage. Ich ahne schon, worauf er spekuliert.
„Keine Angst, ich habe was für Dich dabei, ich würde es niemals wagen ohne hier aufzukreuzen“, grinse ich und strecke ihm die Tasche entgegen.
„Was ist es denn diesmal?“, fragt er neugierig und hängt auch schon seine Nase in den Beutel.
„Donauwelle“, antworte ich und folge ihm bis zum Wohnzimmer und weiter in die Küche, eigentlich eher Küchenecke, die sich vom Wohnzimmer durch eine niedere Theke abgrenzt. Manuel hat eine ziemlich ordentliche Wohnung, stelle ich überrascht fest. Nun ja, ich kann nicht davon ausgehen, dass jeder so ein kleiner Schlamper ist wie ich, denn ich habe die zugegebenermaßen schlechte Angewohnheit, alles an Ort und Stelle einfach liegen zu lassen. Angesichts dessen, ist es mir eigentlich ganz recht, dass die Reparaturaktion nicht bei mir in der Wohnung stattfindet, da hätte ich nämlich erst einmal aufräumen müssen. Und ich hasse Hausarbeit.
Von irgendwoher dringt gedämpft ein Song von Pink Floyd an mein Ohr. Ist das sein Musikgeschmack? Im Grunde weiß ich eigentlich gar nichts von ihm, außer, dass er gerne Süßes isst und schwul ist… nun, und ordentlich ist er wohl auch.
„High Hopes?“, frage ich amüsiert.
„Ja, magst Du Pink Floyd nicht, soll ich was anderes…“
„Nein, nein“, unterbreche ich ihn schnell. „Ich mag die Jungs, so ziemlich alles übrigens aus den 70ern und 80ern“, gebe ich zu.
„Ich höre im Grunde querbeet alles, was mir so unter die Ohren kommt. Aber ja, ein gewisses Faible für die 80er habe ich ebenfalls“, grinst er und setzt bereits Kaffee auf.
Während das Gebräu durch die Maschine läuft, sehe ich mich genauer in dem Raum um. Es sieht eigentlich nicht anders aus, als in anderen Junggesellen-Buden auch, die ich so kenne. Was habe ich denn auch erwartet? Rüschendeckchen? Unter dem Fenster steht eine schwarze Ledercouch, die zwar ihre beste Zeit wohl schon hinter sich hat, jedoch nicht minder bequem wirkt. Davor steht ein kleiner Glastisch, nach rechts versetzt ein einzelner schwarzer Sessel. Neben der Tür befindet sich eine offene Regalwand, in der von der Decke, bis zum Fußboden alles voll gestopft ist mit irgendwelchen Büchern, CDs und DVDs. Gegenüber des Sofas steht auf einem Rack ein Fernseher.
In einer der Ecken gibt es noch einen kleinen Schreibtisch mit einem Monitor oben drauf. Aha, das Corpus Delicti steht also hier und ich bin irgendwie erleichtert. Manche Leute haben ihren Rechner ja sonst wo stehen. Im Schlafzimmer zum Beispiel, weil sie anderweitig keinen Platz dafür haben.
„Möchtest Du Dich mal umsehen?“, unterbricht Manuel meine Gedanken, „es ist zwar nicht so eine schöne Wohnung, wie Sandra sie hat, aber ich glaube sie kann sich sehen lassen“, grinst er.
„Klar“, sage ich achselzuckend, „warum nicht?“, und trotte hinter ihm her.
Die Führung ist schnell beendet, denn außer dem recht geräumigen Wohnzimmer, gibt es nur noch ein Schlafzimmer, welches übrigens ebenso ordentlich ist, wie die restliche Wohnung, ein Bad und einen winzigen Abstellraum.
„Da steht mein PC“, meint er und deutet in die Ecke, „erst Kuchen, dann Arbeit?“, fragt er verschmitzt.
Ich werfe ihm einen amüsierten Blick zu und antworte: „Ich dürfte eh keine Chance haben, wenn ich vorschlagen würde, mit dem Kuchen noch zu warten, oder?“
„Nicht bei dem, was da im Beutel steckt“, erwidert er und fördert auch schon die Plastikdose zu Tage, in die ich einige Stücke der Donauwelle gepackt hatte.
Er häuft je ein Stück auf zwei Teller, befüllt jedem von uns einen Becher mit Kaffee und balanciert alles auf den kleinen Esstisch zu, der, zusammen mit vier Stühlen, direkt vor der Küchentheke steht.
„Danke“, sage ich und nehme ihm schnell einen Becher Kaffee und einen Teller ab, bevor er in seinem Übereifer beides malerisch in meinem Schoß verteilt.
Schmunzelnd beobachte ich aus den Augenwinkeln, wie Manuel sich etwas von der Donauwelle in den Mund schiebt und ihm dabei ein leises genüssliches Stöhnen entweicht. Unwillkürlich läuft mir, ob dieses Lautes, ein Schauer über den Rücken, und ich starre irritiert auf meinen Teller.
„Hm, lecker. Wie alles, das Du bisher gebacken hast“, meint er und grinst von einem Ohr zum anderen.
„Danke“, antworte ich befangen. Ich weiß nicht, was ich sonst sagen soll.
Eine ganze Zeit lang spricht keiner von uns ein Wort. Manuel ist mit Schaufeln beschäftigt und ich mit Nachdenken. Ich weiß nicht, was mir im Moment unangenehmer ist, das Schweigen, oder diese seltsam widersprüchlichen Gefühle, die in mir toben. Ein Teil von mir möchte einfach aufstehen und davonrennen, sehr weit weg. Ein anderer Teil jedoch möchte an Ort und Stelle sitzen bleiben und weiterhin mein Gegenüber betrachten, ihm sogar noch etwas näher sein. Ich verstehe das Ganze einfach nicht, was hat dieser Kerl nur an sich, das mich so… ja, fasziniert?
Ich wähle den Mittelweg: „Ich… ähm… schalte mal den Rechner ein, hast Du ein Passwort vergeben?“, ich weiß, dass ich vielleicht etwas unhöflich wirke, mitten beim Kaffeetrinken einfach vom Tisch aufzuspringen und fluchtartig das Weite zu suchen. Aber ich halte es einfach keine Sekunde länger mehr aus, ihm so gegenüber zu sitzen.
„Nein“, antwortet er etwas irritiert, „aber möchtest Du nicht erst Dein Stück Kuchen aufessen?“
„Lass es einfach stehen, ich esse nachher weiter, im Moment habe ich eh keinen großen Appetit, ich habe ziemlich spät zu Mittag gegessen“, antworte ich ausweichend. „Kann ich meinen Kaffee mit rüber nehmen?“
Manuel deutet mit einer zustimmenden Geste in Richtung seines Computers und folgt mir. Ich schalte den PC ein und setze mich auf den Drehstuhl vor dem Schreibtisch. Manuel hat sich bereits einen Küchenstuhl geschnappt und setzt sich neben mich.
Na toll, das war wirklich eine super Idee, hier hockt er mir ja noch näher auf der Pelle. Anstatt die Distanz zu vergrößern, hat sie sich durch meine hirnlose Aktion derart verringert, dass wir sogar einmal kurz mit unseren Knien aneinander stoßen. Ein eigenartiges Kribbeln breitet sich von dort in meinem ganzen Körper aus.
Ich versuche das Gefühl zu ignorieren und warte ungeduldig darauf, dass endlich das Betriebssystem startet - und schlage in Gedanken die Hände über dem Kopf zusammen, als ich den Desktop sehe. Auch wenn ich, was meine Wohnung angeht, vielleicht nicht der Akkurateste bin, so herrscht auf meinen Rechnern jedoch stets Ordnung. Wahrscheinlich so was wie Berufsehre. Alles ist fein säuberlich, nach Art des Programms, im Startmenü untergebracht, kein wildes Durcheinander von Icons über den ganzen Desktop verteilt, wie auf Manuels Rechner.
Ich beuge mich zur Rückseite des Rechners und sehe, dass das Netzwerkkabel mit dem entsprechenden Gerät für einen ADSL-Anschluss verbunden ist. Die Kontroll-Lampe leuchtet grün, hier sollte also alles in Ordnung sein.
Die Geräte im Rechner scheinen laut Gerätemanager ebenfalls betriebsbereit zu sein. Ich öffne einen Internetexplorer, es wird eine Verbindung zum Internet aufgebaut, und zunächs
...
Um diese Fanfiktion weiter lesen zu können ist ein Login erforderlich!
|
|
[1]
[2]
[3]
[4]
[5]
[6]
[7]
[8]
[9]
[10]
[11]
[12]
[13]
[14]
[15]
[16]
[17]
[18]
[19]
[20]
|
Die letzten 5 Kommentare
|
|
Kommentar von: soosa
|
Username: soosa
Datum: 12.09.2011 - 15:34
Kommentar Nr.: 9195
|
Hi !
Sehr schöne Story . Hat mir sehr gut gefallen .
LG
|
|
Kommentar von: FlyinWerwolf
|
Username: FlyinWerwolf
Datum: 09.10.2010 - 22:29
Kommentar Nr.: 8038
|
Hi du,
wunderbarer Abschluss einer grandiosen Story. Man merkt, dass in dieser Arbeit dein Herzblut steckt. Auch mir als Leserin fällt es ganz schön schwer Abschied zu nehmen von den beiden Jungs. Wirklich nochmal vielen lieben Dank fürs Onlinestellen und für das stetige weiterarbeiten. Ich habe es wirklich genossen, das zu lesen.
Ich hoffe, ich kann bald mal wieder etwas anderes von dir lesen, denn auf weitere Geschichten aus deiner Tastatur bin ich sehr gespannt und werde die Augen danach offen halten. Lass dir nicht allzuviel Zeit, ja?
Liebe Grüße
Yours Wolfi
Ps.: Neue Story bedeutet auch neue Kommis, und damit werde ich nicht sparsam sein, wenn du bald mit neuen Geschichten kommst ;-)
|
|
Kommentar von: BsuffaneMarille
|
Username: BsuffaneMarille
Datum: 24.04.2010 - 17:34
Kommentar Nr.: 7255
|
Ach, schon das Ende?! Wirklich schade, aber ein perfektes Happy End. Und wir können uns ja noch auf den Epilog freuen.
Werde gespannt auf deine nächste Story warten, die dir wieder sicherlich so gut gelingen wird!
Liebe Grüße
|
|
Kommentar von: Inura
|
Username: Inura
Datum: 24.04.2010 - 00:11
Kommentar Nr.: 7254
|
ich wusste es Q______Q!! <3 <3
ich wusste, dass er um seine hand anhalten würde Q^Q
das is so schön <3 ein wahnsinnig gelungener abschluss.
die ff war wirklich absolut brilliant, schade dass es schon enden musste qq
ich kann wirklich nur lob aussprechen, obwohl die ff weit mehr verdient hätte. wirklich. bravo :D
<3
|
|
Kommentar von: Inura
|
Username: Inura
Datum: 19.04.2010 - 21:55
Kommentar Nr.: 7236
|
waaah <3 so toll q^q
du verbindest deine beiden ffs miteinander Q^Q das lässt mein ff-herz höher schlagen <3
und ich bin schon soooo gespannt auf die überraschung Q^Q kanns kaum erwarten!~
schreib also bitte bitte schnell weiter <3
|
Alle lesen
|
|
|
|