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Zu neuen Ufern |
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| Status |
Alter |
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Veröffentlicht |
Last Update |
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Bewertung |
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Beendet
| Ab 18 Jahren |
Deutsch |
12.11.2009 | 08.10.2010 |
497800 |
5.00 Bei 19 Vote(s) |
197 |
| Autor: |
Jule-ys |
| Pairing: |
Axel + Manuel |
| Kategorien: |
Romantik, Komödie |
| Inhalte: |
Lime, Lemon |
| Einführung: |
Gestatten? Mein Name ist Axel. Vormals eingefleischter Hetero, inzwischen Privatkoch und -bäcker meiner Naschkatze, bzw. eigentlich eher meines Naschkaters, den ich auf der Geburtstagsfeier des Vaters meiner damaligen Freundin aufgelesen - pardon - kennen gelernt habe. Und was auf die Tierwelt zutrifft, passt auch bei Manuel: füttert man ihn einmal, bekommt man ihn nie wieder los. Sehr zu meiner Freude, denn wenn ich ehrlich bin, möchte ich alles andere, als ihn wieder loswerden... |
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... und noch mehr Essen
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Vielen lieben Dank für die Reviews, ich habe mich sehr darüber gefreut! ;-)
Da ich noch einige Kapitel in der virtuellen Schublade liegen habe, ist zumindest vorerst der Nachschub gesichert!
Das Alter der Protagonisten wird tatsächlich nicht explizit erwähnt, eher etwas versteckt. Sandra erzählt Axel, dass Sie Manuel jetzt schon 10 Jahre kennen würde, sie wäre damals gerade mal 17 gewesen und Manuel nicht viel älter. ;-)
Und nun viel Spaß bei Kapitel Nummero zwei. ;-)
~***~
Tags darauf stehen wir nachmittags bereits wieder auf Carstens Matte. Vom Buffet sei noch so viel übrig, hieß es, und wir sollen helfen, die Reste zu vernichten - was so viel heißt wie, dass ich mich anschließend nicht mehr bewegen kann und wie ein toter Käfer auf dem Sofa liege.
„Ich Vogelfänger bin bekannt, bei alt und jung im ganzen…“
... trällert uns Papageno schon an der Haustür entgegen und ich wundere mich, dass überhaupt jemand unser Klingeln gehört hat.
„Carsten, dreh doch mal die Musik leiser, man hört sich ja nicht einmal mehr denken!“, schreit Frederick in Richtung Wohnzimmer, bevor er die Tür wieder hinter uns schließt und ich ihm die heute Morgen noch schnell gebackenen Kirschmuffins in die Hand drücke. Okay, das war vielleicht ziemlich unnötig, da ohnehin noch eine Menge Essen übrig ist, aber auf das bisschen kommt es nun wahrlich auch nicht mehr an, und Carsten isst die Dinger einfach für sein Leben gern.
„War euch die Party gestern noch nicht genug?“, fragt Sandra grinsend und drückt Frederick einen Kuss auf die Wange.
„Je lauter die Musik, desto weniger denkt er darüber nach, dass ein erhoffter Telefonanruf ausgeblieben ist“, erklärt er mit einer hilflosen Geste.
„Andreas und Sabine haben sich also tatsächlich wieder nicht gemeldet?“, fragt Sandra bitter, das Grinsen auf ihrem Gesicht verschwindet augenblicklich.
Die beiden sind Sandras Halbgeschwister und haben es offensichtlich auch dieses Jahr nicht für nötig gehalten, ihrem alten Herrn wenigstens telefonisch zum Geburtstag zu gratulieren. Wie homophob muss man eigentlich sein, dass man den eigenen Vater seit nahezu 15 Jahren meidet, wie die Pest, nur weil dieser nicht mehr ins Schema F passt? Ich kenne Carsten gut genug, um zu wissen, dass ihm das ganz schön an die Nieren geht, und die zwei wissen das garantiert ebenfalls. Sandra ist allerdings der Meinung, dass die Mutter der beiden an der ganzen Misere nicht ganz unschuldig ist. Denn was hat Madame als erstes getan, als sie erfahren hat, dass ihr zukünftiger Ex-Mann eher dem eigenen Geschlecht zugetan ist? Sie hat ihre Brut geschnappt und ist schnurstracks zum nächstbesten Arzt gerannt. Als ob Homosexualität eine Krankheit und obendrein noch vererbbar wäre. So – ein – Schwachsinn!
„Was glaubst Du denn?“, erwidert Frederick leise und er kann einen zynischen Unterton nicht verbergen.
„Ich liebe meine Geschwister wirklich, aber für das, was sie Papa antun, könnte ich sie an die Wand klatschen!“ Sandra hebt seufzend die Augenbrauen und meint dann: „Hallo erstmal. Seid Ihr zwei heute Nacht noch einigermaßen unbeschadet nach Hause gekommen? Paps hatte ja ganz schön geladen.“
„Glücklicherweise war er gegen Ende bis zum Umfallen müde, so dass ich keine große Mühe mehr hatte, ihn ins Auto zu verfrachten, nachdem wir das ganze übrige Essen eingepackt hatten.“
Inzwischen sind wir im Wohnzimmer angekommen und Frederick dreht den CD-Player leiser. Natürlich hatte Carsten ihn nicht gehört, wie denn auch, wenn Papageno mit gefühlten 100 dB aus den Lautsprechern schmettert. Gott sei es gedankt, dass die beiden in einem freistehenden Haus am Ende einer Sackgasse wohnen und der nächste Nachbar etwa 150 Meter entfernt ist.
Sandra beugt sich über ihren Vater und haucht auch ihm einen kurzen Kuss auf die Wange. „Hallo Papa.“
„Hallo ihr zwei, schön, dass ihr da seid“, Carsten drückt freundschaftlich meine Hand und streichelt mit der anderen über Sandras Wange.
„Möchtet ihr etwas trinken?“, kommt es von Frederick.
„Wenn ihr da habt, würde ich ein Bier nehmen“, erwidere ich und nehme gegenüber Sandras Vater am Esstisch Platz.
„Für mich nur ein Wasser, bitte“, sagt sie und geht hinter Frederick her.
„Es bedeutet mir sehr viel, dass ihr beide gestern ins Bootes gekommen seid“, sagt Carsten plötzlich völlig unvermittelt.
„Freies Essen vom Buffet? Sowas lassen wir uns doch nicht entgehen!“, zwinkere ich ihm fröhlich zu.
„Nein, ich meine es ernst, Axel. Ich habe drei Kinder, und nur eines wollte mit mir feiern. Die beiden anderen haben es noch nicht einmal für nötig gehalten mir eine Karte zu schicken, geschweige denn vielleicht kurz anzurufen“, erwidert er bitter.
„Carsten, ich…“
„Schon gut“, unterbricht er mich „ich bin nur einfach unglaublich enttäuscht. Offensichtlich kommen sie nach all den Jahren immer noch nicht damit klar. Wie konnte ich auch erwarten, dass sich das ausgerechnet an meinem 60. Geburtstag ändert. Umso glücklicher hat mich euer Erscheinen gemacht“, ein warmes Lächeln umspielt seine Mundwinkel. „Ich hoffe, für Dich war es nicht ganz so schlimm, zwischen all den Schwestern gestern?“, fragt er vorsichtig.
„Keine Sorge. Es war zwar eine ganz neue Erfahrung für mich, aber letztendlich war es doch spaßig. Und die Travestieshow war wirklich klasse“, grinse ich ihn an „auch wenn ich zugegebenermaßen mit dem Stripper nicht ganz soviel anfangen konnte, wie der Rest der Gäste, die allerdings scheinen ihre helle Freude an ihm gehabt zu haben“, meine ich immer noch lachend.
„Und ich erst“, zwinkert er mir vielsagend zu, „der Kleine war ganz meine Kragenweite, nur schade, dass er mich nicht ranlassen wollte“, er zieht bedeutungsvoll seine Augenbrauen hoch.
„Ich glaube, so genau möchte ich es gar nicht wissen“, antworte ich gelassen, ich habe mir schon vor Monaten abgewöhnt, bei derartigen Aussagen verlegen zu werden.
„Was möchtest Du nicht wissen?“, fragt Sandra, die just in diesem Augenblick neben mir auftaucht, sich auf meinem Schoß niederlässt und mir eine Flasche Bier in die Hand drückt.
„Was Dein Papa gerne mit dem Stripper gemacht hätte“, antworte ich amüsiert und lege meine freie Hand auf ihre Taille.
„Ich kann es mir lebhaft vorstellen“, kichert sie „der war aber auch niedlich!“
Frederick rollt mit den Augen und begibt sich demonstrativ in die Küchenecke. „Ich hätte langsam mal Hunger, soll ich schon mal anfangen das Essen warm zu machen?“
Hoppla, so kalt scheinen ihn Carstens Eskapaden wohl doch nicht zu lassen, wie er uns immer glauben machen möchte.
„Brauchst Du Hilfe?“, fragt Sandra, doch Frederick winkt ab.
„Nein, später könnte vielleicht einer von euch den Tisch decken.“
„Habe ich mich eigentlich schon für Euer wundervolles Geschenk bedankt?“, kommt es von Carsten.
Sandra und ich hatten lange überlegt, womit wir Carsten eine Freude machen könnten. Was schenkt man schließlich jemandem, der schon alles hat? Ein entscheidender Hinweis kam dann letztendlich von einer Arbeitskollegin, die kürzlich in Dresden gewesen ist und über alle Maßen begeistert war. Also haben wir nicht lange gefackelt und ihm und Frederick ein verlängertes Wochenende in einem exklusiven Hotel direkt am Elbufer gebucht, und ihnen obendrein einen Besuch in der Semperoper spendiert. Wie der Zufall es will, wird genau an dem Wochenende, welches wir ausgesucht hatten, Mozarts Zauberflöte aufgeführt, was wohl auch mit ein Grund dafür sein dürfte, dass die Königin der Nacht uns aus den Lautsprecherboxen gerade recht eindrucksvoll schildert, was sie gedenkt mit ihrer Tochter zu tun, falls diese sich weigern sollte, einen gewissen Sarastro abzumurksen.
„Ja Paps, gestern im Boots“, antwortet Sandra und greift nach Carstens Hand, die er ihr liebevoll über den Tisch hinweg entgegenstreckt.
„Ich weiß gar nicht, wie ich mich angemessen dafür bedanken soll. Ich – wir – freuen uns sehr darüber!“, gerührt sieht er abwechselnd zu Sandra und mir.
„Dann ist die Mission doch erfüllt, oder?“, schmunzle ich und zwinkere ihm kurz zu.
Bevor Carsten darauf etwas erwidern kann, klingelt es an der Tür.
„Ich geh schon“, sagt Sandra und springt mit einem Satz von meinem Schoß auf.
Einige Momente später kehrt sie vor Freude strahlend zurück und meint: „Seht mal, wen ich vor der Tür gefunden habe.“
Hinter ihr tritt Manuel ins Wohnzimmer und mein Herz macht tatsächlich einen winzigen Satz, was mich offen gestanden ziemlich verwirrt. Okay, es wird daran liegen, dass wir uns gestern gut verstanden haben, und durch die Verbindung zwischen Carsten und Frederick sind wir ja auch irgendwie verwandt, hat er schließlich selbst gesagt, oder?
Manuel beginnt seine Begrüßungsrunde bei seinem Bruder, dem er einen kurzen Kuss a
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Die letzten 5 Kommentare
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Kommentar von: soosa
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Username: soosa
Datum: 12.09.2011 - 15:34
Kommentar Nr.: 9195
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Hi !
Sehr schöne Story . Hat mir sehr gut gefallen .
LG
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Kommentar von: FlyinWerwolf
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Username: FlyinWerwolf
Datum: 09.10.2010 - 22:29
Kommentar Nr.: 8038
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Hi du,
wunderbarer Abschluss einer grandiosen Story. Man merkt, dass in dieser Arbeit dein Herzblut steckt. Auch mir als Leserin fällt es ganz schön schwer Abschied zu nehmen von den beiden Jungs. Wirklich nochmal vielen lieben Dank fürs Onlinestellen und für das stetige weiterarbeiten. Ich habe es wirklich genossen, das zu lesen.
Ich hoffe, ich kann bald mal wieder etwas anderes von dir lesen, denn auf weitere Geschichten aus deiner Tastatur bin ich sehr gespannt und werde die Augen danach offen halten. Lass dir nicht allzuviel Zeit, ja?
Liebe Grüße
Yours Wolfi
Ps.: Neue Story bedeutet auch neue Kommis, und damit werde ich nicht sparsam sein, wenn du bald mit neuen Geschichten kommst ;-)
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Kommentar von: BsuffaneMarille
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Username: BsuffaneMarille
Datum: 24.04.2010 - 17:34
Kommentar Nr.: 7255
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Ach, schon das Ende?! Wirklich schade, aber ein perfektes Happy End. Und wir können uns ja noch auf den Epilog freuen.
Werde gespannt auf deine nächste Story warten, die dir wieder sicherlich so gut gelingen wird!
Liebe Grüße
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Kommentar von: Inura
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Username: Inura
Datum: 24.04.2010 - 00:11
Kommentar Nr.: 7254
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ich wusste es Q______Q!! <3 <3
ich wusste, dass er um seine hand anhalten würde Q^Q
das is so schön <3 ein wahnsinnig gelungener abschluss.
die ff war wirklich absolut brilliant, schade dass es schon enden musste qq
ich kann wirklich nur lob aussprechen, obwohl die ff weit mehr verdient hätte. wirklich. bravo :D
<3
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Kommentar von: Inura
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Username: Inura
Datum: 19.04.2010 - 21:55
Kommentar Nr.: 7236
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waaah <3 so toll q^q
du verbindest deine beiden ffs miteinander Q^Q das lässt mein ff-herz höher schlagen <3
und ich bin schon soooo gespannt auf die überraschung Q^Q kanns kaum erwarten!~
schreib also bitte bitte schnell weiter <3
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