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Von singenden Weihnachtsbäumen und anderen Katastrophen |
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Alter |
Sprache |
Veröffentlicht |
Last Update |
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Bewertung |
Klicks |
Nicht beendet
| Ab 18 Jahren |
Deutsch |
16.10.2009 | 22.10.2009 |
62632 |
5.00 Bei 1 Vote(s) |
65 |
| Autor: |
AnubisVincent |
| Pairing: |
Sephiroth x Reno |
| Kategorien: |
Romantik, Komödie |
| Inhalte: |
Lime, Limone, Lemon |
| Einführung: |
SOLDAT steckt in der Weihnachtsdepression. Sephiroth persönlich nimmt sich dieser Herausforderung an und sorgt selbst bei den Turks für Verwirrung. Er hätte es sich auch nicht träumen lassen, dass er zum Teil für die peinlichen Aussetzer von Reno verantwortlich ist. Das Unheil nimmt seinen Lauf und wird als Mission „Weihnachtsbaum“ in die ShinRa-Geschichte eingehen. |
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Reno, wo bist du nur
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Mit samt meinem Kaffee versank ich im Sessel, genoss die Aussicht und die Ruhe. Ich überlegte mir eine Strategie, wie ich an Tsengs gelassener Fassade zerren konnte. Mrs. Singer servierte Kaffee für meinen erwarteten Besuch und mich. Ich legte mein Cap ab und polierte meine Brille. Einige Wasserflecken zierten sie, aber nach den Erlebnissen der letzten Stunden, kein Wunder. Ich hörte sein bedächtiges Klopfen an meiner Tür und ich bat ihn einzutreten, aber ich drehte mich noch nicht um. Ich wollte ihm direkt gegenübersitzend in die Augen sehen, bei der„Zur-Rede-Stellung“ . Diesen Genuss wollte ich mir nicht nehmen lassen. Meine Lippen umspielte ein gerissenes Lächeln, als ich ihn höflich Räuspern hörte. Der Wutainese war so ein Widerspruch in sich. Er war perfekt darin nach außen kühl und reserviert zu wirken. Eine Eigenschaft, die man mir auch öfters nachsagte.
Ich durchbrach die Stille: „Setz Dich doch bitte, Tseng.“
Der Turk kam dieser Aufforderung sofort nach.
„Bedien’ dich.“
„Danke.“
Ich hörte, wie er sich eingoss, es sich bequem machte und das Wort ergriff.
„Was kann ich für Dich tun, Seph...iroth.“ Mein Lächeln verstärkte sich. Er schien sich erst noch an die neue Anrede gewöhnen zu müssen und ganz wohl war ihm dabei allem Anschein nach nicht.
„Ich möchte, dass Du mir ein paar Fragen beantwortest. Mir kamen heute so einige sehr merkwürdige Sachen zu Ohren.“
„Die wären?“, fragte mein Gast kühl.
„Sachen, die mich schon sehr nachdenklich stimmen, weil ich nicht weiß, was ich davon wirklich halten soll.“
„Bist du sicher, dass ICH die richtige Person bin, die Dir Deine Fragen beantworten kann?“
„Ja, dessen bin ich mir ganz sicher!“, und um die Verwirrung meines Gegenübers noch zu verstärken, lachte ich nur kurz sarkastisch auf. Das Opfer war eingekreist. Ich brauchte nur noch zuzuschlagen. Ich legte meine Fingerspitzen aneinander und zog die sprichwörtliche Schlinge zu.
„Ja, weil mir diese „Sachen“ aus Deinem Munde persönlich an mein Ohr drangen.“, ich konnte hören, wie er mit seinem Schluck Kaffee zu kämpfen hatte.
„Ach, tatsächlich?“, wie zu erwarten stellte Tseng vorsichtshalber die Tasse wieder auf den Schreibtisch und ich wusste, dass er mich jetzt ganz genau taxierte.
„Ja, wie zum Beispiel ...“,
durch meine Pause, die ich nun machte merkte ich, wie der Turk sich leicht verspannte. Ich hörte die verräterische Gewichtsverlagerung. Wieder ein Vorteil des kaum zu bestechenden Gehörs,
„ ...., dass Du Reno den Auftrag erteilt hast, mich zu hacken.....So aus ganz privaten Gründen.“
Wieder legte ich eine Pause ein und die Stille arbeitete für mich. Ein erneutes Geräusch vom Stuhl.
„Dann noch so seltsame Dinge wie, dass Reno ein leidenschaftliches Interesse an mir hätte und Du mich deswegen als sein „Spatzischatzi“ bezeichnest. ... Das Silberhaar lassen wir mal außen vor, da gibt es schlimmere Kosenamen für mich.“
Und zu meinem Vergnügen konnte ich nun vernehmen, dass sich die Fingernägel des Turks, nach dem letzten Satz, tief in die Sessellehnen vergruben vor Anspannung. Ich wartete, überschlug meine Beine und fuhr zufrieden fort meine Brille zu polieren.
„Du brauchst jetzt auch keinen zu verdächtigen, der geplaudert haben könnte! Ich habe alles persönlich und mit eigenen Ohren direkt von DIR gehört. Sozusagen aus erster Hand!“
Nun kamen wir zu dem Teil, wo das Opfer planlos wurde, woher der Angriff kam oder besser gesagt, was ihn da im Visier hatte.
„Hast Du wirklich das Gefühl, dass ICH ein Orientierungsproblem hätte? Dass ICH mich ständig verlaufe?..“
Der Stuhl knarrte jetzt lauter als die Male zuvor.
„Ich kann es ja nachvollziehen, wenn es denn so wäre, wie du beschrieben hast und Reno tatsächlich hoffnungslos in mich verliebt wäre, dass er dann meine Privathandynummer haben möchte. SEINE privaten Gründe sind mehr als einleuchtend, aber DEINE sind es für mich NICHT!“
Zeit zum Erlegen! Ich drehte mich nun um und sah wie sich Tsengs Augen immer und immer mehr weiteten, je mehr er verstand, wen er da vor sich hatte und sein Gehirn alles andere schlussfolgerte.
Genüsslich besah ich mir das Schauspiel, in dem der Turk um seine Fassung rang, an. Es gelang ihm auch sie zu wahren, aber es war eine Genugtuung für mich, dass ich es geschafft hatte, an seiner kühlen und künstlichen Fassade gekratzt zu haben. Er schwieg, denn ein Leugnen war sinnlos, das wusste er genauso gut wie ich. Er musterte mich allerdings noch mal nachdenklich, dann sah er mich anerkennend an.
„Nun gut...“
Mittlerweile lächelte ich ihn an,
„... irgendwie beruhigt es mich, dass Ihr Turks mich noch nicht mal erkannt habt, in meiner privaten Kleidung.“
Tseng stutzte.
„Ja, ich laufe öfter so herum. Aber eigentlich nur außerhalb des Gebäudes...Egal, wie dem auch sei, ich möchte dennoch wissen, warum Du unbedingt meine Handynummer haben wolltest und warum Du mich nicht einfach gefragt hast, ob ich sie dir gebe, sondern Reno beauftragt hast, mich zu hacken. Eigentlich hätte ich ja jetzt einen Grund sauer auf Dich zu sein...“
Der Turk wusste erst nicht was er sagen sollte, sah auf seine Hände und sah mir dann ernst und direkt in die Augen.
„Ich bin ganz ehrlich, ... für den Fall der Fälle, falls Dir etwas...“, er zögerte.
„Falls mir WAS?“, er wandte den Blick ab und meinte:
„Falls Dir mal etwas passieren sollte, dann könnte ich Dein Signal anpeilen....“
Betreten sah er zu Boden und ich wusste erst nicht, was ich darauf entgegnen sollte, denn mit so einer Antwort hatte ich wirklich nicht gerechnet. Dass er, ein Turk, sich um mich Sorgen machte. Er nahm das Freundschaftsangebot wirklich ernst. Ich war ihm nicht egal und das wurde mir nun klar. Unbewusst konnte ich noch einen seltenen Blick in das Innere dieses rätselhaften Wutainesen erhaschen, dessen Handy jetzt klingelte. Ich sah, wie Tseng die Mitteilung las und es dann niedergesch
...
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Die letzten 5 Kommentare
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Kommentar von: ai-chan
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Username: ai-chan
Datum: 21.10.2009 - 19:27
Kommentar Nr.: 6784
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uhh *___*
dein schreibstil ist ja genial *anluv* und ich mag deinen humor :P
ich liebe diese geschichte jetzt schon *___*
und natürlich will ich auch, dass du ganz schnell weiterschreibst ^-^
*plüsch*
lg
ai-chan
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Kommentar von: vampirelady
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Username: vampirelady
Datum: 16.10.2009 - 23:54
Kommentar Nr.: 6771
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Der Anfang gefällt mir ausgesprochen gut. Ich freue mich schon auf die nächsten Seiten.
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