Und so vergingen die Wochen. Halloween kam und ging vorbei und jedesmal wenn Harry eine Eule erhielt verlangten Ron und Hermine zu wissen, was im Brief stand.
Hin und wieder sahen Harry und seine Freunde Snape aus seinem Kerker stürmen, wobei dieser im Idealfall nur geteert und gefedert worden war, oder in anderen Fällen teilweise grell grüne Haare hatte, wobei die Farbe sich nicht mit Magie entfernen liess. In der Regel wurde Peeves dafür die Schuld gegeben, aber Harry wusste es besser, denn Elladan oder Elrohir wirkten mit jedem Tag zufriedener.
An einem frostigen Morgen gegen Ende November sass Harry am See – wobei er dabei wärmende Felle trug, welche im der Ranger Arathorn geschickt hatte, trug – und beobachtete den Sonnenaufgang über dem Wald. Plötzlich fühlte er ein Kitzeln im Nacken das ihm sagte, das er beobachtet wurde, weshalb er zum Wald sah. Einfach ausgedrückt, wurde er vollkommen überrascht. Aber nicht so wie es vielleicht normal wäre, da es sich mittlerweile herumgesprochen hatte, das Harry regelmäßig von verschiedenen Punkten rund um Hogwarts aus den Sonnenaufgang zu beobachten pflegte.
Hinter ihm erklangen nun leichtfüßige Schritte. Kurz darauf erklang eine Stimme in Sindarin die aber definitiv weder Elladan noch Elrohir gehört.
“Mae Govannen, Mellon nín.” Harry drehte sich um und erblickte Glorfindel, der ebenfalls in Felle gekleidet war, und ein paar Fuß hinter ihm stand, wobei er die Zügel einer jungen, weißen Elfenstute in der Hand hielt. “Du scheinst überrascht,” sagte er.
“Ich habe nicht mit dir gerechnet, Glor.”
“Dein Großvater hat entschieden, das die Anwesenheit von Elladan und Elrohir bedeutet, das es eine Allianz gibt. Ich bin sozusagen als offizieller Botschafter hier.”
Harry lachte nun.
“Was mache ich am besten mit Ihachwen?” fragte er nun und deutete auf die Stute.
“Hagrid wird sich sicher um sie kümmern.” sagte Harry.
“Hagrid?”
“Rubeus Hagrid, der Wächter der Ländereien von Hogwarts.” sagte Harry, der wusste, das der Titel von Personen den Elfen am ehesten half, etwas über die Person zu erfahren, anstatt sie mit aller Macht beeindrucken zu wollen, wie es die Menschen gerne taten. Glorfindel war zum Beispiel bekannt als "Der Balrog Töter’, während Elrond als 'der Halbelf' bekannt war. Harry wusste allerdings nicht, wie die Elfen ihn betitelten, aber er ahnte, das es irgend etwas mit ‘Galenistari’, dem grünen Magier’ zu tun hatte.
“Gehen wir also am besten zu Meister Hagrid.” sagte Glorfindel, während Harry mühsam ein Lachen unterdrücken musste, während er sich Hagrid’s Reaktion auf den Namen "Meister Hagrid" vorstellte.
Als sie sich der Hütte von näherten, begann sich Ihachwen lebhafter zu bewegen, da sie sich an die Umgebung gewöhnte. Glorfindel sah sie überrascht an und sah dann zu Harry.
“Hagrid ist ausserdem der Lehrer für Pflege magischer Geschöpfe.”
“Sollte ich ihn dann besser Professor Hagrid nennen?”
“Hagrid reicht vollkommen.” sagte nun eine weitere Stimme. Glorfindel drehte sich überrascht herum und ging wohl davon aus das er einem Zwergen gegenüber stehen würde, aber so wurde er doch deutlich überrascht.
“Hagrid,”sagte Harry, “Ich möchte dir Lord Glorfindel aus Rivendell vorstellen.”
“Es ist mir eine Ehre, mein Lord.” sagte Hagrid höflich.
“Harry schlug vor, das ich mein Pferd in ihrer Obhut belasse, solange ich im Schloss Dinge zu erledigen habe.” sagte er und deutete auf Ihachwen, welche den Gemüsegarten sehr interessiert betrachtete und beschnupperte.
“Nun, das ist einmal eine Schönheit.” sagte Hagrid und bestaunte das Pferd. “Sie braucht Wasser und etwas Futter, nehme ich an?” sagte er, während er die schneeweiße Schimmelstute nicht aus den Augen liess.
“Das wäre das beste, vielen Dank.” sagte Glorfindel und begann nun Hagrid über Ihachwen zu berichten, was dazu führte, das Hagrid ihm einiges über die Wesen berichtete, welche er im Unterricht einsetzte. Diese Unterhaltung dürfte also noch längere Zeit dauern.
“Wir sehen uns dann in der Schule.” sagte Harry.
Glorfindel nickte kurz, bevor er sich wieder der Unterhaltung mit Hagrid zuwandte.
Harry ging nun geruhsamen Schritten wieder in Richtung der Schule. Er hinterließ kaum einen Abdruck auf dem frostigen Boden, drehte sich aber noch einmal um und sah zur teilweise aufgegangenen Sonne und seufzte, denn er wünschte sich mehr Zeit draussen verbringen zu können, bevor er wieder in die Schule ging.
Einige Schüler waren bereits auf den Beinen und sahen etwas irritiert auf Harry's Fellrobe.
“Ist das echtes Fell?” fragte Parvati die bei einigen kichernden Mädchen stand.
“Was sollte es sonst sein?” sagte Harry auf sehr kryptische weise, weshalb die Mädchen
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