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Archiv > Weiß Kreuz > Wenn du denkst...

y Wenn du denkst...
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Beendet
Ab 18 Jahren Deutsch 04.05.200504.05.2005 152639 4.00
Bei 2 Vote(s)
259
Autor: Brad-san
Pairing: Yohji/Omi
Kategorien: Romantik, Komödie
Inhalte: Lemon
Einführung: Darf ein 17-jähriger überhaupt noch bedruckte Boxer-Shorts tragen? Nein? Dieser Ansicht ist auch Yohji. Und er muss unbedingt verhindern, dass Omi sich noch länger der ‚weiblich Welt’ mit dieser Art Unterwäsche präsentiert. Die neuste Zusammenarbeit von wildest_angel und meiner Wenigkeit, die garantiert einige Pannen eines Dates zu Tage bringt.
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y Kapitel 1
Titel: Wenn du denkst…
Teil: 1/?
Autoren: Brad-san & wildest_angel
Fandom: Weiß Kreuz
Rating: MA
Warnung: com, lemon, sap (?)
Pairing: Yohji/Omi
Disclaimer: Nicht eine Figur gehört wildest oder mir. Schade eigentlich, aber deswegen machen wir auch leider kein Geld damit.
Kommentar: Darf ein 17-jähriger überhaupt noch bedruckte Boxer-Shorts tragen? Nein? Dieser Ansicht ist auch Yohji. Und er muss unbedingt verhindern, dass Omi sich noch länger der ‚weiblich Welt’ mit dieser Art Unterwäsche präsentiert.

Eine neue Zusammenarbeit von uns beiden, die euch sicher gefällt.

~*~1~*~

Verschlafen stolperte Yohji aus seinem Zimmer. Nein, die Nacht war definitiv zu kurz gewesen! Seine Augen waren nur unwesentlich geöffnet, er tastete sich mehr über den Gang, als dass er wirklich gesehen hätte, wohin er ging. Mit hängenden Schultern, gesenktem Kopf und fast schon unter dem Gehen schon wieder einschlafend, schlurfte er über die Holzdielen zum Bad. Er war noch nicht einmal in Reichweite der Tür, als diese sich öffnete und ein kleiner Blondschopf heraus- und an Yohji vorbeistürmte. Der Braunhaarige erstarrte in der Bewegung. Nein, das hatte er jetzt nur geträumt, oder? Schlagartig hellwach wirbelte er herum und sah der davonlaufenden Gestalt nach. Der Playboy wurde kalkweiß. Nein, er hatte doch richtig gesehen! Um Himmels Willen! Da… auf Omis Shorts…. waren TEDDYBÄRCHEN! Und Luftballons!!!

Es war für Omi ein Tag wie jeder andere. Nun ja fast. Immerhin musste er heute nicht in die Schule, da ihre Lehrer sich fortbilden mussten, oder was auch immer. Deswegen hatte er sich auch nicht den Wecker gestellt und dementsprechend lange geschlafen. Tat das mal wieder gut, wenn er schon durch die Aufträge zu wenig Schlaf bekam! Heute war sein freier Tag. Keiner würde ihm heute dazwischen kommen, sich vor den PC zu setzten und zu surfen bis zum Umfallen. Da sein Tagesziel ohne große Bewegung ablief, schnappte er sich eine hellblaue Boxershorts, lief gemächlich ins Bad um dem Tag würdig entgegenzugehen. Eigentlich hatte er ja gleich in seinem Pyjama bleiben wollten, doch er fürchtete sich etwas um die Gedanken seiner Mitbewohner. Nach der Morgentoilette verließ er das Bad, raunte Yohji ein "Morgen" zu und begab sich hinunter, natürlich spärlich bekleidet, weil es heute schon am Morgen unerträglich warm war, in die Küche.

Vor Entsetzen über das Gesehene vergaß der älteste Weiß, dass er eigentlich auf dem Weg ins Bad war. Wie betäubt torkelte er hinter Omi die Treppen hinunter und folgte dem Kleineren in die Küche, den Blick immer noch fest auf die wackelnden Bärchen gerichtet.

Im Laufen noch bemerkte Omi einen stechenden Blick auf seiner Rückseite. Provokativ schaute er in den Kühlschrank, stellte sich auf Zehnspitzen um im obersten Fach nach Nahrung Ausschau zu halten. Das Gefühl des beobachtet Werdens ging nicht. Im Gegenteil, es wurde stärker. Blitzschnell drehte er sich um, sah Yohji im Türrahmen, erkannte wohin dessen Blick ging. Auf seinen Hintern. "Yohji?"

Der Ältere hob langsam seinen Kopf, riss sich gewaltsam von den Luftballons los. "Hm?", meinte er nur, weil er vor lauter Überlegen gar nicht mitbekommen hatte, ob Omi ihn etwas gefragt hatte oder nicht.

"Was guckst du mich so an?" Ungewollt begann Omis Haut unter diesem Blick zu prickeln. Nicht, dass er etwas von Yohji wollte, aber diese Musterung machte ihn sichtbar nervös.

Das ratlose Gesicht des Jüngeren machte Yohji fertig - im wahrsten Sinne des Wortes. Er begann leicht zu Grinsen, als sein Blick wieder zurück zu den Shorts glitt. Das Grinsen wurde breiter, und Yohji war sich sicher, einem gewissen deutschen Telepathen locker Konkurrenz zu machen. Dann brach er in schallendes Gelächter aus.

Der Blonde schaute den Anderen mehr als fragend an. Was war an ihm so komisch, dass Yohji lachen musste? Sich am Kopf kratzend schaute er an sich hinab. Er hatte eine, für sich, perfekte und durchtrainierte Figur. Und sauber waren die Shorts auch. Beschämt wandte er sich ab, holte sich aus dem Kühlschrank einen Joghurtdrink mit Himbeergeschmack heraus.

Yohji war schon halb am Zusammenbrechen. "Bä..Bä…Bä.. Teddies!", kreischte er los, bekam kaum noch Luft vor Lachen. Ungehemmt liefen die Tränen an seinen Wangen herab.

Teddies. Na und? Was in Gottes Namen war so schlimm daran? Omi wusste, dass Teddybären auf seiner Shorts abgebildet waren. Es störte ihn aber nicht. Er fühlte sich wohl in diesem Stoff. Und die Bären waren echt niedlich. Einer hielt sogar ein Herz in den Armen. Umso schlimmer war es für den Jüngsten, dass Yohji deswegen über ihn lachte. "Hör auf", bat er leise.

"Omi, sag mal, wie alt bist du jetzt", fragte Yohji kieksend, als er sich ein klein wenig unter Kontrolle hatte. Das beleidigte Gesicht seines Freundes war ihm nicht entgangen, und er schämte sich auch etwas für sein Verhalten. Doch der Anblick der wirklich reichlich kindischen Shorts ging über sein Vorstellungsvermögen. Wie konnte Omi nur in SOWAS rumlaufen?

"17. Und?" Wie alt war denn Yohji und schien in manchen Situationen jünger als er selbst. So wie jetzt. War Kleidung denn ein Grund, um ausgelacht zu werden? Ärgerlich setzte er den flüssigen Joghurt an seine Lippen, trank ungeachtet Yohjis Lacher in großen Schlucken das rosa Getränk aus der Flasche.

"17", wiederholte der Ältere. "Und da findest du es noch okay, mit Bärchenshorts herum zu rennen? Was sollen denn die Mädels denken, wenn sie DAS DA sehen?" Also wirklich! Yohji war bis ins Innerste erschüttert. 17! Teddybären! Nein, das ging auf gar keinen Fall! Nicht, solange er in diesem Haus wohnte!

Mädchen? Auf einmal war der Ärger verschwunden. Der Ältere dachte wirklich, er würde Mädchen an seine Unterwäsche lassen? Er setzte die Flasche ab, lächelte Yohji geheimnisvoll an. "Ich finde meine Bärchen süß", meinte er selbstbewusster als noch vor wenigen Augenblicken. "Du bist doch nur neidisch, weil dein String zwickt!"

"Du ziehst dich jetzt sofort an, ich geh mit dir in die Stadt. So wirst du mir auf keinen Fall mehr rumlaufen! Da muss man sich ja schämen! So kriegst du jedenfalls nie ne Freundin ab, Kleiner. Und nur zu deiner Info: Meine Strings kneifen nicht!" Zufrieden über seinen Redeschwall guckte Yohji seinen kleinen Freund bestimmend an.

"Du kommst dir wohl ganz toll vor, was?" Omi hatte keine Lust sein Geld für kneifende, unangenehme Unterwäsche auszugeben. "Wenn die Mädels an meine Unterwäsche wollten, dann würden sie meine Boxer recht wenig stören. Die finden Jungs mit solcher Unterwäsche nämlich total süß - nur zu DEINER Information."

Völlig baff über soviel Unverständnis schnappte sich der Braunhaarige den nächsten Stuhl und ließ sich drauf sinken. "Omi", hauchte er schwach, "tu einfach, was ich dir sage. Und glaub mir, Mädels finden DIESE Dinger mit Sicherheit genauso wenig toll wie ich. Guck doch erst mal, was es sonst noch gibt. Du bist einfach zu alt für so was!"

Von wegen er war zu alt. Er musste unbedingt seine Boxer verteidigen! "Dafür bekomme ich aber was von dir. Und natürlich zahlst du diese 'verlockende' Unterwäsche." Zuckersüß lächelte der Blonde Yohji an.
Ergeben nickte der Größere. "Okay, ich bezahle. Und, was willst du sonst noch?"

"Lass dir was einfallen." Omi kam einige Schritte auf den Stuhl zu, setzte sich auf die Tischplatte, reizte Yohji mit den Bärchen, die deswegen genau vor seinen Augen tanzten. In dem Moment dachte er nicht darüber nach, dass sein Allerwertester viel zu nah vor Yohjis Nase war. "Ich möchte… etwas Einzigartiges von dir."

"Etwas Einzigartiges…", wiederholte Yohji versonnen, starrte dabei auf die Bärchen vor seinem Gesicht. Ohne es zu wollen, legten sich seine Finger auf Omis Oberschenkel und streichelten federleicht über die Haut unter dem Rand der Shorts. "Wie wäre es mit einem Mittagessen im Four Seasons? Ist das Einzigartig genug?"

Im letzten Moment hielt sich Omi zurück, nicht zischend Luft einzuziehen. "Na ja…", überlegte er laut. Die Finger auf dem Oberschenkel gefielen ihm nicht, und gleichzeitig begann aber seine Haut an dieser Stelle zu kribbeln. "Vielleicht." Mit einem Lächeln sprang Omi auf, lief nach oben um sich straßentauglich anzuziehen.

Schulterzuckend verließ auch Yohji die Küche. Für einen Stadtbummel musste er sich herrichten - vernünftig! Und wie er den Kleineren kannte, war der wahrscheinlich in einer Viertelstunde fertig und würde ihm dann auf die Nerven gehen, warum er so lange brauchte… So schnell es ging, wusch er sich und schlüpfte in seine neuesten Klamotten.

Mit seiner eigenen Kleiderwahl war Omi sehr zufrieden. Eine lockere Ziphose, passend für diesen warmen Tag, ein eng anliegendes T-Shirt. Und eine Bärchenunterhose. Ohne die hätte er nicht aus dem Haus gehen können, zumal er jetzt wusste, womit er Yohji so richtig provozieren konnte. "Yohji! Komm endlich." Wahrscheinlich saßen die Haare des Älteren mal wieder nicht an der richtigen Stelle. Wie eitel konnte ein Mann denn sein? Okay, er legte auch Wert auf sein Äußeres, was aber noch lange nicht hieß, dass er sich eine halbe Stunde im Bad aufhielt und seine Haare in Löckchenform fönen musste. Womöglich war auch der Strich mit dem Kajalstift verrutscht. Wer's braucht, dachte Omi bei sich, während er es sich auf der Treppe gemütlich machte.

Kaum hörte er Omis penetrantes Generve auf dem Gang, trat er aus seinem Zimmer und war sich sicher, seinen Teamkollegen damit zu überraschen. Sein Haar fiel offen um seinen Kopf, wurde allerdings von der hochgeschobenen Sonnenbrille aus dem Gesicht gehalten; ein schwarzes Shirt mit Reißverschluss, der natürlich nur halb zugezogen war und eine enge, helle Jeans ergänzten das Bild. Ja, doch, Yohji fühlte sich wohl in seinem Outfit, und genau das sah man ihm auch an.

Endlich. Es konnte losgehen. Doch bevor Omi aus der Tür ging, glitt sein Blick über die schlanke Gestalt Yohjis. Er sah verdammt gut aus. In diesem Augenblick konnte Omi die Mädchen in dem Laden verstehen. "Komm", lächelte er, zerrte Yohji am Handgelenk in dessen Wagen. Schnell nahm er auf der linken Seite Platz, freute sich plötzlich wie ein kleines Kind auf den gemeinsamen Bummel durch das Einkaufscenter.

Yohji fand einen Platz für seinen wertvollen Wagen in einem riesigen Parkhaus. Wehmütig guckte er über die Schulter zurück zu seinem Auto, das er eigentlich gar nicht so gern allein hier in dieser bösen, dunklen Garage lassen wollte. Wer wusste schon, was dem Seven hier alles passieren konnte!!! Aber er hatte es Omi nun mal angeboten. Selber Schuld, wenn er immer redete, ohne vorher nachzudenken. Mit tief in die Taschen versenkten Händen stiefelte er hinter dem aufgekratzten Kleinen her. Dafür, dass der vorhin gar nicht von seinem Vorschlag angetan gewesen war, benahm er sich jetzt doch recht merkwürdig, befand der Ältere.

Als Omi aus dem Parkhaus hinaus auf die Einkaufsmeile trat, blieb er stehen. Fragend schaute er Yohji an. Sein Blick schien zu sagen, wohin jetzt. Ratlos schaute er sich die vielen Passanten an, die schon bunte Tüten trugen oder Eis aßen. Das war eine sehr gute Idee, nachher würde er Yohji auch noch dazu überreden. "Sag, wohin." Aus einem nicht definierbaren Grund war Omi aufgeregt.

Yohji lächelte geheimnisvoll. "Folge mir unauffällig!", zischte er gespielt mysteriös und setzte sich in Bewegung. Sein Ziel war das bestsortierte Geschäft für Herrenausstattung - was bedeutete, dass es dort auch das Schärfste an Unterwäsche gab, das man sich nur wünschen konnte. Ehe Omi an der Tür vorbeilaufen konnte, schnappte sich Yohji dessen Hand und zog ihn in das Innere des Ladens.

Omi merkte die warme Hand an seiner. Wie vor einigen Minuten begann seine Haut auch jetzt wieder z ...

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y Die letzten 5 Kommentare
Kommentar von: Yuki_chan
Username: Yuki_chan
Datum: 22.05.2005 - 15:32

Kommentar Nr.: 425
Wie schöööön, ein Happy End! *freu*
Mir gefällt das Ende wirklich seeehr gut! ^_~
Da kann ich nur loben: klasse, einfach fantastisch! o^_^o
Das Lesen hat echt Spaß gemacht und ich hoffe auf ein weiteres Werk wie dieses!
Bis dann, eure Yuki_chan.
*knuddel*
Kommentar von: Yuki_chan
Username: Yuki_chan
Datum: 20.05.2005 - 21:51

Kommentar Nr.: 424
Waaaaaaa...s???? *irgendwie nich ganz mitkomm* ^^
Menno is das n fieses Ende!!!!
Wisst ihr eigentlich wie ihr mich quält?! *ganz beleidigt bin*
Der arme Omi! *heul*
Aber was is der auch so blöd und sagt ausgerechnet _sowas_?! *kopfschüttel*
Möchte wirklich wissen, wie der das wieder gerade biegt! ^_~
Eure schon gaaa...nz gespannte Yuki_chan! XD
Kommentar von: Yuki_chan
Username: Yuki_chan
Datum: 16.05.2005 - 20:21

Kommentar Nr.: 423
*huraaaa* das vierte Kapitel is da! ^^
Das ist echt sowas von genial!
Finde es richtig klasse, das die beiden endlich zueinander gefunden haben! Und vor allem WIE!!!! *lol*
Aber Omi hat sich ja auch mehr als nur Mühe gegeben! ^_~
Ich hoffe, dafür bekommt er dann auch eine entsprechende Belohnung! O^_^O
Bis zum nächsten Teil, eure Yuki_chan.
Kommentar von: Lestat
Username: Lestat
Datum: 14.05.2005 - 20:10

Kommentar Nr.: 422
Huhu!

Wirklich eine absolut heiße Story! Die beiden verhalten sich grandios. Einfach allererste Sahne! Und dann die kleinen (oder größeren) Peinlichkeiten, die den beiden unterliefen...

Wie dem auch sei. Wäre gut gewesen, wenn das mit den Handschellen ausgeführt worden wäre. ;-)

Bis dann und weiter so,

Lestat
Kommentar von: Yuki_chan
Username: Yuki_chan
Datum: 12.05.2005 - 20:45

Kommentar Nr.: 421
*lach*... oh man wie peinlich! Yohji tut mir schon fast Leid!!!
Der neue Teil ist echt klasse!!!!
Und Omi als Verführer wirklich unschlagbar!! ^^
Freu mich schon auf´s nächste Kappi!!! *ganz gespannt bin*
Bye, Yuki_chan
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