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Archiv > Gundam Wing > Ehre und Stärke III : Maats Flügel

y Ehre und Stärke III : Maats Flügel
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Status Alter Sprache Veröffentlicht Last Update Zeichen Bewertung Klicks
Beendet
Ab 18 Jahren Deutsch 09.03.200909.01.2011 630638 5.00
Bei 4 Vote(s)
89
Autor: shadowhunter
Pairing: 1x2, 3x4, 13+6
Kategorien: Action, Romantik, Drama, Alternatives Universum (AU)
Inhalte: Lemon, Vergewaltigung, Gewalt
Einführung: Ein gefährlicher Auftrag führt unsere Helden nach Ägypten und nicht nur die Order des Kaisers bringen sie in gefährliche Situationen. Wird Heero den verschwundenen Trowa finden? Wird Quatre seine Verletzungen überleben? Werden sich Treize und Zechs endlich näher kommen? Und über allem liegen drohend die langen Schatten der Vergangenheit.
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y Kapitel 10
Disclaimer: Gundam Wing und die Charaktere gehören nicht mir sondern Sunrise und Bandai. Ich verdiene auch kein Geld mit dieser Geschichte.

Kapitel X

Seit Merenptah und Treize wieder regelmäßig das Lager teilten, war der Ägypter umgänglich wie ein zahmes Lamm. Er sah sogar von den Sticheleien gegenüber Zechs ab. Obwohl Treize gerade diese kleine Streitereien zwischen den beiden Männern, die sein Leben so sehr beeinflusst hatten, genoss. Jedoch war es sehr zu begrüßen, dass Merenptah sich nicht mehr wie eine störrische Kuh verhielt und außerdem seine Grenzen wusste. Der Ägypter hatte nicht wieder versucht Treize anzurühren und wenn sie des Nachts ihre Leidenschaft stillten, dann bekam Treize stets seinen Willen. Merenptah indes unterwarf sich ihm nur zu gerne.
Damals war dies ganz und gar nicht so gewesen, aber Treize zog es vor nicht mehr länger den Erinnerungen nachzuhängen.
Er stellte den Kelch beiseite aus dem er gerade Wein getrunken hatte und bedeutete den Sklaven sich zu entfernen. Was er und Merenptah zu bereden hatten, war zu wichtig als dass es die Sklaven mit anhören sollten.

Auch Merenptah hatte diesen Wink verstanden und setzte sich gerade auf der Liege hin. „Wirst du mir jetzt sagen, warum du nach Ägypten gekommen bist?“

Eigentlich war es erstaunlich, dass sie beide dieses Gesprächsthema so lange geschnitten hatten, denn Treize und seine Begleiter lebten bereits fast zwei Wochen bei ihrem ägyptischen Gastgeber.
Ganz der Stratege und Feldherr hatte sich Treize bereits genauestens überlegt, was er Merenptah offenbaren konnte und was er lieber für sich behielt. Nur, weil sie früher Geliebte gewesen waren und auch jetzt wieder einander körperliche Nähe schenkten, hieß dies nicht dass er Merenptah bedingungslos vertraute. Acht Jahre waren zudem eine zu lange Zeit. Ein Mensch vermochte sich zu ändern, gerade in einem so langen Zeitraum.
„Der Kaiser in Rom ist besorgt um die neuesten Entwicklungen in dieser Provinz.“

Merenptah schnaubte und schüttelte den Kopf. Treize studierte diese Reaktion bis ins kleinste Details. Absichtlich hatte er von Ägypten als römische Provinz gesprochen. Also war Merenptah noch immer der stolze Aristokrat, der sich lieber einem Pharao als einem fernen römischen Herrscher unterworfen hatte. Dies an sich war kein Geheimnis, die Großzahl der ägyptischen Adelsfamilien dachte so, auch wenn sie dies nie offen darlegen würden.
„Welche Entwicklungen denn im Besonderen?“, erkundigte sich Merenptah gelangweilt.

„Caesarion.“

Die nun folgende Reaktion war noch interessanter, denn Merenptah begann laut zu lachen. „Deswegen bist du hier?“ Er wischte sich die Tränen aus den Augenwinkeln was den Khol und Lidschatten verwischte, der ihm sein Leibdiener am Morgen so sorgfältig aufgetragen hatte.

„Der Kaiser hält die Bedrohung für so real, dass er eine Untersuchung wünscht.“ Treize verschwieg, dass seine Befehle noch weiter reichten: Nämlich den Nachkommen von Caesar und Kleopatra zu töten.

„Ich hörte von der Bewegung um dieses Bürschchen. Aber ich muss dich insofern enttäuschen, in Memphis bist du am falschen Platz. Du solltest nach Theben reisen.“ Theben lag noch weiter im Süden Ägyptens. Eine Stadt, die für die Ägypter große sakrale Bedeutung hatte. Dem Gott Amun wurde dort gehuldigt. Einst war Theben glanzvolle Hauptstadt des Reiches gewesen.

„Kannst du mehr in Erfahrung bringen? Wie stehen die Adligen zu ihm und du sagst, es ist nur ein Kind?“

„So hörte ich es.“

„Wer steht dann hinter seinem Auftauchen?“

Merenptah beugte sich nach vorn und streckte den Zeigefinger aus. „So viele Fragen.“ Dabei strich er über Treizes Stirn. „Ich hoffe, du bekommst keine Falten.“
Spielerisch schnappte Treize nach dem Finger und küsste die dazugehörige Hand.

„Ist dir in den Sinn gekommen, dass der Kaiser dich vielleicht noch aus einem anderen Grund hierher geschickt hat?“

„So wie du fragst, hast du dir selbst schon Gedanken darüber gemacht“, schmeichelte Treize lächelnd.

„Mhm, ja. Natürlich weiß der Kaiser um deinen Ruf hier in Ägypten. Jene Sache damals, dein glorreicher Sieg und die Niederschlagung des Aufstands, das ist den Adligen im Gedächtnis geblieben. Sie halten dich von den Göttern gesegnet und wenn sie auch einen römischen Kaiser verabscheuen...“ Er legte eine bedeutungsvolle Pause ein. „Dir würden sie sich unterwerfen.“

Treize sah Merenptah mit einem Blick an, der Wasser zu Eis gefrieren lassen könnte. „Solche Worte sind Verrat! Mäßige dich!“

„Es ist die Wahrheit und ich bin mir sicher, der Kaiser weiß dies ebenso. Für den nächsten Caesar auf Roms Thron wäre es doch eine enorme Erleichterung, wenn ihm die Schatzkammer Ägyptens treu ergeben wäre.“ Merenptah setzte sich neben Treize und beugte sich nach vorn. „Es war eine kluge Wahl dich als Nachfolger zu adoptieren. Oh, ich darf mich glücklich schätzen, den zukünftigen Kaiser gevögelt zu haben.“

„Eine Wahl die ich abgelehnt habe“, stellte Treize klar und ignorierte geflissentlich den letzten Kommentar.

„Oh Nedjem. Früher oder später wirst du annehmen.“

„Warum bist du dir da so sicher, Meri?“ Wenn Merenptah schon Kosenamen benutzen wollte, bitteschön, das konnte er haben.

„Weil du eines weißt, für das römische Volk und auch das ägyptische ist es die beste Alternative. Du bist viel zu pflichtbewusst als dass du dies nicht erkennen würdest.“

Treize unterließ es hierauf zu antworten. Doch insgeheim musste er Merenptah Recht geben. Wie konnte er es guten Gewissens ertragen, dass so jemand wie Marcus, der leibliche Sohn des Kaisers, den Thron bestieg. Marcus, der nicht einmal davor zurückschreckte ein unschuldiges Mädchen für seine Zwecke zu benutzen. Marcus hatte einfach so in Kauf genommen, dass durch seine Intrigen Mariemaia hätte ums Leben kommen können.

„Ich habe noch eine Frage. Oder besser einen Gefallen, um den ich dich bitten muss“, wechselte Treize das Thema und holte das Bündel Stoff hervor, das er bis jetzt hinter seiner Liege deponiert gehabt hatte. Er legte es auf den Tisch und schlug den Stoff zur Seite. Darunter kam der Dolch zum Vorschein, den Treize in Germanien gefunden hatte. Schon damals hatte Treize die starke Vermutung gehegt, dass die Waffe ursprünglich von ägyptischen Schmieden gefertigt sein musste. Die Art der Verzierung ließ nur diesen Schluss zu. Doch ein Experte war Treize auf diesem Gebiet nicht.
Daneben legte er das Medaillon das er auf der großen Pyramide gefunden hatte. Oder besser gesagt, Zechs hatte es gefunden.

Merenptah blickte ihn mit hochgezogenen Augenbrauen an und erwartete die Frage.

„Ist der Dolch ägyptisch?“

„Das steht außer Frage“, kam die gelangweilte Replik des Ägypters.

„Ich habe ihn in Germanien gefunden.“

Dies ließ Merenptah aufhorchen. „Was? Diesen Dolch?“

„Ja, in einem Fluss. Dem Fundort nach, müsste er dort bereits mehrere Jahre gelegen haben, doch er schimmert wie neu.“

Vorsichtig wiegte Merenptah die Waffe in der Hand, besah sie von allen Seiten. „Er ist schon alt. Solche rituellen Gegenstände werden heute nicht mehr gefertigt.“

„Du meinst, es war eine Ritualwaffe?“

„Kämpfen kann man damit wohl schlecht.“

Dem musste Treize zustimmen, eine Klinge aus purem Gold war ganz und gar ungeeignet in einem Gefecht. „Kannst du mir sagen, wo er geschmiedet wurde?“

„Schwierig... Mhm... Ich kann dir nur sagen, dass dieser blaue Stein hier,“ er tippte auf den fraglichen Edelstein, der an der Stelle zwischen Klinge und Heft angebracht war, „diese Steine gibt es nur in einer Mine im Süden. Ganz in der Nähe von Theben, nebenbei bemerkt. Aber die Mine ist bereits seit langen Zeiten erschöpft. Manchmal jedoch tauchen Amulette ...

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y Die letzten 5 Kommentare
Kommentar von: KAZUMA
Username: KAZUMA
Datum: 24.03.2010 - 14:18

Kommentar Nr.: 7204
freut mich das es weiter geht auch mich interessiert es wie lange es dauert bis die beiden sich wieder sehn und vor allem kommt zechs noch rechtzeitig um schlimmes zu verhindern
Kommentar von: KAZUMA
Username: KAZUMA
Datum: 05.12.2009 - 17:50

Kommentar Nr.: 6881
schön zu sehn wie das band der beiden immer enger wird bin gespannt wie lange es dauert bis die beiden sich wieder sehn und wie mächtig zechs dann ist und wo hin die reise noch führen wird
Kommentar von: KAZUMA
Username: KAZUMA
Datum: 22.10.2009 - 04:07

Kommentar Nr.: 6787
ich freu mich immer besonders wenn du über treize und zechs schreibst gerade weil beide manchmal etwas undurchchaubar sind deswegen freue ich mich schon auf nächste kapitel
Kommentar von: StoFftieRchEn
Username: StoFftieRchEn
Datum: 09.09.2009 - 19:24

Kommentar Nr.: 6706
Aaaaaaah es ist zum weinen… und wieder warte ich auf eine nachricht vom guten germanen… aber es ist wirklich schön mal wieder was von heero und duo zu lesen daher beschwere ich mich mal nicht und hinterlasse einen schönen kuchen (das sieht nur so wie eine bestechnung aus … ehrlich ^^)

Baba das StoFftiErchEn
Kommentar von: StoFftieRchEn
Username: StoFftieRchEn
Datum: 07.08.2009 - 21:56

Kommentar Nr.: 6643
Oh gott… drastische vorfälle verlangen aber wirklich immer zu drastischen maßnahmen oder… die heilkunst die Zechs anwendet ist aber nicht wirklich ohne, aber wenns hilft. Sally wird dem germanen wohl wirklich das fell über die ohren ziehen… aber mich würde der dolch und seine hintergründe noch sehr interessieren… war es Zechs selbst, der ihn in den bach geworfen hat?… und wie zum henker ist Treiz daran gekommen?… ihn einfach so zu finden ist dann doch schon ein ziemlich großer zufall…

Und wegen der kleinen anspielung… der spitzname von Zechs war doch horus… du willst mir aber jetzt nicht sagen, das er den konsul auf die art und weise verarscht… und er das nicht mit bekommt… und Treiz ist doch wohl auch nicht so dumm, als das er nicht auch noch so lange wartet, bis Zechs es auch will ^^ und ganz ehrlich… wäre Treize nicht high gewesen, hätte er dem blonden doch auch schon einen kuss abgerungen… gegen den Zechs wohlgemerkt ja auch nicht mehr allzu viel ein zu wenden hat ^^

Bin wie immer tierisch gespannt wie es weiter geht ^o^ vorallem wann Zechs erfährt, das es der Konsul war, der seine Frau getötet hat, und wie er dann reagiert >.<

Lg das StoFftiErchEn
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