Titel: Moments
Autor: YukikoX
Email: Psyra@gmx.net
Serie: Banana Fish
Pairing: nicht wirklich..^^
Rating:
Kommentar: Nun, ich liebe diesen Manga und da hat es mich einfach gejuckt, die wahrscheinlich erste dt. BF-fic zu fabrizieren…*gg*
An all jene, die diesen Manga noch nicht kennen und ihn sich noch holen wollen.. Vorsicht, es sind einige Spoiler vorhanden..!!!
Warnung: nicht wirklich welche, ausgenommen das ich diese fic verbockt habe..^^°
Disclaimer: Banana Fish ist rechtmäßiger Eigentum von Akimi Yoshida. Ich liebe nur lediglich den Manga, schreibsle nur so ein bissl mit den Charas rum und mache auch sonst keinen Profit daraus.
Inhalt: Es geht um ein kleines Aufrollen der Story, der bisher erschienenden dt. Bände des Manga (also 1-7) mittels einiger Erinnerungen und Gedanken von Eiji…
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Noch schnell im Vorraus: Mein liebster Dank gilt meinem Beta-Mausi Leira, die sich so viel Mühe mit mir gibt und ohne die ich gewiss nicht so weit gekommen wäre. *leira einmal lieb knuddelz* ^^
„…“ Sprache
//…// Gedanken
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Titel: Moments
Hochsprung ist ein großartiger Sport. Um genauer zu sein, die Rede ist von Stabhochsprung.
Ich habe ihn lange gemacht, fast schon von Kindesbeinen an, und ihn mit Leidenschaft gelebt. Schaffte es sogar, ein Sportstipendium an einer einflussreichen Schule zu bekommen.
Ich dachte immer, dass dieser Sport die größte Herauforderung beinhaltet, der ich mich stellen könnte.
Wie sehr man sich doch irren kann…
Ich hätte nie für möglich gehalten, diesem Sport irgendwann nicht mehr so nachgehen zu können, und ich hätte auch niemals angenommen, dass ich Japan, meiner Heimat, so leicht den Rücken kehren würde.
Seitdem ich mit Ibe-san hier nach Amerika kam, ist so unheimlich viel passiert und so vieles hat sich verändert, dass mir mein bisheriges Leben in Japan schon fast unbedeutend, wie eine Scheinwelt, bedeckt mit hellen, leuchtenden Blumen, in der ich bislang verweilte, vorkommt.
Amerika ist so verschieden und anders.
Ich kann verstehen, warum es immer wieder Touristen aus aller Welt anlockt, ähnlich wie die Vögel im Winter, die sich auf die gestreuten Brotkrumen stürzen.
Als ich hierher kam, war ich auch nichts anderes als ein einfacher Tourist.
Ich kannte nichts, niemanden.
Ibe-san war schon einmal für eine ‚Story’ in Amerika. Er ist Photoreporter und nahm mich als Assistenten mit.
Wider allen Erwartungen lernten wir hier jedoch eine andere, düstere Seite dieser Wunderverheißenden Metropole kennen, sogar mehr als es uns jemals lieb war.
Und doch bin ich immer noch in diesem Land.
So oft Ibe-san es auch versuchte, mich zurück nach Japan zu bringen, so oft scheiterte er, denn es gibt etwas was mich hier behält, so sehr das ich nicht gehen möchte.
Natürlich habe ich nicht vergessen, was er für mich getan hat. Das er es war, der mich mit nach Amerika nahm, als es mir in Japan schlecht erging und ich es wahrscheinlich auch nicht länger so ertragen hätte.
Der Schrecken eines jeden aktiven Sportlers holte mich ein.
Ich konnte nicht mehr springen.
Das was für mich das einzige war, in dem ich wirklich gut war, in dem ich mich beweisen konnte… ich konnte es nicht mehr.
Meine Trainer haben mir keine Ruhe gelassen, die Lehrer an der Schule und der Uni haben mich ebenfalles bedrängt. Ich bekam Alpträume, Depressionen und war schließlich einem seelischem Wrack nahe.
Sogar meinen hart erkämpften Titel als einer der besten Nachwuchsstabhochspringer Japans konnte ich nicht wiedererlangen.
Ein großes, schwarzes Loch öffnete sich vor mir und zog mich in seine endlose Tiefe. Die mich regelrecht willkommen hieß und mir immer wieder meine schmerzhaften Niederlagen vor Augen führte.
Nun würde alles aus sein.
Der Traum eines Ranges unter Japans besten Sportlern zerplatzte von einem Moment auf den anderen, wie eine hauchdünne Seifenblase.
Ibe-san war so gesehen mit seinem Angebot mich nach Amerika mitzunehmen, eine kleine Rettung für mich, um das alles erst einmal hinter mir zu lassen. Vielleicht würde etwas Abstand mir helfen zu meiner früheren Kondition wieder zu finden, hatte er damals gemeint.
Das ich im Grunde nie dazu Zeit haben sollte mich mit ähnlichem zu beschäftigen, mich auch nur ein wenig gedanklich damit auseinandersetzten zu können, wurde mir erst klar, als es schon zu spät war.
Mir war nie zuvor bewusst, wie leicht ein Mensch sein Leben verlieren kann. Wie leicht ich meines verlieren könnte, ohne das auch nur einer nach dem Grund fragte, warum.
Dieses Land hat mich wohl verändert, sehr sogar.
All das fing an, als ich ihm das erste Mal begegnete.
Ash Lynx, oder mit richtigen Namen: Aslan Callenreese, doch das wissen nur wenige.
Ein blonder Amerikaner und dazu gute zwei Jährchen jünger als ich. Dennoch fühlte ich mich an seiner Seite wie ein unterentwickeltes Kind.
Er ist so unglaublich stark.
Noch nie zuvor habe ich einen Menschen getroffen mit solch einer willensstarken Ausstrahlung. Schön und gefährlich, einer Raubkatze gleich, der er auch seinen Namen verdankt.
Unsere erste Begegnung, war ebenso wie ich es erwartet hatte. So wie im Grunde die meisten, ersten Begegnungen mit einem Asiaten verliefen.
Japaner sind im Gegensatz zu den Amerikanern kleiner gewachsen und leider bilde ich in dieser Tatsache auch keine Ausnahme.
Es kam so, wie es kommen musste.
Er hat mich vor all seinen Gangmitgliedern als ‚Kind’ bezeichnet.
Ich kannte es schon zur Genüge. Meine 19 Jahre sah man mir echt nicht an, auch Ibe-san hatte das bereits mehrmals erwähnt. Nur störte es mich schon ein wenig. Ich werde nicht als vollwertiger erwachsener Mann angesehen und dabei kommt es leicht zu unangenehmen Missverständnissen. Nicht zu letzt, das ich dabei das Gefühl bekomme nicht in dem Maße respektiert und ernst genommen zu werden, sondern weiter auf der Position des ‚kindlichen’ verweile.
Ich glaube jetzt nicht, das Ash es damals böswillig gemeint hatte als er mich so ansprach, dafür wussten wir nichts voreinander. Vielmehr klang es wie eine Feststellung. Er hatte dabei leicht gelächelt, unmerklich. Jedenfalls kam es mir so vor.
Seither haben sich die Ereignisse regelrecht überschlagen.
Eine unbekannte und höchst gefährliche Droge ‚Banana Fish’ genannt, tauchte auf.
Mit ihr hat alles Unheil angefangen.
Doch ob es mit ihr ebenso enden wird, ist eine andere Frage. Wer weiß das schon?
Ash hat durch sie so gut wie alles verloren.
Skip, er war noch ein Kind und dazu Ashs Vertrauter, doch nun ist er tot.
Wenn ich ehrlich bin, habe ich ihn nie nach seinem Alter gefragt. Er hatte Ash ebenso bewundert, wie ich es tue und wahrscheinlich immer tun werde.
Ash ist eher zufällig in Besitz einer Probe der Droge gelangt.
Hat er je geahnt, welche Folgen das für ihn und alle anderen mit sich bringen würde?
Ich denke nicht. Niemand hätte auf das gefasst sein können, was noch kommen sollte und würde.
Er jedoch stellte sich gegen alle.
Die Mafia, mit der er widerwillig kooperierte, wollte die Droge für ihre Zwecke missbrauchen und verfolgte ihn erbittert, tut es immer noch.
Das Netz der Intrigen und korrupten Geschäfte verdichtete sich immer mehr.
Und nun ist es nicht mehr dieser Dino Colzine allein, der alles daran setzt, Ash in die Finger zu bekommen. Die einen wollen die Droge von ihm und somit einen weltweiten Geschäftsring an sich reizen, andere trachten ihm nach dem Leben und wiederum andere wollen ihn in ihren Besitz bringen, wie eine Trophäe, nach der man jagt.
Oh Gott, ich erinnere mich als wäre es gestern, dass sein Bruder vor Shorter, diesem Chinesen, und mir erschossen wurde. Erst danach erfuhren wir, wer er war.
Ash hatte ihn all die Jahre über versteckt und gepflegt. Und die ganzen Jahre war sein Bruder, der schon im Vietnamkrieg an diese unbekannte Droge gelangte, im einem Zustand völliger Apathie gefangen, geplagt von Alpträumen, die nie ein Ende nahmen, wie wir später herausfinden sollten.
Das er überhaupt getötet wurde, ist irgendwo auch meine Schuld.
Ich sollte nur eine Nachricht überbringen, an den Doc, der sich wohl um ihn kümmerte. Eigentlich genauer an Shorter, doch ich konnte ihn nicht ausfindig machen. Was ich jedoch nicht wusste, dass er mir bereits in Verkleidung gegenüber trat, sich aber nicht zu erkennen geben konnte. Denn auch er war zu diesem Zeitpunkt in Gefahr.
Ich habe nicht bemerkt, wie sie mir bereits bis dahin gefolgt waren. Dieser Arthur...
Arthur war im Bunde mit Dinos Mafia und wurde mit ihrer Hilfe Boss fast aller Jugendgangs in New York. Alle, außer Ashs alter Gang.
Von einem unbändigen Hass getrieben, war er so darauf erpicht Ash zu zerstören, ihn anders töten zu wollen, als es jemals eine scharfe Klinge oder eine Schusswaffe vermochte.
So sind sie mir zuvor gekommen.
Ich tappte geradewegs in eine Falle, die ich mir letztlich selbst gestellt hatte, weil ich unachtsam war. Zu naiv zu glauben, dass ich mich noch aus alldem, von dessen Ursprung ich zu dem Zeitpunkt noch keinerlei Schimmer besaß, herauswinden könnte.
Er hatte mich als Kätzchen bezeichnet.
Mir sträuben sich immer noch die Nackenhaare bei dem Gedanken an seine kalte Stimme und diese vom Wahnsinn gezeichneten Augen.
Wäre Shorter nicht gewesen, bezweifle ich, dass ich dort heil raus gekommen wäre.
Ich hätte nie gedacht je einem Menschen so sehr zu verabscheuen wie ihn, Arthur, oder diesen Mafiaboss Dino Colzine.
Aber vielleicht bin ich ja wirklich so, wie sie sagen… ein harmloses Kätzchen.
Was habe ich denn bislang für Ash tun können?
Wie oft hat er mir das Leben gerettet und ich konnte nur hilflos daneben stehen?!
Auch, dass er Shorter töten musste, seinen besten und wahrscheinlich bislang einzigen Freund, ist meine S
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