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Archiv > Weiß Kreuz > Love Or Just Friends?

y Love Or Just Friends?
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Beendet
Ab 18 Jahren Deutsch 22.04.200522.04.2005 129800 5.00
Bei 1 Vote(s)
164
Autor: Brad-san
Pairing: Omi/ Yohji (einseitig), und was dazu führt.
Kategorien:
Inhalte: Lemon
Einführung: Eine Geschichte, wie sie das Leben schreibt über die Bedeutung von Freundschaft und Liebe, und wie sehr man sich von Gefühlen leiten lassen kann... Eine etwas ältere Story, die trotzdem versucht, eure Herzen zu erobern.
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y Kapitel 6
Titel: Love or just friends?
Teil: 6/8
Autor: Brad-san
E-Mail: Brad-san@web.de
Fandom: Weiß Kreuz
Rating: PG-16
Warnung: lemon, darkfic, depri
Pairing: Nagi/Omi; Omi/Yohji ...

~*~*~6~*~*~

Es war Donnerstagnachmittag, schon früher Abend. Seine Schicht hatte vor einer Stunde beendet. Und vor noch viel mehr Stunden war er sich im Klaren darüber gewesen, dass heute der Tag war, an dem es passieren musste.
Wenn es nicht heute sein würde, würde er sich weiterhin quälen und belügen, verschließen und weinen.

Omi wartete seit einer halben Stunde auf diesem Platz, der so wunderschön mit Leuchtreklame und Musik für sich warb. Es war Kirmes. Viele wilde Fahrgeschäfte hofften auf diejenigen, die einen Adrenalinschub brauchen, Geister riefen aus den Gruselkabinetten den Besuchern zu und ein Riesenrad ließ jeden einmal höher als alles andere erscheinen.
Hier auf diesem viel belebten Jahrmarkt hatte er sich für neunzehn Uhr mit Nagi verabredet. Und hier würde er…

„Ah hallo, schön dass du da bist.“, erklang Omis helle Stimme, als er seinen Freund auf sich zu rennen sah. Freudig schmiss sich der junge Dunkelhaarige an Omis Brust und raubte ihm somit wortwörtlich den Atem.
„Oh Omi, ich hab dich so vermisst. Als ich dich gestern dort im Dunkeln sah…“
„Sprich nicht von so etwas, wenn wir zusammen sind.“, meinte Omi, weil ihm dieses Thema überhaupt nicht behagte. Er wollte mit keinem darüber sprechen, was er nachts machte.

„Komm, lass uns wohin gehen. Dort, ich will mit der ‚Kotzmühle’ fahren!“, rief Nagi lautstark aus.

~*~
Ja, er bemerkt es nicht. Er merkt nicht, was mit mir ist, weil ich eine Maske aufgesetzt habe. Und ich weiß, dass sie gut und stark ist, ansonsten hätte ich es im Laden nicht geschafft durchzuhalten. Keiner weiß, wie es in mir aussieht. Sie wollen es auch nicht wissen. Nur Aya, er ist anders. Er hat immer dahinter geblickt und in mein Innerstes gesehen. Vielleicht können welche, die selbst ein anderes Gesicht aufsetzten um etwas zu verbergen, die Täuschung der anderen besser sehen.
Aya… ob er wirklich mit diesem Schwarz… Es geht mich auch nichts an. Aber warum sollte er das getan haben? Na ja, das ist auch nicht mein Thema.
Wie oft in den letzten Stunden hatte ich mir gewünscht, so ein Gesicht zu ziehen, wie ich mich fühle. Aber die anderen, also Ken und Yohji und auch Nagi, wollen mich nicht so sehen. Immer nur den strahlenden, glücklichen Omi…
Und was ist, wenn ich dazu keinen Bock habe? Es ist egal, ich werde weiterhin lächeln und lügen…
So weit so gut. Nagi weiß nicht, was ich heute vorhabe…
~*~

~*~

Ken schlug langsam die Augen auf. So lange hatte er gar nicht schlafen wollen. Sicher war es schon spät am Tag. Die Sonne schickte nur noch warme, rötliche und schwache Stahlen in sein Zimmer.
Dabei fiel ihr Licht auch auf die Person, die neben seinem Bett saß.

„Ah, hallo Yohji“, murmelte er verschlafen.
„Oh, du bist aufgewacht?“ Yohji kniete sich neben das Bett und Ken rollte sich auf die Seite um ihn besser anschauen zu können. Für kurze Zeit schwiegen sie und ließen die Sonne einfach nur eine wunderbare, ruhige Atmosphäre schaffen.

„Wie lange hab ich geschlafen?“, fragte Ken und durchbrach somit Yohjis Gedanken.
„Ähm… du hast, warte lass mich nachrechnen…, ähm, das müssten zweiundzwanzig Stunden gewesen sein. Der Arzt hatte dir doch was gegeben.“
„Aha“, meinte Ken grübelnd. „Und jetzt ist es wie spät?“
„Zwanzig Uhr. Der Film fängst gleich an.“, sagte der Größere scherzhaft. „Aber wehe du willst jetzt aufstehen. Das darfst du nämlich nicht. Deswegen bin ich hier. Ich soll auf dich aufpassen und dich gesund pflegen.“
„Aha“, sagte Ken nun zum zweiten Mal, weil ihm nichts Besseres einfiel.

„Du hast die ganze Zeit hier gewartet? Danke, Yohji-kun.“
„Na ja, ich bin für das verantwortlich, also muss ich das jetzt wohl auch machen. Außerdem könntest du ja im Schlaf aus dem Bett fallen…“
Ken sagte, weil ihm trotz der scherzhaften Stimme der eine Satz nicht entfallen war: „Du musst das nicht machen, wenn du das nicht machen willst. Ich kann dich nicht zwingen.“
„Ach Quatsch, so meinte ich das nicht. Ich mach das doch gern… lieber wäre es mir natürlich, wenn du gesund wärst.“

Ken lächelte ihn an. Der andere konnte sogar richtig nett sein. Wieder verfielen sie in Schweigen. Keiner wagte die Ruhe zu stören. Doch nach und nach begann die Luft zu knistern, mehr und mehr tauschten sie sich neugierige aber auch schüchterne Blicke aus.
„Ähm… ich gehe dann mal… dir das Essen holen.“
Yohji verschwand aus der Tür.
Beide atmeten tief aus und ihnen wurde bewusst, was sie gerade gemacht hatten: Sie hatten geflirtet.
An und für sich nicht gefährlich und auch nicht verboten, aber war Yohji nicht bis vor einem Tag noch in Aya verliebt gewesen?

Die Gedanken der Beiden rasten und Yohji war glücklich, dass er im Moment etwas zu tun hatte, was ihn etwas ablenkte.
Und Ken lag rücklings auf seinem Bett starte die Decke an und hing ebenfalls seinen Gedanken nach.

~*~

Omi wusste zwar, dass er etwas geplant hatte, allerdings wusste er bis dahin nicht, dass sein Freund heute auch für ihn eine Überraschung geplant hatte.

Sie waren seit zwei Stunden auf dem Jahrmark, hatten Geld ausgegeben und die Fahrgeschäfte bereichert. Und natürlich ihren Spaß gehabt.
Also gingen sie einige Adrenalinstöße später über den Platz, fern ab von Weiß und Schwarz. Fast hätte Omi vergessen, dass er Schluss machen wollte. Hätte er nicht gewusst, dass er zu Hause wieder Yohji sehen würde und Nagi dann vergessen würde, wäre er sicher bei ihm geblieben.

Yohji… Bei dem Gedanken lächelte er.
„Wie wäre es, wenn wir beide mit Riesenrad fahren?“
„Ja das ist eine gute Idee…“, sagte Omi lächelnd. Riesenrad, das mochte er schon immer. Es war etwas Unbeschreibliches dort oben zu sein. Sich einmal höher erheben als alle anderen… Das wollte sicher jeder einmal gern. Einmal höher zu sein, die Stadt mal nicht nur aus den Hochhäusern zu sehen. Sich einmal mit den Vögeln messen, Schmetterlinge im Bauch haben…
Wunderschön.

Schnell bezahlten sie die Tickets und stiegen in eine der bunten Gondeln. Zuerst saßen sie gegenüber, bis sich Nagi auf Omis Schoß setzte, vorsichtig am Ohrläppchen knabberte und sich zu den süßen Mund vorküsste, den er gerne einmal kosten würde, sich nur noch nicht getraut hatte. Aber heute sollte sich das ja ändern.
Nagi hatte alles bis ins kleinste Detail geplant, sogar Omis Schule berücksichtigt. Sie würden sich für diese Nacht in ein kleines Apartment einbuchen. So eins mit gemütlicher Inneneinrichtung, Kerzen und einem Rosenbad. Richtig romantisch kitschig halt.
Aber warum sich nicht einmal so etwas leisten, vor allem wenn das Erste Mal doch etwas Unvergessliches blieb…

Sanft fanden die Lippen zueinander. Nagi leckte über die Lippen des anderen. Schaute ihm dann in die Augen und küsste ihn wieder. Ebenso wiederholte er das Streicheln über die geschlossenen Lippen, bis sie sich langsam öffneten.
Mit Freude stupste er die fremde Zunge an. Ganz schüchtern, unerfahren.
Dann öffnete er seinen Mund weiter und drang in Omis feuchte Höhle ein. Die Zungen fingen an zu spielen.

Fast war ihre Gondel am höchsten Punk angekommen als sie den Kuss lösten. Er war im wahrsten Sinne des Wortes atemberaubend gewesen. Wenn der Abend schon so anfing…
Der Jüngere blicke in Omis Augen; seine eigenen waren leicht verschleiert.
„Lach jetzt nicht, bei dem was ich dir sage. Okay?“ Omi nickte nur. Am Rande seines Bewusstseins bemerkte er eine leichte Härte gegen seinen Bauch drücken.

„Es ist etwas komisch… dieses Gefühl in mir drin.
Ich versuch’s zu verbergen… doch ich weiß nicht wohin.
Ich hab nicht viel Geld… doch hätt’ ich es –
ne Villa würd’ ich kaufen uns beidem zum Spaß.
Weißt du:
How wonderful life is now you’re in the world.
Ich liebe dich Omi… So sehr, dass es fast wehtut.”

Omi war regelrecht erschrocken über das Bekenntnis. Diese Verse, wenn auch aus einem Film geklaut, ließen seinen Entschluss beträchtlich wanken. Konnte er jetzt no ...

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y Die letzten 5 Kommentare
Kommentar von: wildest_angel
Username: wildest_angel
Datum: 03.05.2005 - 18:58

Kommentar Nr.: 383
Oh-oh! Ich weiß jetzt grad nicht, wer mir mehr leid tut: Nagi oder Omi... *seufz* Ich schätze mal, das sein Wunsch wohl nicht wirklich in Erfüllung gehen wird. Der Arme!

Greetz,
wildest_angel
Kommentar von: wildest_angel
Username: wildest_angel
Datum: 28.04.2005 - 19:42

Kommentar Nr.: 382
Hm... Omi muss ja wirklich ganz schön verliebt sein, bedenkt man, an wen er da in Wirklichkeit denkt, während er sich selbst verwöhnt... Und auch die Bitte nach der "Entjungferung" kommt ja nicht von ungefähr. Allerdings bezweifle ich, daß Omi danach -sollte es denn soweit kommen- auch wirklich damit umgehen kann. Was Nagi wohl dazu sagen wird, wenn er es erfährt? Allzu begeistert dürfte er da ja nicht sein...
Nun, ich werde es erleben...

Greetz,
wildest_angel
Kommentar von: wildest_angel
Username: wildest_angel
Datum: 23.04.2005 - 21:13

Kommentar Nr.: 381
Dein Stilwechsel, wenn du von der normalen Erzählweise zu Omi überblendest, ist dir wirklich gelungen! *daumenhochhalt*
Armes Omi, irgendwie... Bin gespannt, was der noch mitmachen wird, nachdem ich dich und deine Leidenschaft für Quälereien ja kenne *giggle*

Greetz,
wildest_angel
Kommentar von: wildest_angel
Username: wildest_angel
Datum: 22.04.2005 - 21:00

Kommentar Nr.: 380
Nun ja, auch wenn die Geschichte älter ist, ich glaube, ich kenn sie noch nicht... Hmmm...

Und von daher bin ich jetzt natürlich endigst neugierig.

Braaaaaaaddyyyyy!!! Schau bloß, daß du das hier bald updatest und spann mich nicht auf die Folter, hörst du!

Grretz,
wildest_angel
Alle lesen
lineright
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