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Archiv > Harry Potter > Birth of a Phoenix

y Birth of a Phoenix
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Ab 11 Jahren Deutsch 13.09.200812.03.2010 607676 5.00
Bei 4 Vote(s)
58
Autor: Olaf74
Pairing: Unbekannt
Kategorien:
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Einführung: Dies ist die Authorisierte Übersetzung der gleichnamigen Geschichte von phoenix catcher. Harry und sein Bruder sind gemeinsam die Jungen-die-lebten, aber Harry erkrankt nach dem Überfall von Voldemort und kann nicht geheilt werden. Er läuft von zu Hause weg.
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y Kapitel 11: For all to see
Kapitel 11: For all to see

21. Dezember, Hogwarts

Die Monate in Hogwarts hatten sich langsam auf die drei Brüder auszuwirken begonnen, ins­besondere auf Benjamin, der mit jedem Tag immer mehr in Stress geriet. Er fuhr immer wie­der Leute um ihn herum grundlos an, und das galt auch für Harry und Damien, und während seine jüngeren Brüder damit fertig wurden, da sie wussten das er sie liebte, so sorgte es doch für massive Probleme mit den anderen Gryffindor.

Die Dinge in Hogwarts hatten sich deutlich verschlechtert, seit Eridanus den Malfoy Knilch seinen Zwangsurlaub auf der einsamen Insel verpasst hatte, und nach drei Tagen hatte das Mi­nisterium ihn gefunden und zurück gebracht, und obwohl sich Benjamins massiv beschwerte, im Übrigen gefolgt von fast allen Lehrern und Schülern, wurde es ihm erlaubt in der Schule zu verbleiben und dies unter der Aufsicht einer vom Ministerium bestellten Person, nament­lich Deloris Umbridge, wodurch er immer unberechenbarer wurde und mit jeder Woche mehr Freiheiten bekam. Harry hatte bereits mehr als einmal seine Geduld nach einem Kommentar des blonden Jungen verloren, und Malfoy hatte einige Schnittwunden durch Eridanus' sehr scharfen Schnabel davon getragen.

Die größten Probleme aber entstanden durch die Versuche von Umbridge und dem Ministeri­um, Eridanus zu einem gefährlichen Wesen zu erklären, das umgehend aus dem Schloss zu entfernen wäre. Bisher war er fünf mal aufgefordert worden, das Schloss zu verlassen, Anwei­sungen die er geflissentlich ignoriert hatte, und welche später von Dumbledore aufgehoben wurden, da der Phoenix offiziell als Wächter des Schlosses eingestuft wurde. Das Ministeri­um und der Tagesprophet waren allerdings sehr erfolgreich darin, die Glaubhaftigkeit von Ben und Dumbledores zu unterminieren und es gelang ihnen auch, die Eltern der Schüler da­von zu überzeugen, das die neuen Regeln und Praktiken der Schule nur dem Schutz der Schu­le dienten, aber zu ihrem Pech gelang es ihnen nicht, die Bevölkerung davon zu überzeugen, das ein Phoenix, das Symbol alle Guten und des Lichts, auf einmal eine Gefahr für die Kinder sein sollte.

Als es an der Zeit war, die Sachen für die Weihnachtsferien zu packen, konnte es für Ben und Damien nicht schnell genug gehen und als sie den Zug in Hogsmeade bestiegen, warteten sie lange genug damit Harry sich auf einem der beiden niederlassen konnte. Am Ende entschied er sich dazu auf die leere Gepäckablage hinauf zu fliegen, wo er die Käfige von Thor und Hedwigs öffnete.

Hermine, welche mit Ben, Damien, Ron, Neville und Seamus im Abteil saß, seufzte ob dieser so offenen Regelverletzung, aber am Ende ignorierte sie diese doch. „Sie ist so ein...“

„Thor, wage es ja nicht den Satz zu beenden.“ Harry's Trillern hinderte die Eule daran den Satz zu beenden.

„Wo hast du so ein Wort gehört?“ fragte Hedwig ernst.

„Harry?“ Fragte Damien mental, da er die Diskussion halbwegs mitbekommen hatte.

„Thor sagte nur etwas wirklich unhöfliches über Hermine.“ Dies sagte Harry zu seinen Brü­dern.

„Glaubst du das sie über uns reden?“ Fragte Neville. Damien schnaubte nun kurz.

„Wenn dem so ist dann vermutlich über nichts erfreuliches.“ Sagte Damien lächelnd.

„Vielleicht sollte ich Pig hinaus lassen.“ Meinte Ron und wollte aufstehen. Harry stöhnte mental denn alleine die Nennung des Namens von Pig rief bei ihm Kopfschmerzen hervor, während besagte Eule in ihrem Käfig herum hüpfte.

„Dieses mal werde ich sie auffressen.“ Warnte Harry Ben und Damien mit ernster Stimme.

„Vielleicht sollten wir Hedwig, Thor und Eri füttern bevor wir ihn hinaus lassen.“ Sagte Ben mit erhobener Augenbraue.

„Pig wird schon nicht dein Essen stehlen.“ Sagte Ron während er den Käfig aufhob und ihn auf dem Boden abstellte.

„Weißt du nicht mehr wie knapp Eri beim letzten Mal davor war ihn aufzufressen?“ Fragte Ben seinen Freund.

„Ich denke nicht das er schmackhaft genug ist, es noch einmal zu versuchen.“ Sagte Hedwig während Ron den Käfig öffnete und Pig frei ließ. Er schaffte binnen der ersten drei Sekunden sogar acht Runden durch den Raum.

„Du wirst doch nicht alt meine liebe Hedwig?“ Fragte Thor. „Vielleicht sollte dein Mensch seine Post lieber mir geben wenn du mehr Schlaf benötigst.“

Hedwig erhob sich nun in die Luft und schlug heftig mit den Flügeln, weshalb Harry und Thor in Deckung gehen mussten. „Sei vorsichtig Thor, du hast genügend Fleisch und Fett an dir um dich schmackhaft zu machen.“

„Ron, ich denke Pig verärgert Hedwig.“ Sagte Seamus und deutete auf Hedwig.

„Streng genommen hat Thor sie ihres Alters wegen beleidigt als sie sagte das Pig nicht genü­gend Fleisch an sich hätte um schmackhaft zu sein.“ Sagte Harry zu seinen Brüdern, aber so das die beiden Eulen ihn nicht verstanden.

„Sag ihnen das sie sich benehmen sollen.“ Sagte Ben.

Harry lehnte sich zu Hedwig hinüber und richtete ihr eine Feder welche außer Form geraten war. „Ben bittet darum das ihr euch benehmt.“ Sagte Harry. „Das gilt auch für dich Thor.“

„Sag bitte Thors Menschen das, sollte er wollen das er schneller fliegt, das ich ihm gerne ein paar seiner Federn ausrupfen werde.“ Sagte Hedwig und drehte den Kopf weg.

Harry gab diese Nachricht leicht amüsiert fast wörtlich weiter, bevor er sich eine Ecke suchte und etwas zu schlafen versuchte, aber Pigs überaus nervige Schreie während des Fliegens hielten ihn noch zehn Minuten lang Wach. Dann reichte es Harry und er handelte. Es reicht. Sagte Harry genervt und sprang regelrecht von der Ablage wobei er Pig mitten im Flug sich mit seiner rechten Kralle schnappte, sich umdrehte und wieder landete, und zwar genau zwi­schen Thor und Hedwig.

„Wag es ja nicht ihn zu fressen!“ Schrie Ron ihn an.

„Dieses kleine Vieh benimmt sich genauso wie ich wenn ich Zucker gegessen habe. Ist sie etwa permanent auf Zuckerdiät?“ Fragte Harry seine Brüder und die beiden Eulen, bevor er Pig mit seiner rechten Kralle zu Boden drückte, und zwar genau so fest das er nicht fliehen konn­te, bevor er wieder versuchte zu schlafen, wobei er Pig wie das Küken einer weiblichen Eule behandelte. Als Pig zu fliehen versuchte, gab Harry einen wütenden Ton von sich und schnappte mit dem Schnabel nach Pig, worauf dieser ruhig blieb.

„Er tut ihm nicht weh Ron.“ Sagte Ben. „Vielleicht tut es Pig mal ganz gut, für eine Weile an ei­nem Platz zu bleiben.“

„Aber er hat kein Recht dazu ihn so zu behandeln.“ Sagte Ron.

„Soweit ich weiss werden Phönixe von allen Tieren respektiert, auch von Eulen.“ Sagte Her­mine. „Eridanus ist vermutlich einfach wütend darüber das Pig ihn nicht genauso respektiert wie Thor und Hedwig.“

„Eridanus ist nicht so eingebildet Hermine.“ Sagte Ben. „Er möchte nur schlafen und Pigs Ver­halten während er fliegt verhindert das.“

XOXOXOXOXOXOXOXOX

Potter Manor Brecon Beacons

Harry bekam am Ende in der Tat ein wenig Schlaf aber erst, nachdem er Pig losgeworden war und sich auf Bens Schoss niedergelassen hatte. Ihre Mutter holte sie am Bahnhof ab und als es hieß das sie per Flohnetzwerk reisen würden, gab Harry einen negativen Ton von sich und nachdem sie sich an den Händen gefasst hatten und ihre Eulen und ihr Gepäck parat hatten, transportierte er sie in das Wohnzimmer, wobei sie knapp 50 Zentimeter nach unten fielen.

„Das war gar nicht schlecht.“ Meinte Harry während ihre Mutter kurz überrascht aufschrie.

„Ich für meinen Teil ziehe meine eigene Reiseart der hier vor.“ Sagte Hedwig hutend, wäh­rend sie und Thor sich von den Schultern ihrer Besitzer erhoben und aus den offenen Fenstern flo­gen.

„Wie kannst du das sagen?“ Hörte Harry noch Thor sagen. „Das war witzig.“

„Du klingst ja wie dein Mensch.“ Sagte Hedwig hutend, während sie hinaus flogen. Harry gab nun ein amüsiertes Trillern von sich.

„Das ist interessant.“ Sagte Lily. „Kann er sie verstehen?“

„Sie scheinen sich recht viel zu unterhalten wenn sie sich treffen.“ Sagte Damien. „Leider be­stand Ron im Zug darauf, auch Pig frei zulassen, weshalb Eri ihn bereits zweimal beinahe auf­gefressen hätte.“

„Nun Jungs, wieso geht ihr nicht eure Sachen auspacken und wascht euch dann.“ Sagte Lily be­vor sie beide umarmte und sie kurz küsste. „Es ist schön euch wieder hier zu haben. Cacia und Crisanta haben schon seit Wochen darüber geredet.“

„Wo sind sie denn?“

„Sirius ist mit ihnen in den Zoo gegangen, so das ich euch abholen konnte.“ Sagte Lily lä­chelnd. „Remus und er werden zum Abendbrot hier sein. Das ist in knapp einer Stunde.“

Harry begleitete Ben auf dessen Schulter in das Zimmer von ihm und flog dann, sobald die Tür geschlossen war zum Bett hinüber. Ben verschloss die Tür und setzte sich seufzend auf das Bett. Harry sprang vom Bett und verwandelte sich wieder in einen Menschen. Er streckte sich bevor er sich auf den Rand des Bettes setzte. „Nun ließ er sich hinten über fallen und leg­te seinen Kopf auf den Bauch von Ben. Hast du Pläne für die Ferien?“ Fragte Harry.

„Nein.“ Ben hob leicht seinen Kopf. „Ich würde sie gerne mit dir hier verbringen.“

„Du musst nicht jede Minute mit mir verbringen.“ Sagte Harry.

„Nein, das muss ich nicht.“ Sagte Ben kichernd. „Aber mir fällt derzeit nichts besseres ein als je­den Moment von Weihnachten mit dir zu verbringen.“

Harry drehte sich zur Seite um und legte sich auf seinen rechten Arm. „Du kannst nicht jeden Teil deines Lebens auf mir aufbauen. Sagte Harry zu seinem Bruder.“

„Das kann ich wenn ich es möchte.“ Sagte Ben. Harry schnaubte nur und stand auf.

„Du wirst mit Ron und Hermine an Weihnachten feiern.“ Sagte Harry ihm und hob einen Fin­ger als Ben widersprechen wollte. „Ich mag das Gefühl nicht das ich dir deine Freunde und dein Leben genommen habe.“

„Ich möchte aber bei dir sein!“ Sagte Ben.

„Einen Tag mit deinen Freunden zu verbringen wird dir nicht schaden Ben.“ Sagte Harry seuf­zend. „Du brauchst dein eigenes Leben Ben. Wenn du alles aufgibst, was wird dann sein wenn ich einmal fort sein werde.“

„Ich möchte nicht daran denken!“ Sagte Ben und setzte sich auf.

„Es kann noch sehr lange bis dahin sein, Ben.“ Sagte Harry. „Ich hätte schon vor langer Zeit Tod sein sollen. Solange ich Eridanus habe, so kann ich es vermeiden.“

„Wieso sollte ich dann mein Leben nicht an dich anpassen?“ Fragte Ben. „Wenn du alle Zeit der Welt hast?“

„Selbst wenn ich die ganze Zeit bei dir gewesen wäre, hättest du trotzdem dein eigenes Leben gehabt.“ Sagte Harry.

„Da hast du Unrecht Harry.“ Erklang nun Damiens Stimme aus dem Durchgang zum Bade­zimmer. „Wir hätten nie unsere eigenen Leben gehabt wenn du hier gewesen wärst. Beson­ders Obwohl ich mich kaum an dich erinnern konnte, so habe ich dich doch in jedem Teil meines Lebens gespürt. Wir geben keinen Teil unseres jetzigen Lebens auf, denn du warst seit jeher ein Teil unserer Leben. Dieser Teil ist nur jetzt real geworden.“

„Was er auch gesagt hat.“ Sagte Ben kichernd und Damien wurde hochrot.

Harry lachte bevor er aufstand. „Ich gehe unter die Dusche. Ich fühle mich fürchterlich.“

XOXOXOXOXOXOXOXOXOX

Weihnachtsabend

Ben und Damien irrten sich wenn sie dachten das sie die meiste Zeit alleine mit Harry im Zimmer verbringen könnten. Sirius und Remus hatten den Großteil des Tages in Potter Manor in Wales verbracht und Harry vermutete, das Lily und James ihn um Hilfe dabei gebeten hat­ten, wieder an ihren ältesten Sohn heranzukommen, denn dieser schien für die meisten zu ei­nem ernsten Problem zu werden. Die einzigste Zeit der nicht in seiner eigenen Welt zu ver­bringen schien war, wenn Harry bei ihm war und es war für die meisten offensichtlich das sie ihn zu verlieren schienen. Sirius und Remus sprachen Ben auf andere Weise an als alle ande­ren. Anstatt die Zeit alleine mit ihm und Damien beim Training zu verbringen, halfen sie ih­nen bei den Zaubern aus ihren Büchern und auch bei dem fortgeschrittenen Kurs, den Dumb­ledore im Sommer begonnen hatte und bei dem Damien noch Probleme hatte, insbesondere wenn er mit seiner Magie einen Schild stabilisieren sollte, wobei Ben bereits eine so effektive Barriere aufbauen konnte, das selbst Remus und Sirius Probleme hatten sie zu durchdringen. Dank ihrer Experimente hatten sie festgestellt, das Harry auch bei aufgebautem Schild Ben noch über ihre Verbindung erreichen konnte. Harry hatte die Vermutung aufgestellt, das Bens Magie Harry nicht verletzen könnte und ihm auch nichts abschlagen könne.

Es kam der Weihnachtsabend und Ben und Damien waren mit der Aufsicht über Acacia und Crisanta betraut worden, während Lily und James auf eine Weihnachtsfeier im Hauptquartier der Auroren gingen. Harry beobachtete seine vier Geschwister, wobei er auf einem der oberen Äste des Weihnachtsbaums saß, während Damien und Ben langsam etwas frustriert waren, weil ihre Schwestern sie regelmäßig in einem Kartenspiel schlugen. Die beiden neunjährigen Mädchen schienen regelrechte Meister in diesen Spielen zu sein.

Harry wünschte sich in solchen Momenten das er die Gelegenheit hätte, als großer Bruder für Acacia und Crisanta zu agieren anstatt nur eine Geschichte ihrer älteren Brüder zu sein, wäh­rend seine Eltern ihn ganz ignorierten. Er wusste außerdem nicht was sie von ihm dachten. Wie konnten sie sich wirklich für ihn interessieren wenn sie ihn noch nie getroffen hatten? „Wie könnt ihr beiden nur so schlecht in diesen Spielen sein?“

„Sei bitte ruhig!“ Brummte Ben mental.

Acacia und Crisanta steckten so nahe die Köpfe zusammen das selbst Harry sie nicht ver­stand. „Hey! NICHT BETRÜGEN!“ Sagte Damien grummelnd.

„Ich denke nicht das die beiden betrügen müssten um euch zu schlagen.“ Sagte Harry über­mütig.

„Benji?“ Fragte Acacia. „Spricht Eridanus zu dir?“

Ben zögerte. „Natürlich nicht, er gibt nur ein Trillern von sich.“

„Aber er macht sich über euch lustig.“ Sagte Crisanta.

„Wobei er durchaus seine Gründe haben könnte.“ Sagte Acacia.

„Äh...“ Harry zögerte. „Könnt ihr beiden mich verstehen?“

Alle vier drehten sich zum Baum um und sahen Harry auf der Sitze sitzen. „Natürlich können wir das“ sagte Acacia grinsend.

Harry erkannte nun das er bei seinen Sätzen zuvor an die vier gedacht hatte. Er konzentrierte sich nur auf Ben und Damien wie er es tat wenn er nur mit einem von ihnen reden wollte. „Ich denke es hat etwas damit zu tun, das ich genügend Zeit mit ihnen verbracht habe.“

„Aber du dürftest doch eigentlich mit niemanden reden können an den du nicht gebunden bist.“ Sagte Damien mental.

„Können wir nicht auch an ihn gebunden werden?“ Fragte Crisanta nun.

„Ihr habt mich sprechen gehört?“ Fragte Damien seine Schwestern, welche nickten. Oh je.

„Cacia? Santa?“ Ben hatte nun ihre Aufmerksamkeit. „Ihr dürft es Mum und Dad nicht sagen das ihr ihn versteht. Oder das Damy und ich es können.“

„Wieso nicht?“ Fragte Crisanta. „Es macht Spaß.“

„Mum und Dad würden es nicht verstehen. Ihr müsst es uns versprechen.“ Sagte Ben.

„Ist es ein Geheimnis?“ Fragte Acacia.

Harry flog vom Baum herunter und landete sanft auf dem Schoss von Acacia und lehnte sich leicht gegen ihre Hand so das sie ihn streicheln konnte. „Ich bin hier um Ben, Damien und euch beiden zu beschützen. James und Lily dürfen nichts darüber wissen das wir uns unterhal­ten können. Es ist unser Geheimnis. Schafft ihr das?“ Fragte Harry so das alle ihn verstanden.

Acacia und Crisanta nickten beide und Harry lehnte sich hinüber so dass Crisanta ihn auch streicheln konnte. „Erinnert euch ihr beiden. Ben sah beide ernst an. Ihr habt es versprochen. Ihr dürft es niemanden sagen.“

Harry wollte sie gerade beruhigen, als er spürte wie sich die Luft regelrecht abkühlte, weshalb er gerade etwas zu Ben und Damien diesbezüglich sagen wollte, als beide zusammen zuckten. Die Mädchen hatten allerdings noch nichts bemerkt. Etwas stimmt nicht. Ben zögerte, bevor das Gebäude erzitterte und die Tür aus ihren Angeln flog.

„Ich bringe die Mädchen nach Hogwarts.“ Sagte Harry schnell und während die Mädchen noch verängstigt aneinander hingen, teleportierte Harry sie fort, direkt durch die Schutzzauber von Hogwarts und in die Mitte des Büros des Direktors. Die Mädchen fielen zu Boden und Harry schlug mit den Flügeln um wieder an Höhe zu gewinnen, bevor er sich umdrehte und bemerk­te, das Fawkes ihn von seiner Stange aus beobachtete. Das Manor wurde angegriffen. Ben und Damien sind in Schwierigkeiten. Sagte Harry zu dem älteren Phoenix, bevor er wie­der nach Potter Manor teleportierte, unter die Decke des Wohnzimmers. Überall herrschte Chaos, es gab überall Rauch und Staub war überall, so dass Harry Probleme hatte sich zu ori­entieren, bevor er auf einem zerstörten Stuhl landete. Es befanden sich sechs Todesser nahe der Tür, die hinter umgestürzten Möbeln in Deckung gegangen waren, während Ben und Da­mien sich hinter den Resten des Weihnachtsbaums befanden. Damien lag auf dem Rücken und eine Ku­gel aus der Magie von Ben umgab sie, so das sie halbwegs gegen die Zauber der Todesser ge­schützt waren. Harry versuchte zu ihnen zu gelangen, aber ein Zauber traf ihn bei­nahe. Die Todesser hatten ihn bemerkt und versuchten nun mit allen Mitteln zu verhindern, das er mit ihren Zielen fliehen konnte.

Harry wich ihnen aus, aber sie schienen alles versuchen zu wollen, das er seine Brüder nicht erreichte. Gewiss, er war sehr flink um die Angriffe zu umgehen, aber Damien schien verletzt zu sein und Ben konnte nicht ewig durchhalten, und definitiv nicht bis Fawkes Dumbledore unterrichtet hatte und dieser dann Lily, James, Sirius und Remus. Er musste sie solange ablen­ken bis Hilfe eintraf und das konnte er nicht als Eridanus. Er war zu klein und er wurde lang­sam immer weiter von Ben und Damien weg getrieben. Er klappte nun seine Flügel ein und stürzte gen Boden. Sobald er gelandet war, verwandelte er sich. Er sprang zur Seite und ließ seine Magie erscheinen, wodurch eine Magieblase um ihn herum entstand, die aber fast in Flammen zu stehen schien. Sie absorbierte mehrere Treffer, weshalb Harry sich Deckung suchte und seinen Zauberstab hervor holte.

Dies würde weh tun. Dachte Harry und erwartete fast, das seine Gedanken Ben und Damien wie sonst auch erreichen würden. Er erhob sich nun leicht über den Rand des umgestürzten Tisches, der ihm Deckung bot und rief „Inflamareous!“ Er zuckte zusammen als die Magie durch den Zauberstab floss, und dabei auch seinen Arm durch floss. Eine regelrechte Feuerde­cke flog von Harry's Position aus zu den Todessern hinüber die gerade noch in Deckung ge­hen konnten. Harry's Sicht wurde leicht getrübt, als ein Zauber ihn streifte, aber er ignorierte ihn. Er wusste, das er besonders bei feuerbasierenden Zaubern sehr effektiv war und da er Zauber einsetzte, die er vorher nie genutzt hatte, musste er darauf aufbauen.

Ein Zauberspruch durchbrach zwar seinen Zauber, aber fast der gesamte Raum stand nun in Flammen. Der Tisch hinter dem Harry in Deckung gegangen war, zerbrach und nur seine Bla­se schützte ihn vor den Splittern. Er rollte nun aus dem Weg der nächsten Zauber, bevor er sich wieder hin kniete. „Protronis Flamaris!“ Rief er und sein Protronis erschien aus seinem Zauberstab, wobei die Panther in flammen standen. Sie sprangen direkt in das Kampfgetüm­mel und einer landete auf dem ersten Todesser, wobei er an jedem Berührungspunkt Brand­spuren hinterließ, besonders als er über den Teppich lief, allerdings war sehr viel vom Boden bereits angekokelt. Ein brennendes Gefühl erschien in Harry's Bauch und sein Magen schmerzte, und er hatte Atemprobleme. Er hatte noch nie zuvor soviel Magie auf einmal ein­gesetzt. Seine Schutzblase flackerte leicht als Harry die Konzentration zu verlieren begann, aber er zwang seine Aufmerksamkeit wieder auf das Geschehen und die Blase stabilisierte sich, obwohl sein Körper vor Schmerzen schreien wollte.

Er hob seinen Zauberstab erneut um einen neuen Zauber zu sprechen, wobei es ihn nicht stör­te, das dieser ihn töten könnte. Solange er die Todesser beschäftigen konnte, bis Ben und Da­mien in Sicherheit waren, war er jederzeit bereit sich zu opfern und er würde es immer wieder tun.

Bevor er aber einen Zauber sprechen konnte, löschte eine magische Welle die Feuer im Raum und die Todesser drehten sich zur Tür um und begannen einen Fluchtversuch. Die Hilfe war angekommen. Harrys Erleichterung war aber nur kurzer Natur, denn er spürte nun die schmerzhaften Folgen seines Magieeinsatzes. Er fiel vorn über auf den Boden und seine ma­gische Blase brach zusammen. Er spürte wie jemand ihn schüttelte und ihn umdrehte. Er sah zwar Ben und Damien aber er hörte nicht was sie sagten. Er schloss nun seine Augen und wurde bewusstlos, wobei er sich nicht wieder in Eridanus verwandeln konnte.

XOXOXOXOXOXOXOXOXOXOX

Als Harry aufwachte stellte er fest, das er nicht mehr in Potter Manor war. Die Art der Steine stimmte nicht und die Luft war anders. Einige Momente des Nachdenkens brachten ihn zur Erkenntnis, das er in Hogwarts sein musste und zwar auf Grund der Möbel in einem der klei­neren Räume des Krankenflügels. Er seufzte leicht, denn er ahnte, das seine Existenz nicht länger ein Geheimnis war, weshalb er sich zwang, sich aufzurichten. Er trug einen hellblauen Schlafanzug, also musste ihn jemand umgezogen haben. Er trug außerdem ein metallisches Armband das recht schwer auf seinem Handgelenk auf lag. Er betrachtete es einen Moment lang, bevor er sich dazu entschied, sich damit später zu beschäftigen.

In seinem Inneren fühlte er sich so Müde wie immer und sein Bauch schmerzte noch etwas vom Einsatz der Magie aber es war zu ertragen. Da er kein Interesse mehr an dem Raum hat­te, konzentrierte er sich um sich in Eridanus zu verwandeln und musste kurz darauf schockiert feststellen, das dies unmöglich war. Er konnte sich nicht verwandeln, denn jemand hatte ihn mit einem Anti-Animagus Zauber belegt, was auch bedeutete, das er sich nicht mental mit sei­nen Brüdern unterhalten konnte. Er sah sich nach seiner Kleidung um und fand auch alles, die Jeans, das Shirt, die Jacke sowie die Unterwäsche, die auf einem Stuhl lagen. Er zwang sich dazu aufzustehen und nachdem er wieder richtig stand, ging er durch den Raum und zog sich an. Nachdem er sich dank seiner Kleidung wieder etwas sicherer fühlte, durchsuchte er die Taschen nach dem Zauberstab, aber dieser war gena ...

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