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y Change Of Mind
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Beendet
Ab 18 Jahren Deutsch 27.01.200926.01.2011 892226 4.88
Bei 16 Vote(s)
265
Autor: wildest_and_friends
Pairing: Schuldig/Ken
Kategorien: Action, Romantik, Komödie
Inhalte: Angst, Lemon
Einführung: "Was tust du, wenn dein erbittertster Gegner gleichzeitig dein einziger Schwachpunkt ist?
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y Kapitel 1
Titel: Change Of Mind
Autoren: Jei & wildest_angel
Pairing: Schuldig/Ken
Rating: MA
Warning: lemon


Disclaimer: De nada… Nichts gehört uns. Weder die Jungs noch irgendwelche Rechte. Und für Geld würden wir’s doch nie tun…




I


"Kuso!"
Bleich wie die Wand stieß sich Nagi von seinem Schreibtisch ab und prallte mit dem Stuhl gegen sein Bett. Er zitterte am ganzen Leib, als er aufsprang und aus seinem Zimmer rannte. Ohne anzuklopfen, wie es eigentlich nur Schuldigs Angewohnheit war, stürmte er in das Büro seines Ziehvaters, war allerdings gleichermaßen erstaunt, dass er um diese nachtschlafene Uhrzeit tatsächlich noch hinter seinem mächtigen Schreibtisch saß. Gerade noch konnte der kleine Japaner vor dem Glas-und-Chrom-Möbelstück abbremsen.
"Rosenkreuz hat ein Kopfgeld auf Schuldig ausgesetzt!", platzte er sofort mit den Neuigkeiten, die er durch gelangweiltes Surfen im Internet gefunden hatte, heraus. Er sah, wie auch der Amerikaner blass wurde.
"Wo ist er? Du musst ihn warnen!"

Wie jede Nacht trieb sich Schuldig in der City herum, ohne wirklichen Plan und ohne Ziel. Jedenfalls solange, bis es nach Mitternacht war und er das, was er jede Nacht tat, ohne Gefahr in Angriff nehmen konnte. Langsam, aber vorsichtig und leise, schlenderte er eine der weniger belebten Straßen entlang, immer auf der Hut vor zufälligen Beobachtern. Blitzschnell verschwand er in einem Hausdurchgang, stand gleich darauf in einem dunklen Hinterhof. Aufmerksam lauschte er in die Dunkelheit, alle Sinne, einschließlich seiner Telepathie, bis aufs Äußerste gespannt. Nichts. Kein noch so winziges Geräusch, das nicht normal gewesen wäre, drang an seine Ohren.

Der Deutsche grinste breit. Er fand sich hier mittlerweile blind zurecht. Drei große Schritte links von ihm befand sich ein ausladender Baum, von dem aus er auf ein Fensterbrett gelangen konnte, das sich im zweiten Stock befand. Geschickt kletterte er über die Äste nach oben und landete schließlich mit einem kaum vernehmbaren Klacken auf dem Sims. Wie immer lag das Zimmer hinter dem Fenster im Dunkeln, aber das störte den Telepathen nicht. Er setzte sich auf die Leibung, den Rücken an der einen Seite, einen Fuß gegen die andere Seite gestemmt. Zufrieden lächelnd legte er den Kopf gegen den kalten Stein, schloss die Augen und verlinkte sich sachte mit den Gedanken und Träumen des Menschen, der ahnungslos im dem Zimmer schlief.
Seine heimliche Liebe.
Sein erbittertster Gegner.
Ken.

Es flossen mehrere Stunden ins Land, bis Nagi endlich jedes Detail der Operation ‚Schuldig Wanted’ in Erfahrung gebracht hatte. Brad hatte sich schon schwer beschwichtigen lassen, als er Nagi mitgeteilt hatte, dass er Schuldig absolut nicht erreichen konnte. Aber so war es mit den Telepathen. Wenn sie nicht erreicht werden wollten, dann konnte man sich dumm und dusselig probieren. Nagi war mit seiner Arbeit schnell ruhig zu stellen gewesen.

Brad hingegen erinnerte an einen nervösen alten Tiger, der verzweifelt versuchte eine Lösung für ein unumgängliches Problem zu finden. Er lief ungeduldig im Arbeitszimmer auf und ab, den Flur entlang, um dann wieder in die Küche zu gehen und einen weiteren Kaffee zu trinken, ohne ihn dabei wirklich genießen zu können. Jeder hier ahnte, wo sich der Telepath in etwa herum trieb, aber hinzufahren und ihn zu holen hätte noch mehr Aufmerksamkeit erregt, als ihnen gut täte. Schuldig alleine konnte es vermeiden, entdeckt zu werden… Sie anderen hatten es da nicht ganz so leicht. Brad raufte sich die Haare und versuchte abermals erfolglos, Schuldig mental zu erreichen. Wenn er bloß endlich nach Hause käme. Bald würde die Sonne aufgehen…

Pünktlich wie ein Schweizer Uhrwerk schloss der Deutsche auf die Sekunde genau eine halbe Stunde vor Sonnenaufgang die Tür der Villa auf. Auch wenn er die Nacht nicht im Bett verbracht hatte, sah er munter und zufrieden aus, von Müdigkeit war keine Spur in den glänzenden grünen Augen zu erkennen. Leise, um niemanden zu wecken, tappte er durch den noch dunklen Gang, blieb aber erstaunt stehen, als er in der Küche Licht entdeckte. Neugierig streckte er den Kopf in den Raum und entdeckte einen nicht ganz so ausgeschlafen wirkenden Amerikaner.
"Guten Morgen! Was machst du denn um die Uhrzeit schon auf?", erkundigte er sich flüsternd. Die Sohlen seiner Sneaker quietschten leise auf den hellen Steinfliesen, als er die Küche durchquerte, um sich von dem in der Kanne dahin dampfenden Kaffee zu bedienen.

Brad sah nicht nur müde aus, sondern auch noch total mitgenommen. Es gab wohl nichts in dem er sich sicherer war als in der Tatsache, dass ihr Team immer zusammenhielt. Über die Jahre waren sie mehr als nur Kollegen geworden und selbst für Nagi schien es nicht einmal die Option zu geben das ‚richtige’ zu tun. Sie alle standen hinter Schuldig und Brad wusste, dass selbst Farfarello sich einen eigenen Strick drehen würde, um Schuldig zu decken. Immer war es so gewesen, doch jetzt wo es wirklich darauf ankam, spürte Brad eine Anspannung in seinem Inneren, die er selten erlebte.
„Wir müssen reden. Jetzt.“, sagte er leise, aber ernst, als Schuldig sich einen Kaffee genommen hatte. Er schenkte sich ebenfalls noch mal nach und winkte ihn dann mit einem Finger hinter sich her. Die Treppe schien ihm unnatürlich lang zu sein, doch als sie endlich im Arbeitszimmer angekommen waren, atmete er endlich wieder durch. Er ging zu seinem Schreibtisch, deutete wortlos auf einen leeren Stuhl und wartete, bis Schuldig sich gesetzt hatte.
„Will ich wissen, wo du warst?“, fragte er, während er sich durch einen Stapel frisch gedruckter Papiere wühlte.

Verblüfft trabte der Telepath hinter seinem Leader her. Die Anspannung, unter der Brad stand, war beinahe greifbar, und Schuldigs Herz schlug auf einmal in einem harten, schnellen Rhythmus in seiner Kehle, als er dem Älteren in dessen Arbeitszimmer folgte.
Hellwach durch diese seltsame Nervosität, die im Raum schwebte, setzte er sich auf den bequemen Sessel vor dem Schreibtisch und streckte die Beine aus.
"Ich war genau da, wo ich jede Nacht bin: beim Katzenhaus", gab er ganz offen zu. Es war schon längst ein offenes Geheimnis, dass er alles tat, um Siberian das Leben ein klein wenig leichter zu machen. Egal, ob es sich dabei nun um die Weiß-Missionen handelte oder darum, schlechte Träume von dem Kleinen fernzuhalten.
Nun sah Schuldig ernst in die besorgten braunen Augen und hatte das Gefühl, ihm bliebe plötzlich die Luft weg.
"Warum, was ist denn?"

Mit einem leichten Nicken sah Brad seinen Kollegen und Freund an.
„Du hast dir ein Problem eingehandelt, Schuldig“, sagte er schließlich und reichte dem Telepathen ein Blatt Papier auf dem das Nötigste zu finden war. „Uns allen…“
Er ließ sich mit einem Seufzer auf seinem Stuhl nieder und trank einen Schluck Kaffee.
„Auf deinen Kopf steht eine Belohnung, größer als dein Ego…“
Er schob ihm noch ein paar Zettel entgegen, vieles davon nur Tabellen und Kram, mit dem man auf den ersten Blick rein gar nichts beweisen konnte. Aber wer um Schuldig und seine Fähigkeiten wusste, für den waren solche Informationen Gold wert. Besonders dann, wenn es sich um Rosenkreuz handelte.

Schuldig stieß die Luft aus den Lungen, als hätte er einen Schlag in den Magen bekommen. Die grünen Augen wurden ries ...

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y Die letzten 5 Kommentare
Kommentar von: Brad-san
Username: Brad-san
Datum: 09.02.2011 - 00:34

Kommentar Nr.: 8513
Hallo ihr zwei.
Da wollte sich doch gerade eine kleine Träne ihren Weg bahnen. Oh Mann. Das Ende war echt traurig, aber irgendwie ja doch das richtige. Und immerhin ist Schuldig ja so gutherzig und tut wenigstens das. (So brauch er sich auf künftigen Missionen natürlich auch nicht mit liebeskranken Ex-Freunden abgeben.)

Also so... ist euch die Geschichte echt gut gelungen. Mit vielen Wendungen und Wirrungen aber am Ende alles gelöst.

Es hat mir Spaß gemacht, die Story zu lesen. Danke.

Braddy

Kommentar von: yakko
Username: yakko
Datum: 30.01.2011 - 18:14

Kommentar Nr.: 8466
ähmmm...was soll ich sagen...ein ende, das ich so zwar nicht gern sehe, doch es ist ein happy end...
eure geschihcten sind eigentlich immer der hammer...und wenn ich ganz ehrlich bin, dann sind schu & ken für mich immer noch das ideale pairing...
hoffe bald auf eine neue geschichte von euch...und nicht nur eine...vor allem mit meinen und auch euren lieblingen ken und schuh...
macht weiter so...hoffentlich bis bald...
Kommentar von: nani-chan
Username: nani-chan
Datum: 27.01.2011 - 15:25

Kommentar Nr.: 8457
wow... *heul* ich hab echt keinen Plan was ich sagen soll außer, dass ich gleich erstmal Taschentücher suchen gehen muss.

Mir hat die Story gefallen, auch wenn's zwar ein Happy End ist, aber ein, keine Ahnung, irgendwie komisches Happy End, aber ich mochte diese Story von Anfang an und find's gut, dass sie jetzt doch noch ein Ende gefunden hat.
Kommentar von: vampirelady
Username: vampirelady
Datum: 26.01.2011 - 23:24

Kommentar Nr.: 8456
ahhh, mir kommen die tränen. ist zwar leider nicht das ende, das ich mir gewünscht hätte aber trotzdem super geworden. ich liebe eure geschichten. die sind immer so schööön. ich warte gespannt auf die nächsten.
Kommentar von: Brad-san
Username: Brad-san
Datum: 21.01.2011 - 17:49

Kommentar Nr.: 8432
Nein, nein, nein.
Also wirklich. Böser Schu.
Bis jetzt war ich ja eigentlich überzeugt, dass ihr beiden ein Schu/Ken Pairing daraus macht. Schon alleine weil das das Lieblings-Pairing von wildest ist.
Aber gut. Momentan sieht es nicht danach aus. Und das soll ich alles noch in einem Kapitel auflösen? Nun, dann plädiere ich wohl doch für Crawford und Schuldig. (Könnt ihr dann wenigstens Ken in Unwissenheit über den Betrug lassen?? Der Arme wird schon so genug zu knabbern haben...)

Ähm, gut. Eh ich jetzt noch mehr fasle, stelle ich mein Schreiben ein und verbleibe in freudiger Erwartung auf den nächsten und letzten Teil.
Braddy
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