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y Blutige Schuld
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Nicht beendet
Ab 18 Jahren Deutsch 05.10.200826.02.2011 122947 4.67
Bei 18 Vote(s)
235
Autor: vegachen
Pairing: Aron x Firn
Kategorien: Mystery
Inhalte: Tod und Mord, Lemon
Einführung: Vampire...
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y Begegnungen in der Gosse
Langsam kam er wieder zu sich. Benommen schüttelte er vorsichtig den Kopf. Wieso lag er hier auf der dreckigen Straße? Er wusste nicht was passiert war. Mühsam rappelte er sich auf und versuchte sich zu erinnern. Sein Kopf schmerzte und er fühlte ein Gefühl der Schwäche in seinem Körper, das er so nicht kannte und welches ihn irritierte. Was war bloß passiert? Da war dieser Mann, angetrunken, eine leichte Beute, der in eine Seitengasse abbog. Er folgte ihm, schlich sich an, wollte gerade zuschlagen, als er einen dumpfen Schlag verspürte und dann... nichts mehr. Er strich sich seine langen Haare zurück und versuchte das Gefühl des Schwindels abzuschütteln. Aber es wollte nicht verschwinden. Was war das? Er war nie schwach, nie krank, erlaubte sich keine Schwäche. Aber er musste sich an der Wand abstützen um nicht wieder zu stürzen. Irgendwie musste er zurück. In diesem Zustand war nicht daran zu denken, ein weiteres Opfer zu suchen. Langsam versuchte er seine Gedanken zu fassen und sich zu orientieren.

„Komm endlich wieder hoch?“ fauchte der stumme Beobachter dieser Szene immer wieder in Gedanken, während er seinen Blick starr auf den Mann am Boden geheftet hatte. Zwar konnte er in der dunklen Gasse nur die schwachen Umrisse ausmachen, aber die Aura dieses Kerls war unglaublich und das hatte ihn auch angezogen. Vorsichtig hatte er sich über die Dächer an den anderen herangeschlichen, hatte dessen Hunger beinahe körperlich spüren könnten, doch bevor er ihn wirklich gefunden hatte, war die Aura einfach erloschen, aber er wusste das das nicht möglich war und seit her lauerte er hier oben und starrte eben in die dreckige schmale Gasse und wartete, dass das Bewusstsein in den fremden Körper zurückkehrte. Irgendwie schwach rappelte sich der Mann auf die Beine und setzte dann unsicher einen Schritt vor den anderen. Warum war er diesem Kerl eigentlich gefolgt?

Vorsichtig schaute er sich um. Er war nervös. Seine Sinne schienen nicht richtig zu funktionieren. So konnte er sich im Moment nur auf seine Augen und Ohren verlassen. Aber er hatte ein ungutes Gefühl. Wenn er in dieser Situation angegriffen werden sollte, hatte er einem Angreifer im Moment nicht viel entgegenzusetzen. Er verfluchte seinen Zustand, war ihn nicht gewöhnt. Er war immer der Starke, niemals der Unterlegene. War niemals auf Hilfe angewiesen. Irgendwie musste er ungesehen zurückkommen. In diesem Zustand sollte ihn niemand sehen. Er durfte sich keine Blöße geben. Langsam tastete er sich ein paar Schritte vorwärts. Er musste sich immer noch an der Wand festhalten. Irgendwie musste er aus dieser dreckigen Gasse raus.

Mit allen Sinnen betrachtete er sich den Mann unten in der Gasse, welcher scheinbar ohne jede Orientierung herumirrte. Nein, das spielte er sicher nur. Keiner ihrer Rasse war jemals schwach oder hatte seine Sinne nicht über der gesamten Umgebung liegen. Das war sicher eine Falle und er war diesem Kerl blindlings gefolgt und damit voll in diese Falle hineingetapst. Er hatte doch nur etwas jagen wollen. Heute Nacht ging das nämlich, weil die höheren Vampire auf dem Fest in der Burg waren und so konnten die niederen wie er, endlich einmal ungestört ein Opfer suchen und von diesem auch trinken. Es wurde ihnen nicht gleich wieder abgejagt und soweit leer getrunken, dass für den eigentlichen Jäger nur noch einen schmalen unzureichenden Rest über blieb. Nein, heute Nacht hatte er das Opfer allein genossen, fühlte sich stark und seit langem mal wieder irgendwo lebendig. Er sollte gehen und den Kerl einfach links liegen lassen, das wäre wohl das logischste, doch irgendwas hielt ihn auf dem schmalen Dach, ließ ihn diesen Kerl weiter beobachten, unbemerkt davon, dass es langsam begann zu regnen.

Das Ende der Gasse war immer noch ein ganzes Stück entfernt und jetzt fing es auch noch an zu regnen. Nein, so durfte ihn wirklich keiner sehen. Sie würden die Situation ausnutzen und versuchen ihm seinen Rang streitig zu machen. Zu seinem Glück war heute das Fest auf dem alle, die was auf sich hielten, sein würden. So lief er nicht Gefahr entdeckt zu werden. Er hatte vor gehabt erst sehr spät oder gar nicht zu erscheinen. Noch hatte er sich nicht entschieden, ob sie es wert waren, das er sie mit seinem Erscheinen beehrte. Aber das hatte sich jetzt sowieso erledigt. Er brauchte Nahrung, dringend, sein Schwindelgefühl nahm einfach nicht ab. Im Gegenteil, es wurde schlimmer. Er musste seine ganze Willensstärke aufbringen um nicht wieder zusammenzuklappen. Ein paar Schritte kam er noch doch dann konnte er nicht mehr und brach zusammen.

Leise Zweifel stiegen in dem Beobachter auf, als der Fremde beinahe dahin kroch, denn anders war das nicht mehr zu beschreiben. Das konnte einfach nicht gespielt sein und als der Kerl endgültig zusammenbrach, nahm Firn all seinen Mut zusammen und mit einigen katzengleichen Sprüngen war er unten in der Gasse. Noch immer darauf bedacht genügend Abstand zwischen sich und dem Höheren zu haben, betrachtete er sich die Situation nun von hier unten und irgendwie wirkte sie jetzt noch absurder. Langsam schlich er auf den Körper am Boden zu, jeden Muskel und Nerv bis zum zerreißen gespannt. Der Typ brauchte was zu trinken und zwar noch besser gestern als sofort. Mit einem schweren Seufzen pirschte sich Firn bis auf zwei Schritte an den Mann heran und musterte ihn wieder abwartend, doch als nichts geschah und sich auch keine Bedrohung spüren ließ, überwand er den letzten Abstand und ging neben dem eindeutig Älteren etwas in die Hocke. Vorsichtig strich er ihm die nassen Haare aus dem Gesicht und knurrte dann leise. Er musste den Kerl von der Straße runter bringen und er wusste auch schon wohin. Sein Unterschlupf war nicht weit, also schulterte er den schwachen Körper und brachte ihn erst einmal dort hin. Vorsichtig legte er ihn auf dem Bett ab, krempelte sich dann den Hemdsärmel nach oben und biss sich ins Handgelenk. „Trink.“ hauchte er leise und legte dem Fremden seine Pulsader an die Lippen.

Wie durch Nebel spürte Aron, wie sein Körper bewegt wurde. Er versuchte aus der Tiefe seines Bewusstseins an die Oberfläche zu dringen, aber es wollte ihm einfach nicht gelingen. Instinktiv verspürte er Angst. Ein Gefühl das ihn schon ewig nicht mehr erfasst hatte. Er war einer der Höchstgestellten und alle hatten Angst vor ihm. Aber jetzt in dieser Situation konnte er sich nicht dagegen wehren. Dunkel spürte er, wie er auf etwas weichem abgelegt wurde und sich plötzlich etwas an seine Lippen legte. Blut drang in seinen Mund und gierig begann er zu trinken. Jetzt, hier, war nicht der richtige Zeitpunkt für Stolz, hier ging es um sein nacktes Überleben. Er spürte wie die Wärme in ihn drang und langsam ein wenig Kraft zurückkehrte. Doch plötzlich wurde ihm die Nahrungsquelle entzogen. Er gab ein widerwilliges Knurren von sich.

Irgendwann musste sich Firn wieder zurückziehen, sonst hätte ihn der Höhere wohl leer getrunken. Soviel Kraft hatte er nun auch nicht, das er das einfach so überstehen würde und obwohl er das Knurren sehr wohl wahr nahm, schob er den Älteren weiter aufs Bett und deckte ihn zu. Es war kein wirklich weiches Bett wie in den großen Herrenhäusern, eigentlich nur ein Strohlager mit etwas groben Leinen bezogen, aber Firn reichte es zum Ausruhen. Leicht benommen erhob sich Firn und all die wunderbare Kraft, welche er bei dem Opfer heut Abend genommen hatte war wieder dahin. „Toll.“ fauchte er leise und fing sich noch schnell eine Ratte bevor er sich vor dem Bett zusammenkauerte und versuchte etwas zu schlafen, bis der Kerl aufwachen würde und ihn sicher zerfetzte.
Aron war zu schwach, um sich mit Gewalt mehr Blut zu holen und so musste er es geschehen lassen, das er zurück geschoben wurde. Er spürte, wie er zugedeckt wurde, was ihn doch wunderte, wer sollte so fürsorglich zu ihm sein. Aber er schaffte es nicht mehr, diesen Gedanken zu Ende zu denken, da er fast sofort in einen tiefen, diesmal erholsamen Schlaf fiel.
Als er Stunden später aufwachte, fühlte er sich besser. Das Schwindelgefühl war nicht mehr so deutlich wie vorher, auch wenn es immer noch vorhanden war. Er fühlte sich kräftiger, auch seine Sinne schienen wieder da zu sein. Er spürte eine fremde, ihm ungekannte Aura in seiner unmittelbaren Nähe. Vorsichtig schlug er die Augen auf und sah sich um. Das Zimmer in dem er lag war ihm gänzlich unbekannt. Es war sehr armselig und hatte nichts, aber auch gar nichts mit den Räumen gemein, in denen er sich sonst immer aufhielt. Er lag auf einem einfachen Strohlager, welches ihn schaudern ließ. Langsam drehte er seinen Kopf und entdeckte eine zusammengekauerte Gestalt direkt neben sich. Die Aura des Fremden lies ihn spüren, das dieser in der Rangordnung weit unter ihm stand. Wie konnte es passieren, das er mit so einem Wesen auf einem Lager, in einem Raum lag. Voll Ekel versetzte er ihm einen Tritt und beförderte ihn so unsanft aus dem Bett. Stolz richtete er sich auf. Er spürte, das er immer noch nicht ganz wieder der Alte war. Aber wenigstens konnte er, ohne erneute umzukippen, aufstehen. Wenn er seine volle Kraft hätte, hätte er nicht gezögert, dem Anderen zu zeigen, wo sein Platz war. Aber er spürte, das der Fremde stark war, zu stark für ihn im Moment. So beschränkte er sich darauf, ihn böse anzuknurren.

„Dir auch einen guten Morgen.“ faucht Firn zurück, doch er blieb liegen, wo er gelandet war, schließlich hatte er hier unten schon die halbe Nacht verbracht, bis er es vor Hunger nicht mehr ausgehalten hatte und sich noch einmal ein Opfer gesucht hatte. Sicher es war äußerst dumm mit so kurzem Abstand zu jagen da ihr Körper das frische Blut nicht so schnell umsetzten konnte, aber er wollte endlich einmal ohne knurrenden Magen und gequälten Sinnen einschlafen und so war er erst vor einer Stunde zurückgekehrt, hatte sich auf sein Bett gelegt und den anderen eigentlich schon vergessen gehabt. Auch hatte Firn mehr getrunken als nötig und nun war ihm seltsam schlecht. Müde wischte er sich über die Augen, bevor er sich doch erhob und den anderen links liegen ließ. Zitternd griffen seine Hände nach dem Wasserkrug und einem Holzbecher, welche auch sofort gefüllt und wieder geleert wurde. Am liebsten hätte er sich übergeben, aber man verschwendet keine Nahrung, das hatte man ihm dutzende Male schmerzhaft erklärt.

Aron beobachtete den Fremden mi ...

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y Die letzten 5 Kommentare
Kommentar von: KAZUMA
Username: KAZUMA
Datum: 09.04.2011 - 05:57

Kommentar Nr.: 8699
schreib bitte schnell weiter die story ist klasse freue mich wenns weiter geht
Kommentar von: CrazyMama
Username: CrazyMama
Datum: 08.04.2011 - 11:21

Kommentar Nr.: 8692
Na endlich !!!!!!!!!
Ich habe mich riesig über das neue Kapitel gefreut.
Ich liebe diese Story---lass mich bitte, bitte nicht mehr so lange warten.
Kommentar von: vampirelady
Username: vampirelady
Datum: 08.03.2011 - 13:41

Kommentar Nr.: 8606
ich finde die geschichte richtig gut und war etwas traurig, als so lange nichts kam. aber endlichsind ja wieder weitere kapitel hochgeladen worden. ich hoffe, das die nächsten nicht wieder so lange brauchen. ich freu mich auf die nächsten kapitel.
Kommentar von: fee-chan
Username: fee-chan
Datum: 26.02.2011 - 19:50

Kommentar Nr.: 8566
Danke, danke, danke!
Ich kann gar nicht sagen, wie ich mich über die Kapitelbenachrichtigungen gefreut habe. Über die Kapitel natürlich erst recht.^^
Ich habe das Gefühl, dass Edward etwas in Bezug auf Firn ahnt.
Ich vermute mal, dass Edward etwas mit Firns Vergangenheit zu tun hat, sich aber im Moment noch nicht daran erinnert.
Aber wer mag wohl derjenige sein, der das Attentat in Auftrag gegeben hat? Ob Aaron wohl etwas aus dem Täter herausbekommt?
Ich hoffe, Firn und Aaron entsteht kein weiterer Nachteil aus ihrem Zusammensein und die beiden halten bis zum Schluß durch.

Ich freue mich schon auf weitere Kapitel.^^

Nochmals danke und meine Grüße an Dich vegachen

Deine fee-chan
Kommentar von: ReyelsBou
Username: ReyelsBou
Datum: 07.08.2010 - 17:42

Kommentar Nr.: 7647
bekommen wir noch merh zum lesen????
><

also von mir aus kannst du ruhig weiter lesen. die story gefeld mir total gut und ich finde du schreibst auch toll...
ach weißt du was.. du bist tollXD
ich freu mich auf alle fälle auf weitere kapiteln.

LG
Bou
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