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Tragedy and Triumph |
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Veröffentlicht |
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Beendet
| Ab 18 Jahren |
Deutsch |
14.04.2005 | 14.04.2005 |
434448 |
4.50 Bei 2 Vote(s) |
193 |
| Autor: |
maike |
| Pairing: |
Dee x Ryo |
| Kategorien: |
Romantik |
| Inhalte: |
Angst, Trauma / Depressionen, Tod und Mord, Lemon, Vergewaltigung |
| Einführung: |
Ein schwerer Fall muß aufgeklärt werden.
Was passiert, wen aus dem Jäger das nächte Opfer wird?
Ist ihre Liebe stark genug, das zu überstehen?
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Kapitel 8
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Kapitel 8
"Ich schätze, ich werde wohl wieder bei Brandon übernachten, huh?" lächelte Bikky während er Ryo bei seiner Arbeit in der Küche beobachtete. Sich eine Karotte schnappend knabberte er an ihr, während er sich an den Tisch setzte.
Ryo war schon eine ganze Weile in der Küche damit beschäftigt ein spezielles Dinner für Dee und sich selbst vorzubereiten. Bikky beobachtete ihn, wie er verschiedene Zutaten mischte und gelegentlich auf Japanisch fluchte, wenn etwas nicht richtig klappte. Das entlockte Bikky nur ein Kichern und einen bösen Blick von Ryo. Bikky hatte das Gefühl, dass nach dem heutigen Abend Dee wieder mit ihnen zusammen leben würde und das machte ihn glücklich.
Ryo ging es miserabel ohne Dee, war aber bis vor einigen Monaten zu stur, sich das einzugestehen.
"Ja. Hast du etwas dagegen? Brandons Mum ist damit einverstanden. Ich brauche einfach ein paar ruhige Stunden mit Dee. Ich hoffe du verstehst das." Ryo drehte sich zu Bikky um, der nun offiziell sein Sohn war.
Die Adoption war vor zwei Wochen durch und Bikky hatte Ryos Nachnamen angenommen, war nun Bikky MacLane, Adoptivsohn von Randy MacLane. Ryo konnte nicht glücklicher sein, besonders da Dee zu der Anhörung gekommen war um sich hinter sie zu setzten und sie unterstützt hatte.
"Heck, ich habe nichts dagegen! Du und Dee trefft euch jetzt schon seit über drei Monaten. Wird Zeit, dass ihr zwei mal etwas Aktion erlebt." lächelte Bikky und schnappte sich eine neue Karotte, lachte auf als Ryo sich zu ihm umdrehte und ihn finster anblickte.
"Bikky!" Ryo sah zu ihm hinab, während sein Gesicht eine tiefe Röte überzog. "Was habe ich dir in der Vergangenheit zu diesem Thema gesagt?"
"Sorry, aber ich zitiere dich nur." grinste Bikky als er sich noch eine Möhre nahm. "Ich habe dich mit Lana sprechen gehört und dass waren deine Worte. Du hast darüber gesprochen, wie ihr, du und Dee, euch ihn das Geknutsche auf der Couch, hineingesteigert habt und dass du glaubst, es wäre an der Zeit, dass du und Dee etwas mehr..."
"Bikky! Cut that out!" Ryo spürte die Verlegenheit über ihn hineinbrechen. "Seit wann belauscht du meine Telephonate!"
"Seit ich angefangen habe mir Sorgen um dich zu machen..." Bikky sah durch lange, blonde Ponyfransen zu ihm auf. "Ich wollte nur sichergehen, dass es dir gut geht. Immer wenn ich dich gefragt habe hast du gesagt es gehe dir gut, doch deine Augen sagten immer etwas anderes."
"Bikky...?" Ryos Herz wurde weich und er kniete sich vor ihn. "Es tut mir so leid, dass ich dir Kummer bereitet habe. Bitte verzeih mir? Das war niemals meine Absicht. Ich hatte einfach Probleme, die ich nur mit mir selber ausmachen konnte." Ryo griff nach oben und strich einige Haare aus Bikkys Gesicht, lächelte darüber, wie sehr er in dem letzten Jahr gewachsen war.
"All ready done." lächelte Bikky und akzeptierte die Umarmung von Ryo. "Ich bin froh, dass du und Dee wieder zusammen seit, Ryo. Dee ist ein wirklich lieber Kerl, auch wenn er sich von Zeit zu Zeit wie ein Idiot benimmt." Bikky sah zu Ryo, der leicht die Stirn runzelte.
"Bikky..." Ryos Augen fixierten seinen Sohn. "Ich möchte das du versuchst nett zu Dee zu sein. Wirst du es wenigstens für mich versuchen?"
"Für dich? Sicher! Ryo, nur weil ich nicht immer mit Dee zusammenkomme, heißt das nicht, dass ich ihn nicht mag. Ich respektiere ihn, immerhin ist er ein Cop und das ist ein gefährlicher Beruf. Ich weiß auch, dass er dich sehr mag und das ist doch das Wichtigste überhaupt." erwiderte Bikky und stand auf.
"Danke Bikky." lächelte Ryo und kehrte an seine Essensvorbereitungen zurück. "Hey, Mrs. Thompson wird bald hier sein und ich muß noch unter die Dusche, du solltest dich besser fertig machen, sonst muß du nachher kalt duschen."
"Right! Ich pack meinen Kram zusammen." sagte er und verließ lächelnd die Küche, aber nicht, ohne Ryo vorher noch mit einer schnellen Umarmung von hinten zu überraschen. Er lächelte als er sein Schlafzimmer betrat. ‚Du wirst der jenige sein, der die kalten Duschen gebrauchen wird wenn Dee hier wieder einzieht Ryo. Schätze ich sollte sicherstellen, dass meine Kopfhörer in Ordnung sind... Ich habe das Gefühl, dass ich sie brauchen werde.'
Eine Stunde später winkte Ryo Bikky zum Abschied, als er ihn in Mrs. Thompsons Wagen davon fahren sah. Zurück in seinem Appartement begab sich Ryo in sein Schlafzimmer. Sich aus seinen verschwitzten Klamotten pellend ging er ins Bad und drehte die Dusche an, wartete darauf, dass das Wasser heiß wurde und fluchte, als das ewig zu dauern schien.
Als der warme Regen auf ihn niederging erlaubte Ryo ihm, seine Verspannungen und das dreckige Lächeln wegzuwaschen, als Gedanken an Dee durch seinen Geist huschten. Ryo hatte entschieden, dass er jetzt bereit war, seine und Dees neue Beziehung auf die nächste Stufe zu heben und das heute Abend. ‚Ich hoffe nur, dass ich es nicht vermassle.' Dachte er, während er aus der Dusche stieg, sich ein Handtuch griff und es sich um seine Hüften wickelte.
Gründlich abgetrocknet schlüpfte er in eine Jeans und ein dunkelblaues Sweatshirt. Eine kleine Menge Cologne verteilend schloß er die Augen und nahm den Geruch in sich auf. Es war eins von Dees Bevorzugten. Leicht und würzig, nicht so stark und aufdringlich wie das, das Barclay verwendete, das sie noch riechen konnten, lange nachdem er das Dezernat verlassen hatte.
Er kehrte in die Küche zurück, um das Essen fertig zu stellen und den Tisch zu decken. Er wollte, dass dieser Abend romantisch aber nicht zu kitschig wurde. Er entschied sich für eine einzelne dicke Kerze anstelle der typischen Kerzen, die sonst verwendet wurden. Die dicke Kerze gab dem Tisch ein maskulineres Aussehen und sah natürlicher aus.
Im Wohnzimmer bestückte er den Player mit einigen CDs und drückte die Play-Taste. Die Musik war nicht zu gefühlvoll aber doch sehr beruhigend. Ryo hatte sich für eher meditative als romantische Musik entschieden, denn weder er noch Dee konnten wirklich etwas damit anfangen. ‚Nun wo alles für Dees Ankunft vorbereitet war kommt er natürlich zu spät. Aber er wäre nicht Dee, wenn er nicht...' lächelte Ryo und mußte dann über diesen Gedanken lachen.
"Sorry, dass ich zu spät bin, aber ich hatte Probleme mit dem Heißwasserboiler." Dee lächelte Ryo an, der seine Jacke entgegennahm und sie aufhängte.
"Ist okay, du bist nicht zu spät." Ryo kehrte zu Dee zurück und küßte ihn sanft.
"Was auch immer du zubereitet hast, es duftet wundervoll und du auch." lächelte Dee und leckte über seine Lippen. Ryos Küsse schmeckten immer so gut und er war süchtig nach diesen Lippen. Sie waren wie eine Droge, um so mehr er bekam, desto mehr wollte er.
"Nun, es ist fertig. Komm in die Küche." Ryo deutete auf die Küche und ließ Dee vorausgehen, lächelte, als seine Augen zu Dees Po hinabglitten, der verführerisch in einer Jeans verpackt war. ‚Oh definitely! Tonight's the night... Es ist schon zu lange her!' dachte Ryo als er in die Küche trat und direkt in Dees Arme.
"Hungrig?" Er lächelte als er seine Stirn gegen Dees lehnte. "Du sagst besser ja, es hat den besten Teil des Nachmittags beanspruchte dieses Essen vorzubereiten." kicherte Ryo leise. "Gott, ich klinge wie meine Mutter! Sie sagte das auch immer zu meinem Vater."
"Ich bin am verhungern." Dee seufzte leise auf als Ryo ihn nochmals küßte, bevor er sich aus der Umarmung löste und zum Ofen hinüberging. "Brauchst du Hilfe?"
"Nope, ich habe alles unter Kontrolle." Ryo nahm das Blech und goss etwas ab bevor er es auf die Arbeitsfläche stellte. Dann nahm er einen Löffel, um irgendetwas in einem Topf auf dem Herd zu rühren. Seine Aufmerksamkeit war auf Dee gerichtet und nicht auf die Aufgabe seiner Hand, was keine so gute Idee war.
"Kuso!" Er zuckte mit seiner Hand zurück und steckte gleich darauf einen Finger in seinen Mund, saugte geräuschvoll daran, während er Dee einen flüchtigen Blick zuwarf.
"Ryo? Was ist passiert? You okay?" Dee ging schnell auf ihn zu und sah, wie er sich den Finger in den Mund steckte. Diese Geste allein konnte ihn damals erregen, doch jetzt war Ryo verletzt.
"Oh, ich bin mit den Fingern an den Deckel gestoßen. Es ist nichts weiter, wirklich." Ryo streckte seinen, noch immer feuchten, Finger aus.
"Shit!" Dee nahm die ausgestreckte Hand in seine und betrachtete fürsorglich die rote Stelle am Zeigefinger. "Es ist nicht böse verbrannt, aber du solltest dir trotzdem etwas drauf machen." Er führte den Finger an seine Lippen und küßte ihn, bevor er mit dem fortfuhr, was Ryo zuvor getan hatte... Daran saugen. Grüne Augen starrten aufmerksam in dunkelgraue Augen und Dee lächelte, als Ryo leise aufstöhnte.
"There you go. Ich hoffe es hat geholfen." zwinkerte Dee und setzte sich an den Tisch.
"Danke und ja, es hat geholfen." lächelte Ryo und wand sich wieder seiner Arbeit zu. ‚Yeah, es hat geholfen meine Jeans sehr viel enger zu machen. Irgendetwas muß heute Abend passieren, sonst werde ich noch verrückt! I want him too badly.' dachte er, während er das Essen anrichtete und es dann auf den Tisch stellte.
"Sieht köstlich aus!" Dee lief das Wasser im Munde zusammen bei diesem Essen. Er hatte schon früh herausgefunden, was für ein exzellenter Koch Ryo war. Ein um Welten besserer, als er jemals sein könnte.
Das war ein weiterer Punkt, den Dee an ihm liebte. Egal was sich Ryo auch in den Kopf setzte zu machen, er tat es mit einer solchen Entschlossenheit und gab sich niemals mit dem Zweitbesten zufrieden. Es spielte keine Rolle, ob es nun ein Fall war, an dem sie gerade arbeiteten, sein Können als Scharfschütze oder das Kochen. Er arbeitete hart, egal welche Arbeit er übernommen hatte, versuchte perfekte Ergebnisse zu erzielen, oder so nah wie ihm möglich ranzukommen.
"Danke Dee. Bedien dich und ich werde noch etwas Wein nachschenken."
"Man, wen ich so kochen könnte, dann müßte ich mir nicht so oft etwas liefern lassen. Und gestern war ich selbst dafür zu erledigt." meinte Dee und als er den Blick bemerkte, mit dem ihn Ryo bedachte wünschte er, er hätte den Mund gehalten.
"You didn't? Dee! You should always eat! Du wirst krank, wenn nicht." schalt ihn Ryo. "Du könntest mich anrufen und dann würde Bikky oder ich dir etwas zu essen rüber bringen."
"Ich denke, ich wollte dir einfach nicht zur Last fallen. Es war spät als ich nach Haus gekommen bin und ich hatte eine Kleinigkeit auf dem Revier gegessen bevor ich ging." lächelte Dee verlegen.
"Und wie ich die Kerle dort kenne hatten sie nicht anderes als Junk food dort! Dagegen müssen wir was tun und zwar schnell! Ich will sicher sein, dass du richtig isst." Ryo lief zu ihm, stellte sich hinter seinen Stuhl und beugte sich vor, um seine Arme um Dees Nacken zu legen.
Seine Lippen dicht an Dees Ohr legend pustete er leicht hinein. "Iß jetzt und nachher habe ich vielleicht eine Überraschung für dich." Ryo unterstrich dies, indem er sanft an Dees Ohrläppchen knabberte und lächelte dann, als er spürte, wie er leicht zu zittern begann.
"Nur weiter so und essen wird das Letzte sein, was mir in den Sinn kommt... Du bist in letzter Zeit ein richtig kleines Biest, besonders seit den letzten zwei Wochen. Gott, aber ich liebe es." lachte Dee und keuchte auf, als Ryos Zunge die Konturen seines Ohres nachfuhr und dann darin eintauchte. "Oh shit... Ryo...!"
"Sorry Dee. Ich kann einfach nicht wiederstehen das bei dir zu machen, um dann deine Reaktion darauf zu hören. Du isst jetzt erst mal und an dem anderen arbeiten wir nachher weiter." Ryo gab ihm noch schnell einen Kuß und setzte sich dann auch.
"Klingt verheißungsvoll." Dees Herz war gefangen in einem Wirbelsturm aus Gefühlen. Ryo brachte ihn um den Verstand mit seiner wiedererlangten Verspieltheit und Gott wußte, wie sehr er doch mehr wollte. Die meisten Menschen, die Ryo kannten, wären erstaunt darübe, wie er war, wenn sie alleine waren. Ryo hatte eine regelrechte Jekyll und Hyde Persönlichkeit, eine für die Öffentlichkeit und eine andere nur für seine Augen und Ohren. Seine Seite für die Öffentlichkeit war professionell und seine persönliche Seite war launisch und in mitten sexueller Verzückungen konnte er verdammt erotisch sein.
Während des Essens waren sie zufrieden mit ihrer gegenseitigen Gesellschaft, den gelegentlichen Lächeln und den zarten, verspielten Berührungen. Ryo schaffte es Dee nervös zu machen, indem er mit seinem Fuß die Innenseite seines Oberschenkels entlang fuhr, nur stoppte, wenn er nicht weiter kam. Später wies Ryo Dee an, sich doch ins Wohnzimmer zu setzten und sich etwas zu entspannen, während er schnell den Abwasch erledigen wollte, beteuerte, dass es in Ordnung ist, es alleine zu machen.
Keine zwanzig Minuten später betrat er das Wohnzimmer, trug eine geöffnete Flasche Champagner und zwei Gläser bei sich. Dee erhob sich und wartete bis Ryo die Sachen abgestellt hatte, streckte seine Arme nach ihm aus. Er wollte Ryo immer so nah wie möglich um sich haben und haßte die Zeiten in denen er nicht da war.
"Was ist der Anlaß?" fragte Dee, als er seine Arme um Ryos schlanke Taille schloß. Er liebte es, wie gut ihre Körper zusammenpassten, als ob sie für einander geschaffen waren.
"Uns... Ein Neubeginn... Zweite Chance. Such dir was aus oder wir stoßen auf alles an." Ryo schlang seien Arme um Dees Taille und zog ihn näher für einen sanften Kuß.
"Mmmm, ich denke das gefällt mir." lächelte Dee während er Ryos Hüften fester umschloss. "Ich bin für alle drei Varianten." Dee sah in Ryos funkelnde Augen. Verschwunden war die Traurigkeit, die er viel zu lange in ihnen sehen mußte. Doch jetzt war diese Trauer durch neues Leben ersetzt und Dee konnte bei diesem Anblick nicht glücklicher werden, als er es in diesem Augenblick bereits war.
"Oh, I know you will Dee... Zweifellos." Ryo küßte sich am Nacken hinab, hinterließ eine feuchte Spur als er sich seinen Weg entlang des zarten Fleisches suchte, stoppte erst an Dees Kragen. "Du schmeckst gut, Dee... You always do. Das bringt mich dazu mehr von dir zu wollen und dass ist genau das, was ich will... Dich Dee. Ich will alles von dir, im wahrsten Sinne des Wortes."
"M-Meinst du damit das, was ich denke, das du meinst?" Dee keuchte laut auf, als Ryo sich gegen Dees Oberschenkel presste. "I-Ich werte das als ein ja." Ein weiterer Stoß und Dee wurde weich. "O-Okay, das ist ein eindeutiges ja!"
Ryo lächelte nur während er weiter Dees Hals küßte bevor er zu seinem Kiefer wanderte und weiter über seine Wange, bis seine Lippen Dees fanden. Dee wartete bereits mit leicht geteilten Lippen auf ihn, hieß die geschickte Zunge willkommen, die seinen Mund erforschte. Ryos Hände glitten an Dees Seiten hinab zu seinen Hüften, zogen sie dichter, stöhnte auf, als er Dees beginnende Erektion gegen seine eigene drücken spürte.
In der kurzen Unterbrechung, in der sie nach Atem rangen, gab Ryo Dee keine Zeit, um irgendetwas zu sagen, bevor er erneut seinen Mund mit neu entfachter Gier eroberte. Die letzten Monate der Einsamkeit hatten deutlich gezeigt, wie ausgehungert die beiden Männer nach dem Mund des anderen waren.
Sie setzen diesen Angriff noch eine Weile fort und als sie sich schließlich trennten schnappten beide Männer nach Atem. Ihre Gesichter waren gerötet von dem unausgesprochen Bedürfnis und ihre Augen funkelten vor Gier und Verlangen. Sich einige Sekunden in die Augen schauend fanden sich die Lippen der beiden Männer erneut.
Ryo ergriff den Stoff von Dees Shirt, hielt ihn ganz fest, als sie ihre Lippen und Hüften aneinander drückten. Er bog seinen Rücken durch, preßte sich noch enger gegen Dee. Das war seine Art, Dee ohne Worte wissen zu lassen, was er wollte und brauchte.
Den Kuß brechend legte Ryo seinen Mund an Dees Kehle. "Bedroom... Bed... Now!" keuchte Ryo und begann hungrig an der Stelle zwischen Dees Nacken und Schulter zu saugen. "Need you Dee... Want you badly... Schon zu lange her, koibito." murmelte Ryo gegen das Fleisch.
"Oh Gott, Ryo. Bist du dir auch wirklich sicher?" Dee fühlte sein Herz in seiner Brust flattern. Die Hitze von Ryos Atem auf seiner Haut machte ihn kribbelig. Ryo küßte und saugte an seinem Nacken wie jemand, der seit Wochen sein erstes Mahl zu sich nahm.
Es wurde immer schwerer, seine eigenen Bedürfnisse zurückzustellen. Alles was er jetzt wollte, war ihn auf den Boden zu legen und ihn genau dort zu nehmen, aber er wußte, dass das ein Fehler wäre. Diesmal war es Ryo, der das Tempo vorgeben mußte... Und er mußte seinen Drang zu kontrollieren unterdrücken, Ryo zu liebe.
"Hai! Ja Dee, I'm very sure." Ryo sprach leise während er fortfuhr Dees Nacken zu bearbeiten. "Vor kurzem habe ich angefangen zu begreifen, dass es Zeit wird die Vergangenheit und das Geschehene hinter mir zu lassen. Es wird Zeit, dass ich wieder anfange zu leben und dieses Leben schließt dich mit ein, Dee."
"Ich will nur einfach sicher gehen, dass du mit dem, was wir im begriff sind zu tun, auch wirklich einverstanden bist und es willst. Wenn du irgendwelche Zweifel hast, oder du deine Meinung änderst, dann hören wir auf. I won't mind." Dee begann die Seite von Ryos Nacken zu küssen, so wie Ryo es bei ihm getan hatte.
"Dee, ich würde das nicht tun, wenn ich mir nicht sicher wäre. So gut solltest du mich langsam kennen. Es ist jetzt fast sechs Monate her, dass wir mit einander geschlafen haben." Er küßte Dee sanft bevor er fortfuhr. "Ich habe sehr viel darüber nachgedacht, seitdem wir angefangen haben uns wieder zu treffen. Es ist nichts, was ich aus einer Laune heraus tue. Trust me Dee... I want you so badly."
Ryos Augen suchten Dees und hielten sie fest. Er konnte die Unschlüssigkeit in Dees Gesicht erkennen und wußte, dass sie durch die Angst, ihm weh zu tun, hervorgerufen wurde. Ryo begriff, dass es jetzt an ihm lag, Dee vom Gegenteil zu überzeugen.
"Ich glaube, ich werde dir wohl einfach zeigen müssen, wie ernst ich es meine." lächelte Ryo und drückte schnell einen Kuß auf Dees Lippen, bevor er sich auf die Knie sinken ließ.
Er starrte die deutlich erkennbare Ausbeulung in Dees Jeans an und stöhnte leise auf. Die Hand ausstreckend bedeckte er Dee und lächelte dann schadenfroh zu seinem Geliebten auf.
"Du scheinst dort eine ziemlich große Waffe versteckt zu haben! Ich bin seit dem Abschluß der Police Academy gesetzlich und eidlich verpflichtet, so etwas zu konfiszieren und zu prüfen, ob sie geladen ist." Er drückte einen Kuß auf die markante Beule und lächelte.
Durch diese Berührung zusammenzuckend blickte Dee hinab in Ryos grinsendes Gesicht, das all seine Bedenken auslöschte. "Oh, sie ist ohne Zweifel geladen und wenn du dich weiter so mit ihr beschäftigst, dann kann sie ohne große Warnung plötzlich losgehen." keuchte Dee als Ryo sich mit seiner Wange gegen die Vorderseite seiner Jeans schmiegte bevor er den Kopf drehte und mit geöffnetem Mund die unverkennbare Beule küßte.
Ryo lächelte als er Dees Erregung hinter dem Stoff zucken fühlte, während er seinen Mund weiter öffnete und den oberen Teil der Beule mit seinen Lippen bedeckte. Er begann seinen Atem durch den Stoff zu pusten, steigerte das Zucken noch mehr. Dee stöhnte auf und vergrub seine Finger in dem Haarschopf unter ihm, als er mit seinen Hüften vorwärts stieß. Ryo hatte ihn so meisterhaft erregt, dass, wenn er nicht aufpasste, er mit einem verdammt feuchten Fleck auf der Jeans nach Hause mußte.
Die Hitze von Ryos Atem durchdrang den Jeansstoff und brachte Dee dazu, vor Wonne aufzustöhnen. Zart knabberte Ryo mit seinen Zähnen an der Ausbeulung, bearbeitete Dees Geschlecht durch seine Jeans. Als er erste Spuren von Feuchtigkeit durchsickern fühlte wußte er, dass er Dee ganz nah an den Abgrund geführt hatte. Grinsend stoppte er und wartete auf das, wovon er wußte, dass es kommen würde. Worte, die er seit Monaten nicht mehr gehört hatte, nach denen er sich jetzt jedoch wieder sehnte.
"Ryo, bitte?" Dee verstrickte seine Finger in dunkelblondes Haar, während er sich selbst näher an Ryos Mund drängte. Er brauchte dringend Erlösung und er kannte die Freuden, die Ryos Mund bringen konnte.
"Bitte was, Dee?" grinste Ryo und leckte über die Beule. "Sag mir, was du willst, koibito."
"Oh God Ryo, ich will dich... I want you to suck me! Nimm mich in den Mund and suck me off." Dees Stimme verdunkelte sich als sein Atem nur noch einem flachen Keuchen glich. Dee mußte bei dem Gedanken kichern, dass Ryo sein Spiel spielte... Alles, was er während des Liebesspiels zu Ryo sagte, würde er von ihm zurückbekommen und verdammt, wenn das nicht erregend ist.
"That's better." lächelte Ryo und öffnete mit den Zähnen Dees Zipper, was diesen laut aufstöhnen ließ. Er drückte Dee einen Kuß auf den Bauch, direkt über dem Bund der Shorts, nahm zur gleichen Zeit den leichten Geruch nach Moschus in sich auf. Den Stoff beiseiteschiebend glitten kühle Finger darunter und zogen Dees Jeans über seine Hüften. Ryo stöhnte in Vorfreude über den Anblick von Dees Geschlecht auf, das mit all seinem Begehren bereits aus der Shorts hervorspähte.
Die Penisspitze leicht mit seiner Zunge anstoßend kostete er von dem süßen Nektar, den er dort fand und wußte, dass er mehr brauchte. Er liebte Dees Geschmack und wollte jetzt nichts anderes, als ihm Erlösung bringen, um dass zu bekommen, was er begehrte. Seine Daumen in den Bund von Dees Shorts hakend zog er sie nach unten und aus dem Weg.
Sein eigenes Bedürfnis wurde immer stärker als er Dees Länge an der Wurzel packte, bevor er seine Lippen um die Hitze schloß. Er ließ seine Zunge darum und unter den Rand gleiten, während seine freie Hand sanft die Innenseite von Dees Oberschenkel liebkoste.
Er fühlte Dee erzittern, als er sich mit ihm beschäftigte und lotste ihn hinüber zum Sofa, damit er sich setzen konnte.
Sich, sobald Dee saß, auf den Boden kniend, schlang Ryo erneut seine Lippen um Dees Länge und saugte geräuschvoll daran. Er stöhnte auf, als er Dees Fuß spürte, der über seine Erektion rieb, die noch immer in seiner Jeans gefangen war.
"Oh God Ryo this feels so good... That's it make me come for you." Dee verlor sich in diesem Gefühl, während seine Hüften vorschnellten, er sich selbst tiefer in den Mund seines Lovers versenkte. "So hot...!" schrie Dee auf, als Ryo ihn ganz aufnahm, seine Magie sich entfalten ließ.
Die Art, wie Ryo das tat, war die pure Lust am Erleben und es erregte ihn noch mehr, seine Länge immer wieder zwischen diesen zarten, feuchten, roten Lippen eintauchen zu sehen. Es ging schon zu lange und er wußte, er würde es nicht mehr lange aushalten. Ryo verwöhnte ihn damit zu sehr, als das er es noch weitere Minuten aushalten könnte. Er war, als sie das erste mal zusammengekommen waren, vielleicht ein Anfänger, doch wie alles andere, dass Ryo sich vornahm zu machen, lehrte er schnell und perfektionierte seine Technik... ‚Oh God did he ever!'
"Ryo... I'm really close. Oh Jesus!" Langsam setzte Dees Verstand aus. Mit Leichtigkeit trieb ihn Ryo in den Wahnsinn. Dee war sich nicht sicher, ob es daran lag, dass das letzte Mal über 6 Monate zurück lag, oder daran, dass er wußte, dass Ryo wollte, dass er kam. Das bedeutete, dass Ryo ihn nehmen wollte und allein der Gedanke daran erregte ihn. "Oh God!" Nichts ersehnte Dee mehr, als das Ende dieser süßen Qualen, um seinem Geliebten das zu geben, wonach dieser so deutlich verlangte.
Ryo entspannte die Muskeln seiner Kehle, bevor er begann seinen Geliebten über die Klippe zu schicken. Er erzeugte ein dichtes Vakuum und ließ seine Zunge an der Unterseite des Schaftes entlang tanzen, erhöhte damit Dees Ekstase noch weiter. Dees Stöhnen und vereinzelte Schreie erregten ihn und er fasste hinab, um seine eigene jeansbedeckte Beule zu reiben, während die andere Hand sanft Dees Hoden massierte. Sie waren prall gefüllt mit dem Nektar seines Geliebten und er wollte ihn jetzt mehr als alles andere.
Ryos Augen huschten nach oben, um Dees, auf ihn hinabblickende, einzufangen. Er beobachtete ihn, während er ihn verwöhnte und stöhnte auf, als er registrierte, dass eine von Dees Händen sich unter sein Shirt gestohlen hatte, um hektisch über seine Brustwarze zu streichen. Dees Hüften drückten sich aus dem Sitz und als Ryo merkte, wie sich Dees Hoden verspannten, wußte er, dass er nahe dran war.
"I'm going to come Ryo... I can't hold out any longer... it feels so good... Oh Jesus... Ryo!" Dees Griff in Ryos Haar wurde fester und dann versteifte er sich. Sein Geschlecht schwoll in Ryos Mund an, als er sich erlöste, Ryos Rachen mit cremig weißem Saft bespritzte, den dieser hungrig schluckte.
"Oishii Dee... You taste good." lächelte Ryo, als er sich mit dem Handrücken den Mund säuberte.
Darauf achtend, dass Dee gründlich gesäubert war, gab er ihm spielerisch einen Klaps auf den glatten Oberschenkel, während er aufstand. "Bist du okay?" Ryo beugte sich nach unten und brachte seine Lippen über Dees.
"Ich bin mehr als okay. Oh God Ryo that was incredible!" Dee blitzte ihn mit Augen an, die sich vor Leidenschaft verdunkelt hatten, als er ihn packte und auf sich zog. "God I love you." Dee küßte ihn innig, während sie sich auf der Couch in eine liegende Position sortierten.
"I love you too." hauchte Ryo gegen seinen Mund und drückte seine Hüften gegen Dees noch sch
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Die letzten 5 Kommentare
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Kommentar von: soosa
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Username: soosa
Datum: 02.03.2010 - 18:24
Kommentar Nr.: 7149
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Oh man war das SPANNEND !
Toll geschrieben nur das englische hat in den beiden letzten Kapiteln genervt .
Der Vergewaltiger ist auch viel zu schnell davon gekommen . Den hätte ich...."scheibchenweise". Sonst war das eine SUPER Story .
Lg
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Kommentar von: MazeKa
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Username: MazeKa
Datum: 24.07.2006 - 09:09
Kommentar Nr.: 2005
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Oh Mann das war so eine Super Geschichte...du kannst das so gut *4 stunden nur ff gelesen hab* ich bin völlig durch denn wind *obwohl ich schon geschlafen hab*
würdest du mir bitte per mail deinen anderen ff auch schicken wie sie heßen und die serie meine mail ist : HitomiHarukaze@hotmail.com
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Kommentar von: Galu
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Username: Galu
Datum: 01.06.2005 - 00:30
Kommentar Nr.: 357
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Wow.....was für eine Geschichte. Einfach fantastisch!!!!!!!!!!!!!!
Ich habe mit beiden gelitten und gehofft, mit beiden geweint und mich mit beiden gefreut. Das passiert mir nicht sehr oft, wenn ich eine FF lese, aber deine war einfach grandios.
Danke für eine wundervolle Geschichte!
Liebe Grüße
Galu
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Kommentar von: Arilena
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Username: Arilena
Datum: 12.05.2005 - 07:39
Kommentar Nr.: 356
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Soooo.... Huhu erstmal...
Ich habe jetzt *auf die Uhr guck* 7 Stunden damit verbracht, diese Fanfic zu lesen, obwohl ich in der Zeit eigentlich Fire Emblem spielen wollte und schlafen wollte... und meinen Kater habe ich glaube ich auch vernachlässigt ^^;;;;;
Die Geschichte hat mich wahnsinnig gefesselt! Die Gefühle und Spannung, die du hinein gebracht hast, waren klasse. Du hast es sogar geschafft, dass man total vergessen hat, das Ryos Peiniger noch frei herum läuft und seine 2. Attacke somit regelrecht überraschend kam ^^
Trotzdem habe ich einige Kritikpunkte. Bitte nehm es dir nicht persönlich zu Herzen oder fühl dich davon entmutigt, weiter zu schreiben. Ich wünsche mir selber mehr offene und ehrliche Kritik für meine Bilder und Geschichten, deshalb versuche ich sie auch anderen zu geben. Ich bin etwas übermüdet im moment, sollte meine Kritik zu hart klingen, entschuldige das bitte. Ich weiß nicht, ob ich noch im Stande bin, sie sanft klingen zu lassen, wie ich es eigentlich will ^^;;; Vor allem da ich nicht weiß, wie alt diese Geschichte ist, und ob du einige Fehler inzw. vielleicht längst vermeidest.
Was mich sehr an der FanFic gestört hat, war das trilinguale Gemisch... Klar, die FanFic spielt in Amerika, aber bitte. Schreib deutsch, oder englisch, aber nicht beides zusammen. Vor allem das letzte Kapitel hat sich angehört als hätte es jemand geschrieben, der gerade erst deutsch lernt und die fehlenden deutschen Wortbrocken mit englisch ersetzt, das dann aber nicht mal grammatikalisch richtig ist... ^^; Auch im Deutschen habe ich eine Menge Fehler entdeckt und viele Sätze waren so verwinkelt geschrieben, dass man sie 2 mal lesen musste. Überhaupt habe ich sehr viel Mühe gebraucht, das letzte Kapitel mit voller Aufmerksamkeit zu lesen und nicht zu überspringen, obwohl es eigentlich das war, worauf man ja eine ganze FanFic gewartet hat ^^;
Zu dem japanischen äußere ich mich gar nicht erst -.- Ryo hat weder im Anime, noch im Manga je ein japanisches Wort über seine Lippen gebracht. Er ist nur Halbjapaner, er wuchs in Amerika auf. Da kann man sehr wohl davon ausgehen, dass er keine japanischen Floskeln benutzt wie ein Japaner, der gerade neu zugezogen ist. Und warum nennt er seinen Freund ständig "Karpfen", neues Kosewort? ^^; Koi ist lediglich eine "Erfindung" der FanFic Szene, aber kein Wort, das ein Japaner zu seinem Liebsten sagt...
An einigen Stellen hast du sehr übertrieben. Sei es das Verhalten einiger Charaktere wie Barkley (so ein fieses A**** wie du ihn beschrieben hast, ist er wirklich nicht...) oder die Gefühlsregungen der Charaktere. Zugegeben, es hat einen sehr auf einer dramatischen Welle der Emotionen mitgerissen, aber: Dee und Glastisch zerstören und dann 3 Tage Bewusstlos? Und das zuhause? Wegen sowas kommt man gerade Wegs in Krankenhaus, wo er künstlich ernährt wird und wo Bettpfannen ausgewechselt werden... Und die plötzliche Vergewaltigungsstory von Dee... es wirkte wie eine an den Haaren herbeigezogene Vergangenheit, damit ein übergroßes Verständnis aufgebaut werden konnte. Wäre Dee wirklich einmal vergewaltigt worden, hätte er sich einige Dinge Ryo gegenüber sicher nicht geleistet und hätte auch nicht so viel Beratung für einen solchen Fall benötigt. Auch das mit siener Fast-Ehefrau... passt nicht wirklich zu Dee. Überhaupt, plötzlich erfährt Ryo, dass Dee auch vergewaltigt wurde und plötzlich is alles eigene Leid vergessen? Gott, an Ryos Stelle hätte ich Dee angeschrien für das, was er sich, trotz seines besseren wissens, geleistet hat. Überhaupt, die vielen Tränenausbrüche und Anfälle haben das ganze fast schon überspitzt. Klar kann man eine Vergewaltigung nich einfach vergessen und es ist für beide hart. Aber es vergingen, zumindest für den Leser, keine 2-3 Absätze, bis nich wieder irgendwer in Tränen ausgebrochen ist.
Das lang erwartete Lemon der Beiden am Ende... hier hast du dir geschichtlich wirklich etwas... erlaubt.
Einmal ziehst du diese Zusammenkunft wahnsinnig in die Länge, was im Prinzip gar nicht mal so verkehrt war, auch wenn die Beratungen und all das zu schleppend voran gingen, wenn man bedenkt, das Ryo drei Monate für solche Erkenntnisse brauchte? Normalerweise geht das entweder schneller oder gar nicht mehr. Aber dann hingegen hast du das Ende total überrant. Man hat gemerkt, dass du die Geschichte schnell beenden wolltest. Obwohl du dir mit der Beschreibung des Lemons viel Zeit und Details geschenkt hast, der Weg dahin wurde total überrant. Für Dee und Ryo mag da ja einige Zeit dazwischen gelegen haben, aber nicht für den Leser. Das lässt das Ende trotz allem sehr abgehetzt wirken.
Der Lemon an sich war nicht schlecht, aber sehr unpassend für die Situation. Klar baut so lange Enthaltsamkeit für beide Seiten viel Spannung auf. Aber so eine Entladung ist übertrieben.
Erst kommt der Oralsex von Ryo, der absolut unpassend war. Jemanden oral zu befriedigen ist immer ein Zeichen von
Unterwürfigkeit und eine "Herrschaft" des befriedigten. Auch wenn es in einer Liebesbeziehung nicht so gesehen wird und es auch einige gibt, die es gerne machen. Ryo wurde vergewaltigt, es ist sein erstes Mal seit dem und er möchte in der führenden Position sein. Kein Mensch in dieser Situation stuft sich dann soweit herab, denn für ein Vergewaltigungsopfer ist es eine sehr tiefe Stufe, die erst langsam erklimmt werden muss. Dazu kommt das ganze dirty talking, das zu Ryo, so schüchtern wie du ihn beschreibst, absolut nicht passt. Auch die Stellung und Härte des eigentlichen Aktes war etwas zu gewagt.
Zu der Vergewaltigung so far: Klar ist es schmerzhaft, höllisch, weil sich kein Opfer in dieser Situation entspannen kann, sowie es nötig wäre. Aber das "Trocken" nehmen als so schlimm zu nehmen war etwas zu heftig. Erstens benutzte Kyle ein Kondom und die Dinger sind heutzutage schon von alleine sehr gleitfähig. Zweitens tut es nicht großartig weh, trocken genommen zu werden, voraus gesetzt natürlich man ist entspannt. Ob ein Vergewaltiger nun also Gleitgel benutzt oder nicht (und mal ehrlich: welcher Vergewaltiger tut das schon?) macht keinen so großen Schmerzunterschied.
Die Wohnungssuche ist ein letzer Punkt. Dee wohnt seit einiger Zeit bei Ryo und hat noch sein altes Arpartment? So dicke ist das Gehalt eines Polizisten nicht, als dass er sich das so locker leisten könnte. Aber gut, für die Geschichte war es notwendig. Was viel wichtiger war: Ryo leidet massiv unter der Vergewaltigung. Er wird nochdazu beim 2. Mal in seiner eigenen Wohnung, die einem ein Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit geben soll, vergewaltigt. In seinem eigenen Bett. Genau dort wird auch noch ein Mann erschossen und er hätte sich selber beinahe dort erschossen. Und nun kommt er nach dem Krankenhausaufenthalt locker flockig in die Wohnung zurück, als sei nichts passiert? Jeder normale Mensch, der nicht mit der Vergewaltigung klar kommt, würde schnellst möglichst umziehen und keine Nacht mehr in diesem Bett schlafen, geschweige denn dort irgendwann wieder Sex haben!
Soweit von mir. Vielleicht war die Kritik etwas hart, aber ich meine es gut. ^^;
Mein Ratschlag: Besorg dir einen Betareader, der dich nicht nur in der Grammatik und Rechtschreibung verbessert wenn nötig, sondern dich auch zuverlässig auf sachliche Fehler aufmerksam macht. Viele Fehler fallen einem selbst nicht auf, anderen aber schon.
So long, viel Spaß beim Schreiben deiner weiteren zukünftigen Geschichten :)
Ari
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