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y Tragedy and Triumph
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Ab 18 Jahren Deutsch 14.04.200514.04.2005 434448 4.50
Bei 2 Vote(s)
193
Autor: maike
Pairing: Dee x Ryo
Kategorien: Romantik
Inhalte: Angst, Trauma / Depressionen, Tod und Mord, Lemon, Vergewaltigung
Einführung: Ein schwerer Fall muß aufgeklärt werden. Was passiert, wen aus dem Jäger das nächte Opfer wird? Ist ihre Liebe stark genug, das zu überstehen?
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y Kapitel 3
Kapitel 3

"Guten Morgen Detective MacLane!" Kyle lächelte dem blonden Mann zu als er das Büro betrat.
"Guten Morgen Kyle. Bitte nennen sie mich Randy, okay?" Ryo lächelte zurück als er sein Jackett auszog und seine Krawatte lockerte.
Gleichgültig wie heiß es auch sei, er konnte sich einfach nicht abgewöhnen, sich ordentlich zu kleiden. Das hieß für gewöhnlich Hemd und Krawatte und ein Jackett, obwohl er manchmal auch die Krawatte vergaß und stattdessen einen sportlichen Blazer anzog, was dann mit einigen Kommentaren seitens Dee bedacht wurde. Dee bevorzugte eher den legeren Lock, Jeans und T-Shirt oder Stoffhose und Hemd aber äußerst selten eine Krawatte oder gar einen Anzug.
"Kyle? Ist Lana schon da?" Ryo beobachtete den anderen Mann dabei, wie er Berichte in die Aktenschränke sortierte und wie er das Gesicht verzog, als er eine Akte fand, die nicht richtig einsortiert war.
"Noch nicht Det... Randy. Sie hat vor einigen Minuten angerufen. Sie steckt im Verkehr fest. Es gab einen schlimmen Unfall in der Nähe des Broadways und sie steckt mitten drin. Sie sagte, es könne noch eine Weile dauern, bis sie hier ist." antwortete Kyle während er Ryo vorsichtig ansah. "Ich war selber heute Morgen überrascht und froh, so gut durchgekommen zu sein. In New York zu fahren kann oft eine Qual sein." meinte Kyle und händigte Ryo einen Stapel Nachrichten aus als er an ihm vorbei ging.
"Ich fahre für gewöhnlich mit meinem Partner zur Arbeit und fahre selber nur, wenn ich unbedingt muß. Ich hasse den Verkehr in der Stadt, er macht mich nervös." gluckste Ryo leise als er die Mitteilungen durchging. "Ich mag es, die U-Bahn zu nehmen, wenn ich nicht mit Dee mitfahren kann. Es gibt mir Zeit, mich vor und nach der Arbeit zu entspannen." fügte er hinzu und lächelte noch einmal.
"Ich verstehe. Hört sich nach einer guten Sache an. Vielleicht sollte ich mir das auch angewöhnen." Kyle ging hinüber zur Kaffeemaschine und blickte zu Ryo. "Könnten sie für eine Minute hier aufpassen Randy? Ich muß frisches Wasser holen, um neuen Tee zu kochen. Ich bin gleich zurück." Er lächelte nachdem Ryo genickt hatte und verließ den Raum.
In der Zwischenzeit ging Ryo in das Büro, das er sich mit Lana teilte und begann einige der Nachrichten zu beantworten, die für ihn eingegangen waren.
Er hing noch immer am Telefon als Lana endlich das Büro betrat, völlig fertig aussehend.
"Guten Morgen Ryo." Sie seufzte wehmütig. "Warum erspare ich mir nicht diesen Mist und nehme die U-Bahn? Aber nein, das kann ich natürlich nicht... wäre ja zu einfach! So quäle ich mich selbst beim Fahren und bleibe im Verkehr stecken. Ich hetze mich ab und wenn ich dann hier bin würde ich am liebsten schreien!" Sie sah ein Lächeln sich auf Ryos Gesicht ausbreiten.
"Das ist schlecht, huh?" Ryo deckte die Sprechmuschel ab als er ihr antwortete. Ein Lächeln zierte sein Gesicht als er sich wieder seinem Telefonat zuwandte.
"Sie haben gut reden! Sie nehmen die U-Bahn! Küken!" Sie begann zu lachen während sie ihre Nachrichten überflog.
Ryo legte auf, breit grinsend über ihren Ausruf. "Kyle sagte es gab einen schlimmen Unfall. Ich hoffe, es ist niemandem etwas passiert."
"Nachdem was ich herausbekommen konnte, haben zwei Taxen zur selben Zeit, an der selben Stelle in die gleiche Richtung abbiegen wollen und sind infolge dieser Kettenreaktion ineinander gefahren. Ich glaube nicht, irgendjemand ernsthaft verletzt wurde aber es steht fest, dass deshalb höllisch was los war auf der Straße." Sie nahm sich eine Tasse Tee und setzte sich neben Ryo.
"Das sind gute Nachrichten, dass es keine ernsthaften Verletzungen gab." meinte Ryo während er sich weiterhin einige Notizen machte.
"Sieht ja so aus, als ob sie heute Morgen schon richtig fleißig waren. Wenn sie so weitermachen laß ich sie am Ende der Woche nicht mehr weg." zwinkerte sie ihm zu und überflog seine Notizen die er ihr rübergeschoben hatte. "Schöne Handschrift! Das ist Grund zwei, sie nicht mehr gehen zu lassen... Meine Handschrift ist mehr wie eine Herausforderung an den Leser." lachte sie leise.
"Danke." Er errötete. "Ich bin einfach nur davon überzeugt, dass es eine Verbindung zwischen all den Opfern geben muß auch wenn es nur eine kleine ist. Ich habe mit den Opfern gesprochen und ihnen ganz allgemeine Fragen zu ihren täglichen Aktivitäten gestellt, in der Hoffnung auf etwas zu stoßen." Ryo händigte ihr eine Liste, die er bis jetzt zusammengestellt hatte, aus.
"Gute Arbeit Detective, sehr übersichtlich. Es ist eindeutig... Sie sind ein Keeper!" Sie kicherte als er ihr einen bösen Blick zuwarf. "Nur Spaß! Keine Sorge, ich weiß, dass sie so schnell wie möglich wieder zum CI zurück wollen."
"Ich nehme an, dass sie noch nichts gefunden haben, was uns weiter helfen könnte?" sagte sie, nachdem sie sich die Liste durchgelesen hatte. "Das überrascht mich nicht."
"Nun, ich habe noch weiter Fragen an sie, aber ich wollte nicht zu forsch vorgehen. Die Meisten von ihnen haben einfach Schwierigkeiten darüber zu sprechen." Ryo fuhr sich mit der Hand durch seine Haar. "Ich glaube einfach nicht daran, dass sie alle zufällige ausgewählt wurden. Der Täter muß gewusst haben, dass diese Männer schwul sind, aber woher?"
"Ich pflichte ihnen bei Ryo. Ich denke ich kann ihnen diese Ermittlungen getrost überlassen. Ich habe bedauerlicherweise gleich eine Besprechung mit Commissioner Ross. Es ist besser, wenn ich pünktlich bin. Ich sollte die U-Bahn nehmen, damit ich nicht wieder irgendwo hängen bleibe." lachte sie. "Barclay ist nicht sehr glücklich über die bisherigen Ermittlungsergebnisse und ich will ihn nicht noch mehr verärgern." Sie zog leicht die Stirn in Falten, konnte sich ein Lächeln jedoch nicht verkneifen als sie Ryo ansah.
Ryo legte seinen Kopf auf die Seite und lächelte. Seine dunklen Augen sprühten vor Leben. "Der Commissioner kann sehr hart sein zu Menschen aber ich glaube, tief im Innern sorgt er sich um sie. Er trägt sehr viel Last und Verantwortung auf seinen Schultern. Er muß streng sein."
"Nun, alles was ich dazu sagen kann ist... Wenn man ein außergewöhnlich gutaussehender, dunkelblonder, männlicher Detective ist steigen die Chancen ins unermeßliche bei Barclay gut weg zukommen." flunkerte sie und kicherte als Ryo vor Verlegenheit rot anlief. "Oh kommen sie MacLane, sie wissen, dass es stimmt und mit dieser Röte können sie mich nicht täuschen."
"Ich... Ich uhm... Ich denke ich mache besser mit den Anrufen weiter." stammelte er und griff nach dem Telefon.
"Diese Scheu von ihnen ist das süßeste, das ich je gesehen habe... Bringt mich ständig dazu, mir zu wünschen, ich wäre ein Mann!" Sie lachte lauter als Ryo sein Gesicht verzweifelt in seiner Armbeuge verbarg. "Okay, ich höre auf sie zu quälen... Für jetzt."
"Danke... schätze ich?" Ryo schenkte ihr einen spöttischen Blick.
"Ich komme nach dem Meeting wieder vorbei und schaue, was sie herausgefunden haben." lächelte sie.
"O-Okay. Seien sie vorsichtig und viel Glück." Er sah zu ihr auf und eine leichte Röte überzog noch immer seine Wangen.
"Gott, diese Röte ist einfach zu süß!" giggelte sie und griff nach ihrer Tasche. "Danke sehr. Ich habe das Gefühl, ich kann es brauchen." lächelte sie und öffnete die Tür. "Denken sie dran, wenn sie etwas brauchen, zögern sie nicht Kyle danach zu fragen."
"Ich werde daran denken." Ryo sah ihr hinterher, schüttelte leicht den Kopf. ‚Ich frage mich, ob ich mich jemals an diese Sprüche und Neckereien hinsichtlich meines Lebensstils gewöhnen werde. Wenigstens ist es für Lana natürlich. Nicht wie bei anderen, die ausgesprochen unverschämt darauf reagieren. Ich hasse es, deswegen so schüchtern und verlegen zu sein, aber ich kann es nun mal nicht ändern. Es hat keinen Sinn sich weiter damit zu beschäftigen. Ich habe jetzt zu arbeiten.'
Sich den Hörer und seine Liste schnappend begann er weitere Anrufe zu tätigen, um neue Hinweise zu finden. Er war so sehr in seine Arbeit vertieft, dass er den Schatten, der hinter der Tür auftauchte, lauschte und lächelte bevor er schnell wieder verschwand, nicht bemerkte.

"Dee sempai! Rate mal?" JJ stürzte glücklich auf Dee zu, der nicht sehr erfreut war, ihn zu sehen.
"Ich hab nicht die geringste Ahnung aber ich wette, du wirst es mir gleich erzählen." bemerkte Dee sarkastisch und seufzte laut auf als JJ vor ihm zum Stehen kam. "Erzähl es mir einfach und bring es hinter dich, okay?"
"Du und ich, wir haben heute Nacht eine Observierung! Der Chief will, dass wir jetzt nach Hause gehen und uns ausruhen. Wir sollen erst um 6:00pm wieder hier sein." JJ setzte sich an Ryos Schreibtisch und lachte. "Es ist fast so, als ob wir zu einem Date gehen, nur mit Arbeit verbunden." Er seufzte glücklich auf und starrte Dee an.
"Eine Überwachung! Warum wurde ich darüber nicht informiert? Oh und das ist kein beschissenes Date, also streich das ganz schnell wieder aus deinem Gedächtnis taube Nuss!" Dee schlug mit den Händen auf den Tisch. "Und steh gefälligst von Ryos Stuhl auf du Idiot!"
"Du wurdest davon in Kenntnis gesetzt Dee. Gestern beim Meeting, erinnerst du dich? Wir haben unser Augenmerk auf Jack Masonary, den Drogenboss, gerichtet." JJ grinste und blieb weiterhin hinter Ryos Schreibtisch sitzen. "Ich weiß nicht was das Problem ist? Randy ist nicht hier um den Stuhl zu nutzen."
"Oh yeah... Hab ich vergessen. Jeez! Ich hab auch vergessen es Ryo zu sagen! Shit!" Dee vergrub das Gesicht in seinen Händen und seufzte. "Ich sagte du sollst von Ryos Stuhl runter! Es ist mir egal, dass er nicht hier ist... Verschwinde da!"
"Hey, ich bin gebadet und habe frische Unterwäsche an... Sogar einen Tanga, aber das ist ja das gleiche. Willst du's mal sehen? Er ist babyblau!" JJ erhob sich.
"Wag es ja nicht! Ich will nicht mein Essen verlieren!" Dee schauderte es bei dem Gedanken an JJ in einem Tanga!
‚Hmmm? Ryo in einem Tanga zu sehen wäre allerdings einiges wert! Ich frage mich ob er...? Yeah right! Bleib realistisch Dee! Mr. 'Ich mag es unauffällig' würde niemals einen Tanga tragen! Auch wenn er darin verflucht sexy aussehen würde... Hmmm, vielleicht sollte ich ihm einen zum Geburtstag oder zu Weihnachten schenken. Dann muß er ihn tragen! Er würde es nicht wagen, meine Gefühle zu verletzen! Oh yeah... Dee, du bist so raffiniert!'
"Yoo hoo! Dee!" JJ schnippte mit seinen Fingern vor Dees Gesicht herum. "Dee sempai!"
"Was den noch?" brummte Dee verärgert über die Unterbrechung seines Tagtraumes
"Ich wollte nur sagen, wenn du willst, kannst du in meinem Appartement schlafen, dann können wir gemeinsam heute Abend zur Arbeit fahren." JJ klimperte unschuldig mit seinen Augenliedern.
"Noch nicht einmal in deinen Träumen Butthead! Ich werde in mein eigenes gehen... Du weißt, dass welches ich mir mit Ryo teile, meinem Liebhaber?" Dee grinste bei dem finsteren Blick mit dem JJ ihn bedachte. "Yup, dort werde ich mich jetzt zur Ruhe begeben. Der Ort, an dem ich ein Bett mit der wunderbarsten Seele teile. Der Person, die mich anmacht und meine Welt zum wanken bringt!"
"Du brauchst nicht gleich schadenfroh werden!" JJ blickte ihn düster an und schickte sich an zu gehen. "Geh nach Hause und ruh dich aus. Sorg dafür, dass du um 6:00pm wieder hier bist, sonst passiert was." fauchte JJ und ging.
"Hmmm? Sein Slip ist wohl etwas eng!" lachte Dee bevor ihm wieder einfiel, dass er Ryo vergessen hatte von der Observierung zu erzählen. Schnell wählte er den Anschluss von Ryos derzeitigem Büro, nur um herauszufinden, dass er zum Essen war.
"Verdammt!" Dee beschloss eine Weile zu warten, um es später noch einmal zu versuchen bevor er nach Haus fahren würde, um etwas zu schlafen. Er wollte nicht, dass Ryo vor dem Revier wartete und spät am Abend die U-Bahn nahm, weil er dachte, er sei zu einem neuen Fall raus. Nicht solange dieser Vergewaltiger da draußen rumschlich.

Ryo betrat zusammen mit Lana das Büro und warf die Berichte die er bei sich hatte auf den Tisch. Es gab ein weiteres Opfer, so dass es jetzt mittlerweile insgesamt 14 waren.
"Oh, hatten sie Glück bei der Suche nach Gemeinsamkeiten unsere Opfer?" fragte Lana als sie sich setzte und die neu eingegangenen Nachrichten durchsah.
"Bisher noch nicht, aber es gibt noch einiges, was ich überprüfen will." sagte Ryo während er ebenfalls seine Nachrichten durchging, die in seiner Abwesenheit eingegangen waren.
Beide schraken zusammen als die Tür aufschwang und Dee eintrat.
"Dee? Ist etwas passiert?" fragte Ryo von seiner Tätigkeit aufblickend.
"Entschuldigt wenn ich euch erschreckt habe aber eure Empfangsdame war nicht da, also bin ich einfach reingekommen." Dee nickte Lana zu und lächelte.
"Das ist schon in Ordnung Detective. Er nimmt heute ein verspätetes Lunch zu sich." Lana lächelte ihn an und beobachtete den Blickwechsel zwischen Dee und Ryo.
"Hey Ryo. Kann ich dich mal für ne Sekunde sprechen?" Dee ging lächelnd auf ihn zu.
"Wenn ihr mich bitte entschuldigen würdet, ich werde euch zwei für eine Weile alleine lassen und mir meine Nase pudern gehen. Benehmt euch während ich weg bin. Nichts was über heftiges Fummeln hinausgeht ist in diesem Büro erlaubt!" Sie kicherte bei dem Blick, den Dee ihr zuwarf bevor sie ging und die Tür hinter sich schloß.
"So, sie weiß über uns bescheid, huh?" sagte Dee als er sich auf die Ecke des Schreibtisches neben Ryo setzte.
Ja tut sie und es ist ganz offensichtlich, dass sie es gelassen sieht. Persönlich denke ich ja, dass sie sich über dieses neugefundene Wissen freut." Ryo errötete als Dee sich vorbeugte und ihn küßte. "Dee irgendjemand könnte jetzt hier reinkommen."
"Nun, dann laß mich das verhindern." grinste Dee und ging hinüber um die Tür abzuschließen. "So, nun müssen sie erst anklopfen." lächelte er und kehrte zurück zu Ryo, zog den Mann auf die Füße.
"Dee! Was hast du...?" Er konnte den Satz nicht beenden, den Dee hatte seinen Mund gänzlich mit seinem eigenen versiegelt. Ryo entspannte sich in diesem Kuß und teilte seine Lippen für ihn, stöhnte auf als Dees Zunge hineinglitt und begann, im inneren seines Mundes herumzuwandern.
Lange Finger klammerten sich am Stoff von Dees Shirt fest als der Kuß leidenschaftlicher wurde und als sie sich trennten waren beide Männer atemlos.
"Verdammt, ich liebe es das zu tun! Gott Ryo, deine Lippen und dieser Mund ist einfach das Verführerischste was ich jemals erfahren habe." grinste Dee. "Obwohl... Es gibt noch etwas heißeres." Er unterstrich diese Aussage damit, dass er hinter Ryo langte und mit seinen Fingern am Rücken bis hinunter zum Saum der Hose strich.
"Dee!" Ryo errötete, konnte ein Aufstöhnen aber nicht unterdrücken als Dee weiter machte und seinen Zeigefinger vielversprechend gegen seinen Eingang drückte. "Dee, nicht hier! Bitte?" Ryo drückte seinen Mund gegen Dees Nacken. Selbst wenn er gegen solche öffentlichen Zurschaustellungen war, drückte er doch immer seine Hüften zurück gegen Dees Finger. Ryo kannte nur zu gut die Freuden, die diese Finger ihm bereiten konnten und ein kleiner Teil von ihm wollte dieses Vergnügen jetzt.
"Deine Stimme sagt nein, aber dein Körper sagt eindeutig ja. Ich fühle es." Dee rieb sich gegen Ryo und keuchte auf als er Ryos Erregung fühlte, wie sie gegen ihn drückte. "Doch etwas geil geworden, huh?"
"Dee! Es spielt keine Rolle ob ich es bin oder nicht! Wir sind auf der Arbeit und das ist es!" Ryo stemmte sich gegen Dee, sein Gesicht war gerötet, sein Puls raste. Selbst seine Augen glänzten vor Verlangen nach seinem Geliebten. Es war bereits eine natürliche Reaktion auf die sanften Berührungen und die schmeichelnde Stimme seines Liebhabers.
"Dann nimm dir für ein paar Stunden frei und komm mit mir nach Hause. Ich will dich so unsagbar Ryo." Dee packte ihn und begann sich an der Seite seines Halses hinab zu küssen. "Ich kann immer nur an gestern Nacht denken und wie gut es war, ich will mehr... Langsam und leicht wandelt sich in wild und leidenschaftlich."
"Dee! Wir haben beide zu arbeiten, wir können nicht einfach nach Hause gehen, um... Na du weiß schon." Ryo konnte spüren, wie seine Wangen glühten und wußte, dass Dee jede Minute hiervon genoss.
"Du meinst wir können nicht nach Hause um Sex zu haben? Warum nicht? Ich habe bis heute Abend frei." Dee drückte sich wieder gegen Ryos Oberschenkel. Er wurde mit jeder verstreichenden Minute erregter bei dem Gedanken Ryo überreden zu können, mit ihm nach Hause zu kommen, um diesen trostlosen Abend zu versüßen.
"Und warum hast du dienstfrei?" Ryo benötigte all seine Willenskraft, um Dee von sich wegzudrücken, damit er in das Gesicht seines Geliebten sehen konnte. "Hast die wieder etwas angestellt?"
"Oh ja, dass! Was meinst du mit wieder?" Dee verzog die Augenbrauen und seufzte. "Ich bin heute Nacht bei einer Überwachung. Sorry, ich hatte vergessen es dir zu sagen. Es ist mir einfach entfallen." sagte Dee und bevor Ryo auch nur protestieren konnte zog er ihn zurück in seine Arme und küßte ihn leidenschaftlich. Dee setzte seinen Angriff auf Ryos Mund fort, während seine Hüften sich weiter an ihm rieben, drückte Erektion gegen Erektion.
Ryo kam Dee dieses Mal zuvor und ließ seine Zunge in Dees Mund gleiten, um das heiße Innere zu erkunden. Seine Hände wanderten nach oben, verstrickten sich in rabenschwarzes Haar. Seine eigenen Hüften begannen auf Dees zu treffen und er wußte, dass er im Begriff war, die Kontrolle zu verlieren.
"Dee... Dee... Dee! I-Ich kann nicht. Ich habe zu arbeiten." wimmerte Ryo. So sehr er Dee auch wollte, er beendete den Kontakt, der brennend heiße Wögen durch seine Lenden schickte. Er hatte eine Verantwortung seinem Job gegenüber und daran mußte er denken. Er seufzte laut auf als Dee zwischen ihre Körper griff und seine Hand über seine Männlichkeit legte. "Dee i-ich kann nicht."
Frustriert aufstöhnend zischte Dee als er die durch Ryos Hose eingesperrte, auffällige Erektion bearbeitet. "So sehr ich dich auch begehre will ich nicht schuld daran sein, dass du verantwortungslos bist." sagte Dee schließlich. "Ich schätze, dann werde ich mal nach Hause gehen und solo fliegen." seufzte Dee und gab Ryo frei, sich ebenfalls an sein Versprechen, die Dinge langsamer anzugehen, erinnernd.
"Gomen nasai Dee. Wenn dich das etwas tröstet; du kannst dich schließlich später... na ja... um dein Problem kümmern. Ich habe da nicht so viel Glück." Ryo errötete und blickte auf den Boden. Er mußte versuchen, seine Haltung wiederzufinden solange seine Erektion schmerzhaft in seiner Hose pochte.
"Du kannst mich immer noch zu meinem Wagen begleiten und ich werde mich schnell deiner annehmen bevor ich nach Hause fahre. Ein kleines Lippenbekenntnis für meinen geilen Partner? Ich parke in der untersten Ebene ganz am Ende, es ist dort dunkel und verlassen." Er flehte mit seinen Augen während er sich in einer solch erotischen Art über die Lippen leckte, dass Ryo aufstöhnte als er merkte, dass er im Begriff war, dieser Bitte nachzugeben.
"I-Ich kann nicht. Nicht in der Öffentlichkeit wie dort. Gomen Dee." Ryo blickte ihn traurig an. "Ich mache dir einen Vorschlag. Ich komme heute recht früh nach Hause und wenn du dann kommst, kannst du mich wecken und wir können... Wir können... uhm... mit einander schlafen." Ryos Augen funkelten mit einem Anflug von Unheil, obwohl er noch immer zu glühen schien. "Wer weiß, vielleicht können wir ja mal was neues probieren?"
"Oh? Das ist ein Angebot, das ich nicht abschlagen kann! Dich vor dem Einschlafen zu bekommen, ist ein Genuß, der mich besser schlafen läßt. Du erschöpfst mich immer wieder." lächelte Dee. "Etwas neues wird ein besondere Anreiz sein! Ich weiß jetzt schon, dass ich mir diese Nacht schmecken lassen werde... Vielmehr morgen früh." Dees grüne Augen funkelten bei dem Gedanken an seinen Freund und den vielen Sachen, die sie noch bei ihren Liebesspielen versuchen konnten.
"Das werde ich." Ryo errötete und entriegelte die Tür. "Du solltest jetzt nach Hause gehen und dich ausruhen.
"Yeah, ich schätze, das sollte ich, obwohl es nicht einfach werden wird, wo du mich jetzt so hast abblitzen lassen. Ich werde über dieses ‚etwas Neues' brühten, welches mich den ganzen Abend geil werden läßt, sobald ich daran denke." grinste Dee, zog Ryo näher und küßte ihn. "Ich muß mit JJ zusammenarbeiten und ich will ihn nicht meinen Ständer sehen lassen. Dieser kleine Scheißer wird doch sofort darüber herfallen!"
"Ich bin sicher, dass er das mit Freude tun würde. Jedoch der einzige, dem diese Ehre zuteil werden wird bin ich, also stell sicher, dass er das auch weiß." gluckste Ryo. "Ich schwöre, ich werde dieses Versprechen heute Nacht halten."
Dee stöhnte bei dieser Bemerkung auf. Er konnte ganz genau die Wölbung in Ryos Hose spüren und es war sehr schwer, dem Drang zu wiederstehen, die Tür erneut abzuschließen, ihn zu entblößen und diese fantastische Länge aufzunehmen. Ryo war in dieser Hinsicht ohnehin gesegnet und auf diese Art über ihn herzufallen war immer wieder ein Vergnügen. "Das bringt mich um Ryo! Die Bilder die mein Geist heraufbeschwört sind so verdammt erotisch!"
"Du wirst leben! Das will ich so... Jetzt verschwinde! Ich habe zu arbeiten!" grinste Ryo und lachte auf, als Dee anfing zu schmollen. "Denk einfach daran, wie gut es sein wird, wenn du es heute Nacht erlebst..." Ryo zog verschmitzt eine Augenbraue nach oben.
"Du bist fies!" antwortete Dee. "Was ich noch sagen wollte. Ich lasse dir das Auto hier, damit du später nach Hause kommst. Es wurde berichtet, dass die U-Bahn überall Ausfälle wegen dieser Hitze hat. Ich werde JJ bitten, mich nach Hause zu bringen, so können wir dann auch gleich zusammen zu unserer Überwachung aufbrechen." Dee reichte Ryo seine Wagenschlüssel.
"Bist du sicher? Ich kann genauso gut laufen." Ryo nahm die Schlüssel und lächelte nervös.
"Ja, ich bin sicher und mach dir keine Sorgen. Du schaffst das." zwinkerte Dee ihm zu. Er wußte, dass Ryo nervös wurde, wenn er in der Stadt fahren mußte. Aber er mußte das irgendwann überwinden und fahren half da am besten.
"Ai shiteru Dee." flüsterte Ryo und lächelte.
"Ich liebe dich auch Ryo." Ein letzter Kuß, dann ließ er Ryo traurig seufzend im Türrahmen stehen.
‚Nun gut, zurück an die Arbeit MacLane. Beim nächsten Mal fordere ich Dee vielleicht zu einem Quickie auf. Das würde ihn dann völlig aus der Bahn werfen!'
Ryo verbrachte den größten Teil des Vormittages am Telefon und mit der Bearbeitung anderer Fälle, die auf seinen Tisch kamen, die aber nichts mit ihrem Serienvergewaltiger zu tun hatten. Diese neuen Fälle waren alles Vergehen an Frauen.
Ryo war erschüttert über die bloße Fülle an Berichten, die sie erhielten. Die meisten Vergewaltigungen begingen die Lebensgefährten, Dates oder sogar die Verwandten. Nur eine Handvoll wurde durch Fremde, die entweder in die Häuser einbrachen oder sich ihre Opfer auf den Straßen suchten, verübt.
Er und Lana fühlten sich gefühlsmäßig ausgelaugt als sie nach ihrem letzten Einsatz ns Büro zurück kehrten.
"Sind sie sichre, dass es ihnen gut geht Ryo? Der letzte ist nicht leicht zu schlucken." sagte Lana, bezog sich auf das letzte Opfer, das gerade mal 13 Jahre alt war. Sie war unterwegs zum Haus einer Freundin als sie von hinten gepackt und in einem leerstehenden Haus vergewaltigt wurde.
"Ich bin okay. Es tut mir nur so leid für das Mädchen, das ist alles. Sie ist so jung und Gott, sie war so verängstigt. Ihre Mutter hat es auch sehr hart getroffen." Ryo fuhr sich mit den Händen durch sein Haar und erschauerte.
Er konnte noch immer den verlorenen Blick dieser Kinderaugen sehen. Der Vergewaltiger hatte nicht nur die Jungfräulichkeit dieses Mädchens gestohlen, er nahm ihr auch ihre Arglosigkeit und entriss ihr ihre Würde. Er konnte sich nicht vorstellen, wie sich das anfühlen muß und hoffte bei Gott, dass es etwas war. was er niemals am eigenen Leib erfahren würde.
Ryo konnte es nicht verhindern, dass er an Carol dachte, die gerade 16 Jahre alt geworden war. Daraufhin nahm er sich vor, mit ihr darüber zu reden, dass sie sich schützen und Nachts nicht alleine unterwegs sein sollte.
"Ich habe gerade an die Freundin meines Pflegesohnes gedacht, die jetzt 16 Jahre alt ist. Ich werde heute Abend mit ihr ein Handy und eines dieser Selbstschutzgeräte kaufen, das man bei sich trägt und nur einen kleinen Pin ziehen muß, um es zu aktivieren." Er seufzte und schüttelte sich noch einmal.
"Gute Sache... Sie hat Glück jemanden wie sie zu haben, der auf ihre Sicherheit bedacht ist Ryo. Sie scheinen ein Naturtalent in Sachen Elternschaft zu sein." meinte Lana.
"Ich hoffe um des Mädchens Willen, dass wir diesen Bastard mit genügend Beweismitteln finden, so dass sie nicht aussagen muß. Sie hat schon genug durchgemacht." Ryo seufzte niedergeschlagen.
"Ich kann ihnen so viel sagen. Ich habe schon mit Fällen zu tun gehabt, in denen die Kinder viel jünger waren. Manchmal nicht älter als einige Monate." Lana reichte ihm eine Tasse Tee und setzte sich an ihren Tisch. "Letztes Jahr hatten wir tatsächlich mit einem Fall zu tun, in dem eine 3 Jährige von ihrem Onkel sexuell Mißbraucht wurde. Das kleine Mädchen wird niemals Kinder bekommen können infolge der Verletzungen, die sie erlitten hat. Dieser Mann glaubte daran, es nur getan zu haben, weil sie danach gefragt hatte." Lanas Stimme zitterte leicht.
Ryos Magen zog sich vor Übelkeit zusammen und er war sich sicher, sich gleich übergeben zu müssen. Er konnte eine Menge verkraften aber Gewalt gegen Kinder war einfach zu viel. "Oh Gott. Wie kann jemand einem Kind so etwas antun? Erwachsenen genauso?"
"Das ist es Ryo. Sie haben eine Krankheit. Das ist der beste Weg, es zu erklären schätze ich." Lana schüttelte es bei den Erinnerungen an das kleine Mädchen. "Hören sie, wenn sie hier früher weg wollen, meinen Segen haben sie. Ich denke wir haben uns diesen freien Nachmittag verdient."
Ryo sah auf die Uhr und lächelte, es war 3:00, was bedeutete, dass Dee noch zu Hause war. "Sind sie sicher?" Sein Gesicht erhellte sich.
"Sicher! Gehen sie nach Hause zu ihrem Mann. Habt ein kleines nachmittägliches Vergnügen!" zwinkerte sie ihm zu.
"W-Wie... Wie...?" fragte er, errötete heftig.
"Wie ich wissen kann, was sie dachten?" giggelte sie als er schüchtern nickte. "Der Ausdruck in ihrem Gesicht ist ein todsicherer Hinweis. Außerdem hat Ross etwas von einer Observierung erwähnt und wer dafür eingeteilt wurde. Ich war schon oft genug selbst dabei, so dass ich weiß, dass Dee nach Hause mußte, um sich auszuruhen." Sie sah, wie sich seine Augen vor schreck weiteten. "Hey, es ist natürlich Ryo. Wenn sie einen heißaussehenden Mann wie Dee haben, der nach ihnen verrückt ist, muß sie das doch anmachen."
"Oh Gott... ich... Ich habe nicht gemerkt, dass ich..." Ryo konnte nicht weiter sprechen und blickte auf den Boden. "Gute Detektivarbeit Richards." sagte er schließlich und grinste ihr durch seinen Pony zu.
"Hey, Beobachtung ist ein großer Teil dieser Arbeit! Jetzt verschwinden sie schon, bevor ich es mir noch anders überlege. Oh und sagen sie auch Kyle bescheid, dass er nach Hause gehen kann. Er kann die Aufgaben für mich auch später bearbeiten... Er verdient auch eine Unterbrechung." erkehrte Lana.
"Danke Lana." Ryo lächelte und schnappte sich seine Sachen bevor er das Büro verließ. Er sah Kyle an seinem Platz und ging zu ihm.
"Oh Hi! Detective... Ich meine Randy. Hier sind die anderen Berichte, die sie haben wollten. Ich habe Kopien für sie gemacht und dies sind die Originale." Kyle hielt ihm die Akten entgegen. "Ich wollte sie ihnen gleich bringen."
"Sie können die Originale behalten, ich werde die Kopien nehmen." lächelte Ryo. "Oh Lana läßt ausrichten, dass sie nach Hause gehen können für heute. Scheint, wir kommen früher nach Hause für gutes Benehmen."
"Großartig! Ich habe einiges zu erledigen, das ist perfekt! Jetzt muß ich nicht erst aufs Wochenende warten." Kyle lächelte Ryo an. "Brauchen sie eine Mitfahrgelegenheit? Ich meine, falls sie nicht mit der U-Bahn fahren wollen..."
"Oh, ich habe heute das Auto." Ryo hob den Schlüssel. "Danke für das Angebot. Ich sehe sie morgen Kyle und danke." rief Ryo über seine Schulter während er davon ging.
"Keine Ursache!" Kyle suchte schnell seine Sachen zusammen und ging. Er mußte sich beeilen, das Zeitfenster war nicht so groß, wie er gerne hätte aber er konnte es schaffen... Wenn er Glück hatte.

"Ich habe nur gesagt, dass ich einwenig überrascht war, einen Anruf von dir zu erhalten, indem du nach einer Mitfahrgelegenheit fragst Dee sempai." grinste JJ während sie in der Nähe eines Hauses in einem vornehmen Vorort warteten.
Das Haus gehörte dem Drogenboss Jack Masonary und sie hofften, bekannte Drogendealer dort ein- und ausgehen zu sehen. Sie brauchten stichhaltige Beweise gegen diesen Kerl, wenn sie ihn endlich hinter Gitter bringen wollten. Der Mann hatte angefangen Kinder im schulfähigen Alter einzubeziehen, obwohl das nicht sehr sicher war.
Das war auch der Auslöser für diese Überwachung, zu hoffen, ihn zusammen mit bekannten Drogendealern zu erwischen und genügend Beweise für das FBI zu sammeln, damit die sich seiner annahmen.
"Nun, ich habe Ryo das Auto überlassen. Er braucht mehr praktische Erfahrung im Stadtverkehr zu fahren, bevor wir uns ein zweites zulegen können." sagte Dee, während er durch sein Fernglas blickte. "Ich habe das Gefühl, dass das hier eine höllisch langweilige Nacht werden wird. Wir sind jetzt schon über zwei Stunden hier und es gab noch nicht die kleinste Aktivität!" seufzte Dee.
"Er ist wohl noch ein Neuling beim fahren in der Stadt, huh?" antwortete JJ. "Wenn dir zu langweilig wird Dee sempai, ich kenne da einiges, was wir machen können um die Zeit zu überbrücken!" grinste JJ und strich mit seiner Hand langsam Dees Oberschenkel nach oben.
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y Die letzten 5 Kommentare
Kommentar von: soosa
Username: soosa
Datum: 02.03.2010 - 18:24

Kommentar Nr.: 7149
Oh man war das SPANNEND !
Toll geschrieben nur das englische hat in den beiden letzten Kapiteln genervt .
Der Vergewaltiger ist auch viel zu schnell davon gekommen . Den hätte ich...."scheibchenweise". Sonst war das eine SUPER Story .
Lg
Kommentar von: MazeKa
Username: MazeKa
Datum: 24.07.2006 - 09:09

Kommentar Nr.: 2005
Oh Mann das war so eine Super Geschichte...du kannst das so gut *4 stunden nur ff gelesen hab* ich bin völlig durch denn wind *obwohl ich schon geschlafen hab*
würdest du mir bitte per mail deinen anderen ff auch schicken wie sie heßen und die serie meine mail ist : HitomiHarukaze@hotmail.com
Kommentar von: Galu
Username: Galu
Datum: 01.06.2005 - 00:30

Kommentar Nr.: 357
Wow.....was für eine Geschichte. Einfach fantastisch!!!!!!!!!!!!!!
Ich habe mit beiden gelitten und gehofft, mit beiden geweint und mich mit beiden gefreut. Das passiert mir nicht sehr oft, wenn ich eine FF lese, aber deine war einfach grandios.

Danke für eine wundervolle Geschichte!

Liebe Grüße
Galu
Kommentar von: Arilena
Username: Arilena
Datum: 12.05.2005 - 07:39

Kommentar Nr.: 356
Soooo.... Huhu erstmal...
Ich habe jetzt *auf die Uhr guck* 7 Stunden damit verbracht, diese Fanfic zu lesen, obwohl ich in der Zeit eigentlich Fire Emblem spielen wollte und schlafen wollte... und meinen Kater habe ich glaube ich auch vernachlässigt ^^;;;;;
Die Geschichte hat mich wahnsinnig gefesselt! Die Gefühle und Spannung, die du hinein gebracht hast, waren klasse. Du hast es sogar geschafft, dass man total vergessen hat, das Ryos Peiniger noch frei herum läuft und seine 2. Attacke somit regelrecht überraschend kam ^^
Trotzdem habe ich einige Kritikpunkte. Bitte nehm es dir nicht persönlich zu Herzen oder fühl dich davon entmutigt, weiter zu schreiben. Ich wünsche mir selber mehr offene und ehrliche Kritik für meine Bilder und Geschichten, deshalb versuche ich sie auch anderen zu geben. Ich bin etwas übermüdet im moment, sollte meine Kritik zu hart klingen, entschuldige das bitte. Ich weiß nicht, ob ich noch im Stande bin, sie sanft klingen zu lassen, wie ich es eigentlich will ^^;;; Vor allem da ich nicht weiß, wie alt diese Geschichte ist, und ob du einige Fehler inzw. vielleicht längst vermeidest.

Was mich sehr an der FanFic gestört hat, war das trilinguale Gemisch... Klar, die FanFic spielt in Amerika, aber bitte. Schreib deutsch, oder englisch, aber nicht beides zusammen. Vor allem das letzte Kapitel hat sich angehört als hätte es jemand geschrieben, der gerade erst deutsch lernt und die fehlenden deutschen Wortbrocken mit englisch ersetzt, das dann aber nicht mal grammatikalisch richtig ist... ^^; Auch im Deutschen habe ich eine Menge Fehler entdeckt und viele Sätze waren so verwinkelt geschrieben, dass man sie 2 mal lesen musste. Überhaupt habe ich sehr viel Mühe gebraucht, das letzte Kapitel mit voller Aufmerksamkeit zu lesen und nicht zu überspringen, obwohl es eigentlich das war, worauf man ja eine ganze FanFic gewartet hat ^^;
Zu dem japanischen äußere ich mich gar nicht erst -.- Ryo hat weder im Anime, noch im Manga je ein japanisches Wort über seine Lippen gebracht. Er ist nur Halbjapaner, er wuchs in Amerika auf. Da kann man sehr wohl davon ausgehen, dass er keine japanischen Floskeln benutzt wie ein Japaner, der gerade neu zugezogen ist. Und warum nennt er seinen Freund ständig "Karpfen", neues Kosewort? ^^; Koi ist lediglich eine "Erfindung" der FanFic Szene, aber kein Wort, das ein Japaner zu seinem Liebsten sagt...

An einigen Stellen hast du sehr übertrieben. Sei es das Verhalten einiger Charaktere wie Barkley (so ein fieses A**** wie du ihn beschrieben hast, ist er wirklich nicht...) oder die Gefühlsregungen der Charaktere. Zugegeben, es hat einen sehr auf einer dramatischen Welle der Emotionen mitgerissen, aber: Dee und Glastisch zerstören und dann 3 Tage Bewusstlos? Und das zuhause? Wegen sowas kommt man gerade Wegs in Krankenhaus, wo er künstlich ernährt wird und wo Bettpfannen ausgewechselt werden... Und die plötzliche Vergewaltigungsstory von Dee... es wirkte wie eine an den Haaren herbeigezogene Vergangenheit, damit ein übergroßes Verständnis aufgebaut werden konnte. Wäre Dee wirklich einmal vergewaltigt worden, hätte er sich einige Dinge Ryo gegenüber sicher nicht geleistet und hätte auch nicht so viel Beratung für einen solchen Fall benötigt. Auch das mit siener Fast-Ehefrau... passt nicht wirklich zu Dee. Überhaupt, plötzlich erfährt Ryo, dass Dee auch vergewaltigt wurde und plötzlich is alles eigene Leid vergessen? Gott, an Ryos Stelle hätte ich Dee angeschrien für das, was er sich, trotz seines besseren wissens, geleistet hat. Überhaupt, die vielen Tränenausbrüche und Anfälle haben das ganze fast schon überspitzt. Klar kann man eine Vergewaltigung nich einfach vergessen und es ist für beide hart. Aber es vergingen, zumindest für den Leser, keine 2-3 Absätze, bis nich wieder irgendwer in Tränen ausgebrochen ist.

Das lang erwartete Lemon der Beiden am Ende... hier hast du dir geschichtlich wirklich etwas... erlaubt.
Einmal ziehst du diese Zusammenkunft wahnsinnig in die Länge, was im Prinzip gar nicht mal so verkehrt war, auch wenn die Beratungen und all das zu schleppend voran gingen, wenn man bedenkt, das Ryo drei Monate für solche Erkenntnisse brauchte? Normalerweise geht das entweder schneller oder gar nicht mehr. Aber dann hingegen hast du das Ende total überrant. Man hat gemerkt, dass du die Geschichte schnell beenden wolltest. Obwohl du dir mit der Beschreibung des Lemons viel Zeit und Details geschenkt hast, der Weg dahin wurde total überrant. Für Dee und Ryo mag da ja einige Zeit dazwischen gelegen haben, aber nicht für den Leser. Das lässt das Ende trotz allem sehr abgehetzt wirken.
Der Lemon an sich war nicht schlecht, aber sehr unpassend für die Situation. Klar baut so lange Enthaltsamkeit für beide Seiten viel Spannung auf. Aber so eine Entladung ist übertrieben.
Erst kommt der Oralsex von Ryo, der absolut unpassend war. Jemanden oral zu befriedigen ist immer ein Zeichen von
Unterwürfigkeit und eine "Herrschaft" des befriedigten. Auch wenn es in einer Liebesbeziehung nicht so gesehen wird und es auch einige gibt, die es gerne machen. Ryo wurde vergewaltigt, es ist sein erstes Mal seit dem und er möchte in der führenden Position sein. Kein Mensch in dieser Situation stuft sich dann soweit herab, denn für ein Vergewaltigungsopfer ist es eine sehr tiefe Stufe, die erst langsam erklimmt werden muss. Dazu kommt das ganze dirty talking, das zu Ryo, so schüchtern wie du ihn beschreibst, absolut nicht passt. Auch die Stellung und Härte des eigentlichen Aktes war etwas zu gewagt.
Zu der Vergewaltigung so far: Klar ist es schmerzhaft, höllisch, weil sich kein Opfer in dieser Situation entspannen kann, sowie es nötig wäre. Aber das "Trocken" nehmen als so schlimm zu nehmen war etwas zu heftig. Erstens benutzte Kyle ein Kondom und die Dinger sind heutzutage schon von alleine sehr gleitfähig. Zweitens tut es nicht großartig weh, trocken genommen zu werden, voraus gesetzt natürlich man ist entspannt. Ob ein Vergewaltiger nun also Gleitgel benutzt oder nicht (und mal ehrlich: welcher Vergewaltiger tut das schon?) macht keinen so großen Schmerzunterschied.

Die Wohnungssuche ist ein letzer Punkt. Dee wohnt seit einiger Zeit bei Ryo und hat noch sein altes Arpartment? So dicke ist das Gehalt eines Polizisten nicht, als dass er sich das so locker leisten könnte. Aber gut, für die Geschichte war es notwendig. Was viel wichtiger war: Ryo leidet massiv unter der Vergewaltigung. Er wird nochdazu beim 2. Mal in seiner eigenen Wohnung, die einem ein Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit geben soll, vergewaltigt. In seinem eigenen Bett. Genau dort wird auch noch ein Mann erschossen und er hätte sich selber beinahe dort erschossen. Und nun kommt er nach dem Krankenhausaufenthalt locker flockig in die Wohnung zurück, als sei nichts passiert? Jeder normale Mensch, der nicht mit der Vergewaltigung klar kommt, würde schnellst möglichst umziehen und keine Nacht mehr in diesem Bett schlafen, geschweige denn dort irgendwann wieder Sex haben!

Soweit von mir. Vielleicht war die Kritik etwas hart, aber ich meine es gut. ^^;
Mein Ratschlag: Besorg dir einen Betareader, der dich nicht nur in der Grammatik und Rechtschreibung verbessert wenn nötig, sondern dich auch zuverlässig auf sachliche Fehler aufmerksam macht. Viele Fehler fallen einem selbst nicht auf, anderen aber schon.

So long, viel Spaß beim Schreiben deiner weiteren zukünftigen Geschichten :)
Ari
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