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Nicht beendet
| Ab 18 Jahren |
Deutsch |
15.07.2007 | 06.09.2008 |
273995 |
4.22 Bei 18 Vote(s) |
451 |
| Autor: |
vegachen |
| Pairing: |
werdet ihr ja lesen |
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Einsame Gräber
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James sah einfach so glücklich aus, so glücklich wie Harry zu seiner Schuldzeit immer sein wollte. Als der Morgen anbrach lag James ruhig in den Armen seines Vaters, aber das sorglose Lächeln, das er sonst immer auf seinen Zügen fand war nicht da. Harry stach es tief ins Herz, als der Kleine die leuchtend grünen Augen öffnete und ihn fragend ansah.
„Morgen, James.“ hauchte Harry, neigte sich zu dem Kleinen hinunter und küsste ihm die Stirn, aber sein Sohn antwortete nicht. Er schloss die Augen und kauerte sich in den bekannten Armen zusammen, lehnte sich an das einzige Bekannte was es für ihn hier gab und doch fühlte der Junge das sie sich immer weiter von einander entfernten. Mit jedem Tag den James hier verbrachte, hatte er das Gefühl hier nicht hinzugehören. Das er hier nicht sein sollte, das er eigentlich gar nicht irgendwo sein sollte. Es war nicht nur das alles fremd auf ihn wirkte, nein als wäre James ein grusliger Fremdkörper in dieser Umwelt. Wie er es aus den schlechten alten schwarzweiß Filmen kannte, die er sich früher so gern mit seinen Freunden angesehen hatte. James sackte noch weiter in sich zusammen, als er nicht einmal alle Namen der Jungen zusammenbekam, mit denen er früher jede freie Minute verbracht hatte. Selbst ihre Gesichter konnte sich der Dunkelblauhaarige nicht mehr gestochen scharf in Erinnerung rufen. Sollte er seinen Vater vielleicht fragen ob das normal sei, wenn man neue Freunde fand, dass man die alten einfach vergas, als würde man für die Vergangenheit erblinden?
James schüttelte innerlich nur den Kopf. Was tat er hier eigentlich? Er lag vollkommen verängstigt in den Armen seines Vaters, weil er schlecht geträumt hatte, weil er sich etwas unwohl fühlte, weil sie umgezogen waren. Das alles war so absurd. James war schon alt genug um auch mal allein klarzukommen und so schob er sich nun von Harry weg und sah zu ihm auf.
„Entschuldige.“ hauchte er nur leise, doch der Ältere lächelte mild.
„Alles wieder ok, ja?“ fragte Harry und James nickte nur tapfer.
„Hast du so schlecht geträumt?“ wollte der Ältere jedoch weiter wissen und strich James wieder über die dunklen Haare. Das Gesicht des Jungen war blass, wirkte ungesund und angespannt, aber er quälte sich ein Lächeln auf die Lippen.
„War nur ein bisschen anstrengend in dieser Woche. Sorry.“ meinte James als wäre wirklich nichts gewesen und stieg sogar aus dem Bett.
„Wirklich?“ fragte Harry leicht irritiert doch sein Junge nickte nur.
„Klar Papa. Ich geh zurück in mein Zimmer. Gibt sicher auch blad Frühstück.“ meinte der Kleinere und tapste schon zur Tür.
„James?“ Harry hatte die Hand gehoben als wolle er seinen Jungen zurückhalten, doch dann schüttelte er nur den Kopf.
„Schon gut. Viel Spaß heute, ja?“ meinte er zu den großen Augen die ihn nun fragend ansahen und sofort nickte der Kleine.
„Hab ich immer, Papa.“ meinte dieser und schon war er zur Tür hinaus.
Erst als James schon um einige Ecken gebogen war hielt er inne, lehnte sich an die Wand und schnaufte tief durch. Was war das nur, dass sich langsam zwischen seinen Vater und ihn schob. James spürte es eigentlich schon eine Weile, aber jetzt gerade hatte er es erst richtig wahrgenommen. Wie eine Wand die sich langsam zwischen sie geschoben hatte. Ihre Welten von einander trennten. Der Vater sich vom Sohn immer weiter entfernte und dem Sohn kein Möglichkeit ließ zum Vater zurückzukehren. James wurde erst von lauten Stimmen wieder aus seinen Gedanken gerissen, als ein Gruppe Ravenclaws an ihm vorbeigingen und die Weiber sogar blöde kicherten. Wieso sollten sie auch nicht? Immerhin stand James hier draußen in seinem Schlafanzug und sah nicht aus als wüsste er, wo er genau hinwollte. Mit leicht roten Wangen kehrte der Dunkelblauhaarige also in sein Zimmer zurück, wo die Zwillinge ihn nur fragend musterten.
„Wo warst du denn?“ fragten sie wieder einmal im Chor und der strafende Unterton in ihren Stimmen war auch nicht zu überhören.
„Spazieren.“ brummte James nur, zog sich neue Kleider aus dem Schrank und verschwand damit im Bad.
Was sollte er auch sonst sagen? Niemand wusste doch das sein Vater ebenso hier war und wenn er gesagt hätte er wäre bei Mr. Evans gewesen, dann hätten sie gefragt warum er da war und diese Frage oder ähnliche wollte James im Moment nicht beantworten.
Auch beim Frühstück wurde James nicht sonderlich gesprächiger und im Unterricht, beantwortete er jede Frage von jedem Lehrer nur mit einem Schulterzucken. Die Gedanken welche sich in James Kopf breit machten, ließen seine Stimmung auf den absoluten Nullpunkt sinken. Als am Nachmittag alles vorbei war, wollten die Zwillinge wieder runter zum See. Sie hatten wohl irgendetwas entdeckt, aber James konnte nicht einmal Interesse dafür heucheln. Er hatte einfach überhaupt kein Interesse gerade an nichts. Mit hängendem Kopf tapste er also in ihr Zimmer zurück, warf sich hier aufs Bett und starrte wieder einmal an die Decke. Das hatte er in den letzten Tagen wirklich oft, eigentlich die gesamte Zeit getan, wenn es ihm zu viel wurde. Eigentlich schlief James über seine trüben Gedanken dann auch immer ein, doch heute war es nicht so. Irgendwie kreiste immer wieder die dunkle Stimme von Magnus in seinem Kopf, doch zu seiner eigenen Überraschung war James das keinesfalls unangenehm. Der Junge musste an ihre erste Begegnung denken, wo er Magnus auch noch als cool ansah, keine seltsamen Alpträume mit ihm gehabe hatte und wo er ihm einen wirklich guten Rat gegeben hatte.
*Erkunde die Schule für dich allein, dann wirst du deinen eigenen Platz hier auch finden.*
Eigentlich schien James der Gedanke jetzt auch nicht schlechter als wie in dem Moment als er ihn das erste Mal gehört hatte. Es stimmte eben das er bisher nur das von der Schule gesehen hatte, das die Weasley ihm gezeigt hatten, was sie für interessant hielten.
Plötzlich richtete sich James auf und nun konnte er doch einmal lächeln. Einen kurzen Blick warf James zum Fenster hinaus, bevor er sich seinen warmen Umhang heraussuchte und ihn überwarf. Es war doch recht kalt in den letzten Tagen geworden, gerade in den Nachmittagsstimmen und so kuschelte sich der Dunkelblauhaarige tief in seinen Umhang als er aus dem Schloss hinaus in das Umland des Schlosses trat.
Nun stand der Junge unschlüssig da. Sein Blick glitt hinunter zum See, wo noch einige Jungen waren und ihre Stimmen klangen laut lachend zu James hinauf, doch dort zog es ihn nicht hin. Schon immer wenn James unterwegs war und die Zwillinge ihm etwas gezeigt hatten, zog ein seltsames Gefühl ihn hinüber zu dem schwarzen, dichten Wald der sich auf einer Seite des Schlossgeländes erhob. Dort wollte er hin, auch wenn es verboten war, zog dieser Wald ihn magisch an. James kniff leicht die Augen zusammen und musterte den Ort des Verbotenen noch einmal, aber egal was sein Verstand sagte, er wollte dort hin und so ging der Dunkelblauhaarige einfach los.
Die hohen schwarzen Bäume wurden mit jedem Schritt auf sie zu immer und immer größer, bis James direkt vor dem ersten stand und an ihm hinauf schaute. Durch die dichte Krone konnte man noch nicht einmal mehr den Himmel sehen und auch die braune Rinde des Stamms unterschied sich nicht wirklich von dem dunkelgrünen Blätterdach der Krone. Das riesige Naturgeschöpf wirkte unheimlich, aber gleichzeitig auch wunderbar stark. Das war eigentlich genau das was James gerade brauchte. Etwas woran man sich anlehnen konnte und das einem nicht auf die Nerven gehen konnte. Der Junge betrachtete sich also die Bäume, während er an ihnen entlang lief und immer wieder in den verbotenen Wald hineinspähte. Irgendwie traute sich James nicht wirklich die Grenze zu überschreiten und so ging er eine ganze Weile neben dem Wald her, bis sich ihm ein schmaler Weg offenbarte. James blieb sofort stockstief stehen und starrte unschlüssig vor sich auf den Boden.
Ob er diesem Weg vielleicht folgen sollte?
Der schmale Pfad sah nicht aus als wären er schon von vielen Füßen berührt wurden, denn überall schlangen sich dünne Pflanzenarme kreuz und quer über den braunen Boden. Aber die Neugier des Jungen gewann schnell die Oberhand, gegenüber seiner Vorsicht und so ging James einfach los und musste schon nach den ersten Schritten feststellen, dass die Pflanzen vor seinen Füßen einfach zurück wichen. Unsicher setzte James seinen Weg fort und bemerkte so gar nicht wie es um ihn herum immer dunkler wurde. Er bog zwar nicht in den verbotenen Wald ein, aber trotzdem nahmen die Baumbestände um ihn herum stetig zu. Sie waren nicht so groß und mächtig wie die Bäume im Wald, aber als James wieder aufsah, spürte er ein eiskaltes Unbehagen über seinen Körper kriechen. Die Bäume um ihn herum waren allesamt pechschwarz und zwischen ihren dünnen Stämmen lugten überall schwarze Steine aus der Erde.
James zuckte leicht zurück als er an den ersten Stein herantrat und dieser sich als einst prachtvoller Grabstein herausstellte, der jetzt jedoch alt und verwittert war. James streckte zitternd die F
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Die letzten 5 Kommentare
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Kommentar von: Shikava
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Username: Shikava
Datum: 17.06.2011 - 22:08
Kommentar Nr.: 8933
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mir is auch nich klar über was die beiden geister reden, wenn du nich weiter schreibst. lass mir ein licht aufgehen!
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Kommentar von: Ingrid
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Username: Ingrid
Datum: 12.10.2010 - 17:09
Kommentar Nr.: 8045
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schreib bitte bitte weiter.
Du kannst uns an so einer Stelle nicht hängen lassen.
Die Geschichte ist toll
*+mehr will*
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Kommentar von: Mimimomo
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Username: Mimimomo
Datum: 17.08.2010 - 15:02
Kommentar Nr.: 7711
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Ich find die Story richtig super!!
Schreibst du noch weiter?? *bitte*
*mehr lesen möchte*
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Kommentar von: vegachen
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Username: vegachen
Datum: 04.02.2010 - 22:07
Kommentar Nr.: 7094
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noch mehr klarstellen? ich schreib sicher nicht hin jetzt fängt er an sich zu erinnern... ich denke es wird so ausreichend klar, schließlich sind die abschnitte immer sichtbar getrennt...
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Kommentar von: Shayra
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Username: Shayra
Datum: 04.02.2010 - 21:32
Kommentar Nr.: 7093
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Also ich finde deine Story grundsetzlich echt gut, allerdings ist der Verlauf der Geschichte manchmal nicht ganz klar. Wenn du zum beispiel einen Sprung in die Vergangenheit machst oder von den Gedanken einer Person Schreibst, solltest du das vorher auch klarstellen. Ich hab mich nämlich ein paar mal gefragt ob ich vielleicht was überlesen habe =)
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