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y Phase II
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Ab 16 Jahren Deutsch 25.04.200724.09.2008 236386 4.44
Bei 18 Vote(s)
443
Autor: Schuldig
Pairing: Schu x Ran
Kategorien: Psycho, Drama, Komödie
Inhalte: Angst, Limone
Einführung: Schuldig beschließt eines Tages Ran zu entführen und das Vorhaben gelingt ihm. Der Rothaarige findet sich in der Wohnung des Telepathen wieder und es beginnt ein spannendes, von Rans Seite aus unfreiwilliges Miteinander, bei dem Schuldig mehr und mehr Verwirrung durch sein irationales Verhalten stiftet. (Ich weiß, gibt es wie Sand am Meer, aber ich hab versucht was anderes aus dem Plot zu machen, den bisherigen Rückmeldungen nach, scheint mir das auch gelungen zu sein. Also, lest rein, sollte sich lohnen ^^').
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y Kapitel 13
12. August, 9:30

Aya beobachtete mit großer Skepsis und einiger Sorge um das eigene Überleben, wie Schuldig sich hinter's Steuer setzte. Er war schon so der Überzeugung, der Mann hätte bei der Führerscheinprüfung gemogelt - vorausgesetzt er hatte überhaupt einen Führerschein - zu dem kam aber jetzt noch, dass der Deutsche innerhalb von drei Tagen vielleicht sechs Stunden geschlafen hatte, wenn's hoch kam und ansonsten nur auf Coffein war. Gegessen hatte der Deutsche ebenfalls kaum. Es wunderte Aya wie der Kerl es schaffte gerade aus zu laufen und nicht vorne über zu kippen, wie er dabei fahren wollte, war ihm entsprechend mehr als schleierhaft. Verständlicher Weise verspürte er auch nicht die geringste Lust Beifahrer zu sein. Jedoch waren jegliche Unterredungen fehl geschlagen, es endete nämlich mit einem Ultimatum - entweder fuhr Schuldig oder Aya könne auf den Besuch bei seiner Schwester verzichten.

"Willst du da Wurzel schlagen?", rief der Telepath ihm zu und sah ihn durch das offene Fenster leicht genervt und ungeduldig an.

"Ich wünschte, ich könnte es", murmelte Aya darauf nur sarkastisch, stieg aber doch in den Wagen.

Das erste, was er tat, war anschnallen.

+++

"Zur Hölle noch mal!!! Willst du uns UMBRINGEN?!", fluchte der Rotschopf, der gute drei Minuten gebraucht hatte, um sich von seinem Schock zu erholen. Erst dann entspannte sich sein eiserner Griff um den unschuldigen Haltegriff oberhalb des Seitenfensters, der von dem Japaner bei der Fahrt fast aus der Wand gerissen wurde. Ayas Knöchel waren ganz weiß angelaufen und auch er selbst war blasser im Gesicht als sonst, um nicht zu sagen, er hätte einen leicht grünen Hautton.

"Weiß gar nicht was du willst. Freu dich doch, dass wir nicht im Stau stehen mussten", meinte der Telepath wegwerfend, als er ausstieg.

Das war der Punkt an dem Aya kurz davor war dem Mann an die Gurgel zu gehen.
"Ja! Aber nur weil den Gegenverkehr zu ignorieren und auf der rechten Spur zu fahren!", explodierte Aya und knallte die Autotüre hinter sich zu. Er war der Meinung gewesen Yohji sei ein Lebensmüder und es gebe nichts schlimmeres als bei dem Playboy mitzufahren, doch in der letzten halben Stunde wurde er einen besseren belehrt! Er würde nicht noch mal in dieses Auto steigen, wenn Schuldig hinterm Steuer saß! Dafür würde er auch die zwei Stunden Fußweg in Kauf nehmen. Alles - nur nicht mit diesem Geistesgestörten noch mal fahren zu müssen! Er hatte noch nie so oft innerhalb von 30 Minuten gedacht, es sei jetzt sein Ende...

"In Deutschland fährt man immer auf der rechten Spur", entgegnete der Mann aus dem eben erwähnten Land, worauf Ayas linkes Augenlid gefährlich zu zucken begann, da er mit aller Kraft versuchte sein Temperament zu zügeln. Immerhin war er drauf und dran alles über Bord zu werfen und diesen Idioten windelweich zu prügeln. Und da hielte einer Berserker für verrückt? Im Vergleich zu diesem Psychopathen von Mastermind war der Ire der Geistig gesündeste Mensch auf Erden!

"Du bist so *krank*!", presste der Rothaarige heraus, anstatt dem hysterischen Geschrei á la 'wir sind in JAPAN!!!!!! JAPAN!!!!'. Immerhin standen sie hier vor einem Krankenhaus und er wollte nicht derjenige sein, der fälschlicherweise in einen weißen Raum mit gepolsterten Wänden gesperrt wurde.

"Wie auch immer, lass uns gehen", meinte der Mann mit dem Chaos aus orangem Haar auf dem Kopf unerschüttert und ging voraus.

+++

Da waren sie also... Und Aya stand wie von Donner gerührt da, unfähig sich nur einen Millimeter zu bewegen. Seine Augen fixierten den Körper seiner Schwester, die still in ihrem Krankenhausbett lag. Man hätte glauben können, sie sei tot, so blass und unbeweglich sie war. Doch beim näheren Hinsehen, erkannte man wie sich ihr Brustkorb fast unmerklich hob und wieder senkte. Genauso bewies die Herz- und Lungemaschine, dass das Mädchen lebendig war. Es war als wäre er der von Zeus verdammte Atlas gewesen und plötzlich musste er nicht mehr den Himmel auf seinen Schultern tragen. All die male, wenn Schuldig ihm versichert hatte, sie sei ok, konnten seine Zweifel nicht beseitigt werden. Er hatte keine andere Wahl als dem Telepathen zu glauben, doch die tatsächliche Ungewissheit frass ihn innerlich auf und machte ihn schwach. Schwach bis zu dem Punkt, an dem er bereit war sich zu verkaufen, an dem er zu vergessen wünschte, an dem er sich in den Alltag flüchtete, an dem er Schuldigs Nähe suchte. So schwach, dass er sich die Folgen seiner Handlungen vermutlich nicht verzeihen könnte. Nur vielleicht, wenn er wüsste, dass Schuldig seiner Schwester...

Aya japste, als der Telepath eine Strähne aus dem Gesicht seiner Schwester strich. Seine Fingerkuppen wanderten hauchzart über die blasse Wange des Mädchens. Dessen Finger glitten zu ihrem Hals und wieder hoch, streichelten wieder ihre Wange. Der Rothaarige starrte, weil die Geste so liebevoll war und Schuldigs Lächeln so bitter. So hatte der Deutsche ihn nie angesehen, nie auf diese Weise berührt. Seine Züge waren nie so klar, seine Augen besaßen nie diesen Glanz, wenn er ihn ansah. Ayas Herz setzte ein mal aus und begann um so stärker zu hämmern, dass sein Brustkorb von jedem Schlag schmerzte. Seine Gedanken verloren ihre Ordnung, begannen wild und gehetzt umher zu schwirren. Die plötzlichen Gefühle, die in seinem Inneren entfachten konnten nicht widersprüchlicher sein, seine Gedankengänge nicht paranoider, wie der Ex-Assassin fand. Da war Abscheu, Angst, Zorn... und Eifersucht, deswegen Verwirrung und Scham.

Schuldig war die Reaktion des Rothaarigen auf scheinbar eine so harmlose Geste nicht entgangen, denn seine Haltung versteifte sich etwas, das Lächeln verschwand aus seinen Zügen. Er nahm seine Hand weg und wandte sich zum gehen.

"Die Zeit ist um. Du hast sie gesehen und für mehr waren wir nicht hier", meinte der Deutsche - seine Stimme lässig und ungerührt wie immer.

Aya öffnete den Mund, schloss ihn aber ohne ein Wort fallen zu lassen. Seine Welt stand Kopf. Sein Blick schwankte von Schuldig zu seiner Schwester und zurück. Die Frage war deutlich in seinen Amethystfarbenen Augen zu lesen, doch eigentlich wollte er die Antwort gar ...

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y Die letzten 5 Kommentare
Kommentar von: Flow
Username: Flow
Datum: 06.11.2009 - 21:17

Kommentar Nr.: 6798
Halloooo :)
Also,ich muss sagen, ich liebe dich x)
Das ist einfach toll, was Duhier schreibst, Aya's - Ran's - Gefühle und Gedanken, sein innerlicher Konflikt, Schuldigs Taten...alles, einfach perfekt ;D
ich hab mich hier auch nur angemeldet um die Story lesen und kommentieren zu können, da ich eigentlich eher zufällig auf sie gestoßen bin...
ich hoffe Du schreibst bald weiter ;D
Kommentar von: Starna
Username: Starna
Datum: 21.07.2009 - 14:11

Kommentar Nr.: 6603
Ich hab die Geschichte gerade von Anfang an gelesen und frage mich gerade, wie man Dich wohl zum weiterschreiben animieren könnte....?!?
Das Ganze ist so charmant und witzig, aber auch einfühlsam und verwirrend (im positiven Sinn!) geschrieben, dass es einfach weitergehen MUSS!

Ndt Starna
Kommentar von: nani-chan
Username: nani-chan
Datum: 25.09.2008 - 01:08

Kommentar Nr.: 5583
Ja, das mit dem Timing fand ich jetzt auch mal richtig klasse, genau wie das neue Kapitel.
Ich glaube ich fühl mich grade ein wenig wie Aya, eingelullt und dabei einfach irgendwie gut. Das ist eine sehr schöne Stimmung.
Nur befürchte ich, dass die Stimmung sich bald wieder verflüchtigt, aber da lass ich mich einfach von dem nächsten Kapitel überraschen^^
Bis dahin also
Kommentar von: nani-chan
Username: nani-chan
Datum: 21.09.2008 - 01:16

Kommentar Nr.: 5566
Hey, also ich habe deine FF jetzt erst entdeckt und ich muss sagen ich habe sie total verschlungen.
Und am liebsten würde ich auch gleich das nächste Kapitel verlangen um gar nicht erst wieder raus gerissen zu werden, aber wahrscheinlich ist es schon ganz gut so, weil
a) das eine absolut geniale Stelle ist um aufzuhören weil man unbedingt wissen will was noch alles kommt
b) ich sonst wohl morgen mit mega Augenringen rumlaufen würde
Also in diesem Sinne, schreib bald weiter, ich bin ganz gespannt drauf wie es weiter geht^^
Kommentar von: wildest_angel
Username: wildest_angel
Datum: 03.09.2008 - 08:46

Kommentar Nr.: 5489
Hi!

Lange her, seit meinem letzten Kommi... Sorry dafür. Ich hab mir das Ganze gerade eben nochmal von vorne bis hinten durchgelesen und muss echt sagen: WOW! So eine Entwicklung hätte ich beim besten Willen nicht erwartet. Klar, irgendwie war es schon vorauszusehen, dass Aya sich in Schuldig verliebt, oder wahlweise andersrum, aber dass der Weiß mittendrin so aus sich rausgeht... Oha!

Teilweise hab ich echt wie blöde gegrinst, die Streitereien der beiden hast du mit einem Charme geschrieben, der seinesgleichen sucht. Und irgendwie muss ich echt gestehen, dass mir Ayas Eifersucht auf seine Schwester unheimlich gefallen hat. (Wenn es für ihn wohl auch nicht so amüsant war wie für mich... *drop*)

Das 14. Kapitel ist dir doch gut gelungen! Ich wär ja auf vieles gekommen (okay, zugegeben, ein Link von Schuldig zu Aya-chan war auch mit in meinen Ratespielchen dabei, wenn mir auch nicht klar war, warum er den haben sollte), aber die Erklärung des Ganzen hat mich doch vom Stuhl gehauen. Eine wirklich grandiose Idee!

So. Und nun heißt`s für dich wieder kräftig in die Tasten hauen! Schreib bloß weiter und lass uns nicht mehr so lange auf eine Fortsetzung warten! *grummel* DAS hat diese Geschichte nämlich wirklich nicht verdient...

Btw, danke, dass du auf meinen hentai-Wunsch mit dem Spielzeug doch noch eingegangen bist. ;-) Da hat das kleine angel-Herz einen mächtigen Sprung gemacht...Ich meine, es wäre schon sehr verwunderlich, wenn Aya, der hier ja zur Hochform aufläuft, das Ganze nicht hätte ausprobieren wollen.

Kurz und gut: Ich hoffe, es gibt noch viiiiiiiiiiiiiiele Kapis, die du uns gaaaaaaaaaaaanz schnell zur Verfügung stellst! ;-) (Hilft eine Bestechung in Form von Kommi-Versprechen?)

Greetz
wildest_angel
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