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Archiv > Gundam Wing > Ehre und Stärke II : Plutos Boten

y Ehre und Stärke II : Plutos Boten
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Beendet
Ab 18 Jahren Deutsch 14.02.200809.03.2009 597582 5.00
Bei 8 Vote(s)
115
Autor: shadowhunter
Pairing: Heero x Duo, Quatre x Trowa, Treize + Zechs
Kategorien: Action, Romantik, Drama, Alternatives Universum (AU), PWP
Inhalte: Angst, Tod und Mord, Lemon, Vergewaltigung
Einführung: Von Germanien, seiner Heimat, ins ferne Rom verschleppt, lebt Zechs noch immer auf dem Landsitz des Konsuls Treize Khushrenada. Doch die Idylle des ruhigen Lebens trügt: Machtgierige Senatoren spinnen finstere Intrigen und schrecken auch vor Erpressung nicht zurück. Quatres Familie drängt auf eine Heirat des jungen Tribuns und nicht nur Duos Vergangenheit birgt so manches dunkles Geheimnis. Neue Abenteuer und Intrigen für unsere Helden im antiken Rom!
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y Kapitel 22
Disclaimer: Gundam Wing und die Charaktere gehören nicht mir sondern Sunrise und Bandai. Ich verdiene auch kein Geld mit dieser Geschichte.

Kapitel XXII

Entgegen Treizes Vermutungen hatte Zechs gut geschlafen. Zwar hatte er sich noch etliche Gedanken über seine Mutter und ihr Wissen um die ägyptische Gottheit Horus - und warum sie ihn ebenso genannt hatte – gemacht, doch über seine Grübeleien war er eingeschlafen.
Er fragte sich, ob der kleine Zauber, den er gestern bei Treize vollzogen hatte, wirkungsvoll gewesen war. Es war komisch für Zechs gewesen. Die Worte, die er benötigte hatte um die Geister zu beschwören, waren ihm so vertraut gewesen. Fast so als ob er sie jeden Tag benutzen würde. Dabei hatte er sich viele Jahr davor gescheut diese Fähigkeiten zu nutzen. Seine Mutter hatte ihm diese Sprüche gelehrt, ebenso die Runen und ihre Macht. Aber seit jenem Tag, der Zechs‘ Leben in eine völlig neue Richtung lenkte, hatte er mit diesen Mächten nichts mehr zu tun haben wollen. Genau so wie er seinen alten Namen abgelegt hatte.
Doch genug der finsteren Gedanken, die seinen Geist vernebelten. Es war ein neuer Tag, mit neuen Möglichkeiten. Eine davon war die anstehende Reise nach Ägypten. Zechs musste alles daran setzen, dass Treize ihn mit in dieses mysteriöse Land nahm.
Nachdem er sich angekleidet und gewaschen hatte, trat Zechs in das Atrium der Stadtvilla. Treize war nirgends zu sehen. Für einen kurzen Moment zögerte Zechs. Sollte er den linken Flügel der Villa betreten und Treize suchen, um sofort mit ihm zu sprechen? Womöglich lag der Konsul noch in seinem Bett.
Doch dann verwarf er es, Duo hatte ihn davor gewarnt diese Räumlichkeiten zu betreten. Warum auch immer.

Wie er es bis jetzt jeden Tag in Rom getan hatte, wollte Zechs auch am heutigen Morgen das Frühstück mit den Dienern in der Küche einnehmen. Kaum hatte er sich jedoch einen Fladen Brot mit einem der Sklaven geteilt und einen Becher mit Wasser getrunken, führte ihn einer der Sklaven auf die Bitte Treizes hin in den besagten linken Flügel der Villa und damit in die alten Familiengemächer der Khushrenadas.
Selbst Zechs, der nun ja bei weitem kein großartiger Kunstkenner war, fiel auf, dass die Möbel, die Bemalungen an den Wänden, ja sogar die Mosaikarbeiten der Fließen irgendwie altmodisch waren. So als ob diese Räume ganz bewusst nicht der aktuellen Mode und Launen unterworfen waren. So als ob sie etwas konservieren wollten, etwas, das es ohnehin schon lange nicht mehr gab.
Zechs hingegen fühlte sich sofort nicht wohl inmitten dieser Mauern, deshalb folgte er dem Diener und hielt sich erst gar nicht damit auf die Reliefs an der linken Wand näher zu betrachten. Doch dann hielt er doch inne. Treizes Name war ihm in einer gemeiselten Inschrift ins Auge gefallen. Hastig überflog Zechs die restlichen Zeilen, vieles waren nur Abkürzungen, wie das bei römischen Inschriften so üblich war und manches konnte er einfach nicht entziffern. Doch soviel verstand er: Hier waren Treize, als kleiner Junge, und noch ein anderes Kind in Stein verewigt. Ein Kind, das ebenfalls den Namen Khushrenada trug.

„War sie etwa seine Schwester?“, fragte Zechs den Diener. Dieser zuckte nur mit den Schultern, ob aus Unwissenheit oder weil es ihm so befohlen worden war, vermochte Zechs nicht zu sagen. Er beließ es damit und sie gingen weiter, stiegen eine schmale, dunkle Treppe hinauf und Zechs fand sich plötzlich dem grellen Sonnenlicht ausgesetzt. Seine Augen benötigten einen Moment bis sie sich angepasst hatten. Dann sah er, dass sie sich auf dem Dach der Villa befanden. Mehrere grobe Leinentücher waren auf der Fläche des Daches gespannt und spendeten wohltuenden Schatten. Unter einem dieser Sonnensegel saß Treize, ganz unüblich auf dem Boden und mit unter ihm verschränkten Beinen. Auf seinen Knien balancierte er ein Holzbrett worauf eine Schriftrolle lag, in der er etwas schrieb. Zechs hatte den Konsul noch nie schreiben sehen, dachte dass Treize diese Arbeit nur von seinen Sklaven machen ließ. Aber natürlich musste Treize selbst auch schreiben können, rief sich Zechs ins Gedächtnis. Trotzdem war der Anblick ungewohnt.

Jetzt sah Treize auf und winkte Zechs zu sich heran in den Schatten. Der Diener, der Zechs eskortiert hatte, war schon wieder im Inneren des Hauses verschwunden.

„Duo hat Wein über die Toga verschüttet und ist gerade dabei sie wieder zu reinigen. Dummerweise hat der Junge auch nur eine weiße Toga eingepackt.“, kam Treize jeder möglichen peinlichen Frage zu seinem Kleidungszustand entgegen. Der Konsul trug nur eine unscheinbare, hellgraue Tunica, die auch noch reichlich knapp ausfiel.
Zechs erinnerte sich daran, dass Treize heute der Senatssitzung beiwohnen musste, deshalb die formelle weiße Toga.

„Verzeiht Herr.“ Beschämt senkte Duo den Kopf, der gerade noch eine Holzplatte auf der schon allerlei Köstlichkeiten angerichtet waren, auf das Dach brachte und sie Zechs reichte. Der musterte den Diener genauer. Duo wirkte regelrecht abgespannt und erschöpft. So hatte er den jungen Sklaven noch nie erlebt.

„Schlecht geschlafen Duo?“, erkundigte sich Zechs beiläufig während er sich etwas vom Kräutersud einschenken ließ. Die Römer verdünnten den Sud für gewöhnlich mit Wein. Aber Zechs trank ihn auch gerne unverdünnt.

Duo nickte nur, verbeugte sich und schien es sehr eilig zu haben sie wieder zu verlassen. „Duo verhält sich merkwürdig.“, murmelte Zechs. Er wusste nicht, ob der Diener ihn noch hören konnte.

Treize hatte da weniger Skrupel. „Er ist schon seit zwei Tagen so.“

„Hat er Streit mit Heero?“ Zechs biss in ein Stück Granatapfel und spülte die Kerne mit einem Schluck Sud die Kehle herab.

„Ich bete zu den Göttern, dass dem nicht so ist. Noch ein solches Drama in meinem Haushalt stehe ich nicht durch.“

Der Konsul spielte auf Trowa und Quatre an. Und wenn Treize von sich aus das Thema schon anschnitt, ergriff Zechs gleich diese Gelegenheit. Auch wenn ihm auffiel, dass Treize heute Morgen nicht in bester Stimmung war. „Was meinst du, wo Trowa ist?“

„Woher soll ich das denn wissen?“, entgegnete Treize etwas gereizt. „Ich denke, dass er das Gut verlassen hat, weil er so Quatre dazu bewegen will sich vernünftig zu benehmen und die Heirat einzugehen. Aber das habe ich dir schon dutzendfach gesagt!“ Treize rieb sich über die kleine rote Stelle unter seinem Auge, die Zechs bereits gestern Nacht in der Bibliothek aufgefallen war.

Zuerst wollte Zechs etwas erwidern, dass ihn Treize gleich so anfuhr.

„Ich denke, dass er wieder auftaucht... Vielleicht in einem Monat.“, setzte Treize noch hinzu und schrieb wieder weiter auf der Schriftrolle. Doch schon nach ein paar Zeilen hielt er wieder inne. „Was hast du gestern eigentlich mit mir gemacht?“, wollte er mit befehlendem Tonfall in der Stimme wissen.

„Hat es gewirkt?“

„Ja.“ Treize war es deutlich anzusehen wie peinlich es ihm war zuzugeben, dass ein barbarisches Zauber ihm geholfen hatte tief und fest zu schlafen.

„Ich mache es gern wieder.“, bot Zechs freundlich an und ließ sich nicht anmerken, dass er irritiert war von Treize unterkühltem Verhalten ihm gegenüber. Insgeheim hatte er es sich nicht zugetraut, dass er den Zauber vollziehen konnte. Aber anscheinend waren die Götter ihm noch gewogen und das Blut seiner Vorfahren noch so stark wie früher, womöglich sogar stärker.

„So weit kommt es noch.“, knurrte Treize abfällig und warf den Griffel einfach zur Sei ...

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y Die letzten 5 Kommentare
Kommentar von: VioletFlower
Username: VioletFlower
Datum: 15.02.2009 - 14:13

Kommentar Nr.: 6063
Schreib unbedingt bald weiter!
Ich bin total gespannt wie es mit Quatre und den anderen weitergeht....!


Kommentar von: StoFftieRchEn
Username: StoFftieRchEn
Datum: 06.01.2009 - 20:21

Kommentar Nr.: 5934
Scheiße, was soll den das werden wenn es fertig ist… was zieht Treize hier für eine Show ab… *grad sauer ist* >.< das kann er doch nicht bringen, und Heero macht auch noch mit (gut der unterstehet dem Befehl des Konsuls)

Schreib schnell weiter büüüüüüütte
Baba das StoFftiErchEn
Kommentar von: StoFftieRchEn
Username: StoFftieRchEn
Datum: 30.12.2008 - 19:08

Kommentar Nr.: 5909
jaaaaaa, die beiden sind wieder mal da ^^

ich kann mir quadre nicht als gladiator vorstellen.... das geht einfach nicht... jedes mal wenn ich lese wie sehr er trowa vermisst muss ich heulen... das ist schrecklich.... und irgendwie hab ich das unbestimmte gefühl, das trowa und quatre in nicht allzu langer zeit aufeinander treffen werden... und da sich trowa ja doch schon ein wenig zu erinnern beginnt^^

baba das StoFftiErchEn
Kommentar von: StoFftieRchEn
Username: StoFftieRchEn
Datum: 21.12.2008 - 09:56

Kommentar Nr.: 5861

Na das klingt ja, als ob der liebe gute Quatre endlich mal wieder auftritt… ich hab ihn schon schmerzlich vermisst… und Trowa vermiss ich übrigens auch ganz ganz dolle… wie ist es ihm ergangen, so ganz ohne erinnerungen?

Baba das StoFftiErchEn
Kommentar von: Anika
Username: Anika
Datum: 23.10.2008 - 00:34

Kommentar Nr.: 5706
Boah, das wird ja immer schlimmer! Wann Trieze wohl erkennt, woher die nun wahre Gefahr für ihn kommt? Können Treize und Barton endlich diesen tiefen Graben zwischen ihren Familien überwinden und sich zusammenraufen? Wann klärt die Geschichte um Zechs endlich auf? Finden Trowa und Quatro wieder zueinander? Kann Duo seinen Erpressern entkommen?

Fragen über Fragen. Merkt man dass ich süchtig nach "Plutos Boten" geworden bin? Bitte schreib ganz schnell weiter, ich sitz hier wie auf heißen Kohlen und kau meine Fingernägel ab....

Lieben Gruß
Anika
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