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Archiv > Digimon > Urlaubsstimmung

y Urlaubsstimmung
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Status Alter Sprache Veröffentlicht Last Update Zeichen Bewertung Klicks
Beendet
Ab 18 Jahren Deutsch 21.07.200821.07.2008 43815 5.00
Bei 5 Vote(s)
146
Autor: Joy01
Pairing: Taito
Kategorien: Romantik, SAP, PWP
Inhalte: Limone, Lemon
Einführung: Was passiert, wenn man eigentlich, nach drei Wochen Stress und Arbeit einfach nur in den Liebesurlaub fahren möchte?
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y Kapitel 1


Halli Hallo!

Ja, ich bin wieder da, nach zwei laaangen Jahren ;o) Tja, ich hätte selbst nicht geglaubt, dass ich jetzt schon wieder eine Fanfiction veröffentlichen würde, weil ich eigentlich seit über zwei Jahren an einem anderen schriftlichen Projekt gearbeitet habe und immer noch arbeite. Aber es ist wie immer: Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt! Ich habe hier mal wieder eine kleine kurze Lemon- Fanfiction geschrieben, die innerhalb von drei Tagen fertig und innerhalb von vier weitern Tagen (hatte wenig Zeit) abgetippt war. Tut mir leid, dass ich hier noch nichts Längeres hochladen kann, aber das wird wohl noch eine Weile dauern.

Das kleine „Machwerk“ hier, gibt es nur, weil ich mal wieder meinen Kopf freischreiben musste um mich jetzt vielleicht einer längeren FF widmen zu können und ich außerdem etwas Wut im Bauch hatte, weil es einige Leute gibt, die sich nicht an Regeln halten können! Und was soll ich sagen? Schreiben hilft enorm den Stress mal loszulassen! Also Leute fangt an zu schreiben!

Ok, bevor ich hier noch einen moralischen bekomme, wird es Zeit für Warnungen. ;o)
Diese kleine kurze Fanfiction beinhaltet eine Lemonszene und wer es nicht gerne liest sollte es nicht lesen.

Dann gehören die genannten Charaktere nicht mir selbst, leider leider, aber ich habe mir Taichi und Yamato trotzdem mal wieder ausgeliehen. Was allerdings mir gehört ist das schöne Drachentattoo und der süße Hund Jake!!! ;o)

Natürlich dürfen die Grüße an einige ganz liebe Personen nicht fehlen! :o)

Natürlich an die liebe Maike …Überraschung! ;o) Liebe Grüße auch an Yamo und Toby und auch an James X Ich hoffe es geht euch allen gut! Wir haben lange nichts mehr voneinander gehört! Besonderen Dank auch an Chaoskid und Hexe-1986! Ihr beide könnt euch denken wofür!

Liebe Grüße auch an Melli, Asuka und Kati- chan (Von der ich gerade in diesem Moment eine Nachricht bekommen habe) und Su- chan, Na-chan, Ani_Lunaria, Seichan, Bina-chan, , Kana-chan, Tuffelchen, SeeraaSataan, Angelo, KYOKO, Accid_Burn, Chrissy, Tessa- chan, DarkAyaChan, , Kittychan, , Hebi Neko, , Fanni, und Shu und an alle die ich jetzt noch in der Eile vergessen habe. Ich danke euch für viele liebe Kommentare, oder E-Mails die ihr in den letzten Jahren immer für mich da gelassen habt! VIELEN DANK!
So, und jetzt ran ans Lesen!!!!


Urlaubsstimmung

Leicht wehten seine Haare im Fahrtwind. Noch schien die Sonne auf sie hinab und sie fuhren in der wohl romantischsten Umgebung mit seinem schwarzen Cabrio über eine kleine Küstenstraße, an hohen Klippen entlang. Wunderschön! Jedenfalls wenn Yamato Ishida Augen dafür gehabt hätte!

„Fahr gefälligst nicht so schnell mit meinem Baby!“, knurrte er seinen Partner an, denn nicht er selbst saß hinter dem Steuer und konnte alles als Fahrer genießen!

Sein Auto war nur zarte Musikerhände gewöhnt und musste mit Feingefühl behandelt werden! Nicht mit grobmotorischen Fußballerhänden, wie sie sein Freund besaß. Nicht, dass Taichi Yagami sonst keine Ahnung hatte, was er mit diesen Händen Gutes anstellen konnte! Eher das Gegenteil war der Fall, aber das war ja ein ganz anderes Thema!
Genau jetzt musste er zusehen, wie sein, für gewöhnlich Lieblingsfußballer, sein Baby quälte und er rein gar nichts dagegen tun konnte!

„Also erstens fahre ich nicht zu schnell, zweitens sitze ich nicht zum ersten Mal hinter diesem Steuer und drittens hättest du gut und gerne selbst fahren können, wenn du dir auf dem Empfang nicht drei Bourbon hintereinander rein gekippt hättest!“, kam es genauso genervt von Tai zurück! „Ach ja, nicht zu vergessen, dass du in meinen Landrover hättest kommen können, der auch wenigstens einen großen Kofferraum hat!“

„Mein Auto hat einfach mehr Stil!“, verteidigte sich Yamato sofort. „Ich hätte unmöglich mit deinem Geländewagen bei diesem Empfang auftauchen können, schließlich habe ich ein Image zu wahren, auch wenn ich heute nur deine Begleitung war!“

Als Antwort bekam er darauf aber auch nur ein Schnauben. Super! So hatte Yamato, oder auch Matt wie er oft von Freunden und seiner Familie genannt wurde, den Start in ihren Liebesurlaub nicht vorgestellt! Vor allem, weil sie sich zusätzlich auch noch drei Wochen lang nicht gesehen hatten!
Taichi war professioneller Fußballer und musste mit seinem erstklassigen Fußballverein in ein Trainingslager ans Meer fahren und Matt selbst hatte wichtige Aufnahmen im Tonstudio machen müssen. Er war Sänger der Rockband „Teenage Wolves“ und hatte in den letzten drei Wochen auch viel zu tun gehabt. Sie in den letzten Wochen eine neue CD hatten produziert, was ihn einiges an Kraft gekostet hatte.
Gerade deshalb hatten sich Tai und Matt dazu entschieden einen schönen, entspannenden Urlaub an diese drei extremen Wochen zu hängen, den sie in einem extra angemieteten Strandahaus verbringen wollten. Nur sie beide, ganz alleine. Zumindest solange bis sein Bruder Takeru und Taichis Schwester Kari, Tais großen schwarzweißen Hund Jake, Matts drei große Koffer und Tais sperriges Teleskop, worauf dieser als studierter Astronom nicht verzichten wollte, in Tais viel zu großem Landrover vorbeibringen würden!

Ihm grauste es jetzt schon davor wenn er daran dachte, dass ihre Geschwister nach zwei Tagen Kurzurlaub bei ihnen, sein Baby zurück nach Tokio fahren würden. War es denn nicht schon genug, dass Tai z.B. gerade die Gangschaltung quälte? Ok, Gut sah sein Fußballer in dieser Pose ja schon aus! In seinem eng geschnittenen Anzug, dessen Sakko schon irgendwo im Kofferraum lag, mit cooler Sonnenbrille auf der Nase und mit wehenden braunen, weichen Wuschelhaaren, hinter dem Steuer eines tollen Cabrios! Richtig sexy!
Doch Matt war nicht in der Stimmung diese Reize weiter zu beachten, oder gar darauf zu reagieren. Er war sauer und genervt, gerade auch wegen diesem blöden Presseempfang, auf den er sowieso keine Lust gehabt hatte! Tai hatte kaum Zeit für ihn aufbringen können und Matt hasste es, keine Aufmerksamkeit von Demjenigen zu bekommen, der ihm am Wichtigsten war!

Das Fußballteam war nämlich nach ihrem Trainingslager, heute Nachmittag auf einen Presseempfang geladen worden, wo natürlich die lieben Fußballfrauen, ob nun Ehegattin oder kurzzeitiges Groupie- Anhängsel, nicht fehlen durften. Und da Taichi und Yamato als schwules Paar in diesen gehobenen Kreis der Gesellschaft etabliert waren, musste Matt wohl oder übel heute Tais Begleitung sein. Ja ok, das gehörte einfach auch dazu. Sie waren nun mal ein Paar, das in der Öffentlichkeit stand. Solche Empfänge waren nun mal Teil ihrer beiden Jobs, aber Matt war im Moment wie gesagt einfach zu wütend um rational darüber nachzudenken. Sogar der Teil der ihm sagte, dass Taichi auch zu jeder seiner Öffentlichen Auftritte und Preisverleihungen kam und ganz brav neben ihm saß, wurde in seinem Kopf ganz nach hinten geschoben!

Yamato Ishida sah heute perfekt für seinen Schatz aus, war stilecht mit seinem Cabrio, publikumswirksam vorgefahren und hatte durch seinen kühlen Charme, alle und jeden bezaubert! Und was hatte er dafür bekommen? Gerade mal eine zärtliche Umarmung und ein kleines Küsschen, nach drei Wochen Abstinenz. Hey, er hatte ja wohl einen richtigen Begrüßungskuss verdient, oder etwa nicht? Vor Allem weil er dann auch noch die ganze Zeit höflich lächelnd neben seinem Schatz herlaufen musste, der von allen Seiten blöd angesprochen wurde. Tai hatte nur ein paar Worte zwischendurch mit ihm wechseln können, so etwas war bei weitem nicht genug! Nicht zu vergessen, diesen einen schmierigen Typ, ob es nun ein Pressefuzzi, oder irgendein Bruder von einem von Tais Mannschaftskammeraden war wusste er nicht, der Taichi vor Matts Augen schamlos angemacht hatte. Tz! Am liebsten hätte sich Matt mit diesem Fatzke geprügelt, aber das hätte ihm und Tai nicht gerade gute Schlagzeiten eingebracht! Seinen Plan hatte er aber in seiner Phantasie ausgelebt und der Typ hatte sich wohl etwas über Matts eiskalte Blicke gewundert!
Aber da jemanden in der Phantasie zu verprügeln bei weitem nicht die Genugtuung, die er brauchte, brachte, war er zur Bar gestapft und hatte sich Bourbon bestellt.

Hm… klar! Genau! Wenn er es so sah, war also Taichi schuld daran, dass Matt nicht hinter dem Steuer seines Wagens sitzen konnte um diese traumhafte Küstenstraße befahren zu können. Tai hatte sich anbaggern lassen, Matt hatte aus Frust getrunken und siehe da: Tai musste fahren! Oh Mann war das nervig!

„So habe ich mir das alles nicht vorgestellt!“, knurrte er und wandte sich dem Fenster zu.

***
„Oh ja toll!“, brauste Taichi jetzt auf und äffte Matt nach: „‚So habe ich mir das nicht vorgestellt! ‘ Denkst du ich wäre darauf gekommen, dass du angetrunken und motzend neben mir sitzt, während wir eigentlich mit Urlaubsstimmung einem Strandhaus entgegenfahren sollten?“
So langsam reichte es Taichi wirklich! Was konnte er denn dafür, dass sein blauäugiger Schatz lieber den Stil statt das Praktische, in den Vordergrund stellte? Image hin oder her, dieses Auto war einfach zu unpraktisch um drei Wochen zu verreisen! Würden sie in irgendein Hotel fahren, wo alles für sie gemacht wurde, wäre es etwas anderes! Aber sie hatten es schließlich satt gehabt, durch die Hotels zu tingeln und ständig von vielen Leuten umgeben zu sein. Sie wollten Einsamkeit, sie wollten sich selbst versorgen. Gerade darum hatten sie beschlossen in das kleine Ferienhaus in der Nähe eines kleinen Fischerdorfes zu fahren. Zwar luxuriös, aber schön abgeschieden… und hoffentlich auch Pressefrei! Sie hätten ja auch wieder in ihre Blockhütte fahren können, die sie in den letzten Jahren immer wieder in einem Wald gemietet hatten, aber es war ihnen eher nach Meer und Strand gewesen.

Allerdings mussten sie bei diesem Urlaub einfach praktisch denken und sein Schatz hatte sich heute Morgen anscheinend dagegen entschieden! So schön es auch war, abends mit einem solchen Sportwagen dicht an den Klippen entlang zu fahren und den Wind zu spüren. Wenn das schönste Wesen dieser Welt mit einer sauertöpfischen Miene neben einem saß, konnte selbst ihm die die gute Laune vergehen! Dabei hätten sie jetzt wild turtelnd in den Sonnenuntergang, der bald Anfangen würde, fahren und die Dinge wahrmachen sollen, die sie sich noch gestern Nacht durch das Telefon zugeraunt hatten!

Aber nein! Hier saßen sie nun, eingezwängt in ihre formelle Anzüge, mit Krawatten wohl bemerkt, was für den braunhaarigen Fußballer immer die reinste Tortur war, und meckerten sich gegenseitig an. Super! Vor allem weil es so sinnlos war und obendrein noch eine Kleinigkeit!
Sie hatten für die nächsten zwei Tage nun mal nur den Sportwagen und fertig! Kari und Tk würden schließlich erst dann seinen, bzw. Ihren Hund, sein Teleskop und vermutlich tonnenweise Klamotten von Yama mitbringen. Tai befürchtete schon, dass sein blonder Schatz sich spätestens morgen Abend darüber beschweren würde, dass er in seiner kleinen Tasche, die gerade mit Taichis zwei Sporttaschen, welche er für drei Wochen Trainingslager gebraucht hatte, zusammengequetscht im viel zu kleinen Kofferraum war, zu wenig hatte mitnehmen können. Nun, aber so war Yama nun mal! Und ohne Klamotten mochte Taichi ihn sowieso viel lieber!
Kurzum: Jetzt mussten sie sich mit der unpraktischen Situation arrangieren, denn es ließ sich in den nächsten zwei Tagen nicht ändern! Warum also sinnlos streiten? Taichi überlegte, ob er nicht kleinbeigeben und sich für seine Genervtheit entschuldigen sollte. Vielleicht könnten sie diese Fahrt dann auch endlich genießen!
Gerade wollte er Luft holen und etwas sagen, als sein blonder, zurzeit sehr mies gelaunter Engel, schon wieder das Wort ergriff.

„Ich bin nicht angetrunken! Es waren nur drei Drinks und die sind lediglich fürs Autofahren zu viel! Und komm mir nicht mit Urlaubsstimmung! Wahrscheinlich ist das Erste, was ich im Ferienhaus machen muss, die Waschmaschine anzustellen, damit deine verschwitzten Trainings- und Freizeitklamotten sauber werden. Du hast bestimmt nicht eine saubere Sache mehr zum Anziehen!“

Schade! Dahin war sein Wille sich selbst zu entschuldigen! Was waren das denn für Vorwürfe? Das war jawohl lächerlich!

„Jetzt hör‘ aber auf Yamato!“ rief er entrüstet. „Erstens, habe ich dir gestern Abend am Telefon gesagt, dass ich schon selber eine Tasche meiner Wäsche gewaschen und sogar gebügelt und zweitens teilen wir uns den Haushalt immer, wie du sicherlich noch weißt! Ich kann mich nicht daran erinnern, dich darum gebeten… geschweige denn herrisch befohlen zu haben, meine Wäsche sofort zu waschen, sobald wir das Haus betreten! Das ist vollkommen lächerlich! Du benimmst dich ja wie eine genervte Hausfrau!“

Oh nein, er würde sich solche Vorwürfe nicht nachsagen lassen. Egal, ob Matt es nur aus Wut von sich gab, oder aus… Trunkenheit sagte. Alles hatte seine Grenzen und wenn Matt vorhatte, alle möglichen Kleinigkeiten, die ihn gerade so störten, auf den Tisch zu packen, hatte er keine Lust darauf seinen Kopf dafür hinhalten zu müssen und dabei auch noch still zu bleiben!

„Vergleich mich bloß nicht mit einer Hausfrau… Taichi Yagami!“

Tai wusste ganz genau, dass Matt seinen vollen Namen absichtlich so heraus schmetterte. Hoffentlich zog der Blonde sich jetzt nicht an dem einen Wort so auf. Wenn er nämlich in dieser Stimmung war, konnte das durchaus passieren.

„Wer hat behauptet, dass ich dich mit einer Hausfrau verglichen habe?“ rief er daher verärgert. „Du nörgelst gerade nur an mir herum wie eine! Seit wann ist das mit dem Wäschewaschen denn ein Thema bei uns… jemals zwischen uns gewesen? Streiten wir uns demnächst vielleicht auch, wer den Müll herausbringt, oder was? Ich hab echt keine Ahnung was dein Problem ist!“

So langsam fühlte sich Tai als müsste er bald platzen. Auch wenn er eigentlich alles von einem vernünftigen Blickwinkel aus betrachten wollte, jetzt sah er nicht ein, warum gerade er den hoch gelobten Part der Vernunft übernehmen sollte! Hallo! Er würde sich hier nicht von der Seite anmeckern lassen!

„Mein Problem ist, dass ich nichts getrunken hätte, wenn DU dich mal mit mir beschäftigt hättest, statt dich von irgend so einem Lackaffen anbaggern zu lassen!“ fauchte Matt schon fast.“ Dann könnte ich, mein zartes Auto jetzt fahren und müsste nicht mit ansehen, wie du als Grobmotoriker hier wahr los mit diesem Baby umgehst! Und jetzt hör endlich auf so hart zu schalten, sonst machst du mir noch irgendetwas am Getriebe kaputt!“

So! Jetzt reichte es ihm aber! Mit wutverzerrtem Gesicht fuhr er rechts heran, in eine Art Haltebucht. Zwischen Straße und Klippen waren es gut 20 Meter, auf denen man stehen konnte. Sobald das Auto stand, sprang Taichi heraus und knallte die Tür zu!

„Verdammt nochmal!“ schrie er laut heraus und kickte den nächstbesten Stein weit über die Klippe hinweg. „Als wenn ich mich von irgendjemand anbaggern lassen würde, du müsstest mich doch eigentlich kennen!“

„Kannst du die Tür nicht sanfter schließen?“, schrie Matt ihm nur wütend hinter ihm her, bevor er sorgfältig den Motor abstellte, den Schlüssel heraus zog und dann auch ausstieg.

Manchmal konnte dieser Mann ihn so dermaßen auf die Palme bringen! Tai hasste es, wie der größte Trottel behandelt zu werden und Matt wusste das ganz genau! Auch wenn er es aus Wut und anscheinend auch aus Eifersucht gesagt hatte und auch wenn es ihm gerade vielleicht nicht so bewusst war!
Ja, Taichi war ein Tollpatsch. Immer schon gewesen, aber er war mittlerweile schon 26 Jahre alt und es hatte sich schon sehr gelegt! Tollpatschigkeit wurde von vielen Menschen mit Dummheit verglichen und so hatte Taichi sich schon oft genug beweisen müssen. Hey, er hatte Astronomie studiert! Und er war ein exzellenter Fußballer! War das nicht genug um es allen zu zeigen? Dieses Beweisen-müssen war immer sehr kraftaufwändig für ihn gewesen und gerade jetzt, nach dem anstrengendem Trainingslager, jetzt, wo er einfach nur in seinen wohlverdienten Urlaub wollte um sich zu entspannen, konnte er solche Aussagen einfach nicht hören! Erst recht nicht von seinem Lebenspartner… dem Menschen, der ihn eigentlich am Besten kannte und wusste was ihn verletzen konnte.

„Lass mich doch mit deinem bescheuerten Auto in Ruhe!“, brüllte er Matt sauer an und würde am liebsten mit voller Wucht gegen das Nummernschild treten!

Aufgebracht tigerte er hin und her und sah ab und zu noch wütend zu Yamato der ihn wiederum nicht minder wütend ansah. Mit blitzenden blauen Augen, in seinem eng geschnittenen Designeranzug… die Krawatte gelockert. Abgelenkt verlangsamte er seine Schritte. …Irgendwie war das ein sehr anziehender Anblick!
Jetzt, nachdem Tai einmal laut gebrüllt und seine Wut herausgelassen hatte, ging es ihm wieder viel besser. Außerdem schien sich die Energie, die er durch die Wut hatte langsam in etwas anderes umzuwandeln. In Spannung um genau zu sein. Prickelnde Spannung!
Hm… wenn er so richtig darüber nachdachte, also…, sein blonder Engel sah im Moment so richtig sexy aus! So wie er beide Hände in die Hüfte gestemmt hatte, wegen Nichtigkeiten herum keifend, mit leicht zerzausten Haar...

„Kannst du mir mal erklären, warum du hier mitten in der Walachei anhältst? Es sind vielleicht noch zwanzig Minuten bis wir am Strandhaus ankommen. Könntest du deinen Anfall bitte dort weiterführen? Ich könnte es mir dann schon mal gemütlich machen, während du wie ein Irrer durch den Sand stampfst!“

…Wenn dieser Engel doch nur den Mund halten würde! Aber dem konnte man ja Abhilfe leisten. Mit einem Mal schlug seine gesamte Wut in Begierde um!
Wild entschlossen ging er auf Matt zu, der ihn jetzt verwundert ansah und schnappte sich den Sänger. Verlangend presste er ihn an sich drückte seine Lippen auf diese Verführerischen Gegenstücke, seines Engels. Dieser war sehr überrascht und noch so wütend, dass Tai Hände auf seine Brust spürte, die versuchten ihn wegzudrücken. Doch Tai wäre nicht er selbst, wenn er so leicht aufgeben würde! Frech fuhren seine eigenen Hände über Yamas Rücken zu dessen Po und zogen die schmale Hüfte dicht an seine eigene heran.
Hungrig küsste er immer wieder diese weichen Lippen und bemerkte, dass der Wiederstand seines Partners mehr und mehr bröckelte. Spätestens als er die Hände, die ihn eben noch versucht hatten weg zudrücken, in seinen Nacken spürte, wusste er, dass Yama auch in ihre Spannung eingebunden war. Aus Taichis feurigen Küssen, wurde eine gemeinsame wilde Knutscherei in der sie sich gegenseitig fast verschlangen.
Als würden irgendwelche Ketten um sein Herz herum gesprengt, begann dieses wild zu pochen. Jetzt wusste er was seine schlechte Laune ausgelöst hatte! Er hatte Yama viel zu sehr vermisst und hatte keine richtige Gelegenheit gefunden, seine Freude über ihr Wiedersehen herauszulassen. Tai wusste einfach, dass es Matt genauso ging. Warum sollten sie also alles, was in ihnen angestaut war, durch einen Streit entladen? Warum sollte er denn jetzt überhaupt noch denken?
Taichi begann sich von seinen Gefühlen leiten zu lassen und die hatten sehr eindeutige Sachen vor! Gierig tauchte er mit seiner Zunge in die vertraute Mundhöhle ein, traf auf die von Matt und sofort entstand ein hitziges Zungengefecht.

„Ich habe dich so vermisst!“, hauchten beide fast gleichzeitig, als sie ihren Lippenkontakt zum Luftholen unterbrachen. Viel mehr musste auch nicht gesagt werden!

Leidenschaftlich drückte er Matt in Richtung des Autos. Es gab kaum etwas, was ihm jetzt noch stoppen konnte und die Erregung seines Partners, die sich gerade hitzig gegen seine Eigene rieb, ließ ihn vermuten, dass Matt und er gerade eine Möglichkeit gefunden hatten ihren Streit zu beenden. Nicht nur den Streit! Auch die Sehnsucht, welche sich nach drei Wochen Trennung aufgebaut hatte, musste gestillt werden! Fast schon ungeduldig warf er Yama deshalb auf die Motorhaube.

***
Erst als er die glatte, warme Motorhaube unter seinem Rücken spürte, setzte sein Hirn zumindest teilweise wieder ein. Aber viel Zeit alles zu verarbeiten hatte er nicht, denn Matt wurde fast sofort wieder etwas angehoben und aus seinem Sakko geschält. Ja, er wusste auf was das hier hinauslaufen würde! Und er begrüßte es sogar sehr, vor allem, weil Tai gerade seinen empfindlichen Hals mit diesen sündigen Lippen attackierte. Er konnte dem noch nie etwas entgegensetzen.

„Tai!... Schatz, was ist, wenn jemand vorbeifährt?“, versuchte er einzuwenden, aber die unvermeidbaren Seufzer die seine Kehle verließen, konnten wohl kaum den Kern dieser Frage deutlich machen.

„Das ist mir piep- egal!“, knurrte Tai mit erotisch dunkler Stimme, die in seinen Ohren nachklang. „Die ganze letzte Stunde ist uns weder jemand entgegengekommen, noch war jemand hinter uns hergefahren. Wenn jetzt noch jemand vorbeikommt, bekommt er halt eine echte Show geliefert!“

Tja, sein Fußballer hatte gesprochen! Da außerdem ihr enormes Verlangen nacheinander die Lösung ihres ganzen Streits war, hatte er gar nichts anderes im Sinn, als sich dieser Leidenschaft voll und ganz hinzugeben. Tai war ein wenig feuriger als sonst und hatte es anscheinend ziemlich eilig, denn Matt konnte schon die großen Hände spüren, die fahrig über seine Brust strichen. Innerhalb von… keine Ahnung… wenigen Sekunden hatte der Mann mit den wilden schokobraunen Augen, sein Hemd schon aufgeknöpft. Wie schaffte er dass immer wieder, ohne das Matt es bemerkte? Aber das war jetzt eigentlich auch schon längst wieder egal! Erregt zog er Tai, der schon dabei war seine Brust zu küssen, zu einem weiteren Zungengefecht hoch und schlang seine Beine um ...

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