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Nicht beendet
| Ab 18 Jahren |
Deutsch |
15.07.2007 | 06.09.2008 |
273995 |
4.22 Bei 18 Vote(s) |
451 |
| Autor: |
vegachen |
| Pairing: |
werdet ihr ja lesen |
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Augen zu und durch...
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So ging das eigentlich das ganze Essen über. James durfte sich bei jedem Atemzug der Zwillinge anhören wie cool Magnus war, wie gepflegt er sich ausdrückte, wie spannend seine Erzählungen waren und wie atemberaubend, wo er schon überall gewesen war. Dunkel knurrte James immer wieder, doch das hielt die beiden Rothaarigen von nichts ab. Im Gegenteil. Sie rückten sogar etwas von James ab, weiter zu Magnus heran, um seinen Geschichten besser lauschen zu können. Die beiden himmelten den Blauhaarigen regelrecht an und bekamen nicht einmal mit, wie James irgendwann sein Besteck fallen ließ und das Abendessen für sich beendete.
Da verging einem doch echt alles und egal wie Magnus ihm vorhin noch gefallen hatte, im Moment war er einfach nur nervig. Soviel Frust an einem Tag konnte sich doch in einem gar nicht ansammeln aber es war gerade so und James hatte nicht den blassesten Schimmer wie er sich abreagieren könnte. In London war das nie ein Problem gewesen. Da hatte er seine Kumpels zusammen gepfiffen und sie hatten die Gegend unsicher gemacht, Straßenfußball oder –hockey gespielt. Irgendwas war ihm immer eingefallen, aber das war ja nicht einmal das wichtigste gewesen. Nein. Das was zählte, war das er weg kam von allem. Aber hier fühlte er sich einfach nur eingesperrt. Die Mauern drohten ihn zu erdrücken, alles um ihn herum schien ihm fremd, widerwärtig und einfach nur falsch.
James irrte durch die Gänge, während sein Blick von rechts nach links immer wieder hin und her zuckte. Von jedem bewegten Bild schien sein Vater ihn anzustarren, auszulachen und zu verhöhnen. Panik stieg in dem Jungen auf, seine Brust krampft sich immer mehr zusammen und mit jeder Stufe schien er weniger atmen zu können, bis James auf die Knie zusammensackte und sich nur noch zitternd zusammenrollte.
Er kam damit einfach nicht klar. Mit dem Druck der so seltsam auf seinen Schultern lastete, obwohl ihn niemand ausübte. James kam doch so eigentlich gut im Stoff mit. Er hatte kein Problem das mit dem Zaubern hinzubekommen und es machte ihm sogar sehr viel Spaß, aber trotzdem fühlte er sich zeitweise, hier so fremd, also dürfte er hier nicht sein. Genau das war es. Er fühlte sich an manchen Orten dieses Schlosses einfach sehr, sehr unwohl.
Langsam kehrte ein kleiner Funken Kraft in James zurück, sodass er sich wieder zitternd aufrappeln und von den Treppen wegschleppen konnte. Das ihn sein Weg in die Bibliothek führte, bekam James aber erst mit nachdem er seinen Kopf eine Weile auf einem der langen Tisch gelegt hatte und wirklich wieder zur Ruhe gekommen war. Misstrauisch sahen sich die dunkelgrünen Augen um und dann seufzte er abgeschlagen. Hierher hatten die Zwillinge ihn zwar immer mal schleppen wollen, aber für mehr als die Hausaufgaben war er noch nie hier gewesen, obwohl sich James durchaus für Bücher interessierte.
Nun aber wo die großen Räume in der aufkommenden Dämmerung der Nacht vor ihm lagen übten sie auf den Jungen eine schwere Anziehungskraft aus. Langsam erhob sich James und begann sich vorsichtig umzusehen. Aber es war schwer durch das spärliche Licht überhaupt genauere Buchstaben auf den breiten Rücken zu erkennen. Unsicher tastete James sich ab, bis er seinen Zauberstab fand und einen unsicheren Blick auf ihn warf.
„Lumus.“ nuschelte er leise und sofort flammte eine kleine Lichtkugel an der Spitze es Zauberstabes auf, aber während James sich langsam in Bewegung setzte, löste sich die Kugel plötzlich und schwebte einige Meter von ihm weg. Sie hatten diesen Spruch erst letzte Woche gelernt und so ließ James sofort die Schultern hängen. War ja klar, dass er nicht einmal den einfachsten Zauber hinbekam, aber zu seinem Erstaunen ging das kleine Licht nicht aus, sondern blieb etwas entfernt einfach in der Luft stehen.
„Hey. Bleib da.“ meinte James mit einer so kindlichen Stimme, dass er beinahe selbst vor ihr die Augen verdrehte, aber auch ein kleines Kichern konnte er sich nicht verkneifen, denn die Lichtkugel hielt wirklich inne. Neugierig sah James auf die Bücherrücken und begann leise vorzulesen.
„Buch der Zaubersprüche. Buch der erweiterten Zaubersprüche.“ leise knurrte James und ging einige Bücher weiter, aber nachdem er auch bei dem fünfzehnten nur etwas mit Zaubersprüchen gelesen hatte, verlor der Dunkelblauhaarige einfach die Lust nachzusehen. Und auch das Licht schien von James Auswahl nicht begeistert, denn es begann aufgeregt hoch und hinunter zu hüpfen. Immer wieder wenn James zum lesen ansetzte wurde es dunkler, entfernte sich sogar noch ein Stück von dem jungen Zauberschüler, nur um auf dessen Protest wieder ein Stück näher zu kommen.
„Was soll denn das?“ fauchte James leicht gereizt, denn eigentlich wollte er sich in Ruhe umsehen, aber das Licht schien das wenig zu interessieren denn es begann immer mehr zu flackern. Aufgeregt zuckte es immer wieder auf der Stelle bis es James zu bunt wurde und er schon wieder die Gegenformel nuscheln wollte, aber das kleine Licht wurde sofort bläulich durchsichtig und blieb stocksteif in der Luft stehen.
„Du benimmst dich jetzt.“ verlangte James herrisch, worauf das Licht kurz aufglimmte.
„Gut. Dann lass mich jetzt lesen, ok?“ Aber daran dachte das Licht nicht, sondern es begann nur wild um James Kopf herumzuzischen und segelte immer wieder ganz nahe am Kopf des Jungen vorbei, das dieser danach begann zu schlagen. Immer wieder fuchtelte James wild nach dem störrischen Licht, bis er es erwischte und wie einen Volleyball in die nächste Abteilung der Bibliothek schmetterte. Laut krachend schlug die Lichtkugel zwischen den Regalen ein und blinkte dann als ob es wimmern würde vor sich hin. James sah ihm misstrauisch nach. Eigentlich sollte ihm doch hier nichts mehr seltsam vorkommen aber davon das sich herbeigerufenes Licht von allein bewegt hatte ihm noch niemand etwas gesagt. Und allein das war wohl der Grund warum James dem kleinen Licht nachging und leise danach rief.
„Du?“ fragte er vorsichtig, doch das Glimmen glühte nur kurz auf und erlosch dann beinahe vollständig. James zuckte erschrocken zusammen. Er wollte hier doch nicht vollkommen im Dunkeln allein herumschleichen. Das Herz begann dem Jungen bis zum Hals zu schlagen, während er auf das kaum mehr erkennbare Glühen zuging und wieder ein leises *du* hauchte. Die Regale um ihn herum waren nur noch schwarz, an einigen Büchern hingen schwere schmiedeeiserne Ketten und das ließ in James Bauch ein unbehagliches Kribbeln aufsteigen.
„Licht?“ fragte er wieder vorsichtig, aber das Glimmen wurde wieder nur für einen Moment heller. Die kleine Kugel war wohl in die hinterletzte Ecke gefallen und James musste wirklich viel Mut in sich zusammenkratzen um durch die schwarzen Bücherreihen zu huschen. Doch als er das Licht endlich fand, lag es keinesfalls auf dem Boden, sondern schwebte gut zwei Meter hoch vor einer Reihe Bücher.
„Da bist du ja.“ meinte James erleichtert, als würde das Licht ihn wirklich verstehen, doch dieses begann wirklich etwas mehr zu glühen und hüpfte wieder leicht auf und ab. Vorsichtig trat James näher. Auch dieses Buch war in schwarzes Leder eingeschlagen, mit silbernen Lettern beschriftet aber es hang nicht wie die anderen in seiner Reihe an einer Kette. Vorsichtig streckte James die Finger danach aus, zog es hervor und betrachtete sich den Titel.
„Schülergesamtverzeichnis Hogwarts.“ las James halblaut vor und sah sich dann fragend um. Leise brummte er und schlug dann irgendeine Seite auf, auf der er aber nur eine endlose Liste von Namen fand. Leise brummte James und sah das Licht nun fragend an.
„Und jetzt?“ wollte er wissen, doch da schob sich das Licht auch schon über eine Seite und beleuchtete eine bestimmte Stelle. Aber die helle Stelle auf der Seite, war klein, als würde es aus dem Buch herausleuchten. Wieder sprang das von James gerufene Licht etwas auf und ab, während James begann zu blättern. Die helle Stelle auf den Seiten wurde immer größer bis sie einen Namen komplett erleuchtete.
„Lily Evans.“ las James leise vor und plötzlich schmiegte sich das Licht ganz eng an seinen Hals. Sofort zuckte der Junge zurück.
„Du hast einen Herzschlag.“ rief er erstaunt und wieder glimmte das Licht vorsichtig auf.
„Nein, nein, nein. Du bist nur ein Licht. Ich hab dich gerufen. Nur zum Licht machen. Du bist nur ein Licht.“ protestierte der junge Zauberer doch wieder sprang das Licht aufgeregt hin und her. James lie
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Die letzten 5 Kommentare
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Kommentar von: Shikava
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Username: Shikava
Datum: 17.06.2011 - 22:08
Kommentar Nr.: 8933
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mir is auch nich klar über was die beiden geister reden, wenn du nich weiter schreibst. lass mir ein licht aufgehen!
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Kommentar von: Ingrid
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Username: Ingrid
Datum: 12.10.2010 - 17:09
Kommentar Nr.: 8045
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schreib bitte bitte weiter.
Du kannst uns an so einer Stelle nicht hängen lassen.
Die Geschichte ist toll
*+mehr will*
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Kommentar von: Mimimomo
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Username: Mimimomo
Datum: 17.08.2010 - 15:02
Kommentar Nr.: 7711
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Ich find die Story richtig super!!
Schreibst du noch weiter?? *bitte*
*mehr lesen möchte*
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Kommentar von: vegachen
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Username: vegachen
Datum: 04.02.2010 - 22:07
Kommentar Nr.: 7094
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noch mehr klarstellen? ich schreib sicher nicht hin jetzt fängt er an sich zu erinnern... ich denke es wird so ausreichend klar, schließlich sind die abschnitte immer sichtbar getrennt...
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Kommentar von: Shayra
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Username: Shayra
Datum: 04.02.2010 - 21:32
Kommentar Nr.: 7093
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Also ich finde deine Story grundsetzlich echt gut, allerdings ist der Verlauf der Geschichte manchmal nicht ganz klar. Wenn du zum beispiel einen Sprung in die Vergangenheit machst oder von den Gedanken einer Person Schreibst, solltest du das vorher auch klarstellen. Ich hab mich nämlich ein paar mal gefragt ob ich vielleicht was überlesen habe =)
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