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Nicht beendet
| Ab 18 Jahren |
Deutsch |
15.07.2007 | 06.09.2008 |
273995 |
4.22 Bei 18 Vote(s) |
451 |
| Autor: |
vegachen |
| Pairing: |
werdet ihr ja lesen |
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Magnus Noir
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Hermine saß in ihrem Büro und besah sich missmutig den Brief, welcher vor ihr lag, während sie das stete, aber leise Klopfen an ihr Fenster versuchte zu ignorieren.
„Vielleicht solltest du ihn rein lassen?“ schlug Ron vor und warf einen kurzen Blick auf den schwarzen Falken welcher unablässig mit dem Schnabel gegen das dünne Glas schlug.
„Wie lang hockt er denn schon da?“ fragte Ron weiter, nachdem ihm auf seine erste Frage nicht geantwortete wurde. Hermine hob den Blick und schien wirklich zu überlegen. Sie hatten jetzt Samstagabend und das Klopfen begann gestern am frühen Morgen, also seit etwas mehr als 24 Stunden wohl schon.
„Ne Weile.“ meinte sie aber nur und erhob sich.
„Er wird mir nur noch einen dieser Briefe bringen.“ Sie deutete auf ihren Schreibtisch wo sich mittlerweile 15 gleiche Pergamente stapelten. Alle kamen mit diesem Falken, alle in einem schwarzen Umschlag gesteckt auf dem mit schimmernder silberner Schrift nur ihr Name und Rang in der Schule geschrieben stand. Kein Absender, keine weiteren Informationen woher diese Briefe stammten. Sicher hatte es Hermine mit einigen Zaubern versucht, aber da erhob sich um sie herum immer nur schwarzes Nichts. Man hörte zwar einen scharfen Wind pfeifen und es wurde für einen Moment kalt, aber mehr passierte nicht.
„Steht denn immer nur das selbe drin?“ fragte Ron obwohl auch er jeden dieser Briefe gelesen hatte.
„Ja Immer nur das Selbe.“ Es wird gewarnt vor einer neuen Bedrohung und um ein Treffen gebeten.“ Hermine seufzte leise, ging zum Fenster und öffnete es. Sofort flatterte der Falke herein, warf einen weiteren schwarzen Umschlag auf den großen Schreibtisch und ließ sich dann auf der Rückenlehne eines der Stühle nieder welche vor dem Schreibtisch standen.
„Die Sitzstange ist ihm wohl nicht bequem genug?“ fauchte Ron und ließ sich in den Stuhl daneben fallen.
„Also was steht drin?“ drängte er Hermine die sich endlich dem Schriftstück zuzuwenden. Die Brünette schüttelte nur unmerklich den Kopf.
„Ich will keine neue Bedrohung. Die letzte reicht mir noch für zwei weitere Leben.“ hauchte sie erschöpft, während Ron nur zustimmend nickte. Dieser Krieg hatte ihnen beiden viel, zu viel genommen. Sie hatten nicht nur Freunde verloren, sondern sehr viel mehr, das spürten beide aber irgendwann gewöhnt man sich scheinbar an den leeren Flecken auf der Seele und vergisst wessen Platz das einst gewesen war.
„Ich vermisse ihn so.“ hauchte Hermine und zuckte sofort leicht zusammen. Schmerzhaft verzog sie das Gesicht und riss die Hand an die Brust. Ron war sofort aufgesprungen und um den Tisch geeilt um Hermine auf dem Stuhl zu halten.
„Du sollst damit aufhören.“ mahnte er ängstlich, aber auch mit einer gewissen Verärgerung in der Stimme.
„Bitte Hermine. Tu dir das nicht an.“ bettelte er leise und strich sanft über die braunen Haare, während die Brünette matt lächelnd zu ihm aufsah.
„Du meinst wohl ehr DIR?“ fragte sie und kurz zuckte ein längst abgestumpftes neckisches Lächeln über ihre Augen. Ron wich kurz vor ihr zurück, lächelte ebenso matt und setzte sich dann wieder auf seinen Platz.
„Was kann ich dafür?“ murrte Ron leise doch bevor Hermine ihm antworten konnte, stieß der Falke einen mahnenden Schrei aus. Sein Gefieder tropfte vom Regen der schon seit einigen Stunden vom Himmel fiel und immer wieder schüttelte er sich leicht.
„Ja doch.“ fauchten Hermine und Ron zeitgleich und dann zog die den schwarzen Brief zu sich heran. Wieder wurde ein Stück Pergament hervorgezogen und nachdem Hermine es aufgeschlagen hatte, warf sie Ron einen kurzen Blick zu.
„Lies schon.“ meinte Ron und dann senkte er den Blick. Hermine seufzte nur leise.
Sehr geehrte Miss Granger,
wie ich Ihnen bereits mehrmals mitgeteilte habe, gehen wir davon aus, dass Ihnen und Ihrer Schule neues Unheil droht. Leider ist es mir nicht möglich Ihnen auf diesem Weg nähere Informationen zukommen zu lassen. Ich bitte Sie daher um ein persönliches Gespräch.
Ein Freund.
Hermine warf den Brief auf den Tisch und fauchte nur leise.
„Wie sollte man so einem Brief Vertrauen entgegenbringen? Wir sind froh die Schule wieder eröffnet zu haben und jetzt DAS! Verflucht Ron! „er ist dieser Kerl?“ schnauzte die Brünette.
„Wir haben beinahe 10 Jahre um die Schule gekämpft und nun läuft sie gerade mal wieder 7 Jahre und nun DAS!“ Hermine war außer sich. Ron beugte sich nur leicht nach vorn und angelte sich den Brief vom Tisch. Kurz überflog er die Schrift und dann ließ er das Pergament in seinen Schoss sinken.
„Vielleicht sollten wir so einem Treffen einfach mal zustimmen?“ meinte er leise doch sofort zuckte Hermines Kopf zu ihm herum.
„WAS?“ fragte sie barsch.
„Na ja. Wenn es diesem Kerl doch so wichtig ist. Vielleicht will er uns wirklich nur helfen? Es wäre auf jeden Fall klüger als gar nichts zu unternehmen und dann wieder von den Ereignissen überrollt zu werden. Du weißt wie es damals war. Alle haben es bis zum bitteren Ende geleugnet, bis es zu spät war. Bis er sich soweit gestärkt hatte das er uns in einen Krieg zwingen konnte. Wir hätten es verhindern können, viel früher.“ Rons Stimme war kalt, beinahe unnatürlich abgeklärt, aber er hatte Recht und Hermine wusste das auch. Sie hatten zwar lang gebraucht und in dieser Zeit war auch viel, sehr viel zwischen ihnen zerbrochen aber Ron hatte zum Schluss doch Recht behalten. Hermine nickte also ergeben, zog ein Stück Pergament heran und schrieb eine Einladung, welche sie Ron kurz lesen ließ, dann zusammenfaltete und dem Falken hinhielt. Dieser sah den Brief nur an und dann ging alles ganz schnell.
Das schwarze Gefieder des Vogels schien zu zerfließen, bis auf dem Stuhl eine schwarz verhüllte Gestalt saß. Sie tropfte genauso wie zuvor der Falke, wartete noch einen Moment und zuckte dann kurz zusammen.
„Toll ein Animagus.“ knurrte Ron wenig begeistert, aber er bewegte sich kein Stück, genauso wie Hermine.
„Danke, Miss Granger.“ raunte eine kalte Stimme, während die Gestalt eine Hand hob und sich die schwere Kapuze vom Kopf strich.
„Auch ihnen meinen Dank, Mr. Weasley.“ Ron wurde kurz von den kristallblauen Augen gemustert welche von zerzausten Blauvioletten Haaren umspielt wurden und in einem elfenbeinfarbenen Gesicht ruhten.
„Sie sind?“ verlangte er nur zu wissen, während Hermine ihren Gast nur ansah.
„Magnus Noir.“ stellte sich der junge Mann vor.
„Zauberer und Alchimist des schwarzen Nordstern.“ erklärte der Zauberer weiter, worauf nicht nur Ron fragend die Augen zusammenkniff. Der schwarze Nordstern hatte sich nach dem Krieg aus Zauberern gegründet deren Familien zu lang unter dem Nichtstun des Ministeriums gelitten hatten und machten nun unerbittlich Jagt auf alle Hexen und Zauberer, welche noch immer mit Genuss und Wohlwollen der schwarzen Kunst anhingen und Magnus Noir, so wussten sie beide hatte sich innerhalb der letzten 15 Jahre einen umfassenden Namen gemacht, nicht nur was seine Brutalität, sondern auch seine Genauigkeit in Arbeitsweise und Aufklärung betraf. Wenn man von einem Zauberer nicht verfolgt werden wollte, dann von diesem Mann.
„Dann sind sie der freundliche Briefe Schreiber?“ fragte Hermine wobei ihre Stimme leicht zitterte. Magnus nickte leicht und lächelte kalt.
„Woher nehmen Sie ihr wissen und wann gedenken Sie es mit uns zu teilen?“ war die nächste Frage im nicht mehr ganz so freundlichen Ton, doch wieder lächelte Magnus nur. Er schlug die Beine übereinander und faltete die Hände im Schoss. Eigentlich wirkte er sehr entspannt im Moment, aber in seinen Augen konnte man lesen, dass es ganz und gar nicht so war.
„Ich weiß das Sie mir nicht vertrauen, Miss Granger, aber ich bin nur hier um Ihnen zu helfen.“ Hermine knurrte wieder leise, was Magnus kurz kichern ließ.
„Also?“ mischte sich Ron wieder ein, damit dieser Kerl endlich zum Punkt kam.
„Wir gehen davon aus das man in ihrer Schule ein Wesen ausgesetzt hat, dessen Art und Kraft wir noch nicht näher bestimmen können. Fakt ist nur das wir seine Aktivitäten bis hierher verfolgt haben. Wir, der schwarze Nordstern bitten Sie deshalb zwei unserer Ermittler in ihren Mauern zu dulden. Wie werden Ihren Schülern weder zu nahe kommen noch Ihnen irgendwie anders spüren lassen, das wir hier sind.“ erklärte Magnus weiter, doch jetzt lächelte er nicht mehr. Seine kristallblauen Augen waren direkt auf Hermine gerichtet und schienen sie durchleuchten zu wollen.
„Sie wollen also ihre Agenten bei uns einschleusen?“ fauchte Hermine. Magnus nickte nur vorsichtig.
„Was soll das für ein Wesen sein?“ Diesmal wichen die blauen Augen ihr aus und der Zauberer schüttelte den Kopf.
„Das wissen wir leider nicht. Wir können nur seine dunkle Aura verfolgen. Bitte Miss Granger. Ich weiß was ich von Ihnen verlange, aber wir sehen leider keine andere Möglichkeit. Wenn es zu einem Ausbruch dieser Kraft kommt, könnte sie nicht nur Ihre Schüler, sondern die gesamte Schule unwiederbringlich zerstören.“ Magnus sah Hermine eindringlich an.
„Wollen Sie gerade meiner Schule bedrohen, Mr. Noir?“ Magnus schüttelte den Kopf.
„Wir wollen wirklich nur helfen, Miss Granger und bitten sie um ihre Hilfe. Ich jage dieses Phänomen bereits über 10 Jahre und sie können sich sicher sein, das ich weiß wovon ich spreche. Es hat andere Orte gegeben, welche restlos zerstört wurden und da haben uns die ansässigen Zauberer und Hexen auch nicht erlaubt zu helfen. Ich weiß wie viel ich verlange…“ Doch weiter kam Magnus nicht. Hermine hob erst die Hand und gebot dem Zauberer zu schweigen, bevor sie sich erhob. Einige Augenblicke ging Hermine nur im Zimmer auf und ab, schien zu überlegen was nun zu tun sei und irgendwie wünschte sie sich gerade wirklich Hilfe von einem der alten Zauberer, welche einem früher in diesem Büro von allen Wänden aus beobachtet hatten. Aber auch das gehörte der Vergangenheit an.
„Miss Granger?“ Magnus schwere Stimme riss die Brünette zurück in die Gegenwart.
„Ja. Sie haben meine Erlaubnis…“ fauchte sie gereizt.
„Aber sie werden als Schüler, im letzten Jahr auftreten. Einen Schüler der noch keine 15 Jahre Erfahrung darin hat Zauberer und Hexen durch die ganze Welt zu jagen und sie werden mir jede Woche einen Bericht schreiben… u n a u f g e f o r d e r t!!!“ fauchte die junge Frau und Magnus nickte ergeben.
„Wie sie wünschen, Miss Granger. Was soll meine Partnerin für eine Rolle spielen?“ fragte er dann, doch sofort funkelten ihn Hermines Augen böse an.
„NUR sie, Mr. Noir. Keiner sonst.“ herrschte sie ihn an, nur um sich dann abzuwenden und sich wieder hinter ihrem Schreibtisch niederzulassen.
„Wie Sie wünschen, Miss Granger.“ antwortete Magnus unterwürfig, doch seine Augen blitzen auf als würde er dunkel knurren.
„Gut. Sie werden am Sonntagabend ganz normal anreisen, dann werden ich Sie beim Abendessen vorstellen und Sie einem der Häuser zuteilen. Vielleicht einen speziellen Wunsch?“ Magnus hörte zu, nickte immer wieder, doch beim letzten Teil der Frage riss er den Kopf nach oben.
„Nicht Slytherin.“ meinte er sofort, was Hermine kurz grinsen ließ, genauso wie Ron.
„Gut. Wenn das Ihr Wunsch ist, Mr. Noir werden wir diesem natürlich entsprechen.“ Wieder knurrte Magnus dunkel. Wieso hatte er das nur gerade gesagt, oder besser warum waren ihm diese Worte ohne dass er gedacht hatte über die Lippen gegangen. Doch es blieb keine Zeit für weiteren Protest, oder Zweifel.
„Einen schönen Abend noch.“ fauchte Hermine und beendete somit ihr Gespräch, denn noch deutlicher konnten Stimme und Körpersprache Magnus nicht hinauswerfen.
Der Zauberer erhob sich also und warf Ron noch einen kurzen Blick zu, mit der Frage ob dieser nicht einmal eingreifen wollte, doch dieser schüttelte nur den Kopf und grinste kalt
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Die letzten 5 Kommentare
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Kommentar von: Shikava
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Username: Shikava
Datum: 17.06.2011 - 22:08
Kommentar Nr.: 8933
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mir is auch nich klar über was die beiden geister reden, wenn du nich weiter schreibst. lass mir ein licht aufgehen!
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Kommentar von: Ingrid
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Username: Ingrid
Datum: 12.10.2010 - 17:09
Kommentar Nr.: 8045
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schreib bitte bitte weiter.
Du kannst uns an so einer Stelle nicht hängen lassen.
Die Geschichte ist toll
*+mehr will*
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Kommentar von: Mimimomo
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Username: Mimimomo
Datum: 17.08.2010 - 15:02
Kommentar Nr.: 7711
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Ich find die Story richtig super!!
Schreibst du noch weiter?? *bitte*
*mehr lesen möchte*
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Kommentar von: vegachen
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Username: vegachen
Datum: 04.02.2010 - 22:07
Kommentar Nr.: 7094
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noch mehr klarstellen? ich schreib sicher nicht hin jetzt fängt er an sich zu erinnern... ich denke es wird so ausreichend klar, schließlich sind die abschnitte immer sichtbar getrennt...
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Kommentar von: Shayra
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Username: Shayra
Datum: 04.02.2010 - 21:32
Kommentar Nr.: 7093
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Also ich finde deine Story grundsetzlich echt gut, allerdings ist der Verlauf der Geschichte manchmal nicht ganz klar. Wenn du zum beispiel einen Sprung in die Vergangenheit machst oder von den Gedanken einer Person Schreibst, solltest du das vorher auch klarstellen. Ich hab mich nämlich ein paar mal gefragt ob ich vielleicht was überlesen habe =)
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