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Nicht beendet
| Ab 18 Jahren |
Deutsch |
15.07.2007 | 06.09.2008 |
273995 |
4.22 Bei 18 Vote(s) |
451 |
| Autor: |
vegachen |
| Pairing: |
werdet ihr ja lesen |
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Erinnerungen II (Dracos Traum)
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Draco raffte den Kragen seines Mantels noch ein Stück enger um seinen Hals obwohl er jetzt schon das Gefühl hatte zu ersticken. Doch kam dieses Gefühl ganz sicher nicht von dem schweren Stoff, der warmen Hülle in die er sich einschlug, sondern ehr von der Landschaft und den Leuten die ihn umgaben. Er hätte nie gedacht das er einmal beginnen würde seine Familie zu verabscheuen, aber anders konnte man es wohl nicht mehr beschreiben.
Er hasste sie einfach. Eigentlich hasste er sein ganzes Leben, denn was war ihm schon geblieben. NICHTS. Absolut nichts. Seine Freunde, wenn er überhaupt einmal welche gehabt hatte waren inhaftiert, auf der Flucht oder sogar tot, aber selbst das interessierte Draco nicht wirklich.
Eigentlich wollte er nur weg!
Aber wohin?
London war seine einzige Zuflucht, weil sein Vater die Großstadt verabscheute, mit den ganzen Muggeln die dort herumliefen, sein Vater Angst hatte noch mehr als jetzt schon verfolgt und beobachtet zu werden. Deswegen liebte Draco die Stadt weil sein Vater hier nicht hinkam, aber ab und an musste er sie dann doch besuchen, allein um seiner Mutter etwas Trost zuzusprechen. Doch in jeder Minute die sein Vater ebenfalls im Haus war versuchte Draco ihm zu entkommen. Er würde nur noch heute Nacht bleiben und dann morgen sehr früh aufbrechen. Ja genau das würde es tun. Er würde einfach heute Nacht noch seine Sachen packen, sich wenn möglich von seiner Mutter verabschieden und dann einfach eine Weile nicht mehr wiederkommen. Mit der nächsten Bewegung kuschelte sich Draco noch tiefer in seinen Umhang und trotzdem biss der Wind ihm noch an einigen Stellen in die Haut und ließ ihn frösteln.
Die zu dem Haus zugehörigen Ländereien schienen unendlich und hier konnte er einfach spazieren gehen ohne an etwas zu denken, ohne auf etwas zu achten und doch heute war etwas anders. Draco fühlte etwas Fremdes in denen ihm so vertrauten Wäldern. Gut hier sprangen allerhand seltsame Wesen herum die sein Vater einst zu sammeln gepflegt hatte, aber sträflich vernachlässigte, wenn sie sich als doch nicht als so mächtig wie angenommen herausstellten. Irgendwo das wusste Draco hatte selbst ein Graubuckel sein Versteck auf diesen Ländereien. Zwar gehörten diese zu den kleinsten unter den Drachenvarianten, aber immerhin war es einer.
Prüfend glitt der Blick der grauen Augen also über die sonst ins Dämmerlicht gehüllt Umgebung. Wie weit Draco wirklich schon gegangen war, merkte der Weißblonde erst als er an einem kleinen Tor anlangte von dem rechts und links eine riesige steinerne Mauer wegführte. eigentlich war er selten so weit gegangen das er das Ende ihres Grund und Bodes erreicht doch heute war sowieso alles anders und genau deswegen wohl erklomm der junge Mann die Mauer, denn das kleine Tor, so wusste Draco, würde jeden im Haus alarmieren wenn man es öffnete. Nach einem beherzten Sprung die Mauer auf der anderen Seite hinunter fühlte sich Draco seltsam frei. Die Last seines Umhangs war nicht mehr so schwer und auch schien ihm jeder Atemzug einfach zu fallen, aber das beklemmende Gefühl etwas Fremdes zu spüren war noch immer da.
Mit prüfenden Sinnen schritt Draco dem Gefühl hinterher. Spürte wie es schwächer wurde wenn er die falsche Richtung einschlug und stärker wenn er sich ihm dann wieder näherte, aber trotzdem wurde er in jedem Moment einfach davon angezogen.
Unbemerkt von jedem, selbst von Draco führte sein Gespür den jungen Mann zu einem alten verfallenen Haus. Leicht runzelte Draco die Stirn, denn er hatte angenommen sein Vater hätte diesen uralten Teil seiner Vergangenheit längst abgerissen. Draco wusste von diesem Haus nur soviel das es zu Kindertagen der Spielplatz von Lucius und seinen Freunden gewesen war, dann aber irgendwann in Vergessenheit geriet und sein Vater ihm ausdrücklich verboten hatte hierher zu gehen und da Draco wusste wie sein Vater Vergehen gegen seine Verbot zu bestrafen pflegte, hatte er sich an diese Anweisung auch immer gehalten. Doch nun war sein Vater alt, kaum mehr der Schatten seiner selbst und konnte Draco einfach keine Angst mehr machen also schlich der Weißblonde vorsichtig weiter. Immer darauf lauernd irgendwo einer Falle seines Vaters zu begegnen, doch bis er den ersten Fuß über die Schwelle setzte geschah rein gar nicht.
Zweifelnd sahen sich die grauen Augen um, denn was von außen nicht zu erkennen war, das dieser Villa die Hälfte fehlte. Sprach man von vorn gesehen Fassade und Dach noch einen halbwegs guten Zustand zu, fehlten sie ab der Hälfte des Hauses komplett. An dessen Stelle war eine Lichtung getreten in deren Mitten riesige Flammen zum Himmel schlugen. Draco wich einige Schritte zurück, wieder vor das Haus und sah nach oben, doch von dem Feuer war von hier aus ebenso wenig zu sehen.
Misstrauisch traute sich Malfoy wieder nach vorn, schlich sich immer näher an den letzten intakten Türrahmen heran, doch dann hielt er wieder inne. Hinter dem Feuer erkannte er einen Schatten, nein… Draco erstarrte regelrecht. Der Schatten stand in dem Feuer, doch die Flammen schienen ihm nichts anhaben zu können und bei näherer Betrachtung erkannte Draco sogar, dass es sich um einen Menschen handeln musste, welcher dort mit zum Himmel gereckten Armen stand und dessen Lippen sich unaufhörlich bewegten.
Vorsichtig schob sich Draco weiter nach vorn. Seine Neugier ließ ihn jede Vorsicht vergessen, doch er wollte gerade über die letzte Schwelle treten, als sich aus dem Feuer ein riesiger Drachenkopf löste und auf ihn zuschoss.
„DU NICHT!“ brüllte das Feuerwesen und ließ den Weißblonden mit panischem Blick zurückweichen. Draco strauchelte, während er in die lodernden Augen blickt und landete prompt auf seinen vier Buchstaben. Dunkle knurrte Draco während er sich wieder aufrichtete und sich an die Schwelle heran pirschte, denn diese Grenze schien der Drachenkopf nicht passieren zu können. Von dem Wesen ging gleichzeitig eine enorme Hitze aber auch Kälte aus, aber das was Draco vor allem spürte waren Energie, Hass und Aggressivität. Immer wieder züngelte ihm die gespaltene Zunge entgegen, leckte Draco über Umhang, Haare und ab und an durchs Gesicht.
„Du bist schön.“ begann der Freuerdrache mit tiefer Stimme Draco zu umgarnen.
„Beinahe so hübsch wie er, aber nur beinahe.“ wurde der Weißblonde weiter verführt und dann von einem Moment auf den anderen spürte Draco einen heißen Schmerz auf der Wange. Sofort war Malfoy wieder hellwach, starrte durch das Feuerwesen und versuchte den Schatten genauer zu erkennen.
„Was machst du mit ihm? Wer ist das?“ verlangte er von dem Wesen zu wissen, doch der Drache lachte nur dunkel.
„Er hat mich gerufen und ich erfülle seine Wünsche.“ war die gehässig hervorgestoßene Antwort.
„Wer ist das?“ presste Draco wieder hervor. Langsam brannte die nach Schwefel stinkende Luft in seinen Augen und die Umgebung wurde so trocken, das jeder Atemzug in den Lungen ein Feuer zu entfachen schien.
„Sag du es mir. Sag mir seinen Namen und bleib verschont.“ knurrte das Feuerwesen und wieder begann seine brennende Zunge Dracos Körper zu umschmeicheln. Draco kniff die Augen zusammen und versuchte etwas mehr von dem Schatten zu erkennen. Die Silhouette war ihm beim ersten Blick vollkommen unbekannt, doch dann wendete die Person kurz den Kopf und ihre grünen Augen glühten auf wie Smaragde.
„Potter.“ knurrte Draco nur flüsternd, doch sofort schlang sich die feurige Zunge um seine Hüfte und zerrte ihn mitten in die Flammen.
Draco schnappte nur kurz nach Luft um sich auf den Schmerz vorzubereiten, doch dieser blieb einfach aus. Die Flammen waren sogar recht angenehm, schienen die Kälte in Draco zu vertreiben, doch schnell schüttelte er die Verwunderung ab und griff nach der Person vor sich. Es war wirklich Potter und dessen grüne Augen starrte Draco einfach stumpf an, während seine Lippen noch immer die Formel preisgaben. Es war eine seltsame Sprache die Draco nicht zuzuordnen wusste und schon gar nicht verstand. Parsel war es nicht, auch dessen war sich Draco bewusst, denn Zischlaute jeglicher Art fehlten ihr komplett. Die Sprache war klar, kalt und hatte eine sehr harte Aussprache.
Draco bekam nur mit das immer die selben Worte wiederholt wurden, während die Flammen um sie herum immer höher schlugen und das Feuerwesen immer mehr an Kraft gewann.
„POTTER!“ fauchte Draco auf einmal und wollte dem Schwarzhaarigen eine schallende Ohrfeige verpassen doch seine Hand glitt einfach durch dessen Gesicht hindurch. Wieder weiteten sich Dracos Augen erschrocken, doch als er zurückweichen wollte, hielt ihn eine nun doch sehr heiße Flammenwand auf.
„Du kannst nicht gehen.“ wurde der Weißblonde angebrüllte und so musste Draco hilflos auf die Beendigung dieses Rituals warten.
„Lass uns gehen!“ brüllte Draco irgendwann und schloss seinen einstigen Feind einfach in die Arme. Dessen Körper wurde von Krämpfen geschüttelte und immer wieder drängte sich ein Schrei über die bebenden Lippen bevor sie die Formel von neuem sprachen.
„Potter komm zu dir!“ brüllte Draco denn das Feuerwesen um sie herum lachte ihn nur dunkel aus wenn er etwas forderte.
„Was willst du?“ brüllte Draco irgendwann, weil er sich einfach nicht mehr zu helfen wusste.
„LEBEN!“ war auch prompt die Antwort, welche dem Weißblonden mit einem lauten Brüllen entgegen geworfen wurde.
„WAS?“ Draco verstand es einfach nicht. Wenn dieses Vieh sie umbringen wollte, sollte es das doch einfach tun, doch er hatte den Gedanken noch nicht einmal richtig beendet da wurde er auch schon wieder ausgelacht.
„Nein, Mensch. Ihr werdet mir leben geben. Eine Hülle will ich haben.“ fauchte das Feuerwesen während es immer wieder seine Gestalt änderte, vom Drachen zur Schlange, ein Chimäre und was es sonst noch für Fabelwesen gigantischer Größe gab. Nun war es Draco der lachte aber bei ihm klang es einfach nur verzweifelt.
„Gib mir eine Hülle!“ verlangte das Feuer wieder und Draco hätte nicht sagen können warum, aber er brüllte einfach JA! Augenblicklich zog sich das Feuer zurück doch es nahm auch jede Luft zum Atmen mit sich sodass Draco nur noch verzweifelt versuchte seine Lungen zu füllen, bevor er einfach ohnmächtig wurde.
Als Draco wieder zu sich kam war es um ihn herum eiskalt und irgendwas lag auf ihm, aber selbst das wärmte ihn nicht. Mühsam schob der Weißblonde das Gewicht von sich herunter und setzte sich zitternd auf. Seine Augen mussten sich erst einmal an die herrschende Dunkelheit gewöhnen und dann fiel es ihm wieder ein. Sofort rappelte sich Draco auf, stürzte panisch davon, doch wieder strauchelte er, viel in den mittlerweile gefallenen Schnee und erst als ihm diese Kälte ins Gesicht schlug, kam er wieder zu Sinnen. Zitternd rappelte sie der junge Zauberer auf, zuckte sein Blick flüchtig über die Umgebung. Noch immer stand hier das halbe Haus, war eine Lichtung und dann ein schwarzer bewegungsloser Schatten welcher am Boden lag.
„potter.“ Draco stürzte an den Bewusstlosen heran und riss ihn an Kragen hoch.
„Potter komm zu dir.“ fauchte Draco doch dann ließ er den Schwarzhaarigen angewidert fallen.
„Pfui. Du stinkst erbärmlich.“ fauchte Draco und stieß Harry von sich weg. Erst jetzt ließ sich Malfoy dazu herab seinen Feind näher zu betrachten. Die Haut war dreckigdunkel, die schwarzen Haare lang und verfilzt, die Fingernägel starten vor Dreck genau wie die Kleidung. Angewidert verzog Draco wieder das Gesicht bevor er sich wieder aufrappelte und sich schließlich auf den Weg zurück machte. Harry schleifte er mit einem halbherzigen Schwebezauber grob hinter sich her.
Draco brauchte so beinahe zwei Stunden zurück in die große warme Villa seiner Familie.
„Draco?“ Sofort zuckte der Weißblonde zusammen und sah nach oben. Seine Mutter sah auf ihn herunter und lächelte kühl.
„Was hast du denn da?“ fragte sie verwundert und deutete auf den bewusstlosen Körper der hinter Draco gerade durch die Tür schwebte.
„Das?“ Draco wendete sich leicht um und schüttelte den Kopf.
„Das ist nichts. Ich bring es nur runter in den Keller.“ meinte Draco und ging weiter. Er spürte den fragenden Blick seiner Mutter auf sich und seinem Begleiter, aber sie hatte sich sowieso kaum mehr etwas zu sagen.
„Dein Vater ist vorhin weggegangen. Er wird sicher sobald nicht wiederkommen.“ meinte die Frau also nur, während sie sich umdrehte um ins Bett zu gehen. Draco kam diese Information sehr gelegen und so brachte er Harry wirklich hinunter in den Keller, in eines der Verliese in denen sein Vater seine Gegner einzusperren und zu befragen pflegte. Mit schweren Ketten wurde der junge Mann an die Wand gefesselt und dann trieb es Draco erst einmal in die Küche. Er hatte schrecklichen Hunger und danach ließ er seinen Geist bei einem langen Bad wieder zur Ruhe kommen. Das war doch vollkommen verrückt. Potter war seit Jahren verschwunden und wo tauchte er wieder auf? Hier! Ausgerechnet um
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Die letzten 5 Kommentare
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Kommentar von: Shikava
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Username: Shikava
Datum: 17.06.2011 - 22:08
Kommentar Nr.: 8933
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mir is auch nich klar über was die beiden geister reden, wenn du nich weiter schreibst. lass mir ein licht aufgehen!
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Kommentar von: Ingrid
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Username: Ingrid
Datum: 12.10.2010 - 17:09
Kommentar Nr.: 8045
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schreib bitte bitte weiter.
Du kannst uns an so einer Stelle nicht hängen lassen.
Die Geschichte ist toll
*+mehr will*
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Kommentar von: Mimimomo
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Username: Mimimomo
Datum: 17.08.2010 - 15:02
Kommentar Nr.: 7711
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Ich find die Story richtig super!!
Schreibst du noch weiter?? *bitte*
*mehr lesen möchte*
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Kommentar von: vegachen
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Username: vegachen
Datum: 04.02.2010 - 22:07
Kommentar Nr.: 7094
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noch mehr klarstellen? ich schreib sicher nicht hin jetzt fängt er an sich zu erinnern... ich denke es wird so ausreichend klar, schließlich sind die abschnitte immer sichtbar getrennt...
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Kommentar von: Shayra
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Username: Shayra
Datum: 04.02.2010 - 21:32
Kommentar Nr.: 7093
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Also ich finde deine Story grundsetzlich echt gut, allerdings ist der Verlauf der Geschichte manchmal nicht ganz klar. Wenn du zum beispiel einen Sprung in die Vergangenheit machst oder von den Gedanken einer Person Schreibst, solltest du das vorher auch klarstellen. Ich hab mich nämlich ein paar mal gefragt ob ich vielleicht was überlesen habe =)
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