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y Alles auf Anfang!?
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Ab 18 Jahren Deutsch 15.07.200706.09.2008 273995 4.22
Bei 18 Vote(s)
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Autor: vegachen
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y Erinnerungen I (Draco)

Draco wartete bis alle Schüler sich zum Abendessen begaben, bevor er den Weg einschlug, welchen er eigentlich schon seit Tagen gegangen sein wollte, doch irgendwie hatte ihn immer etwas davon abgehalten. Nicht das er Angst davor hatte, aber trotzdem hatte er gespürt das seine Anwesenheit sein Ziel beunruhigt hatte. Stolz ging er die wenigen Flure bis zu seinem Ziel und fand die gewünschte Person hinter dem übergroßen Schreibtisch sitzen und lesen. Stumm, ohne jeden Gruß betrat Draco das ansonsten leere Klassenzimmer. Seine schweren Schritte halten von den Steinwänden wieder und doch verunsicherte ihn die sonst absolute Stille. Ohne Eile ging er um den Schreibtisch herum, schob sich neben dem Lesenden auf die Tischplatte und stützte sich nach hinten ab.
„Du kannst nicht immer nur lesen, Harry.“ mahnte seine kalte Stimme, doch der junge Mann neben ihm zuckte nicht einmal.
„Wieso glaubst du dich vor mir verstecken zu können, Harry Po….“
Der Weißblonde verschluckte sich an der letzen Silbe des Namens, denn der Schwarzhaarige war aufgesprungen und während er Draco die rechte Hand auf den Mund presste und ihn somit nach hinten auf die Tischplatte drängte, bohrte sich die Spitze seines Zauberstabs in Dracos Brust. Die grünen Augen starrte den Weißblonden einfach nur an und im ersten Moment zuckte Malfoy auch erschrocken zusammen, doch dann nickte er einfach nur kurz, worauf Harry seinen Griff etwas lockerte, den andern aber nicht losließ. Einige Sekunden starrten die beiden einander nur an, bis Draco sich unter der wirklich unbequemen Haltung zu winden begann. Die grünen Augen ihm gegenüber hatten ihn einfach nur angestarrt ohne wirklich etwas zu sehen. Als Harry die Bewegung spürte, zuckte er kurz zusammen, bevor er sich von dem Weißblonden löste und sich wieder zurück auf seinen Platz setzte.
„Entschuldigung.“ hauchte er leise, nahm das heruntergefallene Buch vom Boden wieder auf und suchte die Seite welche er gerade gelesen hatte. Der Zauberstab den er eigentlich nur noch benutzte um anderen etwas auf die Brust setzen zu können und um die Schüler nicht auf falsche Gedanken zu bringen, verschwand genauso schnell im nichts wie er aus diesem aufgetaucht war.
„Du hast meine Frage nicht beantwortet, Evans.“ knurrte Draco während er sich wieder etwas aufrichtete und seine Kleidung ordnete, doch Harry bedachte ihn nur mit einem kalten Schulterzucken.
„Du glaubst also mich ignorieren zu können? Du bist über die Jahre auch nicht klüger geworden.“ fauchte der Blonde darauf, doch blieb er neben dem Schwarzhaarigen sitzen. Harry versuchte sich auf sein Buch zu konzentrieren, doch seine Augen wollten ihn nicht die Buchstaben sehen lassen, zeigten ihm nur die gerade gesehenen Bilder.
„Du hinkst neuerdings?“ meinte er leise, als er Draco einfach nicht erfolgreich ignorieren konnte.
„Du hast es gehört?“
Die Stimme des Älteren klang wirklich überrascht.
„Ich kenne deine Schritte, Malfoy.“ gab Harry zurück und hob nun endlich den Blick.
Er musterte Draco eingehend und versuchte zu lächeln.
„Bemüh dich nicht. Ich weiß das ich viel eingebüsst habe.“ meinte der Weißblonde und seine linke Hand zuckte kurz nach oben, doch führte sie die Bewegung bis zum Gesicht nicht zu ende.
„Wie?“ fragte Harry unsicher und nun tastete Dracos Hand doch nach der halben schwarzen Maske über seiner linken Gesichtshälfte.
„Lucius.“ hauchte der Ältere bitter und schluckte dann hart.
„Es war sein Abschiedsgeschenk, bevor…“
Draco hielt wieder inne.
„Bevor er Emilias Mutter getötet hat und ich drauf hin ihn.“ presste er dann mit einem gequälten Lächeln hervor.
Harrys Augen weiteten sich etwas ungläubig, doch er kannte Dracos Lächeln wenn er von schweren, aber wahren Dingen sprach.
„Man sagt er sei verschwunden.“ wendete er dennoch ein, worauf der Ältere auch gleich nickte.
„Ja. Es blieb eben nichts mehr über, was man hätte finden können und es tut mir nicht einmal leid. Höchstens vielleicht das ich es nicht verhindern konnte. Emilia vermisst ihre Mutter. Glaube ich jedenfalls. Miss Weasley ist eine gute Frau, aber kein Ersatz, aber das weißt du ja selbst zu gut.“
Der Schwarzhaarige nickte leicht. Ja das wusste er und es tat weh daran zu denken also verdrängte er es schnell, doch hatte ihn auch die Neugier gepackt. Er hatte es noch immer vermieden Nachforschungen anzustellen, doch nun konnte er doch einfach fragen was er wissen wollte. Draco hob in diesem Moment den Blick und lächelte schwer.
„Hast du vielleicht etwas da das die Stimmung hebt und unbequem ist es hier auch.“ Harry versuchte zu lächeln, doch in der Gegenwart des Blonden wusste er das das nicht nötig war, also legte er nur das Buch auf den Tisch und erhob sich.
„Zu mir oder zu dir?“ fragte Harry und konnte sich ein Grinsen nun doch nicht verkneifen.
„Deins.“ knurrte Draco aber dunkel und sofort erstarb Harrys Lächeln.
Er packte seine Sachen zusammen und ging dann wortlos hinaus, sicher das Draco ihm folgen würde.

Schweigend schritten die beiden Männer durch das sonst leere Schloss bis in den Nordflügel, wo Harry sein Zimmer betrat und dem anderen wortlos einen Platz zuwies. Draco sah sich kurz um, bevor er in dem angewiesenen Sessel Platz nahm und wartete bis Harry Tee gekocht hatte. Seiner Meinung nach dauerte er ewig, doch er wusste das der Schwarzhaarige die magielose Methode bevorzugte.
„Du bist sehr schweigsam geworden.“ meinte er mit einem dunklen Lächeln, was Harry kalt erwiderte.
„Soll ich rumschreien?“ fragte dieser zurück, worauf Draco das Gesicht verzog.
„Verzichte.“ wiegelte der Weißblonde sofort ab, denn das hatte er lang genug ertragen müssen.
Harry grinste einfach nur gehässig, bevor er sich dem Älteren gegenüber setzte und ihn musterte.
„Willst du es mir erzählen?“ fragte Harry, sah aber lieber in seine Tasse als zu seinem Gegenüber. Draco knurrte leise, bevor er die Augen schloss und überlegte wo er beginnen sollte.
„Nachdem du weg warst…“ setzte er an und hoffte vielleicht etwas Bedauern in Harrys Miene lesen zu können, fand aber nicht die kleinste Regung in dem fremden Gesicht.
„… habe ich mich orientieren müssen. Meine Familie verlangte einen Erben doch ich hab mich doch tatsächlich in einen Muggel verkuckt. Kannst du dir das vorstellen? Einen Muggel ich??“
Draco schüttelte noch immer ungläubig den Kopf darüber, doch leuchtete in seinen Augen eine tiefe Traurigkeit auf. Harry sah kurz zu ihm auf, als wollte er Draco auffordern endlich weiter zu reden. Langsam glitten die Gedanken des Blonden in die Vergangenheit zurück und es war als würde sich alles noch einmal wiederholen.

...

Draco keuchte leise vor sich hin, während er sich immer wieder unsicher umschaute um sicher zu sein das niemand ihn verfolgt hatte. Er war total aufgekratzt und würde sein Herz nur noch etwas schneller schlagen hätte der Weißblonde sicher angenommen das es ihm jeden Moment aus der Brust springen würde.
Leise, aber noch immer seinen Atem wieder beruhigend schritt er durch die langen bunten Flure der Entbindungsstation. Er hatte sich in den letzten Monaten hier genauer umgesehen, hatte alles in Erfahrung gebracht was er glaubte wissen zu müssen, um nicht sonderlich aufzufallen, doch so nervös wie jetzt war er nicht einmal bei seiner Abschlussprüfung in Hogwarts gewesen. Hektisch zuckten seine Augen über die kleinen schwarzen Zimmernummern auf der Suche nach der welche er kannte und suchte. Er wusste dass das Zimmer von Viktoria am Ende des Flurs lag und doch sah er sich jede Nummer an, verglich sie mit der in seinem Kopf. Ein erlösendes Lächeln legte sich auf seine Züge als er die Hand auf die schmale Klinke legte und sie herunterdrückte. Viktorias hellblaue Augen zuckten sofort zur Tür und ein erkennendes Lächeln schlich sich auf ihre blassen Gesichtszüge.
„Draco.“ hauchte sie erschöpft, als der Weißblonde zu ihr ans Bett trat und ihr die Stirn küsste.
„Sind sie der Vater?“ mischte sich plötzlich eine sanfte Stimme in das Wiedersehen. Draco wirbelte erschrocken herum und hatte auch schon die Hand am Zauberstab und den schlimmsten Fluch auf den Lippen, doch die Krankenschwester lächelte ihn nur sacht an.
„Ihre Frau hat alles gut überstanden und ich wollte ihnen nur den kleinen Sonnenschein bringen.“ lächelte sie weiter und nun endlich entdeckte Draco das kleine Bündel welches die Krankenschwester im Arm hatte. Die junge Frau trat an ihn heran und dann wurde dem Weißblonden der kleine Mensch in die Arme gelegt.
„Emilia.“ hauchte der junge Mann leise und sofort quiekte die Kleine freudig und griff nach der Spitze des Zauberstabs welchen Draco noch immer in der Hand hielt.
„Leg dieses Ding weg, Draco.“ mahnte Viktoria, worauf der Weißblonde lächelte und den Zauberstab sinken ließ.

Drei Tage wachte Malfoy über seine neue Familie bis die Ärzte sie entließen und Draco sie endlich an seinen sicheren Ort bringen konnte. Er hatte das mit Viktoria lang und breit diskutiert und die junge Frau hatte irgendwann eingesehen das es einfach besser für sie wäre versteckt zu werden. Draco hatte ein kleines abgeschiedenes Haus gekauft, fern von jedem Zauberer und fern von allem was er kannte. Der Weißblonde verbrachte jede Minute welche er sich frei nehmen konnte bei Viktoria und Emilia, immer drauf bedacht nicht entdeckt zu werden wenn er ging oder zurückkam, doch sein Vater hatte längst Verdacht geschöpft und so folgte Lucius Malfoy seinem einzigen Sohn eines Nachmittags durch das halbe Land, bis zu einem kleinen niedlichen Landhaus was dem Älteren beinahe sein Mittagessen wieder hoch würgen ließ. Lucius hatte längst gelernt zu warten und so wartete er bis Draco am nächsten Morgen das Haus wieder verließ, bevor er in das Haus eindrang.
„Widerlicher Muggel.“ knurrte der Weißblonde dunkel als er Viktoria in der Küche gegenübertrat.
„Du hast meinen Sohn verdorben.“ fauchte er dunkel, hob und Zauberstab und noch bevor der erste Schrei über die Lippen der Frau drängen konnte fiel sich auch schon tot zu Boden.
Lucius fauchte leise und wollte eigentlich das Haus gerade wieder verlassen als ein widerliches Quengeln an sein Ohr drang.
„Bastard.“ fauchte er leise und wendete sich zur Treppe zum ersten Stock um.
„Ich bring dich um Draco.“ knurrte er leise auf dem Weg nach oben und als er die Tür zu dem kleinen Raum am Ende des Flurs aufstieß, sah er seine schlimmsten Befürchtungen bestätigt.
Dieses Mistvieh von Muggel hatte seinen Sohn nicht nur verführt, sondern ihm auch noch ein Kind angedreht. Lucius konnte vor Zorn kaum atmen. Der kleine widerwärtige Wurm hatte mittlerweile begonnen zu weinen und zu schreien. Angewidert hob Lucius den Zauberstab doch bevor er die erste Silbe auch nur denken konnte, biss ihn ein heißer Schmerz in den Rücken und ließ den Langhaarigen straucheln. Er wollte sich wieder aufrichten doch irgendetwas hielt ihm am Boden während die Welt um ihn herum im schwarzen Nichts verschwand. Er hatte sehr viel Kraft in den letzten Jahren verloren und genau das spürte er jetzt auch, als jemand über ihn hinweg schritt, das schreiende Kind an sich nahm und dann hinausging. Der Weißblonde benötigte einige Momente um sich wieder zu sammeln, doch er wusste das sein Ziel längst verschwunden war.
Jedes Mal wenn er sein Anwesen verließ wusste Lucius Malfoy das man ihn auf Schritt und Tritt beobachtete doch das war ihm gestern Abend vollkommen egal gewesen. Er würde seinem Sohn schon den Kopf wieder zurechtrücken, genügend Flüche die ihm dabei helfen würden kannte er schließlich. Mühsam rappelte sich Lucius auf und wendete sich keuchend zum gehen, als er ein Paar glänzender Schuhe in der Tür erblickt. Langsam hob er den Blick und sah das kalte Lächeln seines Jungen.
„Draco.“ hauchte der Ältere erschöpft, doch sein Sohn lächelte einfach weiter, während seine Augen vor Zorn zu funkeln begannen.
„Mörder.“ fauchte Draco leise und dann drängte sich der vernichtende Fluch wie von selbst über seine Lippen, doch sein Vater reagierte im selben Augenblick.
Draco sah den Gegenfluch an seinem Gesicht vorbei streichen, doch er fühlte nichts. Er spürte nicht die Hitze, noch den Schmerz, genauso wenig wie Schuld oder Mitleid für seinen Vater welcher vor ihm tot zusammensackte und ihn einfach nur fragend anschaute. Der junge Malfoy bemerkte nicht einmal wie das Haus welches er nun für immer verließ einfach in Flammen aufging. Noch lang loderte der rote Schein an diesem regnerischen Tag über der verlassen Gegend, stand die schwarze Rauchwolke dunkel und bedrohlich über diesem einsamen Ort und doch wurde das alles von niemand bemerkt.
Draco wendete sich einfach ab und erst als er wieder in London in seiner eigenen Wohnung war, brach der Weißblonde weinend zusammen. Wie lang er genau dort lag bis er gefunden wurde konnte Draco nicht sagen, nur das er irgendwann im Krankenhaus wieder zu sich kam, ein Blumenstrauß neben seinem Bett immer neue Blüten bekam und die Krankenschwester ihn sanft anlächelte.
„Da sind sie ja wieder, Mr. Malfoy.“ flötete sie freundlich, was Draco leise knurren ließ. Der Weißblonde erholte sich schnell, jedenfalls körperlich, doch innerlich stumpfte er mit jedem Tag mehr ab, bis Draco Malfoy nur noch eine lebende leere Puppe war. Er irrte jeden Tag durch die für ihn einfach nur dunkle Welt. Er hatte nur den Schmerz gefühlt, als Viktoria gestorben war und deswegen war er umgekehrt. Er hatte seinen Vater in dem Haus gefunden, doch danach wusste er rein gar nichts mehr. Draco wurde irgendwann entlassen, kehrte nach Hause zurück, in das leere Haus seiner einstigen Familie. Nun gehörte das alles ihm und er wollte es gar nicht mehr haben. Das Meiste verkaufte Draco somit sofort, nahm sich eine andere Wohnung in London und suchte sich einen Job im dem neu entstandenen Ministerium.

...

Draco sah immer wieder flüchtig zu Harry auf, doch der Schwarzhaarige hörte ihm einfach nur zu, ohne sonst eine besondere Reaktion des Interesses zu zeigen. Noch keinem hatte der Weißblonde alles erzähl. Nicht wie er seinen Vater getötet hatte, nicht wie er danach vollkommen neben sich stehend umhergeirrt war. Das andere erschrocken vor ihm zurück wichen, wenn sie ihm erst einmal ins Gesicht gesehen hatten und er sich deshalb die schwarze Maske zugelegt hatte. Sie milderte die Reaktion etwas ab, machte die Leute aber neugierig und ließ sie hinter ihm tuscheln.
„Und Emilia.“
Harrys Stimme durchbrach so klar und unerwartet die Stille in dem gemütlich eingerichteten Raum das Draco doch wirklich zusammenzuckte und dann entschuldigend grinste. Harry nahm das Lächeln nur kurz auf, bevor er seinen Blick wieder in den Tiefen der Teetasse versinken ließ. Er konnte Draco so gut verstehen. Er wusste wie es war wenn einem alles was man liebte auf der Welt einfach genommen wird und wie leer man sich auf einmal fühlt wenn jeder Rachegedanke in einem verraucht ist, sich mit dem Tod der so lang gehassten Person einfach auflöst und nichts, aber wirklich nichts zurückbleibt.
„Ich hatte angenommen er hätte sie getötet. Das vorher noch jemand im Haus war, wusste ich nicht.“ erzählte Draco und wieder verschwanden seine Gedanken in kalten, alten Erinnerungen.

...

Die Nacht war eiskalt gewesen und so schlug der Weißblonde seinen Kragen hoch, versuchte sich so gut es eben ging in den wärmenden Mantel zu kuscheln, doch nichts konnte ihn wärmen. Kein Fluch, kein Trank, kein noch so guten Zauber konnte Draco die Wärme zurückgeben welche er mit Viktorias und Emilias Tod verloren hatte. Warum war alles nur so schnell gegangen? Er hätte Lucius für diese elende Tat foltern können. Tage, Wochen, Monate, Jahre vielleicht auch mehrere Leben hindurch, doch sein Vater war einfach umgefallen, zu Staub zerfallen und vom Wind davon getragen worden.
Draco wusste nicht einmal mehr welchen Fluch er gegen seinen Vater verwand hatte, nur das er sich danach seltsam frei gefühlt hatte und nun gar nichts mehr spürte. Er streifte durch die dunklen Straßen der sich leerenden Stadt. Die Nachhauseeilenden sahen ihn ab und zu an wenn er sie unbeabsichtigt anstieß, oder sie ihm kurz vorher noch ausweichen konnten. Für Draco war das Leben so sinnlos geworden. Konnte es sein das er genau das erst jetzt richtig verstand? Das was Harry so aus der Bahn geworfen hatte?
Dem Blonden graute es davor so den Verstand zu verlieren wie sein ehemaliger Feind weswegen er schnell den Kopf schüttelte und versuchte vielleicht doch noch etwas in sich zu finden das nicht kalt und tot war. Draco schluckte schwer als er wirklich etwas fand. Eine leise kleine Erinnerung welche sich unauslöschbar in seine Seele gebrannt hatte. Das glückliche Gesicht von Viktoria als er Emilia das erste Mal im Arm hatte und der Stolz welchen Draco empfunden hatte in diesem Moment.
„Emilia.“ hauchte der Weißblonde stumm und musst hart schlucken um die aufkommenden Tränen zurückdrängen zu können.
Er merkte nicht einmal wie er mitten in eine Gruppe Kinder von vielleicht 7 oder 8 Jahren hineinlief, bis er von ihnen umringt war und erschrocken zusammenzuckte. Schwatzend strömten die kleinen Menschen an ihm vorbei, nur eines von ihnen war wie angewurzelt stehen geblieben und schaute ihn aus ihren leuchtend grauen Augen an. Die beinahe Rückenlangen Haare hatte sie zu einem eleganten Zopf zusammengenommen und um ihre Lippen spielte ein kaltes, Draco durchaus vertrautes Lächeln. Der Ältere starrte das Kind einfach nur an und die Kinderaugen starrten eine ganze Weile zurück bis die Kleine sich in Bewegung setzte und mit wenigen Schritten zum greifen nah vor Draco stand.
„Guten Abend, Vater.“ meinte sie leise und knickste höfflich, bevor sie sich wieder aufrichtete und scheinbar auf eine Reaktion wartete.
Malfoy starrte das Kind einfach nur an, dessen Augen nun gar nicht mehr leuchteten sondern seltsam trübe wirkten.
„Emilia!“
Die Stimme der jungen Erzieherin riss die Kleine aus ihrer Abwesenheit und sie lächelte Draco kurz an.
„Verzeihung, Sir.“ entschuldigtet sie sich artig wohl in der Annahme in den Älteren hineingelaufen zu sein.
„Wie oft hab ich dir schon gesagt das du nicht i ...

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y Die letzten 5 Kommentare
Kommentar von: Shikava
Username: Shikava
Datum: 17.06.2011 - 22:08

Kommentar Nr.: 8933
mir is auch nich klar über was die beiden geister reden, wenn du nich weiter schreibst. lass mir ein licht aufgehen!
Kommentar von: Ingrid
Username: Ingrid
Datum: 12.10.2010 - 17:09

Kommentar Nr.: 8045
schreib bitte bitte weiter.
Du kannst uns an so einer Stelle nicht hängen lassen.
Die Geschichte ist toll
*+mehr will*
Kommentar von: Mimimomo
Username: Mimimomo
Datum: 17.08.2010 - 15:02

Kommentar Nr.: 7711
Ich find die Story richtig super!! smile
Schreibst du noch weiter?? *bitte*
*mehr lesen möchte*
Kommentar von: vegachen
Username: vegachen
Datum: 04.02.2010 - 22:07

Kommentar Nr.: 7094
noch mehr klarstellen? ich schreib sicher nicht hin jetzt fängt er an sich zu erinnern... ich denke es wird so ausreichend klar, schließlich sind die abschnitte immer sichtbar getrennt...
Kommentar von: Shayra
Username: Shayra
Datum: 04.02.2010 - 21:32

Kommentar Nr.: 7093
Also ich finde deine Story grundsetzlich echt gut, allerdings ist der Verlauf der Geschichte manchmal nicht ganz klar. Wenn du zum beispiel einen Sprung in die Vergangenheit machst oder von den Gedanken einer Person Schreibst, solltest du das vorher auch klarstellen. Ich hab mich nämlich ein paar mal gefragt ob ich vielleicht was überlesen habe =)
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