Hallöchen ihr Lieben^^
diesen One-shot habe ich für eine Freundin zum Geburtstag geschrieben. es ist nichts besonderes, aber ich hoffe, es gefällt euch trotzdem^^
Liebe Grüße und viel Spaß,
noir
Autor: prince noir
Genre: Shounen - Ai
Pairing: Vegeta/Kakarott
Disclaimer: Die auftauchenden Charaktere und Schauplätze gehören nicht mir, sondern dem Meister Akira Toriyama. *verbeug* ich leihe sie mir nur als Darsteller für meine kranken Fantasien aus, an mit denen ich höchstens Kommis, aber keinen einzelnen Cent verdiene
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Fahles Mondlicht fiel durch das Blätterdach über ihm und malte bizarre Schatten auf das weiche Gras. Leichter Wind strich über die nackten Arme des Saiyajin, verursachte Gänsehaut. Die Blätter flüsterten leise an den Ästen. Er schauderte, die Herbstnächte waren schon kühler, als er vermutet hatte. Bald würden diese nächtlichen Ausflüge aufhören, aufhören für fünf lange Monate.
Fröstelnd angelte der Schwarzhaarige nach seinem Kampfanzug neben sich und streifte ihn schnell über seinen entblößten Körper, die dünne Decke reichte in dieser Nacht nicht aus, um die Kälte von sich fernzuhalten. Seufzend zog der den dünnen Stoff bis zum Kinn hoch und richtete die samtschwarzen Augen auf den klaren, dunklen Himmel. Diese Augenblicke liebte er, in denen er einfach nur von Nichts umgeben war, in denen die Finsternis ihm Schutz gewährte.
Diesen Winter würde er das nicht mitmachen. Es war einfach zu bitter, nach den warmen Monaten in seiner Gegenwart, fast ununterbrochen seine Nähe zu spüren, an nichts denkend als an das Hier und Jetzt, in der Winterzeit ohne ihn zu sein, ihn nur sporadisch auf ein oder zwei von Bulmas legendären Parties, wie etwa Silvester und Weihnachten, anzutreffen. Er wollte den anderen Saiyajin ganz, für sich alleine. Das oder gar nicht.
Traurig schüttelte er den Kopf. Ihm war durchaus bewusst, dass der Andere hin nicht liebte, sich bei ihm nur das holte, was niemand anderes ihm geben konnte. Nur ein Saiyajin wusste so gut, was ein Saiyajin wollte, wie man einen Saiyajin zum Wahnsinn trieb. Und sie waren nun mal die beiden letzten Vertreter dieser stolzen, wilden Rasse.
Ihr kleines Verhältnis ging schon drei Sommer lang, drei Sommer, in denen sie irgendwo im Freien, fernab von jeder Zivilisation, ausschließlich trainierten und wundervollen, befriedigenden Sex hatten. Jede Sekunde in der Gegenwart seines Geliebten saugte er begierig in sich auf, speicherte er in seinem Gedächtnis, kleine Vorräte, von denen er über den langen Winter würde zehren müssen. Schon vor langer Zeit hatte er sich eingestehen müssen, dass aus dieser unverbindlichen Affäre für ihn mehr geworden war.
Er wusste schon nicht mehr, wann das Bild des stolzen, unnahbaren Prinzen aufgehört hatte, zu verschwinden, wenn er die Augen schloss, wann der Saiyajin begonnen hatte, die Hauptrolle seiner Träume zu spielen, ihn in jedem seiner Gedanken zu verfolgen. Dabei wusste er doch, dass es sinnlos war. Für ihn war es nur Sex, unverbindliche Befriedigung, gewürzt mit mehreren Trainingseinheiten täglich.
Bekümmert wandte er den Kopf zur Seite und nahm schemenhaft die Umrisse des Objekts seiner Begierde wahr, hörte den leisen Atem des Saiyajins, ruhig und gleichmäßig. Wie üblich hatte er sich nach dem Austausch von Intimitäten sofort angezogen, von ihm weggedreht und war eingeschlafen, ohne ein Wort zu verlieren. Wie immer zog sich sein Herz beim Anblick des Prinzen schmerzhaft zusammen, eine eiserne Faust, die sich schwer auf seine Brust legten.
Goku fühlte sich benutzt, schmutzig, wertlos. Warum ließ er es zu, dass Vegeta - wenn auch unwissend - so auf seinen Gefühlen herumtrampelte, ihm tagtäglich das Herz aus der Brust riss. Verkaufte er wirklich seine gesamte Selbstachtung und Würde für die kleine Hoffnung, dass der andere Saiyajin ihm einen winzigen Augenblick lang Zuneigung zeigt? Liebte er den Prinzen denn so sehr?
Bevor sein Verstand sich der Frage annehmen konnte, hatte sein Herz schon mit einer Heftigkeit geantwortet, die ihn selbst überraschte. Wie konnte man sich in ein so arrogantes Arschloch verlieben, das niemanden außer sich selbst liebte und stets den bequemsten Weg wählte, allen Problemen und unangenehmen Situationen durch eiskaltes Schweigen oder knallharten Kampf auswich. Darauf konnte er sich keinen Reim machen, alles was er wusste, war, dass er dieses Arschloch haben wollte, um jeden Preis. Er hatte es satt, auf eine wage Hoffnung hin zu leben, ohne die geringsten Anzeichen einer Besserung in ihrer Beziehung zueinander. Keinen Moment länger wollte er die Matratze spielen.
Wer konnte schon sagen, ob er morgen noch auf dieser Erde wandeln würde? Wer wusste schon, wie lange ihm sein Leben noch vergönnt war? Wann war es zu spät, wann war die Summe der vergeudeten Sekunden zu groß, wann war die letzte Chance vertan? Jetzt - zumindest für ihn.
Mit dem beruhigenden Gedanken, eine Lösung gefunden zu haben, gab er sich endlich seiner Müdigkeit hin, leises Rauschen von Wind in den Blättern begleitete ihn in den Schlaf. Ein leichtes Lächeln schlich sich auf seine Lippen, als das Bild Vegetas sich vorsichtig in seinen Traum einschlich.
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“Steh auf, Kakarott!”
Das unfreundliche Knurren des Älteren riss Goku unsanft aus dem Schlaf
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