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Archiv > Yu-Gi-Oh > Sitz, Platz, AUS!!!

y Sitz, Platz, AUS!!!
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Beendet
Ab 18 Jahren Deutsch 09.07.200712.04.2011 2686231 4.43
Bei 28 Vote(s)
523
Autor: vegachen
Pairing: so einige
Kategorien:
Inhalte: Angst, Trauma / Depressionen, Lemon, Gewalt
Einführung: Sicher werden einige von euch die Story kennen, aber ich möchte gern auch die Vorgeschichte veröffentlichen und aus diesem Grund hier erst einmal die Hauptstory
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y Wahrheiten....
Ich werde hier mit den bekannten Paarungen der Yamis ansetzen... ich brauch die Zwillinge einfach für die nächsten Szenen... wünsch euch viel Spaß..

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Yami rieb sich müde die Augen. Er hatte nicht eine Sekunde in dieser Nacht geschlafen. Yugi klammerte sich selbst im Schlaf noch an ihm fest, doch jetzt schob der Größere ihn sacht von sich weg. Er brauchte etwas frische Luft, aber vor allem Zeit zum Nachdenken. Sicher in den letzten Stunden hatte er nur nachgedacht aber das hatte ihn kein Stück weiter gebracht, denn immer wieder hatte das leise Schluchzen seines Freundes ihn in den Gedanken unterbrochen. Flüchtig warf er einen Blick aus dem Fenster als er duschen ging, schrieb Yugi dann noch einen Zettel das er sich keine Sorgen machen sollte und er mit Frühstück bald wieder da sein würde.

Alexander musterte Corvin immer wieder abfällig aus dem Augenwinkel. Der Kleine regte einen sogar auf wenn er nichts tat. Seit sie ins Auto gestiegen waren starrte der Kleine stur gerade aus und hatte sich nicht ein einziges Mal bewegt. Fauchend steuerte er den Wagen an den rechten Straßenrand und stieg dann aus. Er ging zu dem dunklen Wagen auf der anderen Seite und redete mit dem Fahrer. Yami zuckte zusammen. Seit 10 Minuten wartete er nun schon das der Kerl in dem schwarzen Wagen seinen Blick mal vom Eingang nahm und als der andere Wagen sich direkt ins Blickfeld stellte nutzte er seine Chance und machte sich aus dem Staub. Er rannte geduckt am Haus entlang und bog dann schleunigst um die nächste Ecke.
Corvin lächelte matt und stieg dann aus. Er wusste von Jaron das Alexander ein wirklich guter Mann war, aber selbst den Besten konnten Fehler passieren, aber das würde er dem Älteren sicher nicht auf die Nase binden und sich weiter von ihm anstarren zu lassen, nun ja da hatte er auch nicht gerade Lust drauf. Unbemerkt von den Anderen folgte er dem Bunthaarigen von gestern, aber immer noch mit dem nötigen Abstand um nicht bemerkt zu werden. Yami begann irgendwann zu laufen. Er brauchte doch etwas mehr Bewegung als er vermutet hatte und die frische Luft tat ihm wirklich gut. Seit Joey verschwunden war, machte er sich schreckliche Vorwürfe, schließlich war der Blonde sein bester Freund und er hatte sich einfach von ihm abgewendet. Er hätte doch auf ihn acht geben müssen, er hatte doch gesehen das Joey Probleme hatte. Wollte er es vielleicht nicht sehen, hatte er sich vielleicht zu sehr mit sich selbst und seinem eigenen Glück beschäftigt? Tief atmete der Bunthaarige durch und stützte sich keuchend auf den Knien ab. Schon sehr viel wacher blinzelte er in die Sonne und streckte sich dann ausgiebig, doch als er leise Schritte hinter sich vernahm drehte er sich erschrocken um.
„Kann ich was für sie tun?“ fragte er den Älteren der direkt auf ihn zukam. Stumm wurde Yami von den schwarzen Augen gemustert und das bleiche Gesicht umrahmt von schwarzen Haaren wirkte vollkommen emotionslos. Yami wich einige Schritte zurück, als der Ältere wortlos immer näher kam. Leicht stützte er sich auf seinen Spazierstock und lächelte dann seltsam kalt.
„Welcher bist du?“ wollte der Fremde wissen und seine eiskalte Stimme ließ Yami zusammenzucken.
„Bitte?“ fragte der Bunthaarige erstaunt zurück und legte leicht den Kopf schief.
„Man kann euch wirklich schlecht auseinander halten, also welcher bist du. Der Kleine oder der Größere?“ schnurrte der Fremde und sein kalter Blick brannte Yami regelrecht die Kleidung vom Leib.
„Ich weiß leider nicht was sie von mir wollen Sir, also werde ich jetzt besser gehen. Einen schönen Tag noch.“ meinte Yami und machte einen kleinen Bogen als er an dem Älteren vorbei ging.
„Ich werde einen schönen Tag haben. Wir beide.“ schnurrte der Ältere und im selben Moment folgte er Yamis Bewegung und ein schwerer Schlag mit dem Spazierstock riss den Bunthaarigen von den Füßen. Keuchend versuchte Yami den Sturz abzufangen und sein Blick zuckte panisch nach oben.
„Zwei Möglichkeiten, mein Schöner.“ schnurrte der Ältere vollkommen ruhig.
„Erstens: Du wehrst dich und ich tu dir wirklich weh. Zweitens: Du kommst freiwillig mit und ich tu dir nur halb so viel weh, obwohl mir persönlich die erste Möglichkeit mehr zusagt.“ lächelte der Alte auf ihn hinunter und Yami blieb beinahe das Herz stehen, denn in den schwarzen Augen konnte er nichts lesen.
„Was…“ hauchte der Bunthaarige doch dann schrie er schmerzhaft auf, als der Schwarzhaarige ihm mit voller Wucht in die Seite trat.
„Falsche Antwort, Süßer.“ fauchte der Fremde und ging dem jungen Mann ruhigen Schrittes hinterher. Der Tritt hatte Yami voll getroffen und bestimmt 10 Meter von dem Kerl weggeschleudert. Mit schmerzverzerrtem Gesicht krümmte er sich am Boden, drehte sich gerade um als über dem Fremden ein Schatten auftauchte. In einer seltsamen Bewegung ging der Alte zu Boden, stöhnte schmerzhaft auf und blieb benommen liegen.
„Hoch mit dir.“ fauchte Corvin den Bunthaarigen an und zerrte ihn sehr unsanft auf die Füße.
„Wenn du leben willst dann lauf und dreh dich nicht um.“ fauchte der Grünhaarige weiter als Yami ihn etwas fragen wollte. Der Größere nickte nur leicht und dann rannten sie beide um ihr Leben, denn der Fremde rappelte sich gerade wieder auf. Fauchend sah er sich um, schrie den Beiden irgendetwas hinterher und dann wurden sie von schweren Schritten verfolgt.
„Wohin?“ fauchte Corvin hinter dem Größeren denn er kannte sich überhaupt nicht aus, aber das hatte er nicht berücksichtigen können.
„Zu mir.“ brüllte Yami keuchend und sah sich kurz nach dem Anderen um.
„Nein. Da werden sie warten. Wir müssen zu Kingston.“ fauchte der Kleinere und sofort zuckte Yami zu ihm herum, blieb wie angewurzelt stehen.
„Was?“ keuchte er vollkommen fertig.
„Nicht fragen. Lauf.“ schnauzte Corvin ihn an, denn hinter ihnen hörte er wieder die schweren Schritte. Yami rannte einfach er wusste nicht einmal wohin, dann schlug er ein paar Haken, orientierte sich kurz und begann zu hoffen.
„Kannst du klettern?“ fragte er keuchend und Corvin nickte einfach nur. Yami hielt direkt auf eine Mauer zu und erklomm sie ohne Mühe. Er wusste nicht was ihn genau antrieb, aber irgendwas zwischen blanker Panik und Todesangst war es sicher. Sie irrten durch einige Vorgärten und dann standen sie vor einer riesigen Villa.
„Wo sind wir?“ fauchte der Grünhaarige neben ihm.
„Ich hab keine Ahnung wo dieser Kingstons wohnt, aber was anderes stinkreiches mit K wird es wohl auch tun.“ Corvin sah sich verwirrt um.
„Kaiba.“ hauchte er dann und Yami nickte keuchend neben ihm. Schwer nach Luft ringend lehnte der Bunthaarige an einer Mauer und versuchte sich zu beruhigen.
„Wir kommen zu spät.“ fauchte Corvin auf einmal neben ihm und Yami sah fragend zu ihm hinüber.
„Sie sind schon weg. Also müssen wir doch zu Kingston. Kannst du mir sagen wo wir genau sind?“ wollte der Grünhaarige dann wissen. Yami musterte ihn kurz und erklärte ihm dann wo sie waren. Corvin schloss kurz die Augen und atmete tief durch. Vor seinem geistigen Auge ließ er den Stadtplan auferstehen und suchte sich dann sein Ziel.
„Ok. Ich weiß wo wir hinmüssen, kannst du noch?“ meinte der Grünhaarige dann und lächelte zu Yami hinüber. Der Bunthaarige sah ihn nur zweifelnd an. Sie waren gerade bestimmt 10 Minuten gerannt wie irre, aber der Kleine war nicht wirklich außer Atem. Yami nickte einfach nur und richtete sich dann seine Kleidung. Corvin sah sich noch einmal um und versuchte zu lächeln.
„Komm.“ fauchte er dann und Yami knurrte nicht wirklich begeistert.
„Woher willst du wissen wo wir hin müssen?“
„Ich weiß es damit gut.“ antwortete ihm der Kleinere und ging dann zielstrebig die Straße hinunter.

Alexander sah sich nervös um. Nicht nur das er diese grüne Nervensäge verloren hatte, nein auch der Größere der Beiden war nicht in der Wohnung. Jaron hatte angerufen und befohlen die Beiden mitzubringen, also war Alexander hinauf in die Wohnung und hatte Yugi sehr unsanft aus dem Schlaf gerissen. Jammernd kauerte der Kleine nun neben ihm in dem schwarzen Wagen und Alexander verdrehte genervt die Augen.
„Bist du auch mal ruhig?“ fauchte der Blauhaarige den Kleinen an und der biss sich verzweifelt auf die Lippe um sein Wimmern zu unterdrücken. Alexander atmete immer wieder tief durch und als er Kingstons Villa erreicht schnappte er den Kleinen einfach am Kragen und schleifte ihn ins Haus. Zufrieden lächelnd stellte er fest das Niclas mit Kaiba schon zurück war und so fand er Seto und Edward im Wohnzimmer wieder. Kaum das Yugi den Brünetten erblickte, riss er sich von dem Verrückten los und rannte zu dem Blauäugigen. Panisch warf er sich ihm in die Arme und Kaiba griff einfach zu. Bislang hatte ihm noch niemand erklärt was hier gespielt wurde und langsam wurde ihm alles zu viel.

„Waren das nicht Zwei?“ fragte Daniel als er ins Wohnzimmer kam und Alexander drehte sich halb zu ihm herum.
„Der andere war nicht mehr da. Hab nur einen Zettel gefunden ist wohl laufen. Die Wachen suchen nach ihm.“ Daniels Augen verengten sich und als Alexander den Blick abwendete wusste er das etwas nicht stimmte.
„Ok. Niclas kümmere dich um unsere Gäste.“ meinte Kingston dann und schob Alexander dann vor sich her.
„Also wo sind sie?“ fauchte Daniel als sie in dessen Büro traten. Alexander hatte den Weg bis hierher begonnen zu zittern.
„Ich weiß es nicht, Herr.“ hauchte der Blauhaarige und wich wieder vor Daniel zurück.
„Ok. Wo könnten sie sein?“ mischte sich Jarons Stimme von der Tür her ein.
„Keine Ahnung.“ hauchte der Jüngere jetzt schon beinahe verzweifelt.
„Dann müssen wir sie finden.“ erklärte Jaron und drehte sich herum, doch erstarrte er mitten in seiner Bewegung.
„Corvin?!.“ hauchte er erstaunt und der Grünhaarige lächelte ihn nur an. Yami stand hinter ihm und starrte Jaron einfach nur an.
„Du…“ fauchte er doch dann verstummte er einfach.
„Freut mich auch dich wieder zusehen.“ lächelte Jaron und musterte dann Corvin.
„Wo warst du?“ fauchte er ihn an.
„Wir haben uns getrennt, nachdem Alexander festgestellt hatte, das der Größere nicht mehr da war. Ich hab ihn im Park gefunden und Adrian Black habe ich auch gefunden.“ lächelte Corvin sanft, suchte noch kurz den Kontakt mit den gelben Augen und kippte dann nach vorn über. Jaron fing ihn sacht auf und hob ihn dann lächelnd hoch. Er zitterte leicht und Yami wich erschrocken zurück. Der Grünhaarige hatte bis eben nicht ein Minimum an Erschöpfung gezeigt und nun kippte er einfach um.
„Bringt unseren Gast zu den anderen.“ meinte Jaron leise und ging dann an dem entsetzten Yami vorbei.

Vorsichtig legte er Corvin in ihrem Zimmer aufs Bett und strich ihm sacht über den Körper. Zitternd öffnete der Kleine die Augen und versuchte zu lächeln.
„Hat er dich erwischt?“ fragte Jaron besorgt und begann Corvins Hemd zu öffnen. Leise fauchte der Kleine und bäumte sich schon unter der sachten Berührung schmerzhaft auf.
„Ruhig.“ mahnte Jaron und zog den Stoff zur Seite.
„Schlimm?“ fragte Corvin leise und kniff die Augen zusammen.
„Hast du dich mit Adrian angelegt?“ fragte Jaron im Gegenzug.
„Nicht direkt. Ich musste an einem seiner Schränke vorbei und er wollte gerade auf den Kleinen los. Der Bunthaarige hat wohl auch was abbekommen. Er hatte ihn getreten, aber ich weiß nicht wie hart.“ Jaron tastete ihm vorsichtig über die Seite und wieder keuchte der Kleine auf.
„Hm.“ meinte der Rotäugige und lächelte dann.
„Also nichts schweres, aber wehtun wird es eine ganze Weile. Willst du dich ausruhen, oder soll ich dir was geben?“ wollte Jaron dann wissen und Corvin versuchte ihn anzulächeln.
„Ich dachte eigentlich mehr an etwas Chemie.“ lächelte Jaron, bevor er sich zu Corvin hinunter neigte und ihn küsste. Der Grünhaarige stöhnte schwer in den Kuss hinein, lächelte aber noch immer als Jaron sich wieder von ihm löste. Der Ältere erhob sich dann und kam einige Augenblicke mit einem Medikament und einem Wasserglas wieder. Corvin würgte die Tablette herunter und zusammen warteten sie bis das Mittel wirkte.

„War es wirklich Adrian?“ wollte Jaron leise wissen und hoffte das Corvin verneinte, doch er konnte schon vorher in den grünen Augen sehen das es nicht so sein würde.
„Ich bin mir sicher. Diese Augen vergisst man nicht.“ meinte Corvin leise und kuschelte sich vorsichtig an den Älteren heran.
„Wird Alexander Ärger bekommen, weil ich abgehauen bin?“ wollte er dann wissen und Jaron sah ihn fragend an.
„Aber…“
„Es war nicht seine Schuld. Er ist vollkommen überarbeitet. Die ganze Sache mit Joey und das er sich um Kaiba kümmern muss, setzt ihm viel zu sehr zu. Er ist eben nicht fürs Stillhalten gemacht, jedenfalls nicht für diese Art.“ unterbrach der Grünhaarige Jaron und setzte sich dann im Bett auf. Stumm wurde er von dem Älteren gemustert und wieder wirkte Corvin viel zu alt für diesen Körper. Der Jüngere schwang sich aus dem Bett, doch dann taumelte er kurz als er sich aufrichtete. Jaron zuckte zwar kurz aber als Corvin knurrte unterließ er jeden Versuch dem Kleinen zu helfen.
„Was willst du jetzt machen?“ fragte Corvin und hielt sich kurz am Bettpfosten fest um nicht umzukippen. Erst als er sicher war das seine Beine ihn trugen ließ er los und strich sich leicht zitternd durch die grünen wirren Haare. Jaron musste erst den Kopf ausschütteln um Corvins Gedanken folgen zu können denn viel zu sehr erstaunte ihn dieses Verhalten immer wieder.
„Wir müssen die Jungs aufklären in welcher Gefahr sie schweben und dann können wir sie vielleicht in die Planung der Versteigerung mit einbinden. Vielleicht können sie uns sogar helfen?“ überlegte Jaron laut und erhob sich dann. Er griff nach seinem Handy und zögerte dann kurz, doch er wählte dann doch die gewählte Nummer.

„Ja Sir?“ meldete sich Gin.
„Wo seit ihr?“ wollte Jaron wissen.
„Noch immer in Wien. Joey gefällt es hier recht gut.“
„Hm.“ brummte Jaron, was Gin aufhorchen ließ.
„Was kann ich für euch tun Sir?“ fragte Gin dann eindringlich. Jaron zögerte wieder kurz.
„Black ist in Domino und hat einige von Joeys Freunden ins Auge gefasst. Das könnte Probleme geben.“ meinte er dann leise, während Corvin ihn besorgt musterte.
„Soll ich es ihm sagen?“ wollte Gin dann wissen. Wieder zögerte Jaron.
„Entscheide du das. Ich hab zu der Sache zu wenig Bezug. Du kennst ihn besser.“ hauchte Jaron dann leise und legte zweifelnd wieder auf. Der Junge sollte sich doch erholen und selbst entscheiden können wann er zurückkam. Gin seufzte schwer und war endlich mal froh das Joey sich zu gern in Sachen vertieft, wie zum Beispiel gerade in das Videospiel was sie sich geliehen hatten. Der Schwarzhaarige musterte das kleine Energiebündel und lächelte als Joey zu ihm aufsah.
„Wer war das?“ wollte der Rothaarige wissen.
„Jaron. Er hat Arbeit für mich. Wir sollten langsam zurück.“ erklärte Gin mit einem müden Lächeln und ging dann einfach hinaus. Joey sah ihm hinterher, zuckte dann mit den Schultern und wendete sich wieder seinem Spiel zu.

Gin ging hinunter in die Hotelbar und bestellte sich einen Drink, was er eigentlich niemals tat, aber jetzt hatte er ihn nötig. Immer wieder nippte er daran, doch egal was er versuchte er konnte nicht aufhören an Jarons Worte zu denken, aber konnte auch nicht darüber nachdenken. Immer wieder seufzte er schwer und lehnte sich in dem schweren schwarzen Sessel zurück, bis ihm sacht ein Kuss auf die Stirn gehaucht wurde. Erschrocken sahen die violetten Augen nach oben und begegneten den violetten des Anderen.
„Hey.“ lächelte er müde und versuchte ruhig zu wirken.
„Selbst hey.“ hauchte Joey zurück und setzte sich neben Gin auf die Lehne des Sessels. Vorsichtig schlang der Schwarzhaarige seine Arme um Joeys Hüfte und zog ihn zu sich heran. Leise kicherte der Kleine auf und schmiegte sich vertraut an. Einige Minuten saßen sie nur da und kuschelten, bis Joey genug hatte von diesem Schweigen.
„Was ist los?“ fragte er irgendwann leise und Gin zuckte zusammen.
„Kann ich dich was fragen?“ meinte Gin dann leise und Joey lächelte ihn sanft an.
„Sicher.“ Gin schluckte schwer und leckte sich über die trockenen Lippen, bevor er tief durchatmete.
„Was bedeuten dir deine Freunde?“ wollte er dann wissen. Joey stutzte kurz und grinste dann.
„Alles.“ meinte er lächelnd und musterte den Älteren. Wieder atmete Gin schwer durch.
„Der Kerl vor dem mich Jaron damals beschützt hat, er nun ja… King…“ Gin stutzte kurz.
„Jarons Leute konnten es nicht verhindern das er sich in Domino rum treibt…“ Joey wurde langsam ungeduldig und legte Gin sacht einen Finger auf den Mund.
„Schon ok. Was ist los?“ wollte er dann eindringlich wissen.
„Black stellt einigen deiner Freunde nach.“ hauchte Gin dann und spürte wie Joey zuerst erstarrte und dann beinahe panisch aufsprang.
„Was!“ fauchte er fassungslos.
„Ich weiß es nicht genau. Jaron hat angerufen und gemeint das es vielleicht Probleme geben könnte.“ erklärte Gin gequält und senkte den Blick.
„Was für Probleme?“ fauchte Joey und begann vor Zorn zu zittern.
„Ich weiß nur das Black auf Geschwisterpärchen aus ist. Mehr weiß ich wirklich nicht.“ hauchte Gin schon beinahe verzweifelt. Joey knurrte verächtlich.
„Wir müssen zurück. Was brauchen wir alles. Wie lang brauchen wir bis wir in Domino sein können?“ fauchte er gereizt. Gin hatte sich aufgesetzt und überlegte fieberhaft ihre nächsten Schritte.
„Bitte Joey wir dürfen nichts überstürzen.“ mahnte der Schwarzhaarige und Joey nickte verstehend.
„Ich weiß… ich weiß…“ knurrte Joey und versuchte ruhiger zu werden, so wie Kingston es ihm eingetrichtert hatte, denn ein panischer Verstand machte Fehler und Fehler konnten sie sich jetzt nicht erlauben.
„Was schlägst du vor?“ wollte er dann von Gin wissen. Der Schwarzhaarige knurrte leise.
„Wir sollten Jaron Bescheid sagen das wir vorbei kommen. Den Rest können wir vor Ort klären.“ erklärte der Ältere ruhig und Joey nickte dann. Zitternd streckte er die Hand nach Gin aus und zog ihn auch als dieser danach griff.
„Und ich dachte ich könnte mir noch Zeit lassen bis ich zurück gehe.“ erklärte Joey leise und ließ sich von Gins Umarmung beruhigen. Die Beiden gingen hinauf in ihr Hotelzimmer. Joey rief Jaron noch einmal an, informierte ihn das sie sobald wie möglich nach Domino kommen würden. Er einigte sich mit dem Älteren wo und wann sie sich treffen würden um alles weitere zu besprechen. Missmutig stimmte Joey zu und dann verbrachten sie die wohl unruhigste Nacht ihres Lebens.

Jaron lächelte stumpf und wendete sich dann wieder Corvin zu, als er das Telefonat mit Joey beendet hatte.
„Besorg die Unterlagen über Black. Alles was wir brauchen. Wenn mein Haus hergerichtet ist, sorg dafür das wir Joey und Gin unterbringen können und schicke auch ihnen die Unterlagen.“ Corvin nickte leicht und ging dann hinaus. Schweigend trat er ins Wohnzimmer wo jeder ihn sofort anstarrte. Unbeeindruckt ging er zu Alexander zu wartete schweigend bis dieser sich ihm zuwendete.
„Was willst du?“ knurrte der Blauhaarige missbilligend.
„Ich brauch Zugriff auf den Zentralrechner und auf die Systeme im Haus.“ meinte er vollkommen ruhig und Alexander knurrte ihn finster an.
„Komm schon.“ fauchte er dann und ging hinaus. Kaiba und Yami waren gleichermaßen erstarrt als der Grünhaarige hereinkam, aber jeder aus einem anderen Grund. Edward musterte den jungen Firmenchef und versuchte wieder zu ergründen was hinter diesen seltsam panisch wirkenden Augen vorging, doch kaum das Corvin wieder hinausging entspannte sich der Ältere. Yami war hin und her gerissen. Er verstand einfach nicht was hier vor sich ging, aber er hatte auch keine Möglichkeit darüber nachzudenken, denn er musste Yugi beruhigen der seit er hier war sich panisch schluchzend an ihn klammerte.
„Erklär mir was hier gespielt wird.“ fauchte er verächtlich ohne jemanden anzusehen, aber da sonst nur noch Kaiba und sein Neuer anwesend waren, zuckte der Brünette zusammen.
„Frag ich mich auch.“ knurrte der zurück und löste sich von Edward. Leicht zitternd erhob er sich und ging zum Fenster. Alexander hatte sie angewiesen den Raum nicht zu verlassen, sie auch mit Kaffee versorgen lassen, aber sie wollen Antworten keine Bewirtung. Es vergingen unendlich Minuten bis wieder die Tür aufging und der Besucher mürrisch angestarrt wurde. Bislang hatten sich die Vier angeschwiegen und sagten auch jetzt nichts, nahmen Daniels Anwesenheit einfach als gegeben hin.
„Wenn du willst geben wir dem Kleinen ein Zimmer. Da kann er schlafen.“ erklärte Kingston und Yami zog sein Ebenbild demonstrativ noch näher an sich heran. Yugi war irgendwann einfach vor Erschöpfung eingeschlafen und wimmerte jetzt nur noch kaum hörbar vor sich hin. Daniel lächelte leicht und ging dann zu Kaiba hinüber der wieder aus dem Fenster starrte.
„Alles ok?“ fragte er leise und stellte sich sehr nahe an den Brünetten der nur leicht den Kopf schüttelte. Er wusste das die anderen beiden aufhorchten und sie anstarrten, aber im Moment war das Kaiba egal.
„Wir bereiten gerade alles vor, damit wir es euch erklären können, aber wenn du ihn nicht erträgst musst du nicht hier bleiben, Seto.“ erklärte Kingston einfühlsam und gerade als Kaiba fragen wollte was der Ältere meinte kam seine Antwort auch schon zur Tür hinein. Der Brünette erstarrte wieder, aber sehr viel deutlicher als bei Corvin. Jaron lächelte hämisch und das Guten Morgen was er über seine schmalen Lippen hauchte war der blanke Spott. Alexander begann den Raum zu verdunkeln und Corvin trug einige Unterlagen. Einige weitere Handgriffe verwandelten den Raum in eine Art Konferenzzimmer. Mit einer riesigen Leinwand am einen Ende und aller erdenklichen Technik.
„Setzen Sie sich.“ ordnete Jaron mürrisch an und Kaiba zuckte wieder zusammen. Er zögerte kurz, doch dann ließ er sich wieder auf der anderen Seite des Sofas nieder auf dem Yami mit Yugi saß. Seto versuchte ruhig zu wirken doch er schmeckte schon wieder die Übelkeit in ihm hinauf kriechen. Edward schloss ihn sacht in die Arme doch erst als Kaiba sich richtig an ihn heranlehnte festigte er seinen Griff um dem Größeren Halt zu geben. Er musterte den Brünetten verwirrt, denn das alles ergab überhaupt keinen Sinn für ihn. Seto wirkte ängstlich, verwirrt und schien egal welchen Halt man ihm anbot alles anzunehmen, aber nur wenn dieser Kerl im Raum war. Gestern war Edward das nicht so bewusst geworden, doch kaum das der Alte die Tanzfläche im Club betrat ging eine seltsame Verwandlung in dem jungen Firmenchef vor.
„Was wird hier gespielt?“ fauchte Yami auf einmal und man hörte wie sehr er sich beherrschen musste, damit seine Stimme fest und kalt klang. Jaron warf ihm einen kurzen Seitenblick zu und lächelte einfach nur kalt. Er wartete bis Corvin alles vorbereitet hatte und das Yami immer wieder offen knurrte schien in ihn nicht im Geringsten zu beeindrucken. Durch ein kleines Knicken zeigte Corvin an das er fertig war und endlich bewegte sich Jaron wieder. Kingston und Alexander nahmen auf dem Sofa vor dem Fenster Platz und Jaron lehnte sich schwer an den Tisch in der Mitte. Kaiba warf einen kurzen Blick zu Alexander hinüber der ungewohnt weit von Kingston Platz genommen hatte und irgendwie mitgenommen aussah. Daniel folgte dem Blick der blauen Augen und lächelte dann.
„Komm schon.“ flüsterte er leise und hob etwas den Arm an. Alex zuckte sofort zusammen und musterte den Älteren ungläubig, doch dann rückte er zu ihm auf und schmiegte sich Halt suchend an den Größeren.
„Entschuldige.“ hauchte Daniel nur für den Blauhaarigen hörbar doch der schüttelte nur den Kopf, denn schließlich war die Ohrfeige berechtigt gewesen. Vorsichtig begannen Daniels Finger mit den blauen Haaren zu spielen und dann konzentrierten sie sich auf Jaron der sie erwartungsvoll musterte. Der Rotäugige nahm sich die Fernbedingung vom Tisch und schaltete den Projektor hinter sich ein. Ein Bild wurde auf die Leinwand ihm gegenüber geworfen und irgendwie erstarrte alles im Raum. Es zeigte einen schwarzhaarigen Mann mittleren Alters mit dunklen schwarzen Augen, sehr heller Haut, schmalen blassen Lippen und einem vollkommen emotionslosen Gesichtsausdruck.
„Wer kennt diesen Mann?“ fragte Jaron ruhig in die Runde und erwartete eigentlich nur von einem eine Antwort. Kaiba musterte den ihm vollkommen Fremden und schüttelte den Kopf, Yami starrte das Bild einfach nur unsicher an.
„Ich, Sir.“ hauchte Edward kaum verständlich und jeder Blick im Raum mit Ausnahme dem von Jaron zuckten zu ihm hinüber.
„Wer ist das?“ fragte der Ältere kalt. Edward schluckte schwer.
„Adrian Black.“ erwiderte er schüchtern.
„Richtig.“ knurrte Jaron und nun begann Edward wirklich zu zittern.
„Adrian Black…“ setzte Jaron an, ohne sich von dem Bild abzuwenden.
„… ist ein moderner Sklavenhändler der wirklich übelsten Sorte und hat sich auf Geschwisterpaare spezialisiert. Er hält sich im Moment hier in Domino auf und hat es nach unserem bisherigen Wissensstand auf…“ Jaron warf einen Blick zu den beiden Bunthaarigen.
„Muto? war der Name?“ fragte er dann und Yami nickte leicht.
„genau Muto abgesehen. Soweit wir wissen hatte er vorher andere Objekte die er verkaufen wollte, doch sind die ihm wohl abhanden gekommen.“ erklärte Jaron weiter und warf einen kalten Blick zu Kaiba und Edward. Yami folgte dem Blick und knurrte leise.
„Wie abhanden gekommen?“ fauchte er dann dunkel.
„Nun durch Anstrengungen von Mr. Kaiba wurden wir auf ein Bordell aufmerksam und haben es…“ Jaron suchte kurz nach dem richtigen Wort.
„… aufgelöst. Ein Teil des Inventars sitzt neben ihnen auf dem Sofa, Mr. Muto. Wir wurden allerdings erst später darauf aufmerksam wem dieses Bordell gehörte, doch da war es schon zu spät.“ erklärte Jaron sachlich, doch Yami verstand ihn irgendwie nicht.
„Was hat das mit uns zu tun?“ knurrte er genervt.
„Nun es war ein Zwillingspärchen unter den jungen Männern die wir befreit haben, das wohl bereits verkauft war, aber da wir sie jetzt haben, braucht Black Ersatz und sie schienen ihm wohl ideal.“ Edwards Herz übersprang einige Schläge und er krallte seine Finger hart in Setos Unterarm.
„Wollen sie damit sagen weil der da…“ Yami war aufgesprungen und deute auf Kaiba.
„… sich ein neues Spielzeug kauft werden wir von einem Verrückten verfolgt?“ schrie er Jaron an und dieser wendete langsam den Kopf.
„Er ist kein Spielzeug.“ fauchte Kaiba, stieß Edward von sich weg und ging ohne zu zögern auf Yami los.
„Nimm das zurück.“ fauchte der Brünette giftig.
„Niemals. Joey hat geglaubt du liebst ihn und kaum ist er weg, suchst du dir was Anderes.“ knurrte der Bunthaarige zurück und zuckte nicht einmal als Kaiba ihn am Kragen von den Füssen riss und ihn ohrfeigte.
„Nimm das zurück.“ fauchte Seto böse, aber mit einem tieftraurigen Unterton, der selbst Jaron erschaudern ließ.
„Niemals. Glaubst nicht ich weiß nicht das Joey wegen dir verschwunden ist, nachdem er sich Wochen vorher schon so komisch verhalten hat. Ich weiß das er dich geliebt hat und du hast doch sicher nur eines deiner kranken Spielchen mit ihm abgezogen und jetzt wo er nicht mehr da ist, schnappst du dir eben eine kleine Hure, die wehrt sich wenigstens nicht wenn du ihr genug zahlst.“ fauchte Yami zurück und starrte Seto dabei direkt in die Augen. Der Brünette begann zu zittern sein Blick verlor jede Kälte, wurde traurig und verletzt. Langsam setzte er Yami wieder ab und begann den Kopf zu schütteln.
„Du hast überhaupt keine Ahnung.“ stammelte er nur leise.
„So hab ich nicht? Deine Reaktion zeigt ja wohl alles. Mir reicht es. Ihr könnt eure kranken Spiele treiben so lang ihr wollt aber ohne uns.“ fauchte er blind vor Wut, stapfte hinüber zu Yugi der aufgewacht war als Yami begonnen hatte herumzubrüllen und ihn einfach nur verständnislos anstarrte.
„Wir gehen.“ fauchte Yami den Kleineren an und zerrte ihn hoch. Wütend knurrend schleifte er Yugi zur Tür, doch Corvin stellte sich ihm in den Weg.
„Hinsetzen.“ fauchte der Grünhaarige und starrte den Bunthaarigen kalt an.
„Lass mich vorbei.“ knurrte der Aufgehaltene nur.
„Bitte Mr. Muto. setzten sie sich wieder und lassen sie uns die Sache erklären. Wenn sie dort allein hinausgehen, sind sie nicht sicher, das sollte ihnen heut morgen schon bewusst geworden sein.“ erklärte Jaron vollkommen ruhig. Yami erstarrte mitten in seiner Bewegung.
„Was meint der?“ fragte Yugi leise, der sich eng an den Größeren drängte.
„Was hat er genau gesagt?“ wollte Jaron dann wissen. Yami musste kurz überlegen.
„Er wollte wissen welcher ich bin. Ob der große oder der kleine.“ hauchte der Bunthaarige leise. Edward zitterte immer mehr und als Jaron sich langsam zu ihm herumdrehte schluckte er schwer.
„Willst du es ihm erzählen?“ fragte der Rotäugige, doch Edward schüttelte nur den Kopf.
„Was erzählen?“ fauchte Yami.
„Bitte setzten sie sich wieder Mr. Muto, dann erzählt es sich besser.“ Edward klammerte sich immer fester an Kaibas Arm. Der Brünette zog ihn zu sich heran und nun wurde der Orangehaarige von Seto in den Arm genommen.
„Hör ihm doch wenigstens zu, vielleicht ist es ja wichtig.“ bettelte der Kleine und Yami knurrte nur finster. Fauchend schritt er zu einem der Sofas und ließ sich darauf fallen. Er verschränkte die Arme vor der Brust und starrte vor sich hin.
„Ich warte.“ brummte er launisch, während Yugi sich zitternd neben ihm niederließ. Jaron nickte leicht und ein ließ ein neues Bild auf der Leinwand erscheinen. Es zeigte zwei Jungen von vielleicht 13 Jahren die sich lachend in den Armen lagen. Die sahen beide genau gleich aus und die orangeroten Haare leuchteten in der strahlenden Sonne. Edward sackte neben Seto zusammen und nach einigen Augenblicken in denen er das Bild nur kalt gemustert hatte wendete er sich davon ab. Er weinte nicht einmal, denn das hatte er schon lang verlernt. Yami zuckte kurz zusammen.
„Die letzten Opfer von Adrian Black.“ erklärte Jaron kalt.
„Richard der Linke der Beiden, erlag vor 2 Jahren an seinen schweren Verletzungen und war der Jüngere der Zwillinge und was über blieb, siehst du da.“ meinte er eiskalt und wies auf Edward der vollkommen kalt vor sich hinstarrte.
„Wenn Adrian sich erst einmal etwas ausgesucht hat, setzt er alles daran um es zu bekommen. Er hat dich gefragt welcher du bist, damit er weiß wie er mit dir verfährt, aber solang er euch noch nicht gebrochen hat, ist es ihm eigentlich egal. Erst wenn er es herausfindet, quält er meist den Jüngeren, bis der Ältere ihm bedingungslos folgt.“ erklärte Jaron weiter und Yami zuckte bei jedem Wort zusammen.
„An seinen Verletzungen?“ fragte der Bunthaarige ungläubig. „Man hat ihn in einem Hinterhof gefunden. Unzählige Frakturen, sowohl frische, als auch sehr schlecht verheilte. Schnittwunden, Hämatome, Platzwunden…“ Jaron hätte die Liste endlos fortsetzen können doch das war wohl nicht nötig, denn Yami zuckte auch so schon bei jedem Wort zusammen. Edward knurrte leise und erhob sich dann. Langsam ging er auf Yami zu und baute sich vor ihm auf. Die Amethyste schauten fragend zu ihm auf, als sich der Orangehaarige sich langsam an ihn heran lehnte.
„Und jetzt sag mir noch mal ins Gesicht das ich eine Hure bin.“ fauchte die Stimme des Anderen und die Tigeraugen starrten Yami einfach kalt an. Der Bunthaarige schluckte hart und wendete dann den Blick ab. Die Hände von Edward begannen zu zittern, was sich langsam auf den gesamten Körper übertrug und dann tropften ihm langsam die Tränen aus den Augen, doch sonst schwieg der junge Mann. Als Yami spürte wie die Nässe durch seine Kleidung drang sah er wieder zu den Tigeraugen auf. Edward richtete sich einfach wieder auf und ging zurück zu Kaiba. Stumm setzte er sich neben den Größeren und ließ sich vorsichtig in den Arm nehmen. Kaiba reagierte einfach nur, denn für mehr fehlten ihm einfach die Worte. Bedrückendes Schweigen legte sich über den Raum und keiner traute sich irgendwie irgendwas zu sagen.
„Was machen wir jetzt?“ fragte Kaiba irgendwann leise und sofort zuckte Yamis Blick zu ihm hinauf, genauso wie der von Edward.
„Wir sollten dem Kerl das Handwerk legen, bevor er sich hier festsetzt. Ich weiß das in dieser Stadt nicht alles zum Besten steht, aber…“ Jaron hob die Hand und Kaiba verstummte sofort.
„Ich weiß schon.“ knurrte er dunkel.
„Wir haben uns bemüht seit dein Stiefvater die Stadt verlassen hat, Ordnung in den Untergrund zu bringen und das bisher auch sehr gut geschafft. Wie es Black gelungen ist hier wieder einen Fuß auf den Boden zu bekommen kann ich dir nicht sagen, aber ich nehme an das er alte Kontakte hat wieder aufleben lassen. Ich weiß du hast dich von den dreckigen Geschäften der KaibaCorb. verabschiedet, aber dadurch ist auch eine Lücke entstanden die nun versucht jeder zu füllen, auf seine Weise. Sicher werden wir Black nicht in Domino dulden, aber das wie überlass bitte uns. Wir sollten uns erst einmal Gedanken darum machen wie wir Adrian dazu bringen die Finger von den beiden zu lassen.“ erklärte Jaron dann ruhig und wieder wurde es Kaiba übel, doch er fauchte den Älteren auch feindselig an.
„Was schwebt dir vor?“ fauchte er irgendwann.
„Black kann man nur stoppen wenn man ihn demütig, das würde ihn aus der Fassung bringen und so unvorsichtig machen, das wir weitere Schritte unternehmen können.“
„Was?“ fauchte Kaiba.
„Vergiss es Alter.“ knurrte er dann. Jaron musterte ihn von der Seite und dann sah er zu den beiden Bunthaarigen die scheinbar überhaupt nichts mitbekamen.
„Was will er denn?“ wollte Yugi vollkommen unbedarft wissen.
„Er will euch zur Versteigerung mitnehmen. Er will euch öffentlich anbieten, damit sich die Geier um euch hacken können.“ knurrte Kaiba und starrte Yami kalt an der den Blick gesenkt hatte und leise vor sich hin murmelte. Yugi zuckte zusammen und rückte panisch an den Größeren heran.
„Yami.“ winselte er leise.
„Wie genau soll das ablaufen?“ ertönte die Stimme des Bunthaarigen auf einmal hart und kalt. Kaiba zuckte fassungslos zusammen und schüttelte einfach nur den Kopf.
„Vergiss es Yami.“ fauchte Kaiba.
„Es ist unser Leben und nicht deins, Kaiba. Ich werde nicht zulassen das Yugi was passiert, denn mir bedeutet mein Freund etwas.“ fauchte er den Brünetten dann an und starrte zu den blauen Augen hinauf, die ihn einfach zweifelnd und wieder abgrundtief verletzt anstarrten, doch dann wendete sich Kaiba einfach von ihm ab.
„Macht doch was ihr wollt.“ knurrte er dann finster und stürmte dann zur Tür. Wieder stellte sich Corvin davor, doch Kaiba schnappte ihn einfach am Kragen und warf ihn zur Seite. Fauchend riss er die Tür auf und hielt dann aber noch einmal inne.
„Kommst du?“ knurrte er auf den Flur hinaus und Edward zuckte zusammen. Schweigend erhob er sich und schritt Kaiba dann hinterher, der Brünette hob den Arm und Edward kuschelte sich sacht an ihn. Gemeinsam verließen sie Kingstons Anwesen ohne sich umzusehen, doch sie zitterten beiden und wusste das sie zurückkommen würden, zurückkommen mussten. Alexander war aufgesprungen und wollte die beiden zurückholen, doch Daniel hielt ihn einfach fest.
„Lass ihn. Er muss sich erst einmal beruhigen.“ meinte der Ältere und sowohl Alexander als auch Yami sahen ihn fragend an.
„Wir waren beim Ablauf.“ knurrte der Bunthaarige nach einer Pause, in der er eigentlich auf eine Antwort von diesem Kingston gehofft hatte. Jaron lächelte wieder stumpf und schaltete den Projektor aus.
„Nun wie Mr. Kaiba schon sagte werden wir euch öffentlich zum Verkauf anbieten müssen, was natürlich die Gefahr mit sich birgt das Adrian euch erwerben kann. Wir werden das sicher zu verhindern wissen, aber ein Risiko bleibt dennoch.“ erklärte Jaron und Yami nickte verstehend.

Joey überlegte hin und her ob es wirklich gut wäre jetzt schon zurückzukehren, aber er konnte seine Freunde doch nicht allein lassen. Sicher Jaron würde schon auf sie achten, aber sie würden ihm bei weitem nicht so sehr vertrauen wie ihm und Yami und Yugi versteigern zu lassen, war zwar keine ideale Lösung aber wohl die einzige. Corvin hatte ihnen alle nötigen Unterlagen übermittelt und nun saßen sie im Flieger zurück nach Domino. Wieder fiel Joeys Blick auf Gin der über den Unterlagen saß und grübelte. Immer wieder blätterte der Schwarzhaarige hin und her, knurrte abwertend und überlegend und wie schon die gesamte Zeit drängte sich noch ein weiteres Problem in Joeys Geist.
Sicher Gin hatte drauf bestanden ihn zu begleiten, doch wie würde er auf Joeys Verhältnis zu Kingston und Alexander reagieren?
Würde er es einfach akzeptieren können, oder es ablehnen?
Der Rothaarige seufzte schwer und rieb sich die pochenden Schläfen. Er sollte eine Weile schlafen, er war jetzt schon mehr als 36 Stunden wach, lang würde er das nicht mehr mitmachen können.
Gin spürte den Blick auf sich und nachdem er den nächsten Abschnitt gelesen hatte, sah er lächelnd auf. Wieder sah er diesen leeren und doch fragenden Blick von Joey, der ihm verriet das dem Kleinen etwas auf der Seele brannte. Lautlos schlug er die Akte zu, erhob sich und ging zu dem Jüngeren hinüber. Noch immer starrte dieser vor sich hin und zuckte erst zusammen als Gin ihn sacht über den Nacken strich. Erschrocken sah Joey zu dem Anderen auf und grinste verlegen. Gin reichte ihm die Hand und als Joey danach griff, zog er ihn einfach nach oben, brachte sich hinter den Kleineren und während Gin sich auf Joeys Platz fallen ließ zog er diesen einfach mit sich. Erschrocken quiekte der Rothaarige auf und lachte dann leise. Schwer legten sich Gins Arme um Joeys Hüfte und er schmiegte sich an den warmen zarten Körper heran.
„Wird schon alles gut gehen.“ erklärte Joey leise und ließ sich den Nacken küssen.
„Was bedrückt dich dann so?“ wollte Gin leise wissen. Joey zuckte zusammen und seufzte dann wieder.
„Komm schon. Sag es mir. Ich weiß das es was mit mir zu tun hat, also nur keine Scheu.“ erklärte der Schwarzhaarige sacht und wieder küsste er Joey den Nacken. Dieser schloss kurz die Augen und atmete tief durch.
„Ich wollte mit dir über Kingston und Alexander reden.“ erklärte der Rothaarige zitternd und sofort versteifte sich Gin.
„Nur zu.“ meinte er dann und versuchte seine Hände dazu zu bringen nicht zu sehr zu zittern.
„Ich hab für Kingston gearbeitet bevor ich zu Jaron kam. Er hat mir viel beigebracht und wir…“ Joey stockte kurz.
„… auch…“ Joey konnte es einfach nicht in Worte fassen.
„Es blieb nicht nur bei flüchtigen Berührungen.“ knurrte Gin und Joey nickte leicht.
„Bei Alexander war es sogar noch mehr. Wir waren einige Zeit zusammen, wenn man das überhaupt so nennen kann. Er hat mir geholfen mich nicht aufzugeben, mich einfach aufgefangen, aber…“ wieder konnte Joey nicht weiter reden.
„Ich weiß schon, Kätzchen.“ hauchte Gin auf einmal und sein Griff um Joeys Hüfte wurde wieder noch fester.
„Ich weiß es längst, was passiert ist, Joey. Jaron hat mir einiges erzählt, wie deine Beziehung zu…“ diesmal hielt Gin einen Moment inne.
„… zu den Beiden war und sei dir gewiss das ich das bedingungslos akzeptiere, aber bitte versuch auch mich zu verstehen. Es ist einfach zu viel zerbrochen zwischen uns, als das ich ihm einfach verzeihen könnte.“ erklärte Gin und Joey sah ihn erschrocken an.
„Ich werde nicht von deiner Seite weichen, egal wo du hingehst.“ erklärte der Schwarzhaarige dann.
„Es sei denn du willst es.“ setzte er dann noch hinzu und Joey nickte schwer. Er wusste das es für Gin nicht leicht sein würde, Kingston zu begegnen, aber das würden sie auch durchstehen.

Das sie zu Fuß gegangen waren war wohl keine gute Idee denn schon nach weinigen Minuten begann Edward zu frieren, während das Wetter Kaiba scheinbar nichts anhaben konnte. Zwar hatte der Brünette ihm neue Kleidung gekauft und die wärmte auch angenehm, doch es war eine andere Kälte die in dem Orangehaarigen hoch kroch. Es war die Kälte die entsteht wenn sich Angst und Verzweiflung mischen, die einen von Innen aufzufressen scheint, jedes Mal wenn der Herzschlag in einem verhalte. Verstört starrte Edward vor sich hin und schritt Kaiba einfach nur hinterher und so blieb es nicht aus, als der Größere innehielt das Edward in ihn hineinlief.
„Au.“ fauchte der Orangehaarige und rieb sich fauchend die Stirn. Kaiba drehte sich zu ihm herum und musterte den Kleineren. „Warum hast du mir das nicht erzählt?“ fragte er vorwurfsvoll.
„Hätte dich das denn interessiert?“ fragte Edward kalt zurück und starrte einfach nur zu dem Größeren hinauf.
„Hätte ich dir erzählen sollen, das ich seit 5 Jahren tagtäglich vergewaltigt werde und mein Bruder vor zwei Jahren daran zu Grunde gegangen ist? Hätte ich dir erzählen sollen das ich so nahe am Abgrund stehe und mich nur das Schicksal der Anderen im Leben hält. Ich hab versuch ...

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y Die letzten 5 Kommentare
Kommentar von: fee-chan
Username: fee-chan
Datum: 23.05.2011 - 07:53

Kommentar Nr.: 8858
Sorry, dass ich jetzt erst hier schreibe. War ein wenig beschäftigt.^^
Ich bin sehr zufrieden mit diesem Ende. Es bietet sich ja richtig für eine fortführende Geschichte an.
Ich bin schon sehr gespannt, wie es Gin und Jil, und Daniel mit Alex und Niclas ergehen wird.
Werden Wolf und Phönix vielleicht doch irgendwann mal so etwas wie "Freunde"?
Und was hat Jaron jetzt genau mit den beiden Brüdern im Sinn? Ich würde auch noch gerne etwas genauer über Alex Vergangenheit Bescheid wissen. Was hatte er mit Jaron zu schaffen? Ein wenig wurde ja schon in vorherigen Kapitel geschrieben, aber das hat mir noch nicht gereicht.^^

Ich freue mich schon sehr auf die nächste Geschichte.

Liebe Grüße
Deine fee-chan
Kommentar von: Linny
Username: Linny
Datum: 24.04.2011 - 20:24

Kommentar Nr.: 8746
Ich würde gerne wieder was Über Ales und Daniel erfahren. Ich weiß auch nicht aber irrgendwie hab ich mir einen Narren an den Zwein gefressen. Ich finde sie so knuffig aber ich liebe deine geschichte überhaupt und hoffe auf schnelle vortsetzung.
LOve LInny
*KecksefürAutorhinstellen*
Kommentar von: Reina
Username: Reina
Datum: 13.04.2011 - 10:13

Kommentar Nr.: 8705
Ich fand und finde die Gschichte nach wie vor toll. Und freue mich auf einen dritten Teil - hoffentlich.
Reni
Kommentar von: Linny
Username: Linny
Datum: 12.04.2011 - 19:07

Kommentar Nr.: 8703
yeah die geschichte ist toll. ich hoffe es geht bald mit einer dritten staffel weiter.
du machst das super
küsse linny
Kommentar von: fee-chan
Username: fee-chan
Datum: 09.06.2010 - 15:42

Kommentar Nr.: 7378
Wo bleiben denn die anderen Kommischreiber?
Habt Ihr das Interesse verloren?confused

Feuert vegachen mal ein bisschen an.wink

lg fee-chan
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lineright
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