|
|

 |
|
Wenn Götter sich verlieben... |
|
[1]
[2]
[3]
[4]
[5]
[6]
[7]
[8]
[9]
[10]
[11]
[12]
[13]
[14]
[15]
[16]
[17]
[18]
[19]
[20]
[21]
[22]
[23]
|
| Status |
Alter |
Sprache |
Veröffentlicht |
Last Update |
Zeichen |
Bewertung |
Klicks |
Nicht beendet
| Ab 18 Jahren |
Deutsch |
15.09.2007 | 09.07.2010 |
419965 |
5.00 Bei 9 Vote(s) |
228 |
| Autor: |
vegachen |
| Pairing: |
..... |
| Kategorien: |
Mystery |
| Inhalte: |
Lemon |
| Einführung: |
Götter / Engel / Menschen
zwar orginal aber mit Seto Einschübe, weil ich den Charkter sehr gern mag, aber es sind wirklich nur kleine Erwähnungen damit mein Gott auftauchen kann...
|
| Kommentare: |
Download: |
Bewertung: |
Benachrichtigung: |
Letzten 5 lesen
Alle lesen
Kommentar schreiben
|
PDF: Kapitel
PDF: Fanfiktion
Textdatei: Kapitel
Textdatei: Fanfiktion
|
|
|
| Bookmark: |
Drucken: |
Meldung: |
|
|
Fanfiktion bookmarken
|
PDF: Kapitel drucken
PDF: Fanfiktion drucken
Browser: Kapitel drucken
Browser: Fanfiktion drucken
|
Kapitel melden
Fanfiktion melden
|
|
Ein neuer Morgen...
|
Am nächsten Morgen murrte Gin schmerzhaft. Dieses Sofa eignete sich überhaupt nicht um darauf eine Nacht zu verbringen und sein Hintern schmerzte noch immer. Doch seine steifen Glieder und die schmerzenden Muskeln ignorierend schleppte sich Gin ins Bad und nach einer ausgiebigen Dusche ging es ihm schon etwas besser. Müde tapste Gin zurück in sein Schlafzimmer und lehnte sich gähnend an Finns Schulter.
„Morgen.“ knurrte er dunkle und musterte den jungen Mann im Bett.
„Morgen.“ erwiderte Finn und steckte etwas seine steifen Knochen. Eine ganze Nacht hatte er schon lang nicht mehr an einem Bett gewacht und es war doch anstrengender als er es in Erinnerung hatte.
„Was steht heut auf dem Stundenplan?“ wollte er dann von dem Jungen wissen.
„Mathe, Sprache und Kultur.“ brummte Gin wenig begeistert denn eigentlich hatte er lieber hier bleiben wollen und sich um den Fremden kümmern.
„Gut dann geh. Das Frühstück wartet sicher schon auf dich und dann machst du los, oder willst du Mark noch mehr ärgern?“ Gin knurrte leise, aber Finn hatte recht und so fügte er sich eben. Er packte noch schnell seine Sachen zusammen, eilte dann zum Frühstück und war keine 30 Minuten später aus dem Haus.
Finn seufzte schwer denn der Zustand des Verletzten hatte sich nicht verändert und so zuckte der Grünäugige sichtbar zusammen als er das kalte Tuch wechselte und er plötzlich von violetten Augen angestarrt wurde.
„Oh.“ hauchte der Brünette und lächelte freundlich.
„Guten Morgen.“ grüßte er dann doch die Augen des anderen starrten ihm nur auf die Finger. Finn verstand sofort, nahm das Tuch mit sich und setzte sich wieder auf den Stuhl. Doch die Augen verfolgten weiter seine Hände. Folgten ihnen bis sie sich in Finns Schoss zusammenfalteten und dort ruhig liegen blieben.
„Mache ich dir Angst?“ fragte der Grünäugige bemüht freundlich und ungefährlich zu klingen, doch die Antwort ließ seine Augen sich fragend verengen.
„Das kannst du nicht.“ wisperte die scheinbar selten gebrauchte Stimme des Fremden zurück, doch seine Augen blieben auf die Hände von Finn geheftet.
„Warum siehst du mich dann nicht an? Warum starrst du mir auf die Hände, Junge?“ fragte Finn weiter und lehnte sich lächelnd zurück, schlug die Beine übereinander und legte seine Hände gut sichtbar auf den Knien ab, was den Fremden sichtbar ruhiger werden ließ, doch noch immer besah er sich nur diese Hände.
„Du hast mich nicht aufgehoben.“ wisperte die Stimme irgendwann und Finn schauderte es wieder.
„Nein. Ich habe dich nur versorgt.“ gab Finn zu, ohne das er überhaupt über seine Worte nachdenken musste. Als würden die Worte einfach so aus ihm hinausdrängen.
„Warum?“ fragte die ungebrauchte Stimme.
„Weil es nötig war. Du hast ja kaum noch gelebt und Gin scheint viel an dir zu liegen sonst hätte er sich niemals über Marks Anweisungen hinweggesetzt.“ Finn biss sich auf die Unterlippen denn er dachte über seine Worte nicht nach, sondern etwas lockte sie hervor, ohne das er Einfluss darauf nehmen konnte.
„Gin.“ hauchte die leise Stimme, was Finn wieder einen kalten Schauer über den Rücken rinnen ließ.
Horus schloss die Augen und wendete sich von dem Fremden ab. Er schien keine Gefahr zu sein denn sein Geist lag wie ein offenes Buch vor dem Falkengott und er konnte jede Information aus ihm filtern die er benötigte. Dieser Gin hatte ihn also aufgehoben, hatte ihn gefunden und somit auch gerufen, doch es schien ihm hier doch gut zu gehen, oder etwa nicht?
„Beschützt ihr ihn auch?“ wollte Horus dann von dem Brünetten wissen. Finn nickte mit abwesendem Blick.
„Ja. Seit zwei Jahr vielleicht, oder etwas mehr. Da hat Mark ihn mitgebracht. Von einer langen Reise in den Osten hatte er diesen Jungen mitgebracht. Verängstigt, geschunden, geschändet, kaum noch das was man als Mensch ansehen würde.“
Zwei Jahre? Horus stutzte. Sicher der Himmel war weit doch konnte er wirklich zwei Jahre her sein das er diesen Ruf gehört hatte. Sicher hatte er eine Weile benötigt das einzige offene Tor zu finden, doch über zwei Jahre?
Und dann der zweite Ruf?
Er hatte ihn doch erst gestern vernommen oder?
Finn musterte den Fremden im Bett. Er hatte seine eigenen Worte vernommen, doch hatte er das doch gar nicht sagen wollen. Wieder überkam ihn dieses seltsame Gefühl der Schuld. Horus versuchte zu lächelnd und setzte sich ächzend auf. Sein Körper schmerzte und er konnte kaum einen tiefen Atemzug machen ohne zu wimmern.
Finn lehnte sich sofort etwas nach vorn, doch das ließ den anderen nur zurückzucken, also zog sich der Brünette wieder zurück.
„Ich bring dir etwas zu essen und der Tee ist auch alle, ok?“ fragte Finn ruhig und mühte sich dem anderen nicht in die Augen zu sehen. Der Fremde nickte leicht, doch wirkte es ehr so als wolle er nicht widersprechen und es nicht als eine wirklich freundliche Geste ansah. Finn seufzte innerlich als er sich erhob und hinausging. Dieser Mann verwirrte ihn einfach. Eigentlich war der Brünette kein Freund von vielen Worten, jedenfalls nicht gegenüber von Fremden, doch hier hatte er sogar Dinge erzählt die er eigentlich gar nicht erzählen wollte. Verwirrt schüttelte Finn den Kopf und schaute vorher noch im Bad vorbei. Er brauchte dringend eine kalte Dusche bevor er wieder zurückging.
Horus sah dem jungen Mann nach und versuchte sich an einem leichten Lächeln, doch wurde er sofort wieder schmerzhaft an seine Vergangenheit erinnert. Als er endlich allein war, schleppte sich der Falkengott unter größten Anstrengungen aus diesem Bett, sah sich prüfend um und entdeckte schließlich das Bad. Es war wunderschön und sehr modern eingerichtet. Horus sah sich neugierig um und konnte nicht widerstehen sich zu duschen. Mit dem Dreck des Himmels wusch er sich auch einen Teil der Schmerzen vom Körper. Das klare Wasser glitzerte golden als es Horus den Wolkenstaub vom Köper und aus den Haaren spülte. Immer freier atmete der Falkengott, bis die dunkeln Haare in einem Himmelblau schimmerten und die vorher dunkle Haut wie Elfenbein erstrahlte. Der Gott genoss das Wasser wirklich und er ließ sich die Zeit die Adrian ihn niemals gelassen hatte, wenn er es ihm über gestattet hatte zu duschen. Als das Wasser wieder klar von seinem Körper perlte hatte Horus auch sein Lächeln wieder gefunden. Sicher es war ungeübt und schmerzte, doch es hatte etwas ehrliches, befreites. Sein Bündel hatte er neben dem Bett liegen sehen, doch es war geöffnet worden, was ihn aber nicht verwunderte denn die Menschen galten schon immer als neugierig. Nackt wie er war ging Horus zurück, strich sich nur ab und an mit einem der weichen Handtücher über den Körper und durch die Haare, doch als er wieder in dem Schlafzimmer angekommen war und den Blick hob wurde er von fassungslosen grünen Augen angestarrt.
„Verzeihung.“ entschuldigte sich Horus, doch der junge Mann ihm gegenüber schüttelte nur fassungslos den Kopf und war wohl froh das Frühstückstablett schon abgestellt zu haben.
„Ich hab die Zeit vergessen.“ meinte der Falkengott weiter und ging hinüber zu seinem Bündel.
„Da ist nichts drin.“ hauchte Finn mit erstickender Stimme, wurde aber sofort eines besseren belehrt als der andere eine schmal geschnittene schwarze Hose und ein ebenso enges Oberteil hervorzog. Ungerührt schlüpfte er hinein und machte sein Äußeres damit nicht weniger verführerisch. Finn schluckte trocken, konnte aber nicht aufhören den Fremden anzustarren. Wie war das möglich? Gestern Abend hätte Finn noch Stein und Bein geschworen das dieser Mann die nächsten Stunden nicht überlebt und nun glich er einem strahlenden gerade aufgegangen Stern.
„Ist das für mich?“ fragte Horus, ohne weiter auf die Verwunderung des anderen einzugehen, der nur mechanisch nickte. Der Falkengott setzte sich an den Tisch und begann zu essen. Es schmeckte herrlich und war kein Vergleich mit den Speisen im Himmeln. Immer wieder lächelte er wenn ein neuer Geschmack sich über seine Zunge schob und fischte sich mit der Zungenspitze den letzten Tropfen von den Lippen, während Finn sich steif ihm gegenüber setzte.
„Danke. Ich hab lang nicht so gut gegessen.“ lächelte Horus. Es störte ihn nicht das er angestarrt wurde und der andere keinen Ton heraus brachte denn anders war er es ja nicht gewohnt. Adrian hatte ihn immer herrichten lassen und herumgezeigt wie ein Stück Fleisch und irgendwann war Horus das alles egal geworden.
„Bitte, wie ist dein Name?“ presste Finn irgendwann hervor und schien sich endlich von seiner Verwirrung lösen zu können.
„Name?“ Horus legte fragend den Kopf schief. Richtig, die Menschen hatten Namen. Der Falkengott zuckte mit den Schultern.
„Ich weiß nicht.“ hauchte er sanft und trank einen Schluck Tee. Finn lachte gekrängt.
„Du musst doch wissen wie du heißt.“ bohrte er nach, doch wieder schüttelte Horus den Kopf. Nein an seinen Namen bei den Menschen konnte er sich nicht erinnern. Hatte er überhaupt je einen gehabt? Vorsichtig strich sich Horus durch die kurzen himmelblauen Haare und versuchte zu lächeln.
„Falcon.“ flüsterte er dann leise. An dieses Wort konnte er sich erinnern, das er darauf reagieren musste, ansonsten hatte Adrian ihn immer getreten, bis er reagiert hatte.
„Falcon, also. Na damit kann man doch etwas anfangen.“ lächelte Finn und folgte der Bewegung des anderen mit den Augen. Jede Bewegung war einfach nur perfekt, jeder Muskel so ausgeprägt das er als vollkommen gelten konnte. Der junge Mann mit den himmelblauen Haaren die vorher eindeutig schwarz waren und der elfenbeinfarbenen Haut die vorher eindeutig dunkler war wirkte wie der personifizierte Engel, wie Finn sie sich immer vorgestellt hatte.
„Mark will mit dir reden wenn es dir besser gehen sollte, aber anscheinend ist das ja der Fall.“ Horus hob wieder den Blick von seinem Frühstück.
„Ja. Danke. Du hast sehr geschickte
...
Um diese Fanfiktion weiter lesen zu können ist ein Login erforderlich!
|
|
[1]
[2]
[3]
[4]
[5]
[6]
[7]
[8]
[9]
[10]
[11]
[12]
[13]
[14]
[15]
[16]
[17]
[18]
[19]
[20]
[21]
[22]
[23]
|
Die letzten 5 Kommentare
|
|
Kommentar von: fee-chan
|
Username: fee-chan
Datum: 21.06.2010 - 23:11
Kommentar Nr.: 7442
|
So ein Mist! Da schreibe ich einen so tollen Kommentar, und als ich ihn senden will, bin ich plötzlich nicht mehr eingelogt?! Was soll das?
Jetzt muss ich alles noch mal schreiben.
Na gut, was soll´s?
Ich finde Deine beiden neuen Kapitel wieder klasse.
Es hat Spaß gemacht sie zu lesen und es sind wieder einige Fragen aufgetaucht, welche sich mir stellen.
Aber erst mal zu der Hölle, wie Du sie beschrieben hast. Ich konnte mir alles superbildlich vorstellen und um nichts in der Welt würde ich dort hin wollen.
Um so erstaunlicher finde ich, dass Azazel dort hin "freiwillig" zurückgekehrt ist um Vidar zu schützen.
Jetzt zu den Fragen. Was findet Lucifer an Finn? Was ist das Besondere an ihm, dass Lucifer sich so zu ihm hingezogen fühlt?
Und was ist mit Gin? Wieso reagiert Lucifer so "verstört" auf ihn, als dieser ihn anspricht und berührt?
Und wie wird das Gespräch zwischen Finn und Mark verlaufen? Wie verhält sich Lucifer wärend dessen? Immerhin hat er ja die Beiden zu sich geholt.
Gespannt bin ich schon auf Baals Erzählung über Azazel. Wird er auch von Adrian berichten?
Hach, ich bin schon wieder so hibbelig.
Bitte schreibe schnell weiter.
Liebe Grüße
Deine fee-chan
|
|
Kommentar von: fee-chan
|
Username: fee-chan
Datum: 04.01.2010 - 07:57
Kommentar Nr.: 6970
|
Und hier gibt es gleich das nächste Kapitel über das ich mich sehr freue.
Eiwei. Da hat Vidar ja was angerichtet, indem er seine Kräfte benutzt hat. Ich kann verstehen, dass Luzifer deswegen aufgebracht ist. Immerhin ist er auch ein beträchtliches Risiko eingegangen indem er Vidar bei sich versteckt und Azazel wieder zurückgeholt hat.
Mir ist gerade etwas aufgefallen. Ich weiß aber nicht, ob ich richtig liege. Bei "Sitz, Platz, Aus!!!" habe ich ja nach Gin und Finn und deren Verbindung zueinander gefragt. Ist das hier vielleicht die Antwort? Ist dieser Gin hier der Gleiche, wie aus "Sitz, Platz, Aus!!!"? Ich glaube es zwar nicht wirklich, aber vielleicht ist es ja doch möglich. Allerdings gibt es hier Luzifer und nicht Jaron. Vielleicht habe ich mich doch geirrt.
Ich freue mich aber trotzdem aud das nächste Kapitel
Bis dann
fee-chan
|
|
Kommentar von: StoFftieRchEn
|
Username: StoFftieRchEn
Datum: 17.10.2009 - 20:46
Kommentar Nr.: 6775
|
Oh mein gott, ich bin verliebt… und zwar in diese story. Die handlund ist echt super interessant und auch die idee die agyptischen götter mit den europäischen Religiosvorstellung zu mischen ist genial, die charaktere sind außerdem wunderbar vielschichtig und geheimnisvoll…
Einzig und allein was ich vewirrend fand waren die seltsamen zeitsprünge zu beginn…^^
Und auch wenn die kapis kurz sind… bitte bitte mach schnell weiter…
Baba das StoFftiErchEn
|
|
Kommentar von: Starna
|
Username: Starna
Datum: 05.10.2009 - 13:54
Kommentar Nr.: 6756
|
Na, da war fee-chan schneller... *grins* - machen wir hier eigentlich einen Wettstreit *lach*?
Zu den Kapis: Ich habe das auch so verstanden, dass Marius der eigentliche Ausbilder ist und Jasin nur die Lorbeeren einheimst und sich darauf einen guten Namen macht.
Bin jedenfalls auch mal gespannt, was für einen "Rohdiamanten" Vidar da ausgegraben hat - im wahrsten Sinne des Wortes.
Und was macht Saphir nun mit der Info, dass der Tiger eigentlich Vidar ist (und umgekehrt)?
Freue mich auch, wenn Du mehr oder öfter hochlädst!
Bis zum nächsten Kapi
Ndt Starna
|
|
Kommentar von: fee-chan
|
Username: fee-chan
Datum: 04.10.2009 - 13:00
Kommentar Nr.: 6752
|
Oh man! Das wird ja immer besser.
Schön, dass Du jetzt öfter etwas hochladen möchtest. Da freue ich mich.
Die beiden Kapitel waren auch wieder spannend.
Jetzt ist die Frage, was hat Vidar dort entdeckt?
Habe ich das eigentlich richtig verstanden, dass Marius Jasins einziger wirklicher Sklave ist und die anderen sozusagen Marius "gehören"? Jasin sagte doch, er gebe nur seinen Namen.
Oder gehören die Sklaven noch jemand ganz anderem?
Argh ich kanns gar nicht abwarten bis das nächste Kapitel kommt.^^
Ungeduldige Grüße
fee-chan
|
Alle lesen
|
|
|
|