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Archiv > Gundam Wing > Ehre und Stärke I: Fortunas Wege

y Ehre und Stärke I: Fortunas Wege
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Status Alter Sprache Veröffentlicht Last Update Zeichen Bewertung Klicks
Beendet
Ab 18 Jahren Deutsch 19.03.200714.02.2008 538181 4.36
Bei 14 Vote(s)
482
Autor: shadowhunter
Pairing: 1x2,3x4,13x5
Kategorien: Action, Romantik, Drama, Alternatives Universum (AU)
Inhalte: Tod und Mord, Lemon, Vergewaltigung
Einführung: „Ein Volk sollte wissen wann es besiegt ist.“ „Wüsstest du es Heero? Oder ich?“ Die römischen Truppen unter der Führung ihres siegreichen Legaten stehen kurz vor der finalen Schlacht gegen die Germanen. Doch diese Schlacht wird nicht nur das Schicksal der Germanen grundlegend verändern. Auch für die Römer hält Fortuna noch einige Überraschungen bereit und bis nach Rom ist es noch ein weiter Weg...
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y Kapitel 30
Disclaimer: Gundam Wing und die Charaktere gehören nicht mir sondern Sunrise und Bandai. Ich verdiene auch kein Geld mit dieser Geschichte.
Kommentar: Unglaublich. 30 Kapitel und noch kein Ende in Sicht... Ist das jetzt schlecht oder eher gut? Ich weiß es nicht.
Das Reallife nimmt mich zurzeit sehr in Beschlag und ich muss die Zeit fürs Schreiben mühsam abknapsen. Leider sind seit etlichen Kapiteln auch überhaupt keine Kommentare mehr geschrieben worden, selbst angeklickt wird die Story nicht mehr. Von daher, brauche ich wohl auch kein schlechtes Gewissen haben, wenn es bis zum nächsten Update länger dauert. Ich war noch nie jemand der um Kommentare gebettelt hat, aber sie könnten meine Motivation doch positiv beeinflussen.

Kapitel 30

Es dauerte lange bis Zechs am nächsten Morgen erwachte. Nachdem Treize wieder gegangen war hatte sich Zechs in sein Zimmer zurückgezogen, die fröhlichen Laute ignoriert, die vom Park zu ihm hinaufdrangen und stattdessen den Pokal mit Wein geleert, den Treize hatte stehen lassen.
Der Wein hatte sehr gut geschmeckt, das musste Zechs zugeben, aber die berauschende Wirkung hatte er vollkommen unterschätzt. Das war ganz anders als Met und so war er wenig später wie ein Stein auf das Bett gesunken.
Auch hatte er merkwürdige Träume gehabt, merkwürdig im Sinne von sehr erregenden und verstörenden Träumen. Er konnte sich nicht mehr daran erinnern – darüber war Zechs froh – aber er wusste noch, dass er aufgewacht war und ein leidenschaftliches Stöhnen im Zimmer nebenan vernommen hatte. Er wusste, dass dort einer der Tribune schlief und sicher waren es diese Laute und der ungewohnte Wein gewesen, die Zechs´ Träume beeinflusst hatten.

Doch jetzt richtete er sich auf und rieb sich mit beiden Händen grob über das Gesicht um richtig wach zu werden und die letzten Bilder seiner Träume zu vertreiben. Von unten drangen die üblichen geschäftigen Geräusche des Haushalts an seine Ohren. Sicher war es bereits Zeit für das Mittagessen oder vielleicht hatten auch Treize und die beiden Tribune erst jetzt den Tag begonnen.
Langsam kroch Zechs aus dem Bett und streckte sich dann bis seine Gelenke knackten. Er musste so schnell es ging wieder ein Schwert in die Hand nehmen, sonst könnte er sich im Notfall auch gar nicht mehr selbst verteidigen.
Er trug noch die rote Tunica von gestern, war er doch zu müde gewesen sie noch auszuziehen. Außerdem musste er auch einen der Diener, am besten Duo, fragen wo er hier baden konnte. Bis jetzt hatte sich Zechs immer nur mit einer Katzenwäsche mit dem Wasser aus einem Krug begnügt, aber er musste auch einmal wieder seine Haare waschen und mit einem einzigen Krug Wasser konnte man da nicht viel ausrichten.

Barfüßig und ungekämmt verließ er sein Zimmer, zuerst jedoch musste er etwas essen, dann würde er sich um die anderen Dinge kümmern. Am besten er ging direkt in die Küche und holte sich dort etwas. Mit dem Konsul und allen voran Heero Yuy wollte er nicht in Kontakt kommen. Der Tribun war gestern in der Villa eingetroffen und Zechs hatte den Soldaten sofort als den Mann erkannt, mit dem er sich damals in Germanien duelliert hatte. Der Soldat, der ihm an Stärke und Fähigkeit ebenbürtig gewesen war.

Gerade stieg Zechs die breite Treppe hinab, die in die untere Etage führte, da hörte er Duo, der genau mit jenem Heero sprach. „Hör auf Heero.“ Es klang verärgert und Zechs beugte sich über das Geländer um zu sehen, was da vor sich ging. Tatsächlich war es Duo, der mit Wäsche beladen war, Heero hatte den Diener am Arm gegriffen und ihn näher zu sich heran gezogen, dabei raunte er etwas, das Zechs von seinem Standort aus nicht verstehen konnte. Doch Duo musste es wohl nicht gefallen haben. „Ich habe zu arbeiten. Ich störe dich doch auch nicht beim Exerzieren. Reicht es nicht von letzter Nacht? Mir tut schon alles weh und Treize wird nicht erfreut sein, wenn er bemerkt, dass sein Leibdiener sich nicht bücken kann, weil sich sein Tribun nicht zurückhalten konnte. Ich habe dich darum gebeten aufzuhören.“ Damit riss er sich von Heero los und stapfte durch die geräumige Eingangshalle.

Zechs sah wie Heero dem Diener nachblickte, dann den Kopf schüttelte und in Richtung des Speisesaals verschwand. Da erinnerte sich Zechs an die Worte, die Duo gestern im Park an ihn gerichtete hatte, dass er es „seinem Hintern nicht gefallen würde“, wenn Heero die Nacht hier verbringen würde. Und wenn Heero das Zimmer neben Zechs bewohnt hatte? Noch zu genau erinnerte er sich an die Geräusche in der Nacht. Hieß das dann, dass Heero sich an Duo vergangen hatte?
Zechs erinnerte sich mit einem kalten Schaudern an die Geschichten, die man sich über die Römer erzählte. An die Schändungen, die sie an gefangenen Germanen vorgenommen hatten. Passierte Duo womöglich das Gleiche? Duo war nur ein unbedeutender Diener, er musste seinem Herrn gefügig sein und konnte sich nicht wehren. Womöglich hatte es der Konsul selbst befohlen, dass Duo zu Heero ging.

Wie von selbst brodelte in Zechs seine Wut und Hass gegen die Römer aufs Neue hoch. Er hatte sich blenden lassen von Wufeis Schilderungen und der augenfällig guten Behandlung, die ihm hier gewährt wurde. Im Grunde waren die Römer doch so dekadent und verdorben wie man es sich erzählte.
Ohne nachzudenken hatte sich Zechs auf dem Absatz umgedreht und steuerte auf die Zimmertür zu, die neben der seinen lag. Er öffnete sie und dort in einer Ecke stand auch die Rüstung des Tribuns aufgebaut. Zechs erkannte sie natürlich sofort, also stimmte es, Heero Yuy hatte hier drin die Nacht verbracht.
Zechs griff nach dem Kurzschwert, das daneben auf einem Stuhl lag und zog es aus der Scheide, prüfte die Schärfe und verließ dann wieder das Zimmer.


Treize lag auf seinem liebsten Divan, hatte die Augen geschlossen und konnte sich nicht recht entscheiden, ob er aufstehen oder doch noch eine Runde weiter dösen sollte. Heute Mittag würden ihn einige Pächter aufsuchen und auch ein bedeutender Bildhauer, der Treize in Marmor verewigen wollte. Gut, das Gesuch des Bildhauers schmeichelte ihm, aber auf die endlosen Gespräche mit den Pächtern, die sowieso nur Ausflüchte vorbrachten warum die Ernte nicht so gut wie erwartet ausfallen würde, darauf hatte er keine Lust. Jedoch wusste Treize auch, dass dies zu seinen Aufgaben gehörte und dass er diese zu erfüllen hatte. Er seufzte und verlagerte sein Gewicht, tastete mit der Hand nach einer Schale mit Datteln, die eigentlich vor ihm stehen sollte und als er sie gefunden hatte, steckte er sich einer der Früchte in den Mund.

Quatre, der mit ihm gegessen hatte, lümmelte ebenso faul auf seiner Liege herum. Er hatte sich irgendwo eine Lyra besorgt und spielte ein altes Liebeslied. Treize wusste nicht, wie lange Quatre hier bei ihm bleiben wollte und ob sich der Tribun mit seinem Vater ausgesprochen hatte, aber jetzt im Moment war Treize auch nicht in der richtigen Stimmung um sich danach zu erkundigen.

Ihre friedliche Ruhe wurde dann jäh unterbrochen als die Türen aufgestoßen wurden und Zechs herein kam. Treize fuhr auf als er das Kurzschwert in der Hand des Germanen sah und blitzschnell überlegte er, was er als Waffe benutzen konnte um sich zu verteidigen. Natürlich hatte er hier kein Schwert oder einen Dolch greifbar. Doch es schien als ob Zechs nicht im Geringsten an ihm interessiert wäre, sein Blick glitt über Treize, dann Quatre, dann wandte er sich um und schien den Gesuchten im Raum hinter sich gefunden zu haben. „Heero Yuy.“, grollte der Germane. „Hol dir ein Schwert, wir führen unser Duell fort... Hier und jetzt.“

Nach dieser leidenschaftlichen Ankündigung ging dann auch alles sehr schnell. Spätestens nachdem Zechs Heero an den Kopf geworfen hatte, er wäre ein dekadenter Römer, der sich an kleinen Jungen vergeht, war auch Heero nicht mehr vernünftig genug dem Duell aus dem Weg zu gehen.
Treize stand nun also auf der obersten Stufe der Treppe, die in den Park hinunterführte und betrachtete die beiden Kämpfer, die sich in einem wilden Tanz von einem Ende des Rasens zum anderen trieben. Bei Jupiter, wie war es nur dazu gekommen. Da saß er noch völlig ruhig auf seiner Liege und im nächsten Moment das hier!

Er wandte sich um und rief zwei Sklaven zu sich, die sich unauffällig im Schatten versteckt halten wollten, um dem Kampf beizuwohnen. „Holt meinen Diwan, stellt ihn da unten hin... und noch etwas Wein.“, befahl Treize.
Während er es sich auf der Liege bequem machte, fand er so langsam aber sich Gefallen an dem kleinen Schauspiel. Zechs und Heero waren wir ...

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y Die letzten 5 Kommentare
Kommentar von: VioletFlower
Username: VioletFlower
Datum: 09.01.2009 - 17:43

Kommentar Nr.: 5944
Toll, ich finde die Geschichte wirklich sehr gelungen
Hätte ich Zeit, würde ich gleich mit dem zweiten Teil anfangen, aber ich glaube, ich könnte mich dann nicht mehr losreißen rolleyes
Also wirklich toll...die Geschichte hat keine Längen und ist immer spannend, ich finde es toll zu sehen, wie die verschiedenen Beziehungen sich entwickeln und denke mal, dass der zweite Teil genauso gut ist ^^
Ich bin wirklich mehr als gespannt!
Meinen Respekt hast du smile
Kommentar von: Keira16
Username: Keira16
Datum: 03.02.2008 - 11:49

Kommentar Nr.: 4679
Hi hier bin schon wieder ich! =3
Ich hab mir mal den nächsten Teil deiner Story zu Gemüte geführt und muss sagen: 1. Gut geschrieben, 2. Interessante Entwicklung und 3. Ich bin mal sehr gespannt, wie Treize den Verlust durch Wufei verkraften wird - wenn er denn überhaupt mitgeht.
Vielleicht sucht sich Treize ja dann einen neuen "Spielkameraden"?
Ich bin also schon ganz gespannt auf das nächste Kapitel!
Mach weiter so und lass dir nicht zu lange zeit, bitte, ja?
Bussy LG deine Kei wink
Kommentar von: Keira16
Username: Keira16
Datum: 19.01.2008 - 23:04

Kommentar Nr.: 4584
Hi!
Kaum ist das Kapitel online, schon hab ich es auch bemerkt - und gelesen!
Einfach cool!
Ich finde es wieder sehr gut geschrieben und vor allem finde ich die Beziehung die zwischen Zechs und Treize zu entstehen scheint, sehr interessant. Bin mal gespannt, wie es sich weiterentwickeln wird!
Nichts zu danken für meinen Kommentar. Ich weiß, dass es für viele Autoren wichtig ist, dass man ihren Geschichten Kommentare hinterlässt und das tue ich nur allzu gerne bei einer solch guten Story!
In diesem Sinne: Weiter so, ich freue mich auf das nächste Kapitel!
LG deine Kei wink
Kommentar von: Keira16
Username: Keira16
Datum: 08.01.2008 - 14:41

Kommentar Nr.: 4517
Hallo,
bin neu hier und habe mir deine Story jetzt mal zu gemüte geführt!
Finde sie total klasse und deshalb: BITTE schreib schnell weiter!
Ich freu mich schon auf den nächsten Teil und bin gespannt wie es mit Treize, Zechs und den anderen so weitergeht!
LG Keira
Kommentar von: Zionora_D
Username: Zionora_D
Datum: 21.12.2007 - 18:32

Kommentar Nr.: 4384
Hallöchen,

habe endlich aufgeholt und mich prächtig amüsiert.
Das ist ja richtig was los im alten Rom biggfrin
Armer Zechs, er kapiert hier ja wohl nur die Hälfte und von der anderen Hälfte hat er kaum eine Ahnung. Wenn er wüsste, dass Treize bereits Witterung aufgenommen hat und sich ihn niedlich angerichtet auf seinem Bett vorstellt... der arme Germane würde in Ohnmacht fallen. wink
Jetzt bin ich gespannt, wann es zum Show Down kommt, oder ob das verwöhnte Balg Marcus noch quer schiesst. Natürlich mit Hilfe, denn alleine kann er ja nicht einmal sein Pferd satteln.
Du siehst, ich bin neugierig und hoffe, dass es bald weitergeht.

Bis die Tage
Zionora
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