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y Unusual Love
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Status Alter Sprache Veröffentlicht Last Update Zeichen Bewertung Klicks
Beendet
Ab 18 Jahren Deutsch 22.03.200522.03.2005 751057 4.84
Bei 19 Vote(s)
1285
Autor: Lestat
Pairing: Ken x Schuldig
Kategorien: Romantik
Inhalte: Limone, Lemon
Einführung: Ken entdeckt seine Liebe zu Schuldig, der aber nichts von ihm wissen will...
Kommentare: Download: Bewertung: Benachrichtigung:
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y Kapitel 11
Titel: Unusual Love
Teil: 11
Autoren: Wildest_Angel & Lestat
E-Mail: Wildest_Angel@gmx.de & XlXLestatXlX@aol.com
Fanfiction: Weiß Kreuz
Rating: MA
Warnung: Lemon
Pairing: Schuldig x Ken

Disclaimer: All diese Charaktere sind Kyoko Tsuchiya entsprungen
und nicht unserer Vielseitigkeit. Aber wir haben sie uns eben mal ge-
borgt, damit wir ein paar Leutchen unterhalten können. Wir verdienen
keinen müden Euro damit. ^ ^°

Kommentar: Diese FF ist eine Zusammenarbeit von der wunderbaren
Wildest_Angel und von meiner Wenigkeit. Wildest ist für den guten
Schu zuständig und ich für den lieben Ken. (So am Rande mal erwähnt...
^ ^) Wir hoffen selbstverständlich, dass euch diese FF gefällt. Wenn
nicht, dann eben mit E-Mails oder Kommentaren bombardieren... (aber
natürlich könnt ihr auch nette Sachen mailen oder im Kommentar schrei-
ben. *kicher*)

@Peng: Tja. Wie konnten wir nur an einer solchen Stelle aufhören?
Das liegt wohl daran, dass Wildest und ich insgeheim sadistisch veran-
lagt sind. *nick* Schu ist halt ein bisschen uneinsichtig und Ken gibt
sich wirklich viel Mühe, seine Gunst zu erlangen. Was Yotan betrifft,
so können wir Dir nur zustimmen: Tritt ihm in den Hintern!
Vielen Dank für Dein Kommi!

@Asaliah: Macht ja nichts, dass Du sie erst später hier entdeckt hast.
Das mit Yaoi.de ist halt so eine Sache. Ständig stimmt was nicht und
der Upload wurde auch erst wieder sehr spät aktiviert. Deshalb hinkt
die Story da etwas nach. Aber auf Fanfiktion.de und natürlich hier auf
Yaoistories.de geht’s so schnell wie möglich weiter. ^ ~

Ja. Ken hat sich wirklich sehr verändert, nicht?! Man glaubt gar nicht,
dass das alles in ihm steckt. Nun… Da hast Du mehr als nur Recht!
Schuldig verhält sich eben wie Schu sich verhalten würde. Wildest
ist wirklich eine Meisterin. Ich bewundere sie genau wie Du. Ich
könnte Schu übrigens auch nie so gut umsetzen. Das kann ich ein-
fach nicht. (Aber man kann ja nicht alles können… *schwach tröst*)

Richtig. Wir wollten, dass Nagi nicht wie der niedliche Chibi von ne-
benan rüberkommt. Das hätte nicht gepasst. Außerdem hat Nagi
von Haus aus einen sehr interessanten Chara, den manche leider
sehr seltsam in Szene setzen oder zu sehr in Szene setzen und
das wirkt dann wieder so Darkfic-mäßig.

Nja, gut. Wir _können_ Farf nicht außen vor lassen, da er ja nun
einmal zu Schwarz gehört. Und Farf ist sehr praktisch. Man kann
unheimlich viel mit ihm anstellen. Das wirst Du noch sehen.

Aber bitte! Das ist nicht das sinnloseste Kommentar, welches wir
bekommen haben. Wir freuen uns über jedes Kommi, egal wie
klein es auch sein mag. Und Deines ist nicht mal kurz! Du hast
doch einiges geschrieben und Dein Comment hat uns sehr ge-
freut und motiviert.

Gerne! Du darfst so viel Du willst schreiben. Und wir hoffen, dass
Dir die Story auch weiterhin so gefällt.

Vielen, vielen Dank für Dein Lob!!!

@Brad-san: Danke, dass Du diese Story liest. Und danke, für
Dein Lob. Im letzten Teil war Ken wirklich etwas schwach und
es freut insbesondere mich, dass es in diesem Teil besser war.
Schu ist immer spitzenmäßig! Wie schon öfter erwähnt: Wildest
hat’s voll drauf. Aber Du bist sicher jemand, der das schon weiß.

Was Nagi tun wird, wirst Du in diesem Teil lesen. Und glaub’ uns:
Ken wird kämpfen! Noch dazu mit Deiner Motivation. Da kann er
ja nur siegen. XD

Es ist gut zu wissen, dass die Sache richtig angekommen ist. Wir
wollten schließlich, dass die LeserInnen verstehen, warum Schu
so ist wie er ist. Aber Wildest hat das gut hingekriegt.

Nun darfst Du endlich lesen, was passiert und wie Ken weiter vor-
geht.

Domo arigatou, für Dein Kommi!
____________________

Ken war nach dem Essen mit Schuldig glücklich und müde zu Hause
angekommen. Kaum hatte er sein Zimmer betreten, als er die rauchige
Stimme des Deutschen in seinem Kopf hörte. Wie sehr liebte er es
inzwischen, auf diesem Wege mit seinem Angebeten zu reden! Er
war gerade damit fertig, dem Langhaarigen die gewünschten Infor-
mationen zu liefern, da klopfte es leise an seiner Tür und Omi streckte
seinen Kopf in das Zimmer.

Nun musste er seine Aufmerksamkeit von Schuldig auf seinen kleinen
Freund richten, was ihm direkt ein wenig leid tat.
"Äh, hi, Ken-kun, ich wollte nur nachsehen, ob du schon wieder zu
Hause bist", murmelte der Blonde verlegen, nachdem er das Zimmer
betreten hatte.
Der Braunhaarige lächelte über diese Fürsorge ihres Jüngsten.
"Ist schon okay, Omi. Mir geht es gut", erwiderte er sanft, und fügte
für sich selbst noch an: `Besser als jemals zuvor`.
Im Hintergrund seiner Gedanken bekam er eine wutgeprägte Ausei-
nandersetzung mit, auf die er sich jedoch nicht konzentrieren konnte,
da er das Gefühl hatte, Omi wolle mit ihm reden. Fragend sah er den
Kleineren an, doch der senkte nur betreten den Blick.
"Omi? Ist irgendwas?", wollte Ken leise wissen.
Der Angesprochene druckste ein wenig herum, schüttelte dann aber
nur schwach den Kopf.
"Nein. Nicht wirklich. Ich... Schlaf gut, Ken."

Verwirrt sah der Fußballer zu, wie sein Teamkollege mit hängendem
Kopf das Zimmer verließ. Er fragte sich, was den Jüngeren so sehr
bedrückte, dass er nicht einmal mit ihm darüber reden wollte. Seufzend
ließ er sich auf sein Bett sinken und sofort wanderten seine Gedanken
wieder zu dem Mann seiner Träume.

Mit einem leichten Grinsen bekam Ken die Überlegungen Schuldig`s mit.
Was hatte den Schwarz wohl so durcheinander gebracht, dass er die
Verbindung zwischen ihnen in einer derartig intensiven Form aufrecht
erhielt? Ken war sich sicher, dass das keine Absicht des Anderen war.
Doch war es für ihn schon interessant und auch ziemlich erfreulich,
die Gedankengänge des Deutschen "mitzuhören".

Gerade wollte sich der Weiß ausziehen und ins Bett gehen, als plötzlich
Höllenlärm in seinem Kopf erscholl. Wow, Schuldig wollte es heute ja
ganz gewaltig wissen! Was Ken mitbekam, klang ganz verdächtig nach
Hardrock. Der Braunhaarige kannte nur eine Disco, in der derart heftige
Musik gespielt wurde. Der Telepath war also im "Creatures of the Night".
Wie passend, dachte sich der Fußballer mit einem leichten Lächeln.

Doch nach wenigen Minuten verging ihm das Lächeln allerdings
schlagartig, als er Schuldig`s Unterhaltung mit Yohji mitverfolgte. Ja,
hatte der Älteste noch alle Tassen im Schrank? Am Nachmittag mit
Aya poppen, und am Abend Schuldig -SEINEN Schuldig!!!- an-
baggern? Das war doch nun wirklich der Gipfel der Frechheit!!!
Heiße Wut machte sich in Ken breit. Ob sich nun sein Engel darauf
einlassen würde oder nicht, war dem Fußballer im Augenblick egal.

Doch der Zorn auf den Playboy ließ den Braunhaarigen alles andere
erst mal vergessen. Wie konnte es Yohji nur wagen? Mit einem un-
glaublichen Tempo schoss Ken aus seinem Zimmer, polterte über die
Treppen nach unten und schwang sich auf sein Motorrad. Wie gut, dass
der Club, den Schuldig gewählt hatte, nicht allzu weit vom Koneko
entfernt lag! Innerhalb weniger Minuten, in denen er aufmerksam
die Geschehnisse weiter verfolgte, war er am Ziel.

Beruhigt bekam er durchaus mit, warum Schuldig bei den eindeu-
tigen Annäherungsversuchen zögerte. Was Ken natürlich riesig freute.
Doch der älteste Weiß schien sich davon in keiner Weise abschrecken
zu lassen. Ja, wie hinterhältig kann denn ein Mensch sein? Rasch
drängelte sich der Sportler durch die Menge und entdeckte nach
einem schnellen Rundblick Yohji. Ein riesiger Klumpen bildete
sich in seinem Magen.

Reichte es dem Älteren wirklich nicht, dass er nun die Chance hatte,
mit Aya eine Beziehung zu haben? MUSSTE es dann wirklich noch
sein, dass er sich an andere ranmachte? Gut, bei jedem anderen
wäre es Ken wahrscheinlich egal gewesen. Naja, egal bestimmt
nicht, denn er wollte seinen Leader nicht unglücklich sehen. Aber
das es ausgerechnet der Schwarztelepath sein musste - Ken
glaubte zu explodieren!

Sich durch die Besucher boxend, bahnte Ken sich einen Weg zu sei-
nem Teamältesten. Als er genau hinter ihm stand, packte er Yohji an
der Schulter, riß ihn von dem Langhaarigen weg, wirbelte ihn zu sich
herum - und schlug zu. Mit aller Kraft. Entsetzt sah der Größere sei-
nen Kameraden an.

Ken`s Augen sprühten immer noch vor Wut. Keine Spur von friedlichen
Gesichtszügen oder der sonst so steten Fröhlichkeit. Aber die Augen
waren nicht auf Schuldig gerichtet. Sie fixierten Yohji. Dieser hatte an
der Wange eine riesige rote Stelle, die immer mehr anschwoll. So
schnell, dass weder Balinese noch der Schwarz es registrierten, packte
Ken Yohji sichtlich fest am Handgelenk und zerrte ihn aus der Disco.
Nachdem der Deutsche dies halbwegs realisiert hatte, folgte er den
beiden nach draußen.

Gerade bekam er mit, wie Ken mit wütendem Unterton in der Stimme
schrie: „Wie kannst du Aya das antun? Ich dachte, du liebst ihn!
Schlimm genug, dass du ihn überhaupt betrügen willst, aber dann
auch noch mit Mastermind, den Aya mehr hasst als jeden anderen
Schwarz. Ist dir eigentlich klar, was Aya dazu sagen würde? Ich
sag’ dir, dass er nichts sagen würde. Gar nichts! Er würde dich
verständnislos ansehen, kehrt machen und sich tagelang in seinem
Zimmer verbarrikadieren, bis er irgendwann total ausgeheult raus-
kommen würde und er würde nie wieder jemanden an sich heranlas-
sen.

Kudoh, wenn das passiert, dann schwöre ich dir, bring ich dich um! Es
reicht ja wirklich nicht ihn zu betrügen. Nein! Auch noch mit ihm! Ich
könnte dich wirklich schon jetzt…“
Abrupt schwieg Ken und wandte den Blick gen Boden. Er durfte nicht
zu viel preisgeben. Schuldig gehörte ihm schließlich nicht. Auch, wenn
er sich das wünschte. Aber nach all dem, was er von Schuldig mitbe-
kommen hatte durch die aufrechterhaltene Bindung, war er ihm gar
nicht so abgeneigt.

Ein flüchtiges Lächeln huschte über Ken’s Gesicht, doch dann wurde
der Ausdruck wieder ernst. „Hör’ mir gut zu, Kudoh. Du gehst zu Aya
und sprichst mit ihm darüber. Ich nehme an, du liebst ihn wirklich.
Rede mit ihm so, dass er nicht allzu enttäuscht von dir ist und versuch’
zu retten, was zu retten ist. Und ich merke, wenn du nicht mit ihm
gesprochen hast. Wenn du’s nicht gemacht hast, bis ich nach Hause
komme, dann werde ich’s tun. Hast du verstanden?“

Yohji war kalkweiß geworden und brachte nur ein Nicken zustande.
Wortlos wandte er sich ab und ging. Erleichtert atmete Ken auf. Es
war ihm gelungen, Yohji nicht sofort umzubringen. Und einen halb-
wegs ruhigen Tonfall hatte er auch gehabt. Er hatte schon befürchtet,
er würde sich nicht unter Kontrolle haben und ihn krankenhausreif
schlagen. Als er an Schuldig’s Gedanken dachte, musste er wieder
lächeln. Der Deutsche war also tatsächlich auf dem besten Weg,
mehr als nur Freundschaft für ihn zu empfinden. Er wollte es sich nur
noch nicht eingestehen.

Nun hatte Ken wenigstens wirklich eine Chance, das zu bekommen,
was er bekommen wollte. Das Schuldig sich doch dazu _überreden_
lassen wollte, sich mit Yotan zu amüsieren, war streng genommen
nicht unbedingt schön, aber durch die aktive Verbindung mit Schuldig
wusste er, aus welchem Impuls heraus das geschehen war. Er war so
glücklich darüber, dass er immer noch nicht bemerkte, dass Schuldig
ein Stückchen entfernt stand und ihn nachdenklich beobachtete.

Erst, als der Deutsche auf ihn zukam, bemerkte Ken dessen Anwe-
senheit und sah auf. Schuldig hatte einen Gesichtsausdruck, den der
Weiß nicht deuten konnte. Mit einem leichten Kopfnicken in Richtung
Straße, deutete der Rotblonde dem Jüngeren mitzukommen. Wortlos
liefen sie, bis sie bei ihrer Stelle im Park ankamen, wo sich der Ältere
am Flussarm niederließ. Schweigend setzte sich Ken daneben.
„Du bist nicht zufällig vorbei gekommen.“ Eine Feststellung, keine
Frage.

„Woher wusstest du, wo wir waren?“, fragte Schuldig nun.
„Durch dich. Die aktive gedankliche Verbindung.“ Ken hielt den Blick
gesenkt.
Er konnte dem anderen momentan einfach nicht in die Augen
sehen.
„Hm.“ Anscheinend überlegte der Schwarz.
Die Verbindung hatte er, nachdem Ken aufgetaucht war, unabsichtlich
unterbrochen. Somit wusste der Kleinere nicht, was der Andere dachte.
Er wusste nicht, wie er sich verhalten sollte. Ein leichter Rotschimmer
lag auf seinen Wangen, da er sich schämte.

Plötzlich fing der Deutsche an, schallend zu lachen. Er lachte und lach-
te und hörte gar nicht mehr auf. Verdutzt blickte Ken ihn an. Was gab
es denn jetzt zu lachen? Er schämte sich da in Grund und Boden und
Schuldig lachte sich ’n Ast. Zwar schämte Ken sich immer mehr, aber
es war irgendwie angenehm, dieses herzliche Lachen von seinem
_Feind_ zu hören. Nachdem sich dieser endlich wieder beruhigt hatte,
sagte er zu Ken: „Du bist einfach seltsam. Erst mischst du dich ein
und dann schämst du dich dafür. Aber es war schon wirklich ko-
misch, dich mal wütend zu erleben. Hab’ nicht gedacht, dass du
überhaupt wütend sein kannst.“

Ken grinste: „Wenn mir etwas wichtig ist, kann ich sehr wohl wütend
werden. Und das eben war noch nett."
Schuldig erwiderte das Grinsen und meinte: „Du hast ihm gedroht,
ihn umzubringen und das nennst du _nett_?“.
„Oh, ja“, antwortete Ken. „Wenn ich richtig böse bin, tu’ ich’s wirklich
und belasse es nicht bei einer Drohung, obwohl er nahe an einem
langfristigen Krankenhausaufenthalt war.“
Immer noch grinsend schüttelte der Rotblonde den Kopf.
„Also ein bisschen verrückt bist du ja schon“, stellte er fest.
Der Braunhaarige zuckte mit den Schultern.
„Ich kenn’ niemanden, der das nicht ist“, erwiderte er.

Schuldig wurde schlagartig wieder ernst und fragte: „Bist du ent-
täuscht oder so?“ Stirnrunzelnd sah der Weiß ihn an und meinte:
„Nein. Wieso?“
„Weil ich mich mit Balinese vergnügen wollte.“
„Das ist deine Sache. Natürlich freut’s mich nicht, wenn jemand an-
deres was mit dir hat. Schon gar nicht, wenn es ein Teamkollege ist,
aber ich kann daran eigentlich nichts ändern. Wenn du das willst,
dann willst du’s eben. Auch, wenn du’s eigentlich gar nicht wolltest“,
schloss Ken ab.

Schuldig`s bestürztem Gesichtsausdruck nach zu urteilen, war ihm bei
Ken`s Worten eben ein Licht aufgegangen.
„Was von meinen Gedanken hast du mitbekommen?“, fragte der
Schwarz ruhiger, als er innerlich war.
„Naja. Fast alles, was nach unserem _Gespräch_ über Farf kam.
Und ich würde dich übrigens nie in die Klapse stecken. Nur dann,
wenn ich mitkommen darf.“
Das Grinsen konnte sich Hidaka nicht verkneifen. Und dann sah Ken
etwas, was er noch nie bei Schuldig gesehen hatte: Er hatte einen
Rotschimmer auf den Wangen. Tatsächlich! Alles in Ken jubelte.
„Du würdest mich also nicht in die Klapse stecken, auch wenn ich
dir den Vorschlag machen würde, mit mir zusammenzuleben?“,
fragte Schuldig verblüfft.

„Nee. Ich würde sagen: Such’ du schon mal die Wohnung aus und
ich kümmere mich um die Möbel.“ Ein sanftes Lächeln umspielte
die Lippen des Jüngeren.
Nun war es an Schuldig, noch verdatterter zu gucken. „Das meinst
du nicht ernst?!“
„Nein. Eigentlich nicht. Ich glaube, ich würde zuerst gar keinen Ton
rausbringen“, gestand Ken. „Aber danach würde ich wahrscheinlich so was in der Art sagen“, fügte er noch hinzu.
Der Andere schwieg, also schwieg der Weiß auch. Es war ein ange-
nehmes Schweigen und Ken ging einiges durch den Kopf. Wie wohl
das Zusammenleben mit dem Schwarz aussehen würde? Bestimmt
lustig. Außerdem würde er ihn viel öfter sehen. Und sie könnten zu-
sammen Frühstücken.

„Wusstest du, von wem euer Jüngster träumt?“, lenkte der Deutsche
vom Thema ab.
Der Kleinere dachte nach. Klar hatte er sich schon gefragt, wer denn
die Person war, die in Omi’s feuchten Träumen vorkam und an wen
Omi die ganze Zeit dachte, wenn er so verträumt dasaß. Er ging davon
aus, es sei irgendeine Klassenkameradin oder so. „Klassen-
kamerad_in_?“, hakte Schuldig breit grinsend nach.
„Es geht um einen Klassenkameraden?“, fragte Ken etwas verblüfft.

„So würde ich das auch nicht unbedingt nennen“, meinte Schuldig mit
noch breiterem Grinsen.
Der Braunhaarige runzelte die Stirn. Wenn es keine Klassenkameradin
und kein Klassenkamerad war, wer dann? Ein Teamkollege?
„Fast“, beantwortete der Deutsche die unausgesprochene Frage.
„Also auch kein Teamkollege“, stellte der Jüngere verwundert fest.
Was blieb denn da noch? Ken grübelte und grübelte, kam allerdings
beim besten Willen nicht drauf, bis Schuldig ihm ein Bild von Omi’s
Tagträumen sandte.

Die Augen, die Ken machte, waren fast so groß wie Untertassen.
„Crawford?!“
„Ganz genau“, antwortete der Rotblonde.
Der Fußballer war leicht errötet, bei dem Bild, welches er bekommen
hatte. Omi und Crawford. Das war schon was. Der Jüngste von Weiß
konnte schon ganz schön heiß aussehen. Wobei Oracle ja auch was
hatte. Interessiert beobachtete der Schwarz den Weiß und verfolgte
dessen Gedankengänge. Ken dachte im Augenblick daran, dass er
besser nicht dieses Bild gesehen hätte. Jetzt würde er wahrscheinlich
immer daran denken müssen, wenn er Omi oder Oracle sah.

Die Lippen des Telepathen verzogen sich wieder zu einem breiten
Grinsen. Dann fiel ihm anscheinend etwas ein und der Ausdruck wurde
wieder ernst.
„Versuch’ dich von Farf und Nagi fernzuhalten“, meinte er schließlich.
„Hm“, machte Ken verwundert. Was sollte das denn jetzt?
„Das ist zwar ein netter Tipp, aber wieso rätst du mir das? Außerdem
suche ich mir bei den Aufträgen ganz gewiss nicht absichtlich einen
der Beiden aus.“

„Kann ich dir jetzt nicht erklären. Und dass du sie dir nicht aussuchst,
hab’ ich mir fast gedacht.“ Schweigen herrschte.
Nach einer Weile, die beiden vorkam wie eine Ewigkeit, fragte Ken:
„Was denkst du eigentlich? Ich meine … Stört es dich sehr, dass ich
mich vorhin eingemischt habe?“
Der Andere dachte nach. „Nein. Im Prinzip nicht. Genau genommen
wollte ich ja gar nicht ihn", fügte er hinzu.
Natürlich wusste der Braunhaarige, wie die Gedanken des Anderen
zu dem Zeitpunkt der Situation gewesen waren, doch konnte er sich
diese Frage einfach nicht verkneifen:

„So, wen wolltest du denn dann?“, raunte er in Schuldig’s Ohr.
Diesem liefen sogleich wohlige Schauer über den Rücken und er grinste
lüstern. Er antwortete nicht, sondern knabberte an dem Ohrläppchen,
das in seiner Reichweite war. Der Jüngere lächelte, dann packte er
vorsichtig die Schultern des Mannes, der ihm die Träume (wort-wörtlich)
versüßte und drückte sie auf den Boden. Rittlings setzte er sich auf den
Telepathen, beugte sich herab und küsste ihn zärtlich. Sofort wurde der
Kuss erwidert und intensiviert.

Nach einer kleinen Weile, die Ken auf Wolke sieben schweben ließ,
küsste er sich über die Wange, über den Hals und blieb beim
Schlüsselbein stehen, während seine Hände, die vorher über den
Brustkorb strichen, das Hemd sachte hochschoben, er seinen Kopf
etwas hob und ihn dann weiter unten wieder absetzte. Liebevoll leckte
er über den Bauch, umkreiste den Nabel und tauchte mit der Zunge
kurz aber fest ein. Heute würde sich Ken nicht zurückhalten können.
Das wusste er. Und er wollte sich auch gar nicht mehr zurückhalten.
Schon zu lange sehnte er sich nach mehr.

Das letzte Mal war zwar auch wundervoll gewesen, aber es war noch
nicht das, was er eigentlich wollte. Er wollte mehr, als nur oral befriedigt
zu werden. Er _brauchte_ mehr. Ihm war es auch egal, dass das ein
Park war und dass vielleicht sogar irgendwo ein Obdachloser auf ei-
ner Bank schlief. Der Weiß wollte Schuldig. Und er wollte ihn _jetzt_.
Wie von selbst zogen seine Hände Schuldig’s Oberteil ganz aus,
während sein Mund immer noch mit dem Nabel beschäftigt war und
den Deutschen schier in den Wahnsinn trieb.

~~~~~~~~

Meine Hände irren fahrig über den Rücken des Weiß. Das Verlangen
nach dem Braunhaarigen wächst mit jeder Sekunde und ich bin macht-
los dagegen. Mein ganzer Körper schreit nach Ken. Ungeduldig streife
auch ich ihm sein Shirt ab, ich will endlich seine Haut unter meinen
Fingern spüren, nicht nur diesen blöden Stoff. Mein Atem wird hek-
tischer, als der Dunkelhaarige mir die Jeans über die Beine zieht und
dabei die Pants gleich mitnimmt. Durch halbgeschlossene Augen
beobachte ich, wie auch er sich von seinen Hosen befreit und sie
irgendwo im Dunkel verschwinden. Ich kann mir ein leises Aufstöhnen
nicht verkneifen. Es ist Wahnsinn, wie sehr mich allein sein Anblick
erregt.

Das Kribbeln auf meiner Haut n ...

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y Die letzten 5 Kommentare
Kommentar von: crisisfire
Username: crisisfire
Datum: 29.12.2011 - 00:47

Kommentar Nr.: 9523
aww :3
"Omis unschuldigen
Ohren" - "Telepathengeschnetzeltes" Ich hab richtig losgelacht :D Die FF ist wirklich wuuunderschön,Schu und Ken passen wirklich gut zusammen <3 Und ein großes Lob an die beiden Verfasser *knuffz* *Lorbeeren verteil*
PS: auch wenn ich unbekannt daherkomme ich habe mich durch fast alle FF's von wildest (und Mitschreibern) durchgelesen und war himmelwärts begeistert ;) *sich still und heimelich davontroll* ~

Kommentar von: Miku_Yuya
Username: Miku_Yuya
Datum: 31.07.2011 - 01:51

Kommentar Nr.: 9086
Es ist 1.50 und ich hab die FF durch. Was ich aber echt blöd finde xD *schnief*

Die..war so toll.. :D Und das _war_ in dem Satz stört mcih ganz gewaltig xDD

Na jaa, ich würde ja jetzt konstrukzive Kritik geben, gebe es welche. Aber ich fand die FF eifach nur Klasse!! *Q*

Liiiiiebe Früße: Light :DD
Kommentar von: Arkturia
Username: Arkturia
Datum: 07.12.2007 - 12:57

Kommentar Nr.: 4331
Hallo liebe Schreiberlinge

Also es tut mir leid, dass ich jetzt erst was schreibe, aber ich habe die Seite erst vor kurzem entdeckt *leicht erötet*

Ich finde die Story einfach fantastisch... es ist wie ein kleines Buch und ich bin mir sicher, es könnte auch eins werden. Ich habe gelacht und fast mal geweint eek

Aber die Story ist gut überlegt und macht Spaß zu lesen und sie ist spannend. DANKE
Kommentar von: Yamo
Username: Yamo
Datum: 24.01.2006 - 00:41

Kommentar Nr.: 1279
Hallo meine Liebe :)

Tja, der Micha hat suich mal wieder Zeit genommen zum lesen und das nicht zu knapp. Ich konnte mich nicht losreißen und hab alles gelesen. Du hast dich mal wieder selbstübertroffen. Mensch dafür hab ich heute auch oft das programmieren sein lassen. Als ich meinen Hawaii-Toast gegessen habe wäre ich fast erstickt. Einfach nur super Klasse und absolut spitze. Du bist die größte.

HDL lieb Mutti :)
Kommentar von: farfu-chan
Username: farfu-chan
Datum: 07.07.2005 - 12:23

Kommentar Nr.: 287
*vom stuhl fall* farf ist ja ein ganz... ähm... netter. (ich liebe ihn... )im weitesten sinne. *wildest knuddel* haste fein gemacht. *streichel*

dank euch bin ich jetzt der jetzt der meinung, dass omi sexsüchtig ist! über braddylein will ich gar nicht reden... *g*
liebe grüße
klein *farfu-chan*
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