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Archiv > Originale > Blinder Schnee

y Blinder Schnee
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Nicht beendet
Ab 18 Jahren Deutsch 22.09.200709.08.2011 98622 4.88
Bei 17 Vote(s)
287
Autor: vegachen
Pairing: verschiedene
Kategorien: Mystery
Inhalte:
Einführung: Ilas, ein Händler findet auf einer seiner Reisen eine blinde, stumme Gestalt, doch der Fremde scheint mehr zu sein als ein gewöhnlicher Sklave.
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so hier gehts weiter... ich hoffe es gefällt euch auch diesmal...


Am späten Abend klopfte der Blonde vorsichtig an der Tür seines Herrn und war ehrlich überrascht als dieser nicht antwortete. Besorgt schob Juka die schwere Tür auf und spähte in den dunklen Raum hinein. Auf dem Boden lagen Ilas Sachen wie achtlos hingeworfen, was eigentlich nicht die Art seines Herrn war und auch war kein Fenster geöffnet. Leise schlich er also durchs Zimmer, öffnete eines der Fenster und ließ die kalte Nachtluft hinein. Kurz atmete der junge Mann ein, bis er sich zum Bett umwand und augenblicklich erstarrte. Ilas lag nackte auf den dunklen Bezügen und seine grünen Augen starrten leblos in den Raum hinein.
„Herr.“ hauchte Juka panisch und stürzte nach vorn. Mit zitternden Händen fiel er auf die Knie und prüfte hastig die Lebenszeichen des Größeren.
„Herr.“ wimmerte der Blonde und konnte sich nur mit Mühe auf den schwachen Puls seines Herrn konzentrieren.
„Ilas.“ brüllte Juka den Älteren an. doch dessen Augen zuckten nicht einmal, dafür gellte der Schrei des Blonden durch das halbe Haus. Die Diener welche ihn hörten, sprangen sofort auf den Meister Ilas wurde niemals nur mit seinem Namen angesprochen, wenn nicht etwas passiert war.
Auch der Rothaarige in der kargen Kammer vernahm den Schrei, doch fühlte er mehr ein leichtes Vibrieren in der Luft als wirklich den Laut. Ein schweres Lächeln huschte über die blassen Züge, verschwand aber sofort wieder als sich Firn in der Ecke, in welcher er hockte, zusammenkauerte und einschlief.

Juka kniete wimmernd vor dem Bett seines Herrn als zwei Kammerdiener mit Kerzenleuchtern hereinstürmten. Sofort wurde der dunkle Raum in mattes Licht getaucht und die restlichen Kerzen wurden entzündet.
„Weg da.“ wurde Juka von einem der Kammerdiener angefaucht, am Kragen gepackt und vom Bett weggerissen. Vollkommen stumm rappelte sich Juka wieder auf, aber nur bis auf die Knie und kauerte sich dann zitternd zusammen. Er hatte Ilas beim Schlafen gestört und ihn mit dem Fremden belästigt. Es wären eigentlich noch 4 Stunden gewesen.
Warum hatte er nicht warten können?
Ilas schlief doch so schon wenig, also warum hatte Juka ihn auch noch stören müssen? Wie ein Arzt gerufen wurde, der Ilas untersuchte, merkte Juka gar nicht. Erst als ihm vorsichtig von einer jungen Frau über den Kopf gestrichen wurde, schreckte der Kleine auf.
„Alles gut.“ hauchte ihre zarte Stimme und das wohlwollende Lächeln wärmte Jukas verwirrte Sinne.
„Er hat etwas Fieber, aber wenn du dich gut um ihn kümmerst, wird es ihm bald besser gehen.“ erklärte sie mitfühlend, hob den kleinen Blonden auf die Füße und schob ihn wieder an das Bett heran.
Nun lag Ilas mit geschlossen Augen richtig im Bett. Zwar wirkten seine Züge noch immer blass und auf seiner Stirn glitzerten feine Schweißperlen, aber man konnte sehen, wie er atmete und es auch hören. Juka kroch so nahe wie möglich an das Bett heran und seine Hände suchten bebende nach den Fingern seines Herrn, die er aber nur flüchtig streichelte.
„Pass jetzt auf.“ wendete sich die junge Frau wieder an ihn und sofort hob Juka den Kopf, wendete den Blick allerdings nicht von seinem Herrn ab.
„Ich lasse dir Medizin für deinen Herrn hier. Du wirst ihm alle zwei Stunden neunzehn Tropfen in Wasser auflösen und ihm zu trinken geben. Hörst du? Alle zwei Stunden!“ Juka nickte eilig und dann verabschiedete sich die Heilerin.

In den nächsten Tagen wachte der Blonde am Bett seines Herrn.
Alles was man ihm brachte lehnte Juka ab, egal ob es Essen oder Wasser war. Er verspürte weder Hunger oder Durst und auch keine Müdigkeit. Nachdem selbst am dritten Tag keine Besserung eintrat, begannen die Diener leise zu tuscheln. Es musste das Hygartron vorbereitet werden und diese Aufgabe erledigte nur Juka, denn niemand sonst kannte alle Einzelheiten.
„Meister Juka?“ hauchte eine der Dienerinnen leise und schaute vorsichtig in das Zimmer von Meister Ilas herein.
„Verschwinde.“ knurrte der Blonde zurück. Seit Tagen wollten sie ihn vom Bett seines Herrn wegbringen, doch er würde warten bis dieser wieder aufwachte. Die Dienerin schüttelte den Kopf und ging dann wieder hinaus. Mit betretener Miene trat sie in die Küche und wurde erwartungsvoll gemustert.
„Er bewegt sich einfach nicht.“
Das Hygartron naht aber es wurde noch keine einzige Herde gefangen. Jeder kannte den Stellenwert dieses Festes was eigentlich nur dem generationenlangen Streit zweier Familien unterlag und in diesem Jahr mussten sie es mal wieder ausrichten.
SO gut es eben ging wurde das Fest von den Dienern vorbereite, doch niemand wusste wo und wie die Yivanherden eingefangen werden konnten, außer eben Juka und Meister Ilas selbst. Das Fest rückte immer näher, aber der Zustand von Meister Ilas änderte sich kaum und so wich Juka auch nicht von seiner Seite.

Firn streifte nur nachts wenn wirklich alle schliefen ab und an durch das prächtige Anwesen. Am Tage schien man emsig etwas vorzubereiten und in der Nacht hörte Firn leise Stimmen die sich sorgenvoll beratschlagten. Es fielen immer wieder die Worte Yivan, einfangen und schnell. Als wieder zwei Tage vergingen in denen die Diener im Haus noch nervöser wurden, beschloss Firn wieder einen seiner nächtlichen Streifzüge zu unternehmen. Sicher kam er mit dem knappen Essen was man ihm ab und an zukommen ließ aus, es blieb sogar noch soviel übrig um die kleine Maus, welche in der Wand seiner Kammer hause zu füttern, aber der Rothaarige brauchte irgendwann mal Bewegung.
Kurz überlegte Firn wo er diesmal hingehen könnte, doch außer den Stallungen fiel ihm nichts mehr ein. Diesen Ort hatte er bisher gemieden, denn hier spürte er ein mächtiges Wesen, was ihn als Bedrohung ansehen und diesen Ort mit Leichtigkeit vernichten könnte. Dennoch trugen Firns Füße ihn heute Nacht genau dort hin. Er spürte das Ilas wieder erwachen würde, sobald der Morgen dämmerte und dann würden sich die Ereignisse überschlagen. Er musste das Wesen aufsuchen und hoffen von diesem geduldet zu werden. Vorsichtig und lautlos huschte er durch die Flure und hinunter zu den Stallungen. Kaum das er näher herankam, brach Unruhe unter den Tieren aus, doch nachdem es Firn gelang sich vor den Sinnen der niederen Tiere zu verbergen, kehrte wieder Ruhe ein. Lautlos schritt Firn weiter und kniete sich im hinteren Teil im dunkelsten Schatten nieder.

Juka kniete noch immer zitternd vor dem Bett seines Herrn. Seit Tagen knurrte ihm der Magen und seine Zunge klebte wie ein Schleimklumpen an seinem Gaumen, aber er wollte Ilas einfach nicht allein lassen, also hatte er sich so gut wie kaum bewegt. Wieder war ...

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y Die letzten 5 Kommentare
Kommentar von: vampirelady
Username: vampirelady
Datum: 15.08.2011 - 15:46

Kommentar Nr.: 9114
endlich ist es weitergegangen. hoffentlich dauert es nicht wieder so lange, bis der nächste teil da ist. die geschichte is so klasse.
Kommentar von: KAZUMA
Username: KAZUMA
Datum: 09.04.2011 - 02:50

Kommentar Nr.: 8698
klasse ff hoffe das es bald weiter geht bin doch schon gespannt was es mit firn auf sich hat
Kommentar von: Tomo-chan
Username: Tomo-chan
Datum: 02.07.2010 - 18:44

Kommentar Nr.: 7470
Ich finde die Story toll und hoffe du schreibst bald weiter.
Ich bin schon richtig gespannt!
lg
Kommentar von: CrazyMama
Username: CrazyMama
Datum: 25.12.2009 - 22:29

Kommentar Nr.: 6935
ich würde gerne wissen wie es weiter geht
Kommentar von: saspi
Username: saspi
Datum: 30.09.2008 - 19:50

Kommentar Nr.: 5608
Hey!!!
Super kappi!!! Bitte schreib schnell weiter!
Bin schon neugierig wie 's weitergeht!!!
die kleine ist ja süß.
wie hat er das geamcht das er mit ihnen mithalten konnte??
Freu mich aufs nächste kappi.
Bye
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