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| Ab 18 Jahren |
Deutsch |
07.03.2005 | 07.03.2005 |
394892 |
5.00 Bei 5 Vote(s) |
867 |
| Autor: |
wildest_angel |
| Pairing: |
jede menge ;-) |
| Kategorien: |
|
| Inhalte: |
Lemon |
| Einführung: |
Aya legt ein unnormales Verhalten an den Tag. Seine Freunde versuchen herauszufinden, was geschehen sein mag. Jeder Auf seine Weise...
Vielen DAnk an Brad-san für eine erneute, wundervolle Zusammenarbeit! *knuddel* |
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Kapitel 12
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Auf ein Neues... Nun kommt das Ende langsam aber sicher in Sicht.
@ farfu-chan: Sollte Crawford Omi nehmen? *gg* Ken wird voraussichtlich niemanden abkriegen, jedenfalls nicht für lange. Und warum es sich Schu und Aya so schwer machen? Naja... sie wissen halt nicht, was sie wollen. Diese Hohlköpfe... Hmpf. Aber wir geben dir Recht, sie sind schon ein schnuckeliges Pärchen.
@ Peng: Richtig, Brad hat ja sonst nichts zu tun. Und deswegen... Ach, lies doch selbst! Es wird wohl noch ein klein wenig dauern, bis Schuldig und Aya zusammenfinden. Ein klein wenig - aber nicht mehr lange! *promise*
Und nun: Viel Spaß!!!!
Seit Stunden war Omi ziellos durch die Stadt gelaufen und befand sich jetzt auf einer kleinen Brücke in einer Seitenstrasse. Immer noch liefen dem Blonden die Tränen über das Gesicht. Doch seine Beine wollten langsam nicht mehr weiter. Er setzte sich auf den Beton am Scheitelpunkt der Brücke und ließ seine müden Beine durch die Metallstäbe des Geländers baumeln. Seine Stirn lehnte ebenfalls an einer solchen Strebe, seine Augen, aus denen scheinbar unaufhörlich Wasser floss, waren geschlossen.
Mühsam öffnete er sie wieder, besah sich verschwommen die Umgebung. Der kleine Fluss unter ihm schien ihn magisch anzuziehen.
Jemand, das wusste er aus dem Unterricht, hatte einmal etwas geschrieben, was ihn sehr an seine eigene Lage erinnerte. Er beschrieb ein Mädchen, das liebte, das glücklich gewesen war. Dieses Mädchen hatte all ihr Vertrauen und Hoffnung in diese eine Person gesetzt, die sie so sehr geliebt hatte. Und dieser Mensch verließ sie. Ohne Trost, ohne Aussicht, blind und hoffnungslos war sie in einen Abgrund gesprungen. Wer konnte sie nicht verstehen und es ihr verübeln? Omi jedenfalls nicht.
Das Wasser unter ihm war seine Rettung. Er bräuchte nicht mehr leiden. Leiden wegen Aya, der nicht verstand, wie sehr er ihn liebte, wie sehr er ihn brauchte und wollte. Der Aufprall auf der Wasseroberfläche würde ihn erlösen. Eine gute Alternative zu der Qual, immer und immer wieder seiner großen Liebe über den Weg zu laufen, ihm so nahe zu sein und ihn doch niemals zu erreichen. „Geh sterben!“, hatte Aya gesagt. So würde es kommen. Nie wieder würde Aya ihn sehen. Vielleicht bekam er ja wenigstens ein schlechtes Gewissen, wenn Omi nie wieder zurückkam.
Wieder war die Fahrt nach Hause für Crawford still verlaufen. Er und Schuldig waren beide mit ihren Gedanken beschäftigt, sodass keiner etwas gesagt hatte. Nur einige Blicke hatten genügt, um sich zu verständigen. Als sie den Wagen vor dem Haus anhielten, ließen Crawfords Grübeleien wieder nach, er hatte sich im Griff. Er ging, Schuldig ignorierend, in die Küche, setzte sich einen Kaffee an und zog sich in seinen Raum zurück, wo er an dem beruhigenden Getränk nippte.
Doch die Rückblicke verschwanden nicht ganz. Omi schlich sich in sein Gehirn und verteidigte da seinen Platz. Bei dem nächsten Schluck Kaffee formte sich ein erneuter Geistesblitz. Der Blonde schwamm bewegungslos im Wasser.
Von der Vision angetrieben, stellte er den Kaffee ab, rannte die Treppen hinunter und startete seinen Wagen durch. Dennoch brauchte der Schwarzhaarige mehr Informationen. Er rief sich die Bilder zurück. Da war Wasser, fließendes Wasser, relativ klar. Ein Fluss, über den vermutlich eine Brücke führte. Schnell ging er gedanklich alle Brücken Tokios ab. Zu viele. Er griff in die Fahrertür und holte eine Stadtkarte heraus. Selbst wenn er nur die in der näheren Umgebung betrachtete, waren es zu viele Überführungen, um sie alle abzukämmen. Da er nicht so viel Zeit hatte, schloss er die großen Brücken aus. Die waren abgesperrt und bewacht. Dann blieben nur die in den weniger befahrenen Gegenden.
Eilig fuhr er von einer zur nächsten, seine Augen suchten blitzschnell die Geländer nach dieser auffälligen Haarfarbe ab. Nichts. Die Zeit arbeitete gegen ihn und noch immer gab es so viele Stellen, an denen er suchen müsste.
Jetzt fuhr er über eine recht verlassene Überführung. Er gab es beinah auf. Wie sollte er in einer Metropole einen einzigen Menschen finden? Sein Blick glitt nach links.
Schniefend erhob sich Omi von dem kalten Beton. Das Geländer der Brücke war nicht hoch, es war für ihn ein Leichtes, darüber zu klettern. Er stellte seinen Rucksack ordentlich an die Metallstreben, sah sich vorsichtig um, ob ihn eventuell jemand beobachtete und ihn von seinem Plan abbringen würde. Dann schwang er sein linkes Bein über das Brückengeländer und saß einen Moment rittlings auf demselben.
Dort saß Omi bereits auf dem Geländer. Mit quietschenden Reifen kam der Wagen Crawfords zum Stehen. Er riss die Tür auf, schwang sich über die Abgrenzung zum Fußweg. "Omi, nicht!" Schnell rannte er auf den Kleinen zu, der schon das nächste Bein über das Geländer hob. "Nicht!"
Die Tränen in seinen Augen ließen erneut die gesamte Umgebung verschwommen erscheinen. Nur das Glitzern des Wassers nahm er bewusst wahr. Als er das zweite Bein über die Brüstung schwang, hörte er hinter sich eine tiefe Stimme, die hektisch seinen Namen rief. War Aya gekommen? War sein Liebster hier, um ihn zurückzuholen? Der Blonde wandte den Kopf ein wenig, konnte aber nur unscharf erkennen, dass eine Person eilig auf ihn zustürmte. "Aya?", fragte Omi leise, fast wie zu sich selbst.
Noch wenige Schritte, dann erreichte Crawford den Blonden. Mit Entsetzen sah er die Gleichgültigkeit und Leere in den von Tränen verschleierten Augen. "Omi", sagte er leise und eindringlich. "Spring nicht. Komm her." Sollte Omi sich erschrecken oder sogar Angst bekommen, würde er springen. Das konnte Crawford nicht zulassen. Nicht wegen seines Plans, nicht wegen Weiß, sondern wegen des jungen Lebens und aus einem viel egoistischerem Grund.
Nein, es war nicht Aya, stellte Omi im Unterbewusstsein fest. Selbst jetzt noch hatte er an die Liebe des Rothaarigen geglaubt, und an dessen gutes Herz. Eine weitere Enttäuschung. Doch die Worte, die mit soviel Wärme an ihn gerichtet wurden, klärten sein Denken ein wenig. Auch Omis Blick fokussierte, obwohl er nicht glauben konnte, wer da vor ihm - oder besser: hinter ihm - stand und ihn retten wollte. Crawford. Ausgerechnet! Gerade derjenige, der es gewagt hatte, sich zwischen Omi und Aya zu stellen. Der kleine Weiß beschloss, den Amerikaner auf jeden Fall zur Rechenschaft zu ziehen für diesen Frevel! Umbringen konnte er sich danach immer noch, sollte es der Schwarz bis dahin nicht getan haben. Langsam und vorsichtig drehte Omi sich um und begann, wieder über das Geländer zurückzuklettern. Oh ja, er hatte da noch eine gewaltige Rechnung offen, die er zuerst zu begleichen gedachte.
Erleichtert sah Crawford, wie Omi sich zu ihm umdrehte und dann mit recht festem Blick ihm entgegentrat. Er seufzte leise auf. Es hatte sich also doch gelohnt. "Danke." Ebenfalls leise richtete er die Worte an den Kleineren. "Dafür, dass du nicht gesprungen bist." War vor dem Leben flüchten überhaupt eine Lösung?
Omis Augen verengten sich hasserfüllt, als er vor dem Schwarzhaarigen stand. Dann tat er etwas, was er sich seit dem Moment, als er von Ayas "Seitensprung" erfahren hatte, gewünscht hatte: Er holte wortlos aus und knallte seine Faust auf die Nase des Amerikaners. Schwer atmend stand er vor seinem -in mehrfacher Hinsicht- Gegner. Das war so befreiend gewesen!
Das hatte Crawford nicht kommen sehen. Deswegen traf ihn der Schlag so hart, dass ihm es Tränen in die Augen trieb. Im ersten Reflex wollte er sich dafür revanchieren, sein Gegenüber schwächen, doch besann er sich eines besseren. Er hatte es verdient, schließlich hatte er Aya verführt, obwohl dieser eine "Beziehung" gehabt hatte. So also stand der Schwarzhaarige da und hielt sich seine schmerzende Nase. "Und danke dafür", meinte nasal und voll Sarkasmus.
Omi setzte noch eins drauf und schlug dem Größeren mit der flachen Hand ins Gesicht. "Warum hast du ihn mir weggenommen?", schrie er den Älteren an, "Warum? Warum?" Wieder liefen ihm die Tränen über das hübsche Gesicht, als wollten sie alle Verzweiflung wegspülen, die er empfand.
Den ersten Schlag ließ er über sich ergehen. Doch dann hielt Crawford Omis Hände eisern fest. "Jetzt hör endlich auf!" Omi wehrte sich nach Leibeskräften, sodass Crawford seine gesamte Kraft aufbringen musste, damit der Blonde ihm nicht entkam. "Siehst du nicht, was er mit dir getan hat? Du bist besessen von ihm. Deswegen nahm ich ihn dir." Mühsam versuchte er beide Hände Omis in einer Hand zu halten. Mit der freien Hand versetzte er Omi eine leichte Ohrfeige, damit der wieder zu sich kam und nicht mehr wie ein Verrückter um sich schlug.
Augenblicklich verließen Omi alle Kräfte. Hilflos schluchzend wollte er zu Boden sinken, doch der plötzliche und feste Griff um seinen Oberkörper hielt ihn aufrecht. So ließ sich der Blonde einfach nach vorne fallen, in die Arme des größeren Mannes, lehnte seine Stirn an dessen Brust und weinte hemmungslos.
"Ist schon gut." Dass dem nicht so war, konnte Crawford ohne Schwierigkeit an dem Blonden sehen. Zögerlich ließ er Omis Hände los und strich ihm durch das abstehende Haar. Er ließ dem Jüngeren seine Zeit, doch der Tränenstrom versiegte nicht. Da legte er seine Hand auf eine von Omis Schultern, zwang ihn mit der anderen Hand, ihn anzuschauen. "Es wird wieder. Glaub mir." Es schmerzte ihn ungemein, dieses Leiden zu sehen, und er wünschte sich, das alles wäre nie geschehen. Doch leider ließ sich die Vergangenheit nicht ändern. Für die Zukunft aber, hoffte er Omi in besseren Händen.
"Ich habe ihn geliebt!", schniefte der Kleine, "Und er hat mich einfach weggeschickt! Ich war nur ein Spielzeug für ihn!" Er konnte nicht mit Worten ausdrücken, was er tatsächlich empfand. Doch vielleicht verstand der Ältere ihn auch so.
"Ich weiß." Wenn ihm eines klar geworden war in den letzten Tagen und Stunden dann dies. So leid es ihm auch tat. "Ich kann dich verstehen. Er hat dich nicht verdient. Nicht so, wie er dich behandelt hat." Trotz der Gefahr, sich vielleicht sein Hemd zu ruinieren, drückte er Omi an sich.
Diese Nähe, dieses Verständnis tat so gut! Ohne Nachzudenken schlang er seine Arme um die Taille des Amerikaners und presste sich näher an ihn. So etwas hätte er bei keinem seiner Teamkollegen gekonnt. Yohji hätte ihn nur mitleidig angesehen, und Ken... Omi schluchzte erneut auf, als er an die Szene in der Küche zurückdachte. "Ich...Du... Und Ken... Wer kommt als nächstes?", nuschelte er an die breite Brust vor sich.
Er verstand, was Omi versuchte zu sagen. Auch wenn der Blonde ihm dafür fast die Nieren abdrückte, so fest, wie er sich an ihn klammerte. "Du willst es nicht wissen. Wenn du aber magst, sag ich dir, dass Aya nie mit Ken im Bett war." Ob das Omi beruhigte, wusste Crawford nicht, wollte er doch nur von dem Kommenden noch etwas ablenken. Alleine er und Yohji kannten die Wahrheit. Er schüttelte sacht seinen Kopf. "Du willst es nicht wissen", wiederholte er leise.
Mit geröteten Augen und völlig verweintem Gesicht sah Omi auf. "Wenn er noch nicht mit Ken im Bett war, dann wird er es spätestens jetzt sein", flüsterte er resigniert, "Und doch: Ich will es wissen. Ich muss es wissen! Sag`s mir, wenn du es weißt! Was ist mit Aya los?" Seine Stimme hatte einen flehenden, aber dennoch bestimmten Tonfall. Vielleicht verstand Omi dann, warum Aya ihn nicht lieben konnte.
Schmerzlich lächelte Crawford. "Ich sag es dir, wenn du dir deinen Rucksack schnappst und mit zu mir kommst. Ich hab nämlich keine Lust, dich noch mal am Springen in das wirklich kalte Wasser hindern zu müssen. Komm." Er blieb stehen, wartete auf Omi.
Der Blondschopf dachte, sich verhört zu haben. Doch dann beschloss er, dass seine Neugier stärker war, als seine Wut und Verzweiflung oder Angst. Außerdem bekam er langsam Kopfschmerzen vom vielen Weinen der letzten Zeit. Und ihm war kalt, da er nur in einem dünnen T-Shirt durch die immer noch recht frische Märzluft gerannt war. So schnappte sich der Kleinere seine Tasche und ging schwerfällig hinter dem Schwarzboss her. Ohne zu Zögern setzte er sich in dessen Wagen, senkte den Kopf und verhinderte mit Mühe, dass erneut Tränen über seine Wangen liefen. Keiner seines Teams hatte sich anscheinend auf die Suche nach ihm gemacht. War er denn so wenig wert?
Crawford war wirklich erleichtert, als er Omi auf dem Beifahrersitz Platz nehmen sah. Er fragte sich, ob es sinnvoll war einen Small-Talk zu beginnen, entschied sich aber dagegen. Es gab nichts, worüber er im Moment mit Omi reden konnte, wenn er nicht auf dieses peinliche Thema zurückkommen wollte. Nachdem er durch die Freisprechanlage kurz Yohji informiert hatte, parkte er dann zielsicher seinen Wagen vor dem Haus, führte Omi über die Treppen in seinen Raum. Er bemerkte nebenbei, dass Schuldig zu Hause war, sich aber wieder in sein Zimmer eingeschlossen hatte. Und Nagi schien auch vor seinem Computer zu sitzen. "Also gut. Willst du vorher noch einen Drink?" Der Schwarzhaarige schloss die Türe, holte eine Flasche mit buntem Etikett und zwei Gläser.
Omi sah sich auf dem Weg in Crawfords Zimmer rasch aber gründlich um. Was ihm auffiel, war die fast klinische Sauberkeit, die hier herrschte. So, als wäre keine Bewohner in diesem Haus. Doch dann hörte er leise Musik, die eben doch von der Anwesenheit anderer Personen zeugte. Als Omi die Musik erkannte, erstarrte er. "Das...das ist Beethoven!", stellte er entgeistert fest. "Ist Aya hier?" Er kannte außer dem Rothaarigen niemand, der freiwillig solche Musik hörte - auch wenn es bei Aya ein paar Wochen her war, dass er seine Mitbewohner damit genervt hatte. Abwesend nickte er auf die Frage des Schwarzhaarigen. "Ja, bitte", meinte er artig, "Das wäre jetzt nicht schlecht!"
Nachdem er sich und Omi ein wenig des Alkohols eingeschenkt hatte und daran nippte, guckte er Omi fest an und antwortete auf dessen Frage auf dem Flur: "Nein, das war Schuldig. Er hört sich das an." Kurz ließ er seine Worte nachwirken, schüttelte erneut den Kopf. "Renn jetzt nicht gleich weg, wenn ich dir das sage. Einverstanden?" Da Omi nickte, sprach er weiter: "Es gab vor nun fast vier Wochen dieses Zusammentreffen bei einem Hit. Seitdem benehmen sich Aya und auch Schuldig seltsam. Da wirst du mir zustimmen. Yohji und ich haben es bemerkt und einen Plan vereinbart. Aya und Schuldig sollten sich immer öfter sehen, damit die wieder 'normal' werden. Dass du da mit hineingezogen wurdest, tut mir Leid. Auf jeden Fall... sie sind ineinander, nun ja, verliebt." Es war raus. Traurig legte Crawford sein Kinn in seine Hand.
Schuldig? Mastermind hörte die gleiche Musik wie Aya? Fehlte nur noch, dass er auch noch Shakespeare las... Wenn ihm nicht so elend zu Mute gewesen wäre, hätte Omi gelacht. Doch dann hörte er wie gebannt der Erklärung des Älteren zu. Als der Schwarzhaarige geendet hatte, schloss der Blonde seine Augen, schluckte und atmete tief durch. Aya? Verliebt in Schuldig? Gegen den Telepathen wäre er niemals angekommen! Es zerriss ihm jedoch fast das Herz, als er leise nachfragte: "Und warum benimmt er sich dann so komisch? Dann soll er doch einfach hergehen und Mastermind durchficken oder sich vögeln lassen. Es ist ihm doch sowieso egal, wen er grad im Bett hat." Bei diesen Worten bildeten sich wieder einmal kleine Seen in seinen Augen.
"Das ist das Problem. Weder Schuldig noch Aya wissen davon." Warum sonst hatten Yohji und er einen Plan entwickelt? Eigentlich wollte Crawford noch weiterreden, doch sah er keinen Grund mehr dafür. Was gesagt werden musste, war gesagt worden. Und dennoch richtete er sich auf und ging die paar Schritte zu Omi, ließ sich vor ihm nieder und reichte ihm das Glas und ein Taschentuch. "Nicht weinen. Nicht wegen ihm, okay?"
Dankbar nahm Omi beides entgegen, wischte sich mit dem kostbaren Stoff flüchtig über die Augen, lächelte dann sein Gegenüber tapfer an und erwiderte: "Ich versuch es.", ehe er einen kleinen Schluck trank, der ihm in Kehle und Magen brannte und doch augenblicklich ein warmes Gefühl hinterließ. Dann richtete er seinen Blick wieder auf den Älteren und sah zum ersten Mal das Funkeln in dessen Augen, das auch Aya so unwahrscheinlich anziehend gefunden hatte. Schüchtern senkte er den Kopf.
Seinen Zeigefinger unter Omis Kinn legend, hob er den Kopf des Blonden wieder. Dann sah Crawford die verlockende Röte in dem Gesicht. Liebevoll ließ er den Daumen über die feuchte warme Wange streichen und lächelte. Ein lautes Klingeln unterbrach ihn in seinem Tun. "Bin gleich wieder da. Bleib sitzen."
~*~*~*
Tief aufseufzend drückte Yohji den Knopf an seinem Handy, der die Verbindung zu Crawford unterbach. So ein gottverdammter Mist auch! Aya hatte es wirklich geschafft, das jüngste Teammitglied so fertig zu machen, daß sich Omi sogar hatte umbringen wollen! Der Braunhaarige war wütend. Wütend auf sich, weil er diese Entwicklung nicht bemerkt hatte, wütend auf Omi, weil der sich nicht mit seinen Problemen zu ihm gekommen war, und vor allem wütend auf Aya. Obwohl der Älteste froh war, daß sein Leader die Affäre mit dem Jüngsten beendet hatte, so hätte dieser verfluchte Volltrottel das doch wenigstens auf eine humane Art machen können!
Vor Zorn bebend lief Yohji zu Ayas Zimmer. Wie immer in letzter Zeit, stieß er die Tür ohne Vorwarnung auf. Doch diesmal sah ihn kein überraschter Rotschopf erschrocken und schuldbewusst an. Nein, Ayas Zimmer war leer. Kurz sah der Brünette sich um, entdeckte dabei einen Brief auf dem Schreibtisch, den er kurzerhand las. Es handelte sich um einen Abschiedsbrief von Omi. Verzweifelt knüllte er das Blatt Papier in seiner Hand zusammen. Dann keimte so etwas wie Hoffnung in dem ältesten Weiß auf. Aya hatte den Brief gelesen und war vielleicht gerade auf der Suche nach ihrem Jüngsten. Doch nachdem sich eben dieser gerade wohlbehalten und sicher bei Crawford befand, würde Aya ihn wohl nicht finden. Yohji musste seinen Leader erreichen und ihm diese Neuigkeit mitteilen, damit er sich keine Sorgen mehr zu machen brauchte. Vielleicht wusste Ken ja, wohin Aya gegangen war, um den Blonden zu suchen.
Als der Braunhaarige vor Kens Zimmer stand, vernahm er lautes Stöhnen und atemloses Flehen nach mehr seitens des Fußballers. Yohji grinste. Ken schien ja wirklich ganz gewaltigen Spaß mit dem Telepathen zu haben, so wie sich das anhörte! Der Deu
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Die letzten 5 Kommentare
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Kommentar von: ai-chan
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Username: ai-chan
Datum: 18.08.2009 - 06:31
Kommentar Nr.: 6673
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so da ich nun systematisch über deine fanfics stolper, hinterlass ich auch hier nin comment, ich hab nämlich auch ne meinung *gg*
nja zuaööererstmal: ich bewundere immernoch deinen grandiosen schreibstil und bin wie immer begeistert xD
aber ein bisschem maulen muss ich auch aber das is wohl eher meinungsbedingt...
ich kann ken einfach nich haben, außer in kombination mit schuldig *lach*
das ende hat mir nicht so gut gefallen, denn wie gesagt: ich mag ken einfach nicht >____<'
xD
aber das ist ansichtssache^^
des weiteren frag ich mich wo du immer diese genialen ideen her hast oO
ich muss stundenlang denken, bis mir ein gescheites thema einfällt... mir is auch letztlich eins eingefallen und nun versuch ich meine erste shounen ai fanfic zu schreiben...
ob mir das gelingt~
wer weiß^^'
nuja man liest sich ^-^
*knuddel, kekse dalass und davonflieg*
lg
ai-chan
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Kommentar von:
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Username:
Datum: 22.06.2005 - 17:57
Kommentar Nr.: 228
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Ziemlich fies, wie Aya den armen Omi behandelt (obwohl der wirklich verdammt blauäugig rüber kommt - babyblau) - das Duell Omi x Ken in der Küche ist echt sagenhaft - öhm...australisches Bio-Eis??? - wer hätte vermutet, dass Braddy so einfühlsam sein kann - sich mit einem letzten Aufschrei in seinen Geliebten zu verströmen und ihn so als sein Eigentum zu markieren stell ich mir mit neu Kondom ziemlich schwierig vor *g* - ach ja *schwärm* der Dreier ist ja wohl echt grandios (ich überleg grad, ob ich den Lemon in meiner Story nicht doch lieber weg lasse) - obwohl ich Brad ja eigentlich nicht mag, ist er mir in der Geschichte um Längen sympathischer als Aya!!!
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Kommentar von: farfu-chan
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Username: farfu-chan
Datum: 28.04.2005 - 10:59
Kommentar Nr.: 227
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^_________^ das ist der geilste dreier, den ich je gelesen habe. die story hat richtig spaß gemacht zu lesen. vielen dank für die schönen stunden, euch beiden.
klein *farfu-chan*
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Kommentar von: Brad-san
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Username: Brad-san
Datum: 27.04.2005 - 19:00
Kommentar Nr.: 225
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Glückwunsch zum Abschluss, wildest.
Schön, wie diese Geschichte ausging.
Obwohl zwischendurch Aya mal vergessen hatte seine Hose auszuziehen *hust* Mein Fehler. Und die Frage ist warum Aya überhaupt noch Gummis vorher benutzt hat, wenn er dann darauf verzichtet. Nun, Details, an denen wir noch etwas arbeiten müssen *g*
*knuddel*
Braddy
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Kommentar von: farfu-chan
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Username: farfu-chan
Datum: 24.04.2005 - 19:25
Kommentar Nr.: 224
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ach ist das schön. ich freu mich omi. und wehe brad tut ihm weh. dann nehme ich ihm seinen mercedes weg oder schlimmeres... das ist so schnuffig. *seufz* na hoffentlich kriegt der arme kleine chibi keinen tiefschlag und will zu aya zurück.
ach ja... der aya... und der schuldig. ich find die story einfach nur toll.
liebe grüße klein *farfu-chan*
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