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Alter |
Sprache |
Veröffentlicht |
Last Update |
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Bewertung |
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Beendet
| Ab 18 Jahren |
Deutsch |
09.07.2007 | 12.04.2011 |
2686231 |
4.43 Bei 28 Vote(s) |
523 |
| Autor: |
vegachen |
| Pairing: |
so einige |
| Kategorien: |
|
| Inhalte: |
Angst, Trauma / Depressionen, Lemon, Gewalt |
| Einführung: |
Sicher werden einige von euch die Story kennen, aber ich möchte gern auch die Vorgeschichte veröffentlichen und aus diesem Grund hier erst einmal die Hauptstory |
| Kommentare: |
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Zu Gast bei Daniel Kingston
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Adam und Joey stiegen die Treppen zum 3. Stock hinauf und schon im 2. verdrehte Adam genervt die Augen.
„Nicht schon wieder!“ fauchte er. „Ich hasse das!“
Joey lauschte nach der lauten Musik, die durch das Haus dröhnten. Adam legte noch einen Schritt zu und stürmte dann wutschnaubend in die Wohnung.
„Viktor!“ schrie er über die Musik hinweg, doch er bekam keine Antwort. Er stürmte zur Anlage hinüber und schaltete sich einfach aus. Totenstille legte sich über die Wohnung und Adam atmete auf.
„Viktor!“ schrie er genauso laut wie vorher und diesmal zuckte etwas auf dem Sofa. Erschrocken richtete sich Viktor auf und er sah wirklich aus als hätte er geschlafen.
„Wie kannst du bei so einem Krach einschlafen?“ knurrte Adam böse.
„Hä? Ist doch alles ruhig.“ Antworte Viktor ihm matt. Adam schäumte beinah über vor Wut und stürmte kopfschüttelnd hinauf ins Fotostudio. Viktor sah ihm nur ungläubig nach.
„Hey Joey!“ Meinte er knapp zu dem Blonden und ließ sich dann wieder aufs Sofa fallen. Joey stand vollkommen verwirrt ihm Raum. Er hatte die beiden noch nie streiten sehen.
Nach dem sich auch nach 30 Minuten keiner der beiden bewegt hatte, nahm Joey die Tüten und ging hinauf in Adams Fotostudio. Er war erst einmal hier gewesen und damals sah es noch vollkommen unbenutzt aus. Jetzt hangen an den Wänden überwältigende Bilder, welche alle von verschieden farbigem Licht angestrahlt wurden und zu seiner Rechten ein übergroßes Bild von Kaiba und seinem Drachen, ansonsten war es hier dunkel. Joey erstarrte ehrfürchtig davor und seine Gedanken versanken vollkommen darin. Joey ging langsam darauf zu und streckte die Finger danach aus.
„Nicht anfassen!“ fauchte die Stimme des Fotographen hinter ihm. Joey drehte sich erschrocken um und sofort wurde er von einem Blitzlichtgewitter geblendet. Er kniff die Augen zusammen und sah Adams blaue Augen im Dunklen funkeln. Langsam schritt Joey auf den Fotographen zu und wieder begann es um ihn herum zu blitzen. Diesmal schreckte Joey nicht zusammen und blinzelte auch nicht. Er ging bis auf 10 Schritte an Adam heran und ließ sich dann auf die Knie sinken.
„Sieh mich an!“ fauchte Adam nur. Sein Ton war noch immer gereizt. Joey blickte langsam zu ihm auf, während das Blitzlichtgewitter weiter auf ihn niederfuhr.
„Du wirst mich heut Abend begleiten und auch weiterhin keinen Ton von dir geben.“ Begann Adam zu fauchen. „Es ist möglich, dass dich jemand herausfordert. Du wirst diese Herausforderung annehmen und ich verlange dann einen guten Kampf von dir. Der Gegenstand in deinem Rücken ist nur für den Notfall gedacht und du wirst ihn auch nur einsetzen, wenn es nicht anders geht. Verstanden!“ Joey nickte aber Adams Knurren verriet ihm, dass das nicht genug war.
„Verstanden!“ Wiederholt der kalt. Joey hob den Kopf und sah ihn direkt an.
„Ja Herr!“ gab er demütig zurück. Auf Adams Gesicht breitete sich ein seltsames Lächeln aus.
„Komm her!“ fauchte er weiter. Joey ließ sich auf die Hände fallen und kroch dann zu Adam herüber. Er legte ihm den Kopf ans Bein und wartete.
„Das hast du nicht ehrlich gemein.“ Fauchte Adam halblaut.
„Doch wenn ihr es wünscht.“ Gab Joey zurück. Adam hob die Augenbraue und sein Herzschlag beschleunigte sich. Er lehnte sich zu Joey hinunter, hob ihm das Kinn an und sah in die braunen Augen.
„Wiederhol das!“ forderte Adam.
„Ich war ehrlich, wenn das Euer Wunsch ist, Herr!“ gab Joey mit fester Stimme zurück. Adam lächelte seltsam.
„Um Viktor machst du dir gar keine Sorgen?“
„Nein, weil wir alle wissen, dass ich niemals mit ihm mithalten kann.“
„Eine Woche!“ sagte Adam mit einem fragenden Unterton. Joey nickte nur. Adam lehnte sich noch weiter zu ihm hinunter und küsste Joey sanft.
„Abgemacht.“ Flüsterte er danach leise und lehnte sich wieder zurück.
Einige Minuten verweilten sie in dieser Position und Adam begann Joey über den Kopf zu streichen.
„Du musst dennoch auf dich acht geben heut Abend. Ich will nicht, dass dir etwas passiert. Alexander wird ein besonderes Auge auf dich haben. Du kennst ihn schon, oder?“ Joey nickte wieder.
Schwere Schritte hallten von der Treppe herüber und Viktor trat ins Fotostudio.
„Der Wagen kommt in 40 Minuten.“ Sagte er vollkommen tonlos und drehte sich wieder um. „Warte!“ fauchte Adam hinterher. Viktor drehte sich wieder zu ihm um und starrte ihn seltsam an.
„Bitte Engel!“ hauchte Adam leise und streckte die Hand nach Viktor aus. Dieser kam langsam auf ihn zu. Wieder griff er nach Adams Hand und wurde auf dessen Schoss gezogen.
„Willst du wirklich nicht mit?“ fragte Adam besorgt. Viktor schüttelte den Kopf und wurde von Adam leicht geküsst.
„Ich liebe dich, Viktor.“ Flüsterte Adam leise. Viktor lehnte sich an Adams Brust und begann zu schluchzen.
„Ich liebe dich auch.“ Antwortete er mit tränenschwerer Stimme.
Joey begann zu zittern und Adam spürte das auch. Er tippte ihm kurz auf den Kopf und Joey ließ die beiden allein. Er ging hinunter und setzte sich ans Fenster. Er wischte sich eine Träne aus dem Augenwinkel und schluckte schwer.
Adam kam nach 20 Minuten die Treppe hinunter und schaute sehr ernst.
„Mach dich fertig. Der Wagen wartete nicht.“ Sagte er kalt und Joey nickte. Adam ging an ihm vorbei und sah ihn nicht einmal an. Er ließ sich nur in einen der Sessel fallen und legte den Kopf in den Nacken. Viktor kam auch die Treppe hinunter und man konnte sehen, dass er bitterlich geweint hatte. Joey ging einfach zu ihm und der Kleine fiel ihm in die Arme. Vollkommen regungslos standen die beiden da, bis Viktor den Kopf hob und Joey anlächelte. „Alles ok, er weiß es.“ Flüsterte er leise. Joey nickte und Viktor drückt ihm eine Tüte in die Hand, nachdem er sich von ihm gelöst hatte. Joey ging ins Bad, duscht und keine 10 Minuten späte stand er fertig angezogen vor Adam. Viktor saß wieder auf seinem Schoss und Adam lächelte ein wenig.
„Sieh dir das an!“ flüsterte er Viktor ins Ohr und dieser drehte sich zu Joey um. Der Blonde lächelte verlegen und Viktor pfiff anerkennende.
„Gut ich muss dann auch. Suchst du alles raus, Engel?“ fragte Adam leise. Viktor nickte und stieg von seinem Schoss hinunter. Adam erhob sich und wieder strich er Joey beim Vorübergehen über die Kleidung. Kurz bevor es klingelte war Adam auch fertig und er sah einfach nur umwerfend aus. Der schwarze Anzug schmiegte sich an seinen Körper und das silberne Metallhalsband leuchtete an seinem Hals.
„Lässt du mich so gehen?“ grinste er Viktor an und der nickte nur. Adam küsste ihn zum Abschied und dann machten sich er und Joey auf den Weg.
„Hast du noch Fragen, Joseph?“ flüsterte er als sie losgefahren waren. Joey schüttelte den Kopf. Im spuckte soviel ihm Kopf herum, das er nicht einen klaren Gedanken fassen konnte.
„Hast du ein Problem, wenn dich jemand berührt?“ fragte Adam nach ein paar Minuten. Joey sah erschrocken zu ihm auf. Adam griff nach seinem Handgelenk und zog ihn zu sich auf die Polster.
„Joey? Bitte sei ehrlich.“ Joey erstarrte noch mehr.
„Nein!“ hauchte er dann.
„Darf ich dich bewundern lassen?“ fragte Adam weiter. Joey schaute ihn verwirrt und ängstlich an.
„Sie werden dich anschauen und vielleicht auch mehr. Aber nur wenn das wirklich ok für dich ist.“ Joey überlegte kurz.
/Sicher wurde er noch nie von Fremden einfach so berührt und schon gar nicht bei so einem Anlass, aber wirklich Angst hatte er davor nicht./
„Kann ich es irgendwie abbrechen.“ Adam lächelte.
„Jeder Zeit. Ich bin dabei immer in deiner Nähe. Ein Kopfschütteln genügt.“ Joey sah ihm tief in die Augen und nickte dann.
„Ok!“ hauchte er und Adam zog ihn noch näher an sich.
„Damit du dich nicht wunderst, die meisten werden ein Halsband tragen, als Ehrung des Gastgebers. Du erkennst ihren Status an dem Material. Die aus Metall für die Herrschaft, schmuckloses Leder für die Sklaven und die geschmückten, so wie deins für neutral. Merk dir das gut. Es gibt ein Haufen Regeln auf die Kingston bei solchen Anlässen besteht und er straft jeden Verstoß hart und öffentlich. Merk dir aber vor allem eins. Als Neutraler bist du unantastbar. Wenn du Fragen haben solltest oder irgendwas Unvorhergesehenes geschehen sollte, vor allem etwas das du nicht willst, komm zu mir, Seto oder Alex.“ Joey nickte und Adam lächelte ihm noch mal zu.
„Ach ja. Ich hab mit Seto vereinbart das er dich nicht kennt. Als wundere dich nicht über sein Verhalten.“ Joey grinste auf einmal und Adam küsste ihn einfach.
Kaum 30 Minuten später hielt der Wagen vor einer riesigen Villa. Adam stieg zuerst aus und reichte Joey dann die Hand.
„Seto ist noch nicht da!“ flüsterte er leise und wies auf die Limousinen. Joeys Herz schlug ihm zwar schon seit Beginn er Fahrt bis zum Hals, aber scheinbar konnte es noch höher klopfen.
Die Villa war noch prächtiger als die von Kaiba und auch um einiges größer. Joey achtete genau darauf nicht den Anschluss zu Adam zu verlieren und auch seiner Rolle gerecht zu werden.
Die Eingangshalle war voller Menschen. Die meisten waren Männer aber einige Frauen waren auch darunter. Adam ging mitten durch sie hindurch und Joey folgte ihm mit gesenktem Blick.
„Kuckt euch das an. Adams neues Spielzeug.“
„Süß der Kleine.“
„Zum anbeißen und mehr.“
Flüsterte es überall um sie herum. Adam schien das vollkommen zu ignorieren aber Joey wurde mit jedem Wortfetzen der sich an sein Ohr drängte nervöser. Er mühte sich ruhig zu atmen und die Worte einfach zu ignorieren. Adam blieb bei einer Gruppe von jungen Männern stehen und Joey hielt zwei Schritte hinter ihm inne. Verstohlen blickte er sich um und musterte so gut es ging die anderen Gäste.
„Hey Adam. Neues Spielzeug?“ fragte einer in der Gruppe und Joey erstarrte sofort.
„Süß oder?“ antworte Adam nur und Joey konnte hören wie er grinste.
„Lass sehen.“ Kicherte eine andere Stimme. Adam hatte sich auf der gegenüberliegenden Seite der Gruppe hingestellt und nippte an seinem Sektglas.
„Komm her!“ fauchte er tonlos. Joey machte drei Schritte nach vorn und stand nun genau im Zentrum der Gruppe.
„Hmm!“ brummte es mehrstimmig.
„Ist aber noch nicht so alt oder?“ fragt eine dritte Stimme
„18!“ meinte Adam gelassen. Joey zuckte sich nicht.
„Ohh doch schon.“ Entgegnete eine vierte. Joey besah sich die Gruppe etwas genauer. Wenn er richtig lag, bestand sie mit Adam aus fünf recht jungen Männern. Also hatte sie bereits alle was gesagt. Irgendwie klangen sie alle nicht gefährlich und Joey hatte auch bei keinem das Gefühl wirklich vorsichtig sein zu müssen. Wohingegen der Blick, der schon seit Minuten auf ihm ruhte, eindeutig böse und gierig war.
„Wie lang hast du ihn schon?“
„Erst seit heute. Ziemlich talentiert.“ Ein anerkennendes Raunen ging durch die Gruppe.
„Darf ich?“ fragt einer nach kurzem Schweigen.
„Sicher!“ antworte Adam ihm mit einem warnenden Unterton und Joey wusste jetzt wurde es ernst.
Fremde Finger legten sich an sein Kinn und ihm wurde der Kopf gehoben. Der Fremde musterte ihn und Joey bemühte sich ihm nicht in die Augen zu sehen, egal wohin sein Kopf gedreht wurde. Dann strichen ihm die fremden Finger über den Hals und die Brust hinunter. Joey erzitterte leicht und ein triumphierendes Kichern war zu hören. Weiter fremde Finger legten sich in Joeys Nacken und über die Seiten. Joey erzitterte, aber nicht vor Angst. Er fand es einfach nur erregend diese fremden Hände zu spüren. Einer von ihnen zog Joey ein Stück zu sich heran und tastete ihm vorsichtig über den Po. Joeys Blick wurde für einen Moment trüb bis ihn eine scharfe Stimme plötzlich aus der Konzentration riss.
„Kaiba kommt!“ fauchte es hinter ihm und augenblicklich hörten die fremden Hände sich auf zu bewegen. Drei ließ ganz von ihm ab, doch der Vierte hielt Joey noch immer zärtlich im Arm.
Seto rutschte nervös auf den Polstern seiner Limousine hin und her. Eigentlich hasste er doch diese Veranstaltungen, wieso ging er dann trotzdem immer wieder hin. Gut er mochte den Aufriss den die anderen immer veranstalteten, nur um ihn rum zu bekommen und zum Schluss ließ er doch jeden abblitzen. Aber heute wollte er gehen und er freute sich sogar darauf. Der Wagen hielt, Seto atmete noch einmal tief durch und stieg dann aus. Gewohnt stolz und mit eiskaltem Blick schritt er in die Eingangshalle.
Adam lehnte sich an Joeys Ohr heran.
„Sieh hin. Er übertreibt nur zu gern.“ Flüsterte Adam kaum hörbar. Joey hob und drehte den Kopf, sodass er die Tür sehen konnte und da stand er.
Ein Gott in weiß.
Seto trat gerade durch das Portal am Eingang und hielt kurz inne. Er trug einen weißen eng geschnittenen Anzug, ein weißes Halsband und darunter prangte auf seiner Brust ein silbernes, reichverziertes Kreuz. Es war das gleiche was Joey unter dem Shirt trug nur das von Seto war etwas größer. Joey hatte seine Musterung beinahe abgeschlossen, als er aufschreckte. Weiße Haare. Kaiba hatte tatsächlich weiße Haare und die eisblauen Augen leuchteten darunter noch blauer als sonst. Kalt und abweisend strich sein Blick über die Anwesenden.
Joey begann noch mehr zu zittern und der junge Mann von dessen Armen er gehalten wurde schreckt verwundert auf.
„Entschuldigung.“ Lächelte er Joey an, doch der starrte einfach nur zu Kaiba hinüber. „Göttlich oder?“ flüsterte es an Joeys Ohr und er nickte einfach nur. Der junge Mann vor ihm begann zu kichern, ließ ihn aber nicht los.
„Du kannst aber gut mit ihm mithalten, Kleiner.“ Joey wendete erschrocken den Blick und starrte in zwei lächelnde, dunkelgrüne Augen. Die Hand des jungen Mannes ruhte immer noch auf seinem Po und festigte kurz ihren Griff. Joey senkte sofort den Blick und wieder kicherte es vor ihm. Er wendete wieder den Blick und versuchte Seto auszumachen. Lang brauchte er aber nicht zu suchen. Der Firmenchef schritt direkt auf die Gruppe in dessen Mitte er stand zu. Joey senkte noch weiter den Blick und fühlte wie sein Puls noch mehr zu rasen begann. Wie Paukenschläge dröhnten Setos Schritte in seinen Ohren und dann wurde er von einem Energieschlag durchzuckt.
Seto legte ihm die Hand auf die Brust, schob ihn zur Seite und lehnte sich zu Adam hinüber. Ein tiefes, unzufriedenes Brummen ging durch die Menge. Seto küsste Adam zärtlich aber unendlich lang und richtete sich dann wieder auf.
„Abend Adam.“ Grinste er mit eiskalter Stimme. Joey begann zu keuchen. Setos Finger hatte sich hart auf seine Brust gelegt und ihm stockte sofort der Atem. Der junge Mann der Joey im Arm gehalten hatte, wich einige Schritte zurück und man konnte fühlen wie angespannt er war. Langsam ebbte das Raunen im Raum ab und die Gespräche wurden wieder aufgenommen. Joey stand immer noch zur Salzsäule erstarrt zwischen Kaiba und Adam. „Verschwinde Kleiner!“ fauchte Seto verächtlich und Joey wich einige Schritte zurück. Adam lächelte Seto nur an.
„Musst du deine Auftritte immer so inszenieren?“ fragte er leise aber vorwurfsvoll und Kaiba grinst ihn nur von der Seite an. Einer der Kellner kam zu der kleinen Gruppe und Seto nahm sich ein Glas von seinem Tablett.
„Hab ich nicht gesagt du sollst verschwinden.“ Fauchte Kaiba vor sich hin und Joey zuckte zusammen.
„Such dir was anderes zum Spielen.“
„Der Kleine gehör mir, Kaiba.“ Meinte Adam nur eiskalt und Seto hob geschmeidig die ebenfalls weiß gefärbten Augenbraun.
„Seit wann suchst du dir dein Spielzeug im Tierheim aus?“ Joey fauchte kurz auf und sofort zuckten Seto und Adam mit dem Kopf in seine Richtung. Seto griff nach Joeys Kragen und zog ihn zu sich heran.
„Köter bleibt Köter egal in was für Klamotten dich dein Herr steckt.“ Fauchte Seto und stieß Joey wieder von sich weg.
Joey stand einfach da und lauschte seiner Umgebung. Er spürte wie Seto innerlich lachte, egal wie gemein seine Worte waren. Kaiba hatte ihm vorhin nicht ohne Grund die Hand auf die Brust gelegt. Seine Finger hatten nach dem Kreuz gesucht und es auch sofort gefunden. Er hatte seinen Zeigefinger nur Millimeter verschoben und Joey damit vorsichtig auf die Brust getippt.
Joey spürte noch immer einen gierigen Blick auf sich. Er kam irgendwo aus der Menge aber näher bestimmen konnte Joey ihn nicht. Plötzlich legte sich noch ein zweiter Blick auf Joeys Körper, der ihm eingehend musterte.
Kingston stand oben im Schatten auf der Galerie und musterte seine Gäste eingehend. Wirklich interessant fand er aber nur zwei Leute. Adam und Seto. Wie gewohnt standen die beiden etwas abseits und ließen ihre unterkühlten Blick über die Menge schweifen. Kingston wollte gerade den Blick weiter schweifen lassen, als ihm auffiel das die beiden nicht so allein waren wie sonst. Ein Blondschopf mit einem leicht nervösen Lächeln stand mit gesenktem Blick neben Adam.
„Hat Adam ein neues Spielzeug?“ fragte er scheinbar ins Nichts.
„Joseph Wheeler, Herr!“ antwortete ihm eine leicht zitternde Stimme.
„Ach Wheeler ja?“ Der Schatten neben Kingston nickte nur.
„Erst Kaiba und jetzt der kleine Wheeler. Adam Sammelt wohl Raritäten.“ Kicherte Kingston böse.
„Er lotet den Kleinen nur für Kaiba aus.“ Flüsterte der Schatten leise. Kingston hob geschmeidig die Augenbraue und brummte fragend.
„Die beiden spielen immer noch?“ fragte er mit einem diebischen Lächeln.
„Ja, Herr.“
„Und was glaubst du für welche Seite sich der Kleine entscheidet oder wird er neutral bleiben wie Kaiba?“
„Ich weiß es nicht, Herr!“ Das erstaunte Kingston jetzt aber. Alex hatte doch noch nie mit seinen Vermutungen falsch gelegen. Er brauchte jemanden nur ansehen und wusste sofort ob er Sklave oder Herr war und jetzt wusste er es nicht? Alex begann neben ihm leise zu keuchen.
„Was ist?“ fauchte Kingston nur böse und hockte sich zu Alex hinunter. Er griff ihm hart in die Haare und zog ihm den Kopf hoch.
„Irgendwas nicht in Ordnung?“ Alexander sah gequält zu ihm auf, schüttelte aber den Kopf. Langsam wurde für ihn jede Bewegung zur Qual und Kingston wusste das auch.
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Er hatte ihn vor 3 Stunden mit mehr als schlechter Laune empfangen und diese auch gleich an ihm ausgelassen.
Alexander war in Kingston Büro getreten und wie gewohnt ließ er sich vor seinem Herrn sofort auf die Knie fallen. Dieser stand an den schweren Schreibtisch gelehnt und grinste nur böse auf ihn hinunter.
„Zieh dich aus.“ Meinte er tonlos und Alex folgte dem Befehl. Kingston war um ihn herum gegangen und hatte ihn dabei kalt gemustert. Er packte ihn hart im Nacken, schob ihn nach vorn und presste ihn hart auf den Schreibtisch.
„Du bist schon wieder zu spät.“ Hatte Kingston gefaucht und Alex wusste sofort was folgen würde. Schläge wie sonst auch hatte er geglaubt, doch dann hatte Kingston ihn einfach wieder losgelassen. Alex blieb regungslos auf dem Tisch liegen und wartete.
„Ich hab was für dich, Wolf.“ Fauchte Kingston dann und Alex zuckte seit langem wieder einmal zusammen. Diese Stimme tropfte vor Bosheit und Gier. Kingston kramte irgendwo in einer Schublade und kam dann wieder zu ihm zurück.
„Streck dich etwas.“ Flüsterte er vertraut und lehnte sich ganz nahe an Alex heran. Dieser hob sein Becken an und schob es Kingston leicht entgegen. Er fühlte die Finger des Älteren an seiner Öffnung und begann zu keuchen. Vorsichtig stimulierten sie ihn und drangen dann in ihn ein.
„Ich will das du das heut Abend spürst Wolf.“ Flüsterte er weiter und leckte Alex dabei über den Nacken.
„Das wird dir gefallen.“ Kicherte er und Alex erstarrte.
Vorsichtig platzierte Kingston eine vielleicht 2 cm im Durchmesser fassende Kugel in ihm und zog seine Finger dann zurück.
„Verlier sie aber nicht.“ Hauchte er ihm noch am Ohr vorbei und richtete sich dann wieder auf. Kingston löste sich von ihm und wieder wurde etwas geholt, aber Alex blieb ruhig auf dem Tisch liegen. Sein Herr strich ihm sanft über die Beine und wieder erzitterte der Blauhaarige. Kingston liebte es ihn anzuziehen. Alex hob unaufgefordert den einen Fuß und dann den anderen. Die knappen Shorts wurde nach oben gezogen und Kingston leckte ihm dabei vorsichtig über das rechte Bein bist hinauf zur Hüfte, dann zog er ihm die Arme auf den Rücken. Weiches Leder legte sich um seine Unterarme und dann wurden die breiten Fesseln verbunden. Kingston griff ihm um die Handgelenke und zog ihn vom Tisch hoch. Er legte Alex ein breites Halsband um, zog eine Kette durch den Ring der daran hang und verband diese dann mit seinen Handgelenken auf dem Rücken.
„Runter!“ blaffte er dann und Alex ließ sich wieder auf die Knie fallen.
„Ganz runter!“ fauchte Kingston über ihm und Alex zögerte kurz. Kingston fauchte nur und Alex lehnte sich langsam nach vorn. Obwohl er diese Position hasste, folgte der dem Befehl. Er lehnte sich soweit vor das seine Schultern den Boden berührten, legte den Kopf auf die rechte Seite und hob sein Becken an.
„Die Beine etwas breiter.“ Forderte Kingston. Alex schluckte hart und schob dann seine Knie etwas auseinander. Kingston ging um ihn herum und hinter ihm in die Hocke. Wieder tasteten die Finger des Älteren über seinen Po und unter den leichten Stoff zu seiner Öffnung.
„Willst du wissen was das kleine Spielzeug kann?“ fragte Kingston kalt.
„Ja, Herr.“ Keuchte Alex zurück. Kingston grinste und drang wieder mit seinen Fingern in ihn ein.
„Und du willst es die ganze Nacht behalten?“ fragte er und stieß seine Finger noch tiefer hineine.
„Ja!“ stöhnte Alex auf und riss den Kopf hoch.
„Brav!“ flüsterte Kingston und zog sich wieder aus Alex zurück.
Dieser kniete keuchend am Boden und begann zu zittern. Kingston ging um den Tisch herum und setzte sich. Grinsend nahm er die Fernbedienung vom Tisch und legte seinen Finger auf den obersten Knopf. Sofort zuckte Alex vor dem Tisch zusammen. Ein winziges Ziehen war durch seine Lenden geschossen und langsam begann die Kugel in ihm zu vibrieren.
„Das Ziehen was du spüren konntest, war ein kleiner elektrischer Schlag aber nichts Gefährliches.“ Begann Kingston tonlos zu erklären.
„Es wird dir anzeigen wenn zur nächsten Stufe gewechselt wird. Ich werd mich langsam fertig machen und du kannst dich etwas mit meinem Geschenk anfreunden.“ Meinte Kingston nach einer kurzen Pause, erhob sich und ging dann hinaus.
Genau das hatte Alex dann die letzten Stunden versucht. Er hatte sich bemüht, sich zu entspannen und das Kribbeln in seinem Unterleib zu ignorieren, aber das wurde mit jeder Stunde schwerer und dann kam Kingston ihn holen.
„Geht’s dir gut?“ hatte er gefragt. Alex hatte den Kopf gehoben und in seinem Blick lag eine Mischung aus Lust und Qual die Kingston einfach nur liebte. Er hatte den Kleinen hochgezogen und ihn geküsst.
„Antworte mir.“ Forderte er dann.
„Ja, Herr.“ Flüsterte Alex leise.
„Lügner!“ kicherte Kingston zurück und Alex wich sofort seinem Blick aus, doch dieser zog das Kinn von Alex nur hoch und küsste ihn wieder.
„Gib Zeichen, verstanden?“ fragte er. Er wusste genau, dass Alex es ihm nie freiwillig zeigt, wenn ihm etwas zu viel wurde. Sicher wenn sie allein waren, konnte Kingston genau auf ihn achten, aber heut war einfach zuviel los und er wollte nicht riskieren das Alex vor Erschöpfung zusammenbrach.
Dann waren sie auf die Galerie gegangen und hier stand Kingston seit einer Stunde und beobachtete seine Gäste. Alex war neben ihm niedergesunken und kämpfte um sein Bewusstsein.
„Wirklich alles ok?“ fragte Kingston noch einmal. Alex sah ihn wieder in die Augen. Dessen Blick war vollkommen erschöpft.
„Das reicht. Komm mit.“ Fauchte Kingston. Alex stemmte sich vom Boden hoch, stand aber nicht auf.
„Nein!“ keuchte er entschlossen. Kingston drehte sich ein Stück zu ihm um und sah ihn verwirrt an. Alex lächelte ihm matt entgegen.
„Eure Gäste warten, Herr.“ Lächelte Alex und ließ den Kopf auf die Brust sinken.
„Aber…“ setzte Kingston an, doch Alex schüttelte sofort den Kopf.
„Noch nicht. Bitte Daniel. Noch nicht.“ Flüsterte er leise. Kingston ließ sich vor Alex auf die Knie sinken und schloss ihn sanft in die Arme.
„Du bist ja verrückt.“ Flüsterte er leise mit einem Lächeln auf den Lippen.
„Ja, nach dir.“ Flüsterte Alex zurück.
„Und jetzt lass uns den Abend eröffnen.“ Keuchte Alex weiter. Kingston schob ihn etwas von sich weg und grinste ihn an.
„Wer ist hier eigentlich der Herr?“ fragte er gespielt böse und Alex grinste ihn an.
„Du bist nur Herr soweit ich es will!“ flüsterte der Blauhaarig und noch bevor Kingston etwas erwidern konnte, wurden seine Lippen sanft geküsst.
„Gut dann los.“ Kicherte Kingston und half Alex auf die Beine.
Obwohl die Kugel seit 20 Minuten keine Vibrationen mehr durch Alexanders Körper schickte, fühlte er immer mehr seine Kräfte schwinden. Er war der Einzige den Kingston als seinen ständigen Gefährten duldete und auch der Einzige der seine Neigungen befriedigte. Kingston klingte ihm noch eine Kette an das Halsband und ging dann vor. Alex folgte ihm mit demütig gesenktem Blick.
Als die beiden oben an der Treppe auftauchten ging ein Raunen durch die Anwesenden und es kam Bewegung in die Gruppen. Joey zuckte kurz zusammen. Adam lehnte sich zu ihm heran.
„Auf die Knie.“ Flüsterte er leise. Joey sah sich erschrocken um. Überall in den Gruppen sanken Personen auf die Knie. Einige von ihnen lehnten auch noch den Oberkörper bis zum Boden.
„Du bist Neutral also nur auf die Knie und Blick runter.“ Flüsterte Adam hinter ihm und Joey tat es einfach. Er sah kurz zu Kaiba und erstarrte wieder. Auch der war auf die Knie gesunken und blickte nach unten. Er blickte kurz zu Joey hinüber und lächelte schelmisch.
„Alles Show.“ Flüsterte er leise und zwinkerte Joey zu. Adam blieb aufrecht stehen und lehnte sich gelangweilt an die Wand hinter sich. Er nippte an seinem Glas und wartete. Alle anderen erstarrten irgendwie. Nun konnte man genau ausmachen wer Herr, Sklave oder Neutraler war. Die Herren standen steif hinter ihren Sklaven, die weit nach vorn gelehnt am Boden knieten. Neutrale gab es zurzeit nicht viel. Diese knieten zwar, aber mit aufrechtem Oberkörper und mit festem Blick.
Kingston schritt durch die Gruppen und lächelte seltsam. Bei einigen hielt er inne und sprach kurz mit den Herrschaften über ihre neuen Begleitungen. Zur Gruppe von Adam, Seto und Joey kam er zuletzt.
„Haben Sie sich noch nicht entschieden, Mr. Kaiba?“ fragte er streng und der Firmenchef sah stumm zu ihm auf. Kingston hob die Augenbraue und begann zu lächeln.
„Man muss sich eben alle Möglichkeiten offen halten.“ Antwortete ihm Kaiba betont ruhig. „Hmm, wirklich immer kalter Geschäftsmann.“ Grinse Kingston und wendete seinen Blick dann zu Adam.
„Neues Spielzeug?“ fragte er knapp und Adam nickte grinsend. Joey wurde wieder eine Reitgerte ans Kinn gelegt und wieder folgte er dem leichten Druck.
„Sieht gut aus. Wie alt bist du?“ fragte er Joey direkt, aber dieser sah ihn nur schweigend an. Kingston knurrte leise und hob bedrohlich die Hand.
„Antworte!“ fauchte er, aber Joey schwieg. Wieder knurrte Kingston und Joeys Kopf wurde von einer Ohrfeige zur Seite gerissen. Kingston Atem hatte sich merklich beschleunigt. Joey schmeckte Blut auf seinen Lippen, wendete aber den Kopf zurück und sah den Älteren einfach ausdruckslos an. Dieser begann zu lächeln.
„Wirklich gut!“ sagte er anerkennend.
„Antworte ihm.“ Sagte Adam tonlos.
„18, Sir.“ Sagte Joey mit fester Stimme. Kingston grinste noch bereiter und nickte dann. Joey sah an ihm vorbei und erstarrte innerlich. Shadow stand hinter Kingston und zitterte sichtbar. Er lächelte Joey matt an.
„Alles Ok?“ flüsterte Joey stimmlos und Alex nickte. Joey nahm das so hin, obwohl Alex alles andere als Ok aussah. Kingston folgte plötzlich seinem Blick und lehnte sich dann zu Joey heran.
„Das geht dich überhaupt nichts an, Kleiner.“ Flüsterte er bedrohlich. Kingston hielt kurz inne um zu spüren wie der Kleine erzitterte, doch er Joey sah ihn einfach ausdruckslos an.
„Na dann wollen wir mal.“ Meinte Kingston und wendete sich von ihnen ab. Das verstummte Stimmengewirr hob wieder an und die Gruppen setzen sich in Bewegung. Kingston schritt auf eine große Tür zu, welche kurz bevor er sie erreichte, geöffnet wurde. Dahinter lag ein riesiger Raum.
Seto erhob sich langsam und streckte sich erstmal.
„Ich hab schon gedacht der will hier Wurzeln schlagen.“ Fauchte er böse.
„Du bist eben nichts mehr gewohnt Kaiba.“ Kicherte eine vertraute Stimme hinter Joey.
„Halt dich da raus Marco.“ Fauchte Kaiba bissig. Joey drehte sich erstaunt um und Marco lächelte ihn an.
„Bist du mit deiner Herrin hier?“ fragte Adam und Marco nickte.
„Aber sie sucht was anderes zum Spielen und so hab ich fast frei.“ Kicherte er. Adam hob fragend die Augenbraue und auch Seto drehte sich zu ihm um.
„Nicht was ihr denkt.“ Meinte Marco.
„Ich könnte ihn doch nie ersetzen.“ Mischte sich eine angenehme Frauen Stimme ein. Adam, Seto und Joey schreckten auf und drehten sich nach der Stimme um. Marco senkte nur den Blick und lächelte. Die Frau welche hinter Seto stand lächelte freundlich. Sie trug ein langes schwarzes Kleid aus Lackleder und wie Adam ein silbernes Metallhalsband. Ihre blonden Haare waren kunstvoll nach oben gesteckt und sie trug schwarze, armlange Handschuhe die kunstvoll geschnürt waren. In der rechten Hand hielt sie eine kurze Reitgerte und tippte damit wartend in ihre linke Handfläche. Joey hatte sofort wieder auf den Boden geblickt, nur um kein Risiko einzugehen.
„Komm schon.“ Lächelte sie seltsam falsch und Marco schritt auf sie zu. Sie drehte sich um und ging dann in den großen Saal zu den anderen.
„Zicke!“ fauchte Seto und drehte sich wieder zu Joey um. Er griff nach dem Kinn des Blonden und hob es an. Vorsichtig leckte er ihm über die noch immer blutende Lippe und lächelte dann.
„Finger weg, Kaiba.“ Fauchte Adam und schlug dessen Hand weg. Adam und Seto funkelten sich kurz an, aber keiner von beiden sagte etwas. Joey stand einfach daneben. Seine Gedanken war bei Shadow und in was für einer schlechten Verfassung er zu sein schien.
„Wir sollten langsam reingehen.“ Meinte Adam und schritt ebenfalls auf die Tür zu. Seto und Joey folgten ihm.
Wie in Adams Erzählung waren unzählige Tische und Sitzgruppen aufgebaut aus weichen Kissen. Joey zuckte sofort zusammen. Adam spürte das und drehte sich zu ihm um.
„Keine Angst. Das ist keine Versteigerung. Nur eine kleines na ja nennen wir es Kräftemessen.“ Kicherte Adam und strich Joey sanft übers Handgelenk. Dieser löste sich langsam aus seiner Starre und ging dann Adam hinterher.
Kingston thronte über allem in einer prächtigen Ansammlung aus Kissen. Adam hielt direkt auf ihn zu.
„Erlaubst du?“ fragte er leise und Kingston sah ihn an. Er schien kurz zu überlegen und lächelte dann.
„Aber nur wenn uns Mr. Kaiba auch Gesellschaft leistet.“ Seto stand direkt vor Joey und dieser konnte fühlen, dass dem Firmenchef das überhaupt nicht recht war, aber dennoch nickte er.
„Gern doch.“ Fauchte er. Adam setze sich direkte an Kingston Seite und Seto setzte sich zwischen Adams Beine und lehnte seinen Kopf an dessen Oberkörper. Joey wartet erstmal. Adam begann zu kichern als Kingston ihn über den Nacken strich.
„Sitz!“ fauchte Adam als er sich von Kingston wieder gelöst hatte und wies auf die frei Stelle neben sich. Joey ließ sich zu Adams Füßen nieder und dieser klopfte ihn leicht auf den Kopf.
„Wollt ihr was trinken?“ fragte Kingston freundlich.
„Keinen Alkohol!“ sagten Adam und Seto wie aus einem Mund. Kingston kicherte nur. „Joseph?“ erklang Adams Stimme nach einer Pause. Joey hob etwas den Kopf um zu zeigen, dass er zuhörte.
„Wasser?“ fragte Adam freundlich und Joey nickte vorsichtig. Seto begann hämisch zu kichern und Kingston stimmt ein. Joey ahnte was kommen würde und solle nicht enttäuscht werden. Eine der Bedienungen hatte bis ebenen stumm zuhört und ging nun die Bestellung holen.
Kurze Zeit später kam sie wieder und wie nicht anders zu erwarten war, stelle Adam Joey eine flache Schale vor die Nase. Seto kicherte wieder böse. Wie selbstverständlich neigte der Blonde sich zu der Schale hinunter und trank ohne auch nur einen Finger an die Schale zu legen. Setos Kichern verstummte sofort und er knurrte böse. Joey richtete sich wieder auf und sah Seto grinsend in die Augen. Dieser fauchte nur noch mal verächtlich und lehnte sich wieder an Adam. Joey sackte etwas in sich zusammen und seine Gedanken schweiften wieder zu Shadow ab.
Dieser kniete rechts von Kingston und lehnte mit den Schultern auf dem Boden. Er atmete furchtbar schwer und hatte den Kopf nach Rechts gewendet. Joey begann zu zittern. Er machte sich wirklich Sorgen um ihn. Kingston und Seto begann über irgendwelche Geschäfte zu reden und Adam kuschelte vertraut mit beiden.
„Wolf!“ fauchte Kingston auf einmal und Alex zuckte gleichzeitig mit Joey zusammen. Mühsam stemmte sich der Blauhaarig hoch und sein Zittern nahm mit jedem Zentimeter Höhe zu.
„Ein wenig Unterhaltung würde mir ganz gut tun.“ Sagte Kingston hämisch. Alexander richtete sich vollständig auf und erhob sich. Die zwei Schritte bis zu Kingston raubten ihm die letzte Kraft. Zitternd stand er vor seinem Herrn und ließ sich wieder auf die Knie fallen. Ihm fehlte die Kraft seinen Oberkörper zu halten und er fiel nach vorn über.
„Nicht so schnell!“ fauchte Kingston, griff Alex in die Haare und zog seinen Kopf wieder hoch. Dieser lächelte ihn nur matt an und Kingston öffnete ohne hinzusehen seine Hose. Seine Männlichkeit ragte Alex sofort entgegen. Dieser leckte sich über die blassen Lippen und Kingston drückte Alexanders Kopf mit einem schmierigen Grinsen in seinen Schoss. Joey sah zu Shadow hinüber, welcher am ganzen Leib zitterte.
Er konnte sich das nicht mehr mit ansehen.
„Ihr seht gelangweilt aus.“ Flüsterte Joey plötzlich und Kingstons Kopf rücke sofort herum. Auch Adam und Seto starrten ihn einfach nur an.
„Zügele deine Zunge Kleiner.“ Fauchte Kingston gefährlich, aber Joey lächelte ihn nur an. „Vielleicht solltet ihr euch ein Spielzeug suchen, das in einer etwas besseren Verfassung ist?“ sagte Joey ungerührt.
„Ach vielleicht jemanden wie dich?“ fragte Kingston provozierend. Joey lächelte einfach weiter. Er erhob sich langsam und schritt über Seto hinweg, der ihn nur panisch ansah. Adam sah ihn genauso fassungslos an.
Der Blonde stieß Alex den Fuß in die Seite und sofort kippte der zur Seite weg. Joey ließ sich vor Kingston auf die Knie fallen und legte ihm den Kopf auf den Schoss. Alex hatte sich mühsam wieder aufgerichtet und starrte zwischen Joey und Kingston nur fassungslos hin und her. Kingston begann zu lächeln und strich Joey über die blonden Haare. Joey hob kurz den Kopf, leckte sich über die Lippen und setzte Alexanders Aufgabe fort.
Kingston lehnte sich zurück und genoss sofort die Berührung des Blonden. Hart presste er Joey an sich heran und griff mit der freien Hand nach Alexander. Dieser stand noch immer keuchend und fassungslos da. Kingston zog ihn nahe an sich heran, löste die Verbindung zwischen seinen Unterarmen und lächelte dann.
„Geh dich frisch machen ok!“ sagte er leise und riss Alexander endlich aus seiner Verwirrung.
„Und lass dir Zeit.“ Flüsterte Kingston weiter. Alex nickte nur.
Zitternd und am Ende seiner Kraft schlich er sich aus dem Saal und schleppte sich hinauf in sein Zimmer.
Adam hatte die Arme um Seto gelegt und versuchte stumm den Firmenchef davon abzuhalten auf Joey und Kingston los zu gehen.
„Bleib ruhig, verdammt noch mal. Der Kleine kann allein entscheiden was er macht.“ Flüstere Adam auf Seto ein, der sich verzweifelt aus dessen Griff zu lösen versuchte.
Joey tastete unbemerkt von Kingston nach Adams Hand. Dieser begriff sofort, schnappte sich Seto Handgelenk und zog seinen Arm schmerzhaft zurück bis er Joeys Hand in die von Seto legen konnte. Sofort erstarrte der Firmenchef.
/Das war jetzt nicht sein ernst./ fauchte er wütend in Gedanken.
Joey tippte ihm mit den Fingern in die Hand, doch Seto packte einfach nur zu. Joey riss sich wieder los und wieder tippte er ihm in die Hand. Seto fauchte verächtlich. Nachdem sie das vier Mal wiederholt hatten, gab Seto schließlich nach. Er legte seine Hand auf den Boden und Joey legte seine darüber. Fest griffen beide zu und Seto atmete tief durch. Adam lehnte sich zu Kingston hinauf, der vollkommen in Joeys Berührung vertief zu sein schein. „Entschuldige uns kurz.“ Flüsterte er, bemüht ruhig zu klingen und Kingston nickte nur. Langsam begann der Älter zu keuchen. Joey befriedigte ihn ungerührt weiter.
Adam zog Seto hoch und schob ihn möglichst unauffällig aus dem großen Saal.
Kaum war sie allein platze Seto der Kragen.
„Was denkt der sich eigentlich dabei.“ Begann er zu schreien.
„Er hat überhaupt keine Ahnung auf was er sich da einlässt.“ Adam drehte sich mit Zorn funkelnden Augen nach Kaiba um und presste ihm die Hand auf den Mund.
„Schrei hier nicht so rum. Los ich will nach Alexander sehen.“
„Wir können Joey nicht mit dem Kerl allein lassen.“ fauchte Seto leise.
„Doch können wir. Joey wird es schon lang genug herauszögern und jetzt komm endlich, desto schneller sind wir zurück.“
Seto war wie vor den Kopf gestoßen und schritt Wut schnaubend hinter Adam her. Dieser eilte hinauf in den zweiten Stock und blieb vor einer Tür stehen.
„Alexander?“ fragte er leise und klopfte. Ein mattes Stöhnen antwortete ihm. Adam öffnete ohne weiteres Warten die Tür und Seto folgte ihm. Kaum war die Tür geschlossen holte Kaiba schon wieder Luft.
„Was interessiert mich Kingstons Köter, Joey ist viel zu unerfahren für so was.“ Adam kümmerte sich überhaupt nicht um den Firmenchef, sondern sah sich nach Alex um, aber der Raum war leer. Adam ging hinüber zu einer Tür und öffnete sie. Er lächelte matt als er das Wasser laufen hörte.
„Alexander?“ fragte er wieder und trat an die Dusche heran. Der Blauhaarig war auf die Knie niedergesunken und saß zusammengesackt unter dem fliesenden Wasser. Er hatte die Augen geschlossen und keuchte schwer. Adam zog sein Hemd aus und kniete sich vor der Dusche hin.
„Hey, Alex. Alles ok?“ fragte er vorsichtig und griff nach dem nassen Körper. Alex nickte nur schwer. Er hatte sich die Hand zwischen die Beine geschoben und versuchte sich von der Kugel zu befreien. Adam strich ihm vorsichtig über den Rücken.
„Lass mich das machen.“ Flüsterte er leise. Alex schreckte auf, nickte dann aber. Er hob sein Becken ein Stück und Adam tastete behutsam nach seiner Öffnung. Langsam drang er mit zwei Fingern ein und tastete nach der Kugel. Er fand sie recht schnell und zog sich gleich wieder aus Alex zurück.
„Gleich besser.“ Flüsterte er und Alex fiel einfach vorn über.
„Bleib noch etwas hier, das Wasser wird dir gut tun. Ich such dir Sachen raus.“ Adam erhob sich langsam und ging dann wieder ins Schlafzimmer zurück. Seto saß auf dem Bett und starrte ihn wütend an.
„Verfluchtes Mistzeug!“ fauchte Adam und versenkte die Kugel im Mülleimer.
Seto sah ihn verwundert an.
„Was war das denn?“ fragte er und späte in den Mülleimer.
„Eine von Kingston ach so genialen Spielzeugen. Die Kugel vibrierte leicht und sondert dabei eine Droge ab. Das Zeug wird vom Körper sofort umgesetzt und erhöht das Lustempfinden. Einziger Nachteil der Körper verbraucht dabei Unmengen an Energie. Länger hätte Alex das nicht mitmachen können.“ Fauchte Adam ungehalten und schritt wütend im Raum auf und ab.
„Geht’s ihm gut?“ fauchte der Firmenchef und Adam nickte.
„Gut dann können wir ja wieder runter gehen und Joey nach Hause bringen.“
„Akzeptier endlich das Joey das allein entschieden hat. Wenn du ihm nicht vertraust, hättest du ihn gar nicht erst herkommen lassen dürfen.“
„Aber…“ setze Kaiba an, doch Adam starrte ihn nur böse an.
„Kein aber. Joey ist alt genug um zu wissen was er tun.“ Fauchte Adam.
„Und er weiß wie er es tun muss.“ Hauchte eine matte Stimme vom Bad her. Seto drehte sich erschrocken um und starrte Alex an. Dieser lehnte zitternd im Türrahmen und tropfte vor sich hin.
„Was willst du damit sagen?“ fauchte Seto.
„Joey weiß worauf Daniel steht und er wird das Wissen auch nutzen.“ Antwortete ihm Alex matt.
„Woher sollte Wheeler das wissen?“
„Von mir.“ Seto und Adam starrten beide entsetzt zu Alex hinüber.
„Er kennt dich also wirklich.“ Flüsterte Adam und Alex nickte.
„Wir haben uns vor 5 Monaten getrennt.“ Sagte Alex ruhig und hatte endlich genug Kraft gesammelt um wieder allein stehen zu können. Langsam ging er rüber zum Schrank, vor dem Adam stand und nahm einige Sache heraus. Adam und Seto starrten ihn einfach nur an.
„Wie meinst du das, getrennt?“ fragte Seto ungläubig.
„So wie sich ein Paar nun mal trennt, Kaiba.“ Fauchte Alex ungehalten.
„Obwohl wir wohl nie wirklich ein Paar waren.“ Ergänzte er sichtbar traurig.
Seto musste das erstmal realisieren und auch Adam sah verwirrt aus. Alexander zog sich noch immer leicht zitternd eine enge schwarze Hose über und ein schwarzes Seidenhemd.
Dann ging zum Bett hinüber und sah Seto erwartungsvoll an.
„Du erlaubst?“ meinte er nur, kniete sich vor Seto hin und griff ihm zwischen die Beine. Kaiba sprang sofort auf, doch Alex tastete unter seiner Bettdecke entlang und zog seine Hand dann wieder zurück. Kaiba erstarrte sofort. Alex legte sich eine Halfter (heißt so oder…japp glaub schon) um die Schultern, lud die Waffe durch, die er unter der Bettdecke vorgezogen hatte, sicherte sie und platzierte sie dann an seiner Seite. Dann ging Alex wortlos an Kaiba vorbei und nahm eine Jacke aus dem Schrank. Alex sah endlich in die schockierten Gesichter und legte den Kopf schief.
„Is was?“ fragte er mürrisch und die beiden anderen schüttelten nur den Kopf.
„Wir sollten wieder runter gehen. Joey wird ihn nicht ewig hinhalten können.“ Mit diesen Worten wendete sich Alex zur Tür und wartete dort auf die anderen beiden.
Seto und Adam erhoben sich unendlich langsam und schritten Seit an Seit den langen Flur entlang. Beide fanden sich damit ab, dass jetzt nicht die richtige Zeit für Fragen war und versuchten ein neutrales Gesicht zu machen. Alex ging noch einmal zurück, kramte etwas tief aus seinem Kleiderschrank hervor und steckte es in seine Hosentasche.
Adam und Seto schlichen sich wieder in den Saal und nahmen ihre Plätze an Kingston Seite ein. Dieser stöhnte schwer ja beinahe gequält, den Joey bearbeitete ihn noch immer. Seto musste sich wirklich zusammennehmen und bemerkte erst, als er sich gesetzt hatte, dass Joeys Hand noch immer offen am Boden lag. Er legte vorsichtig seine Hand auf die des Blonden und sofort griff dieser zu. Kingston stöhnte wieder laut auf, presste Joey hart in seinen Schoss und ergoss sich in dessen Mund. Vollkommen erschöpft sank der Älter in die Kissen zurück und Joey hob langsam den Kopf. Er legte Kingston den letzten Tropfen fort, sich selbst noch einmal über die Lippen und erhob sich vorsichtig. Mit gesenktem Blick schritt er über Seto hinweg und dieser sah im selben Moment zu ihm auf. Joey lächelte schelmisch und kniete sich wieder neben Adam. Kingston versuchte verzweifelt seinen Atem zu normalisieren und grinste selig. Adam kicherte verstohlen vor sich hin. So fertig hatte er Kingston lang nicht mehr erlebt. Dieser drehte den Kopf in Adams Richtung und öffnete langsam die Augen.
„Der Kleine ist Gold wert.“ Keuchte er noch vollkommen kraftlos.
„Dein Köter sägt an meinem Stuhl, Adam.“ Fauchte Alexander verächtlich, aber er lächelte dabei. Kingston drehte sich zu ihm um und grinste ihn an. Er griff nach dem Hosenbund des Blauhaarigen und zog ihn auf seinen Schoss.
„So gut ist er lang noch nicht.“ Joey kniete schweigend daneben und lauschte nach Alexanders Stimme.
„Er hörte sich schon viel besser an.“ Adam strich ihm sanft über den Kopf und Joey entspannte sich etwas.
„Gut Arbeit, Joseph.“ Hauchte er Joey am Ohr vorbei. Joey sah ihn nur ausdruckslos an.
„Komm her. Entspann dich ok.“ Sagte Adam sanft und schlang seine Arme um Joeys Körper. Er zog den Jüngern zu sich heran und ließ ihn sich in die weichen Kissen kuscheln. Joey lehnte seinen Kopf an Adams Bein und wieder wurde ihm über den Kopf gestrichen.
Seto war vollkommen in Gedanken versunken, eigentlich wollte er nur noch nach Hause und diesen Abend hinter sich lassen, wenn nur seine verfluchte Neugier nicht wäre. Joey wollte er auch nicht allein lassen und sich vor Kingston die Blöße er Eifersucht geben. NIEMALS!
Er würde sich in Geduld über, so wie Adam es ihm beigebracht hatte. Er würde seine Antworten schon bekommen und er hatte doch gewusst oder zumindest geahnt, wohin diese Woche führen könnte. Dieses Spiel führte jeden in die tiefsten Abgründe seiner Mitspieler und das Joey wirklich ein reiner Engel war, glaubt er schon lang nicht mehr. Noch einmal atmete der Firmenchef tief durch und lehnte sich wieder zwischen Adams Beinen zurück.
Adam ging es nicht gerade anders. Dass der Kleine sich als so vielschichtig erweisen würde, hätte er nicht gedacht. Auch Viktors Geständnis drängte sich wieder in seinen Geist. Sicher Kingston hatte ihn darüber schon zwei Tage danach informiert, aber es aus Viktors Mund hören zu müssen, war wirklich grausam und da Kingston den Kerl auch noch bestraft hatte, konnte Adam sich nicht einmal mehr rächen. Er war Joey so unendlich dankbar und hätte nie geglaubt, dass jemand mit einer so reinen Seele sich zu so etwas wie gerade hergeben würde. Gedankenverloren strich er über das blonde Haar und schloss die Augen.
Alex und Kingston besahen sich die drei und lächelten matt.
„Hoffentlich zerbricht ihr Bund nicht an diesem Spiel.“ Flüsterte Kingston leise und küsste Alex sanft. Dieser lehnte sich sacht gegen die Brust des Älteren und schloss die Augen.
„Warum hast du nichts gesagt? Hätte Kid nicht eingegriffen, wärst du mir umgekippt.“ Flüsterte Kingston vorwurfsvoll und Alex hob wieder den Kopf. Er lächelte unschuldig und küsste Kingston einfach.
„War er denn gut?“ fragte Alex nach dem Kuss und Kingston begann zu grinsen.
„Sicher. Ist ja auch keine Kunst, wenn du ihm alles verraten hast.“ Grinste Kingston und legte seinen Hände fest um Alexanders Hüfte. Dieser grinste entschuldigend und wurde wieder geküsst. Kid war einfach von Aufgabe zu Aufgabe stärker geworden.
Joey mühte sich einfach ruhig zu bleiben. Er konnte selbst nicht ganz fassen was er da gerade getan hatte, aber er hatte nun einmal keine andere Lösung gefunden um Shadow zu helfen und so schlimm war es auch nicht. Kingston behandelte ihn schon immer mit äußerster Vorsicht. Wie lang hatte er mit ihm gestritten um die Erlaubnis für dieses Spiel zu bekommen, aber vielleicht lohnte es sich ja.
Joey schreckte auf, als eine Bedienung sich zu ihnen herunter lehnte.
„Mr. Kaiba?“ fragte sie vorsichtig. Seto hatte die Augen geschlossen und kuschelte sich an Adam. Langsam öffneten sich die Lider und sofort zuckte die Bedienung etwas auf.
„Was ist denn?“ fragte er genervt, als sie nichts mehr sagte. Mit zitternden Händen reichte sie ihm ein kleines Briefchen und entfernte sich dann eiligst.
„Nicht schon wieder.“ Stöhnte Kaiba auf und verdrehte genervt die Augen. Joey hob kurz den Kopf und sah Adam fragend an. Dieser lächelte.
„Jetzt gibst wieder Zank. Wäre mal ne Sensation, wenn es bei dem einen Angebot bleibt.“ Meinte er lächelnd und Joey legte seinen Kopf wieder an Adams Bein.
„Wer ist es denn?“ fragte Adam neugierig.
Seto hielt Adam die flache Hand hin und knurrte genervt.
„Oh. Lucas!“ meinte Kingston und sah auf Setos Hand.
„Nun Seto, dass wievielte Mal bietet er sich dir schon an?“ fragte er belustig. Seto legte den Kopf in den Nacken und zuckte mit den Schultern.
„Hab aufgehört zu zählen.“ Wieder schritt die Bedienung heran und lächelte Seto nervös an. „Nicht wirklich oder?“ fauchte er nur böse.
„Leider doch Mr. Kaiba.“ Erwiderte sie matt lächelnd. Sie griff auf ihr Tablett und nahm ein ganzes Bündel von Briefchen herunter und reichte sie Kaiba. Knurrend legte sie Kaiba eben sich auf den Boden. Joey begann zu grinsen.
„Ich kann auf diese Dilettanten verzichten. Sie sind vollkommen hingebogen und haben keinen Funken Fantasie mehr im Körper.“ Fauchte Kaiba und schloss wieder die Augen. „Dann wird es vielleicht Zeit einen ungeschliffenen Diamanten zu wählen.“ Mischte sich Alex ein.
„Was willst du damit sagen Köter?“ fauchte Seto ohne die Augen zu öffnen.
„Vielleicht ist Wheeler was für dich?“ antwortet ihm Kingston. Seto starrte ihn auf einmal verwirrt an.
„Wenn ihr euch schon heimlich absprecht, wie lang der Kleine es hinauszögern soll, macht es nicht so öffentlich.“ Grinste Kingston.
„Und wenn du, Adam zwei identische Halsbänder fertigen lässt, ist auch ungewöhnlich. Ihr spielt in meinem Haus und auch mit meinen Regeln, aber ihr legt sie sehr unkonventionell aus.“ Joey stockte der Atem und Seto schluckte trocken.
„Da wir gerade davon sprechen!“ Kingston griff grinsend in seinen Rücken, zog zwei Schachteln hervor und rechte je eine an Joey und Seto.
„Ich würde sie gern mal sehen.“ Meinte er kühl. „Alex zieh den Kleinen um, er wird Seto heut dienen. Wollen wir doch mal sehen, ob ihr die anderen mehr hinters Licht führen könnt als mich.“
„Joseph!“ fauchte Adam und Joey erhob sich langsam.
Alex führte Joey zu einer verstecken Tür und schob ihn unauffällig aus dem Saal hinaus, bis hinauf in sein Zimmer.
Joey stand mit gesenktem Blick mitten im Raum und begann wieder einmal zu zittern.
„Entschuldige!“ hauchte er kaum hörbar. Alexander grinste ihn an.
„Schon ok. Wir mussten dich erstmal da wegbekommen. Kingston hat einen Auftrag für dich.“ Joey hob erstaunt den Kopf.
„Für mich?“ fragte er verwundert nach.
„Ja. Setz dich dann können wir reden. Ich hol dir was zu trinken und was zu essen.“ Alex ging kurz hinaus und Joey setze sich vorsichtig auf die Bettkante. Mit den zitternden Fingern strich er sich durchs Haar. Dann legte er sich auf dem Bett zurück und atmete tief Alexanders Duft ein. Dieser kehrte recht schnell zurück, aber Joey blieb einfach liegen.
„Wie fühlst du dich?“ fragte er etwas hektisch. Joey starrte zur Decke.
„Nervös.“ Antwortete er.
„Kein Wunder, es ist schon was anderes hier unten.“ Alexander trat ans Bett heran und hielt Joey ein Glas hin.
„Hier.“ Lächelte er und Joey setzte sich auf. Er leerte das Glas in einem Zug und grinste dann.
„Soll ich dir eigentlich danken oder dir böse sein?“ fragte Alexander nach einer kurzen Paus. Joey sah ihn nur treu an.
„Tu nicht so unschuldig. Mir einfach einen Tritt zu geben. Du nimmst dir ganz schön viel raus.“ Joey grinste nur.
„Was für ein Auftrag soll es denn sein? Ich bin die ganze Woche bei Adam, da wird ich kaum Zeit finden.“ Alexander lächelte ihn hinterhältig an.
„Du wirst den Auftrag heut Nacht ausführen.“ Meinte er nur kalt und Joey erstarrte.
„Komm her Kid wir müssen dir was anderes anziehen.“ Joey erhob sich und Alex begann in seinem Schrank zu wühlen.
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Lucas saß in der gegenüberliegenden Ecke des Saals und starrte Kaiba die ganze Zeit an. Alle anderen in dieser Richtung interessierten ihn nicht. Diesmal würde er bekommen was er wollte und er wollte Seto Kaiba. Aber nicht nur wegen seines Auftretens, nein vor allem wollte er diesen Mann weil Adam etwas an ihm lag. Er würde Kaibas Willen brechen, ihn solang quälen bis er zu nichts mehr nutze war und dann würde er ihn Adam zurück schicken, genau wie er es mit Viktor gemacht hatte. Es war nur zu schade das Kingston Viktor unter seinen persönlichen Schutz gestellt hatte, sonst würde er Kleine heut noch für seine Befriedigung leiden.
„Wer hat sich noch angeboten?“ fauchte Lucas gemein.
„10 weitere aber sie haben ihr Interesse gerade verloren.“ Kicherte der Handlanger von Lucas.
„Ihr seit heut ohne Konkurrenz, Boss.“
„Gut dann spar ich mir wenigstens heut dieses sinnlose Kräftemessen.“ Lucas lehnte sich in seine Kissen zurück und beobachtete den jungen Mann der vor ihm kniete.
„Na langsam genug?“ fragte er bissig und rammte dem Kleinen seinen Fuß in die Seite. Dieser zuckte sofort zusammen und begann zu zittern. Er verneinte vorsichtig und hob etwas den Kopf. Bis auf ein Paar knappe Shorts war er vollkommen nackt. Seine Hände hatte man ihm auf dem Rücken zusammengebunden und er trug einen Knebel.
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Unvermittelt klopfte es an der Tür von Alexanders Zimmer. Joey zuckte erschrocken zusammen.
„Komm rein!“ meinte Alex nur und die Tür schwang leise auf. Joey erstarrte und blinzelte ungläubig.
„Viktor!“ stotterte er. Der Hellblauhaarig lächelte matt und schloss leise die Tür.
„Alles bereit?“ fragte er Alexander ohne wirklich auf Joey zu achten. Der Angesprochene nickte nur.
„Hast du alles verstanden Kid?“ fragte Alexander leise. Joey nickte ebenso.
„Gut dann gehen wir wieder runter. Vic, du bleibst erstmal im Schatten, bekommst ein Zeichen von mir.“ Viktor nickte und sah Joey nun endlich an.
„Na dann los.“ Meinte Alexander und die drei schlichen sich wieder hinunter in den Saal.
Alexander befestigte Joey eine Hundleine am Halsband und führte ihn dann zu Kingston. Dieser lächelte seltsam und tippte Seto dann auf die Schulter.
„So Kaiba dann zeig mal wie gut dein Gespür bei Hunden ist.“ Seto starrte Joey unsicher an. Dieser lächelte kurz und Seto griff nach der Hundleine. Mit einem eisernen Ruck zog er Joey zu sich hinunter. Dieser fiel auf die Knie und stöhnte schmerzhaft auf.
„Platz!“ fauchte Kaiba und Joey kniete sich vor ihm nieder. Er lehnte sich weit nach vorn, stützte sich auf den Unterarmen ab und legte seinen Kopf dazwischen auf den Boden.
„Adam du hast doch Lucas ausgebildet oder?“ fragte Seto gelangweilt. Adam hob den Blick und knurrte nur ein ja.
„Womit kam er überhaupt nicht klar?“ Adam begann zu grinsen. Er hasste Lucas bis aufs Blut und wusste genau wie man ihn demütigen konnte. Er lehnte sich kurz zu Kaiba hinüber und flüsterte mit ihm. Dieser begann mit jedem Satz mehr an zu grinsen.
„Und wo bekommen wir einen Sklaven zur Aufsicht her?“ fragte Seto als Adam sich wieder aufsetzte.
„Ich kann das machen.“ Meldet sich eine feine Stimme aus dem Hintergrund. Adams Kopf ruckte erstarrte in die Richtung aus der die Stimme gekommen war. Viktor trat aus dem Schatten und lächelte matt. Adam sprang auf und schloss den Kleinen in die Arme. Kingston räusperte sich missbilligend, doch Adam störte das herzlich wenig.
„Wieso?“ flüsterte er leise.
Viktor lächelte.
„Ich kann doch meinen Herren nicht die Aufsicht über so einen unerfahrenen Köter führen lassen. Das verdirbt Euch den gesamten Abend.“ Adam lächelte matt und löste sich langsam von ihm. Adam ging wieder zurück zu seinem Platz und zog Viktor eng zu sich heran. Dieser lehnte sich gegen Adams Bein und schloss die Augen.
Alexander hatte eine Schachtel in der Hand und grinste böse. Er suchte zwei Anhänger heraus und hängte sie Joey an den Hals. Seto fauchte missbilligend.
„Muss das denn unbedingt sein?“
„Ja.“ knurrte Alex zurück. Seto richtete sich etwas auf und zog Joey zu sich heran.
„Du wirst ihm meine Antwort überbringen, aber komm ihm ja nicht zu nahe, verstanden Wheeler?“ Joey sah ihn erschrocken an, doch er nickte verstehend.
Viktor trug wie gewohnt in dieser Umgebung kurze Hosen und ein enges Oberteil. Das schwarze Lederhalsband war ohne Schmuck und ein silberner Anhänger funkelte daran.
„Soll ich mitkommen?“ fragte Alex leise. Joey und Viktor schüttelten den Kopf.
„Gut, hier ist der Brief. Joey du übergibst ihn, da du höher gestellt bist, schau ihm aber trotzdem nicht direkt in die Augen, solang er es nicht verlangt.“ Wieder nickte der Blonde und nahm den schmalen Umschlag in Empfang.
Die beiden erhoben sich und gingen langsam durch den Raum. Ein Raunen erhob sich in jeder Gruppe und Joey spürte, wie unwohl sich Viktor fühlte. Den nächsten Schritt machte Viktor nur halb, sodass Joey noch näher an ihn herankam und dann strich er ihm vorsichtig über die Hüfte. Viktor schaute kurz über die Schulter und lächelte.
Joey und Viktor näherten sich der Sitzgruppe von Lucas und hielt inne. Joey trat noch einige Schritte näher und wartete bis er bemerkt wurde.
„Was willst du?“ fauchte der Schwarzhaarige ohne Joey anzusehen.
„Ich bringe euch Nachricht von meinem Herrn.“ Sagte Joey leise und ließ sich auf die Knie sinken. Lucas wendete genervt den Blick und besah sich den Boten.
„Du bist Neutraler?“ fragte er gelangweilt und drehte sich wieder zurück, weil er nicht auf blonde Köter stand.
„Ja, Sir.“
„Wer ist dein Herr heut Abend?“
„Seto Kaiba!“ antwortete Joey tonlos und grinste dabei in sich hinein. Der Kopf von Lucas zuckte sofort zu ihm herum und die bösen Augen bohrten sich in Joeys Haut. Wut fauchend riss er dem Blonden den Umschlag aus den Fingern und las die Botschaft.
„Danke! Hab schon!“ stand nur auf dem kleinen Zettel. Vor Zorn bebend zerknüllte Lucas den Zettel, schnappte Joey am Kragen und zerrte ihn zu sich heran. Dieser fiel Lucas genau vor die Füße und blieb auf dem Rücken liegen.
Joey schlug das Herz sofort bis zum Hals. Waren die Augen von Lucas vorher schon böse, so spiegelten sie jetzt die tiefsten Abgründe er Hölle wieder.
„Ich hab dich noch nie gesehen.“ Begann er zu fauchen.
„Wer bildet dich aus.“
Joey missachtete alle Regeln die ihm Alexander kurz zu vor erklärt hatte und starrte Lucas auf dem Rücken liegend in die bösen Augen. Der Blonde blinzelte nicht einmal mehr.
„Adam Schneider bildet mich aus, Sir.“ Antwortete er vollkommen ruhig. Lucas erstarrte einfach. Die Hand an Joeys Hals begann zu zittern und langsam löste sich sein fester Griff.
Joey blieb einfach regungslos liegen bis er ein Fingerschnippen vernahm. Lucas zuckte sofort hoch und starrte Viktor an. Dieser machte einen ungeduldigen Gesichtsausdruck und lächelte nur diebisch. Joey erhob sich langsam und kniete sich dann vor Viktor nieder. Dieser lächelte ihn an und Joey legte den Kopf in den Nacken. Langsam öffnete er den Mund und Viktor legte ihm ein Stück Schokolade auf die Zunge. Joey schluckte und leckte sich diebisch über die Lippen. Viktor tätschelte ihm den Kopf und drehte sich dann ohne weiter auf den entsetzen Gesichtausdruck von Lucas zu achten um. Stolz schritt er davon. Joey erhob sich langsam und ging ihm dann hinterher.
Lucas kochte vor Wut. Kaiba hatte ihn schon oft abgelehnt, aber das hier schlug dem Fass doch wirklich den Boden aus. Adam schickte diesen kleinen Köter zu ihm und dann auch noch mit Viktor als Befehlsgeber. Sicher war es üblich, dass die erfahrenden Sklaven die Neutralen beaufsichtigten, weil der Herr ja wohl besseres zu tun hatte, aber das war echt zu viel. Die beiden auch noch die Aufgabe vorführen zu lassen, an der Lucas gescheitert war und wie blöd der Kleine gegrinst hatte. Lucas hatte gedacht ihn gebrochen zu haben und jetzt das.
„Scheiße!“ fluchte er halblaut und zerdrückte das Glas in seiner Hand. Seine Begleiter waren seltsam bleich geworden. Wenn ihr Boss so schlecht Laune hatte, hielt man sich besser weit von ihm entfern.
„Gib Kingstons Köter die Herausforderung. Ich werde diesem scheiß Köter eine Lektion erteilen.“ Fauchte Lucas. Lucas Handlanger nickte kurz und machte sich dann eiligst davon.
Viktor und Joey kehrten zu ihrer Gruppe zurück. Viktor kuschelte sich sofort an Adam und Joey kniete sich vor Seto nieder. Alle wussten das Lucas zu ihnen hinüberstarrte und warteten gespannt wie Seto reagieren würde. Dieser nippte kurz an seinem Drink und würdigte Joey keines Blickes. Adam grinste, nahm die flache Schale vom Boden auf und tippte Seto damit auf die Schulter. Dieser schaute kurz zu ihm hinüber, nahm die Schale an und leere sein Glas darin aus. Dann stellte er es Joey vor die Nase. Dieser ging mit dem Oberkörper nach vorn, legte seine Unterarme neben der Schale ab und senkte den Kopf darüber. Langsam tauchte er seine Zunge in die Schale und begann zu trinken. Seto grinste nur böse. Joey hatte die Schale bis zum letzten Tropfen geleert und hob wieder den Kopf. „Verschwinde!“ fauchte Kaiba böse und Joey erhob sich langsam.
Alex stand an der Tür und wartete auf ihn. Joey ging zusammen mit ihm hinaus und atmete erstmal tief durch. Der Blonde begann sofort zu zittern und strich sich nervös durchs Haar. Alex kicherte leise.
„Gut gemacht, Kid.“ Er schritt auf den Blonden zu und legte ihm die Hand auf die Schulter. Joey zuckte sofort zusammen und starrte ihn erschrocken an.
„Komm mit.“ Meinte Alexander nur kalt und ging an dem Blonden vorbei. Joey folgte ihm noch immer zitternd und an seinem Verstand zweifelnd. Alexander führte Joey hinauf in sein Zimmer.
„Setz dich dahin.“ Joey folgte der Aufforderung nicht. Nervös schritt er im Raum auf und ab. „Beruhige dich, Kid.“ Mahnte Alex. Joey schüttelte verzweifelt den Kopf und sank dann zittern auf den Boden.
„Ich hab geglaubt der bringt mich sofort um.“ Flüsterte Joey verzweifelt.
„Du hast das doch gut hinbekommen. Alles wie besprochen. Hier die Herausforderung hab ich auch schon.“ Antwortete Alexander nur ruhig. Joey hob langsam den Kopf und atmete noch einmal tief durch, aber es half einfach nicht. Alexander lehnte an seinem Bett und seine gelben Augen leuchteten Joey direkt in die Seele. Wieder lag die Gestalte des Anderen im schwarzen Schatten, sodass man nicht mal sein Gesicht sehen konnte. Nur die gelben Augen sah man.
„Shadow!“ flüsterte Joey leise.
„Ja Kid. Ich weiß. Aber es ist noch nicht vorbei. Lucas ist hinterlistig. Er spielt mit miesen Tricks.“
„Bitte Shadow.“ Flüsterte Joey noch einmal und den Tränen nah.
Langsam löste sich Alexander aus dem Schatten und schritt auf Joey zu. Er ließ sich vor dem Blonden auf die Knie sinken und lächelte ihn kalt an. Joey ließ sich nach vorn fallen und Alexander schloss ihn in die Arme.
Hart wurde der Blonde in die Arme geschlossen und langsam klang Joeys Zittern ab. In ihm rasten die Gedanken wild durcheinander. Sicher sie hatten vorher alles besprochen und für Joey klang das auch noch alles machbar, aber dann, als Lucas ihn berührt hatte, glaubte er zu sterben. Die Kälte von Lucas Seele war in ihn hineingeströmt und als Joey ihm in die Augen sah, wusste er welcher gierige Blick den ganzen Abenden schon auf ihm geruht hatte. Dieser Blick war es gewesen.
Nur langsam beruhigte sich Joey in der schweren Umarmung.
„Geht’s wieder?“ fragte Alexander leise. Joey nickte vorsichtig und langsam löste sich der andere von ihm. Alex erhob sich wieder und reichte Joey die Hand um ihn aufzuhelfen. Joey griff danach und wurde hart hochgezogen. Benommen blieb er im Raum stehen und sah Alexander an. Dieser drehte sich von ihm weg und zog seine Jacke aus. Joey grinst auf einmal.
„Keine Wunder das deine Umarmungen immer so sanft sind.“ Kicherte er ironisch. Alexander drehte sich zu ihm um und grinste.
„Sag bloß das stört dich?“ Joey schüttelte grinsend den Kopf.
Alexander zog die Waffe aus dem Halfter und legte sich auf den Nachtisch. Dann setzte er sich aufs Bett und sah Joey an.
„Wie fühlst du dich?“ fragte er Joey. Dieser schritt auf ihn zu und grinst ihn undefinierbar an. „Jetzt besser.“ Antwortete er.
„Was für Tricks hast du eben gemeint?“ fragte Joey und setzte sich neben Alexander.
„Er trägt einen versteckten Dolch und ist auch bereit ihn einzusetzen.“ Alexander lehnte sich etwas vor und blies Joey sanft seinen Atem in den Nacken.
„1,84.“ Meinte Joey nur. Alex sah auf die Stoppuhr und lächelte.
„Falsch.“ Grinste er. Joeys Kopf rückte herum und nahm er Alexander die Stoppuhr aus der Hand.
„2,76? Du schummelst.“ Brummte Joey nur und Alexander lachte auf.
„Ertappt.“ Alex warf Joey eine zweite Stoppuhr hin und Joey sah wieder auf die Anzeige. „Ha. Recht gehabt.“ Joeys Gedanken lagen wieder klar in seinem Kopf wie immer nach diesem Spiel. Alexander hauchte ihm eine zeitlang seinen Atem in den Nacken. Joey sollte sagen wie lang es war und nach seinem 10. Versuch gewann er jede Runde.
„Wir sollten langsam wieder runter gehen.“ Sagte Alex und erhob sich. Joey sah zu ihm auf. „Ich bin froh, dass du wieder da bist.“ Flüsterte er leise. Alex drehte sich zu ihm um und lächelte ihn nur an.
„So lang war ich doch gar nicht weg.“ Grinste er.
„5 Monate sind lang genug.“ Fauchte Joey.
„Du hast doch guten Ersatz gefunden.“ Antwortete ihm Alex.
„Für dich gibt es keinen Ersatz. Ich hab dich wirklich vermisst, Shadow.“
„Was ist mit Kaiba?“ Joey lächelte matt.
„Abwarten!“ meinte Joey nur und erhob sich ebenfalls. Eisiges Schweigen legte sich zwischen die beiden, Alex steckte die Waffe wieder ein, zog die Jacke an und dann gingen sie zu den anderen zurück.
Joey trat nach Alex wieder in den Raum. Er kniete sich neben Seto nieder und dieser knurrte nur.
„Platz!“ fauchte Kaiba. Joey legte die Unterarme auf dem Boden ab, senkte den Oberkörper nahe an den Boden und legte den Kopf zwischen seinen Unterarmen ab. Joey beruhigte seine Gedanken und schloss die Augen. Er fühlte sich hin und her gerissen.
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Seit heut morgen war Shadow wieder in sein Leben getreten und sofort stand sein Gefühlsleben Kopf. Sicher er hatte mit ihm nie wirklich eine Beziehung geführt, aber er war nun mal sein erster Kontakt zu dieser Welt. Er hatte sich ja nicht umsonst auf dieses Spiel eingelassen. Wenn Seto und Adam wüssten was er alles schon weiß, würden sie wohl vom Glauben abfallen. Ja Shadow hatte ihn schon vor langem in diese Welt eingeführt.
Einige Tage nachdem er Viktor auf der Brücke gefunden hatte, war er von irgendwelchen Typen verfolgt worden. Joey wollte ihnen entkommen, doch in einer dreckigen Gasse holten sie ihn ein und wie er schon gedacht hatte, wurde er gleich mal zum Sandsack abgestempelt. Irgendein Schlag hatte ihm die Lichter gelöscht und als er wieder erwachte, lag er in einem weichen Hotelbett.
Seine Verletzungen waren beinahe verschwunden gewesen, aber er fühlte sich unheimlich schwach.
„Wo bin ich?“ hatte er gefragt ohne die Augen zu öffnen.
„In Sicherheit!“ antwortete ihm eine eiskalte Stimme. Joey streckte all seine schmerzenden Sinne nach dieser Stimme und sie vermittelte ihm sofort Sicherheit.
„Dann ist ja gut!“ meinte er nur und schlief wieder ein. Wie viel Zeit bis zu seinem nächsten Erwachen vergangen war, konnte er nicht sagen.
Alexander stand in der dunkelsten Ecke des Zimmers und wachte seit 3 Tagen über den kleinen Blonden. Er hatte Kingston bescheid gegeben und der meinte nur er solle bei ihm bleiben. Der Blonde regte sich im Bett und setzte sich dann auf.
/Er sieht sich nicht mal im Zimmer um./
Zitternd entstieg der Kleine dem Bett und ging duschen. Als er wieder kam, setzte er sich einfach wieder aufs Bett.
„Hast du keine Angst?“ fragte die kalte Stimme als er wieder ins Zimmer trat.
„Nein sollte ich?“ fragte Joey ins Nichts zurück.
„DU hättest tot sein können.“ Die Stimme klang vorwurfvoll war, aber immer noch seltsam kalt.
„Vielleicht. Aber scheint ja anders gekommen zu sein oder?“
„Du bist ja verrückt.“ Meinte Alex nur. „Oder lebendmüde.“
Joey sah zu der Stimme hinüber.
„Was bringt mir ein Leben ohne Inhalt?“ fragte er nur.
Alexander kniff die Augen zusammen und fixierte den Blonden.
„Du rettest ein Leben, obwohl dir deins egal ist?“ fragte er ungläubig.
„Der Kleine wollte einfach zu grausam sterben. So was ist nicht gut. Er sollte sterben wenn er glücklich ist, damit seine Seele ruhe findet.“ Alex erstarrte innerlich. Der Blonde hatte längst mit dem Leben abgeschlossen, aber wieso?
„Wie lang willst du da noch stehen?“ fragte seine nüchterne Stimme.
„Lass mich dein Gesicht sehen. Schließlich hab ich dir zu verdanken das ich noch länger dieses Leben ertragen muss.“ Alex lächelte matt und trat ins Licht. Der Blonde sah ihn an und jetzt zeigte er endlich eine Emotion.
Entsetzen? Angst? Verwirrung? Alexander konnte es nicht genau sagen.
„Nett!“ meinte er nur lächelnd. Alexander hatte alles erwartet aber nicht diese Beherrschung. „Nimm die Maske ab und lass mich dein Gesicht sehen!“ forderte der Blonde. Alexander schüttelte den Kopf.
„Das wäre zu gefährlich.“ Der Blonde sah ihn verwundert an und zuckte dann mit den Schultern.
„Kann ich dann gehen?“ fragte er nach einigen Minuten.
„Sicher. Aber solang Viktor in deiner Nähe ist, bin ich es auch.“
„Auch gut!“ meinte der Blonde nur und ging hinaus.
Joey ging nach Hause. Viktor war verschwunden und nur ein nagelneues Handy lag auf dem alten, klapprigen Tisch. Eine Karte lehnte daneben. Joey nahm sie auf und lass.
„Danke für die Rettung. Viktor!“ Joey warf die Karte in eine Ecke, schnappte sich seine Schultasche und ging nach über einer Woche wieder zur Schule.
Yugi und Yami sahen ihn nur vorwurfsvoll an, fragten aber nicht einmal wo er gewesen war.
/Tolle Freund!/ dachte Joey und setzte sich wieder an seinen Platz.
Sicher er war in letzter Zeit niemandem ein guten Freund und er hatte nicht einmal eine Erklärung dafür. Er hatte einfach von allem die Schnauze voll. Er schwänzte die Schule, trieb sich herum und existierte einfach nur noch. Leben konnte man das ja schon ewig nicht mehr nennen. Alles hatte für ihn seinen Sinn verloren. Er lebte allein in einer herunter gekommenen Bruchbude und von der Hand in den Mund. Seine Noten gaben schon lang nichts mehr her und nachdem der Dirktor ihm auch noch mitgeteilt hatte das er das Jahr auf jeden Fall wiederholen darf, war Joey alles egal.
Am Abend zog Joey wieder allein umher. Er fühlte, dass er verfolgt wurde, aber das interessierte ihn einfach nicht. Er bog in eine dunkle Gasse ab und verlangsamte seinen Schritt. Die Schritte die ihn verfolgten hielten plötzlich inne.
„Was willst du von mir!“ fauchte er kalt und stoppt. Sein Verfolger setze sich wieder in Bewegung und hielt hinter Joey an.
„Runter!“ fauchte eine kalte Stimme.
„Was?“ fragte Joey nur verwirrt und drehte etwas den Kopf.
„Runter und dreh dich nicht um!“ fauchte die Stimme wieder und dann hörte Joey etwas das ihn erstarren ließ. Er hörte wie eine Waffe hinter ihm entsichert wurde, der Hahn gespannt und dann spürte er die Mündung an seinem Kopf.
„Mach schon!“ fauchte die Stimme. Joey ließ sich langsam auf die Knie sinken.
„Wie gefällt dir das?“ fauchte die Stimme.
„Nicht ganz so wie ich mir meinen Abgang vorgestellt habe, aber einem geschenkten Gaul schaut man nichts ins Maul, oder?“
„Liegt dir so wenig an deinem Leben, Wheeler?“ Joey zuckte kurz zusammen.
„Woher kennst du meinen Namen?“ fragte er seinen Verfolger.
„Tut das was zur Sache? Dein Leben ist eh gleich zu Ende.“ Antwortete ihm der andere und Joey hörte wie dessen Stimme zitterte.
Joey schloss die Augen und neigte den Kopf etwas nach hinten.
„Mach schon!“ flüsterte er leise. Joey konnte hören wieder der Atem das anderen sich beschleunigte.
Joey grinste leicht und gab jeden Gedanken in sich auf. Er hörte die Geräusche um sich verstummen, fühlte wie alles in ihm zur Ruhe kam und sein Herzschlag immer langsamer wurde, sein Atem immer ruhiger. Die Wärme in ihm erlosch langsam und er nahm nichts mehr wahr. Wie viel Zeit verging interessierte ihn nicht, er wartete einfach, dass sein Leben jetzt und hier endete.
Plötzlich wurde Joeys Geist von einem Blitz durchzuckt und sofort waren alle seine Sinne wieder da.
Ein fremder Herzschlag dröhnte in seinen Ohren.
Ein fremder Geschmack kribbelte ihm auf der Zunge.
Fremde Wärme brannte auf seiner Haut.
Ein fremder Geruch strömte ihm über die Nase in die Lungen und mit ihm zusammen bereitete sich eine quälende Hitze in ihm aus.
Sein Herz begann zu rasen und jagte jeden Tropfen Blut durch seine Adern.
Erschrocken riss Joey die Augen auf. Jemand kniete vor ihm und küsste ihn gerade. Langsam entfernten sich die Lippen wieder von seinem Mund.
„Willst du immer noch sterben?“
Das Leben loderte plötzlich wieder in Joeys Brust.
Was war das nur?
Sein Herz brannte wie Feuer und seine Seele glühte in seiner Brust. Alles in ihm schrie nach Leben und nach diesen Lippen.
„Willst du immer noch sterben?“ fragte die Stimme ihn wieder.
Joey erstarrte einfach nur. Die Tränen begann ihm über die Wangen zu rinnen und er brach einfach weinend zusammen.
„Nehmt ihn mit.“ Flüsterte die Stimme leise. Joey verlor jeden Halt in der Realität. Er wurde hochgehoben und dann verlor er wieder das Bewusstsein.
Joeys Sinne wurden wieder von diesen Wahrnehmungen überflutet. Diesmal öffnete Joey nicht die Augen. Vorsichtig erwiderte er den Kuss auf seinen Lippen und dann strichen ihm sanfte Hände über den Körper. Sie strichen ihm über die Brust und über den Hals. Die fremden Lippen lagen so sanft auf seinen, wie eine Kirschblüte. Der Körper über ihm roch nach Rosenholz
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Die letzten 5 Kommentare
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Kommentar von: fee-chan
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Username: fee-chan
Datum: 23.05.2011 - 07:53
Kommentar Nr.: 8858
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Sorry, dass ich jetzt erst hier schreibe. War ein wenig beschäftigt.^^
Ich bin sehr zufrieden mit diesem Ende. Es bietet sich ja richtig für eine fortführende Geschichte an.
Ich bin schon sehr gespannt, wie es Gin und Jil, und Daniel mit Alex und Niclas ergehen wird.
Werden Wolf und Phönix vielleicht doch irgendwann mal so etwas wie "Freunde"?
Und was hat Jaron jetzt genau mit den beiden Brüdern im Sinn? Ich würde auch noch gerne etwas genauer über Alex Vergangenheit Bescheid wissen. Was hatte er mit Jaron zu schaffen? Ein wenig wurde ja schon in vorherigen Kapitel geschrieben, aber das hat mir noch nicht gereicht.^^
Ich freue mich schon sehr auf die nächste Geschichte.
Liebe Grüße
Deine fee-chan
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Kommentar von: Linny
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Username: Linny
Datum: 24.04.2011 - 20:24
Kommentar Nr.: 8746
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Ich würde gerne wieder was Über Ales und Daniel erfahren. Ich weiß auch nicht aber irrgendwie hab ich mir einen Narren an den Zwein gefressen. Ich finde sie so knuffig aber ich liebe deine geschichte überhaupt und hoffe auf schnelle vortsetzung.
LOve LInny
*KecksefürAutorhinstellen*
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Kommentar von: Reina
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Username: Reina
Datum: 13.04.2011 - 10:13
Kommentar Nr.: 8705
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Ich fand und finde die Gschichte nach wie vor toll. Und freue mich auf einen dritten Teil - hoffentlich.
Reni
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Kommentar von: Linny
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Username: Linny
Datum: 12.04.2011 - 19:07
Kommentar Nr.: 8703
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yeah die geschichte ist toll. ich hoffe es geht bald mit einer dritten staffel weiter.
du machst das super
küsse linny
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Kommentar von: fee-chan
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Username: fee-chan
Datum: 09.06.2010 - 15:42
Kommentar Nr.: 7378
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Wo bleiben denn die anderen Kommischreiber?
Habt Ihr das Interesse verloren?
Feuert vegachen mal ein bisschen an.
lg fee-chan
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