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Stunden am Meer (oder Kaiba macht Blau) |
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Nicht beendet
| Ab 18 Jahren |
Deutsch |
13.06.2007 | 22.12.2007 |
246593 |
4.29 Bei 17 Vote(s) |
392 |
| Autor: |
vegachen |
| Pairing: |
Seto x Joey (in den ungerade Kapiteln) |
| Kategorien: |
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| Inhalte: |
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| Einführung: |
Der Weg zu einander ist genauso schwer wie der Weg miteinander... |
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Seto Kaiba *verspricht* sich
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Kaiba kniete keuchend im eiskalten Sand und sah zu Jack auf. „Na genug?“ grinste der Ältere und schritt langsam um Seto herum. Immer wieder knurrte der Brünette dunkel während er sich wieder aufrappelte und kalt lächelnd den Kopf schüttelte. Jack nickte nur und als Kaiba wieder richtig stand griff er wieder an. Diesmal parierte der Jüngere den Angriff jedoch, nutzte den Schwung für sich und legte seinen Leibwächter flach. Hell lachte der Größere auf als Seto sich über ihn kniete und siegessicher grinste. „Also was mach ich mit Joey jetzt?“ wollte er von Jack wissen, während der Brünette sich erhob und hinunter zur Brandung ging. Der Ältere sah Kaiba schweigend hinterher, denn er wusste nicht wirklich was er antworten sollte. Seto klaubte sich derweilen einige Steine vom Boden auf und ließ sie einen nach dem anderen über die kleinen Wellen des ruhigen Meeres titschen.
Joey war einfach gelaufen und irgendwann am Strand angekommen. Seine Gedanken kreisten unaufhörlich um Kaiba bis er diesen und Jack am Meer entdeckte und eigentlich leise fauchend umdrehen wollte, doch da trug der sachte Wind seinen Namen zu ihm herüber. Neugierig trat der Blonde neben Jack und deutete ihm zu schweigen.
„Sag schon Jack. Wieso kann ich mich nicht einfach bedanken? Das kann doch nicht so schwer sein oder?“ wollte Kaiba nun wirklich laut wissen, aber noch immer drehte er sich nicht um.
Joey legte fragend den Kopf schief, bevor er einige Schritte nach vorn ging.
„Ich weiß das er stolz ist und keine Almosen annimmt, aber das will ich doch gar nicht. Ich will ihm eine Freude machen, so ist es doch richtig oder?“
Nur bei Jack konnte Kaiba wirklich aussprechen was er dachte ohne das sein blöder Stolz ihn schweigen ließ.
„Ich würde alles tun um ihn lächeln zusehen. Ehrlich verstehst du? Nicht so kalt wie er es immer tut wenn wir uns fetzen, einfach anders, eh…“ Kaiba hatte seine Steine verbraucht und drehte sich zu Jack herum weil dieser noch immer nichts sagte und verstummte sofort. Da stand er, blond, mit fragenden braunen Hundeaugen, vollkommen verschwitzte und leicht lächelnd. Kaiba schluckte hart, denn man sah dem Blonden an das er alles gehört hatte.
„Ich kann verlangen was ich will?“ fragte Joey nachdem sie sich einfach eine Weile angestarrt hatten.
„Alles.“ hauchte Kaiba noch immer vollkommen perplex, was Joey leise kichern ließ bevor er sich abwendete und seinen Weg fortsetzte.
Seto stand einfach da und sah dem Blonden hinterher.
Hatte er das gerade wirklich gesagt?
Hatte er Joey wirklich gerade einen Freibrief ausgestellt?
„Sag mir das das ein schlechter Traum ist, Jack.“ bettelte der junge Firmenchef leise, doch er sah den Älteren nur den Kopf schütteln.
„Na da mach dich mal auf was gefasst.“ kicherte er leise und legte dem Jüngeren fürsorglich den Arm um die Schulter, bevor er ihn zurück zum Auto führte und sie in die Kaibavilla fuhren.
Seto stand noch immer total neben sich und auch am nächsten Tag in der Schule warf er immer einen zweifelnden Blick hinüber zu Joey, welcher diesen aber nicht ein einziges Mal erwiderte. Joey lächelte immer nur sacht, aber meist über das Verhalten seiner Freunde die versuchten ihre Pläne für das Wochenende und die freie nächste Woche vor ihm geheim zuhalten. Obwohl der Blonde längst wusste das die vier planten wegzufahren ließ er sich auf das Versteckspiel ein und zog jedes Mal einen Schmollmund wenn das Gespräch verstummte sobald er dazu kam.
Der vierte Schultag der Woche näherte sich seinem Ende als Kaiba einen Zettel auf seinem Tisch vorfand.
„Warte nach der Schule.“ stand dort sehr krakelig geschrieben. Seto lächelte gequält. „Willst du mich wieder vor dir knien sehen?“ schreib er bissig darunter und schnippte den Zettel zurück zu dem vermeintlichen Absender und musste auf Antwort auch nicht lang warten.
„Diesmal freiwillig?“ Kaiba schnappte kurz nach Luft bevor er leise knurrte und den Briefkontakt einstellte. Joey kicherte kurz. Er hatte sich in den letzten Tagen Gedanken darum gemacht was er von Kaiba verlangen konnte und war zu den absurdesten Verstellungen gelang, welche er aber alle Kopfschütteln verworfen hatte und so schließlich nur noch eins über blieb.
Nach der Schule ließ sich Joey richtig viel Zeit mit dem Zusammenpacken, sodass es selbst seinen Freunden so viel wurde und sie sich von ihm verabschiedeten, schließlich hatte sie noch jede Menge zu organisieren. Kaiba lehnte gelangweilt neben der Tür und wartete darauf das er mit dem Blonden endlich allein wäre.
„Was ist denn nun?“ wollte er knurrend wissen, denn er hasste es zu warten.
Joey hob nur lächelnd den Blick und setzte sich auf seinen Tisch, bevor er die Beine übereinander schlug und den Brünetten musterte.
„Kannst es wohl gar nicht abwarten zu erfahren mit was ich dich erniedrigen werde?“ fragte er kichernd, worauf Kaiba aber nur leise knurrte denn mit etwas anderem hatte er nicht gerechnet.
„Sag schon, damit ich es hinter mich bringen kann.“ fauchte er auf sich selbst wütend. Wie hatte er nur so unvorsichtig sein können?
Schon seit Tagen könnte sich Kaiba in jeder Sekunde selbst dafür ohrfeigen. Joeys Lächeln wurde immer kälter bis er den Blick senkte und seine Lippen sich öffneten.
„Geh mit mir aus.“ forderte er mit kalter, beinahe unnatürlicher Stimme.
„WAS?“ Kaiba schnappte hörbar nach Luft und sofort seufzte Joey enttäuscht. Hatte er sich ja auch schon gedacht das Kaiba nicht zu seinem Wort stehen würde. Zitternd schnappte sich der Kleine seine Tasche und wollte eigentlich aus dem Zimmer rennen als der Brünette ihn zurückhielt.
„Ein einfaches NEIN hätte gereicht.“ knurrte er den Größeren auch gleich an, doch als er zu den blauen Augen aufsah, traf Joey beinahe der Schlag. Kaiba lächelte ihn an. Nicht kalt oder berechnend, nein zärtlich, beinahe liebevoll. Langsam lehnte sich der Ältere an den Blonden heran.
„Aber ich darf aussuchen, wohin, ok?“ hauchte er sanft, worauf nun Joey vollkommen überfahren nickte.
„Gut. Ich hol dich morgen Abend ab. Hier falls was ist.“ meinte Seto dann noch, kramte kurz in seinem Mantel und schob Joey sein Handy in die Hand, bevor er den Jungen vollkommen verwirrt im Klassenraum stehen ließ.
Das konnte er doch nicht ernst meinen. Joey war wie vor den Kopf geschlagen und starrte noch eine ganze Weile vor sich hin, bevor eine Lehrerin ihn ansprach und fragte ob er nicht endlich nach Hause gehen wolle. Joey umklammerte seine Tasche und rannte einfach los. Er konnte es noch immer nicht glauben. Er hatte wirklich eine Verabredung mit seinem Erzfeind und das ausgerechnet an dem Tag wo all seine Freunde die Stadt verlassen würden. Das konnte doch nur ein schlechtes Omen sein. Die Nacht verbrachte der Blonde zwischen Wachen und sich von der einen Seite auf die andere werfen. Er konnte einfach nicht einschlafen. Sah immer wieder die lächelnden Augen von Seto Kaiba vor sich. Ging im immer wieder die Worte durch den Kopf. Aber ich entscheid wo wir hingehen. So wie Joey den Brünetten einschätzte würde er ihn in ein Hundeasyl schleifen und hier in einen Käfig einsperren, allein um ihn auszulachen und dort verrotten zu lassen.
Der Freitag rückte unaufhaltsam heran und am nächsten Morgen in der Schule hielten sich alle von dem Blonden fern. Joey wusste das sie ihn nicht verletzten wollten aber deswegen mussten sie ihn doch nicht absichtlich schneiden. Selbst Kaiba schien ihm aus dem Weg zu gehen, jedenfalls sah er jedes Mal weg wenn Joey den Blickkontakt mit den blauen Augen suchte. Joey knurrte leise und brachte den Tag einfach hinter sich, bevor er sich ohne sich zu verabschieden auf den Heimweg machte. Kaum war der Blonde um die erste Ecke gebogen vibrierte das fremde Handy in seiner Tasche. Er hatte es nicht einmal herausgenommen. Mit zitternden Fingern zog der Blonde es hervor und lächelte gequält.
„Was ist denn?“ fragte er missmutig.
„Wo willst du denn so schnell hin? Ich dachte du sagst mir wenigstens noch wo ich hinkommen soll.“ Schnurrte Kaiba und Joey konnte sein eiskaltes Lächeln beinahe körperlich spüren. Joey knurrte seine Adresse ins Telefon und legte dann einfach auf. Na da hatte er sich ja eine schöne Suppe eingebrockt, die er nun aber allein auszulöffeln hatte.
Nachdem der Kleine erstmal heiß geduscht hatte blieb ihm nur noch die Auswahl der richtigen Kleidung. Doch woher sollte Joey wissen was richtig und was falsch wäre wo er nicht einmal wusste wo Kaiba mit ihm hinwollte. Wieder knurrte der Kleine leise, als sich das fremde Handy wieder bemerkbar machte. Joey hechtete aufs Bett wo er seine Tasche hatte hingeworfen und zog den Quälgeist hervor. Eine neue Nachricht wurde angezeigt welche der Blonde leicht zweifelnd öffnete.
*Bin in einer Stunde da.*
Joey musste die Nachricht mehrmals lesen, doch als er deren Sinn gänzlich erfasst hatte geriet er regelrecht in Panik.
„Eine Stunde!“ winselte er und sprang vom Bett herunter. Panisch riss er seinen Sachen auseinander, überlegte fieberhaft was er anziehen sollte, probierte Dutzende von Kombinationen, sodass die nächsten 50 Minuten wie an ihm vorbei flogen. Er hatte endlich etwas gefunden was er für angemessen hielt. Die meisten seiner Sachen waren abgetragen, was aber nur daran lag das diese Sachen zu seiner Lieblingskleidung zählten und dementsprechend oft in Gebrauch waren. Nur eine schwarze Jeans und ein schlichtes weißes Hemd behielt er sich für besondere Anlässe vor bei denen er zwar aufreizend aber keineswegs übertrieben gut aussehen wollte. Die nächsten 10 Minuten kamen Joey vor wie Jahrzehnte. Er lauschte wirklich nach jedem Auto das vorbei fuhr und konnte sich nur schwer beherrschen nicht jedes Mal aufzuspringen, ans Fenster zu gehen und nachzusehen ob ein Wagen vor dem nicht wirklich ansehnlichen Mietshaus hielt. Die Stunde war vorbei und Kaiba noch nicht aufgetaucht und kaum das die Uhr die volle nächste volle Stunde schlug, sackte Joeys Hoffnung rapide in den Keller. Wie hatte er nur glauben können das Kaiba es ernst meinte? Wie konnte er nur glauben, ein Seto Kaiba würde wirklich mit ihm ausgehen? Knurrend sprang Joey auf und trat nach dem nächst besten was ihm vor den Fuß kam und fluchte leise vor sich hin, bis plötzlich jemand an der Tür klingelte.
„WAS?“ brüllte der Blonde und da er sowieso gerade im Flur war, riss er wild fauchend die Tür auf. Kaiba zuckte ein Stück zurück.
„Sorry bin zu spät.“ lächelte er entschuldigend und sah Joey überrascht an, denn selbst wenn der Blonde kochte vor Wut sah er umwerfend aus. Eben jener Blonde war mitten in seiner Wut erstarrt und glotzte Kaiba einfach nur an, bevor er sich knurrend von der Tür abwendete und zurück in die Wohnung ging.
„Du bist zu spät.“ knurrte Joey leise und erwartete einfach das Kaiba ihm folgte. Der Brünette zögerte noch kurz bevor er eintrat und versuchte zu lächeln.
„Ich weiß. Entschuldige.“ hauchte er wieder und sah sich vorsichtig um. Joey lebte wirklich bescheiden und doch wirkte die Bleibe einladend.
„Warum?“ fragte der Blonde beiläufig und ließ sich auf sein Sofa fallen.
„Jack wollte mich nicht allein gehen lassen.“ erklärte der Größere und lehnte sich gegen den Türrahmen. Joey blickte zu ihm auf und versuchte das Lächeln zu erwidern.
„Wollen wir dann los, oder magst du nicht mehr?“ fragte Kaiba ruhig nachdem Joey nichts weiter sagte. Der Blonde erhob sich langsam denn er war noch immer seltsam verwirrt. Wieso war er so verwirrt darüber das Kaiba doch noch erschienen war?
„Wo wollen wir denn hin?“ fragte der Jüngere leise und musterte Seto nun etwas aufmerksamer. Der Brünette trug ein schwarzes Hemd und eine sehr gut sitzende weiße Hose aus Wildleder, darüber hinaus eine schwer wirkende schwarze Lederjacke.
„Lass dich überraschen?“ schnurrte der Brünette nur und lächelte geheimnisvoll während er sich zum gehen umwendete. Joey hastete im selben Moment los, holte seine Jacke und spurtete Kaiba hinterher.
„Nun sag doch schon.“ wollte er ungeduldig wissen.
„Doch schon.“ schnurrte Kaiba kalt und warf einen grinsenden Blick über die Schulter, was Joey leise knurren ließ, denn solche Spielchen mochte er nun gar nicht.
Vor dem Haus stand ein schwarzes schweres Motorrad auf das der Brünette zielstrebig zuhielt und welche Joey hart schlucken ließ. Wieder warf Kaiba nur einen Blick über die Schulter und lächelte kalt?
„Du bist etwas blass Wheeler.“ stellte er leise knurrend fest und wieder schluckte der Blonde nur hart.
„Damit fahren wir?“ fragte er unsicher und mit einem Nicken bestätigte der Größere seine Befürchtungen. Joey hatte noch nie auf so einem Teil gesessen und irgendwie einen riesigen Respekt davor schließlich gab es genug Berichte über schwere Unfälle mit diesen Dingern und als Organspende an irgendeinem Baum wollte der Blonde eigentlich so früh in seinem Leben nicht ende.
„Keine Angst.“ hauchte Setos Stimme plötzlich zärtlich neben seinem Ohr und als Joey dann auch noch die kalten Lippen des Größeren auf seiner Wange spürte zuckte er erschrocken zusammen.
„Ich kann damit umgehen.“ schnurrte Seto weiter und drückte Joey einen Helm in die Hand.
„Ich hab keine Angst.“ knurrte Joey beleidig und riss Seto den Helm aus den Händen.
„Nur ich trau dir nicht, Kaiba.“ setzte er dann noch hinzu, was Kaiba wieder so seltsam kalt lächeln ließ. Schweigend stiegen die Beiden auf und Joey versuchte Halt zu finden ohne darauf zurückgreifen zu müssen auch nur einen Finger an Kaiba zu legen doch der Brünette schnappte sich nur die Hände des Jüngeren und legte sie um an seine Hüfte.
„Ist sicherer.“ schnurrte er sanft, als er spürte wie Joey protestieren wollte und so knurrte der Jüngere wieder nur leise. Kaiba drehte die Maschine auch sofort voll auf, was Joey sich nun doch festklammern ließ und er legte seinen Kopf auf dem breiten Rücken des Älteren ab.
Obwohl die Fahrt nicht wirklich lang dauerte kam es Joey wie eine Ewigkeit vor. Nicht nur das es Winter war und somit der Wind eiskalt an seinen doch recht dünnen Kleidern zerrte nein Kaiba legte auch einen recht rasanten Fahrstil an den Tag, was sich Joey unbewusst noch mehr festkrallen ließ. Als Kaiba über den Klippen hielt, war der Blonde nicht nur vollkommen verwirrt, sondern auch durchgefroren. Er wollte doch mit Kaiba ausgehen und nicht zum Eiszapfen werden. Verständnislos starrten die braunen Augen den Größeren an, der aber nur lächelte und voranging.
„Komm schon, oder willst du nicht mehr?“ fragte der Blauäugige unschuldig und wartete eigentlich gar nicht auf Antwort sonder griff nach dem Jüngeren und zog ihn hinter sich her.
„Ich dachte wir gehen tanzen, oder was trinken, oder sonst wie, aber nicht an so etwas hier.“ maulte der Kleinere, doch Kaiba interessierte das irgendwie gar nicht, denn er hielt unbeirrt auf ein unscheinbares Haus zu.
„Kaiba.“ knurrte Joey und wollte sich eigentlich losreißen, doch da zog der Größere ihn auch schon an sich und schob ihn vor sich her auf einen ziemlich bulligen Türsteher zu, welcher Joey genauso verwundert betrachtete wie es anderes herum der Fall war. Kaiba schien ihm kurz zuzunicken, denn ohne aus seiner Verwunderung gerissen zu werden ließ der breitschultrige Mann sie vorbei.
Joey schnappte kurz nach Luft als er von seinem Begleiter durch eine dichte kalte Rauchwand geschoben wurde und schloss einfach die Augen, denn vor ihm war sowieso alles dunkel. Er spürte wie weicher schwerer Stoff an seinem Köper vorbei strich und dann tauchte der Blonde in eine Geräuschkulisse aus wildem Stimmengewirr und ohrenbetäubender Musik ein. Zweifelnd öffneten sich die braunen Augen und zuckten hektisch um die neue Umgebung erfassen zu können bevor Joey einfach mit offenem Mund begann vor sich hin zu starren. Sie standen vor einer riesigen Tanzfläche auf der sich Dutzende von Körpern eng aneinander schmiegten und zum schnellen Takt der Musik zuckten. Wildes Stimmengewirr drängte aus jeder Richtung an Joeys Ohr und überfluteten den jungen Geist mit Dutzenden von Wort- und Satzfetzen. Leicht begann der Blonde zu zittern denn eben war es um ihn herum noch vollkommen ruhig gewesen und das er nervös war seit Kaiba aufgetaucht war konnte er auch nicht bestreiten.
„Alles ok?“ hauchte eine sanfte Stimme plötzlich neben seinem Ohr und Joey spürte wie schützend die Arme um seinen Körper gelegt wurden. Vorsichtig nickte der Blonde und versuchte die Umgebung kurz auf sich wirken zu lassen um darin Halt zu finden. Einige Mal atmete er tief durch, schloss kurz die Augen und ließ sein Herz den Takt der Musik frei fühlen bevor er wieder nickte und sich gerade aufrichtete.
„Dann komm.“ forderte Kaiba und schob den Jüngeren weiter vor sich her.
Sie durchquerten diese Ebene und gingen dann über eine nicht wirklich breite Eisentreppe hinunter zu einer weiteren. Hier wurden Joeys Augen noch größer denn die hintere Wand des Clubs war aus massivem Stein und hinter einer Absperrung blickte man in eine unterirdische Grotte.
„Wow.“ hauchte der Jüngere und starrte hinunter in die tosenden Wasser, welche nicht einmal von der lauten Musik wirklich übertönt werden konnten. Kaiba stand stumm lächeln hinter Joey und beobachtete den Jüngeren einfach nur. Er hatte gehofft das es Joey gefallen würde.
„Willst du was trinken?“ fragte er leise und wieder lehnte er sich weit an den Blonden heran, welcher diesmal aber nicht zusammenzuckte. Joey knurrte leise, denn er glaubte nicht das dieser Club seinem Preisniveau entsprach und eigentlich trank er an solchen Abenden immer nur das billigste Wasser.
„Selbst wenn du es nicht willst, heut Abend bist du mein Gast, ok?“ schnurrte Kaiba in Joeys Überlegungen hinein, doch entgegen jeder Erwartung nickte der kleine Blonde nur kurz. Wieso sollte er sich nicht von Kaiba einladen lassen, schließlich versuchte sich dieser zu entschuldigen.
„Also was willst?“ war auch gleich die nächste Frage des Brünetten. Joey zuckte mit den Schultern. Er wusste nicht was ihm schmeckte, schließlich kannte er alle Cocktails nur von der Karte in der Bar wo er jobbte.
„Wir probieren einiges, ja, dann sehen wir ja was dir schmeckt.“ meinte der Brünette und zog den Jüngeren mit sich in eine der verwinkelten Ecken. Joey ließ sich einfach in die ausgepolsterte Ecke schieben und sah sich weiter um. Erst jetzt fiel ihm auf das sie das Haus verlassen hatten und in einer riesigen Grotten saßen.
„Ist das natürlich?“ fragte der Kleinere und seine Augen wussten gar nicht wo sie zuerst hinschauen sollten.
„Der vordere Teil der Grotte ja. Sie wurde künstlich erweitert und so hergerichtet.“ meinte der Größere, doch wirkte Kaiba ehr etwas gelangweilt, schließlich kannte er das hier alles zur Genüge. Schweigend warteten die beiden auf ihre Getränke und Joeys Augen begann mit jedem neuen Detail mehr zu leuchten was sie entdeckten. Er hätte wirklich nicht gedacht das Kaiba ihn hier her ausführen würde und langsam genoss er seine Entscheidung. Als der Kellner zurückkehrte wurde Joey ein buntes Glas vor die Nase gesetzt und Kaiba lächelte irgendwie spitzbübisch, als Joey an seinem Drink nippte und schwer begann zu husten.
„Schmeckst?“ fragte er mit engelsgleicher Zunge, doch seine Augen blitzen teuflisch.
„Erfrischend.“ keuchte der Blonde, worauf Kaiba hell auflachte. Er hatte Joey einen Drink mit Tabasco bestellt und einigen anderen Leckereien welche einem die Magenschleimhaut wegätzen konnten. Kurz blitzen die braunen Augen gefährlich auf, doch dann begann auch der Blonde zu lachen, nahm noch einen Schluck doch würgte er es nicht hinunter sondern stürzte sich auf Kaiba und drängte ihm einen harten Kuss auf. Der Brünette war davon so überrascht das seine Lippen halb offen standen und Joey ihm so ohne Mühe das widerlich Zeug in den Rachen laufen lassen konnte. Kurz setzte Kaiba an zu husten, doch dann würgte er das ihm verabreichte Getränk hinunter und seine Augen starren in die des Blonden. Fest fand Kaibas Hand in Joeys Nacken Halt und so konnte der Jüngere den Kuss nicht sofort lösen, was Seto nutzte um diesen Überfall in einen richtigen Kuss zu verwandeln und entgegen seiner Erwartung erwiderte Joey diese Geste. Ließ Kaibas bettelnde Zunge in seinen Mund ein und verführte sie zu einem stummen Duell.
Irgendwann ließ Kaiba schwer keuchend von dem Blonden ab, welche beschämt und mit hochroten Wagen den Blick senkte.
„Danke.“ schnurrte der Brünette und leckte sich genießend über die Lippen, was Joey nur noch verlegender machte.
„Wo sind denn…“ setzte der Blonde an doch da streckte Kaiba auch den Finger in eine der Ecken, worauf Joey sich eilig davon machte.
Er musste einfach von Kaiba weg, denn dieser Kuss war ihm so entsetzlich peinlich. Im Vorraum der Toiletten war kein Mensch und so atmete Joey erst einmal richtig durch, bevor er sich etwas frisch machte, doch als er Stimmen hörte floh er ungewollt in eine der Kabinen.
„Hast du ihn schon gesehen?“ wollte einer der jungen Männer wissen welcher nun hereinkam. Für Joey klang diese Stimme seltsam kalt und berechnend und auch die andere welche nur ein ruhiges Ja hauchte erschein Joey nicht wärmer.
„Er ist wieder allein hier, also ideal um ihn auszunehmen. Ich könnt eine neue Jacke gebrauchen.“ schnurrte die zweite Stimme worauf die erste kalt auflachte.
„Na dann lass mal bei dem kleinen Kaiba deine Reize spielen.“ johlte sie, worauf die andere sofort mitlachte. Joey fauchte leise, setzte eine kalte Miene auf und trat aus der Kabine. Kurz zuckte er zusammen als wäre er überrascht hier nicht allein zu sein, doch die Zwillinge vor den Spiegeln würdigten ihn nicht eines Blickes. Der Blonde schaufelte sich noch einmal kaltes Wasser ins Gesicht bevor er wieder zurückging.
Kaiba saß irgendwie gelangweilt in der Ecke und nippte immer wieder an seinem Glas, als der Blonde sich direkt vor ihm aufbaut und dann von einer Sekunde auf die andere auf Kaibas Schoss Platz nahm. Erschrocken knurrte der Brünette und starrte Joey einfach erdolchend an, denn dieser griff nach Setos Glas und trank es sofort bis zur Hälfte aus. Wieder knurrte Kaiba leise, doch noch immer hielt es Joey nicht für nötig sein Verhalten zu erklären und als er endlich die nötige Fassung wieder gefunden hatte um eine Frage in seinem Kopf zu formen, wurde diese noch bevor Kaiba den Mund auf machte beantwortete.
„Hey Kaiba.“ schnurrte eine Kaiba bekannte Stimme hinter Joey und die Augen des Blonden verengten sich leicht.
„Was willst du Lesley?“ knurrte Brünette gelangweilt.
„Nun ich bin davon ausgegangen das du allein hier bist.“ erklärte der Brünette versucht ruhig zu bleiben, denn der junge Mann auf Kaibas Schoss schmiegte sich an das Objekt seiner Begierde als hätte er den alleinigen Besitzanspruch auf ihn.
„Falsche Hypothese.“ fauchte der Blauäugige nur zurück und legte seine Hände schwer auf Joeys Hüften ab, wo seine schlanken Finger sofort begannen sich einen Weg auf die sanfte Haut zu suchen. Lesley fauchte leise, was Joey aber kalt lächeln ließ, denn Kaiba lehnte sich zu ihm heran und begann an seinem Hals zu knabbern.
„Entschuldige.“ hauchte der Brünette kaum hörbar, doch Joey begann nur leise zu schnurren und sich den fremden Lippen entgegen zu recken. Irgendwo genoss er es von Seto berührt zu werden wenn er auch nicht wusste warum und er hatte sich diesen Abend gewünscht, also wollte er den Blauäugigen auch für sich allein haben und nicht mit irgendeinem gierigen Parasiten teilen.
„Was noch?“ fauchte Seto als Lesleys Blick weiter auf ihnen ruhte.
„Schieb den Straßenköter auf Halde Kaiba. Ich kann dir mehr bieten.“ fauchte der Unerwünschte und nur langsam wendete Joey den Blick zu ihm. Ein kurzes Erkennen blitzte in den braunen Augen auf, denn wenn Joey auch die Stimme nicht gleich erkannt hatte diese Fratze würde er überall erkennen. Dieser Typ liebte es einfach während seiner Schicht in der Bar aufzutauchen und Joey zu scheuchen und nieder zu machen. Lesley blöde Fischaugen musterten den Jüngeren nur abfällig und wieder einmal fiel auf das Joeys Verk
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Die letzten 5 Kommentare
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Kommentar von: Inuki
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Username: Inuki
Datum: 18.12.2011 - 23:06
Kommentar Nr.: 9501
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Ich bitte dich hin gebungsvoll. Bitte schreib doch weiter an dieser Geschichte. ich würde mich mehr als nur freuen wenn du es schaffen würdes es zu schreiben udn ich entlich weiter weiß wie es mit den beiden so geht!!! ich würde mich serh darüber freuen. bitte mach doch da weiter. danke^^
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Kommentar von: Inuki
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Username: Inuki
Datum: 01.12.2011 - 00:50
Kommentar Nr.: 9446
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auch wenn ich mindenstens 4 jahre viel zu spät bei dir melde, würde ich mich mage doll freuen wenn du es doch noch mal schaffst, die se interssante Gescihte von den beiden weiter zu schreiben. ich weis zwar nicht ob du dies noch lesen tust. aber ich fand deine Gesichte so richtig interessant und würde mich wirklich freuen wenn du nach 4jahren es doch irgendwie schaffen würdest es fertig zu stellen. danke^^
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Kommentar von: Reiko_Akanami
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Username: Reiko_Akanami
Datum: 06.08.2008 - 22:21
Kommentar Nr.: 5391
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Ich kann mich nur den anderen anschließen.
Ich würde nur all zu gerne wissen, wie es weiter geht >-<
Das wäre soo~ toll
Ich mag diese FF wirklich
Ist ne super Handlung und auch der Schreibstil gefällt mir
Mach weiter so ^^
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Kommentar von: kity
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Username: kity
Datum: 24.12.2007 - 11:05
Kommentar Nr.: 4405
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huhu
oh echt super
bin einfach baff
will niemals was anderes mehr lesen
denn das was ich hier schon lese
werde ich mir nochmal im traum abspielen lassen
so ich sage danke das du weiter schriebst
und bleibe so wie du bist
lg kity
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Kommentar von: sunnybabe
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Username: sunnybabe
Datum: 13.10.2007 - 01:09
Kommentar Nr.: 4167
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naa =)
oh man wann schreibste denn weiter?
diese ff ist so süß>.<
und dein schreibstil! einfach super!
aber das weißt du ja schon von mir.
ich kanns aber nur immer wieder schreiben!^.~
ich versuch jetzt mal deine anderen ffs zu lesen^^
hab ich ja länger nicht gemacht.
also wir schreiben uns.
*knuddel*
sunnybabe
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