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Archiv > Yu-Gi-Oh > Stunden am Meer (oder Kaiba macht Blau)

y Stunden am Meer (oder Kaiba macht Blau)
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Nicht beendet
Ab 18 Jahren Deutsch 13.06.200722.12.2007 246593 4.29
Bei 17 Vote(s)
392
Autor: vegachen
Pairing: Seto x Joey (in den ungerade Kapiteln)
Kategorien:
Inhalte:
Einführung: Der Weg zu einander ist genauso schwer wie der Weg miteinander...
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y Danke ... Der 1. Versuch
Jack steuerte den Wagen sicher durch den dichten Mittagsverkehr aber er fuhr weder zur KaibaCorb. noch zum Anwesen der Kaiba Familie, sondern bog irgendwann ab und fuhr in eine Tiefgarage.
„Kommst du?“ fragte er wieder als Joey nur weiter auf dem Beifahrersitz hockte und noch immer vor sich hinstarrte. Schnell nickte der Blonde, während Jack Seto vom Rücksitz aufnahm und zu einem Lift trug. Joey schlich ihnen leise hinterher und wagte es kaum sich umzusehen. Irgendwie fühlte er sich unwohl. Er war einfach so aus der Schule abgehauen und das wegen einem Kerl den er eigentlich nicht mochte. Er riskierte hier einen Rausschmiss für Seto Kaiba, seinen größten Feind.
„Scheiß Mitleid.“ fauchte er wieder leise vor sich hin, doch diesmal lachte jemand neben ihm. Jacks Stimme war schwer aber freundlich, aufgeschlossen.
„Du hättest nicht mitkommen müssen, wenn du dadurch Ärger bekommst.“ hauchte er sanft und mit einer kleinen Bewegung rückte er Seto auf seinen Armen zurecht. Joey kaute sich überlegend auf der Unterlippe herum und seufzte, denn er wusste einfach nicht was er tun sollte.

Während der Blonde also grübelte betraten sie eine sehr geräumige Wohnung und in dem dazugehörigen Schlafzimmer wurde Seto sacht auf einem riesigen Bett abgelegt. Joey war in der Tür einfach stehen geblieben und starrte immer noch vor sich hin, als Jack zurück kam und ihn am Arm packte.
„Los ich bring dich zurück.“ meinte er kalt aber nicht wirklich böse. Wieder nickte Joey nur leicht und 30 Minuten später kam er wieder in der Schule an. Der Direktor hatte schon nach ihm suchen lassen und war dementsprechend wütend, als er Joey am Schultor entdeckte in Begleitung eines schwarz gekleideten Schranks.
„Mr. Wheeler, was bilden sie sich ein.“ fauchte er den Jungen sofort an, doch Jack stellte sich beschützend vor ihn.
„Unterbrechen sie eigentlich immer private Gespräche?“ fauchte er den Älteren an, wobei der Direktor sofort wütend knurrte, doch Jack hatte sich schon wieder zu Joey umgedreht und tätschelte ihm väterlich die Schulter.
„Also danke noch mal für deine Hilfe. Mr. Kaiba wird sich sicher noch bei dir bedanken. Entschuldige das ich dich einfach aus der Schule gerissen habe.“ meinte Jack zu dem vollkommen perplexen Jungen.
„Klar. Kein Problem.“ hauchte Joey nur vollkommen verwirrt und sah im Augenwinkel wie der Direktor ebenso zweifelte.
„Wer sind sie bitte?“ fragte er als Jack schon wieder gehen wollte. Langsam drehte sich der Jüngere um und musterte den Anderen kalt.
„Jack Hunter.“ stellte sich der Breitschultrige vor. Der Blick des Direktors wurde immer misstrauischer.
„Und was reden sie da von Mr. Kaiba?“ wollte er weiter wissen, was Jacks Blick noch mehr erkalten ließ.
„Das geht sie nichts an.“ fauchte er also zurück, doch da sah man den Direktor auch schon vor Wut überkochen.
„Mich geht das sehr viel an schließlich ist Mr. Kaiba einer meiner Schüler und ebenso verschwunden.“ keifte er also den Jüngeren an, in dessen Augen leichtes Erkennen aufblitzte.
„Nun dann lassen sie sich gesagt sein, das ihre Schüler sehr zuverlässig sind und Mr. Kaiba dank dieses jungen Mannes noch zu ihren Schülern zählt. Er hat nämlich die Entführung von Mr. Kaiba verhindert und nun entschuldigen sie mich, schließlich hatte ich nur den Auftrag ihn zurück zubringen und nicht irgendwas zu erklären.“ Jacks Stimme klang wirklich ungehalten und das schien der Direktor auch nicht weiter ausreizen zu wollen, also nickte er und entließ den Jüngeren somit.
„Mr. Wheeler sie kommen bitte mit in mein Büro.“ knurrte er dann den Blonden an, worauf Joey nur nickte und ihm folgte.

Wie schon so oft saß nun Joey in dem großen Büro und fühlte sich diesmal aber seltsam unwohl, denn er wusste irgendwie nicht was er hier sollte. Noch immer nagte sein Geist an der Tatsache das er Kaiba nun schon zwei Mal geholfen hatte.
„Nun Mr. Wheeler ich bestehe darauf das sie mir erklären was passiert ist.“ fauchte der Direktor und nun hob Joey langsam den Blick.
„Ich habe nur mitbekommen wie Seto Kaiba entführt werden sollte und ihm geholfen.“ hauchte der Blonde leise, doch das genügte dem Älteren natürlich nicht.
„Weiter.“ knurrte er also, doch Joey schüttelte nur den Kopf.
„Das darf ich nicht. Aus Sicherheitsgründen wie mir gesagt wurde, darf ich keine Details zum Vorfall erzählen.“ antwortete Joey ruhiger als er es innerlich war. Wieder fauchte der Ältere, doch Joey schüttelte gleich den Kopf.
„Kann ich dann gehen?“ fragte er und erklärte somit das Gespräch für sich als beendet.
„Mr. Wheeler?“ knurrte der Direktor als Joey sich schon erhoben hatte und an der Tür ankam. Langsam und sichtlich noch verwirrt drehte sich der Blonde wieder um.
„Ja Sir?“ hauchte er.
„Wenn sie Hilfe benötigen, scheuen sie sich bitte nicht darum zu bitten. Sie wissen das ich sehr um ihr Wohl besorgt bin.“
„Ja Sir das weiß ich. Vielen Danke.“ hauchte Joey und ging dann hinaus. Er war vollkommen durch den Wind und das merkten auch seine Freund die ihm versuchten beizustehen und die Lehrer welche ihn einfach in ruhe ließen.

„Alles ok Joey?“ wollte Tea besorgt wissen und schloss den Blonden vorsichtig in die Arme als sie in der letzten Pause beieinander saßen. Der Größere schüttelte leicht den Kopf, denn irgendwie war in seinem Verstand nichts mehr in Ordnung. Immer wieder kreisten seine Gedanken um Seto wie dieser gestern angeschossen worden war und heute wie er in der Toilette am Fenster gesessen hatte. Diese Bilder passten so gar nicht zu der Meinung die Joey von diesem Eisklotz hatte und irgendwo empfand er eine seltsame Art von Mitleid für diesen jungen Mann. Aber das passte einfach alles nicht zusammen. Die letzten Stunden brachte Joey auch noch hinter sich und dann wurde er von seinen Freunden auch gegen dessen Willen in ihr Stammcafe geschleift.

Jack kehrte derweilen zu Seto zurück und fühlte ihm kurz die Stirn bevor er im Bad kaltes Wasser holte, zusätzlich Eis hinzu gab und dann zu Kaiba zurückging. Vorsichtig tauchte er ein Tuch in das kalte Nasse und legte es Seto dann auf die Stirn. Leise stöhnte der Brünette auf, doch als er sich unruhig zu bewegen begann strich Jack ihm über die Wange wodurch sich der Junge beruhigte. Es dauerte beinahe zwei Stunden in denen Jack nicht von diesem Bett wich bis Seto wieder leise stöhnte und die Augen schwer aufschlug.
„Mokuba.“ hauchte Seto heiser und noch vollkommen benommen, was Jack erschaudern ließ.
„Nein. Ich bins nur.“ hauchte der Ältere sanft und nun schlug Kaiba ganz die Augen auf. Sofort war seine Blick wieder eiskalt.
„Das weiß ich auch.“ knurrte der Jüngere und bäumte sich auf, doch seine Sinne streikten sofort und er stöhnte schwer auf.
„Langsam.“ mahnte Jack doch bekam er nur ein abwertendes Knurren zur Antwort.
„Wie spät?“
„Kurz nach 4.“ gab Jack zurück und diese Antwort ließ Seto leise fauchen.
„Ich brauch meine Unterlagen und den Laptop.“ befahl der Brünette und setzte sich mühsam auf.
„Ok.“ lächelte Jack gequält und ging wieder hinaus. Neben dem Bett hatte er etwas zu essen hingestellt und auch Wasser, welches Kaiba erst missbilligend registrierte doch dann danach griff und es zu sich nahm. Er fühlte sich widerlich schwach und ausgelaugt, außerdem glühte sein ganzer Körper wie angezündet. Irgendwann kehrte Jack mit den gewünschten Dingen zurück und sofort war das Essen vergessen und die Arbeit stand wieder Mal an erster Stelle.
„Wie lang noch?“ knurrte Kaiba fragend.
„Drei Stunden bis zur Eröffnung und dann noch zwei bis zum Interview.“ zählte Jack auf, was Kaiba alles abnickte.
„Bring mir noch was zu Essen und ne Schmerztablette.“ fauchte der Jüngere, doch Jack hörte den sanften bittenden Ton längst raus, weswegen er nickte und dann wieder hinausging. Es grenze ja schon an ein Wunder das Kaiba nicht sofort aufgesprungen war um alles allein zu machen, was aber nur daran lag das sie allein waren. Seto bereitete alles für den bevorstehenden Termin vor und ließ sich durch Jack nicht stören, der ab und an mal hereinkam, das kalte Tuch wechselte, neues Wasser brachte und noch mal eine Tablette gegen das Fieber und die Schmerzen. Erst eine halbe Stunde bevor der Termin begann stellte Seto den Laptop neben sich aufs Bett und stand auf. Jack lehnte lächelnd am Türrahmen und musterte den Jüngeren.
„Geht’s?“ fragte er sanft und Kaiba nickte obwohl er sich noch etwas unsicher auf den Beinen fühlte.
„Ich schaff das schon.“ meinte er leise und als er an Jack herantrat wurde ihm sacht die Stirn geküsst.
„Hat Roland sich gemeldet?“ fragte Kaiba leicht zitternd und war überrascht als Jack den Kopf schüttelte.
„Ich hab ihn angerufen und gesagt das du im Büro bist. Er hat es so hingenommen.“ Die Stimme des Älteren klang beruhigend und Kaiba schloss kurz die Augen als er sich gegen den Breitschultrigen lehnte und kurz in seinen Gedanken inne hielt. Jack ließ das mit verschränkten Armen über sich ergehen, aber selbst wenn sein Verhalten kalt wirkte, wussten beide was es dem anderen bedeutete.
„Deine Sachen liegen im Bad. Noch 20 Minuten.“ erklärte der Ältere und Kaiba nickte mit geschlossen Augen, bevor er sich wieder aufrichtete und zu dem genannten Zimmer ging. Die heiße Dusche tat wirklich gut, selbst wenn Setos Körper noch immer glühte tat das Wasser gut und danach konnte er auch noch etwas besser denken. Kaiba schlüpfte in den weißen Anzug und richtete sich auch sonst noch etwas bevor er wieder in den Wohnbereich trat und Jack ihn musterte.
„Gut siehst du aus.“ lächelte der Ältere und hatte sowohl Laptop als auch die Unterlagen schon unter dem Arm. Gequält lächelte Kaiba trat dann auf den Größeren zu und ließ sich noch einmal über den Kopf streichen. Wie gut diese kleinen Berührungen immer taten und wie sie ihn beruhigten. Wieso musste er gerade jetzt mit einer Schusswunde rum rennen. Die Präsentation war auch schon so schwer genug auch ohne das er mitten drin zusammenklappte und danach noch dieser Kuh Rede und Antwort stehen, darauf hatte der junge Firmenchef nun gar keine Lust, aber es musste sein.
„Immer noch heiß, aber nicht mehr so schlimm. Das System wird es schon akzeptieren. Ich hab die Techniker angerufen, sie bereiten alles vor. Eine Stunde dann kann es losgehen.“ erklärte Jack, worauf Kaiba dankend nickte. Ja dieses Fieber war ein Problem, denn eigentlich akzeptierte das Duellsystem nur einen vollkommen gesunden Benutzer, aber selbst das hatte Kaiba eingeplant und so konnte er diese Sicherheitssperre umgehen.

Joey hockte in dem Cafe auf der gepolsterten Bank und starrte vor sich ins Leere, während Tea ihm immer wieder sacht über den Kopf strich. Irgendwann hatten sie aufgehört zu fragen, Tristan war nach Hause gegangen, genauso wie Yugi und Yami. Nur Tea war geblieben und hatte den Blonden dazu gezwungen sich ein Getränk ausgegeben zu lassen.
„Wenn ich was für…“ setzte sie an doch Joey schüttelte sofort wieder den Kopf, kaum das er erahnte was sie sagen wollte.
„Kannst du nicht.“ hauchte er zweifelnd, doch wurde ihm im selben Moment bewusst wie gemein seine Worte waren.
„Entschuldige. Aber es ist wirklich alles in Ordnung. Ich bin nur ein bisschen durch den Wind. Vielleicht brühte ich was aus.“ lächelte der Blonde sanft und nippte wieder an seinem Glas. Draußen begann es gerade zu schneien und kaum das die ersten Flocken den Boden berührte piepte Teas Handy.
„Deine Mom.“ meinte Joey und Tea nickte kurz bevor sie ranging.
„Ich muss.“ meinte die junge Frau, bevor sie Joey noch einmal über den Kopf strich und ihn dann allein ließ.
Joey seufzte schwer. Er hätte auch gern jemanden der anrief und ihn nach Hause bestellte weil schlechtes Wetter angesagt worden war und man sich Sorgen um ihn machte. Bei diesem Gedanken drängte sich wieder ein schweres Seufzen über seine Lippen, doch Joey schüttelte nur den Kopf und nippte wieder an seinem Glas. Was immer Tea ihm da bestellt hatte, schmeckte wirklich gut und der Blonde wollte es genießen, also ließ er sich Zeit und er wurde ja sowieso von niemand erwartet.

Joey ließ den Blick schweifen und entdeckte schließlich einen kleinen Fernseher der in einer der Ecken unter der Decke hing und wo gerade das Programm für einen Sonderbericht unterbrochen wurde. Joey wollte sich schon wieder abwenden als das blasse Gesicht von Kaiba auf einmal in Großaufnahme erschien. Kurz zuckte Joey zusammen, denn der Brünette wirkte noch blasser als sonst und seine Augen wirkten etwas glasig, als er kurz direkt in die Kamera sah.
„Wieso?“ hauchte Joey leise und erschreckte sich vor seiner eigenen Stimme.
Wieso trat Kaiba denn im Fernsehen auf, wenn er doch so schwer krank war?
Joey hatte seine Schwester oft mit Fieber gesehen und selbst sie hatte damit noch besser ausgesehen als Kaiba heut Mittag. Wieso lag er also nicht im Bett? Zweifelnd folgte Joey dem Bericht. Sah zu wie Kaiba ein neues Duellsystem vorstellte das scheinbar auf die mentale Stärke des Spielers zurückgriff, denn dutzende von Drähten führten von Kaibas Körper zu einem riesigen Computer im Hintergrund. Die Präsentation war recht kurz und danach folgte noch ein Interview in dem Kaiba noch schlechter aus sah als davor. Er wirkte vollkommen erschöpft, auch wenn die Reporterin das scheinbar nicht mitbekam, denn sie löcherte den Brünetten regelrecht mit Fragen welche dieser auch kalt und präzise beantwortete. Die Minuten vergingen in denen Joey wie gebannt auf den Fernseher starrte.
Wieso sah denn keiner wie schlecht es ihm ging?
Wieso brach er das Interview nicht einfach ab?
Immer wieder stellte Joey sich diese Frage bis ein sachtes Vibrieren seine Gedanken zurück in das Cafe zogen. Kurz zuckte Joey zusammen, denn er hatte sein Handy nie dabei also wieso vibrierte es in seiner Hosentasche? Vorsichtig schob sich seine schmale Hand in besagte Tasche und zog ein ultraflaches Gerät ans Tageslicht, was blinkte und vibrierte.
„Scheiße.“ hauchte der Blonde leise und starrte das Telefon einfach nur an. Er hatte wirklich Kaibas Handy eingesteckt. Bevor Joey noch überlegen konnte wie er das Vibrieren abschalten konnte, hörte es auch schon wieder auf. Joey zuckte kurz mit den Schultern und wendete sich wieder dem Bericht über Kaiba zu. Er hatte das fremde Telefon wieder in seine Tasche geschoben und als er gerade wieder anfangen wollte über Kaibas Zustand nachdenken, erwachte das Handy wieder zum Leben. Diesmal zog es Joey schneller hervor und klappte es auf. Eine Nachricht wurde gemeldet, die Joey mit zitternden Fingern öffnet. Er wusste das sich das eigentlich nicht gehörte, aber irgendwo war er schon neugierig.
*Jack* stand als Absender da, was Joey nur noch mehr verwirrte. Nervös las Joey die Nachricht, welche ihn aber nur entsetzt die Augen aufreißen ließ.
*Mach endlich Schluss. Deine Vitalwerte rasen in den Keller* stand dort und diese Worte klangen wirklich gefaucht. Joey schluckte hart. Diese Nachricht war für Kaiba und er würde bald umkippen, jedenfalls glaubte Joey das wenn er diese Nachricht richtig interpretierte. Aber der Brünette würde sie gar nicht bekommen. Joey begann wieder zu zittern und in seinem Kopf überschlugen sich wieder die Gedanken, doch ganz automatisch drückte Joey ein paar Tasten und lauschte dem Freizeichen.

Jack ließ vor Schreck beinahe sein Handy fallen als es begann zu klingeln denn Seto saß noch immer dieser Reporterin gegenüber, wie konnte er da telefonieren. Schlimmes ahnend nahm Jack den Anruf entgegen.
„Ja?“ hauchte er leise.
„Entschuldigung.“ quetschte Joey hervor denn mehr fiel ihm irgendwie nicht ein. Jack verstand sofort das sie hier einer Katastrophe entgegeneilten.
„Ich meld mich nachher.“ fauchte er Joey nur an und legte wieder auf. Der Blonde saß in dem Cafe und starrte zwischen Handy und TV hin und her. Kaiba sah wirklich nicht gut aus und dann lächelte er kaum sichtbar als die Reporterin die letzte Frage stellte und das Interview beendete. Jack hatte nicht viele Leute in dem Studio zugelassen, eigentlich nur die Reporterin, den Kameramann und einen fürs Licht. Knurrend stand er nun neben der Kamera und die Reporterin sah in bettelnd an, doch er schüttelte nur den Kopf.
„So waren die Regeln.“ knurrte er sie an, während Kaiba aus dem Studio stolzierte. Jack spürte wie er zitterte als der Brünette an ihm vorbei ging.
„Sie haben ihr Liveinterview. Mehr als alle anderen bisher bekommen haben, also was wollen sie noch?“ knurrte er die Frau an welche nur betreten den Blick senkte. Der Mann wendete sich von ihr ab und folgte seinem Boss.

Kaiba verschwand gerade im Aufzug und Jack fauchte leise, bevor er die Treppen nahm und leicht keuchend in die Wohnung stürzte. Beinahe panisch zuckte sein Blick durch die Räume doch Kaiba war nirgends zu sehen. Erst als der Ältere das Rauschend er Dusche vernahm wurde er etwas ruhiger und folgte dem Geräusch. Das saß der Brünette in voller Bekleidung und ließ das kalte Wasser auf sich hinabtrommeln. Schwer keuchend hatte er die Beine angezogen und die Arme darum geschlungen, den Kopf müde auf die Knie gebettet und die blauen Augen geschlossen.
„Seto?“ fragte er vorsichtig und neigte sich zu dem Jüngeren heran.
„Hm?“ kam nur als müde Antwort, aber den Kopf hob der Brünette nicht. Jack lächelte leicht, denn wenn der Kleine wenigstens noch mit ihm redete, war er noch nicht ganz zusammengeklappt. Kurz schauderte der Dunkelhaarige als das wirklich eiskalte Wasser seine Kleidung durchnässte, denn er ließ sich direkt neben Kaiba an der Wand nieder. Sofort lehnte sich der Jüngere gegen die starke Schulter und sein Atem wurde langsam ruhiger.
„Danke für die Rettung.“ hauchte der junge Firmenchef, doch Jack schüttelte leicht den Kopf.
„Es war wieder Joey.“ lächelte er verwirrt.
„Ich hab zwar angerufen, aber er hatte dein Handy von heut Vormittag noch einstecken und mich informiert.“ erklärte Jack ruhig, doch sofort riss Kaiba den Kopf hoch.
„Der Köter hat mich beklaut.“ brüllte er und rappelte sich hoch. Jack schüttelte nur lächelnd den Kopf, griff nach dem Jüngeren und zog ihn wieder zu sich herunter.
„Du hast keine Ahnung was heut morgen passiert ist, oder?“ fragte er den Jüngeren, welcher ihn nur wütend anstarrte.
„Sollte ich?“ fauchte Kaiba zurück.
„Der blöde Köter hat mich beklaut, also lass mich los.“ fauchte er den Größeren und wollte sich losreißen.
„Der Köter wie du ihn nennst…“ setzte Jack in belehrendem Ton an und schlag seine Arme um Kaibas Körper um ihn zu halten.
„… hat mich heut morgen angerufen, was du wohl tun wolltest aber nicht mehr geschafft hast und dabei hat er es wohl ausversehen mitgenommen. Gott Seto du lagst im Jungenklo und hast keinen Mucks mehr von dir gegeben. Jeder andere hätte die Presse gerufen und das ganz groß aufgezogen. Denk doch mal nach! Er hatte dir jetzt schon zum dritten Mal nicht nur Leben sondern auch Ruf gerettet.“ knurrte nun der Ältere. „Obwohl er dich nicht leiden kann. Was ich übrigens verstehen kann, so wie du ihn behandelst.“ setzte er dann noch nach und endlich hielt Kaiba inne in dem Versuch sich zu befreien.
„Er hat den Unterricht hingeschmissen um dir zu helfen, obwohl es um seine Leistungen nicht besonders steht und er eh schon auf der Abschussliste beim Direktor steht.“ knurrte Hunter und drehte das Wasser ab. Die blauen Augen des Jüngeren starrten ihn einfach nur fragend an.
„Das der Köter nicht ganz helle ist, weiß ich auch. Und von Schule hält der doch eh nichts. Also ist das kein Wunder.“ knurrte Kaiba zurück worauf Jack ihn aber sofort schmerzhaft in die Seite stieß.
„Manchmal redest du wirklich Schwachsinn.“ fauchte Jack, stemmte sich hoch und schnappte sich eines der Handtücher, bevor er hinausging. Kaiba sah ihm verwirrt hinterher.
„Warte.“ knurrte er herrisch, doch Jack ließ ihn einfach allein. Zornig erhob sich nun auch Kaiba, riss sich die nassen Klamotten vom Körper und hüllte sich in eines der weichen Badetücher.
„Was meinst du damit.“ brüllte er kaum das die Tür offen war, doch Jack war nirgends zu sehen.
„Jack.“ brüllte er also, doch niemand antwortete ihm.
„JACK!!“ schallte Kaibas Stimme durch die Wohnung, doch wieder wurde ihm nicht geantwortet. Knurrend stiefelte er ins Schlafzimmer wo Jack vor dem Kleiderschrank stand und wohl überlegte was er anziehen sollte.
„Ich hab dich gerufen.“ fauchte der Jüngere, worauf der Größere nur einen Blick über die Schulter warf.
„Hab ich gehört.“ erwiderte der Ältere kalt.
„Nur wie du gerufen hast, passt mir eben nicht.“ setzte er dann noch zu worauf Kaiba knurrte. Jack war der einzige welcher ihn noch so maßregelte.
„Also was willst du nun?“ fauchte der Ältere weiter und zog sich eine schwarze Stoffhose aus einem Fach. Man hörte wie enttäuscht er von Kaibas Verhalten war. Der Brünette stand da wie ein begossener Pudel und starrte Jack einfach nur an, denn langsam hatte er angefangen über die Worte des Anderen nachzudenken.
„Woher weißt du das über Joey?“ fragte er vorsichtig. Nun drehte sich Hunter doch zu Seto herum und lächelte sacht.
„Ich arbeite für die größte Firma in der Stadt und dann auch noch für den Chef, also was glaubst du bleibt mir verborgen?“ fragte er aber statt eine Antwort zu geben. Kaiba zuckte kurz mit den Schultern und setzte sich aufs Bett. Betreten schaute er auf den Boden und verschlang die Finger in einander. Jack hatte wirklich recht. Joey hatte ihm in viel zu kurzer Zeit viel zu oft gerettet und er hatte das wie selbstverständlich hingenommen, obwohl der Blonde dazu weder Grund noch Motivation haben müsste.
„Es gibt nicht nur Menschen die dir schlechtes wollen, Seto. Merk dir das endlich mal und jetzt schläfst du. Ich meld dich krank.“ bestimmt der Ältere, worauf Kaiba nur nickte und sich ins Bett schieben ließ. Wortlos ließ er sich zudenken und starrte noch immer nachdenklich vor sich hin.
„Du hast dich nicht mal bedankt das er dich aus dem Meer gezogen hat oder?“ fragte der Ältere dann noch leise, worauf Kaiba mit den Schultern zuckte. Er wusste es einfach nicht, oder besser er wollte sich nicht daran erinnern es nicht getan zu haben.
„Hm. Solltest du vielleicht nachholen.“ schlug der Ältere vor, küsste Kaiba noch einmal die Stirn und ging dann hinaus. Leise knurrend rollte sich Kaiba in dem Bett zusammen. Das Schmerzmittel verdrängte seine Schmerzen bis sie nur noch ein unangenehmes Ziehen waren und so konnte Kaiba über seinem schlechten Gewissen einschlafen und wachte vor dem nächsten Mittag auch nicht wieder auf. Jack war längst weg und doch bewegte sich jemand in der Wohnung.

Nachdem Jack aufgelegt hatte war Joey noch sitzen geblieben bis er sein Glas geleert hatte und dann nach Hause gegangen. Das Handy lag schwer in seiner Hosentasche und als er zu Bett ging legte er es neben sein Kopfkissen. Jack hatte sich doch noch melden wollen, oder? Hatte das Joey vielleicht falsch verstanden? Während er das Handy anstarrte und darauf wartete das es klingelt schlief Joey irgendwie ein. Am nächsten Morgen fühlte er sich wie gerädert und schleppte sich zur Schule. Er dankte allen Göttern das die letzten vier Stunden ausfielen, aber das fremde Handy hatte noch keinen Mucks von sich gegeben. Wieso machte sich Joey überhaupt Gedanken ob ihn jemand anrief oder nicht? Es hatte ihn ja nicht einmal überrascht das Kaiba nicht in der Schule war. Als die Schule jedoch vorbei war und sich all seine Freunde verabschiedet hatte streifte Joey eigentlich ziellos durch die Stadt bis er plötzlich vor einem Hochhaus stand, das ihm seltsam bekannt vorkam. War das nicht das Haus wo Jack sie hingebracht hatte? Irgendetwas zog ihn in die Lobby hinein wo er von einem Angestellten kurz aber abwertend gemustert wurde. Leicht zitternd ging der Blonde auf den Lift zu und steig ein. Er war froh als sich die Türen schlossen und er allein war, aber der Fahrstuhl bewegte sich nicht. Verwirrt starrte Joey auf das Display wo nur Zahlen eingetippt werden konnten und plötzlich fiel Joey wieder etwas ein. Jack hatte ihm den Code für die Wohnung doch genannt. Er hatte keine Hand frei gehabt ihn selbst einzutippen und Joey das machen lassen. Also wie war das doch gleich. 1-7-4-9-0??? Joey biss sich überlegend auf der Unterlippe herum. Nein ...

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y Die letzten 5 Kommentare
Kommentar von: Inuki
Username: Inuki
Datum: 18.12.2011 - 23:06

Kommentar Nr.: 9501
Ich bitte dich hin gebungsvoll. Bitte schreib doch weiter an dieser Geschichte. ich würde mich mehr als nur freuen wenn du es schaffen würdes es zu schreiben udn ich entlich weiter weiß wie es mit den beiden so geht!!! ich würde mich serh darüber freuen. bitte mach doch da weiter. danke^^
Kommentar von: Inuki
Username: Inuki
Datum: 01.12.2011 - 00:50

Kommentar Nr.: 9446
auch wenn ich mindenstens 4 jahre viel zu spät bei dir melde, würde ich mich mage doll freuen wenn du es doch noch mal schaffst, die se interssante Gescihte von den beiden weiter zu schreiben. ich weis zwar nicht ob du dies noch lesen tust. aber ich fand deine Gesichte so richtig interessant und würde mich wirklich freuen wenn du nach 4jahren es doch irgendwie schaffen würdest es fertig zu stellen. danke^^
Kommentar von: Reiko_Akanami
Username: Reiko_Akanami
Datum: 06.08.2008 - 22:21

Kommentar Nr.: 5391
Ich kann mich nur den anderen anschließen.
Ich würde nur all zu gerne wissen, wie es weiter geht >-<
Das wäre soo~ toll

Ich mag diese FF wirklich
Ist ne super Handlung und auch der Schreibstil gefällt mir
Mach weiter so ^^
Kommentar von: kity
Username: kity
Datum: 24.12.2007 - 11:05

Kommentar Nr.: 4405
huhu
oh echt super
bin einfach baff
will niemals was anderes mehr lesen
denn das was ich hier schon lese
werde ich mir nochmal im traum abspielen lassen
so ich sage danke das du weiter schriebst
und bleibe so wie du bist
lg kity
Kommentar von: sunnybabe
Username: sunnybabe
Datum: 13.10.2007 - 01:09

Kommentar Nr.: 4167
naa =)
oh man wann schreibste denn weiter?
diese ff ist so süß>.<
und dein schreibstil! einfach super!
aber das weißt du ja schon von mir.
ich kanns aber nur immer wieder schreiben!^.~
ich versuch jetzt mal deine anderen ffs zu lesen^^
hab ich ja länger nicht gemacht.
also wir schreiben uns.
*knuddel*
sunnybabe
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