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Caer Liath - Die letzte Hoffnung |
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Veröffentlicht |
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Beendet
| Ab 18 Jahren |
Deutsch |
21.03.2007 | 10.07.2007 |
768405 |
4.53 Bei 17 Vote(s) |
713 |
| Autor: |
Galu |
| Pairing: |
Anteru x Daerwain ; Galuir x Elanor ; Talven x ? |
| Kategorien: |
Action, Romantik |
| Inhalte: |
Tod und Mord, Lemon, Vergewaltigung |
| Einführung: |
Die Welt verdunkelte sich und der Schatten Mordors fing an, wieder empor zu steigen. Orks und Spinnen, trieben in Teilen des Düsterwald ihr Unwesen. Doch war in dieser Zeit auch Licht zu finden.
Anfang des Dritten Zeitalters hatten sich Elben aus ganz Mittelerde zusammen geschlossen und eine neue Siedlung am Fuße der Düsterwald Berge aufgebaut.
Sie würden sich nicht vertreiben lassen. Der Name der Siedlung war Caer Liath.
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Kapitel 28
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Kapitel 28
Ein halbes Jahr war seit den letzten Ereignissen vergangen. Caer Liath war zu einer ansehnlichen Siedlung gewachsen, denn stetig waren neue Elben angekommen, um sich hier niederzulassen und einen Neuanfang zu wagen. Zwar waren die Gefahren nicht weniger geworden, immer noch wuchs der Schatten Mordors und die Gerüchte um die Wiederkehr Saurons wurden immer mehr, doch die Elben in Caer Liath wollten sich nicht weiter vertreiben lassen. Es gab inzwischen eine gut geführte Armee, welche die Siedlung schützte und Orks sowie Spinnen aus Düsterwald von der Siedlung fernhielten. Auch hatten die gewählten Ältesten der Siedlung Kontakt mit König Thranduil von Eryn Lasgalen ( früherer Name von Düsterwald ) und es herrschte ein reger Austausch von Informationen über die Aktivitäten der Orks sowie Handel zwischen dem Königreich und Caer Liath.
Anteru und Daerwain, sowie Galuir und Elanor hatten inzwischen geheiratet. Sie hatten eine Doppelhochzeit gefeiert, zu der sie auch Adan und Beren sowie Talven, Akor und Tûr eingeladen hatten. Auch Lavender war mit ihrem Verlobten Thor gekommen.
Und...es war kaum zu glauben, auch Aegnor hatte auf der Feier vorbeigeschaut. Natürlich nicht ohne Hintergedanken, denn er konnte es einfach nicht lassen Daerwain zu ärgern. Ständig hatte er mit Anteru tanzen wollen und sich verdächtig oft in dessen Nähe aufgehalten, was Daerwains Eifersucht fast ins Unermäßliche gesteigert hatte, bis er sich mit einem schelmischen Augenzwinkern schließlich verabschiedet hatte.
Thor hatte für Elanor und Galuir zwei schöne Mithrilringe gefertigt, die sie seit jenem Tag als Zeichen ihres Bundes trugen. Anteru war zu Tûr gegangen und hatte ihn gefragt, ob er auch für Daerwain und ihn zwei Armreifen herstellen konnte. Sie hatten Anteru besonders gut gefallen und da sie sich mit den Dreien sehr gut angefreundet hatten, wagte er es auch, Tûr darum zu bitten. Als besonderes Geschenk hatte Akor die beiden Armreifen verziert und Tûr hatte mittels seiner Magie dafür gesorgt, das, wann immer einer der beiden in Gefahr sein sollte, der Reif aufleuchten würde, um den anderen zu rufen. Diese beiden Armreifen waren Anterus Hochzeitsgeschenk für Daerwain und gleichzeitig für alle anderen Elben das Zeichen, das diese beiden den Bund miteinander eingegangen waren.
Auch hatte Anteru das, was Adan damals über eine Pferdezucht gesagt hatte, nicht losgelassen und so hatte er zusammen mit Daerwain, sowie Adan und Beren begonnen Pferde zu züchten. Natürlich hatten sie auch noch einige Pferde dazugekauft und so waren einige Stuten auch schon trächtig. Darunter auch Daerwains weiße Stute. Auch ging der Schwarzhaarige nun mit Daerwain auf die Jagd und versorgte so zusammen mit Galuir und Lavender die Siedlung mit Fleisch. Ab und zu begleitete sie Beren, denn seine Genesung dauerte doch ein wenig länger, als sie alle gedacht hatten. Äußerlich waren von seinem Schwinden nur noch die weißen Haarspitzen zu sehen, sie würden nie wieder verschwinden, aber sie verliehen ihm ein äußerst interessantes Aussehen, was natürlich auch anderen Elben nicht verborgen blieb. Vor allem der Weinhändler hatte in dieser Beziehung ein recht angeregtes „Gespräch“ mit Adan gehabt. Dieser hatte sich nicht mit Worten begnügt wie Anteru, sondern war recht rüde handgreiflich geworden. Beren und Adan wollten in den kommenden Wochen den Bund eingehen, zusammen mit Lavender und Thor.
Talven hatte sich körperlich sehr gut erholt. Nichts deutete äußerlich mehr auf die brutale Misshandlung durch Rîan hin, aber seelisch war noch nicht alles in Ordnung. Hin und wieder hielten ihn Alpträume gefangen, aus denen ihn dann immer Akor holte. Tûr hatte für ein größeres Bett für alle drei gesorgt, aber Talven weigerte sich strikt, dort zu dritt zu schlafen und war allein in das zweite Schlafzimmer gezogen. Das gefiel natürlich weder Tûr noch Akor, dennoch ließen sie ihm vorerst seinen Willen. Auch hatte es einen großen Streit zwischen Talven und Tûr gegeben, als Tûr Talven seinen Entschluss mitgeteilt hatte, zusammen mit seinen beiden Gefährten zu seinem Stamm zu ziehen. Um nichts in der Welt wäre Talven dort mit hin gegangen, zu sehr schämte er sich, das er gegen Rîan nichts hatte ausrichten können und zu dessen Spielball geworden war. Was würde sein Stamm von Tûr denken, wenn er mit so einem Schwächling ankäme, warf er Tûr vor. Er, Talven, wäre ja noch nicht einmal ein Magier, so wie Akor, sondern nur ein einfacher schwacher Elb, zu nichts nütze. Tûr hatte, ganz gegen sein sonstiges Verhalten getobt und Talven wieder gedroht, ihn einfach mitzunehmen, aber Akor hatte es geschafft, Tûr wieder zu besänftigen und eine Entscheidung auf ein Jahr herausgezögert. Das weder Akor noch Tûr ihn als Schwächling ansahen, wollte er einfach nicht glauben, vor allem nicht, nachdem er seinen Dienst wieder angetreten hatte und die mitleidigen Blicke der anderen Krieger mehr oder weniger mitbekam.
Talven aber wollte nicht bemitleidet werden und so gewöhnte er sich einen recht rüden Ton in seiner Einheit an und wurde immer verschlossener.
Und so war es auch gut, das er nicht mitbekam, das Tûr seiner Einheit in der Anfangszeit oftmals versteckt folgte, um ihn zu beschützen.
Akor indessen war in das Haus der Heilung gegangen und arbeitete dort mit Aegnor zusammen als Heiler.
Eine ganz andere Sache war das Eheleben der drei. Talven und Akor schliefen inzwischen wieder miteinander, was vor allem auch Akors Einfühlungsvermögen und Zärtlichkeit zu verdanken war und der Tatsache, das Akor sich lieber nehmen ließ, als zu nehmen.
Etwas ganz anderes war es dagegen bei Tûr. Talven war sich bewusst, das er Tûr niemals würde nehmen können. Er liebte Tûr, aber genauso fürchtete er dessen Dominanz bei der Liebe. Oft träumte er davon, wieder mit beiden zu schlafen, aber wenn Tûr sich auf diese Weise ihm näherte, begann er unweigerlich zu zittern und wich vor ihm zurück. Dennoch war es Talven bewusst, das er sich nicht ewig Tûr verweigern konnte und das dieser irgendwann auf sein Recht bestehen würde. Auch spürte er, das Tûr langsam aber sicher die Geduld verlor. Vor allem, wenn er, Talven, mit Akor schlief und Tûr dies mitbekam. Dann spürte er die brennenden begehrlichen Blicke von ihm, wenn er ins Zimmer kam und ihnen zusah. Auch wusste Talven immer noch nicht, das Tûr ihn liebte...er hatte es ihm immer noch nicht gesagt und so dachte Talven immer noch, nur ein Spielzeug für Tûr zu sein, das zufälligerweise auch mit Akor verheiratet war. Und so verließ Talven auch immer fluchtartig den Talan, wenn er zufällig mitbekam, das Tûr mit Akor schlief. Dieses Verhalten machte vor allem Akor traurig und Tûr mittlerweile zornig. Denn er konnte sehr wohl spüren, das Talven ihn nicht mit Rîan verwechselte oder verglich.
Und nun war es mal wieder soweit gewesen. Talven war etwas früher nach Hause gekommen und hatte seine beiden Gefährten beim Liebesspiel überrascht. Und wieder hatte er fluchtartig den Talan verlassen. Tûr und Akor wussten, das er nun zu Anteru und Daerwain, die um diese Zeit immer bei ihren Pferden waren, gegangen war.
„Verflixt!“ schimpfte Tûr, als er schließlich mit Akor im Arm auf dem Bett lag. „Ich weiß, das er mich nicht mit diesem Mistkerl vergleicht. Warum, bei allen Göttern, lässt er sich nicht von mir berühren?“ Tûr war zornig und er gestand sich ein, das eben nicht viel gefehlt hatte und er hätte Talven einfach an seinem langen Zopf auf das Bett gezerrt.
„Vielleicht, weil er immer noch nicht weiß, das du ihn liebst. Ich weiß, das du es ihm immer noch nicht gesagt hast. Tûr, Talven braucht diese Gewissheit, das er für dich kein Spielzeug ist. Ich habe mit ihm darüber gesprochen und er sagte mir, das er für niemanden mehr ein Spielball sein wolle. Auch nicht für dich.“ Akor wusste, das er nun eigentlich etwas verriet, was ihm Talven im Vertrauen gesagt hatte, aber er wollte den beiden so gern helfen und hierbei war Tûr gefragt. Nur er konnte Talvens Verhalten ändern und Akor wusste, das es für den Magier an seiner Seite nicht einfach war, über seinen Schatten zu springen, da dieser es gewohnt war, sich zu nehmen was er wollte. Und das beinhaltete auch seine beiden Gefährten.
„Das ist doch jetzt nicht dein Ernst? Nach all den Monaten, in denen ich mehr als nur geduldig war, zweifelt er immer noch? Ich habe ihn zu meinem Gefährten genommen, genau wie dich. Verdammt...er gehört mir!“ Laut tobend war Tûr nun aufgesprungen und lief wütend in dem Raum umher.
Akor hatte sich in dem Bett aufgesetzt und sah dem Toben seines Mannes gelassen zu.
„Wenn du ihn wieder in diesem Bett haben willst, dann sag es ihm.“ sagte er nun eindringlich.
Ruckartig drehte sich Tûr nun zu Akor um. Das Grün seiner Augen hatte sich verdunkelt und Zorn spiegelte sich in ihnen.
„Gut...wie du willst Akor. Ich werde es ihm bei nächster Gelegenheit sagen.“ gab er schließlich nach. „Aber ab heute wird Talven wieder hier in diesem Bett schlafen...und zwar MIT UNS BEIDEN!“ Damit wandte er sich wieder um, nur um eine Hose anzuziehen. Anschließend verschwand er aus dem Schlafzimmer und ging in den zweiten Schlafraum. Dort holte er sich die Axt, welche an der einen Wand lehnte, riss Decken und Kissen von der Liegestatt und dann hörte man nur noch das Krachen, als Tûr das Bett in seine Einzelteile zerlegte.
Vor sich hin schmunzelnd verschwand Akor im Badezimmer, um sich zu waschen, nur um anschließend vor sich hin summend in der Küche zu verschwinden, um das Abendessen zu richten. Er wusste, er hatte das Richtige gesagt, nun lag es an Tûr.
Etwa eine Stunde später kam Talven wieder zurück. Akor hatte das Essen fertig und den Tisch für sie in der Küche gedeckt und Tûr befand sich im Badezimmer. Nachdem Talven sich einen Kuss von Akor abgeholt hatte, ging er sofort in das zweite Schlafzimmer, um dort seine Sachen abzulegen. Entsetzt stand er wenige Sekunden später wieder in der Küche.
„Was...was ist denn mit meinem Bett passiert?“ sprudelte er hervor.
„Ich habe nur für genügend Feuerholz gesorgt.“ kam auch sofort der trockene Kommentar von Tûr, welcher lässig am Türrahmen der Küche lehnte und sich nun von diesem abstieß und auf Talven zuging.
„Aber...aber...“ stammelte Talven und sah mit offenem Mund von einem zum anderen.
„Nichts aber! Du wirst ab sofort wieder bei uns schlafen. Und ich dulde weder einen Widerspruch noch eine Weigerung!“ knurrte Tûr als er vor Talven stehen blieb. „Und jetzt setz dich und iss.“
Sprachlos sah Talven Akor an, der ihm ein feines Lächeln schenkte. Dann setzte er sich, ohne noch etwas zu sagen, denn Tûr sah nicht so aus, als ob er sich nun auf eine Diskussion mit ihm einlassen würde. Langsam begann er zu essen, er konnte immer noch nicht fassen, was Tûr mit seinem Bett gemacht hatte.
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Die letzten 5 Kommentare
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Kommentar von: soosa
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Username: soosa
Datum: 15.07.2008 - 10:00
Kommentar Nr.: 5268
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Wow !!!
Das war mal wieder eine schöne Geschichte . Freue mich schon auf die nächste !
lg
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Kommentar von: anjali
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Username: anjali
Datum: 04.05.2008 - 21:20
Kommentar Nr.: 5002
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habe die story ruck zuck gelesen (wie auch schon "Bittersweet Love - Wenn die Seele weint..") und war richtig "entäuscht", dass sie "schon" zu ende ist. hui, wenn man einmal angefangen hat, kann man nicht mehr aufhören. super story!!
(habe sie jetzt nicht nur einmal gelesen!)
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Kommentar von: StoFftieRchEn
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Username: StoFftieRchEn
Datum: 08.07.2007 - 19:58
Kommentar Nr.: 3680
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Ach Gottchen Daerwin macht ja gerade so als ob er sich überhaupt nicht zur wehr setzten könnte. Derweile glaube ich eher, das er ein ganzschönes Feuerwerk veranstallten würde, wenn Anteru in der Lage von Talven wäre.
Und es ist schön das bei Akor, Talvan und Tûr nicht mehr der Haussegen schiefhängt.^____^
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Kommentar von: StoFftieRchEn
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Username: StoFftieRchEn
Datum: 23.06.2007 - 21:12
Kommentar Nr.: 3616
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wah... ich habe ein paar vergessen... und auch noch das was mir am nächsten gegangen ist...
(du siehst ich bin nicht nur neugierig und ein technisches wunder, sondern auch noch vergesslich)
Beren tut mir einfach nur leid... das er einfach verstoßen wurde, nur weil er "nur" ein halbelf ist und das nachdem er ausgenutzt wurden ist und adan ist ein kleiner trottel. wie kann er den dieses kerlchen (ungewollt) beinahe und sie damit auch gleich... was hat er sich den gedacht wie lange das gut gegangen wäre sich selbst die lieb vorzuenthalten.
jetzt war es das abab wirklich
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Kommentar von: StoFftieRchEn
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Username: StoFftieRchEn
Datum: 23.06.2007 - 21:04
Kommentar Nr.: 3615
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okay, eigentlich sollte mein kommi hier weitetr gehen, aber die technik streikte...
Anteru kann einem manchmal einfach nur leid tun wenn er mal wieder mit der eifersucht seines liebsten konfrontiert wird. ich habe bei Daerwain manchmal das gefühl, er wüprde sogar anfangen zu grummeln wen anteru bei seiner eigenen oma zum kuchenessen eingeladen wäre aber das dieser Heiler ihn auch immer noch extra auf die Palme bringen muss ist ganzschön fies...
so ich hoffe ich habe jetzt keins der pärchen vergessen...
bitte bitte schreib ganz schnell weiter...ich bin nunmal ein neugieriges Kerlchen ^^
baba das StoFftiErchEn
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