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Veröffentlicht |
Last Update |
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Bewertung |
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Nicht beendet
| Ab 16 Jahren |
Deutsch |
25.04.2007 | 24.09.2008 |
236386 |
4.44 Bei 18 Vote(s) |
443 |
| Autor: |
Schuldig |
| Pairing: |
Schu x Ran |
| Kategorien: |
Psycho, Drama, Komödie |
| Inhalte: |
Angst, Limone |
| Einführung: |
Schuldig beschließt eines Tages Ran zu entführen und das Vorhaben gelingt ihm. Der Rothaarige findet sich in der Wohnung des Telepathen wieder und es beginnt ein spannendes, von Rans Seite aus unfreiwilliges Miteinander, bei dem Schuldig mehr und mehr Verwirrung durch sein irationales Verhalten stiftet. (Ich weiß, gibt es wie Sand am Meer, aber ich hab versucht was anderes aus dem Plot zu machen, den bisherigen Rückmeldungen nach, scheint mir das auch gelungen zu sein. Also, lest rein, sollte sich lohnen ^^'). |
| Kommentare: |
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Kapitel 5
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19 Juli, 11:02
Aya saß in der Küche und trank seinen Kaffee als er hörte, wie die Eingangstür geöffnet wurde, wenig später erschien Schuldig in der Tür.
Der Mann sah wirklich müde und gerädert aus, allerdings gab der Rotschopf selbst vermutlich kein besseres Bild ab - er war die ganze Nacht wach gewesen und seine Nerven lagen blank.
Aya sah wie der Deutsche müde gähnte und auf die Kaffeemaschine zusteuerte, den Restinhalt der Kanne in eine Tasse goss.
"Sag mir warum du diese Akte hast", sprach der ehemalige Weißleader gerade heraus, da er einfach davon ausging, dass der Deutsche seine Gedanken las.
Schuldig lehnte sich mit dem Rücken an die Arbeitsplatte, nahm einen Schluck von dem bestimmt bereits nur lauwarmen Kaffee und sah den Rotschopf an.
"Neugier ist der Katze Tod", antwortete er ruhig und beschäftigte sich wieder mit seinem Getränk.
Gestern hätte Ayas Herz bei den Worten sicher einmal ausgesetzt, er wäre erschrocken und voller Hass. Doch heute war er bereits krank vor Sorge, müde und einfach nicht überrascht, da er irgendwie eine ähnliche Antwort erwartet hatte. Er stützte einen Ellenbogen am Tisch und verbarg sein Gesicht halb in seiner Hand.
"Es ist keiner von den Gründen, die dir durch den Kopf gehen. Sie ist wohlauf und wird es auch sein, wenn du dich benimmst", sagte Schuldig, als der Rotschopf sich schon nichts mehr erhoffte, "...und vor allem nicht mehr in meinen Sachen schnüffelst".
Überrascht sah Aya auf, betrachtete Schuldig eingehend - er konnte nicht beurteilen ob der Mann log oder die Wahrheit sagte, doch er bevorzugte die zweite Variante.
"Hab ich dein Wort?", fragte der Ex-Weiß, sah dabei direkt in die hell-grünen Augen des Deutschen.
"Hast du", antwortete Schuldig leicht, darum aber nicht weniger ernst.
Aya wusste nicht, wie viel Schuldigs Versprechen wert war, trotzdem blieb ihm nichts anderes als sich darauf zu verlassen und zu hoffen, dass er jenes halten würde.
Er hasste diese Ohnmacht, mehr als er den Telepathen hasste. Der Gedanke ließ ihn seufzen und den Blick von dem anderen Mann wenden.
"Du hast kein Bügeleisen", wechselte Aya das Thema - die Müdigkeit in seiner Stimme deutlich erkennbar.
"Ich kann nicht Bügeln", war Schuldigs Erklärung dazu, die den Rotschopf die Augen verdrehen ließ.
"Was hast du denn bis jetzt mit der trockenen Wäsche gemacht?", fragte Aya, da er sich ganz gut daran erinnerte, dass alle Sachen in Schuldigs Kleiderschrank und den Schubladen gebügelt waren, auch wenn nicht besonders ordentlich gestapelt.
"Also anfangs hatte ich die dreckigen Sachen weggeschmissen, aber dann hatte ich keine Lust mir immer neue zu kaufen und hab sie in die Reinigung gebracht", antwortete der Deutsche völlig ernst.
Der Rotschopf sah ihn einige Augenblicke perplex an und kommentierte schließlich: "Idiot".
"Hey!", protestierte Schuldig grummelnd.
"Idiot", wiederholte Aya nur und schüttelte voller Unglaubens den Kopf. Wie konnte man nur so hohl sein?
"Ich bin nicht 'hohl', ich bin faul", schnaufte Schuldig, leerte seine Tasse und verließ die Küche.
+++
20. Juli, 16: 30
"Hier", der Deutsche hielt ihm einen Rucksack hin.
Aya sah auf und runzelte leicht die Stirn - er saß in der Küche am Tisch und hatte die Uhr angestarrt, mangels einer anderen Beschäftigung. Das lag auch nicht unbedingt an seiner Gefangenschaft. Zuhause - oder besser gesagt in seiner Wohnung, denn auch nach 5 Jahren fühlte er sich dort nicht heimisch - hatte er das gleiche Problem die Zeit tot zu schlagen.
Schuldig wedelte leicht mit dem Rucksack, worauf ihn der Rotschopf nun doch entgegen nahm und reinsah. Drinnen fand er ein Bügeleisen, einige Bücher, eine Flasche Shampoo und Duschgel. Korrektur: SEIN Bügeleisen, SEINE Bücher und SEINE Duschsachen!
"Du warst in meiner Wohnung", stellte Aya fest und wusste nicht ob er wütend darüber sein sollte oder froh diese Habseligkeiten hier zu haben.
"Ich dachte, du könntest die Sachen gebrauchen. Du kannst natürlich auch weiterhin mein Shampoo und Co. benutzen - es ist nur etwas irritierend, wenn du nach mir riechst", erklärte Schuldig, was den Rotschopf nun etwas verwirrt aufsehen ließ.
Diese Aktion war... nun... sie war nett. Aya konnte sich wirklich nicht helfen - Schuldig und Nettigkeit, waren für ihn zwei unkompatible Dinge.
"Du musst auch nicht die ganze Zeit in der Küche hocken. Ich mein... du... na ja, fühl dich wie zuhause", hörte er den Telepathen sagen, worauf seine Verwirrtheit wuchs.
Aya musste zugeben, dass er nun wahrhaftig nicht wusste, was er erwidern sollte. Eigentlich sollte er keine Skrupel haben dem Mann ins Gesicht zu sagen, dass er lieber in der Küche saß, weil er ihm so am besten ausweichen konnte und verhindern, dass ihm die Galle hochstieg. Aber diese plötzliche und unerklärliche Nettigkeit erwischte den Rotschopf wirklich unvorbereitet.
"Dein Gesicht solltest du sehen", grinste der Telepath amüsiert, lachte auf und schüttelte den Kopf, verließ dann die Küche.
Aya konnte ihm nur perplex nachsehen.
+++
22. Juli, 14: 23
Aya fragte sich, was der Deutsche eigentlich den ganzen Tag über machte, wenn er nicht zuhause war. Übernahm er immer noch Aufträge? Es sah danach aus und dann wiederum nicht... Es schien, als bereitete sich Schuldig auf eine 'Mission' vor und die eine Nacht, an der er ganz weg blieb, konnte der Zeitpunkt gewesen sein, an dem er den Auftrag erledigte. Andererseits sah der Telepath nicht bewaffnet aus, wenn er weg ging und er stank auch nicht nach Blut - und diesen Geruch würde Aya unter Tausenden erkennen - wenn er zurück kam. Zudem fand er den Mann des öfteren mit zerstreuten Notizen um sich herum am Laptop irgendetwas tippen.
Der Rotschopf seufzte und machte sich daran den Staub im Wohnzimmer zu wischen. Warum machte er sich überhaupt Gedanken darüber? Konnte ihn nun wirklich nicht gleichgültiger sein.
Aya nahm ein neues Wischtuch zur Hand, nachdem er den Fernseher abgestaubt hatte und mit den Regalen weiter machte.
Mittlerweile war ihm klar, wie sehr er sich mit seiner ersten Einschätzung als 'ein bisschen unordentlich' geirrt hatte. Bei seiner ersten Aufräumaktion vor einigen Tagen hatte er einen Berg von Klamotten, irgendwelchen Zeitschriften, leeren Verpackungen und Chipstüten unter Schuldigs Bett entdeckt. Die Sachen einfach irgendwohin zu verfrachten, wo sie keiner sah (zumindest nicht auf den ersten Blick), verstand der Telepath anscheinend unter Aufräumen. An diesem Punkt hatte Aya auch den eigentlichen Zweck von den drei Kartonkisten im Wohnzimmer ermittelt. Er hatte sich schon die ganze Zeit gefragt gehabt, was sie dort eigentlich zu suchen hatten, doch als er reingesehen hatte, wünschte er sich, das lieber nicht getan zu haben.
Ein Messi war Schuldig der Definition nach zwar nicht - immerhin schmiss der Mann ohne zu zögern nach Ein-Mal-Tragen seine Klamotten weg - aber so einen extrem faulen Menschen hatte Aya noch nicht erlebt. Selbst Yohji räumte einmal im Monat alles auf! Und das musste schon was heißen, bei dem Playboy.
Der Rotschopf schnaufte bei der Erinnerung an den Inhalt der besagten Kartons und rümpfte die Nase - später hatte er noch welche auf dem Balkon gefunden. Er hatte den Deutschen natürlich mit der Frage konfrontiert, warum er die Sachen nicht einfach wegwarf, wenn er sie eh nur irgendwie in Kisten ohne Sinn und Verstand stopfte. Doch Schuldig meinte, dass er viele Sachen davon gelegentlich brauchte. Wie der Telepath sich in dem Chaos orientierte, war Aya dabei unbegreiflich.
Jedenfalls hatte sich der Rotschopf geweigert diese Kisten aufzuräumen und die Sachen zu sortieren, da er ganz einfach befürchtete auf den benutzten Inhalt der Verpackung, die er am ersten Abend im Bad entdeckt hatte, zu stoß
...
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Die letzten 5 Kommentare
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Kommentar von: Flow
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Username: Flow
Datum: 06.11.2009 - 21:17
Kommentar Nr.: 6798
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Halloooo :)
Also,ich muss sagen, ich liebe dich x)
Das ist einfach toll, was Duhier schreibst, Aya's - Ran's - Gefühle und Gedanken, sein innerlicher Konflikt, Schuldigs Taten...alles, einfach perfekt ;D
ich hab mich hier auch nur angemeldet um die Story lesen und kommentieren zu können, da ich eigentlich eher zufällig auf sie gestoßen bin...
ich hoffe Du schreibst bald weiter ;D
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Kommentar von: Starna
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Username: Starna
Datum: 21.07.2009 - 14:11
Kommentar Nr.: 6603
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Ich hab die Geschichte gerade von Anfang an gelesen und frage mich gerade, wie man Dich wohl zum weiterschreiben animieren könnte....?!?
Das Ganze ist so charmant und witzig, aber auch einfühlsam und verwirrend (im positiven Sinn!) geschrieben, dass es einfach weitergehen MUSS!
Ndt Starna
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Kommentar von: nani-chan
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Username: nani-chan
Datum: 25.09.2008 - 01:08
Kommentar Nr.: 5583
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Ja, das mit dem Timing fand ich jetzt auch mal richtig klasse, genau wie das neue Kapitel.
Ich glaube ich fühl mich grade ein wenig wie Aya, eingelullt und dabei einfach irgendwie gut. Das ist eine sehr schöne Stimmung.
Nur befürchte ich, dass die Stimmung sich bald wieder verflüchtigt, aber da lass ich mich einfach von dem nächsten Kapitel überraschen^^
Bis dahin also
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Kommentar von: nani-chan
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Username: nani-chan
Datum: 21.09.2008 - 01:16
Kommentar Nr.: 5566
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Hey, also ich habe deine FF jetzt erst entdeckt und ich muss sagen ich habe sie total verschlungen.
Und am liebsten würde ich auch gleich das nächste Kapitel verlangen um gar nicht erst wieder raus gerissen zu werden, aber wahrscheinlich ist es schon ganz gut so, weil
a) das eine absolut geniale Stelle ist um aufzuhören weil man unbedingt wissen will was noch alles kommt
b) ich sonst wohl morgen mit mega Augenringen rumlaufen würde
Also in diesem Sinne, schreib bald weiter, ich bin ganz gespannt drauf wie es weiter geht^^
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Kommentar von: wildest_angel
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Username: wildest_angel
Datum: 03.09.2008 - 08:46
Kommentar Nr.: 5489
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Hi!
Lange her, seit meinem letzten Kommi... Sorry dafür. Ich hab mir das Ganze gerade eben nochmal von vorne bis hinten durchgelesen und muss echt sagen: WOW! So eine Entwicklung hätte ich beim besten Willen nicht erwartet. Klar, irgendwie war es schon vorauszusehen, dass Aya sich in Schuldig verliebt, oder wahlweise andersrum, aber dass der Weiß mittendrin so aus sich rausgeht... Oha!
Teilweise hab ich echt wie blöde gegrinst, die Streitereien der beiden hast du mit einem Charme geschrieben, der seinesgleichen sucht. Und irgendwie muss ich echt gestehen, dass mir Ayas Eifersucht auf seine Schwester unheimlich gefallen hat. (Wenn es für ihn wohl auch nicht so amüsant war wie für mich... *drop*)
Das 14. Kapitel ist dir doch gut gelungen! Ich wär ja auf vieles gekommen (okay, zugegeben, ein Link von Schuldig zu Aya-chan war auch mit in meinen Ratespielchen dabei, wenn mir auch nicht klar war, warum er den haben sollte), aber die Erklärung des Ganzen hat mich doch vom Stuhl gehauen. Eine wirklich grandiose Idee!
So. Und nun heißt`s für dich wieder kräftig in die Tasten hauen! Schreib bloß weiter und lass uns nicht mehr so lange auf eine Fortsetzung warten! *grummel* DAS hat diese Geschichte nämlich wirklich nicht verdient...
Btw, danke, dass du auf meinen hentai-Wunsch mit dem Spielzeug doch noch eingegangen bist. ;-) Da hat das kleine angel-Herz einen mächtigen Sprung gemacht...Ich meine, es wäre schon sehr verwunderlich, wenn Aya, der hier ja zur Hochform aufläuft, das Ganze nicht hätte ausprobieren wollen.
Kurz und gut: Ich hoffe, es gibt noch viiiiiiiiiiiiiiele Kapis, die du uns gaaaaaaaaaaaanz schnell zur Verfügung stellst! ;-) (Hilft eine Bestechung in Form von Kommi-Versprechen?)
Greetz
wildest_angel
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