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Du gehörst nur mir |
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Veröffentlicht |
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Beendet
| Ab 18 Jahren |
Deutsch |
08.03.2007 | 09.05.2007 |
333034 |
4.75 Bei 28 Vote(s) |
1412 |
| Autor: |
wildest_brad |
| Pairing: |
Schuldig/Aya |
| Kategorien: |
Romantik |
| Inhalte: |
Lemon |
| Einführung: |
Es war ein Angebot, dass Aya nicht ablehnen konnte.
In der Aussicht auf Glück begab er sich in die Hände seines schlimmsten Feindes.
Doch der fordert Dinge, die Aya zwingen, seinen Stolz zum Schweigen zu bringen... |
| Kommentare: |
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Jealousy will drive you mad
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@ sanisa: Tja, Aya ist halt ziemlich egoistisch. Er will alles und vergönnt seinem Schatz nichts. Vielleicht liegt ja auch genau darin sein Problem...
@ shi: Yohji eignet sich wunderbar als Schus „Freund“. Er kriegt ja bei uns eh meist nur eine Nebenrolle, damit man ihn ned ganz vergisst. *smile* Tja... Schu wird Aya jetzt mal kräftig zeigen, was ihm entgehen könnte, wenn er ned bald zur Vernunft kommt. ;-)
Viel Spaß dabei!
~*~ Jealousy will drive you mad
Schuldig saß mit verletzter Miene auf der Couch und bemühte sich, Ruhe zu bewahren. Vor wenigen Minuten hatte sich Aya mit einem beiläufigen "Ich bin dann weg, es wird heute später!" von ihm verabschiedet. Und was das zu bedeuten hatte, war dem Deutschen leider Gottes viel zu klar. Er sah auf die Uhr. Sieben Uhr abends. In der Regel blieb Aya zwischen vier und fünf Stunden bei seinem Lover. Zeit, in der der Telepath am liebsten die Wände hochgegangen wäre... Aber nicht heute. Diesmal würde sein geliebter Schatz eine kleine Überraschung erleben. Gezwungen ruhig griff er zum Telefon.
Völlig fertig schlich Aya sich in die Wohnung, die er mit dem Orangehaarigen teilte. Irgendwie schien diese offene Beziehung sie nicht wieder zusammen zu bringen. Fast die Hälfte der Zeit verbrachte der Rothaarige mit Soubi, wie er erschreckender Weise festgestellt hatte. Wann war das vorbei? Wann trennten sie sich endgültig, weil sie keine gemeinsamen Interessen mehr hatten? Dieses Mal jedoch erwartete Aya nicht die Stille und der Klang des Fernsehers, wie sonst, wenn er gegen halb zwölf heimkam. Heute waren es wesentlich andere Laute. Seine Fantasie bebilderte den Ton. Der Atem des jungen Mannes beschleunigte sich auf das doppelte Tempo. Wie konnte Schuldig es wagen, in der Wohnung, noch dazu, wenn er wiederkam... Auf der einen Seite war er verunsichert und abgestoßen, andererseits ging er immer näher in Richtung des Schlafzimmers. Er war auf eine perverse Art neugierig, wen Schuldig sich gekrallt hatte.
Ein boshaftes Grinsen breitete sich auf Schuldigs Gesicht aus, als er das typische Geräusch der Wohnungstür hörte. Absichtlich stieß er härter und lustbringender in den Mann unter sich, brachte ihn damit erst recht dazu, auf zu keuchen und atemlos zu schreien. Auch wenn der Andere ihm hier nur einen Gefallen tat - dieses Kapitel in ihrer Freundschaft hatten sie schon längst abgeschlossen - sollte der doch auch seinen Spaß daran haben.
Dreh um, befahl ihm eine piepsende Stimme flehend in seinem Kopf. Aya ignorierte sie. Er wollte wissen, wer da sein grausames Spiel trieb. Danach konnte er immer noch umkehren und aus der Wohnung rennen. War es Zufall, dass die Tür offen stand? Das Stöhnen wurde lauter in seinen Ohren, er selbst verhielt sich ruhig. Dann endlich war er an der Tür angekommen. Endlich auch sah er, wer unter Schuldig lag. Das Gesicht des Rothaarigen verriet nichts von den Gefühlen, die in ihm tobten und ausbrechen wollten. Sie wollten etwas zerstören, das Pärchen auseinander treiben, irgendetwas - nur nicht länger dem Schauspiel ausgesetzt sein. Trotzdem zwang Aya sich, ruhig stehen zu bleiben. Er wollte seinen Augen davor verschließen, in Tränen ausbrechen. Sein Blick blieb darauf gerichtet, wie Schuldig Yohji immer höher trieb. Das einzige, was er tun konnte war: "Hi Schu... hallo Yohji - lange nicht gesehen." Erst dann drehte er sich panisch um und flüchtete ins Bad.
Schuldig zuckte ebenso wie Yohji kurz zusammen. Allerdings nicht vor Schreck - immerhin hatten sie ja genau diese Situation beabsichtigt - sondern eher, weil Aya sie aus der Konzentration gerissen hatte. "Hi Aya!", erwiderte der Deutsche lässig, ließ sich aber in seiner Tätigkeit nicht stören und nahm Yohji so jede Möglichkeit, überhaupt etwas anderes als Stöhnen über die Lippen zu bringen. Irgendwie schien Yohji Ayas Auftauchen sogar noch einen Kick gegeben zu haben, denn nur wenige Sekunden nach dem Verschwinden des Rothaarigen ergoss sich der Blonde so heftig wie selten zuvor und riss damit auch den Feuerkopf mit über die Klippe.
Beide Hände bedeckten seine Ohren, doch es nutzte nichts. Immer noch hörte er die Lustschreie der beiden. Nur langsam verebbten sie und wichen schließlich einer drückenden Stille. Aya war fast dabei, hinauszugehen und den beiden ordentliche Ohrfeigen zu geben, aber das half jetzt auch nichts mehr. "Endlich fertig mit vögeln?", rief er giftig. Er wollte sich nicht anmerken lassen, wie sehr ihn das durcheinander brachte. Wenigstens jetzt musste er so tun als wäre er stark. Nachher spielte das keine Rolle mehr. Nachher konnte er dem Drang, sich übergeben zu müssen, in aller Ruhe nachgeben. Doch nicht jetzt. Die Badtür ein kleines Stück öffnend fragte er mehr als höflich: "Oder braucht ihr noch ne Runde?"
Mit einem leicht wütenden Ausdruck kam der Orangehaarige aus dem Schlafzimmer und lehnte sich vor Aya an die Wand. Dass er immer noch nackt war, interessierte ihn kein bisschen. "Danke, wir hatten schon zwei", erklärte er spöttisch. "Wie war dein Abend? Oder bist du heute vielleicht gar nicht ordentlich gefickt worden?" Oh ja, Aya sollte ruhig merken, wie sich das Wissen anfühlte, dass der eigene Freund eine Menge Spaß hatte - ohne dass man selbst daran beteiligt war.
Der Versuch, die Tür zu schließen, war erfolglos, da Schuldig ihn daran hinderte. "Es interessiert dich doch eh nicht!", fauchte Aya wild. Es war Eifersucht, die ihn langsam aber sicher in den Wahnsinn trieb. Fest ballte er seine Hände zu Fäusten und versuchte sich zu beherrschen, dass er nicht noch Schuldig einen gewaltigen Kinnhaken verpasste. "Und dass du Yohji in deinen Racheplan reinziehst, ist echt das Letzte!"
"Hey, Moment mal!", fauchte der Orangehead gehässig. "Ich frag dich auch nicht, für wen du die Beine breit machst. Also mach mir keine Vorschriften, ja? Erinnere dich lieber mal an unsere Abmachung! Du warst so oft bei deinem Stecher und ich hab nie was gesagt. Also mach mir keine Szene, wenn ich mir jetzt zum ersten Mal hole, was ich brauche! Aber DAS hast du in deinem Egoismus ja gar nicht mitbekommen, oder?" Zornig stieß sich Schuldig von der Wand ab und drehte sich von Aya weg. Augenblicklich verwandelte sich seine Mimik in ein triumphierendes Grinsen und er hatte wirklich Mühe, nicht plötzlich laut los zu lachen. Aya war also tatsächlich noch eifersüchtig...
„Du Vollidiot!“, murmelte Aya erbost. „Du hast verlangt, dass wir nichts darüber erzählen. Ich hab mich dran gehalten. Aber was gibt dir dann das Recht, ihn vor meinen Augen zu vögeln!“ Diese Bilder würde er nie vergessen. Jedes Mal, wenn er Yohji auch nur ansah, würden sie wieder auftauchen. Plötzlich hatte Aya es eilig, hinter Schuldig herzugehen, ihn zu sich herum zu drehen. Mit bebenden Herzen schaute er in die grünen Augen. Die Erkenntnis traf ihn wie ein Schlag. „Du hast es...“, flüsterte er erstickt. „Es war Absicht. Du wolltest... dass ich es sehe...“
Ein extrem süffisantes Lächeln erschien auf Schuldigs Lippen. "Du bist wirklich ein schlaues Kerlchen, Schatz!" Dann verschwand der überhebliche Ausdruck von seinem Gesicht und machte einem mehr als nur verletztem Platz. "Und ich wünsche mir wirklich, dass es dir ebenso weh tut, wie es mir all die Wochen getan hat!", zischte er, wobei er allerdings nicht verhindern konnte, dass man seinen Schmerz in seiner Stimme hören konnte. Abrupt riss er sich von seinem Liebsten los und wandte sich wieder ab, damit der Andere die Gefühle, die ihn eben überschwemmten, nicht auch noch in seinen Augen ablesen konnte.
Auch das noch. Vieles hatte er erwartet, jedoch nicht, dass Schuldig ihm seine Absicht auch noch so unverblümt auf die Nase band. Gerade das war es, weshalb Aya sich weigerte, ihr Problem zu besprechen. Nicht eine Minute länger würde er hier bleiben. Vor Wut biss der Rothaarige fest seine Zähne aufeinander, ging entschlossen zu seinem Schrank. Das wichtigste würde er mitnehmen. Seine Sachen packte er in eine Plastiktüte, viel mehr hatte er ja auch gar nicht hier. Doch, erinnerte Aya sich, er hatte noch etwas, sicher in seiner Hosentasche verwahrt. Zum letzten Mal ging er zu der Schlafzimmertür, öffnete sie. Der Orangehaarige saß nah neben Yohji, viel zu nah. "Hier, Schuldig, fang." Damit warf er den Wohnungsschlüssel in den Raum. "Yohji wird ihn wohl brauchen."
Der Schwarz verengte seine Augen zu wütenden Schlitzen. Okay, wenn Aya es wirklich so wollte, würde er ihn nicht aufhalten. Alles war besser, als das Leben, das er an der Seite seines Geliebten in der letzten Zeit geführt hatte. Sicher fing er den Schlüssel, krampfte für eine Sekunde seine Finger darum. Mit einem Lächeln, das eher an einen Hai erinnerte, hielt er den kleinen, silbernen Gegenstand Yohji hin. "Dein Leader hat gesprochen", meinte er beissend sarkastisch und zwinkerte dem Blonden von Aya ungesehen zu. Das falsche Grinsen verbreiterte sich noch, als Yohji tatsächlich danach griff.
Schweigend zog Aya sich zurück. Er war einfach sprachlos; fand keine Worte, weil der Schmerz durch seinen Körper wütete und ihm alles nahm, alles Denken, alle positiven Gefühle und Erinnerungen. Verzweifelt klammerten sich die Finger des Jüngeren in seine Handflächen und versuchten damit von dem Schmerz in seiner Brust abzulenken. Auch wenn Aya wusste, dass es jetzt eine Kurzschlussreaktion war, so konnte er nicht verhindern, dass er die Wohnungstür anstrebte. Seine Tüte nehmend trat er in den Flur. So sehr hoffte er, dass Schuldig jetzt ihm nach kam, sagte, dass es nur ein dummer Scherz gewesen sei...
Doch Schuldig dachte nicht im Traum daran, seinem geliebten Rotschopf nachzulaufen. Dafür hatte ihm das Verhalten des Anderen viel zu weh getan. Selbst wenn das hier jetzt das Ende ihrer Beziehung bedeutete, war es ihm im Moment egal. Ein einziges Wort von Aya, dass ihm leid tat, was geschehen war, hätte gereicht... Aber der Jüngere hatte statt dessen IHM den schwarzen Peter zugeschoben. Gut, wenn er es so haben wollte...
Der Moment der Hoffnung verging wie das Licht einer flackernden Kerze, das der Wind gänzlich aushauchte. Schweren Herzens und mit heißen Tränen in den Augen setzte Aya sich in Bewegung. Er öffnete die Tür, trat über die Türschwelle. Und dann... knallte er die Tür hinter sich zu. Aus. Vorbei. Der Rothaarige stiefelte den Gang entlang, fand sich zurecht, ohne auch nur aufzuschauen. Erst als Aya im Auto saß, fragte er sich, wo er hingehen sollte. Ins Koneko - damit er morgen früh wieder Yohji Visage erblickte? Bestimmt nicht. Zu Soubi... nein, schon wieder wollte er sich bei dem Blonden nicht ausheulen. Dann fiel ihm ein, dass er zu seiner Schwester konnte; sie würde ihn bestimmt aufnehmen.
Als die Wohnungstür mit einem satten Knall ins Schloss fiel, brach Schuldigs Selbstsicherheit ein. Bedrückt ließ er den Kopf hängen und kämpfte mit den Tränen. Aber soviel Schwäche wollte er vor Yohji dann doch nicht zeigen, auch wenn der ganz genau wusste, wie es im Moment in ihm aussah. Ohne aufzusehen ließ er sich von dem Anderen in den Arm nehmen und an ihn ziehen. In dieser Sekunde war er heilfroh, einen Freund zu haben, der ihn einfach nur tröstete und für ihn da war.
Sanft strich Yohji dem Feuerschopf über den Rücken. "Das war nicht sein letztes Wort." Sie beide kannten Aya dafür zu gut. "Er wird noch eine Weile toben, fauchen und kratzen... Aber hey, irgendwann wird jede Katze wieder anschmiegsam." Yohji zog seinen Orangehaarigen näher an sich heran. "Wenn du willst, kann ich ihm den Schlüssel ja wieder unterschieben - dafür nehme ich auch die Lebensgefahr in Kauf, okay?"
Schwaches Lächeln drang durch die allumfassende Trauer. "Danke, lieb von dir", nuschelte er erstickt. "Du kannst ja den Schlüssel irgendwo liegen lassen, wo er ihn auf jeden Fall sehen muss... Du kannst ihn aber auch behalten. Ich glaube wirklich, das war's." Er seufzte tief und sah den Blonden mit mattem, erloschenen Blick an. Wie von selbst lehnte er sich gegen den Weiß und legte seinen Kopf auf dessen Schulter ab. "Würdest du das bescheuerte Spiel noch ein wenig weitermachen wollen?" Warum er das fragte, wusste er nicht, da ja sowieso alles zu spät war. Aber so hatte er wenigstens einen Grund, ab und zu im Koneko aufzutauchen und mit viel Glück einen Blick auf seinen Geliebten zu erhaschen.
~*~
Yohji ließ sich zwei Wochen Zeit und brachte währenddessen seinen Leader fast täglich in irgendeiner Form auf die Palme. Er schien sich direkt einen Spaß daraus zu machen, Aya aus der Fassung zu bringen. Einmal brachte er es sogar fertig, in Schuldigs Klamotten im Laden aufzutauchen und so eine ganze Schicht mit dem zornbebenden Rotschopf zu verbringen. Dann endlich hatte er Erbarmen mit seinem Kollegen - und auch mit Schuldig, der in der Zeit alle Lebenslust zu verlieren schien. So hängte Yohji, als er von einem Essen mit Schuldig nach Hause kam, seine Jacke an die Garderobe und legte seinen Schlüsselbund offen auf das darunter stehende Kästchen. Peinlich achtete er darauf, dass der Schlüssel zu Schuldigs Wohnung gut sichtbar obenauf lag. Schmunzelnd trabte er dann in sein Zimmer und hoffte, Aya würde den Köder schlucken, den er ihm mit Sicherheit nur einmal auswerfen würde.
Länger schon, so in etwa seit zehn Tagen, wusste Aya ganz genau, dass Schuldig richtig gehandelt hatte. Er selbst war doch der Untreue gewesen; diese Erkenntnis war schmerzhaft gewesen und hatte einige Teile seines Stolzes gekostet. Allerdings hatte ihm die Aussicht, Schuldig sowieso nie wieder zu sehen, bei der Erkenntnis geholfen. Jetzt wollte er eigentlich zu Soubi, um sich ein wenig die Langeweile zu vertreiben. Es war das erste Mal, dass er nach dem Krach mit Schuldig zu dem Blonden gehen würde. Dabei fiel sein Blick auf das Schlüsselbund. "Yohji, räum endlich deine Sachen zusammen!", rief er lauthals, ehe ihm auffiel, dass ein ganz besonderer Schlüssel obenauf lag. Eilig löste er diesen vom Ring, steckte ihn sich in die Tasche. War das eine Chance? Trotzdem... Aya setzte sich in sein Auto und fuhr zu seinem blonden Lover.
Soubi freute sich schon, seinen Gespielen wieder zu sehen, den er schon seit einigen Tagen schmerzlich vermisste. Er ging schon zur Eingangstür, als er das vertraute Geräusch von Ayas Schritten durch die dünne Wohnungstür hörte. "Hey, Süßer!", begrüßte er den Rothaarigen lächelnd, als der endlich vor ihm stand, und verwickelte ihn auf der Stelle in einen harten und gierigen Kuss.
Aya ließ sich auf so berauschende Weise an die Wand drängen, konnte sich dem Kuss nicht entziehen. Er wusste ganz genau, warum er sich an Soubi die Finger verbrannt hatte. Er seufzte den Namen des Blonden. Schon wuselten bekannte Hände über seinen Körper, versuchten die Kleidung zu entfernen. "Soubi", sagte Aya ein weiteres Mal, jetzt jedoch strenger. Ja, mittlerweile hatte er verstanden, worin der Unterschied lag, wenn er mit Schuldig oder Soubi schlief. Heute hatte er durch Zufall eine Chance bekommen - und er wollte sie nutzen.
Überrascht ließ der Ältere von seinem Lover ab und sah ihn fragend an. "Was ist los? Willst du nicht?", war das Einzige, was ihn interessierte. Noch nie hatte Aya sich dagegen gesträubt, derart überfallen zu werden. Das machte ja gerade das Besondere aus: Sie hatten wilden, animalischen Sex, ohne sich dabei in Gefühlsduseleien zu verstricken. Sie hatten von Anfang an nichts anderes gewollt, nur die Befriedigung ihrer Gelüste.
"Das Wollen ist die eine Seite...", sagte Aya uneindeutig und unsicher. Es war einfach zu schön gewesen. Soubi hatte ihm das gegeben, was bei Schuldig meistens zu kurz gekommen war. Bestimmt war Schuldig nur vorsichtig mit ihm umgegangen, aus Angst ihn zu verletzen. "Aber ich... kann nicht mehr." Wobei 'kann' nur eine Ausrede für 'will' war, merkte Aya zynisch an. "Ich habe Schuldig Unrecht getan.“
Der Blonde lächelte leicht und ein wenig enttäuscht. "Das war's dann wohl, hm?" Ihm war klar gewesen, dass dieser Tag kommen würde. Aber das hatte sein Lebenswandel so an sich, deswegen war er nicht wirklich geschockt oder traurig. Schon sehr bald würde er den nächsten in seinem Bett haben... "Ich wünsch dir viel Glück", meinte er abschliessend, ohne dabei verletzt oder sarkastisch zu klingen.
Nur kurz schaute Aya in Soubis Augen. "Es ist okay für dich?" Der Blonde hatte keine andere Wahl als ja zu sagen. "Gut." Mit wenigen Worten bedankte sich der Rothaarige für die Zeit zusammen. Vielleicht sahen sie sich irgendwann einmal wieder; unter anderen Umständen. Damit schloss Aya auch diese Türe hinter sich. Nun musste er nur wieder eine öffnen: Die zu Schuldigs Wohnung und dann die Tür zu Schuldigs Herzen. Der Rothaarige lächelte. Nicht umsonst hatte er das blaue Kästchen bei sich. Kaum war er im Auto angekommen, hielt er sich den länglichen Stecker vor Augen. Ab heute würde er diesen... Liebesbeweis tragen. Das hieß, wenn Schuldig ihn überhaupt noch bei sich haben wollte.
Schuldig lag, wie so oft in letzter Zeit, in seinem Bett, sein Blick war auf die Fotos gerichtet, die immer noch in den kunstvollen Rahmen auf seinem Nachtkästchen standen. Er strich sanft mit den Fingerspitzen über das kühle Glas, auf seinem Gesicht war dabei nicht abzulesen, was in ihm vorging. Schon lange nicht mehr. Alles schien so sinnlos, so unnötig und viel zu schwer. Zum wohl hundertsten Mal fragte er sich, wann seine Beziehung mit Aya angefangen hatte, schief zu laufen, und wie viel davon sein Fehler gewesen war. Warum hatte der Jüngere auch nie gesagt, was ihm nicht passte? Nein, statt dessen musste er sich gleich in die Arme des Nächstbesten werfen... Krampfhaft zog sich Schuldigs Magen zusammen, als er daran dachte, was sein Geliebter mit wem-auch-immer im Moment gerade machte.
Der Rotschopf beschloss, stark zu sein. Wieder einmal. Obwohl er doch wusste, dass genau das bei Schuldig nicht funktionierte. Er erinnerte sich daran, schon einmal mit dem Schlüssel in der Hand vor Schuldigs Tür gestanden zu haben. Es war ein Jahr her. Ein Jahr, in dem er eine Menge Fehler gemacht, aber auch vieles gelernt hatte. Rasch öffnete er die Tür, ehe er es sich anders überlegte. Da es ruhig war, blieb nur die Möglichkeit, dass sein orangehaariger Geliebter bereits in seinem Bett lag. "Ich bin nicht Yohji. Also schwing deinen Hintern aus dem Bett und komm her; ich hab dir was zu sagen."
Eine Sekunde lang erstarrte der Telepath. Nein, das konnte doch gar nicht sein! Mit einem Satz war er aus dem Bett und lugte aus dem Schlafzimmer auf den Flur. Tatsächlich stand Aya vor ihm. Ungläubig starrte er den Kleineren an, widerstand der Versuchung, auf ihn zuzustürmen und ihn einfach in seine Arme zu reissen. Zu seiner eigenen Überraschung behielt er jedoch die Fassung, kam langsam auf den Anderen zu und sah ihn kühl an. "Und das wäre?", fragte er von oben herab.
"Dass ich wieder einmal zu dir komme, um alles ins Lot zu bringen." In seiner Stimme war weder Vorwurf noch Spott, es war schlicht und einfach die Wahrheit. Damit war auch schon alles gesagt. Stumm stand er vor dem Mann, den er die letzte Zeit so vermisste. Hoffnungsvoll schaute er in Schuldigs Augen und kramte aus seiner Tasche die kleine Packung hervor. Seine Finger und Handflächen waren feucht vom Schweiß, als er den Arm ausstreckte. Er ließ die Verpackung aufklappen und wusste, dass der silberne Anhänger auf dem dunklen Kissen lag.
Schuldig hatte das Gefühl, sein Herz würde einfach aufhören zu schlagen. Er wollte sich nicht von dem Blick in die violetten Augen losreissen und auf die kleine Schachtel sehen, von der er genau zu wissen glaubte, was sie enthielt. Hatte Aya Yohji den Schlüssel wirklich nur weggenommen, um endgültig mit ihm Schluss zu machen? Welch grausame Ironie... Doch dann blitzte etwas Silbernes in seinem Blickfeld auf, das fast von Ayas langer Seitensträhne verdeckt wurde, und Schuldigs Herz hämmerte auf einmal mit doppelter Geschwindigkeit in seiner Brust weiter. Unendlich langsam senkte er nun doch die Augen, sah den länglichen Ohrstecker auf dem dunklen Samt liegen und schluckte hart. Mit unsicheren Fingern griff er danach und hob das Schmuckstück von seinem Polster.
"Für die Gravur lasse ich mir noch etwas einfallen. Ich hatte heute nicht viel Zeit...", entschuldigte Aya sich lächelnd. Noch war er nicht in Sicherheit. Noch konnte Schuldig ihn aus der Wohnung werfen. Die Finger des Rothaarigen zitterten, als er das Kästchen wieder zuklappen ließ und zurück in seinen Mantel steckte. Und dann wartete er scheinbar unendliche Minuten, in denen er immer wieder von Schuldigs Hand in dessen Gesicht und wieder zurück blickte.
Eine scheinbare Ewigkeit starrte der Orangehaarige den Ohrring an, kämpfte dabei mit den unterschiedlichsten Gefühlen. So vieles lag ihm auf der Zunge, was er den Anderen fragen, ihm sagen wollte, doch kein einziger Ton kam über seine Lippen. Endlich schaffte er es, sich aus der gedankenverlorenen Starre, in der er sich befand, zu lösen. Er sah in die Augen des Kleineren, hob dabei die Hand, die nicht damit beschäftigt war, das kühle Silber zu umklammern, und schob Ayas Haare zur Seite. Ein einziger Blick reichte - und er zog den Kleineren an sich.
Erleichtert ließ Aya sich von Schuldig in die Umarmung ziehen. Das tat so gut. Wann hatten sie sich das letzte Mal so intensiv umarmt. Der Sturm der Gefühle in ihm wurde nicht ruhiger, so klammerte sich Aya fester an den Geliebten. "Ich habe dich so vermisst." Ja, er meinte es ernst. Nicht nur mit den Worten, sondern auch mit einem erneuten Versuch ihrer Beziehung. Der Rothaarige streckte sich, küsste flüchtig Schuldigs Wange, schmuste sich an das warme Gesicht, küsste scheu die Lippen und vergrub sich gleich wieder in der Kleidung, die so sehr nach seinem Geliebten duftete.
Bestimmt hob Schuldig den Kopf seines Liebsten an, zwang ihn so, ihn anzusehen. "Ich habe dich auch vermisst", antwortete er ernst. "Schon seit Wochen." Die eine Frage, die sich immer wieder in seinen Mund schummeln wollte -nämlich die, ob es mit dem anderen auch wirklich vorbei war- verkniff er sich tapfer. In diesem Punkt musste er Aya einfach vertrauen, auch wenn es schwer fiel. Langsam beugte er sich zu seinem Liebsten und küsste ihn zärtlich.
Ebenso liebevoll küsste nahm er den Kuss an und war einfach froh, wieder Schuldig so bei sich zu spüren. Ein Lächeln stahl sich auf seine Lippen wie auch in seine Augen. Ein warmes Glücksgefühl durchströmte den rothaarigen Weiß, überdeckte die gemeine Kälte, die sich aus den tief verborgenen Zweifeln nährte. Ein wenig mehr Liebe ließ Aya in den Kuss einfließen und genoss die Wirkung der Wärme zwischen ihnen beiden.
Seinen Liebsten immer noch nicht loslassend, dirigierte der Telepath Aya ins Wohnzimmer. Er war unendlich glücklich, den Anderen wieder in den Armen halten zu können und erneut die Hoffnung zu haben, alles könnte wieder gut werden. Wenn sie sich ein wenig anstrengten.
Da Schuldig sich auf das Sofa setzte, ließ Aya sich auf die Schenkel des Anderen gleiten. Nochmals küsste er die süßen Lippen. Irgendwie lag es dem Rotschopf auf dem Herzen, Schuldig zu sagen, mit wem er sich die letzten Wochen rumgetrieben hatte. Er überlegte sich, wie er das am geschicktesten verpacken konnte. "Schu... bitte sag mir, warum es ausgerechnet Yohji sein musste. Ich meine, du kennst Soubi ja nicht, von daher ..." Aya schlug die Hand vor den Mund, als hätte er selbst nicht so viel preisgeben wollen. "Also, was ich sagen will... ich werde Yohji auch weiterhin sehen und mit ihm arbeiten. Und dann werde ich garantiert immer und immer wieder sehen, wie er unter dir..." Abermals brach der Jüngere ab.
"Es musste Yohji sein, weil..." Abrupt unterbrach sich der Orangehaarige und sah seinen Schatz empört an. "SOUBI? Der aus dem Club?" Nein, das konnte nicht wahr sein. Es war doch ausgemacht gewesen... "Du hast dich schon DA nicht mehr an unsere Abmachung gehalten?" Das war echt zu viel für Schuldig. Er war mit Aya dorthin gegangen, weil er ihm vertraut hatte.
Betroffen blickte Aya drein und kaute auf seiner Unterlippe. Doch bezweifelte er, jemals ruhig neben Schuldig einschlafen zu können, hätte er nicht die Wahrheit gesagt. "Es tut mir so leid. Hätte ich gewusst, was ich damit anrichte, hätte ich es niemals getan." Ihm fiel wieder ihre erste Begegnung ein. "Weiß du, ich wollte das eigentlich gar nicht... Aber in dem Club flüsterte er mir zu, dass er mich treffen wollte - und einige Tage später rief er dann wirklich an. Ich... Es war wirklich nur Sex - nicht einmal zärtlich..." Wenn Schuldig clever war, konnte er daraus schließen, dass er manchmal etwas leidenschaftlicheren Sex brauchte.
Schuldig runzelte die Stirn und sein Gesicht verdüsterte sich. "Und dafür warst du dir nicht zu schade?", wollte er mit unterschwelliger Enttäuschung wissen. "DAFÜR setzt du unsere Freundschaft aufs Spiel?" Er schüttelte den Kopf. Wenn sich Aya verliebt hätte, oder wenigstens geglaubt hätte, das zu tun, hätte er es noch verstanden. Aber so... Das ging wirklich über seinen Horizont hinaus.
"Nein, es war nicht nur das. Es war auch..." Aya wusste nicht ganz, wie er sich ausdrücken sollte. Krampfhaft suchte er nach halbwegs ordentlichen Worten, denn Schuldig das über Gedanken beizubringen, war keine Option. "Ich fühlte mich einfach noch nicht alt genug, um eine lebenslange Beziehung einzugehen. Ich hatte das Gefühl, etwas zu verpassen. Es musste doch noch mehr gehen. Aber ich habe jetzt eingesehen, dass DU der einzige bist, den ich will. Also, mit dem ich zusammen leben möchte." Kurz räusperte Aya sich. "Und außerdem war unser Sex ein wenig... einseitig."
"Hör mal..." Schuldig seufzte. "Es gibt nie eine Garantie, dass es mit uns wirklich lange klappt. Oder dass wir überhaupt alt werden..." Dann lächelte er seinen Schatz schwach an. "Und warum sagst du mir nicht, was du willst? Du weißt doch, dass ich deine Gedanken nicht lese. Wenn du es ab und zu mal härter willst, musst du es mir schon mitteilen. Es ist ja nicht so, dass ich das nicht wollen würde." Oder könnte, setzte er in Gedanken dazu. Immerhin hatte er sich die ganze Zeit über immer sehr beherrscht, um nicht mittendrin wild über Aya herzufallen, da er dachte, dem Rotschopf wäre es auf die sanfte Tour am liebsten.
Ein sanfter Rotschimmer umspielte Ayas Wangen; darüber zu reden war noch ganz anders als es zu tun. "Naja, ich dachte, du magst es so... Aber wenn du mich ab und zu mal überfällst, habe ich bestimmt nichts dagegen." Der Rothaarige grinste leicht. Gleich darauf wurde er allerdings wieder ernst. "Weil wir einmal beim Thema sind: Warum musste es Yohji sein?"
Diese Frage zauberte ein breites Grinsen in Schuldigs Gesicht. "Weil ich mir bei Yohji sicher sein konnte, dass er das nicht falsch versteht. Wir kennen uns schon sehr, sehr lange... und haben es aufgegeben, den anderen wirklich für sich haben zu wollen. Mit anderen Worten: Yohji ist wohl mein bester Freund." Er zwinkerte seinem Liebsten zu. "Und dadurch hat nie Gefahr für dich bestanden."
"Und deswegen habe ich so einen Aufstand gemacht! Ach, Mist, das darf doch nicht wahr sein." Und er glaubte wirklich, dass die beiden mehr verband, dabei waren sie nur Freunde. Eilig stand Aya auf und ging die Küche. Er brauchte nur wenige Momente, dann wäre er für die Weiterführung der Unterhaltung gewappnet. Eine Runde lief er im Kreis, ehe er wieder ins Wohnzimmer zurückkehrte und seine Hände auf Schuldigs Knien abstützte. "So, und damit uns so etwas nie wieder passiert, werden wir in Zukunft mehr reden müssen. Darüber, was wir wollen und brauchen - und was nicht." Das würde ganz oben auf ihrer Tagesordnung stehen müssen, wenn sie nicht wieder auseinander laufen wollten.
Einverstanden nickte der Orangehead, sah den Jüngeren verliebt an und strich ihm sanft über die Wange. "Aber eines sag ich dir jetzt schon: Ein zweites Mal mach ich so ein Theater nicht mit. Wenn du nicht reden magst, kannst du mir ja... zeigen, was du willst." Gerade wollte er seinen Geliebten an sich ziehen, als aufgeregtes Klingeln an der Tür ihn unterbrach.
Aya kon
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Die letzten 5 Kommentare
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Kommentar von: Aya-chan60
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Username: Aya-chan60
Datum: 29.06.2007 - 09:43
Kommentar Nr.: 3649
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Diese FF scheint vielversprechend zu werden, deshalb werde ich mich durch die schon bestehenden Kapitel lesen.
Ich bin sehr neugierig, ob es Schuldig ernst meint, das er die Sis wieder zum Leben erwecken will, oder ob es nur ein mieser Trick ist, sich Aya/Ran, gefügig zu machen...ohne das er das mit der Schwester vorhat...
Ich lass mich überraschen...
Lieben Gruß
Aya-chan60 ^___^
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Kommentar von: StoFftieRchEn
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Username: StoFftieRchEn
Datum: 28.05.2007 - 20:10
Kommentar Nr.: 3451
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Puh...*erstmal luft holt* aya hat ja ziemlich lange gebraucht umsich über ihre situation bewusst zu werden (kleines dummerche)... ich hatte ehrlichgesagt schon befürchtet das es kein happy end gibt... und obwohl es doch eins gab könnte ich aya eine reinhauen...wie kann er sowas nur mit shu machen???
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Kommentar von: CatMischa
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Username: CatMischa
Datum: 20.05.2007 - 22:09
Kommentar Nr.: 3416
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AAAAAAAH! puh, das musste ich loswerden!
Ich habe gerade die ganze Story in einem Rutsch durchgelesen. Dabei war ich so gefesselt, dass ich nix anderes mehr mitbekommen habe! Ich war gefangen zwischen freude und dem Bedürfniss wahlweise Ran oder Schu den Hals umzudrehen XD
Mittendrin war ich etwas enttäuscht, weil ich dachte: oh mein gott bitte kein kitschiges 'und sie leben ewig in frieden` ende, weil ich das meistens überhaupt nicht abkann.
Aber dann ist es passiert! Die Geschichte hat sich so wunderbar mit echten problemen und den gefühlen auseinander gesetzt, dass ich den beiden dann doch ein kitschiges ende gewünscht habe (obwohl ich den bittersüßen schmerz während der "trennung" noch mehr genossen habe)
Kurzum: Eine wirklich gelungene Geschichte!
Bitte immer so weiter machen!
Gruß Mischa =^.^=
(heilige sch**** habe ich viel gelabert XD)
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Kommentar von: Galu
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Username: Galu
Datum: 19.05.2007 - 17:52
Kommentar Nr.: 3395
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Oh man!!! Also ich hätte Aya ja noch länger schmoren lassen. *schimpf*
Was er da mit Schu abgezogen hat, war nicht richtig.
Er nimmt sich ALLES...und Schu darf gar nix. So gehts ja wohl auch nicht. Und dann eifersüchtig reagieren, wenn Schu zurück schlägt.
Schu hat mir stellenweise so richtig leid getan, vor allem, als ER ein Geschenk hatte...und Aya nur das Vögeln mit Soubi im Kopf hatte.
Nun ja...Aya hat sich letzendlich ja noch berappelt, dennoch würde ich an Schus Stelle, das Kätzchen einfach mal für eine Weile anbinden.....*kicher...vielleicht hätte Aya dann Abwechslung genug ?
So einen Aya, der sich nicht wehren kann vernaschen....ist doch auch mal schön.... *
Es war eine sehr interessante Story, die ich sehr gern gelesen hab. Mal hab ich Schu bemitleidet...mal Aya....sehr abwechslungsreich. Toll!!!
Liebe Grüße
Galu
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Kommentar von: Liliana
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Username: Liliana
Datum: 13.05.2007 - 15:18
Kommentar Nr.: 3370
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Also, auch auf die Gefahr hin, das mich hier einige gerne lynchen würden , wenn sie lesen was ich zu meckern hab, trotzdem..
Ja, klar, ich freue mich auch wie´n Schneekönig, das Aya und Schu wieder zusammen sind ! Doch ! Wirklich !!! ..
Nur, hmmm ..
Mir ging das irgendwie zu schnell, oder zu glatt. Für Aya.
Klar, er hat was draus gelernt, hoffe ich mal, aber irgendwie .. ich weiß nicht so recht .. . Nun, er schnappt sich einfach den Schlüssel von Yoji´s Bund und geht dann einfach so zu Schu, Ohrring rein, und sagt in etwa, das er wieder zurück kommen will, ich war schlecht ... bla bla .. .. .. und dann: Friede, Freude, Eierkuchen.
Ja, Schuldig will ihn unbedingt wieder haben, aber trotzdem finde ich, nachdem wie Aya sich aufgeführt hat, hätte er ruhig noch etwas Zögern von Schuldig verdient.
Ich finde, das Zurückkommen ist ihm zu leicht gemacht worden. Er hat es sich nicht wirklich hart erkämpfen müssen.
Ja, klar, es hat ihm nicht gefallen, das Schu nun seinerseits mit anderen ins Bett geht, vorzugsweise mit Yoji, und er war auch durch den Wind, als sie zwei Wochen getrennt waren .., aber ich weiß nicht ..
Wenn einer wirklich gelitten und gekämpft hat, dann Schuldig.
Obwohl, der Part mit Yoji, den Schu hingelegt hat, war schon heftig und es ist schon ziemlich fies, das Aya das auch noch sehen und hören durfte. hmmm
Naja, vielleicht ist Aya ja doch, schon allein dadurch, ordentlich bestraft worden und er hat es wirklich verstanden.
So, das war´n nur so´n paar Gedanken zum letzten Kapi. Und wie auch immer, letztendlich bin ich froh, das beide haben was sie wollen. Und ich auch .. hehehe ..
geile Lemon-Szenen .. blöd grins ..
Habt ihr auch wieder toll geschrieben.
Diese Geschichte hat mir wie nix meinen Blutdruck hochgetrieben - lach - oh man, hätte ich Aya am liebsten auf den Mond geschnipst, aber sowas von ..
Aber jetzt ist alles wieder gut.
Winke Lil
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