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y Du gehörst nur mir
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Ab 18 Jahren Deutsch 08.03.200709.05.2007 333034 4.75
Bei 28 Vote(s)
1412
Autor: wildest_brad
Pairing: Schuldig/Aya
Kategorien: Romantik
Inhalte: Lemon
Einführung: Es war ein Angebot, dass Aya nicht ablehnen konnte. In der Aussicht auf Glück begab er sich in die Hände seines schlimmsten Feindes. Doch der fordert Dinge, die Aya zwingen, seinen Stolz zum Schweigen zu bringen...
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y Lies and deception

@ sanisa: Damit du nicht so lange warten musst, kommt hier schon der nächste Teil. *smile*

@ shiroi: Was von deinen Wünschen eintrifft... wirst du bald sehen können. *gg*




~*~ Lies and deception

Herrlich geschafft lag Aya neben dem Blonden, der sich als echter Glücksgriff offenbart hatte. Geredet hatten sie nicht viel miteinander, wenn Aya es sich überlegte, wusste er rein nichts über den Anderen. Aber das war auch gut so. "Ich werde dann langsam losmüssen... Stell dir das vor, gerade heute wollte Schuldig doch, dass ich mir frei nehme... Warum weiß ich immer noch nicht." Unverständlich schüttelte er den Kopf.

Träge wandte Soubi den Kopf und sah den Anderen aus halbgeschlossenen Augen an. Es hatte sich wirklich gelohnt, heute einfach die Uni zu schwänzen. "Wie lange seid ihr eigentlich schon zusammen?", wollte er wissen. Es gab keinen bestimmten Grund dafür, es interessierte ihn einfach nur.

Lässig zuckte der Rothaarige die Schultern. "Vielleicht ein Jahr. Ein paar Monate mehr oder weniger." Wann war das doch noch mal gewesen, als er sich freiwillig in die Wohnung geschlichen hatte? Das musste doch Ende Januar... Wie ein Blitz durchfuhr Aya die Erkenntnis. "Genau heute..." Jetzt wusste er auch, warum Schuldig so sauer gewesen war. "Wie konnte ich das nur vergessen", fragte er sich.

Überrascht zog der Blonde die Augenbrauen nach oben. "Autsch!", machte er nur. "Also da wäre ich wahrscheinlich auch sauer..." Die Frage, die er sich unwillkürlich stellte war, ob der Rotschopf seinen Freund überhaupt noch liebte, wenn er so einen Tag einfach komplett vergaß. Doch er stellte sie nicht laut. Das ging ihn nichts an. "Überleg dir besser eine gute Ausrede", riet er dem Kleineren, der sich schon hektisch anzog.

"Bin schon dabei." Beinah wäre Aya noch gestolpert, als er versuchte in die verdrehte Hose zu steigen und sie in aller Eile hochzuziehen. Er hastete zur Tür, vertraute einfach darauf, dass Soubi ihm nachkam, um ihn zu verabschieden. "Es tut mir Leid", lächelte Aya verlegen. "Dass ich jetzt so plötzlich los muss", setzte er rasch hinzu, als er die fragende Miene seines Gegenüber sah. Nicht, dass Soubi noch dachte, es tat ihm Leid, dass sie ausfüllenden Sex gehabt hatten. "Ich melde mich bei dir... wenn du das überhaupt noch willst..."

Lächelnd gab der Blonde dem Kleineren einen zarten Kuss. "Natürlich!", antwortete er grinsend. "Warum denn nicht?" Solange Aya damit umgehen konnte, sozusagen zweigleisig zu fahren... wäre er wohl der letzte, der zu dem geilen Sex Nein sagen würde. "Ich warte auf dich", versicherte er dem Rotschopf noch einmal. "Bis bald!"

So schnell wie möglich fuhr Aya nach Hause, wobei er nur knapp einem Unfall entging. Er hatte nichts für Schuldig, nicht ein klitzekleines Geschenk. Nicht mal eine lasche Ausrede hatte er, wenn er einmal von seinem "Blumen-Auftrag" absah. Noch nicht einmal geduscht hatte er sich. Verdammt, fluchte er zum wiederholten Mal. Dann endlich stand er vor der Wohnungstür. Wie sollte er Schuldig nur gegenüber treten? Doch es half alles nichts. Fest entschlossen öffnete er die Tür und betete, dass Schuldig nicht gleich einen Wutanfall bekam. Doch davon war überhaupt nichts zu hören. Nur leise Musik lief im Hintergrund. Aya vermied eine Begrüßung.

Demonstrativ wandte der Telepath den Kopf zur anderen Seite und starrte aus dem Fenster, ohne wirklich etwas wahrzunehmen. Er hatte damit gerechnet, dass Aya, nachdem er sich schon geweigert hatte, diesen dämlichen Dekorationsauftrag abzugeben, sich wenigstens beeilen würde. Aber da hatte er sich scheinbar geirrt. Aus den Augenwinkeln schielte er auf das kleine Geschenk, das liebevoll eingepackt auf dem Tisch lag und dort auf seinen zukünftigen Besitzer wartete. Für einen Moment fragte er sich, ob es sich überhaupt noch lohnte, Aya das zu geben. Noch immer ignorierte er seinen Geliebten gekonnt.

Leise schlich sich der Jüngere ins Bad. Natürlich war es naiv, anzunehmen, Schuldig hätte ihn nicht bemerkt. Dennoch brauchte er zuerst eine Dusche, selbst wenn es auffällig sein sollte. Zudem schien Schuldig auch nicht wirklich in Feierlaune - was sehr verständlich war. Eilig wusch Aya sich, entfernte Soubis Geruch und alle damit verbundenen Pheromone. Erst dann trat er ins Wohnzimmer, bekleidet nur mit einem seidenen Kimono, die jetzt anstelle von Bademänteln modern waren. "Hi Schatz", sagte er besänftigend.

Wortlos sah der Orangehaarige nun endlich auf und seinen Freund an. "Ach? Auch schon da?" Ein bezeichnender Blick auf die Uhr folgte. Was bitte konnte an einer Blumendeko über drei Stunden dauern? Und was daran war dann so anstrengend, dass man so dringend eine Dusche brauchte, dass man nicht einmal die Zeit fand, seinen Lover zuerst zu begrüßen? Erneut flammte Wut in dem Älteren auf. Er sprang förmlich von der Couch auf, griff nach dem kleinen Geschenk und drückte es Aya in die Hand. "Vielleicht fällt dir ja mittendrin ein, wofür das ist!", zischte er und polterte dann aus dem Raum, ins Schlafzimmer, wo er wieder einmal lautstark die Tür ins Schloss krachen ließ.

"Komm wieder runter", rief Aya dem Feuerschopf nach. Das war ja nicht zum Aushalten, selbst wenn er Schuldig für sein Verhalten nicht wirklich strafen konnte. Warum nur setzte er wegen Sex die Beziehung mit Schuldig aufs Spiel? Weil er den Nervenkitzel in ihrer abgeflachten Beziehung wieder brauchte? Weil er spüren wollte, dass er noch begehrt wurde? Ohne vorerst auf das Päckchen zu achten, ging Aya an die Schlafzimmertür. Zu öffnen jedoch wagte er sie nicht. "Es tut mir Leid, Schuldig. Wirklich. Es ging nicht eher. Ich hab mich so beeilt, zu dir zu kommen, dass ich fast noch einem Auto aufgefahren wäre."

Seufzend öffnete der Telepath die Tür wieder und sah den Kleineren resigniert an. Er wusste, dass man ihm ansehen konnte, wie sehr ihn das alles mitnahm und enttäuschte. "Warum hast du dann nicht gleich einen der Anderen geschickt?", wollte er zum wiederholten Mal wissen. Forschend schaute er seinen Schatz an, entdeckte aber nichts verändertes an ihm. Also hatte er sich das kleine Geschenk noch nicht mal angesehen. "Liebst du mich eigentlich noch?"

Einen kurzen Moment musste Aya über diese Frage nachdenken. Schuldig nahm all diese Mühen auf sich, versuchte stets Verbesserungen für sie zu finden. Dann nickte er, sah dabei allerdings nur kurz in die grünen Augen. "Das tue ich, sonst wäre ich wohl nicht zurück gekommen." Kaum hatte er diese Worte gesprochen, fiel ihm sein Fehler darin auf. Äußerlich jedoch ließ er sich nichts anmerken.

Auch Schuldig war der Versprecher aufgefallen, er konnte allerdings noch nicht wirklich etwas mit dieser Aussage anfangen. "Wie bitte? Von wo wärest du sonst nicht zurück gekommen?" Nein, er verstand absolut nicht, was das bedeuten sollte. Oder vielleicht... wollte er einfach auch nicht verstehen.

"Schu... ich BIN da. Das alleine zählt." Sollte er den Anderen noch weiter anlügen müssen, hatte er das Gefühl, ihn schnell zu verlieren. Sein schlechtes Gewissen breitete sich immer weiter aus, nahm große Teile von ihm in Anspruch. Da er sich auf alles mehr konzentrierte, als auf Schuldig, oder es zumindest versuchte, fiel ihm wieder das Gewicht in seiner Hand auf. Es sah von der Form her aus wie ein kleines Schmuckkästchen. Überlegt öffnete er das Papier an den Klebestellen, hielt danach tatsächlich ein dunkelblaues Kästchen in den Händen.

"Wenn du das sagst", gab der Deutsche auf, das komische Gefühl, dass irgendetwas ganz und gar nicht mehr in Ordnung war, blieb. Aber vielleicht interpretierte er auch einfach viel zu viel in diese Sache hinein... Für den Augenblick lenkte er sich damit ab, dem Kleineren zuzusehen, wie der endlich das Präsent auspackte. Fast nervös biss sich Schuldig auf die Lippe. Er war sich sicher, Ayas Geschmack genau getroffen zu haben - obwohl er es nicht beschwören würde, so seltsam, wie sich der Rotschopf derzeit verhielt.

Mit unendlicher Langsamkeit öffnete Aya den Deckel der Schachtel. Darin lag ein silberner, länglicher Ohrstecker, vielleicht vier Zentimeter lang. Vorsichtig hob er ihn aus dem weichen Kissen, eine Gravur erregte seine Aufmerksamkeit. Was stand da? Aya kniff die Augen zusammen; die Schrift war klein. "In Liebe, Schuldig" konnte er dort lesen. Sanft legte er das Schmuckstück wieder zurück, sah dabei noch etwas anderes silbern blitzen. Ein kleines Stück zog er das kleine Samtkissen beiseite. Da lag noch ein weiterer Ohrstecker, auf dem allerdings keine Inschrift war. Fragend schaute Aya in Schuldigs Augen.

Ohne eine Erklärung zu geben, strich Schuldig seine Haare zurück, dadurch wurde ein kleiner, goldener Stecker an seinem Ohr sichtbar, der bisher von den orangen Strähnen verdeckt worden war. "Ich werde warten, bis du bereit bist, mir den zweiten zu geben", murmelte er dann doch noch, allerdings klangen diese Worte seltsam erstickt. Schlagartig hatte sich die Gewissheit in ihm ausgebreitet, dass das noch lange dauern würde.

Der Rothaarige legte seinen Kopf schief. Ihm wurde klar, dass das Geschenk ihre Zusammengehörigkeit symbolisieren sollte. "Sag so etwas nicht, Schuldig", sagte Aya sanft, strich dem Anderen durch die Haare. Seine Hand verfing sich dann in Schuldigs Nacken. Zärtlich zog er den Größeren zu sich. Jetzt galt es erst einmal seinen Schatz zu beruhigen. Denn dass dieser Sorgen hatte, war unverkennbar.

Der Kuss, in den Aya ihn da verstrickte, tat so unglaublich gut. Leise seufzte Schuldig in den zärtlichen Kontakt, nahm den Jüngeren dann sanft in die Arme. Wie lange hatte er dieses Gefühl, das ihn soeben durchströmte, schon nicht mehr gehabt? Ein unbändiges Verlangen nach dem Rothaarigen stieg plötzlich in ihm auf, löschte alle Gedanken, Bedenken und Zweifel einfach aus. Fast grob zog er seinen Lover an sich, ihr Kuss brodelte nur so vor Leidenschaft.

Schnell klappte Aya das Kästchen zu, legte es auf einem Regal ab, ehe Schuldig ihn schon ins Schlafzimmer zerrte. Wenn er Schuldig damit beruhigen konnte, hatte er kein Problem. Der Rothaarige wusste nicht genau, ob es wirklicher Eifer war, mit dem er Schuldig küsste und verwöhnte, oder ob er nur vorgetäuscht war. Sein Geliebter war so temperamentvoll, wie er es seit langem nicht mehr kannte - wenn er Soubi außen vor ließ. Noch während er sich in Gedanken verstrickte, die gar nicht in dieses Bett gehörten, lag er nackt vor Schuldig.

Geschickt küsste sich der Orangehaarige über die Wirbelsäule seines Liebsten, biss hin und wieder mehr oder weniger zärtlich in die weiche, duftende Haut. Seine Hände tasteten sich begierig zwischen die festen Halbkugeln, neckten die sensiblen Stellen rund um den Muskelring. Er wollte seinen Schatz - dringend. Hingebungsvoll saugte der Telepath am Nacken seines Lovers, während er einen Finger tief in den heißen Körper eindringen ließ, was diesmal überraschend leicht ging.

Aya versuchte den überraschten Laut zu unterdrücken. Verdammt, selbst wenn Schuldig vorsichtig war, tat ihm der Hintern weh. Soubi war doch nicht so zärtlich gewesen, wie er sich jetzt gewünscht hätte. Flach drückte er sich in die Bettlaken, versuchte dem brennenden Gefühl zu entkommen. Es war unmöglich. Aber er konnte genauso wenig Schuldig darum bitten, aufzuhören. So konzentrierte sich der Rothaarige auf die Hände seines Geliebten, die ihn gekonnt umschmeichelten und ablenkten.

Eher unbewusst registrierte der Schwarz das merkwürdige Verhalten seines Freundes. Noch schaffte es die mögliche Erklärung dafür allerdings nicht, zu der Stelle seines Gehirns vorzudringen, an der sie verarbeitet werden würde. Er wunderte sich nur ein klein wenig mehr, dass Aya sich auf eine andere Art als üblich verspannte, als er ihn rasch und geübt auf das Kommende vorbereitete. Hastig drängte er die Beine seines Geliebten auseinander, zog die Finger zurück und platzierte seine Erektion, die vor Erregung schon schmerzhaft klopfte, an dem geweiteten Eingang.

Mühsam verhielt Aya sich ruhig, versuchte sich zu entspannen, als Schuldig Stück für Stück in ihn eindrang. Ein unartikulierter Laut verließ seine Kehle und er hoffte, dass sein orangehaariger Geliebter nicht den Schmerz heraushören würde. Das gäbe nur unangenehme Fragen. "Komm S..chuldig, zeig mir, dass du mich liebst." Es tat Aya in der Seele weh, seinen Freund auf diese Weise ablenken zu müssen.

Das ließ sich der Orangehaarige heute nicht zweimal sagen. Gierig und kraftvoll trieb er sich immer wieder tief in seinen Schatz, genoss die warme, massierende Enge, die ihn perfekt umfing. Wieder verbiss er sich in der Schulter des Kleineren, ließ ihn erst los, als er das schmerzerfüllte Aufzischen hörte, und raunte ihm dunkel ins Ohr: "Ich liebe dich wirklich und werde dich nie hergeben! Und wenn ich dich halb tot ficken muss, um dir das zu beweisen..." Warum ihm genau diese Worte über die Lippen kamen, konnte er nicht sagen.

Freudlos lachte Aya auf. Wenn es danach ginge, wären er und Soubi ein Dreamteam. Und dennoch war es Schuldig, dem er damals sein Herz geschenkt hatte. "Ich... glaube... dir", presste er zwischen den Stößen hervor, die ihm die Luft nehmen wollten. Er war ja derjenige welche... Aya gewöhnte sich langsam an das Ziehen an seiner Kehrseite. Er griff nach Schuldigs Hand, führte sie zu seiner Erektion, wie zum Beweis, dass er selbst auch auf die Nähe reagierte.

Fest legte der Deutsche seine Hand um das aufgerichtete Glied seines Liebsten, drückte einmal ein wenig zu, aber nur so, dass der leichte Schmerz Ayas Lust nur noch steigern würde, und fing dann an, seinen Schatz kräftig zu massieren. "Komm! Zusammen mit mir!", forderte er abgehackt atmend, wobei er keine Ahnung davon hatte, dass er fast Unmögliches von seinem Freund verlangte.

Irgendetwas stimmte heute ganz gewaltig nicht mit ihm. Lag es daran, dass es vor wenigen Stunden noch mit Soubi gevögelt hatte? Enttäuscht legte Aya sein glühendes Gesicht in das kühle Laken, versteckte es vor Schuldigs Blicken. Doch wollte er wenigstens für Schuldig mehr als dieses peinliche... was-auch-immer. Rhythmisch zog er seine Muskel zusammen, verkrampfte sich und massierte gleichzeitig Schuldig in sich.

Mit einem überraschten Aufschrei fand der Schwarztelepath in dem Kleineren seine Erlösung. Na, DAS war jetzt aber nicht das gewesen, was er sich vorgestellt hatte. Ein wenig frustriert entfernte er sich aus Aya, ließ sich neben ihn fallen und brachte den Anderen mit einer energischen Handbewegung dazu, sich umzudrehen. "Was war DAS eben?", wollte er wissen, wobei er seinen erneuten Ärger geschickt versteckte. Schließlich war ihm nicht entgangen, dass Aya ihn absichtlich in den Höhepunkt getrieben hatte, ohne selbst über die Klippe zu fallen.

"Was?", fragte Aya scheinheilig. Doch gerade weil er präsentierend vor Schuldig lag, nutzte diese Frage nur wenig. "Hast du etwa nicht, was du wolltest?" Aya konnte ja schlecht sagen, dass er mehr als genug sexuelle Aktivitäten hatte, wodurch er jetzt ein wenig... übersensibel war. "Schu... guck... mein Tag war heute echt anstrengend." Er versuchte Schuldig durch ein liebevolles Streicheln zu überzeugen, doch der Andere entzog sich ihm.

"Anstrengend?", fragte der Deutsche spöttisch. "Ein paar Blumen aufstellen? Langsam frage ich mich echt, beim _wem_ du warst und _was_ du gemacht hast!" Wirkliche Enttäuschung breitete sich in dem Blick der sonst so leuchtend grünen Augen aus.

"Es ist nichts, Schuldig", versicherte Aya rasch. Dann verstummte er. Wie viel wusste Schuldig? Wie viel vermutete er? Dabei war Aya sich so sicher, dass Schuldig nichts mitbekommen hatte. "Aber ich sage es dir gerne noch mal. Ich war heute bei einer Kundin, die unbedingt die neue Mode für den Frühling in ihrem Büro haben wollte." Er mied Schuldigs Blick. Zum wiederholten Male. "Und außerdem... hat es heute weh getan, okay?"

Auch wenn er nicht so wirklich überzeugt war, nickte der Deutsche. "Okay", gab er sich geschlagen. Er wollte seinem Schatz so gern glauben, trotzdem hatte sich ein stechendes Misstrauen in ihm festgesetzt. Eine Sekunde lang dachte er daran, sich die Wahrheit einfach aus Ayas Gedanken zu holen, verwarf diesen Einfall aber genauso schnell wieder. "Ich wollte dir nicht weh tun. Entschuldige", meinte er letztlich ein wenig lahm, wobei er auch hier nicht verstand, warum es Aya geschmerzt hatte. Er war ebenso vorsichtig gewesen wie sonst auch.

Der Rothaarige erhob sich. "Schon okay. Nichts passiert." Allerdings stimmte ...

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y Die letzten 5 Kommentare
Kommentar von: Aya-chan60
Username: Aya-chan60
Datum: 29.06.2007 - 09:43

Kommentar Nr.: 3649
smile
Diese FF scheint vielversprechend zu werden, deshalb werde ich mich durch die schon bestehenden Kapitel lesen.
Ich bin sehr neugierig, ob es Schuldig ernst meint, das er die Sis wieder zum Leben erwecken will, oder ob es nur ein mieser Trick ist, sich Aya/Ran, gefügig zu machen...ohne das er das mit der Schwester vorhat...
Ich lass mich überraschen...
Lieben Gruß
Aya-chan60 ^___^
Kommentar von: StoFftieRchEn
Username: StoFftieRchEn
Datum: 28.05.2007 - 20:10

Kommentar Nr.: 3451
Puh...*erstmal luft holt* aya hat ja ziemlich lange gebraucht umsich über ihre situation bewusst zu werden (kleines dummerche)... ich hatte ehrlichgesagt schon befürchtet das es kein happy end gibt... und obwohl es doch eins gab könnte ich aya eine reinhauen...wie kann er sowas nur mit shu machen???
Kommentar von: CatMischa
Username: CatMischa
Datum: 20.05.2007 - 22:09

Kommentar Nr.: 3416
AAAAAAAH! puh, das musste ich loswerden!

Ich habe gerade die ganze Story in einem Rutsch durchgelesen. Dabei war ich so gefesselt, dass ich nix anderes mehr mitbekommen habe! Ich war gefangen zwischen freude und dem Bedürfniss wahlweise Ran oder Schu den Hals umzudrehen XD

Mittendrin war ich etwas enttäuscht, weil ich dachte: oh mein gott bitte kein kitschiges 'und sie leben ewig in frieden` ende, weil ich das meistens überhaupt nicht abkann.

Aber dann ist es passiert! Die Geschichte hat sich so wunderbar mit echten problemen und den gefühlen auseinander gesetzt, dass ich den beiden dann doch ein kitschiges ende gewünscht habe (obwohl ich den bittersüßen schmerz während der "trennung" noch mehr genossen habe)

Kurzum: Eine wirklich gelungene Geschichte!
Bitte immer so weiter machen!

Gruß Mischa =^.^=
(heilige sch**** habe ich viel gelabert XD)
Kommentar von: Galu
Username: Galu
Datum: 19.05.2007 - 17:52

Kommentar Nr.: 3395
Oh man!!! Also ich hätte Aya ja noch länger schmoren lassen. *schimpf*
Was er da mit Schu abgezogen hat, war nicht richtig.
Er nimmt sich ALLES...und Schu darf gar nix. So gehts ja wohl auch nicht. Und dann eifersüchtig reagieren, wenn Schu zurück schlägt.
Schu hat mir stellenweise so richtig leid getan, vor allem, als ER ein Geschenk hatte...und Aya nur das Vögeln mit Soubi im Kopf hatte.

Nun ja...Aya hat sich letzendlich ja noch berappelt, dennoch würde ich an Schus Stelle, das Kätzchen einfach mal für eine Weile anbinden.....*kicher...vielleicht hätte Aya dann Abwechslung genug ?
biggfrin biggfrin biggfrin So einen Aya, der sich nicht wehren kann vernaschen....ist doch auch mal schön....biggfrin *

Es war eine sehr interessante Story, die ich sehr gern gelesen hab. Mal hab ich Schu bemitleidet...mal Aya....sehr abwechslungsreich. Toll!!!

Liebe Grüße
Galu
Kommentar von: Liliana
Username: Liliana
Datum: 13.05.2007 - 15:18

Kommentar Nr.: 3370
Also, auch auf die Gefahr hin, das mich hier einige gerne lynchen würden tongue , wenn sie lesen was ich zu meckern hab, trotzdem..

Ja, klar, ich freue mich auch wie´n Schneekönig, das Aya und Schu wieder zusammen sind ! Doch ! Wirklich !!! ..
Nur, hmmm ..
Mir ging das irgendwie zu schnell, oder zu glatt. Für Aya.
Klar, er hat was draus gelernt, hoffe ich mal, aber irgendwie .. ich weiß nicht so recht .. . Nun, er schnappt sich einfach den Schlüssel von Yoji´s Bund und geht dann einfach so zu Schu, Ohrring rein, und sagt in etwa, das er wieder zurück kommen will, ich war schlecht ... bla bla .. .. .. und dann: Friede, Freude, Eierkuchen.

Ja, Schuldig will ihn unbedingt wieder haben, aber trotzdem finde ich, nachdem wie Aya sich aufgeführt hat, hätte er ruhig noch etwas Zögern von Schuldig verdient.
Ich finde, das Zurückkommen ist ihm zu leicht gemacht worden. Er hat es sich nicht wirklich hart erkämpfen müssen.
Ja, klar, es hat ihm nicht gefallen, das Schu nun seinerseits mit anderen ins Bett geht, vorzugsweise mit Yoji, und er war auch durch den Wind, als sie zwei Wochen getrennt waren .., aber ich weiß nicht ..

Wenn einer wirklich gelitten und gekämpft hat, dann Schuldig.

Obwohl, der Part mit Yoji, den Schu hingelegt hat, war schon heftig und es ist schon ziemlich fies, das Aya das auch noch sehen und hören durfte. hmmm

Naja, vielleicht ist Aya ja doch, schon allein dadurch, ordentlich bestraft worden und er hat es wirklich verstanden.

So, das war´n nur so´n paar Gedanken zum letzten Kapi. Und wie auch immer, letztendlich bin ich froh, das beide haben was sie wollen. Und ich auch .. hehehe ..
geile Lemon-Szenen .. blöd grins ..

Habt ihr auch wieder toll geschrieben.
Diese Geschichte hat mir wie nix meinen Blutdruck hochgetrieben - lach - oh man, hätte ich Aya am liebsten auf den Mond geschnipst, aber sowas von .. biggfrin

Aber jetzt ist alles wieder gut. wink
Winke Lil
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