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y Der Widerspenstigen Zähmung
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Beendet
Ab 18 Jahren Deutsch 21.01.200710.04.2007 514257 4.28
Bei 25 Vote(s)
1842
Autor: wildest_and_friends
Pairing: bleibt abzuwarten
Kategorien: Action, Romantik
Inhalte: Lemon
Einführung: Gefühle sind schön und gut - aber können sie wirklich alle Hindernisse überwinden? Vor allem, wenn das größte Hindernis man selbst ist... und man nicht nur gegen seinen Stolz, sonder auch noch gegen ganz andere Probleme zu kämpfen hat.
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y Kapitel 21
Und hier ist es - das letzte Kapitel. Viel Spaß dabei!





~+~21

Etwa zwei Wochen waren seit dem Abend vergangen, an dem sich Aya mit Brad in dem Hotelcafe getroffen hatte. Seither hatten sie sich fast jeden Tag getroffen, natürlich mit Ausnahme der Abende, an denen sie zu arbeiten hatten. Aber selbst danach hatten sie es ohne einander oft einfach nicht ausgehalten. Ihre gemeinsame Zeit war einfach viel zu schön... Und trotzdem wurde Aya mit jedem Mal nachdenklicher. Auch jetzt sass er still und blass neben dem Amerikaner, sah aus dem Seitenfenster des Mercedes auf die vorbeirauschenden Häuser. Es war wie ein Teufelskreis, kam ihm in den Sinn. Je mehr er sein Leben genoss, desto stärker meldete sich sein Gewissen zu Wort. Hatte er die ersten Nächte noch geschlafen wie ein Toter, so hatte er sich nach den letzten Dates entweder schlaflos oder aber in wilden Alpträumen in seinem Bett hin und her gewältzt. Dadurch sank auch seine Kondition und Konzentration. Das konnte ihn bei seinen nächtlichen Aufträgen das Leben kosten. So konnte es nicht weiter gehen, entschied Aya, als der schwere Wagen leise brummend vor dem Koneko hielt.

Natürlich hatte auch Brad inzwischen bemerkt, dass Aya etwas beschäftigte. So ignorant er oft anderen gegenüber war, so aufmerksam war er, wenn es um seinen Lover ging und es nagte schwer an ihm, den Anderen immer wieder so still und nachdenklich zu erleben. Es war nicht so, dass er das Gefühl hatte, dass Aya genug von ihm hatte - immerhin kümmerte sich der Weiß genauso darum, dass sie sich treffen konnten, wie er selbst es tat. Auch an der alles umfassenden Leidenschaft, die zwischen ihnen erwachte wenn sie im Bett waren, hatte sich nichts geändert. Genau genommen war die ganze Situation viel schöner und viel entspannter als sie es je gewesen war. Und doch hatte Brad das Gefühl, dass er sich lieber nicht zu früh freuen sollte.
Vorsichtig legte er seine Hand auf Ayas Arm, als sie schliesslich beim Koneko angekommen waren, um den Rotschopf aus seinen Gedanken zu holen. Ein leichtes Lächeln spielte um seine Lippen, als Aya ihn verwirrt ansah. "Wir sind da", sagte er leise und nickte mit dem Kopf in Richtung der anderen Strassenseite, wo sich das Koneko befand. "Sehen wir uns morgen?" wollte er, wie schon so oft, wissen.

Langsam schüttelte der Rothaarige den Kopf. "Nein, Brad", meinte er dann leise. "Ich... ich kann das einfach nicht." Er wusste nicht, wie er dem Anderen seine Lage am Besten erklären sollte. "Ich komme nicht damit klar." Verdammt, warum hörte sich das alles so schrecklich platt und nichtssagend an? Vage zuckte er mit den Schultern, suchte verzweifelt nach Worten. "Ich... Es geht nicht mehr. Danke für die schöne Zeit." Damit riß er die Wagentür auf und sprang aus dem Fahrzeug, als sei der Teufel hinter ihm her. Ohne anzuhalten oder sich noch einmal umzudrehen lief er über die Straße, fischte unterdessen mit zitternden Fingern den Wohnungsschlüssel aus der Jackentasche und fummelte ihn ins Schloss. Kurz fragte er sich völlig unzusammenhängend, warum seine Sicht auf einmal so verschwommen war, immerhin hatte er sich wie immer von jeglichem Alkohol ferngehalten. "Bitte, bitte geh rein!", flehte er unbewusst und merkwürdig erstickt. Endlich hatte der den Schlüssel im Schloss, die Tür sprang auf. Aya huschte ins Innere des Hauses und warf mit einem endgültig klingenden Knall die Tür wieder zu. So schwer atmend, als hätte er eben einen Marathonlauf hinter sich, lehnte er sich gegen das kühle Metall, schloss die Augen, die plötzlich brannten wie Feuer, und liess den Kopf hängen.

Brad fühlte sich, als ob sein Herz für immer aufhören würde zu schlagen. Er realisierte erst was Aya gesagt hatte, als er diesen nicht mehr sehen konnte. Das... war es also gewesen? Das war ihr letztes privates Treffen gewesen? Der Amerikaner holte tief Luft und er hielt sich mit beiden Händen am Lenkrad seines Wagens fest. Eine ganze Weile starrte er ins Leere, dann startete er mechanisch den Motor neu und fuhr los. Damit musste er nun leben. Es war ja von Anfang an klar gewesen, dass es auch absolut schief laufen konnte. Nun hatte Aya also genug und...
Plötzlich setzte Brad sich aufrechter hin und er schüttelte den Kopf; sein Gesichtsausdruck wurde eindeutig entschlossener. Nein, so nicht. Er wusste ja noch nicht einmal womit genau Aya nicht klarkam. Ob es irgendein verschrobenes Pflichtbewusstsein seinem Job gegenüber war, dass ihnen nun das Zusammensein versaute, oder ob es wirklich an den Gefühlen scheiterte. Ohne lange zu zögern schlug Brad den Rückwärtsgang ein und fuhr die paar Meter zum Koneko Vollgas zurück. Mit quietschenden Reifen hielt er an, sprang aus dem Wagen, lief über die Strasse und läutete Sturm. Als Ken ihm öffnete fragte er den Jüngeren lediglich, wo Ayas Zimmer sei. Der Braunhaarige gab, deutlich verblüfft, Auskunft und Brad spurtete ohne ein weiteres Wort los, um nur wenig später energisch an die Zimmertür seines Lovers - oder Ex-Lovers? - zu klopfen. Dass sein orangehaariger Lieblingsteamkollege sich ebenfalls in diesem Haus befand hatte er gar nicht registriert.

Nachdem er sich energisch von der Eingangstür abgestossen hatte, war Aya wie ein geölter Blitz in sein Zimmer gerannt. Die verwunderten Blicke von Ken und Schuldig, die gemeinsam auf der Couch lagen und fern sahen, registrierte er gar nicht. Erst als er in seinem Zimmer angekommen war, atmete er durch. Was hatte er Idiot da eben nur wieder angestellt? Hatte er _tatsächlich_ zu Brad gesagt, dass er ihn nicht mehr sehen wollte? Den Menschen, der ihm so wichtig geworden war? Aufseufzend ließ sich der Rothaarige wieder gegen die Tür sinken und lehnte den Kopf zurück, so dass der mit einem satten Geräusch gegen das Holz knallte. Doch dieser Schmerz war nichts im Vergleich zu dem, der in seinem Inneren tobte. Warum machte er sich ständig selbst alles Schöne kaputt? Als würde er frieren, schlang er beide Arme um den Oberkörper, krümmte sich in unglaublicher Qual zusammen. So in sich selbst zurückgezogen überhörte er das Klopfen an seiner Tür zuerst. Erst als es energischer wurde, nahm er es wahr, entspannte sich etwas uns ließ die altbekannte Maske über sein Gesicht fallen. Mit einem Ruck öffnete er die Tür, bereit, jeden Störenfried in Grund und Boden zu fauchen.

Sobald ihm die Tür geöffnet wurde riss Brad den Anderen an sich und verwickelte ihn in einen stürmischen Kuss, drängte ihn währenddessen ein paar Schritte rückwärts und verschaffte sich somit Zutritt zu Ayas Zimmer. Aus nächster Nähe sah er den Rothaarigen an und knurrte leise: "Warum? Sag mir warum. Sag mir dass dir nichts an mir liegt. Dann werde ich gehen. Alle anderen Gründe werde ich nicht akzeptieren." Entschlossen sah er in die violetten Augen des Jüngeren, liess seine Finger durch dessen Haare gleiten. Nein, so leicht liess er sich nicht wegschubsen. Auch nicht - oder eher schon gar nicht - von Aya.

Aya schmolz förmlich unter dem strengen und doch so liebevollen Blick dahin. Das war so unfair! Warum war der Schwarz zurückgekommen? Es war doch zuvor schon schwer genug gewesen! Er schloss die Augen und lehnte sich gegen die warme Hand, die ihn so zärtlich berührte. "Nein, mir liegt nichts an..." Ayas Stimme versiegte wie eine Quelle in der Wüste. War er jetzt komplett verrückt geworden? Verzweifelt klammerte er sich an den Größeren, sah hilfesuchend zu ihm auf. "Ich... Brad, ich..." Alles andere ging in dem Kuss unter, mit dem der Rothaarige seinem Lover überfiel.

*

Ken stand perplex im Vorzimmer, in der einen Hand immer noch die Türschnalle der Haustüre, die auch nach wie vor sperrangelweit offen stand. Hatte er gerade halluziniert oder war soeben Brad an ihm vorbei die Treppe hoch gestürmt? Etwas ratlos sah Ken seinen Freund an, der die ganze Situation viel eher als amüsant denn als verwirrend zu betrachten schien. "Was sollte das denn jetzt gerade?" Kopfschüttelnd schloss Ken endlich die Türe, während er weiterhin überlegte, was die Szene von eben wohl zu bedeuten hatte.

Schuldig grinste breit. "Da holt sich wohl grad einer zurück, was ihm gehört", gab er seinen Kommentar zum eben Erlebten ab. Das war ja wirklich Brad live! Er nahm Ken, der sich wie ...

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y Die letzten 5 Kommentare
Kommentar von: CrazyMama
Username: CrazyMama
Datum: 12.01.2010 - 18:15

Kommentar Nr.: 7025
danke--ich hab herzhaft gelacht--vor allem bei DEM Ende
Kommentar von: ai-chan
Username: ai-chan
Datum: 09.08.2009 - 01:21

Kommentar Nr.: 6647
*mit sternchen in den augen dahock*
boah oO
*dich umflausch*
ich bin nicht umsonst dein fan x33
xDDD
aber das ende ... *sich vor lachen auf dem boden gekullert hat*
zu geil~
Kommentar von: Shayra
Username: Shayra
Datum: 02.05.2009 - 02:15

Kommentar Nr.: 6330
Also erst mal wollt ich dir sagen dass dir die story total gut gelungen ist.
Das Schu/Ken Paar ist sowieso mein lieblings paaring und dann auch noch mit einem eifersüchtigen Yojhi der sich auch in Ken vergukt hat, einfach geil!!!
Übrigens das Ende war der reinste Brüller biggfrin
Ich würd mich freuen wenns noch mehr solcher storys gäbe
Also noch mal danke für die geile story
Shayra
Kommentar von: Galu
Username: Galu
Datum: 10.04.2007 - 21:36

Kommentar Nr.: 3199
GRÖHL!!!!!!!!!! Schus Aussage "Oh Gott, ich bin blind." ist ja sowas von scharf!!!! GIGGLE!! Mich hätte ja nur noch interessiert, in WELCHER Stellung er die beiden erwischt hatte. Also ich stelle mir mal vor, das gerade Aya mal Seme war.....kicher.

Also die drei letzten Kapis waren wieder nur toll. Angefangen von Brads Bearbeitung durch Schu, sich Aya zu krallen, Ayas Rückfall in den Kindergarten mit den Knutschflecken (einfach süß!!!!), Schus "Kampfansage" an Yohji, sollte dieser auf saudumme Gedanken kommen, bis hin zu Brads "Inbesitznahme" von Aya.

Wildest und Kano..ich danke euch beiden ganz herzlich für die wunderbare Umsetzung meiner Idee. Ich selbst hätte es nicht so klasse hinbekommen und ich habe mich sehr gefreut, als ihr euch bereit erklärt hattet, diese Geschichte zu schreiben.
Vielen Dank!!! smile

und liebe Grüße
eine glückliche Galu
Kommentar von: Rikku20
Username: Rikku20
Datum: 10.04.2007 - 20:56

Kommentar Nr.: 3197
Hallo
die Story war großartigsmile
das ende hat mir besonderst gut gefallen, da könnte ich glatt mehr verlangen

~~>g.Riku20<~~
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