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y Der Widerspenstigen Zähmung
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Ab 18 Jahren Deutsch 21.01.200710.04.2007 514257 4.28
Bei 25 Vote(s)
1842
Autor: wildest_and_friends
Pairing: bleibt abzuwarten
Kategorien: Action, Romantik
Inhalte: Lemon
Einführung: Gefühle sind schön und gut - aber können sie wirklich alle Hindernisse überwinden? Vor allem, wenn das größte Hindernis man selbst ist... und man nicht nur gegen seinen Stolz, sonder auch noch gegen ganz andere Probleme zu kämpfen hat.
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y Kapitel 20
So, hier kommt also der vorletzte Teil... Wir wünschen euch frohe Ostern!



~*~20


Am späten Nachmittag machte sich Schuldig auf den Weg zu seinem Liebsten. Es störte ihn kein bisschen, dass er am hellichten Tag mitten in die Höhle des Löwen gehen sollte. Ohne sich großartig Gedanken darüber zu machen, klingelte er an der Eingangstür neben dem Koneko. Das Geschäft selber war geschlossen, da es ja Sonntag war. Kurz hoffte er, dass Ken ihm öffnen würde, doch er hatte nicht wirklich viel Zeit, bis die Tür tatsächlich aufging.

Seit Schuldig ihm fix zugesagt hatte, dass er heute noch vorbeikommen würde, hibbelte Ken in der Nähe der Eingangstür herum. Geduscht und fertiggerichtet hatte er sich schon, während er auf den Anruf seines Schatzes gewartet hatte, weswegen er nun auch nicht mehr viel hatte womit er sich hätte ablenken können. Als es dann endlich läutete war Ken mit drei Sprüngen bei der Tür, öffnete diese und fiel Schuldig freudig um den Hals. Dass er sich gerade verhielt, als ob sie sich drei lange Jahre nicht gesehen hätten, störte ihn dabei herzlich wenig.

Genüsslich erwiderte der Telepath die herzliche Begrüßung, nahm seinen Geliebten in eine enge Umarmung und küsste ihn stürmisch. Sie hatten zwar die ganze Nacht äußerst aktiv miteinander verbracht, aber in Schuldig stieg schon wieder heiße Begierde nach seinem Schatz auf, was sich durch ein leises Seufzen in den wilden Kuss ausdrückte. Es tat so gut, zu merken, dass man geliebt wurde, und dem Anderen dieses Gefühl zurückgeben zu können.

Kens Herz schlug stark und warm in seiner Brust und der Braunhaarige hatte das Gefühl, vor Glück gleich platzen zu müssen. Es war so wunderschön, Schuldig endlich einmal so begrüssen zu dürfen, wie er es sich schon lange gewünscht hätte. Zufrieden erwiderte er den leidenschaftlichen Kuss, zog seinen Schatz dann ins Haus und küsste ihn gleich noch einmal. "Hallo", begrüsste er den Anderen schliesslich leise, als auch der zweite Kuss sein Ende gefunden hatte, und lächelte zu ihm hoch.

"Hallo!", gab der Orangehaarige strahlend zurück. Für den Augenblick verdrängte er, wo er war und dass er sich hier im Weiß-Wohnzimmer, wohin ihn Ken dirigiert hatte, quasi auf dem Präsentierteller befand. Aber es war einfach nur wichtig, dass er bei Ken war, alles andere war völlig uninteressant für ihn. Mit funkelnden Augen zog er Ken wieder an sich, aber diesmal nicht, um ihn zu küssen, sondern um ihm rauchig etwas ins Ohr zu flüstern. "Ich hab dich vermisst, Schatz. Ich liebe dich."

Der Braunhaarige schloss die Augen und er genoss das Kribbeln, das Schuldigs Worte in ihm auslösten. Glücklich drückte er seinem Schatz noch einen Kuss auf die Wange und strahlte ihn regelrecht an. "Ich liebe dich auch", antwortete er leise. "Und ich bin unheimlich froh, dass du da bist." Ken liess sich mit seinem Liebsten auf dem Sofa nieder, wobei er schon mehr auf Schuldig saß und nicht neben ihm. Dass in diesem Haus auch noch andere Menschen lebten - unter anderem auch zwei, die über seine Beziehung mit dem Telepathen noch nicht Bescheid wussten - hatte er für den Moment komplett ausgeblendet.

Genau diesen Moment suchte sich der älteste Weiß aus, fröhlich pfeifend die Treppe herunterzukommen. Wie vom Donner gerührt blieb er im Durchgang zum Wohnzimmer stehen und starrte hasserfüllt auf den orangehaarigen Schwarz, der es sich mit _seinem_ Ken auf der Couch gemütlich gemacht hatte. Sicher, vermutet hatte er es ja schon seit dem Abend der Mission, bei der Ken Schuldig aus der Gefahrenzone geschleppt hatte. Aber das hier ging für seinen Geschmack schon etwas zu weit. Vor allem, weil es ja wirklich so ausgesehen hatte, als würden die beiden trotz allem nicht zusammen kommen. Jedenfalls nach Kens Berichten. Da hatte er sich anscheinend gewaltig getäuscht. "Was willst DU hier?", brachte er endlich heraus und machte so die beiden auf sich aufmerksam. Noch während er sprach, zog er die Drähte aus seiner Uhr. "Ken, weg von ihm!", befahl er kalt.
"Yohji!" Erschrocken sprang Ken auf, um sich zwischen seinen Kollegen und Schuldig zu stellen. "Kein Grund zur Aufregung, es ist alles in Ordnung." Leicht stirnrunzelnd sah er den Blonden an - seit wann griff denn dieser so schnell zu seinen Waffen? Es musste doch eigentlich klar ersichtlich sein, dass Schuldig erlaubterweise hier war. Sonst wäre der Schwarz doch wohl kaum gemütlich auf der Couch gesessen und hätte mit ihm, Ken, gekuschelt...

Das war jetzt genau der richtige Zeitpunkt, um so einiges klarzustellen, fand der Orangehaarige. Elegant stand er auf -sonst hätte er ja womöglich wie ein Feigling ausgesehen-, stellte sich zuerst neben Ken, dem er ein kleines Grinsen schenkte, und machte dann noch einen Schritt auf Yohji zu. "Was denn, was denn? Sauer, weil du nicht schnell genug warst, Kudou?", fragte er dann mit wirklich üblem Spott in der Stimme. "Da hat dir doch glatt einer den Kleinen vor der Nase weggeschnappt. Dumm gelaufen, würd ich sagen."


Yohji schnappte empört nach Luft. Ganz toll, jetzt musste er sich das dumme Gerede des Schwarz auch noch antun. Ungläubig sah er zu Ken hinüber. "Sag, dass das nicht stimmt", bat er ihn fast flehend. Da hatte er sich die ganze Zeit über so zusammengenommen und hatte versucht, aus ihrer Freundschaft mehr werden zu lassen, und Ken hatte es anscheinend nicht mal gemerkt, sondern sich gleich mit Hurra in Schuldigs Arme gestürzt. Wenn das mal nicht unfair war!

"Es geht schon okay, Yohji", versuchte Ken seinen Kollegen zu beruhigen. "Aya weiss, dass ich mit Schuldig zusammen bin. Es gibt keinen Ärger deswegen..." Ein wenig unsicher behielt er den Blonden weiterhin im Blick und zog Schuldig den einen Schritt zu sich zurück. Nicht, dass er seinem Schatz nicht zugetraut hätte, sich selbst zu verteidigen. Aber die Situation würde sicherlich nicht entspannter werden, wenn Yohji und Schuldig nun zu kämpfen begannen.

Yohji machte eine wegwerfende Bewegung mit der Hand. "Aya!", schnaubte er verächtlich. "Als wenn es mir um Aya gehen würde! Aber wie kannst DU mir das antun? Ausgerechntet mit... ihm!" Eigentlich war ihm etwas ganz anderes auf der Zunge gelegen, aber es war wohl wirklich besser, wenn er das einfach verschluckte. Er wollte sich nicht mit dem Telepathen anlegen, jedenfalls nicht hier vor Ken. Dazu würde er wohl bei den nächsten Aufträgen genug Gelegenheit haben - oder sie sich verschaffen.

"Yo... Yohji", stammelte Ken ungläubig, als es ihm plötzlich wie Schuppen von den Augen fiel. "Komm schon, das kann jetzt nicht dein Ernst sein.... oder?" fragte er nach einer Weile des Schweigens leise. "Wieso hast du nie was gesagt? Dann hätte ich wenigstens mit dir reden können..." Er hätte darauf geachtet, dass seinem Kollegen solch unliebsame Überraschungen wie die von gerade eben erspart geblieben wären. Immerhin wollte er dem Blonden ja nicht weh tut, ganz gewiss nicht. Er wollte nur leider auch nicht mehr von ihm als eine gepflegte Freundschaft.

Nun war es an Schuldig, sich mit überraschtem Gesichtsausdruck zu Ken umzudrehen. "Du hast davon echt nichts gewusst?", wollte er verblüfft wissen. Kurz überlegte er, wie lange die Leitung, auf der Ken gestanden war, wohl gewesen sein musste. Immens lang, lautete sein Urteil. Allerdings änderte das nichts daran, dass er Ken für sich gewonnen hatte. Obwohl, wie ihm mit einem Grinsen bewusst wurde, eigentlich war es doch eher andersrum. Ken hatte ihn erobert.

"Nein, woher denn? Er hat ja nie was gesagt und so Sprüche... meine Güte, Yohji flirtet doch immer ein bisschen herum. Wie sollte ich denn wissen, dass das plötzlich sein ernst ist?" Fast ein wenig verzweifelt sah Ken seinen Schatz an. Wieso wusste Schuldig davon und er selbst nicht? Bedrückt sah Ken dann wieder zu Yohji, prüfte dessen Gesichtsausdruck. "Es tut mir wirklich leid, Yohji." entschuldigte er sich.

Yohji konnte über die geamte Situation nur noch den Kopf schütteln. "Es braucht dir nicht leid zu tun", erklärte er dem Braunhaarigen. Er war schließlich alt genug, um einzusehen, wann er verloren hatte, und da brachte nachträgliches Gejammer auch nichts. "Aber dir..." -damit wandte er sich wieder an den Telepathen- "...würde ich raten, verdammt gut aufzupassen. Sonst hole ich ihn mir schneller zurück, als du ihn gekriegt hast!"

Seufzend schüttelte Ken den Kopf. "Bitte sag sowas nicht, Yohji. Das bringt doch nichts..." Er wollte noch mehr sagen, verbiss es sich aber. Es brachte wohl wirklich nicht viel, wenn er dem Blonden in dieser Situation auch noch direkt an den Kopf knallte, dass er nur rein freundschaftliche Gefühle für ihn hatte. Ausserdem war das vermutlich ohnehin klar. Verdammt. Warum musste auch immer alles so kompliziert sein?

Wesentlich schlechter gelaunt als noch vor fünf Minuten drehte sich Yohji um und stapfte aus dem Wohnzimmer. Er wollte sich das unbestreitbar glückliche Pärchen nicht mehr antun müssen. Aber so, wie er den Telepathen einschätze, würde es eh nicht allzu lang dauern, bis der die Nase von Ken voll hatte und ihn fallen ließ wie eine heiße Kartoffel. Und dann würde er, Yohji, da sein, um Ken aufzufangen.


Interessiert beobachtete Schuldig den davonrauschenden Weißältesten. Er war schon dabei, sich wieder Ken zuzuwenden und ihn wieder auf die Couch zurückzuziehen, als er plötzlich loslachte und Yohji hinterher rief: "An deiner Stelle wär ich mir da nicht so sicher. Du weißt doch, ich bin immer für ne Überraschung gut!"

Seufzend liess Ken sich auf die Couch zurück sinken und er stützte den Kopf auf seine Arme. Das hatte er ja wieder einmal ganz toll hingekriegt. Wieso war ihm nicht aufgefallen, dass Yohji offenbar Gefühle für ihn hegte? Jetzt würde der Blonde vermutlich verstärkt den Kampf mit Schuldig suchen... und er wollte doch nicht, dass einem von beiden etwas passierte. Auch wenn das bei diesem Job vielleicht ein etwas utopischer Wunsch war, so auf Dauer gesehen.

Grinsend ließ sich Schuldig neben seinem Liebsten auf die Couch sinken und legte ihm einen Arm um die Schulter. "Na komm", versuchte er den Anderen aufzumuntern. "Mach dir keine Gedanken. Er wird sich einkriegen. Und ich kann auch auf mich aufpassen." Er schlang auch den zweiten Arm um den Kleineren und zog ihn zu sich heran. "Wie siehts aus? Willst du den ganzen Abend hier unten bleiben?", hauchte er ihm verführerisch ins Ohr.

"Ich hoffe nur er kriegt sich _bald_ ein... Sonst muss ich ja ständig um einen von euch Angst haben..." Bei Schuldigs ...

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y Die letzten 5 Kommentare
Kommentar von: CrazyMama
Username: CrazyMama
Datum: 12.01.2010 - 18:15

Kommentar Nr.: 7025
danke--ich hab herzhaft gelacht--vor allem bei DEM Ende
Kommentar von: ai-chan
Username: ai-chan
Datum: 09.08.2009 - 01:21

Kommentar Nr.: 6647
*mit sternchen in den augen dahock*
boah oO
*dich umflausch*
ich bin nicht umsonst dein fan x33
xDDD
aber das ende ... *sich vor lachen auf dem boden gekullert hat*
zu geil~
Kommentar von: Shayra
Username: Shayra
Datum: 02.05.2009 - 02:15

Kommentar Nr.: 6330
Also erst mal wollt ich dir sagen dass dir die story total gut gelungen ist.
Das Schu/Ken Paar ist sowieso mein lieblings paaring und dann auch noch mit einem eifersüchtigen Yojhi der sich auch in Ken vergukt hat, einfach geil!!!
Übrigens das Ende war der reinste Brüller biggfrin
Ich würd mich freuen wenns noch mehr solcher storys gäbe
Also noch mal danke für die geile story
Shayra
Kommentar von: Galu
Username: Galu
Datum: 10.04.2007 - 21:36

Kommentar Nr.: 3199
GRÖHL!!!!!!!!!! Schus Aussage "Oh Gott, ich bin blind." ist ja sowas von scharf!!!! GIGGLE!! Mich hätte ja nur noch interessiert, in WELCHER Stellung er die beiden erwischt hatte. Also ich stelle mir mal vor, das gerade Aya mal Seme war.....kicher.

Also die drei letzten Kapis waren wieder nur toll. Angefangen von Brads Bearbeitung durch Schu, sich Aya zu krallen, Ayas Rückfall in den Kindergarten mit den Knutschflecken (einfach süß!!!!), Schus "Kampfansage" an Yohji, sollte dieser auf saudumme Gedanken kommen, bis hin zu Brads "Inbesitznahme" von Aya.

Wildest und Kano..ich danke euch beiden ganz herzlich für die wunderbare Umsetzung meiner Idee. Ich selbst hätte es nicht so klasse hinbekommen und ich habe mich sehr gefreut, als ihr euch bereit erklärt hattet, diese Geschichte zu schreiben.
Vielen Dank!!! smile

und liebe Grüße
eine glückliche Galu
Kommentar von: Rikku20
Username: Rikku20
Datum: 10.04.2007 - 20:56

Kommentar Nr.: 3197
Hallo
die Story war großartigsmile
das ende hat mir besonderst gut gefallen, da könnte ich glatt mehr verlangen

~~>g.Riku20<~~
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