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y Der Widerspenstigen Zähmung
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Ab 18 Jahren Deutsch 21.01.200710.04.2007 514257 4.28
Bei 25 Vote(s)
1842
Autor: wildest_and_friends
Pairing: bleibt abzuwarten
Kategorien: Action, Romantik
Inhalte: Lemon
Einführung: Gefühle sind schön und gut - aber können sie wirklich alle Hindernisse überwinden? Vor allem, wenn das größte Hindernis man selbst ist... und man nicht nur gegen seinen Stolz, sonder auch noch gegen ganz andere Probleme zu kämpfen hat.
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y Kapitel 19
Danke für die lieben Kommentare! *alle mal knuddel*





~*~19

Aya war so nervös wie schon seit Ewigkeiten nicht mehr. Eigentlich konnte er sich nicht erinnern, überhaupt schon einmal derart nervös gewesen zu sein. Gut, die Nacht, in der er zu Schwarz gefahren war, einmal ausgenommen. Vor lauter Anspannung vergass er sogar, auf Ken herumzuhacken. Am vergangenen Abend hatte ihn Crawford angerufen und um ein Treffen gebeten. Privat. Zuerst war der Rotschopf sprachlos gewesen, hatte sich aber dann doch soweit zusammenreissen können, um letztendlich ein schwaches Ja herauszubringen. Jetzt befand er sich gerade auf dem Weg zum vereinbarten Treffpunkt - um einiges zu früh, aber er hatte es einfach daheim nicht mehr ausgehalten. Beim Klang von Brads Stimme war so etwas wie ein Traum für ihn in Erfüllung gegangen und er war mehr als neugierig, wie sich ihr Treffen gestalten würde, was der Amerikaner mit ihm zu besprechen hatte - so er denn überhaupt reden wollte...

Brad saß in der schön gestalteten Hotelbar, in der er sich mit Aya verabredet hatte, und trommelte nervös mit den Fingern auf den kleinen Tisch vor sich. Obwohl er sich extra gezwungen hatte, nicht schon Stunden zu früh loszufahren, war er viel zu zeitig hier angekommen. Und das, wo er es nicht leiden konnte zu warten; schon gar nicht, wenn er sich nicht hundertprozentig sicher sein konnte, dass der Andere auch wirklich kam. Aya hatte zwar am Telefon nicht gerade ungehalten geklungen, aber das bedeutete noch lange nicht, dass Brad sich jetzt sicherer fühlte was den Rotschopf betraf. Seufzend warf der Amerikaner einen weiteren Blick auf seine Armbanduhr und bemerkte darüber gar nicht, dass der Mann um den sich seine Gedanken drehte soeben das Caférestaurant betreten hatte.

Das Herz schlug Aya bis zum Hals, als er durch die großen Flügeltüren des Hotels schritt. Etwas ratlos sah er sich um, bis er, ein wenig versteckt, das Cafe entdeckte und darauf zusteuerte. Als er näher kam, fiel ihm sofort die schwarze, sorgfältig gestylte Haarpracht auf, was sein ohnehin gestresstes Herz einen unerwarteten Hopser machen liess. Mit gemessenen Schritten kam er auf den Anderen zu, der ihn gar nicht zu bemerken schien. Atemloser als er es sich gewünscht hätte, sprach er ihn von hinten mit einem etwas gepresst klingenden "Hi!" an.

Nur knapp entging Brad der Peinlichkeit, zusammenzuzucken, als er die ersehnte Stimme, die ihm einige Nächte zuvor diese wunderschönen Laute der Lust geschenkt hatte, hinter sich hörte. Mit einer leichten Gänsehaut und plötzlich extrem klopfendem Herzen wandte er sich zu Aya um. "Hallo Aya... Setz dich doch", begrüsste er den Rothaarigen dann und wies auf den Sessel, der ihm gegenüber stand. Gleich darauf runzelte er leicht die Stirn, als ihm bewusst wurde, wie förmlich er den Jüngeren plötzlich behandelte. Ganz toll. SO würde dieses Treffen garantiert zu einem Disaster werden.

Innerlich bebend setzte sich der Rothaarige neben den Amerikaner und schnappte sich sofort die Karte, die er sich übertrieben schnell vor die Nase hielt. Leider dauerte es gar nicht lange, bis er etwas gefunden hatte, das er bestellen wollte. Gut, wenn er auch recht viel länger gebraucht hätte, wäre er sich noch dämlicher vorgekommen, als eh schon. Zittrig liess er die Karte wieder sinken. Jetzt blieb ihm gar nichts anderes mehr, als sich mit dem Anderen zu beschäftigen. "Warum wolltest du mich sprechen?" Es fiel ihm schwer, beinahe emotionslos zu klingen, dennoch schaffte er es -fast- einwandfrei. Hoffte er zumindest.

Ja, warum eigentlich? Was sollte er denn auf so eine Frage antworten? "Eigentlich gibt es keinen besonderen Grund. Abgesehen davon, dass ich mir dachte, wir könnten besprechen-", begann Brad und unterbrach sich dann selbst. Nein. Kein geschäftlicher Müll. Das hier war kein Geschäftsessen, auch wenn sich sein Kopf noch so dagegen wehren wollte das zu glauben. "Ich... wollte dich wiedersehen", verriet der Amerikaner gleich darauf sehr leise den wahren Grund dieser Verabredung. Ungewohnt unsicher senkte er kurz den Blick auf die Tischplatte, sah erst dann wieder zu Aya hinüber. Fast erwartete er, Spott im Gesicht des Anderen zu lesen. Spott darüber, dass ausgerechnet _er_, der große kühle Crawford, plötzlich gefühlsduselig wurde.

Im Gegensatz zu Brads Befürchtungen war allerdings keinerlei Spott in Ayas Mimik. Im Gegenteil. Es war so etwas wie Freude, die sich in seinem Gesicht spiegelte. Kurz wusste er nicht, was er darauf antworten sollte und überlegte fieberhaft. Crawford war ehrlich zu ihm gewesen, also sollte er es wohl ebenfalls sein. "Das... freut mich. Ich hab..." Er atmete rasch durch. "Ich wollte dich auch wiedersehen." So was blödes, durchzuckte es ihn. Klar wollte er, sonst wäre er wohl nicht hier.

Erleichterung machte sich in Brad breit und endlich war er fähig, sich wieder ein wenig zu entspannen. Leise aufatmend lehnte er sich zurück und winkte erst einmal den Kellner herbei, damit sie beide etwas bestellen konnten. Der nervöse Klumpen in seinem Magen schien sich langsam zu entknoten. Aya hatte ihn nicht ausgelacht oder verspottet. Das war doch schon einmal ausgesprochen gut, oder?
Nachdem der Kellner sie wieder alleine gelassen hätte, überlegte Brad fieberhaft, worüber er mit Aya reden sollte. Waren Belanglosigkeiten angebracht, oder sollte er auf das Thema zu sprechen kommen, dass ihn seit ihrer gemeinsamen Nacht beschäftigte? Ein wenig frustriert fuhr sich der Amerikaner durch die dunklen Haare. War er eigentlich immer schon so hilflos gewesen, was zwischenmenschliche Beziehungen anbelangte?

Verlegenes Schweigen machte sich zwischen ihnen breit, um sich davon abzulenken, zeichnete Aya mit dem Zeigefinger Muster auf die Tischplatte. Konnte er wirklich sagen, was er empfand, was ihm die ganze Zeit über im Kopf umging? Es war schwieriger, als er gedacht hatte. Anmutig hob er den Kopf wieder, sah direkt in die braunen Augen. "Die Nacht.. war... wunderschön", brachte er endlich stockend heraus. "Ich habe... ich habe die ganze Zeit... nur daran denken müssen." Das war doch immerhin schon mal ein Anfang, gratulierte er sich, auch wenn seine Gesichtsfarbe die der Haare wohl eben ernste Konkurrenz machte.

Wärme machte sich in Brad breit und unglaublicherweise legte sein Herz nochmals an Tempo zu. "Es war wirklich wunderschön", stimmte er leise zu und musste gleich darauf kurz leicht schmunzeln. Da saßen sie nun - zwei erwachsene Männer - und führten sich auf wie zwei Teenager nach dem ersten Kuss. "Die Nacht geht mir nicht mehr aus dem Kopf. Deshalb... Ich wollte dich fragen, ob das für dich eine einmalige Sache war." Soweit einmal dazu. Wenigstens schlug ihr Gespräch langsam die richtige Richtung ein.

Das war eine verdammt gute Frage. Was sollte man darauf antworten, wenn das Herz etwas anderes sagte als der Verstand. Aya seufzte. Vielleicht konnte er Crawford klarmachen, was in ihm vorging. "Ich wünsche mir nichts mehr, als das noch einmal zu erleben. Oder auch zwei- oder dreimal." Ein leichtes Grinsen erschien auf seinem Gesicht und fühlte sich ungewohnt an. "Oder auch noch öfter..." Das war die eine Seite der Medaille. "Aber ich weiß auch, dass wir das nicht tun sollten... äh... dürfen." Der Blick, den er dem Schwarzhaarigen zuwarf, zeigte deutlich, in welcher Zwickmühle er sich befand. Es kam ihm so vor, als erhoffte er sich von seinem Gegenüber eine Art Patentlösung für dieses Problem.

Brad nickte leicht und er zögerte einen Moment, bevor er antwortete. "Ich kann nur für mich sprechen und ich weiss, dass mir der Gedanke, mich in Zukunft ganz von dir fernhalten zu müssen, nicht gefällt. Also falls es dir genauso geht sollten wir das vielleicht in unserer Freizeit ausleben, um uns nicht bei einer Mission in eine dumme Lage zu bringen." Wieder fiel er in einen geschäftsartigen Ton zurück, doch vielleicht war das auch ganz richtig so. Vielleicht würde Aya dann eher auf diesen Deal einsteigen, als wenn er ihm etwas von irgendwelchen Gefühlen erzählte.

Eine ganze Weile sagte der Weiß gar nichts, sondern ließ sich nur das Gesagte durch den Kopf gehen. Endlich nickte er langsam. "Denkst du wirklich, wir können die Arbeit so vom Privaten trennen? Was, wenn wir uns bei einem Auftrag gegenüberstehen?" Aber eigentlich wollte er darüber jetzt nicht nachdenken. Der Blick in die dunklen, blitzenden Augen faszinierte ihn dafür viel zu sehr, und irgendwie schaffte er es nicht, sich davon loszureissen und die Assoziationen, die die dunklen Iriden hervorriefen, und das damit verbundene Verlangen zu verdrängen. Ohne es zu merken, leckte er sich über die leicht geöffneten Lippen.

Unwillkürlich drängten sich Brad einige Ideen auf, die alle mit dieser geschickten Zunge zusammenhingen, die da gerade unverschämterweise über die Lippen leckte, die er liebend gern geküsst hätte. Kurz kam ihm der Gedanke, ob er Aya nicht lieber in eines der Hotelzimmer entführen sollte... Aber nein, sie waren hier um zu reden, mehr nicht. Mühsam beherrschte sich der Amerikaner also und zuckte vage mit den Schultern. "Wenn wir uns abseits von Missionen hin und wieder sehen, dann kann's doch nicht so schwer sein, dass wir uns bei der Arbeit aus dem Weg gehen", tat er seine Meinung kund. "Aber wenn du das für eine schlechte Idee hältst..."

"Nein, tu ich nicht", antwortete Aya schnell und schüttelte zur Bekräftigung den Kopf. "Jedenfalls können wir es versuchen." Das war ihm über die Lippen gerutscht, bevor er Zeit hatte, sich das, was er da sagte, zu überlegen. Da das nun eigentlich geklärt war, jagte gleich der nächste, unüberlegte Satz aus Ayas Mund. "Brad? Kann ich dich... um einen Gefallen bitten?" Den Ausdruck, mit dem der Rothaarige den Schwarzleader ansah, einfach nur verlegen zu nennen, wäre eine riesige Untertreibung gewesen.

Ausnahmsweise zeigte sich ein leichtes Lächeln auf Brads Gesicht. Gleich darauf wurde sein Gesichtsausdruck fragend und er zog automatisch eine Augenbraue in die Höhe. "Einen Gefallen? Was denn für einen Gefallen?" So auf Anhieb fiel ihm nicht ein was Aya in diesem Zusammenhang so dringend von ihm wollte, dass er sich dazu durchrang ihn sofort darum zu bitten.

Die Gesichtsfarbe des Weiß verdunkelte sich unglaublicherweise noch einmal. Oh Gott, warum hatte er nur seine vorlaute Klappe nicht halten können? Brad würde vor Lachen unterm Tisch liegen, wenn er erst hörte, was Aya von ihm wollte... Aber jetzt war es eindeutig zu spät, einen Rückzieher zu machen. Und außerdem, verdammt noch mal, wenn sie sich ab jetzt öfter treffen würden, sollten sie doch in der Lage sein, zu sagen, was sie wollten. Schließlich waren sie erwachsene Männer. Naja, überlegte der Rotschopf innerlich zusammenbrechend, die Bitte, die er hatte, zeugte nicht gerade von Erwachsensein. Eigentlich viel eher vom genauen Gegenteil. Trotzdem sollte er jetzt so langsam mal zu reden anfangen, sprach er sich selbst Mut zu. "Ähm... Also... Könntest du... mir... einenKnutschfleckmachen?" Kaum hatte er fertig geredet, sank er beschämt in sich zusammen.

Brad musste wirklich sehr an sich halten um nicht einfach loszulachen; so selten das für ihn auch sein mochte. Ayas offensichtliche Scham und seine Gefühle für den Rotschopf hielten ihn allerdings davon ab. "Einen Knutschfleck? Du verwechselst mich aber nicht mit Schuldig, oder?" konnte er sich einen amüsierten Kommentar jedoch nicht verkneifen. Ein Knutschfleck... Gott, wie lange war es her, dass dieses Thema das letzte Mal zur Debatte gestanden hatte? Ewigkeiten, soviel war klar. Wie Aya wohl auf diese Idee gekommen war?

Wie elektrisiert hob Aya den Kopf wieder an und starrte auf sein Gegenüber. "Schuldig?", murmelte er entsetzt, dann ging ihm ein Licht auf. Oder wohl doch eher ein Strahler. Aber nein, das konnte doch gar nicht sein. Ken würde doch nie... Oder? Die Sache mit der Diskette leuchtete in Neonfarben in Ayas Gedächtnis auf. "Schuldig!" Wie hatte er nur SO blind sein können? Kens ständige Stimmungswechsel von himmelhoch jauchzend bis zu Tode betrübt... Daran war der Telepath Schuld gewesen. Aber vielleicht sollte er das dem Anderen erklären, denn der sah ihn schon reichlich fragend an. "Naja... Es geht eigentlich darum, dass Ken gestern morgen einen hatte... Und im Streit hat er mir an den Kopf geworfen, dass ich doch niemals wen finden würde, der mich auch nur... Egal. Jedenfalls will ich ihm das Gegenteil beweisen." Oh ja, sehr erwachsen, Aya!

Verwirrt beobachtete Brad den Jüngeren und fragte sich einmal mehr, was wohl gerade in Ayas Kopf vorgehen mochte. Auf die Erklärung hin musste er dann allerdings leicht schmunzeln. "Ja... den hat er wohl tatsächlich von Schuldig", meinte er erst einmal dazu; unter anderem um den Weiß-Leader indirekt darüber zu informieren, dass sie nicht die einzigen waren, die aneinander Gefallen gefunden hatten. "Aber wenn das so ist...", fuhr er dann fort und er beugte sich ein wenig mehr zu Aya, während seine Stimme einen rauchigen Unterton annahm, der beinahe wie ein Schnurren klang. "Dann kannst du von mir natürlich so viele Knutschflecken haben wie du willst. Und wo du willst."

Ohne es verhindern zu können, leuchteten seine Augen auf und ein anregendes Prickeln rannte über Ayas Haut. Unwillkürlich beschleunigte sich sein Atem bei dem erotischen Vibrieren in der Stimme des Älteren, wilde Begierde peitschte durch seinen Körper. Unbewusst schloss er die Augen und schluckte hart. Brads Worte waren eine süße Verführung, der er sich nur zu gern ergab. "Jetzt... gleich?", wollte er mit nicht weniger heiserer Stimme wissen. Dabei schlug er die Augen so gekonnt wieder auf, dass Omi vor Neid erblasst wäre. Dann allerdings wechselte er abrupt das Thema - nicht, weil ihm das andere zu heiß wurde, sondern eher, weil die Bedeutung von Brads Bestätigung erst jetzt dort angekommen war, wo sie realisiert wurde. "Wie jetzt? Du _wusstest_ davon? Von Ken und... Schuldig?"

"Wann immer du willst", antwortete Brad ohne auch nur eine Sekunde zu zögern. Er war froh, dass er auf einem ziemlich stabilen Stuhl saß, denn sonst hätte ihn Ayas unerwarteter Chibiblick sicherlich einfach von den Beinen geholt. Bei dem plötzlichen Themawechsel drang ein leises Seufzen über seine Lippen. Gerade eben hatte die Luft zwischen ihnen so wunderbar anregend geknistert und jetzt... ging es mal wieder um Schuldig. Der Amerikaner nickte leicht. "Ich weiss es seit gestern. Nun gut, dass Schuldig einen Narren an eurem kratzenden Tollpatsch gefunden hat ist mir schon länger bekannt. Aber ich hatte darauf gewettet, dass das eine Phase ist die bald wieder verfliegt."

"Ist sie anscheinend nicht", meinte Aya lapidar. Gut, er wollte dieses Thema jetzt nicht vertiefen, Ken würde dafür später seinen Anpfiff schon noch kassieren. Sich einfach so mit dem Feind einzulassen... Bei diesem Gedanken musste der Rothaarige über sich selber schmunzeln. War er denn etwa besser? Trotzdem würde er erst einmal ein ernstes Wörtchen mit dem Braunhaarigen reden, wenn er wieder zu Hause war. Und bis dahin hatten weder Ken noch seine Leidenschaft für orangehaarige Telepathen hier etwas verloren. Wieder versank er in den dunklen Augen des Anderen, die sämtliche Gedanken mit einem Schlag auszulöschen schienen. "Wann immer ich will?" wollte er mit plötzlich wiedererwachter Gier in der Stimme wissen. "Wie wär`s denn dann mit... jetzt?"

Brad grinste leicht. "Was glaubst du, wieso wir uns in einem Hotel getroffen haben und nicht in einem gewöhnlichen Café?" wollte er von dem Anderen wissen, während er seinen Geldbeutel zückte und genug für ihrer beiden Getränke auf den Tisch zählte. Gleich darauf stand er auf und streckte dem Jüngeren beinahe schon galant die Hand hin. "Darf ich bitten der Herr?" fragte er übertrieben förmlich; schaffte es jedoch einen derartig dunklen Tonfall an den Tag zu legen, dass diese Worte klangen wie ein absolut versautes Angebot.

*

Sehr spät - oder sollte man doch besser sagen: ausgesprochen früh? - kam Aya wieder zu Hause an. Er fühlte sich zwar müde und erschöpft, aber eigentlich war ihm klar, dass er auf keinen Fall würde einschlafen können, weil er gleichzeitig so aufgedreht war wie schon seit Ewigkeiten nicht mehr. So beschloss er, es gar nicht erst zu versuchen, sondern sich gleich seinem Frühstückskaffee zu widmen. Selig vor sich hingrinsend genoss er das dunkle Gebräu und die Ruhe, die um ihn herum herrschte. Doch allzu lange dauerte dieser trügerische Frieden nicht an, denn nur kurze Zeit, nachdem er es sich mit seiner Tasse am Küchentisch bequem gemacht hatte, hörte er, wie die Haustür leise aufgesperrt wurde und sich jemand auf Zehenspitzen ins Haus schlich. Das konnte im Grunde nur Yohji sein, überlegte der Rotschopf, bekam aber dann große Augen, als er Ken im Flur vorbeihuschen sah. Mit dem hatte er ja noch ein gewaltiges Hühnchen zu rupfen! Unbewusst strich er über einen der dunkelroten Flecke, die auffällig am seinem Hals leuchteten, wischte sich mühsam das glückliche Strahlen aus seinem Gesicht und ließ die gewohnte, eisige Maske darüber fallen. "Wo kommst du denn um die Uhrzeit her?", fragte er kalt und laut genug, damit ihn Ken, der sich schon am Absatz der Treppe befand, auch hören konnte.

Mist, Mist, Mist, Mist! Ertappt zuckte Ken zusammen und blieb einen Moment lang wie versteinert stehen. Das war ja wiedermal klar gewesen, dass er ausgerechnet Aya in die Hände laufen musste! Und dass, wo die vergangene Nacht so wunderschön gewesen war... Nun gut, jetzt würde er wohl den Preis dafür bezahlen müssen. So 'wundervoll' wie Aya in der letzten Zeit auf ihn zu sprechen war, konnte dieses Gespräch gar nicht gut laufen. Seufzend liess Ken die Schultern hängen und er schlurfte in die Küche; liess sich dort auf einen Sessel fallen. "Ich war eben unterwegs...", antwortete er vage und kam sich ei ...

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y Die letzten 5 Kommentare
Kommentar von: CrazyMama
Username: CrazyMama
Datum: 12.01.2010 - 18:15

Kommentar Nr.: 7025
danke--ich hab herzhaft gelacht--vor allem bei DEM Ende
Kommentar von: ai-chan
Username: ai-chan
Datum: 09.08.2009 - 01:21

Kommentar Nr.: 6647
*mit sternchen in den augen dahock*
boah oO
*dich umflausch*
ich bin nicht umsonst dein fan x33
xDDD
aber das ende ... *sich vor lachen auf dem boden gekullert hat*
zu geil~
Kommentar von: Shayra
Username: Shayra
Datum: 02.05.2009 - 02:15

Kommentar Nr.: 6330
Also erst mal wollt ich dir sagen dass dir die story total gut gelungen ist.
Das Schu/Ken Paar ist sowieso mein lieblings paaring und dann auch noch mit einem eifersüchtigen Yojhi der sich auch in Ken vergukt hat, einfach geil!!!
Übrigens das Ende war der reinste Brüller biggfrin
Ich würd mich freuen wenns noch mehr solcher storys gäbe
Also noch mal danke für die geile story
Shayra
Kommentar von: Galu
Username: Galu
Datum: 10.04.2007 - 21:36

Kommentar Nr.: 3199
GRÖHL!!!!!!!!!! Schus Aussage "Oh Gott, ich bin blind." ist ja sowas von scharf!!!! GIGGLE!! Mich hätte ja nur noch interessiert, in WELCHER Stellung er die beiden erwischt hatte. Also ich stelle mir mal vor, das gerade Aya mal Seme war.....kicher.

Also die drei letzten Kapis waren wieder nur toll. Angefangen von Brads Bearbeitung durch Schu, sich Aya zu krallen, Ayas Rückfall in den Kindergarten mit den Knutschflecken (einfach süß!!!!), Schus "Kampfansage" an Yohji, sollte dieser auf saudumme Gedanken kommen, bis hin zu Brads "Inbesitznahme" von Aya.

Wildest und Kano..ich danke euch beiden ganz herzlich für die wunderbare Umsetzung meiner Idee. Ich selbst hätte es nicht so klasse hinbekommen und ich habe mich sehr gefreut, als ihr euch bereit erklärt hattet, diese Geschichte zu schreiben.
Vielen Dank!!! smile

und liebe Grüße
eine glückliche Galu
Kommentar von: Rikku20
Username: Rikku20
Datum: 10.04.2007 - 20:56

Kommentar Nr.: 3197
Hallo
die Story war großartigsmile
das ende hat mir besonderst gut gefallen, da könnte ich glatt mehr verlangen

~~>g.Riku20<~~
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