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y Der Widerspenstigen Zähmung
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Ab 18 Jahren Deutsch 21.01.200710.04.2007 514257 4.28
Bei 25 Vote(s)
1842
Autor: wildest_and_friends
Pairing: bleibt abzuwarten
Kategorien: Action, Romantik
Inhalte: Lemon
Einführung: Gefühle sind schön und gut - aber können sie wirklich alle Hindernisse überwinden? Vor allem, wenn das größte Hindernis man selbst ist... und man nicht nur gegen seinen Stolz, sonder auch noch gegen ganz andere Probleme zu kämpfen hat.
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y Kapitel 18

@ Brad-san: Nun ja... Ken und Schu werden sicher ihre eigenen Methoden haben, um die Beiden zumindest zum Nachdenken bringen... Es freut uns, dass dir die SMS und natürlich auch die lemon gefallen haben. *smile*

@ Galu: Tihihihi... Du kriegst wohl gar nicht mehr genug, hm? ;-) So. Wie es weitergeht mit Schu und Ken (und natürlich auch Brad und Aya), wirst du gleich sehen. Viel Spaß dabei!




~*~18

Früh am nächsten Morgen - damit auch auf keinen Fall die Chance bestand, dass Aya Schuldig entdeckte - verabschiedete Ken sich schweren Herzens von seinem Liebsten und sah ihm dabei zu, wie er sein Zimmer auf demselben Weg wieder verliess, auf dem er gekommen war. Es war eine wundervolle Nacht gewesen und Ken hatte sich gewünscht, sie würde niemals enden. Aber gut; nichts sprach dagegen, dass sie solche Nächte von nun an öfter miteinander verbringen würden, oder? Müde aber glücklich zog sich Ken seine Shorts über und er entsperrte seine Zimmertüre, bevor er sich nochmals in seinem Bett einkuschelte, um wenigstens noch ein bisschen zu dösen bis Aya ihn aus den Federn zerrte.

Aya hatte, nachdem er mit seinen Gedanken ständig bei einem gewissen schwarzhaarigen Amerikaner war, nicht sonderlich gut geschlafen und war dementsprechend übel gelaunt. Nachdem er sich sein Lebenselixier namens Kaffee gebraut und getrunken hatte und in dieser Zeit noch immer keiner der anderen aufgetaucht war, beschloss er, zumindest Ken aus den Federn zu holen, der ja Frühschicht im Laden hatte. Im Grunde war es ihm sogar ganz recht, dass der Braunhaarige anscheinend wieder einmal verschlief, so hatte er wenigstens gleich ein schönes Ventil für seine Stimmung. Mit soviel Schwung, dass die Tür gegen die Wand krachte, kam er in das Zimmer des Jüngeren gestürmt und zog ihm mit einem Ruck und den Worten "Hast du schon jemals was von Pünktlichkeit gehört? Oder kommt das Wort in deinem beschränkten Sprachschatz gar nicht vor?" die Decke weg.

Seufzend setzte Ken sich in seinem Bett auf. Aya war selten gut gelaunt, wenn er ihn wecken kam... Aber dass der Rotschopf gleich so auf hundertachzig schaltete kam wirklich nur in der letzten Zeit vor. Mit einem Anflug von schlechtem Gewissen gedachte Ken der Tatsache, dass er und Schuldig ursprünglich vorgehabt hatten, eine Möglichkeit zu suchen, ihre beiden Leader wieder fröhlicher zu stimmen... Nun, irgendwie hatten sie dieses Thema heute Nacht verfehlt. Ein kurzes Grinsen huschte über Kens Gesicht. "Reg dich ab, ich bin ja schon wach. Und Zeit hab ich auch noch", antwortete der Braunhaarige auf Ayas Standpauke und deutete dabei auf seine Uhr.

Verächtlich glitt Ayas kalter Blick über Kens Gestalt und blieb an dessen Hals hängen. Er blinzelte überrascht, aber das Bild blieb das gleiche. Sofort machte sich wieder unerklärliche Wut in dem Rothaarigen breit. "Wo hast du dir denn DAS eingefangen?", fauchte er entrüstet. "Wie alt bist du eigentlich, dass du sowas mit dir machen lässt? Dir ist wohl gar nichts zu peinlich, was?"

Einen Moment lang war Ken verwirrt und er tastete nach der Stelle an seinem Hals, auf die Aya so starrte. Dann fiel ihm der Moment ein, in dem sich Schuldig kurz ganz auf genau diese Stelle konzentriert hatte... Offenbar hatte sein Schatz ihm ein kleines Andenken hinterlassen. "Meine Güte, das ist doch wohl echt nicht dein Problem, oder?" entgegnete er und kletterte dann aus dem Bett. "Immerhin muss sowieso ich damit herumlaufen und nicht du. Und ich für meinen Teil kann wunderbar damit leben."

Misstrauisch begutachtete der Weißleader die rotviolette Stelle, die stolz an Kens Hals prangte. "Verrat mir mal, wer so blöd ist, sich mit dir einzulassen!", giftete er dann wieder los. "Und vor allem: WO WARST DU HEUTE NACHT?" Dass er bei dieser Lautstärke wohl bis auf die Strasse zu hören war, juckte ihn nicht weiter. "Wie pervers bist du eigentlich, um sowas überhaupt zuzulassen?" Im Grunde störte er sich gar nicht daran, dass Ken mit einem eindeutigen Knutschfleck herumlief. Yohji war schon öfter mit solchen Zeichen übersäht gewesen, und Aya hatte nie etwas dazu gesagt. Nur bei Ken, dem letzten, dem er zugetraut hätte, sich irgendwen auch nur annähernd zu angeln, brachte es ihn auf die Palme.

"Davon abgesehen dass es dich absolut nichts angeht: Ich war die ganze Nacht hier", antwortete Ken, nun doch schon deutlich verärgert. "Und jetzt hör endlich auf dich so aufzuplustern. Was an nem Knutschfleck pervers ist muss mir auch erst mal einer erklären!" Ehrlich wahr, hinter welchem Mond lebte Aya eigentlich? Knutschflecken zu irgendwelchen perversen Sexpraktiken zu zählen war doch wirklich schon abartig.

"Du... Du warst..." Nein, das konnte Aya nicht glauben. Immerhin bedeutete das, dass Ken vom irgendwem Besuch gehabt haben musste, denn gestern war dieser dämliche Liebesbiss noch nicht da gewesen. Und überhaupt sah das Ding zu neu aus. Wütend ballte er seine Hände zu Fäusten und hielt sich nur unter allergrößter Anstrengung davon ab, dem Kleineren an die Gurgel zu gehen. "So unverschämt ist nicht mal Yohji, dass er irgendwen mit nach Hause bringt!", tobte er los. "Und dass ausgerechnet DU hier rumvögelst, ist ja wohl eine bodenlose Frechheit! Was daran pervers ist, kann ich dir schon verraten: Nämlich dass sich jemand soweit herablässt, DICH anzufassen! Das ist ja absolut widerlich!"

So langsam wurde es Ken jetzt aber wirklich zu bunt. "Was denn, Aya..." Er wandte sich nochmals von seinem Kleiderschrank, den er bereits geöffnet hatte um sich seine Klamotten für den heutigen Tag zusammenzusuchen, ab und fixierte seinen Kollegen mit einem für ihn aussergewöhnlich kühlen Blick. "Bist du jetzt etwa eifersüchtig, dass du gleich dermassen an die Decke gehen musst? Bloß weil sich niemand findet, der dich wenigstens mit Handschuh und Pinzette kurz berühren würde? Ich geb dir nen Freundschaftstipp: Setz mal die Eisprinzessinnenkrone ab. Bei dir hat man ja Angst, dass man festfriert."

Um sich selbst von einem Mord abzuhalten, auf er im Moment wirklich extrem große Lust hatte, wirbelte der Rothaarige herum und verließ wie eine gekränkte Diva Kens Zimmer. Pah, das stimmte doch gar nicht! Es gab sehr wohl jemanden, der... Oder? Beissender Zweifel ließ Aya mitten in der Bewegung stoppen. Er hatte seit jener Nacht nichts mehr vom Schwarzleader gehört. Okay, er hatte sich auch nicht bei Crawford gemeldet, aber war das der einzige Grund? Oder war er vielleicht doch nicht gut genug für den Amerikaner gewesen? Quatsch! Etwas besseres als ihn konnte doch keiner bekommen! Und überhaupt war die Nacht ja sowieso nicht _so_ toll gewesen... Obwohl - warum spukte der Andere dann ununterbrochen in seinen Gedanken herum? All diese Fragen brachten Aya dazu, sich erst einmal in sein eigenes Zimmer zu verkriechen.

*
Brad stand gerade in der Küche und braute sich schlecht gelaunt einen Kaffee zusammen, als ein Auto vor der Villa parkte. Von einem kleinen Hoffnungsschimmer erfüllt sah Brad nach, wer ihnen da Besuch abstattete. Zu seinem Leidwesen musste er feststellen, dass es sich bei dem vermeindlichen Besucher nur um den hauseigenen Telepathen handelte, der offenbar erst jetzt nach Hause kam. Na der konnte sich auf etwas gefasst machen. Glaubte Schuldig eigentlich, das Leben bestünde nur aus Spaß und Krach? Nun, letzteres konnte er auch von ihm haben, wenn auch noch unmelodiöser als das, was der Deutsche als Musik zu bezeichnen pflegte.
Brad nahm es Schuldig ab, die Haustüre zu öffnen. Er empfing seinen Untergebenen mit einem eiskalten Blick und den Worten: "Bildest du dir neuerdings ein tun und lassen zu können was du willst, ja? Zwing mich nicht, die Regeln in diesem Haus etwas deutlicher aufzustellen, du ekelhafter Bastard! Du bist hier um zu arbeiten und nicht, um dich in fremden Betten und Bars herumzutreiben!"

Schuldig erstarrte für eine Sekunde bei den freundlichen Tönen seines Leaders. Müde hob er den Kopf, gähnte ausgiebig und meinte dann herablassend: "Dir auch einen guten Morgen, Brad." Damit schob er sich an dem Älteren vorbei, ging in die Küche, rümpfte die Nase über die verwässerte Brühe, die sich in der gläsernen Kaffeekanne befand und schüttete das Zeug kurzerhand in den Abfluss, um sich einen vernünftigen Kaffee zu kochen. Dass er damit dem Tod näher war als dem Leben, ahnte er nicht. Und wenn, hätte es ihn nicht beeindruckt. Dafür war er viel zu gut gelaunt und schwebte frisch verliebt auf Wolke sieben.

"Glaub ja nicht, ich lass mich von dir ignorieren!" brüllte Brad dem Jüngeren hinterher und schmiss wütend die Haustür ins Schloss dass die Wände wackelten. Er folgte Schuldig in die Küche und musste entsetzt mitansehen, wie sein mühsam zubereiteter Kaffee den Abfluss runterlief. "Du... du verdammter Hurensohn!" Die simple Tatsache, dass er nun noch ein wenig länger auf sein morgendliches Getränk warten musste, liess bei Brad alle Sicherungen durchbrennen. Wie wahnsinnig geworden stürzte er auf Schuldig zu und riss ihn von der Kaffeekanne weg. "Hat dir das letzte bisschen Hirn heute Nacht auch noch versagt, oder was? Du wirst gefälligst warten, bis ich hier fertig bin! Wo hast du dich heute Nacht überhaupt rumgetrieben?" Wutbebend stiess er den Deutschen von sich und liess sogar zu, dass ihm die Hand ausrutschte. "Das nächste Mal bleib gleich in deiner dreckigen Spelunke - das ist genau der richtige Ort für dich!"

Schuldig beschloss, sich von dem Geschrei seines Leaders nicht beeindrucken zu lassen. Süffisant grinste er ihm mitten ins Gesicht und ließ sich erst nach einer Weile zu einem Statement herab. "Dreckige Spelunke? Mein lieber Brad, ich denke nicht, dass deinem Süßen dieser Ausdruck für das Koneko gefallen wird." Mit vor der Brust verschränkten Armen lehnte er sich gegen die Anrichte und wartete die Reaktion des Anderen auf die Auskunft, dass er die Nacht bei einem Weiß verbracht hatte, ab.

In diesem Moment hätte Brad dem Jüngeren wirklich liebend gerne den Hals umgedreht. Der Amerikaner konnte nicht verhindern, dass er blass wurde. Schuldig hatte die Nacht im Koneko verbracht? Konnte das wirklich wahr sein? Und wenn ja... bei wem war er gewesen? In letzter Zeit hatte es eigentlich nicht so ausgesehen, als ob der Telepath glücklich verliebt gewesen wäre. Sofort machte sich brennender Zweifel in Brad breit. Was, wenn es Aya gar nicht um ihn gegangen war? Wenn er einfach nur den Nervenkitzel mochte den es mit sich bringen konnte, wenn man sich einen Feind ins Bett holte? Aber Unsinn. Dazu hatte es sich viel zu gut angefühlt. Dazu war die eine Nacht doch viel zu berauschend gewesen. Oder?
Mühsam beherrscht hielt sich der Schwarzhaarige an der eben eroberten Kaffeekanne fest. "Mit wem?" fragte er in fast schon drohendem Tonfall. "An welchem Weiß hast du deine perversen Launen ausgelassen?"

Das anzügliche Grinsen wurde unglaublicherweise noch breiter. Ein wirklich teuflischer Einfall ließ ihn verspielt mit den Schultern zucken und dann geheimnisvoll antworten: "Mit dem interessantesten Mann, den ich kenne. Und dem am schwersten zu erobernden. Wunderschöne Haut, samtige Lippen - und eine Leidenschaft, die einem das Blut zum Kochen bringt." Das war noch nicht einmal gelogen, immerhin hatte Brad Aya um einiges eher im Bett gehabt als er Ken. Und die Beschreibung des Braunhaarigen war ebenfalls nichts als die reine Wahrheit. Verschwörerisch zwinkernd setzte er noch eins obendrauf: "Ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal so eine geile Nacht erlebt hab. Das kannst du dir gar nicht vorstellen." Er sah den Älteren gespielt überlegend an. "Obwohl... Vielleicht kannst du es dir doch vorstellen."

Automatisch schüttelte Brad leicht den Kopf, doch Schuldigs Worte trafen ihn auf eine Weise, auf die er nicht gefasst gewesen war. Ein paar Sekunden lang schien ihm einfach die Luft wegzubleiben; jede noch so kleine Hoffnung, dass Aya irgendwann wieder vor der Tür stehen würde um ihn wiederzusehen, schien sich plötzlich in Luft aufzulösen. Er war hereingefallen. _Er_, der er doch immer geschworen hatte, dass so etwas irrationales wie Gefühle niemals Macht über ihn haben würden. Aber seltsamerweise tat diese Eröffnung Schuldigs, diese kurze Vorstellung dass Aya sich dem Telepathen hingegeben hatte, viel mehr weh, als eine körperliche Wunde es je hätte tun können.
Im Zeitlupentempo stellte Brad die Kaffekanne beiseite. Er sah Schuldig noch e ...

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y Die letzten 5 Kommentare
Kommentar von: CrazyMama
Username: CrazyMama
Datum: 12.01.2010 - 18:15

Kommentar Nr.: 7025
danke--ich hab herzhaft gelacht--vor allem bei DEM Ende
Kommentar von: ai-chan
Username: ai-chan
Datum: 09.08.2009 - 01:21

Kommentar Nr.: 6647
*mit sternchen in den augen dahock*
boah oO
*dich umflausch*
ich bin nicht umsonst dein fan x33
xDDD
aber das ende ... *sich vor lachen auf dem boden gekullert hat*
zu geil~
Kommentar von: Shayra
Username: Shayra
Datum: 02.05.2009 - 02:15

Kommentar Nr.: 6330
Also erst mal wollt ich dir sagen dass dir die story total gut gelungen ist.
Das Schu/Ken Paar ist sowieso mein lieblings paaring und dann auch noch mit einem eifersüchtigen Yojhi der sich auch in Ken vergukt hat, einfach geil!!!
Übrigens das Ende war der reinste Brüller biggfrin
Ich würd mich freuen wenns noch mehr solcher storys gäbe
Also noch mal danke für die geile story
Shayra
Kommentar von: Galu
Username: Galu
Datum: 10.04.2007 - 21:36

Kommentar Nr.: 3199
GRÖHL!!!!!!!!!! Schus Aussage "Oh Gott, ich bin blind." ist ja sowas von scharf!!!! GIGGLE!! Mich hätte ja nur noch interessiert, in WELCHER Stellung er die beiden erwischt hatte. Also ich stelle mir mal vor, das gerade Aya mal Seme war.....kicher.

Also die drei letzten Kapis waren wieder nur toll. Angefangen von Brads Bearbeitung durch Schu, sich Aya zu krallen, Ayas Rückfall in den Kindergarten mit den Knutschflecken (einfach süß!!!!), Schus "Kampfansage" an Yohji, sollte dieser auf saudumme Gedanken kommen, bis hin zu Brads "Inbesitznahme" von Aya.

Wildest und Kano..ich danke euch beiden ganz herzlich für die wunderbare Umsetzung meiner Idee. Ich selbst hätte es nicht so klasse hinbekommen und ich habe mich sehr gefreut, als ihr euch bereit erklärt hattet, diese Geschichte zu schreiben.
Vielen Dank!!! smile

und liebe Grüße
eine glückliche Galu
Kommentar von: Rikku20
Username: Rikku20
Datum: 10.04.2007 - 20:56

Kommentar Nr.: 3197
Hallo
die Story war großartigsmile
das ende hat mir besonderst gut gefallen, da könnte ich glatt mehr verlangen

~~>g.Riku20<~~
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