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Muss ich so sein wie du? |
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Beendet
| Ab 18 Jahren |
Deutsch |
09.12.2006 | 17.03.2007 |
716442 |
4.30 Bei 20 Vote(s) |
1337 |
| Autor: |
wildest_angel |
| Pairing: |
Schu und so einige andere... ;-) |
| Kategorien: |
Romantik, SAP |
| Inhalte: |
Lemon |
| Einführung: |
Kens Zwillingsbruder taucht überraschend auf und bringt das Leben seines Bruders gehörig durcheinander. Wobei sich Ken die Frage stellt, ob er nicht vielleicht so sein müsste, wie sein Bruder, um sein Glück zu finden... |
| Kommentare: |
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Jedes Ende ist ein neuer Anfang
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@ dark-schu: *lach* Ja, es geht ja schon weiter... Mit dem letzten Teil, der (hoffentlich) alles beantwortet...
@ Rikku20: Es freut uns, wenn du so mit den Jungs mitgefühlt hast. Und damit du nicht mehr so neugierig sein musst... hier der Schluss. ;-) Viel Spaß dabei!
@ shiroi: Tja, auch Schu muss es irgendwann mal kapieren. Auch wenn er extrem lang auf der Leitung gestanden ist...
@ Galu: Du hast wieder mal absolut recht *gg* Na, dann schau mal, ob Schu noch rechtzeitig kommt, oder ob alles doch noch ganz anders ausgeht...
Jedes Ende ist ein neuer Anfang
Ken stürmte aus dem Nebenraum, ging hinüber in sein Zimmer, als er hörte, dass Schuldig nach unten rannte, um ihn dort zu suchen, legte sich aufs Bett und schaltete den Fernseher ein. Zum Glück lief auf dem Sportsender ein Fußballspiel, bei dem er tat, als verfolge er es gespannt, als sein Geliebter eintrat.
„Da bist du ja. Hast du mich nicht rufen gehört?“
„Du hast mich gerufen? Nee, sorry. Ich war wohl so vertieft ins Spiel…“ Ein verlegenes Lächeln schlich sich auf die Lippen des Brünetten, während Schuldigs Züge ernst blieben.
„Ich muss mit dir reden“, sagte der Telepath schließlich und setzte sich nicht wie gewöhnlich auf die Bettkante des Jüngeren, sondern auf den Schreibtischstuhl, was Hidaka mit einem Stirnrunzeln quittierte.
„Dann mal los“, forderte er den Langhaarigen auf, während er dessen Augen fixierte. Als wäre es ihm unangenehm, wandte der Größere den Blick ab - sah stattdessen rechts gen Boden, als wäre da etwas Interessantes.
„Ken, ich…“ Besagter bemühte sich, ein möglichst unwissendes Gesicht zu machen, falls der Orangehead doch einmal herüber sah. Insgeheim musste er grinsen, weil es selten Situationen gab, in denen der Deutsche sprachlos war.
„Was ist denn los“, fragte der Braunäugige mit gekonnt leicht nervösem Unterton. Schuldig sah auf und gab sich Mühe, die schokoladenbraunen Augen anzusehen, als er sagte:
„Ich kann nicht mehr mit dir zusammensein.“ Mit gespieltem Entsetzen riss der ehemalige Weiß die Augen auf und wartete eine Weile, damit es aussah, als müsse er sich fangen.
„Wie meinst du das? Liebst du mich nicht mehr?“ Ken dachte an seinen verstorbenen Hund und schaffte es so, dass seine Augen glasig wurden.
Nicht zu schnell stand der Ex-Schwarz auf, ging zu dem traurigen Häufchen hinüber, setzte sich neben ihn und legte einen Arm freundschaftlich und tröstend um die Schultern.
„Ich glaube, ich habe dich nie wirklich geliebt“, gestand der verzweifelte Deutsche.
„Wie kannst du so was sagen“, schrie der Sportler und entzog sich dem Arm um zu zeigen, dass er sehr verletzt war.
„Weil es wahr ist“, versuchte Schuldig zu erklären. „Ich hab dich lange genug angelogen. Ich _muss_ dir die Wahrheit sagen, verstehst du nicht?“
Hidaka erhob sich, ging zum Fenster und sah hinaus. Es war ganz schön schwierig, so zu schauspielern. Noch dazu, wenn er sah, wie sehr sein ehemaliger Geliebter darunter litt.
„Warum hast du mir damals im Hotel versprochen, bei mir zu bleiben und mich immer zu lieben?“ In der Stimme schwang Enttäuschung mit.
„Weil ich damals davon überzeugt war, dass es so ist. Damals, als wir zusammen gezogen sind, da hab ich mich schon für dich interessiert. Ich fand dich niedlich, sexy und dachte mir: Das wäre wohl jemand, mit dem man den Rest seines Lebens verbringen könnte.“
„Sowas hast du gedacht“, fragte der Kleinere wirklich überrascht und drehte sich um, sodass er wieder in das Gesicht des Telepathen blicken konnte.
„Ja“, sagte der Rotblonde ehrlich, „das habe ich gedacht. Du weißt, dass es bei Yohji mehr oder minder nur um Sex ging - um nichts anderes.“
„Wieso hast du mir nie was davon gesagt“, fragte der Fußballer fast ein wenig vorwurfsvoll.
„Weil ich immer den Eindruck hatte, du kannst mich nicht ausstehen. Du wolltest nie zusammen mit mir Schicht im Laden haben, du hast nicht mit mir gesprochen und bist verschwunden, sobald du mich gesehen hast. Was hättest du an meiner Stelle getan?“ Eine Weile schwiegen sie. Ken, um das Bild des traurigen, enttäuschten baldigen Ex-Lovers aufrechtzuerhalten und Schuldig, um sich zu sammeln.
„Und jetzt machst du Schluss? Warum?“ Die Stimme klang mehr als verzweifelt und die Tränen flossen unaufhaltsam über die Wangen.
„Ja“, sagte Schuldig leise. „Ich kann nicht anders. Ich liebe Shun.“
„Wusste ich’s doch“, meinte Shuns Bruder fast zornig. „Er kriegt immer alles. Einmal - da gibt es diese einmalige Situation im Leben, bei der ich dachte: Jetzt, Ken! Diesmal hast _du_ das bekommen, obwohl es Shun auch wollte. _Du_ hast gesiegt. Und dann wird dieser Traum zunichte gemacht, der Sieg wertlos.“ Die Stimme des Kleineren war weinerlich und wurde ab und zu von kleinen Schluchzern unterbrochen.
„Wieso hab ich überhaupt gekämpft?! Ich hätte wissen müssen, dass Shun gewinnt. Er gewinnt immer. Ach, ich bin ja nur der dumme, tollpatschige Ken, der nichts auf die Reihe kriegt und denselben Sexappeal hat wie eine Schildkröte…“ Das Schluchzen wurde lauter und theatralisch hielt das weinende Bündel die Hände vors Gesicht. Hidaka wusste selbst nicht, wie er es schaffte, so echt herüberzukommen.
Schuldig stand auf, ging zu Ken und streichelte beruhigend über seinen Rücken. Dann ging mit einem Schlag die Türe auf, in der Bradley Crawford mit einem breiten Grinsen erschien.
„Ich glaube, es reicht jetzt, Ken“, sagte er und trat ein paar Schritte in das Zimmer hinein. Der Braunschopf wischte seine Tränen aus dem Gesicht und grinste ebenfalls, während der Deutsche ein wenig dumm aus der Wäsche blickte.
„Was?“ bekam er einzig über die Lippen und sah zwischen seinen beiden Ex-Lovern hin und her.
„Ganz einfach“, sagte der Grauleader, „das war alles nur Show. Ken wusste längst, was zwischen dir und Shun abläuft. Außerdem liebt er dich gar nicht mehr.“ Schuldig war viel zu verblüfft, als dass er etwas sagen oder sich gar ärgern konnte.
„An deiner Stelle würde ich schnell zum Flughafen fahren. Shun will nämlich wirklich fliegen, nachdem du ihm gesagt hast, dass du nicht für eure Liebe kämpfen wirst.“ Egal, wie durcheinander der Telepath auch sein mochte - blitzschnell war er verschwunden.
Crawford und Hidaka sahen sich nur an und grinsten. Freudig strahlte der Kleinere und gab seinem Schatz einen Kuss auf die Lippen.
„Vielleicht solltest du Schauspieler werden“, sagte der ehemalige Schwarz grinsend, woraufhin der Jüngere lachte und sagte, dass das nicht sein Metier sei.
OoooOooOooOooOooOooOooOooOooOooOooOooOooOooOooOooOooOooOooOooOooOooOo
Eiskaltes Entsetzten hatte sich ein weiteres Mal bei Brads Worten in Schuldig breit gemacht. Shun konnte doch nicht wirklich...! Noch während er aus dem Haus rannte, wobei es ihm diesmal –wahrscheinlich zum ersten Mal überhaupt – völlig egal war, wie er aussah, zückte er sein Handy und tippte hastig die Kurzwahl für die Nummer seines Geliebten. Doch statt des erwarteten Freizeichens hörte der Telepath nur eine unpersönliche Automatenstimme, die ihm mitteilte, dass sein Gesprächspartner derzeit nicht erreichbar sei. Fluchend sprang der Deutsche in seinen Wagen und raste mit Vollgas und durchdrehenden Reifen aus der Garage auf die Strasse.
Schuldig wusste nicht, wann der nächste Flug in die Staaten startete, aber er ging davon aus, dass Shun sicher nicht lange warten würde. Ohne auf irgendwelche Geschwindigkeitsbegrenzungen zu achten schlängelte er sich in waghalsigen Manövern durch den dichten Verkehr, bis er endlich auf die Stadtautobahn einbog. Noch auf der Beschleunigungsspur ließ er den Motor seines Lamborghini aufheulen und rauschte mit halsbrecherischem Tempo auf die Überholspur.
Es kam ihm vor wie eine Ewigkeit, bis endlich das weitläufige Gebäude des Flughafens am Horizont auftauchte. Schuldig blieb fast das Herz stehen, als er genau in dieser Sekunde eine große Maschine abheben sah. Verzweifelt jagte er seinen Wagen in den roten Drehzahlbereich. Es durfte einfach nicht zu spät sein!
OoooOooOooOooOooOooOooOooOooOooOooOooOooOooOooOooOooOooOooOooOooOooOo
Fertig mit den Nerven stand Shun am Schalter und bekam sein Flugticket in die Hand gedrückt. Seufzend blickte er darauf, drehte sich um und ging zu dem Ausgang, an dem sein Flugzeug stehen würde. Eine Weile setzte er sich noch hin, denn seine Maschine würde erst in einer halben Stunde abflugbereit sein. Dann, als es soweit war und sein Flug aufgerufen wurde, stand er auf, gab der Stewardess sein Ticket und wollte gerade durch die Schleuse gehen, als er hörte, wie sein Name gerufen wurde. Verwirrt drehte er sich um und sah hinter der Abgrenzung den Mann stehen, den er so sehr liebte, der aber nicht hatte kämpfen wollen.
„Was tust du hier“, fragte der Brünette und er konnte nicht verhindern, dass ein kleines Fünkchen Hoffnung in seinem Herzen aufkeimte.
„Dich aufhalten“, rief Schuldig, um den Flughafenlärm zu übertönen. Traurig schüttelte Kens Bruder den Kopf.
„Nein“, sagte Shun mehr zu sich und somit unhörbar für den Älteren. Dann rief er: „Dir waren dein Stolz und deine Ehre wichtiger als ich. Ich kann nicht so weitermachen wie bisher. Tut mir leid, Schuldig.“ Damit drehte er sich wieder um und wollte weitergehen, als die Stimme seines Traummannes ihn erneut zurückhielt.
„Ich hab’ mit Ken Schluss gemacht. Er wusste längst über alles bescheid. Er liebt mich nicht mal mehr. Shun, bitte! Bitte komm zu mir zurück!“ Dem Telepathen traten Tränen der Wut und Verzweiflung in die Augen. Shun hatte ebenfalls mit den Tränen zu kämpfen und traute sich nicht, sich nochmals umzudrehen. Stimmte das wirklich, was sein Geliebter da sagte? Hatte er wirklich mit Ken gesprochen?
„Shun! Bitte sieh’ mich an!“ Obwohl sein Verstand deutlich „Nein“ sagte, hörte Hidaka automatisch auf sein Herz und drehte sich auf die Bitte des Rotblonden hin um. Der ging vor allen Leuten auf die Knie und rief:
„Shun, ich l
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Die letzten 5 Kommentare
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Kommentar von: das_schuschu
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Username: das_schuschu
Datum: 09.04.2007 - 16:34
Kommentar Nr.: 3187
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mah.. es tut mir leid.. aber ich konnte die story einfach nicht zu ende lesen >.<
als ich gesehen habe das schu mit shun und nicht mir ken.. ich bin so sauer geworden und hätte beinah die letzten Seiten zerissen *schäm*
ich kann auch nicht sagen warum, aber wahrscheinlich weil ich mir so sehr gewünscht hab, dass schu doch bei ken bleibt óò
gomen v.v
´s schuschu
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Kommentar von: Galu
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Username: Galu
Datum: 21.03.2007 - 21:05
Kommentar Nr.: 3116
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Na endlich...endlich haben sich die Pärchen auch RICHTIG! gefunden.
Und es war, wie ich vermutet habe...Shun war schon auf dem Weg nach Amerika. Also mit Schu hätte ich aber nicht mitfahren wollen. Ich glaube mich hätte man irgendwo abkratzen können...
Hach ja...und Ken hat wirklich gut geschauspielert. Man hätte wirklich glauben können, er meint alles was er sagt auch bitter ernst. obwohl er mit allem, was er gesagt hatte ja im Recht war. Aber Brad hat Schu dann ja letztendlich erlöst.
Kicher....ist schon unglaublich, das auch Brad sich zeitweise nicht sicher war, wen von den Zwillingen er in seinen Visionen gesehen hat. Aber dann hat er ja doch noch den bekommen, den er von Anfang an haben wollte.
Eine ganz tolle Geschichte war das, bei der ich sehr oft mit meinen Vermutungen daneben lag.
Ich freu mich wieder auf eine weitere Gechichte von euch beiden.
Liebe Grüße
Galu
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Kommentar von: Rikku20
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Username: Rikku20
Datum: 19.03.2007 - 17:34
Kommentar Nr.: 3103
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Hey
das war ein tolles Happy End, jetzt müsste jeder von den vieren glücklich sein
und es würde mich freuen wenn es vielleicht doch eine fortsetzung gebe, dass da Omi undx Aya xund Nagi mehr in vordergrund rücken könnten nur eine Idee
auf jeden fahl würde es mich freuen, wenn es mit den vieren weiter geht
~~>s.g.v. Rikku20<~~
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Kommentar von: dark-schu
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Username: dark-schu
Datum: 17.03.2007 - 21:11
Kommentar Nr.: 3098
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JAAAAAAA*_____*
Endlich!
SO Will ich das Happy End sehen!
Gibts da auch ne Fortsetztung????
*lieb schau*
würd mich sehr freuen
*big grins*
*schuldig und shun zusammenschieb*
*freu*
das is ein super paar
ich bin froh, dass ihr sie zusammengebracht habt *_*
weiter so♥
und hoffentlich gibts bald wieder was von dir *_*
cu
dark-schu
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Kommentar von: Galu
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Username: Galu
Datum: 13.03.2007 - 20:18
Kommentar Nr.: 3091
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Du meine Güte!!! Schu dürfte ja eigentlich gar keine Haare mehr haben, die wasserstoffblonden sind ihm bestimmt schon ausgefallen.
Schun hat eindeutig mehr Mut bewiesen und zu seiner Liebe gestanden. Er war bei Brad und Ken und hat sich und ihnen endlich eingestanden, was er fühlt!
Und ich bin nicht der Meinung von Brad, das Schu auch mutig ist, nur weil er wegen einem Versprechen bei Ken bleiben will!
Ken ist nicht totsterbenskrank, wo so ein Versprechen Sinn machen würde. Ganz davon abgesehen....wenn Schu ein bischen nachdenken würde, wäre auch ihm schon aufgefallen, das auch Ken nicht mehr mit ihm schlafen will...das da etwas nicht stimmt.
Ich hoffe nur, das Brads "Rosskur" nicht zu spät gekommen ist. Shun war total verzweifelt und geschockt. Ich bin mir fast sicher, das Shun auf dem direkten Weg nach Hause ist, seine Sachen gepackt hat und auf dem Weg zum Flughafen ist.
Ich bin mal gespannt, WIE schnell Schu sein kann....
Freu mich sehr auf das letzte Kapi.
Liebe Grüße
Galu
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